Garten- und Landschaftsbau
DSLM Facility Solutions GmbH
In der Steele 33a, 40599 Düsseldorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
David Fischer seit 11.2.2020 | Geschäftsführer |
Shachar Goldshmit seit 7.8.2015 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Yalelo Limited | 50.00% |
VRB Vorratsgesellschaften GmbHEigenbeteiligung | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DSLM Facility Solutions GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
Anhang für das Geschäftsjahr 2019I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die DSLM Facility Solutions GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist unter der Nummer HRB 168280 B in das Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und denen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung sind entsprechend den Bestimmungen des HGB gem. §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB erstellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Grand City Properties S.A., Luxemburg, einbezogen (kleinster und größter Konsolidierungskreis). Der Konzernabschluss ist auf der Internetseite www.grandcityproperty.de einsehbar. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren) angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die voraussichtliche Nutzungsdauer entspricht im Wesentlichen den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird erforderlichenfalls durch eine Pauschalwertberichtigung auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Die liquiden Mittel und das Eigenkapital werden mit dem Nennwert bewertet. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die voraussichtliche Restlaufzeit der Rückstellungen ist jeweils kleiner als ein Jahr. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde nicht ausgeübt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen (€ 9.157.040,18; Vorjahr € 5.997.326,14) sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 9.157.040,18 (Vorjahr: € 5.997.326,14) enthalten. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch ausstehende Urlaubsansprüche, Abschluss- und Prüfungskosten sowie zum Bilanzstichtag noch ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (€ 9.081.671,50; Vorjahr € 5.655.185,10) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 4.083.526,24(Vorjahr: € 1.399.318,56) enthalten. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen wie im Vorjahr Darlehen (sonstige Verbindlichkeiten). Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten außergewöhnliche Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aufgrund eines Forderungsverzichtes in Höhe von € 1.820.000,00 sowie periodenfremde Erträge für nachträgliche Zinserstattungen und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 300.228,29 (Vorjahr: € 1.731,90). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 59.503,34 (Vorjahr: € 224.567,11). V. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen der Gesellschaft bestehen insbesondere in Form von Mietveträgen mit Laufzeiten bis höchstens 2033. Darunter der für die Mietflächen bei der Wisteria Lakspur (vorr. Mietende 30.11.2025) in Düsseldorf, In der Steele 33a in Höhe von jährlich € 372.101.76 + € 35.500 für Stellplätze und € 36.563,58 Nebenkosten und die Miefläche bei der Tan Swinies GmbH (vorr. Mietende 31.12.2033) in Delmenhorst, Westfalenstr. 10 in Höhe von € 28.560 + € 43.680 Nebenkosten. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 43 Mitarbeiter, davon 42 Angestellte und ein leitender Angestellter. Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgte die Geschäftsführung der DSLM Facility Solutions GmbH durch die Geschäftsführer:
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von € 335.700,76, der sich aus dem Jahresüberschuss von € 51.929,05 und dem Gewinnvortrag von € 283.771,71 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Zu den Auswirkungen der im Jahr 2020 begonnenen Corona-Pandemie und des Anfang 2022 begonnenen Ukraine-Krieges sowie der daraus resultierenden wirtschaftlichen Auswirkungen und deren Konsequenzen für die Gesellschaft verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "4. Internes Kontrollsystem, Chancen und Risiken und Ausblick" innerhalb des Lageberichts.
Berlin, den 5.08.2024 David Fischer, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 19.08.2024. Übersicht über das Anlagevermögen zum 31. Dezember 2019
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Geschäftsmodell, gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld und Geschäftsverlauf 1.1 Geschäftsmodell Die DSLM Facility Solutions GmbH (nachfolgend die "Gesellschaft" oder "DSLM" genannt) ist ein Unternehmen im Immobilienkonzernverbund der Grand City Property S.A., Luxemburg. Die DSLM erbringt - basierend auf Ihrem Geschäftsmodell - Gebäudedienstleistungen, vorrangig für Wohnimmobilien in Deutschland. Konkret beinhaltet dies die Organisation, Koordination und Erbringung von Dienstleistungen, die für die Erhaltung und Nutzung von Grundstücken, darauf befindlichen Gebäuden und deren Räumlichkeiten sowie den zugehörigen Anlagen zweckdienlich sind. Im Wesentlichen umfasst dies die folgenden Teilbereiche:
1.2 Gesamtwirtschaftliches und branchenbezogenes Umfeld Der deutsche Immobilienmarkt hat sich im Berichtsjahr, wie auch schon in den Vorjahren, sehr gut entwickelt und stellt einen der wichtigsten Wirtschaftssektoren in der Bundesrepublik Deutschland dar. Das kontinuierliche Wirtschaftswachstum in 2019 mit einem Wachstum des durchschnittlichen preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 1,3 % gegenüber dem Vorjahr und das stetig wachsende Interesse inländischer und ausländischer Investoren nach Immobilien spiegeln die positive Entwicklung wieder. Die Nachfrage nach qualitativ hochwertigen und umfassenden Facility- Managementleistungen entwickelt sich analog zu dem vorab beschriebenen Wirtschaftswachstum ebenfalls sehr positiv, was zu einem gesunden Wettbewerb im Geschäftsfeld der Gesellschaft führt. 1.3 Geschäftsverlauf Die Gesellschaft konnte das betreute Immobilienportfolio stabil betreuen und die einzelnen Teilbereiche weiter ausbauen. Unter Herausrechnung der im Vorjahr angefallenen einmaligen außergewöhnlichen Verwaltungserlöse in Höhe von TEUR 2.570 wurde der Umsatz durch das Wachstum und die stetigen Akquisitionen der Grand City Property S.A. Gruppe, die nahezu ausschließlich zu den Auftraggebern der DSLM gehört, leicht gesteigert. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 52 gegenüber TEUR 53 im Vorjahr erzielt. Dabei stehen dem Rückgang der Umsatzerlöse aufgrund des Wegfalls der einmaligen außergewöhnlichen Verwaltungserlöse im Vorjahr bei gleichzeitig höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich höhere sonstige betriebliche Erträge gegenüber, die im Berichtsjahr außergewöhnliche Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aufgrund eines Forderungsverzichtes in Höhe von TEUR 1.820 enthalten. Marktbestimmende Branchentrends werden weiterhin zur Vergabe von gebündelten Services, steigenden Qualitätsansprüchen, zur Verbesserung von Umweltstandards/Klimaschutz sowie zur weiteren Digitalisierung von Prozessen führen. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.1 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 3.843 auf TEUR 10.619, überwiegend aufgrund des Anstiegs der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, erhöht. Gleichzeit haben sich korrespondierend die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöht. Diese Entwicklungen sind insbesondere auf das konzernweite Cash Pooling ähnliche Cash Management zurückzuführen. Neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen bilden das Anlagevermögen, welches aus Betriebsausstattung besteht, die im Wesentlichen aus Umsatzsteuerforderungen bestehenden sonstigen Vermögensgegenstände und der Bankbestand die wesentlichen Positionen auf der Aktivseite. Der Bankbestand betrug TEUR 1.096 (Vorjahr TEUR 465). Die Entwicklung dieser Positionen im Vergleich zum Vorjahr ist mit dem Geschäftsmodell der Gesellschaft verknüpft und marktüblich. Die wesentlichen Positionen der Passiva bilden die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zusammen mit den Rückstellungen sowie den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und den sonstigen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, welche im Vergleich zum Vorjahr über 50 % stiegen, sowie die Rückstellungen sind direkt mit der operativen Tätigkeit verknüpft. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich die allgemeinen Rückstellungen sowie Rückstellungen für Personalkosten nur marginal verändert. Dies ist konsistent mit der gleich gebliebenen Mitarbeiteranzahl. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer. Die Finanzierung des allgemeinen Geschäftsbetriebes und der Investitionen erfolgte im Geschäftsjahr grundsätzlich aus dem laufenden Geschäftsbetrieb sowie aus den von verbundenen Unternehmen im Rahmen des konzernweiten Cash Pooling ähnlichem Cash Management erzielten liquiden Mitteln. 2.2 Ertragslage Auf Grund der stabilen Bewirtschaftung sowie außergewöhnlicher Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.570 im Vorjahr verringerten sich die Umsatzerlöse der Gesellschaft im Vorjahresvergleich auf TEUR 20.951 (Vorjahr TEUR 22.711). Die Umsatzerlöse setzen sich im Wesentlichen aus den eingangs erwähnten laufenden Facility Management Teilbereichen zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten zum überwiegenden Teil Erträge aus Auflösung von Rückstellungen, Herabsetzung von Verbindlichkeiten, periodenfremde Erträge sowie die sonst üblichen Kleinerträge. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 69 im Vorjahr auf TEUR 2.193 ist insbesondere auf außergewöhnliche Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten aufgrund eines Forderungsverzichtes in Höhe von TEUR 1.820 zurückzuführen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr aufgrund des stabilen Portfolios basierend auf Preissteigerungen annähernd gleichgeblieben. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, welche u.a. die Mietaufwendungen für Büros, Fahrzeugkosten, Internet und Telefonkosten, Reisekosten, nicht abzugsfähige Vorsteuern und sonst übliche Aufwendungen im Zusammenhang mit der ordentlichen Geschäftstätigkeit beinhalten, haben sich zum Vorjahr von TEUR 3.735 auf TEUR 4.677 erhöht. Ursächlich hierfür sind im Wesentlichen höhere Aufwendungen für die Inanspruchnahme von administrativen Leistungen innerhalb der Grand City Property S.A. Gruppe. Das Finanzergebnis war im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr negativ. Das Finanzergebnis ist vollumfänglich auf die Darlehen von verbundenen Unternehmen zurückzuführen und durch das interne Transferpricing bestimmt. 3. Beurteilung der wirtschaftlichen Lage Die Geschäftsführung beurteilt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unter Berücksichtigung der außergewöhnlichen Erträge aus dem Forderungsverzicht als zufriedenstellend. Im Rahmen der ordentlichen Geschäftstätigkeit konnten unter Einschluss dieser außergewöhnlichen Erträge Überschüsse erzielt werden, die insgesamt zu einem positiven Jahresergebnis als wesentlichen finanziellen Leistungsindikator in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 53) geführt haben. Durch die Zugehörigkeit zum Grand City Property S.A. Verbund ist zudem jederzeit gewährleistet, auch cash-intensive und größere Investitionen durchführen und damit Chancen am Markt ideal nutzen zu können. Die liquiden Mittel zur Finanzierung der laufenden operativen Tätigkeit werden auch weiterhin aus den Umsatzerlösen und Mitteln im Rahmen des konzernweiten Cash Pooling ähnlichem Cash Management generiert. Im Hinblick auf die gute Mitarbeiter- und Organisationsstruktur sowie die guten Marktkontakte der Gesellschaft beurteilt die Geschäftsleitung die wirtschaftliche Lage in den Folgejahren auch als zufriedenstellend. 4. Internes Kontrollsystem, Chancen und Risiken und Ausblick Kernpunkte des internen Kontrollsystems (IKS) sind die strukturierten Prozesse, welche die internen Abläufe erläutern und feste Regeln und Leitlinien für diese festschreiben. In regelmäßig stattfindenden Strategiemeetings des Managements mit allen Facility Area Managern wird die Ausrichtung der angebotenen Services sowie die zu erwartende Marktlage innerhalb eines Planungshorizontes von 1-2 Jahren analysiert. Darauf aufbauend wird der Personalbedarf, die Kooperation mit externen Dienstleistern und die Einholung von Angeboten spezieller Dienstleistungen abgestimmt. In wöchentlichen Meetings werden die operativen Sachverhalte des täglichen Geschäfts besprochen. Im Rahmen des Facility Managements werden kurzfristige Ziele definiert, Sachverhalte zwischen den externen Dienstleistern und Auftraggebern abgestimmt und auf die jeweilige Immobilie zugeschnittene Strategien und Konzepte entwickelt. Durch die Abläufe des Cash Managements/Controllings, verbunden mit der täglichen Abstimmung mit der Buchhaltung und der Erstellung eines detaillierten Budgets für das jeweilige Geschäftsjahr, kann der Liquiditätsbedarf stets genau und angemessen geplant werden. Die wesentlichen Chancen der Gesellschaft sind verbunden mit der Personalplanung und dem vorhandenen Fachwissen der Mitarbeiter. Hierdurch kann sichergestellt werden, dass für die jeweiligen Immobilien immer die spezifischen und richtigen Entscheidungen getroffen werden. Ein hoher Digitalisierungsgrad des Unternehmens wird es zunehmend ermöglichen für gewisse Abläufe ein standortunabhängiges, mobiles Arbeiten zu implementieren und damit eine für unsere Kunden hohe Transparenz unserer Leistungen zu erzielen. Die Corona Krise hatte auch auf die Grand City Property SA Gruppe Auswirkungen, welche in den veröffentlichten Jahres- und Quartalsabschlüssen ausführlich dargestellt wurden. Wesentlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der DSLM hatte die Corona Krise nicht. Aktuelle Marktrisiken beinhalten primär Pandemien, Kriege und den Klimawandel, denn diese führen zu Lieferengpässen (Lieferantenrisiko) und Rohstoffmängeln (Beschaffungsrisiko) sowie Preissteigerungen (Inflation). Das Management versucht, solche Risiken durch ständige Evaluierung von Lieferketten und vertragliche Anpassungen zu minimieren. Auch das Personalrisiko mit Hinblick auf Fachkräfterekrutierung ist ein inhärentes Risiko der Geschäftstätigkeit. Diesem Risiko tritt das Management durch die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds, der strategischen Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern und einer starken HR-Abteilung entgegen. Für die Gesellschaft bestehen grundsätzlich steuerliche Risiken, die zu zusätzlichem Steueraufwand aus noch nicht abschließend geprüften Veranlagungszeiträumen führen könnten. Das Steuerrisiko schätzen wir aktuell als gering ein. Für die Jahre 2020 bis 2023 ergeben sich auf Basis der vorläufigen Zahlen bei jeweils leicht rückläufigen bzw. vergleichbaren Umsatzerlösen in den Jahren 2020 und 2023 leicht positive Jahresergebnisse und in den Jahren 2021 und 2022 ein leicht bzw. deutlich negatives Jahresergebnis. Das Management erwartet für das Jahr 2024 wiederum einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und darauf basierend ein positives Jahresergebnis.
Berlin, 5.08.2024 DSLM Facility Solutions GmbH David Fischer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: An die DSLM Facility Solutions GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DSLM Facility Solutions GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DSLM Facility Solutions GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen -beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 5. August 2024 FAIR
AUDIT GmbH
Dennis Schelling, Wirtschaftsprüfer Axel Backhus, Wirtschaftsprüfer |
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