Stammdaten

Register
Amtsgericht Iserlohn HRB 750
Vorher
Schleich Antriebs- und Steuerungstechnik Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Eingetragen
5.7.1982
Branche
Herstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Die Herstellung von und der Vertrieb mit Elektromaschinen, elektrischen und elektronischen Steuerungen, insbesondere von Sicherheits- und Funktionsprüfgeräten, Wicklungsprüfgeräten und Prüfsystemen, sowie die Erstellung von Software für Datenverarbeitung und Reparatur und Wartungsdienst.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Martin Lahrmann
seit 12.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Sommerholz 3A, 58675 Hemer
55.000 €
50.00%
Karl Dieter Schleich
An der Windfuhr 21, 58675 Hemer
44.000 €
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SCHLEICH GmbH

Hemer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Eintrag im Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HR B 750

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 54.993,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 57.811,00 57.812,00 1.382,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.916.049,03 3.063.417,03
2. technische Anlagen und Maschinen 278.519,00 349.535,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 346.702,00 330.267,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.337,00 3.542.607,03 0,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 6.415.871,12 5.639.320,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.849.553,91 2.300.235,59
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.325.206,04 4.441.651,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 37.857,26 61.515,10
Summe AKTIVA 16.228.907,36 16.242.316,43

PASSIVA

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 110.000,00 110.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.406.592,70 3.920.173,81
III. Bilanzgewinn 7.544.372,46 12.060.965,16 7.109.394,18
B. Rückstellungen 1.554.334,00 1.828.942,38
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.234.420,00 1.401.700,00
2. übrige Verbindlichkeiten 1.373.558,21 2.607.978,21 1.860.632,22
- davon aus Steuern (GJ 212.902,44 / VJ 369.776,21)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit (GJ 10.142,26 / VJ 10.737,91)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.629,99 11.473,84
Summe PASSIVA 16.228.907,36 16.242.316,43

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

Geschäftsjahr 2023 Vorjahr 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 14.837.774,73 14.630.836,87
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.469.493,90 7.782.400,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.561.446,85 10.030.940,75 1.477.021,19
- davon für Altersversorgung (GJ 23.685,10 / VJ 21.480,74)
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 452.451,83 448.457,21
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.900.062,55 1.950.826,96
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.045,78 1.473,87
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 38.493,91 35.731,10
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 772.963,06 936.395,59
8. Ergebnis nach Steuern 1.654.908,41 2.001.477,86
9. sonstige Steuern 33.512,11 33.561,55
10. Jahresüberschuss 1.621.396,30 1.967.916,31
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 6.409.395,05 5.731.852,76
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in satzungsmäßige Rücklagen 486.418,89 590.374,89
13. Bilanzgewinn 7.544.372,46 7.109.394,18

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 ff. und 264 ff. HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Gliederungsgrundsätze

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung änderte sich nicht gegenüber dem Vorjahr.

Die Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind mit denen des Vorjahres vergleichbar.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und das Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Bei Gebäuden wurden die Abschreibungen nach steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen.

Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen gemäß § 7 Abs. 1 EStG nach der linearen Methode und für bis zum Jahr 2009 angeschaffte Wirtschaftsgüter zum Teil gemäß § 7 Abs. 2 EStG nach der degressiven Methode vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800,00 €) wurden im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung in voller Höhe abgeschrieben.

Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestände und Schecks wurden mit dem Nennwert angesetzt.

Die Vorräte wurden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorlag, auf den niedrigeren Börsen- und Marktpreis am Abschlussstichtag abgeschrieben. Soweit ein Börsen- oder Marktpreis nicht feststellbar war, wurden sie auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Wertpapiere wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % der bereinigten Nettoforderungen berücksichtigt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben angesetzt, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach den anerkannten versicherungsmathematischen Berechnungsverfahren (Bewertungsmethode: Teilwertverfahren). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Abgestellt wurde hierbei auf die persönlichen Daten der Pensionsberechtigten. Zur Vermeidung einer Ausschüttungssperre wurde die Alternativberechnung mit dem 7-Jahres-Duchschnittszins anstelle des 10-Jahres- Durchschnittszinses zugrunde gelegt. Über die Bewertung liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten der HDI Lebensversicherung vom 11.12.2023 vor.

Die Rückstellungen wurden nach üblicher kaufmännischer Schätzung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Einnahmen angesetzt, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt.

Der in 2014 entgeltlich erworbene Firmenwert (Handelsvertreterrecht) wird über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben.

Die im Umlaufvermögen ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft ist in der Bilanz hinreichend aufgegliedert.

Die in den Rückstellungen enthaltenen Pensionsrückstellungen betragen 839T€.

Die weiteren Rückstellungen umfassen im Wesentlichen verschiedene Personalkosten sowie Gewährleistungsansprüche im branchenüblichen Rahmen.

In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 14 T€ enthalten; die Restlaufzeit beträgt bis zu fünf Jahre.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 431 T€ eine Restlaufzeit von über fünf Jahren.

Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine geringere Restlaufzeit als fünf Jahre.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind nicht besichert.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

Im Rohergebnis sind Versicherungsentschädigungen in Höhe von 7 T€ enthalten.

Auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 2 HGB verzichtet.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen 452 T€.

Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung sind im Geschäftsjahr nicht angefallen.

Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl

Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 143 Arbeitnehmer.

Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane

Familienname Vorname Funktion Vertretungsbefugnis
Lahrmann Martin Maria Geschäftsführer Einzeln
Lahrmann Jan-Philipp Geschäftsführer Einzeln

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Gewährleistungsbürgschaften im branchenüblichen Rahmen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Ergebnisverwendung

Gemäß § 10 (3) der Satzung der Gesellschaft werden 30 % des Jahresüberschusses = 486.418,89 € in die satzungsmäßige Gewinnrücklage eingestellt (VJ = 590.374,89 €).

Über die weitere Ergebnisverwendung wird die Gesellschafterversammlung abschließend entscheiden.

 

Hemer, den 9. August 2024

gez. Martin Maria Lahrmann, Geschäftsführer

gez. Jan-Philipp Lahrmann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Bezeichnung Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 319.865,85 101.298,00 0,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 549.948,04 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 869.813,89 101.298,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.842.906,59 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.270.154,34 15.362,60 0,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.471.233,78 152.706,48 135.514,17 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.485,75 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.584.294,71 169.554,83 135.514,17 0,00
Summe Anlagevermögen 9.454.108,60 270.852,83 135.514,17 0,00
Abschreibungen Geschäftsjahr Abgänge kumulierte Abschreibungen 31.12.2023 Buchwert 31.12.2023
Bezeichnung EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 44.869,00 0,00 363.352,85 57.811,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 54.992,00 0,00 549.947,04 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 99.861,00 0,00 913.299,89 58.812,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 147.368,00 0,00 2.926.857,56 2.916.049,03
2. technische Anlagen und Maschinen 86.378,60 0,00 1.006.997,94 278.519,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 118.695,48 117.938,17 1.141.724,09 346.702,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 148,75 1.337,00
Summe Sachanlagen 352.590,83 117.938,17 5.075.728,34 3.542.607,03
Summe Anlagevermögen 452.451,83 117.938,17 5.989.028,23 3.600.419,03

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Unternehmensbeschreibung

Die SCHLEICH GmbH (nachstehend SCHLEICH genannt) wurde im Jahr 1982 gegründet. Die Gesellschaftsanteile befinden sich weiterhin vollständig im Eigentum der Familien Lahrmann und Schleich.

SCHLEICH ist ein weltweit agierender Hersteller von Prüfgeräten, Prüfautomaten, Prüfsystemen und Prüfanlagen. Die Produkte des Unternehmens werden im gesamten Umfeld der Prüfung von Elektroprodukten aller Art sowie Elektromotoren eingesetzt. Umfangreiche Fertigungseinrichtungen ermöglichen, dass nahezu sämtliche Komponenten der Prüfgeräte am Unternehmensstandort in Hemer konstruiert und hergestellt werden können. In den Prüfgeräten arbeiten moderne High-End-Prozessoren, die die Messaufgaben schnell, präzise und zuverlässig erledigen. Auch die vielfältigsten Zubehörkomponenten wie Prüfhauben, Kontaktierungen, Werkstückträger mit Prüflingsaufnahmen oder Robotergreifer sowie komplette Fertigungslinien werden dank eines modernen CNC-Maschinenparks selbst konstruiert und hergestellt. Für die Herstellung sämtlicher Prüfgeräte bietet SCHLEICH ein vielseitiges Spektrum an Lösungen, welches dem Unternehmen eine herausragende Marktposition verschafft hat.

Jahrzehntelange Erfahrung, Kunden zuhören und ihre Wünsche aufnehmen, mit technischer Kreativität auch individuellen Aufgaben begegnen und diese in einem Team aus qualifizierten Entwicklern und Konstrukteuren umsetzen sind die Stärken des Unternehmens.

SCHLEICH beschäftigt zum Jahresabschlussstichtag 143 Mitarbeiter. Die Herren Martin Maria Lahrmann und Jan-Philipp Lahrmann bildeten, wie auch im Vorjahr, im Geschäftsjahr 2023 die Geschäftsführung.

Herr Karl-Dieter Schleich hat zum 31.12.2023 seine Beratertätigkeit eingestellt.

1.2 Forschung & Entwicklung

Forschung und Entwicklung ist bei SCHLEICH ein wichtiges Thema. SCHLEICH ist im Geschäftsjahr 2023 aber keinen klassischen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten nachgegangen. Die technischen Weiterentwicklungen fanden vielmehr weiterhin nahezu ausschließlich zielgerichtet im Zuge der Kundenprojekte statt, und die erworbenen Kenntnisse werden bei der Herstellung der Prüfgeräte zur Optimierung der vorhandenen Fertigungslinien oder aber für Neuprodukte angewandt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Auch das Geschäftsjahr 2023 hatte wieder seine Besonderheiten. Zinserhöhungen und steigende Inflation sorgten für eine Abkühlung der Weltkonjunktur. Der Auftragseingang sank bereinigt um Preiserhöhungen (real) gegenüber dem Vorjahr um 12 %, wie der Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) mitteilte. Daneben belasteten der fortwährende Ukraine-Krieg und die seit Herbst 2023 eskalierende Entwicklung im Nahen Osten. Dadurch blieb die Beschaffung von Produktionsteilen durch zeitverzögerndem Transport schwierig. Allerdings kam SCHLEICH die aufstrebenden Entwicklungsmöglichkeiten in der Elektrobranche entgegen, so dass die Gesamtnachfrage nach Produkten der Firma SCHLEICH weltweit trotzdem gut war.

Die kurzen Entscheidungswege bei SCHLEICH sorgen dafür, dass sich Kapazitäten und Prozessoptimierungen an die sich laufend ändernden Anforderungen des Marktes schnell anpassen.

Bei dem Ziel, die internationalen Marktanteile voranzutreiben und auszubauen, konnte SCHLEICH sich im Jahr 2023 weiter verbessern.

Das Ergebnis wurde im Wesentlichen durch folgende wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst:

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Elektromobilität

Preissteigerungen aufgrund der Knappheit von Produktionsgütern

2.2. Geschäftsverlauf

SCHLEICH kann auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Insgesamt konnten die Umsatzerlöse weiter gesteigert werden.

Die Auftragslage war über das gesamte Jahr konstant gut. Bis zum Jahresende wurde der Umsatz des Vorjahres nicht nur erreicht, sondern um rd. 10% übertroffen. Überwiegend dafür verantwortlich waren mehr ausgelieferte Prüfgeräte. Preiserhöhungen hatten nur einen geringen Anteil.

Die Beschaffung von Materialien gestaltete sich auch im Geschäftsjahr 2023 aufwendig und schwierig. Neben dem Ukrainekrieg belastete der seit Herbst 2023 vorhandene Nah-Ost-Konflikt die Lieferwege. Insgesamt wirkten sich diese Ereignisse auf die Einkaufspreise und Bezugskosten erheblich aus, wovon letztendlich auch die Margen negativ betroffen waren. Zum Teil kam es zu Produktabkündigungen durch Lieferanten. Um die Lieferfähigkeit zu sichern kam es zu Mehrfachbestellungen bei verschiedenen Lieferanten die, wie schon im Vorjahr, zu einem weiteren Aufbau des Warenlagers führten.

Die Kostenentwicklung verlief prozentual gesehen geringfügig besser als im Vorjahr. Während die Personalkosten durch Neueinstellungen von 2 Arbeitnehmern und Tariferhöhungen deutlich anstiegen, konnten die anderen Kostenbereiche, insbesondere die Energiekosten weitgehend günstiger gestaltet werden.

Letztendlich wurde das Geschäftsjahr 2023 wieder mit einem ordentlichen positiven Jahresergebnis abgeschlossen. Die Liquidität der Gesellschaft hat sich dadurch weiter verbessert. Es gibt keinen finanziellen Engpass und die Fortführung des Unternehmens ist nicht gefährdet.

Die Prognose für die Gesamtleistung wurde übertroffen, was die insgesamt positive Geschäftsentwicklung unterstreicht. Das Ergebnis liegt über den Erwartungen.

2.2.1 Beschaffung

Grundsätzlich erfolgt die Beschaffung auftragsbezogen. Eine Lagerhaltung erfolgt nur für solche Bauteile, die als Ersatzteile für die Kunden vorgehalten werden müssen. Langfristige Rahmenverträge mit Lieferanten sind vorhanden. Durch die konsequente Lieferantenbewertung hat sich ein Lieferantenstamm herausgebildet, der die für die Produkte notwendige hohe Qualität zu annehmbaren Kosten liefert.

Zur Sicherstellung der Liefertermine werden für alle Bestellungen von den Lieferanten schriftliche Bestätigungen eingefordert. Zusätzlich werden die offenen Bestellungen systematisch überwacht und rechtzeitig die Liefertermine angemahnt.

Den geänderten Marktbedingungen hat SCHLEICH Rechnung getragen und das Einkaufsverhalten den aktuellen Marktverhältnissen angepasst.

2.2.2 Produktion

Die Herstellung der Prüfgeräte erfolgt in 3 eigenen Produktionshallen.

Damit ist es möglich, einen großen Teil der Produkte eigen zu fertigen und ein großes Stück unabhängig zu sein. Seit dem Jahr 2024 gehört auch die Produktion von Relais dazu.

Der Bereich der Reparaturen von Elektromotoren wurde zum 31.12.2023 eingestellt und die damit zusammenhängenden Vermögensgegenstände veräußert.

2.3 Lage

2.3.1 Ertragslage

Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2023 ein Ergebnis vor Ertragsteuern in Höhe von 2,394 Mio. € (Vorjahr: 2,904 Mio. €) erzielt. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 1,621 Mio. € (Vorjahr: 1,987 Mio. €).

Die Umsatzerlöse konnten trotz der verschiedenen-Krisen aufgrund erhöhter Nachfrage um 2,337 Mio. € gesteigert werden und erhöhten sich um 11,5 %. Der Materialaufwand nahm aufgrund der Beschaffungsproblematik überproportional zu und erhöhte sich um 1,209 Mio.€ (18%). Die Personalkosten stiegen absolut gesehen um 0,771 Mio.€ (8,3%) im Verhältnis zu den Umsatzerlösen betrug die Steigerung 0,7%.

Die Abschreibungen erhöhten sich planmäßig um 0,004 Mio.€ und betragen 0,452 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verzeichneten im Geschäftsjahr 2023 einen Rückgang von rd. 0,051 Mio. € (-2,6%). Im Verhältnis zu den Umsatzerlösen entspricht dieses einer Verringerung von 0,78 %.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme zum Geschäftsjahresabschluss 2023 ist gegenüber dem Vorjahr um 0,013 Mio. € auf 16,229 Mio. € (Vorjahr 16,242 Mio. €) zurückgegangen.

Das Anlagevermögen hatte am 31. Dezember 2023 einen Buchwert in Höhe von 3,600 Mio. € (Vorjahr: 3,799 Mio. €). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus Investitionen von 0,253 Mio. €, denen planmäßige Abschreibungen in Höhe von 0,452 Mio. € gegenüberstanden.

Beim Umlaufvermögen valutierte das Vorratsvermögen zum Bilanzstichtag 31.Dezember 2023 mit 6.416 Mio. € um 0,776 Mio. über dem Wert zum 31. Dezember 2022.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 0,526 Mio. € und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr auf 2,626 Mio. €. Die Liquiditätsposition verminderte sich stichtagsbezogen um 1,116 Mio. € auf 3,325 Mio. € (Vorjahr: 4,441 Mio. €). Der Aufbau der Vorräte, sowie Steuerzahlungen und Gewinnausschüttungen waren für diese Entwicklung im Wesentlichen verantwortlich.

Das Eigenkapital der SCHLEICH GmbH wird im Geschäftsjahr 2023 mit 12,060 Mio. € (i.V. 11,139 Mio. €) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote beträgt 74,3 % (Vorjahr: 68,6 %). Die Rückstellungen weisen zum Bilanzstichtag einen Betrag von 1,554 Mio. € aus (Vorjahr: 1,829 Mio. €). Die Verbindlichkeiten ohne erhaltene Anzahlungen belaufen sich auf 2,388 Mio. € (Vorjahr: 2,881 Mio. €).

SCHLEICH finanziert sich im kurzfristigen Bereich überwiegend durch Kundenanzahlungen und Eigenkapital. Zur Finanzierung des Anlagevermögens sind teilweise Darlehen bei Kreditinstituten aufgenommen worden. SCHLEICH verfügt zum Ende des Geschäftsjahres über Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 3,325 Mio. € (Vorjahr: 4,441 Mio. €). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten valutieren in Höhe von 1,234 Mio. € (Vorjahr: 1,402 Mio. €). Der Gesellschaft stehen zudem in ausreichendem Umfang Kontokorrent- und Avalkreditlinien zur Verfügung. Es existieren Avallinien bei den beiden Hausbanken. Die Finanzierung der Gesellschaft ist damit sichergestellt.

Die notwendige Liquidität war im gesamten Geschäftsjahr gegeben. Alle Rechnungen wurden, soweit möglich, unter Ausnutzung von Skonto bezahlt.

2.3.3 Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wirtschaftliche Lage von SCHLEICH kann insgesamt als gut und stabil bezeichnet werden.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung zieht SCHLEICH unter anderem die Kennzahlen Auftragseingang, Materialkostenquote und Leistung pro Mitarbeiter heran.

3. Nachtragsbericht

Weitere nach dem Bilanzstichtag operative oder strukturelle Veränderungen und Geschäftsvorfälle haben sich nicht ereignet, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hätten, über die hier zu berichten wäre und die die Aussagen im Jahresabschluss zum 31.12.2023 verändern würden.

4. Prognosebericht

Unter den Aspekten des Ukraine-Krieges und des Nah-Ost-Konfliktes und den damit verbundenen Unwägbarkeiten (Beschaffungsengpässe, Energiepreiskrise und Inflationsschock) wird für das Geschäftsjahr 2024 wieder mit einer Geschäftsentwicklung auf Vorjahresbasis gerechnet.

Grundsätzlich baut SCHLEICH weiter auf das Wachstumspotenzial im Automotive Geschäft, weil dort mehr Anwendungen im Fahrzeug elektrifiziert werden. Daneben ist SCHLEICH bereits im "Neue Energien-Markt (Windkraft - und Photovoltaik) sehr gut positioniert und erwartet daraus weiteres Auftragsvolumen.

Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens wird als stabil beurteilt. Die Auftragslage ist zufriedenstellend.

In der Planung für das Geschäftsjahr 2024 wird davon ausgegangen, dass die Umsatzerlöse wieder auf Vorjahresniveau liegen werden und eine auskömmliche Rendite erwirtschaftet werden kann.

SCHLEICH wird auch zukünftig in der Lage sein, seinen Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

5. Chancen- und Risikobericht

Bei allen von SCHLEICH abgewickelten Projekten erfolgt eine Budgetierung in der Angebotsphase, die nach Auftragseingang durch das Projektteam erneut überprüft und in einem Kickoff freigegeben wird. Während des Projektes werden diese Budgets mit Hilfe des ERP-Systems laufend anhand der IST- Werte und einer Prognose des noch notwendigen Aufwandes bis zum Projektende überprüft. Abweichungen werden automatisch vom System an den Projektleiter gemeldet und hierdurch rechtzeitig während des Projektverlaufes erkannt. So können noch Gegenmaßnahmen eingeleitet werden.

5.1 Risikobericht

5.1.1 Branchenspezifische Risiken

Wie in den Vorjahren weist SCHLEICH darauf hin, dass eine Abschwächung der Weltkonjunktur die wirtschaftliche Situation seiner Kunden und die Nachfrage nach den Produkten von SCHLEICH negativ beeinflussen kann. Daraus können sich dann Umsatz- und Ergebnisrisiken ergeben.

Mit dem Ukrainekrieg und dem Nahost-Konflikt liegt ein solches Ereignis vor mit nicht vorhersehbaren Unwägbarkeiten. Bisher konnte SCHLEICH diese Risiken abpuffern und geht auch jetzt davon aus, dass dieses Ereignis nur in überschaubarem Maße Einfluss auf die Geschäftstätigkeit von SCHLEICH nimmt.

5.1.2 Ertragsorientierte Risiken

Die Kalkulation der Angebotspreise erfolgt in Abstimmung zwischen dem technischen und kaufmännischen Bereich und basiert auf den IST-Daten von abgewickelten Projekten.

Durch diese Vorgehensweise werden das Preisrisiko und das technische Risiko weitestgehend minimiert.

Für die Abwicklung von neuen Projekten werden auf dieser Basis die Budgets ermittelt. Sie gelten für alle beteiligten Bereiche als Vorgaben.

Die Materialbudgets werden in der Beschaffung vor Auftragsvergabe mit den tatsächlichen Beschaffungskosten verglichen. Sollte das vorgegebene Budget nicht ausreichend sein, wird der Sachverhalt mit dem Projektleiter und der Konstruktion erörtert. Bei erheblichen Abweichungen kann eine Bestellung nur mit der Freigabe durch die Geschäftsführung erfolgen.

Die aktuellen IST-Werte für die Abteilungen werden täglich durch das ERP System für jeden Bereich zur Verfügung gestellt. Alle laufenden Projekte werden durch einen verantwortlichen Projektleiter überwacht. Es müssen laufend die insgesamt zu erwartenden Projektkosten prognostiziert werden. Bei negativen Abweichungen wird der Führungskreis informiert, um Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Grundsätzlich muss die Geschäftsführung alle zwei Wochen über die Ergebnisse aller Projekte informiert werden.

Um das Risiko eines Forderungsausfalls auszuschließen, wird bei Neukunden eine Bonitätsprüfung durchgeführt. Bei ausländischen Unternehmen werden die Zahlungen, soweit möglich, über bestätigte Akkreditive abgewickelt.

5.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Liquiditätslage des Unternehmens ist stabil, es sind somit keine Liquiditätsrisiken und finanzielle Engpässe im Geschäftsjahr 2024 zu erwarten.

Potenzielle Währungsrisiken, die die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Unternehmens beeinflussen könnten, bestehen aufgrund der Abrechnung auf EURO Basis nicht.

5.2 Chancenbericht

Aufgrund des hohen Anspruchs den SCHLEICH an die Qualität der hergestellten Produkte stellt, ist SCHLEICH am Markt gut aufgestellt und schafft damit die Voraussetzung wettbewerbsfähig zu sein und die vorhandene Marktposition auszubauen.

Der Ausbau des Vertriebes und die stetige Neu- und Weiterentwicklung der Produktpalette, auch in Kooperation mit Hochschulen, geben SCHLEICH sehr gute Zukunftsperspektiven.

5.3 Gesamtaussage

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt hat SCHLEICH keine Anhaltspunkte für einzelne oder aggregierte Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft im Berichtszeitraum gefährdet haben oder über diesen hinaus gefährden könnten. Diese Aussage gilt auch für den aktuellen Zeitraum der Folgen von Ukrainekrieg und Nah - Ost- Konflikt.

6. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, Anzahlungen und Guthaben sowie Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Soweit es zu Forderungsausfällen kam, waren diese von untergeordneter Bedeutung.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mit eigenen liquiden Mitteln und Lieferantenkrediten.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

 

Hemer, den 28. März 2024

Martin Maria Lahrmann, Geschäftsführer

Jan-Philipp Lahrmann, Geschäftsführer

A. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die

Schleich GmbH, Hemer

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schleich GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schleich GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Zur weitergehenden Beschreibung der Verantwortung der Abschlussprüfer für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts verweisen wir auf die folgende Internetseite des IDW:

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie

Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerkes.

 

Bad Salzuflen, 9. August 2024

für Förster & Partner mbH
Buchprüfungsgesellschaft

Carsten Förster, vereidigter Buchprüfer

Luis Merschieve, Wirtschaftsprüfer

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