DSLM Facility Solutions GmbH

In der Steele 33a, 40599 Düsseldorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 168280
Vorher
Brillant 2140. GmbH
Eingetragen
25.6.2015
Branche
HausmeisterdiensteErbringung von sonstigen gärtnerischen DienstleistungenAllgemeine Gebäudereinigung
Gegenstand
Die Erbringung von Facility-Management-Dienstleistungen, d.h. die Organisation, Koordination und Erbringung von Dienstleistungen, die für die Erhaltung und Nutzung von Grundstücken nebst darauf stehenden Gebäuden und ihren Räumlichkeiten sowie den zugehörigen Anlagen zweckdienlich sind, einschließlich Hausmeister- und Reinigungsdienste sowie Garten- und Winterpflege und ähnliche Leistungen sowie einschließlich der Leistungen des Technischen Facility-Managements.

Historie

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Management

NameRolle
David Fischer
seit 11.2.2020
Geschäftsführer
Shachar Goldshmit
seit 7.8.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Yalelo LimitedCYP
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
50.00%
Yalelo Limited
Cyprus
25.000 €
50.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DSLM Facility Solutions GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz zum 31. Dezember 2019

Aktivseite

31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 30.746,00 22.813,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.013,25 0,00
Summe Sachanlagen 31.759,25 22.813,00
Summe Anlagevermögen 31.759,25 22.813,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 238.453,15 3.059,36
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.157.040,18 5.997.326,14
3. Sonstige Vermögensgegenstände 95.703,84 288.827,92
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.491.197,17 6.289.213,42
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.096.270,38 464.535,22
Summe Umlaufvermögen 10.587.467,55 6.753.748,64
SUMME AKTIVA 10.619.226,80 6.776.561,64

Passivseite

31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 283.771,71 231.014,93
III. Jahresüberschuss 51.929,05 52.756,78
Summe Eigenkapital 360.700,76 308.771,71
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 487,02 487,02
2. Sonstige Rückstellungen 81.127,04 83.085,53
Summe Rückstellungen 81.614,06 83.572,55
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.058.160,65 666.488,98
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.081.671,50 5.655.185,10
3. Sonstige Verbindlichkeiten 37.079,83 62.543,30
- davon aus Steuern € 32.179,74 (im Vorjahr: € 15.436,76)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 0,00 (im Vorjahr: € 835,18)
Summe Verbindlichkeiten 10.176.911,98 6.384.217,38
SUMME PASSIVA 10.619.226,80 6.776.561,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

31.12.2019 31.12.2019 31.12.2018
1. Rohergebnis 6.784.303,43 5.674.450,67
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.529.574,94 -1.358.341,11
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -288.401,91 -256.631,14
- davon für Altersversorgung € 1.755,40 (im Vorjahr € 1.497,60)
Summe Personalaufwand -1.817.976,85 -1.614.972,25
3 . Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -19.734,41 -10.669,32
4 . Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.677.022,01 -3.734.939,42
Betriebsergebnis 269.570,16 313.869,68
5 . Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.874,16 72.639,90
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 4.336,50 (im Vorjahr: € 72.639,90)
6 . Zinsen und ähnliche Aufwendungen -163.643,22 -282.267,69
- davon an verbundene Unternehmen: € 163.556,52 (im Vorjahr: € 282.048,19)
Finanzergebnis -158.769,06 -209.627,79
7 . Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -55.598,05 -48.850,75
8 . Ergebnis nach Steuern 55.203,05 55.391,14
9. Sonstige Steuern -3.274,00 -2.634,36
10 . Jahresüberschuss 51.929,05 52.756,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die DSLM Facility Solutions GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Nummer HRB 168280 B in das Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Grand City Properties S.A., Luxemburg, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.grandcityproperty.de einsehbar.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren) angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht im Wesentlichen den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird erforderlichenfalls durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel und das Eigenkapital werden mit dem Nennwert bewertet.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die voraussichtliche Restlaufzeit der Rückstellungen ist jeweils kleiner als ein Jahr. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

III. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 9.157.040,18; Vorjahr € 5.997.326,14) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 9.157.040,18 (Vorjahr: € 5.997.326,14) enthalten.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch ausstehende Urlaubsansprüche, Abschluss- und Prüfungskosten sowie zum Bilanzstichtag noch ausstehende Rechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ 9.081.671,50; Vorjahr € 5.655.185,10) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 4.083.526,24(Vorjahr: € 1.399.318,56) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Darlehen (sonstige Verbindlichkeiten).

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
bis 1 Jahr größer 1 Jahr davon größer 5 Jahre
Art der Verbindlichkeit zum 31. Dezember 2019
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.058.160,65 1.058.160,65 0,00 0,00
Vorjahr 666.488,98 666.488,98 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 9.081.671,50 4.085.539,33 4.996.132,17 4.996.132,17
Vorjahr 5.655.185,10 1.399.318,56 4.255.866,54 4.255.866,54
Sonstige Verbindlichkeiten 37.079,83 37.079,83 0,00 0,00
Vorjahr 62.543,30 62.543,30 0,00 0,00
Summe Verbindlichkeiten 10.176.911,98 5.180.779,81 4.996.132,17 4.996.132,17
Vorjahr 6.384.217,38 2.128.350,84 4.255.866,54 4.255.866,54

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten außergewöhnliche Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aufgrund eines Forderungsverzichtes in Höhe von € 1.820.000,00 sowie periodenfremde Erträge für nachträgliche Zinserstattungen und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 300.228,29 (Vorjahr: € 1.731,90).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 59.503,34 (Vorjahr: € 224.567,11).

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestehen insbesondere in Form von Mietveträgen mit Laufzeiten bis höchstens 2033. Darunter der für die Mietflächen bei der Wisteria Lakspur (vorr. Mietende 30.11.2025) in Düsseldorf, In der Steele 33a in Höhe von jährlich € 372.101.76 + € 35.500 für Stellplätze und € 36.563,58 Nebenkosten und die Miefläche bei der Tan Swinies GmbH (vorr. Mietende 31.12.2033) in Delmenhorst, Westfalenstr. 10 in Höhe von € 28.560 + € 43.680 Nebenkosten.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 43 Mitarbeiter, davon 42 Angestellte und ein leitender Angestellter.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung der DSLM Facility Solutions GmbH durch die Geschäftsführer:

Herrn Eldad Marciano, hauptberuflicher Geschäftsführer, Berlin (bis 6. März 2020)

Herrn David Fischer, hauptberuflicher Geschäftsführer, Berlin (seit 11. Februar 2020)

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 335.700,76, der sich aus dem Jahresüberschuss von € 51.929,05 und dem Gewinnvortrag von € 283.771,71 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Zu den Auswirkungen der im Jahr 2020 begonnenen Corona-Pandemie und des Anfang 2022 begonnenen Ukraine-Krieges sowie der daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen und deren Konsequenzen für die Gesellschaft verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "4. Internes Kontrollsystem, Chancen und Risiken und Ausblick" innerhalb des Lageberichts.

 

Berlin, den 5.08.2024

David Fischer, Geschäftsführer

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 19.08.2024.

Übersicht über das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2019

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.806,22 27.667,41 0,00 75.473,63
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.013,25 0,00 1.013,25
47.806,22 28.680,66 0,00 76.486,88
Abschreibungen
Stand 01.01.2019 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2019
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 24.993,22 19.734,41 0,00 44.727,63
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
24.993,22 19.734,41 0,00 44.727,63
Buchwerte
Stand 01.01.2019 Stand 31.12.2019
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.813,00 30.746,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.013,25
22.813,00 31.759,25

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019

1. Geschäftsmodell, gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld und Geschäftsverlauf

1.1 Geschäftsmodell

Die DSLM Facility Solutions GmbH (nachfolgend die "Gesellschaft" oder "DSLM" genannt) ist ein Unternehmen im Immobilienkonzernverbund der Grand City Property S.A., Luxemburg. Die DSLM erbringt - basierend auf Ihrem Geschäftsmodell - Gebäudedienstleistungen, vorrangig für Wohnimmobilien in Deutschland. Konkret beinhaltet dies die Organisation, Koordination und Erbringung von Dienstleistungen, die für die Erhaltung und Nutzung von Grundstücken, darauf befindlichen Gebäuden und deren Räumlichkeiten sowie den zugehörigen Anlagen zweckdienlich sind. Im Wesentlichen umfasst dies die folgenden Teilbereiche:

Hausmeisterservice

Reinigungsservice z.B. Treppenhaus- und Büroreinigung

Garten- und Grünflächenpflege sowie Außenreinigung

Winterdienst

Leistungen des technischen Facility Managements

Ähnlich gelagerte Gebäudedienstleistungen

1.2 Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld

Der deutsche Immobilienmarkt hat sich im Berichtsjahr, wie auch schon in den Vorjahren, sehr gut entwickelt und stellt einen der wichtigsten Wirtschaftssektoren in der Bundesrepublik Deutschland dar. Das kontinuierliche Wirtschaftswachstum in 2019 mit einem Wachstum des durchschnittlichen preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr und das stetig wachsende Interesse inländischer und ausländischer Investoren nach Immobilien spiegeln die positive Entwicklung wieder.

Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und umfassenden Facility- Managementleistungen entwickelt sich analog zu dem vorab beschriebenen Wirtschaftswachstum ebenfalls sehr positiv, was zu einem gesunden Wettbewerb im Geschäftsfeld der Gesellschaft führt.

1.3 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft konnte das betreute Immobilienportfolio stabil betreuen und die einzelnen Teilbereiche weiter ausbauen. Unter Herausrechnung der im Vorjahr angefallenen einmaligen außergewöhnlichen Verwaltungserlöse in Höhe von TEUR 2.570 wurde der Umsatz durch das Wachstum und die stetigen Akquisitionen der Grand City Property S.A. Gruppe, die nahezu ausschließlich zu den Auftraggebern der DSLM gehört, leicht gesteigert.

Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 52 gegenüber TEUR 53 im Vorjahr erzielt. Dabei stehen dem Rückgang der Umsatzerlöse aufgrund des Wegfalls der einmaligen außergewöhnlichen Verwaltungserlöse im Vorjahr bei gleichzeitig höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich höhere sonstige betriebliche Erträge gegenüber, die im Berichtsjahr außergewöhnliche Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aufgrund eines Forderungsverzichtes in Höhe von TEUR 1.820 enthalten.

Marktbestimmende Branchentrends werden weiterhin zur Vergabe von gebündelten Services, steigenden Qualitätsansprüchen, zur Verbesserung von Umweltstandards/Klimaschutz sowie zur weiteren Digitalisierung von Prozessen führen.

2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

2.1 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.843 auf TEUR 10.619, überwiegend aufgrund des Anstiegs der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, erhöht. Gleichzeit haben sich korrespondierend die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht. Diese Entwicklungen sind insbesondere auf das konzernweite Cash Pooling ähnliche Cash Management zurückzuführen.

Neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bilden das Anlagevermögen, welches aus Betriebsausstattung besteht, die im Wesentlichen aus Umsatzsteuerforderungen bestehenden sonstigen Vermögensgegenstände und der Bankbestand die wesentlichen Positionen auf der Aktivseite. Der Bankbestand betrug TEUR 1.096 (Vorjahr TEUR 465).

Die Entwicklung dieser Positionen im Vergleich zum Vorjahr ist mit dem Geschäftsmodell der Gesellschaft verknüpft und marktüblich.

Die wesentlichen Positionen der Passiva bilden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen mit den Rückstellungen sowie den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und den sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welche im Vergleich zum Vorjahr über 50 % stiegen, sowie die Rückstellungen sind direkt mit der operativen Tätigkeit verknüpft.

Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die allgemeinen Rückstellungen sowie Rückstellungen für Personalkosten nur marginal verändert. Dies ist konsistent mit der gleich gebliebenen Mitarbeiteranzahl.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer.

Die Finanzierung des allgemeinen Geschäftsbetriebes und der Investitionen erfolgte im Geschäftsjahr grundsätzlich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie aus den von verbundenen Unternehmen im Rahmen des konzernweiten Cash Pooling ähnlichem Cash Management erzielten liquiden Mitteln.

2.2 Ertragslage

Auf Grund der stabilen Bewirtschaftung sowie außergewöhnlicher Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.570 im Vorjahr verringerten sich die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Vorjahresvergleich auf TEUR 20.951 (Vorjahr TEUR 22.711). Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus den eingangs erwähnten laufenden Facility Management Teilbereichen zusammen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zum überwiegenden Teil Erträge aus Auflösung von Rückstellungen, Herabsetzung von Verbindlichkeiten, periodenfremde Erträge sowie die sonst üblichen Kleinerträge. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 69 im Vorjahr auf TEUR 2.193 ist insbesondere auf außergewöhnliche Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aufgrund eines Forderungsverzichtes in Höhe von TEUR 1.820 zurückzuführen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des stabilen Portfolios basierend auf Preissteigerungen annähernd gleichgeblieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche u.a. die Mietaufwendungen für Büros, Fahrzeugkosten, Internet und Telefonkosten, Reisekosten, nicht abzugsfähige Vorsteuern und sonst übliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der ordentlichen Geschäftstätigkeit beinhalten, haben sich zum Vorjahr von TEUR 3.735 auf TEUR 4.677 erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen höhere Aufwendungen für die Inanspruchnahme von administrativen Leistungen innerhalb der Grand City Property S.A. Gruppe.

Das Finanzergebnis war im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr negativ. Das Finanzergebnis ist vollumfänglich auf die Darlehen von verbundenen Unternehmen zurückzuführen und durch das interne Transferpricing bestimmt.

3. Beurteilung der wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen Erträge aus dem Forderungsverzicht als zufriedenstellend. Im Rahmen der ordentlichen Geschäftstätigkeit konnten unter Einschluss dieser außergewöhnlichen Erträge Überschüsse erzielt werden, die insgesamt zu einem positiven Jahresergebnis als wesentlichen finanziellen Leistungsindikator in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 53) geführt haben.

Durch die Zugehörigkeit zum Grand City Property S.A. Verbund ist zudem jederzeit gewährleistet, auch cash-intensive und größere Investitionen durchführen und damit Chancen am Markt ideal nutzen zu können.

Die liquiden Mittel zur Finanzierung der laufenden operativen Tätigkeit werden auch weiterhin aus den Umsatzerlösen und Mitteln im Rahmen des konzernweiten Cash Pooling ähnlichem Cash Management generiert.

Im Hinblick auf die gute Mitarbeiter- und Organisationsstruktur sowie die guten Marktkontakte der Gesellschaft beurteilt die Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage in den Folgejahren auch als zufriedenstellend.

4. Internes Kontrollsystem, Chancen und Risiken und Ausblick

Kernpunkte des internen Kontrollsystems (IKS) sind die strukturierten Prozesse, welche die internen Abläufe erläutern und feste Regeln und Leitlinien für diese festschreiben. In regelmäßig stattfindenden Strategiemeetings des Managements mit allen Facility Area Managern wird die Ausrichtung der angebotenen Services sowie die zu erwartende Marktlage innerhalb eines Planungshorizontes von 1-2 Jahren analysiert. Darauf aufbauend wird der Personalbedarf, die Kooperation mit externen Dienstleistern und die Einholung von Angeboten spezieller Dienstleistungen abgestimmt.

In wöchentlichen Meetings werden die operativen Sachverhalte des täglichen Geschäfts besprochen.

Im Rahmen des Facility Managements werden kurzfristige Ziele definiert, Sachverhalte zwischen den externen Dienstleistern und Auftraggebern abgestimmt und auf die jeweilige Immobilie zugeschnittene Strategien und Konzepte entwickelt.

Durch die Abläufe des Cash Managements/Controllings, verbunden mit der täglichen Abstimmung mit der Buchhaltung und der Erstellung eines detaillierten Budgets für das jeweilige Geschäftsjahr, kann der Liquiditätsbedarf stets genau und angemessen geplant werden.

Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft sind verbunden mit der Personalplanung und dem vorhandenen Fachwissen der Mitarbeiter. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass für die jeweiligen Immobilien immer die spezifischen und richtigen Entscheidungen getroffen werden.

Ein hoher Digitalisierungsgrad des Unternehmens wird es zunehmend ermöglichen für gewisse Abläufe ein standortunabhängiges, mobiles Arbeiten zu implementieren und damit eine für unsere Kunden hohe Transparenz unserer Leistungen zu erzielen.

Die Corona Krise hatte auch auf die Grand City Property SA Gruppe Auswirkungen, welche in den veröffentlichten Jahres- und Quartalsabschlüssen ausführlich dargestellt wurden. Wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der DSLM hatte die Corona Krise nicht.

Aktuelle Marktrisiken beinhalten primär Pandemien, Kriege und den Klimawandel, denn diese führen zu Lieferengpässen (Lieferantenrisiko) und Rohstoffmängeln (Beschaffungsrisiko) sowie Preissteigerungen (Inflation). Das Management versucht, solche Risiken durch ständige Evaluierung von Lieferketten und vertragliche Anpassungen zu minimieren. Auch das Personalrisiko mit Hinblick auf Fachkräfterekrutierung ist ein inhärentes Risiko der Geschäftstätigkeit. Diesem Risiko tritt das Management durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds, der strategischen Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern und einer starken HR-Abteilung entgegen.

Für die Gesellschaft bestehen grundsätzlich steuerliche Risiken, die zu zusätzlichem Steueraufwand aus noch nicht abschließend geprüften Veranlagungszeiträumen führen könnten. Das Steuerrisiko schätzen wir aktuell als gering ein.

Für die Jahre 2020 bis 2023 ergeben sich auf Basis der vorläufigen Zahlen bei jeweils leicht rückläufigen bzw. vergleichbaren Umsatzerlösen in den Jahren 2020 und 2023 leicht positive Jahresergebnisse und in den Jahren 2021 und 2022 ein leicht bzw. deutlich negatives Jahresergebnis. Das Management erwartet für das Jahr 2024 wiederum einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und darauf basierend ein positives Jahresergebnis.

 

Berlin, 5.08.2024

DSLM Facility Solutions GmbH

David Fischer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

An die DSLM Facility Solutions GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DSLM Facility Solutions GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSLM Facility Solutions GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 5. August 2024

FAIR AUDIT GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dennis Schelling, Wirtschaftsprüfer

Axel Backhus, Wirtschaftsprüfer

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