Faumax GmbH
83mVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Takashi Shimane seit 2.8.2024 | Geschäftsführer |
Erwin Johann Dr. Schmitt seit 2.6.2020 | Geschäftsführer |
Robert Dr. Eckstein seit 14.3.2018 | Geschäftsführer |
Volker Ludwig Petersik seit 14.3.2018 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ROHM Electronics Europe Limited | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SiCrystal GmbHNürnbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft stellt Halbleiterprodukte aus Siliziumkarbid (SiC) her, die als Substrate zur Herstellung von elektronischen Bauelementen verwendet werden, welche im Wesentlichen in der Leistungselektronik eingesetzt werden. Die Fertigung erfolgt ausschließlich am Sitz der Gesellschaft in Nürnberg, die Belieferung erfolgt weltweit. 2. Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten Die Aktivitäten der Entwicklung konzentrierten sich auf den Herstellungsprozess für 150mm- und 200mm-Wafer, insbesondere die Optimierung von Ausbringung, Ausbeute, Qualität und Kosten. Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft Fördermittelerträge aus dem Forschungszulagengesetz erzielen. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Nachfrage an Halbleitern reduzierte sich in 2023 gegenüber dem Vorjahr um -8,9%. Der Bedarf an SiC Halbleitern entwickelte sich mit -7,9% ebenfalls rückläufig. Die Nachfrage an SiC-Substraten sank deutlich um -8,4 % (VJ +12,7 %). Es handelt sich hierbei um einen temporären Rückgang. Der Wachstumskurs wird im Jahr 2024, sowie in den Folgejahren, wieder fortgesetzt. 2. Geschäftsverlauf Nachdem ein positives Marktwachstum zu erwarten war, und somit der Investitionskurs konsequent weiterverfolgt wurde, hatte die Gesellschaft mit einer deutlichen Umsatzerhöhung gegenüber dem Vorjahr geplant. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte erneut eine signifikante Umsatzsteigerung realisiert werden. So lag die Umsatzsteigerung für das Gesamtjahr bei € 55,2 Mio. und damit um 65,9 % über dem Vorjahr. Diese Entwicklung konnte überwiegend durch die Steigerung der Leistungsfähigkeit der Gesellschaft in Bezug auf die Ausbringung des 150mm-Produkts und Qualitätsverbesserungen erreicht werden. Im Berichtszeitraum wurden Investitionen in Höhe von insgesamt € 113,9 Mio. vorgenommen, wovon der Großteil auf Anlagen und Maschinen für die Wafer-Produktion, sowie für die dazugehörige Erweiterung der Versorgungsanlagen und Schaffung neuer Produktionsflächen entfallen. Die Mitarbeiterzahl zum Bilanzstichtag (einschließlich Arbeitnehmerüberlassung) erhöhte sich um 92 Mitarbeiter auf 375 (VJ 283) und resultiert aus dem erhöhten Geschäftsvolumen. 3. Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Umsatzerlöse lagen im Berichtsjahr (T€ 138.996) um T€ 55.190 und somit um 65,9 % höher als im Vorjahr (T€ 83.806). Die Bruttogewinnmarge (Bruttoergebnis vom Umsatz) zeigte sich mit 31,3 % (VJ 22,4 %) deutlich verbessert. Die kontinuierliche Mengensteigerung führte zu einer Fixkostendegression. Ebenfalls sind die Energiekosten im Berichtsjahr, im Vergleich zum Vorjahr, deutlich gesunken. Die positiven Effekte wurden durch die stark steigenden Abschreibungen und Personalkosten kompensiert. Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöhten sich zwar um T€ 4.587 auf nunmehr T€ 15.230, ihr Anteil am Umsatz reduzierte sich jedoch aufgrund des Umsatzwachstums auf 11,0 % (VJ 12,7 %). Die Vertriebskosten erhöhten sich auf T€ 550 (VJ T€ 460), ihr Anteil am Umsatz verringerte sich auf 0,4 % (VJ 0,5 %). Die Verwaltungskosten erhöhten sich um T€ 2.117 auf T€ 8.105 (VJ T€ 5.988). Neben dem Anstieg der Personalkosten erhöhten sich die Aufwendungen für Versicherungen, EDV-Zubehör und dessen Instandhaltung, sowie Aufwendungen für Kursdifferenzen. Des Weiteren mussten erhöhte Aufwendungen für sonstige Personal- und Fuhrparkkosten getragen werden. Ihr Anteil bezogen auf den Umsatz reduzierte sich auf 5,8 % (VJ 7,1 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen T€ 2.552 (VJ T€ 1.437). Die Position enthält Erträge aus Fördermitteln in Höhe von T€ 511 (VJ T€ 335). Im Übrigen handelt es sich um Erträge aus Kursdifferenzen T€ 674 (VJ T€ 263) und Auflösungen von Rückstellungen T€ 397 (VJ T€ 143). Für Darlehen der Konzernmutter, ROHM Co. Ltd, Kyoto in Höhe von € 275,0 Mio. (VJ € 205,0 Mio.) fielen insgesamt T€ 4.768 (VJ T€ 1.495) Zinsen an. Durch Anlagegeschäfte mit temporär nicht benötigten Finanzmitteln konnte ein Zinsertrag von T€ 1.703 (VJ. T€ 383) erzielt werden. Insgesamt liegt das Ergebnis nach Steuern mit T€ 16.253 um T€ 14.713 über dem des Vorjahres (T€ 1.540), blieb jedoch hinter den Erwartungen. Vermögens-/Finanzlage Die Bilanzsumme erhöhte sich um T€ 89.437 auf T€ 378.724 (VJ T€ 289.287). Das Anlagevermögen erhöhte sich durch umfangreiche Investitionen (T€ 113.902) bei gebuchten Abschreibungen in Höhe von T€ 17.972 um T€ 95.892 bzw. um 84,9 %. Die Finanzmittel verringerten sich um T€ 67.513 auf T€ 36.051 (VJ T€ 103.565). Der Finanzmittelverbrauch resultiert im Wesentlichen aus getätigten Investitionen in das Anlagevermögen. Diese wurden teilweise durch die Auszahlung von Darlehen durch die Konzernmutter in Höhe von T€ 70.000 finanziert. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023/2024 wurde ein Grundstück zur Errichtung einer neuen Produktionshalle erworben. Die Investition für den Bau der neuen Produktionsstätte wird sich auf T€ 13.100 belaufen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Neben der Bruttogewinnmarge werden zur Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter (ermittelt mit Mitarbeitern im Jahresdurchschnitt) und EBIT- Marge (EBIT/Umsatzerlöse) herangezogen. Bei den Mitarbeitern sind Personen aus Arbeitnehmerüberlassungsverhältnissen sowie Geschäftsführer mitgezählt. Die EBIT-Marge errechnet sich als Verhältnis des EBIT zu den Umsatzerlösen. Der Umsatz pro Mitarbeiter erhöhte sich im Jahresdurchschnitt gegenüber dem Vorjahr auf T€ 433 (VJ T€ 338). Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 15,9 % (VJ 3,7 %). Obwohl der Umsatz pro Mitarbeiter und die EBIT-Marge deutlich verbessert werden konnten, blieb der Umsatz pro Mitarbeiter hinter den Erwartungen zurück. Grund hierfür war die unterplanmäßige Wafer-Ausbringung, wodurch die hohe Kundennachfrage nicht voll ausgeschöpft werden konnte. 5. Gesamtaussage Die Nachfrage an SiC-Wafern aus der Bauelemente-Industrie hat sich im Geschäftsjahr 2023/2024 rückläufig entwickelt, jedoch erwarten wir für die Zukunft wieder eine deutlich positive Marktentwicklung. Obwohl das geplante Umsatzziel nicht erreicht werden konnte, wurde das Ergebnis der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Die geplante Produktionsleistung konnte aus technischen Gründen nicht vollständig erreicht werden. Der weiter konsequente Investitionskurs ist das Fundament, um auch in Zukunft zu den führenden Anbietern am Weltmarkt von SiC-Substraten zu gehören. C. Prognosebericht Für die kommenden Jahre wird weiterhin mit einem deutlichen Nachfragezuwachs gerechnet. Die Gesellschaft wird ihren eingeschlagenen Expansionskurs konsequent fortsetzen und die Kapazitäten für 150mm- und auch für 200mm-Wafer erweitern. Der Produktionsstandort in Nürnberg wird, wie bereits erwähnt, durch eine zusätzliche Produktionshalle wesentlich erweitert. Zusätzlich wird aktuell in Japan ein weiterer Produktionsstandort für SiC-Wafer aufgebaut. Der Produktionsstart ist für Dezember 2024 geplant. Der neue Produktionsstandort soll als Schwesterunternehmen der Gesellschaft fungieren und stellt aus Konzernsicht eine Kapazitätserweiterung für SiC-Produkte dar. Wenn die marktseitig mögliche Mengensteigerung, gepaart mit Produktivitätssteigerungen, zu weiteren signifikanten Fixkostendegressionen führt, wird die Gesellschaft ihre erreichten positiven Ergebnisse nochmal deutlich steigern. Aufgrund des geplanten deutlichen Umsatzwachstums, wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 mit einem deutlich steigenden Ergebnis gerechnet. Auch die Kennzahlen Bruttogewinnmarge, EBIT-Marge und Umsatz pro Mitarbeiter werden sich im angelaufenen Geschäftsjahr weiter deutlich verbessern. D. Chancen- und Risikenbericht Risikomanagement Die Gesellschaft verfügt über ein Risikomanagementsystem. Dabei werden Geschäftsrisiken und -chancen erfasst, hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage bewertet, entsprechende Maßnahmen eingeleitet und deren Wirksamkeit überwacht. Produktionsrisiken Die wesentliche Herausforderung für die Gesellschaft besteht darin, die Produktionsprozesse für den 150mm-Wafer und auch für 200mm-Wafer kontinuierlich zu verbessern und die Produkte auf einem marktkonformen Preis- und Qualitätsniveau verfügbar zu haben. Des Weiteren sollen die Produktionsmengen weiter erhöht werden, um neue Kunden zu akquirieren und weitere langfristige Lieferverträge abzuschließen. Für das laufende Geschäftsjahr sind Investitionen zur weiteren Absicherung des Mengen- und Qualitätsniveaus geplant, die gleichermaßen auch zur Ausbeuteverbesserung und Effizienzsteigerung in der Produktion führen sollen. Diese Investitionen werden unterstützt durch Neueinstellungen im Ingenieursbereich, um prozessbedingte technische Risiken weiter zu reduzieren. Für die Entwicklungsabteilung sind Anlagenbeschaffungen geplant, mit deren Hilfe kostengünstigere Prozesse entwickelt werden und an neuen Technologien gearbeitet wird. Der Großteil der für das angelaufene Geschäftsjahr geplanten Investitionen zielt auf die Erweiterung der Produktionskapazität ab, um vor allem das erwartete Wachstum des 150mm- und 200mm-Produkts zu realisieren. Beschaffungsrisiken Außerdem besteht ein mittleres Risiko hinsichtlich Anlagenverfügbarkeit und Materialversorgung. Hierfür wurden Arbeitsgruppen gebildet und entsprechende Projekte definiert. Steigende Qualitätsanforderungen an die eingesetzten RHBs stellen insbesondere im Zusammenspiel mit dem Wachstum und signifikanten Bedarfserhöhungen eine Herausforderung für Disposition und Beschaffung dar. Finanzierungsrisiken Die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war bis Ende Q1 des Geschäftsjahres 2023/2024 aufgrund einer Patronatserklärung der Konzernmutter abgesichert. Durch die positive Entwicklung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft wurde die Patronatserklärung nicht verlängert und es besteht derzeit kein nennenswertes Risiko mehr im Bereich der Finanzierung. Übrige Risiken Im Übrigen erwartet die Geschäftsführung, unter Berücksichtigung von Eintrittswahrscheinlichkeit und Intensität der Auswirkungen identifizierter Einzelrisiken, aus heutiger Sicht für das laufende Geschäftsjahr keine wesentlichen, zusätzlichen Beeinträchtigungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden würden. Chancen Auf der Produktseite sollen die geplanten zukünftigen Umsätze mit 150mm-, in steigendem Maße jedoch mit 200mm-Material getätigt werden. Auf der Kundenseite spielt der gemeldete Bedarf des Mutterkonzerns eine wesentliche Rolle für den geplanten Umsatz. Zudem wurden weitere Schlüsselkunden, zu einem großen Teil auf Basis bereits bestehender Verträge, in der Umsatzplanung berücksichtigt. Die möglicherweise jedoch deutlich größeren Bedarfe solcher Kunden, gerade an 200mm- SiCrystal-Material, wurden in der Umsatzplanung lediglich konservativ berücksichtigt. Chancen der zusätzlichen Geschäftsausweitung bestehen demnach durch den möglichen 200mm-Mehrbedarf beplanter Kunden sowie den Bedarf von zukünftigen Schlüsselkunden, die nicht explizit beplant wurden. Solche Möglichkeiten zur Expansion des Geschäfts werden in Europa, aber auch in den USA und in Asien gesehen.
Nürnberg, den 31. Mai 2024 SiCrystal GmbH Dr. Robert Eckstein Dr. Erwin Schmitt Tsuguki Noma Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Registergericht Nürnberg HRB-Nr. 34957 Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024Allgemeine Angaben Die SiCrystal GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss ist aufgestellt nach den Vorschriften des deutschen Handelsrechts. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren gegliedert. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich an den deutschen Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über eine Nutzungsdauer von 3-5 Jahren, angesetzt. Abnutzbare Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Gebäude werden über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 33 Jahren abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von bis zu 10 Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über 3 bis 8 Jahre abgeschrieben. Technische Anlagen und Maschinen mit Anschaffungszeitpunkt vor dem 1. April 2010 werden überwiegend degressiv abgeschrieben, wobei ein Übergang zur linearen Methode erfolgt, sobald sich hieraus höhere Abschreibungsbeträge als bei der degressiven Methode ergeben. Die Abschreibung auf im Geschäftsjahr angeschaffte Anlagegüter erfolgt linear. Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten jeweils EUR 800,00 nicht übersteigen, werden sofort abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich der Anschaffungskostenminderungen oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben Material- und Fertigungskosten angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nominalwert bewertet. Fremdwährungsforderungen sind zu Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt. Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschluss-Stichtag, die Aufwendungen nach diesem Tag darstellen, berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen sowie die Steuerrückstellungen sind in Höhe des zu erwartenden Erfüllungsbetrags passiviert. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind zu Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles oder zu Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagengitter, das diesem Anhang als Anlage beigefügt ist. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 13.127 aus Lieferungen und Leistungen. Der Posten Guthaben bei Kreditinstituten beinhaltet Bankguthaben in Höhe von TEUR 36.051, wovon TEUR 528 sicherungshalber verpfändet sind. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 883 beinhaltet im Wesentlichen Abgrenzungen für Dienstleistungsverträge, Versicherungen und Patente, deren Aufwand gleichmäßig über ihre Laufzeit verteilt wird. Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beläuft sich zum 31. März 2024 auf TEUR 771. In den sonstigen Rückstellungen sind alle erkennbaren Verpflichtungen i. S. d. § 249 Abs. 1 HGB ausgewiesen. Es handelt sich hierbei um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen TEUR 4.386, für Personalkosten TEUR 1.766 und für Jahresabschlusskosten TEUR 85. Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten, die sich auf TEUR 275.953 (im Vorjahr TEUR 209.017) belaufen, davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr von TEUR 4.453 (im Vorjahr TEUR 4.017), mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren in Höhe von TEUR 23.350 (im Vorjahr TEUR 16.100) und von mehr als fünf Jahren in Höhe von TEUR 248.150 (im Vorjahr TEUR 188.900). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 12 (im Vorjahr TEUR 7) beinhaltet die Abgrenzung des Umweltbonus für geleaste Elektro- und Hybridfahrzeuge. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen zum Stichtag nicht. Der Abschluss von Leasingverträgen führt künftig zu finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 666. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in Höhe von TEUR 13.712 im Rahmen noch ausstehender Einkaufsbestellungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Materialaufwand
Personalaufwand
In den periodenfremden Aufwendungen in Höhe von TEUR 290 sind Aufwendungen von TEUR 124 für Nachberechnungen von Stromkosten, sowie TEUR 33 für die Nachberechnung von Gaskosten. Es fallen TEUR 56 für das Honorar des Abschlussprüfers an. Hierbei handelt es sich ausschließlich um Abschlussprüfungsleistungen. Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 138.996 werden ausschließlich durch den Verkauf von produzieren Wafern und Pucks erzielt. Diese lassen sich den geografischen Märkten wie folgt zuordnen: TEUR 67.286 Europa TEUR 71.710 Asien Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr Erträge aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 674, welche in der Position sonstige betriebliche Erträge enthalten sind und hatte Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 642, welche in der Position der allgemeinen Verwaltungskosten berücksichtigt wurden. Die periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 889 enthalten Erträge von TEUR 508 für das Forschungszulagengesetz GJ21/22-GJ22/23, TEUR 135 für eine Versicherentschädigung aus GJ20/21, sowie TEUR 170 für die Nachberechnung der Netznutzung. Außerdem bestehen periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 397. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 321 fest angestellte Mitarbeiter (alles Angestellte). Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer teilt sich in die Gruppen Produktion (236), F&E (43), Verwaltung (39) und Vertrieb (3) auf. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Besondere Vorgänge nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten. Geschäftsführer der Gesellschaft sind:
Mehrheitsgesellschafter ROHM Electronics Europe Limited, Milton Keynes, Buckinghamshire, United Kingdom, die wiederum eine Tochtergesellschaft der ROHM Co. Ltd., 21 Saiin Mizosakicho, Ukyo-ku, Kyoto/Japan, ist hält 100 % der SiCrystal Anteile. Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ROHM Co. Ltd. einbezogen. Der Konzernabschluss wird auf der Internetseite der ROHM Co. Ltd. offengelegt. Ein zusätzlicher Teilkonzernabschluss wird nicht erstellt. Der Jahresabschluss der SiCrystal GmbH für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird beim Betreiber des Unternehmensregister elektronisch eingereicht und nach der Einreichung im Unternehmensregister bekannt gemacht. Es wird vorgeschlagen, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Nürnberg, den 31. Mai 2024 SiCrystal GmbH Dr. Robert Eckstein Dr. Erwin Schmitt Tsuguki Noma Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023/2024
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SiCrystal GmbH, Nürnberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SiCrystal GmbH, Nürnberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SiCrystal GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, den 7. Juni 2024 KPMG
AG
Andreas Stephan Penzkofer, Wirtschaftsprüfer Thomas Eberle, Wirtschaftsprüfer |
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