Liebherr-Aviation GmbH
Selbe AdresseVermietung von Luftfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johann von Gersdorff seit 6.3.2024 | Geschäftsführer |
Benjamin Hartmann seit 7.2.2024 | Prokura |
Andreas Palmer seit 4.7.2023 | Prokura |
Markus Sauter seit 8.7.2021 | Geschäftsführer |
Klaus Graner seit 10.12.2020 | Prokura |
Oliver Wennheller seit 5.9.2018 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Liebherr-Components Biberach GmbHBiberach an der RißJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023INHALT Lagebericht Bilanz Gewinn- und Verlustrechnung Anhang Bestätigungsvermerk LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen der Gesellschaft Die Liebherr-Components Biberach GmbH entwickelt und fertigt Komponenten und Systeme für leistungsstarke Antriebstechnik. Die von der Gesellschaft produzierten Großwälzlager, Getriebe und Seilwinden werden vielseitig eingesetzt: U. a. finden sie Verwendung in Erdbewegungsmaschinen und Windkraftanlagen, im Tagebau und in maritimen Anwendungen. Auch in der Fahrzeug- und Verkehrstechnik sowie in Werkzeugmaschinen kommen die Komponenten und Systeme der Liebherr-Components Biberach GmbH zum Einsatz. Die Liebherr-Components Biberach GmbH ist über ihre alleinige Muttergesellschaft, die Liebherr-CMCtec GmbH, Biberach an der Riß, in den Konzernverbund der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, eingebunden. Die Firmengruppe Liebherr ist ein Technologieunternehmen mit breit diversifiziertem Produktprogramm. Gegründet im Jahr 1949, umfasst die Firmengruppe heute über 140 Gesellschaften auf allen Kontinenten und beschäftigt mehr als 53.500 Mitarbeiter. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Weltwirtschaft erholte sich im Jahr 2023 nur langsam von den Folgen der Corona-Pandemie, den Auswirkungen des anhaltenden Russland-Ukraine-Konfliktes sowie den deutlichen Preissteigerungen. Den Prognosen des IWF zufolge schwächte sich das globale Wirtschaftswachstum von 3,5 % im Jahr 2022 auf 3,0 % im Jahr 2023 ab (Stand: Oktober 2023). Die unterschiedlichen Wachstumsaussichten in den einzelnen Ländern stellten eine Herausforderung für die Rückkehr zum Produktionsniveau vor der Corona-Pandemie dar. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ging die Wachstumsdynamik von 2,6 % im Jahr 2022 auf 1,5 % im Jahr 2023 zurück. Das Wirtschaftswachstum in den USA betrug hierbei 2,1 % (Vorjahr: 2,1 %), in Japan 2,0 % (Vorjahr: 1,0 %) sowie in Kanada 1,3 % (Vorjahr: 3,4 %). In der Eurozone entwickelte sich die Wirtschaftsleistung mit 0,7 % deutlich schwächer als im Vorjahr (3,3 %). Für Deutschland sagte das Statistische Bundesamt (Stand: Januar 2024) sogar einen Rückgang der Wirtschaftsleistung (- 0,3 %) voraus (Vorjahr: 1,8 %). Ein stärkeres Wachstum wiesen nach Angaben des IWF im Vergleich dazu die Schwellen- und Entwicklungsländer mit 4,0 % (Vorjahr: 4,1 %) auf (Stand: Oktober 2023). Die höchsten Wachstumsraten konnten in Indien mit 6,3 % (Vorjahr: 7,2 %) und in China mit 5,0 % (Vorjahr: 3,0 %) erreicht werden. Die Prognosen für das Wachstum des weltweiten Warenhandels im Jahr 2023 wurden von der WTO angesichts des anhaltenden Produktionsrückgangs, der im vierten Quartal 2022 einsetzte, nach unten korrigiert (Stand: Oktober 2023). Das weltweite Handelsvolumen wird im Jahr 2023 voraussichtlich einen Anstieg von 0,8 % erfahren, was einem deutlichen Rückgang gegenüber dem im April 2023 prognostizierten Wachstum von 1,7 % entspricht. Die durchschnittliche Inflationsrate weltweit liegt für das Jahr 2023 voraussichtlich bei rund 6,9 % gegenüber dem Vorjahr (Stand: November 2023). Für den harmonisierten Verbraucherpreisindex in Deutschland ermittelte das Statistische Bundesamt für das Jahr 2023 eine durchschnittliche Zunahme von 5,9 % (Vorjahr: 6,9 %) (Stand: Januar 2024). Nach Angaben von Euroconstruct wies das Bauvolumen in dessen 19 Mitgliedsländern im Jahr 2023 einen negativen Trend mit einem Wachstumsrückgang von 4,4 Prozentpunkten auf und lag mit - 1,7 % deutlich unter dem Vorjahreswert von 2,7 % (Stand: November 2023). Zinserhöhungen durch die EZB und Folgen des Russland-Ukraine-Konfliktes trübten die Wachstumsaussichten der Branche zunehmend ein. Für Westeuropa wird im Jahr 2023 ein negatives Wachstum von - 1,7 % (Vorjahr: 2,6 %) und in Osteuropa von - 0,6 % (Vorjahr: 4,9 %) erwartet. Im ersten Halbjahr 2023 hat sich auf dem Windmarkt ein gemischtes Bild hinsichtlich der Entwicklungen ergeben. Die Einschätzung der weltweiten Märkte ist weiterhin recht positiv, die Stimmung überwiegend gut, sowohl On- als auch Offshore. Jedoch lassen sich insbesondere in Deutschland und Europa aktuell schwache negative Veränderungen feststellen, sowohl in der kurzfristigen als auch in der langfristigen Betrachtung. Die seit dem zweiten Halbjahr 2019 bis zum ersten Halbjahr 2022 stetig steigende Stimmung in Deutschland verschlechtert sich weiter, befindet sich aber im Vergleich der letzten Jahre auf einem sehr hohen Niveau. Die Erhebungen unter den VDMA Mining Mitgliedern zeigen nach wie vor einen schlechten Auftragseingang und einen entsprechend schwachen Umsatz in der Bergbautechnik. In den ersten acht Monaten des Jahres 2023 war der Auftragseingang um 37 % niedriger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dahingegen lag die Produktion im ersten Halbjahr 2023 um 20 % über dem Vorjahreswert. 2.2 Geschäftsverlauf Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurde der Produktbereich Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik mit den Produktlinien Steuerungstechnik und elektrische Maschinen aus der Liebherr-Components Biberach GmbH im Rahmen eines Asset Deals an die Liebherr-Electronics and Drives GmbH übertragen. Auf Basis der Werte zum 31. Dezember 2022 wurde eine Abspaltungsbilanz erstellt und der finale Kaufpreis anhand der Buchwerte der zu übertragenden Vermögensgegenstände (TEUR 52.949) und Schulden (TEUR 25.741) ermittelt, der im Geschäftsjahr 2023 zahlungswirksam an die Liebherr-Components Biberach GmbH geflossen ist. Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Liebherr-Components Biberach GmbH einen Gesamtumsatz von EUR 450,8 Mio. (Vorjahr: EUR 478,0 Mio). Mehr als 99 % (Vorjahr: etwa 99 %) des Umsatzes der Berichtsperiode realisierte die Liebherr-Components Biberach GmbH im eigenen Konzernverbund. Die Gesellschaft liefert Komponenten an Schwestergesellschaften unterschiedlichster Sparten, aber auch an Kunden außerhalb der Firmengruppe. Die Umsatzerlöse verzeichneten im Berichtsjahr einen leichten Rückgang. Dieser ist auf den Wegfall der Umsatzerlöse des verkauften Produktbereichs der elektrischen Antriebs- und Steuerungstechnik zurückzuführen. Dem steht jedoch ein Umsatzanstieg der Produktbereiche Antriebe und Großwälzlager sowie des dazugehörigen Ersatzteilgeschäfts entgegen. Der Auftragsbestand entwickelte sich im Jahresverlauf rückläufig und lag zum Ende des Jahres 2023 unter dem Vorjahresniveau. Insbesondere der Bereich Großwälzlager wurde von einem starken Einbruch der Nachfrage im Bereich der Windkraft getroffen. Die angespannte Situation am Beschaffungsmarkt hielt in der ersten Jahreshälfte an. Es kam zu Versorgungsengpässen und Preissteigerungen bei Rohmaterialien, aber auch im Bereich der Logistik und Energie. In der zweiten Jahreshälfte entspannte sich die Versorgungs- und Preissituation, insbesondere aufgrund des intensiven Eskalationsmanagements mit Lieferanten. Das Lieferantenmanagement wurde weiter intensiviert und Maßnahmen zur Risikominimierung eingeleitet, um die Materialversorgung in der Produktion weitestgehend aufrechtzuerhalten und somit größere Unterbrechungen zu vermeiden. Das Produktportfolio der Liebherr-Components Biberach GmbH wird kontinuierlich weiterentwickelt und an die Erfordernisse des Marktes angepasst. Im Berichtsjahr wurden wiederum zahlreiche Produktoptimierungen und -erweiterungen insbesondere im Bereich der Großwälzlager vorgenommen. 2.3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die für die Liebherr-Components Biberach GmbH bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse, das Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung), der Cashflow sowie das Investitionsvolumen. Vermögenslage
Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 EUR 13,1 Mio. in das Anlagevermögen investiert. Die im Geschäftsjahr 2023 realisierten Investitionen lagen um EUR 2,6 Mio. über den Abschreibungen. Die Vorräte wurden um EUR 52,5 Mio. oder 32,4 % auf EUR 109,5 Mio. reduziert. Exkludiert man den Effekt aus dem Abgang EAS so ist ein Rückgang in den Vorräten von EUR 17,8 Mio. oder 14,0 % zu verzeichnen. Die Reduzierung der Forderungen in Höhe von EUR 52,6 Mio. (exkl. EAS von EUR 38,5 Mio.) resultiert vor allem aus der Verrechnung der Verlustübernahme des Vorjahres durch die Liebherr-CMCtec GmbH aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages. Insgesamt haben sich die Vermögenswerte um EUR 100,4 Mio. oder 23,7 % auf EUR 323,4 Mio. reduziert. Hieraus sind EUR 52,9 Mio. auf den Abgang der EAS zurückzuführen. Finanzlage
Das Eigenkapital zum 31. Dezember 2023 liegt unverändert bei EUR 64,1 Mio. Die Eigenkapitalquote hat sich von 15,1 % auf 19,8 % verbessert; dies ist im Wesentlichen auf eine Reduzierung der Verbindlichkeiten zurückzuführen. Das Eigenkapital deckt zu 72,7 % das langfristig gebundene Anlagevermögen. Insgesamt hat sich das Fremdkapital um EUR 100,4 Mio. oder 27,9 % auf EUR 259,3 Mio. reduziert. Hieraus sind EUR 25,7 Mio. auf den Abgang der EAS zurückzuführen.
Der Stand der flüssigen Mittel im Vergleich zum Vorjahr hat sich erhöht. Aus der Übertragung des Produktbereichs Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik an die Liebherr-Electronics and Drives GmbH erfolgte die Einzahlung des Kaufpreises im Geschäftsjahr 2023. Neben den bestehenden lang- und kurzfristigen Kreditlinien erfolgt die Finanzierung insbesondere konzernintern. Die Liebherr-Components Biberach GmbH investierte im Geschäftsjahr 2023 rund EUR 13 Mio. (Vorjahr: rund EUR 14 Mio.) in das Anlagevermögen. Schwerpunkte waren Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen in Technische Anlagen und Maschinen sowie in Grundstücke und in Fabrikgebäude. Ertragslage
Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 27,2 Mio. oder 5,7 % reduziert und betragen für das Geschäftsjahr 2023 EUR 450,8 Mio. Gleichzeitig haben sich die Bestände für fertige und unfertige Erzeugnisse um EUR 3,8 Mio. reduziert. Insgesamt hat sich die Gesamtleistung um EUR 48,5 Mio. oder 9,8 % reduziert. Die Materialaufwandsquote liegt mit 64,0 % auf Vorjahresniveau. Die Umsatzrendite liegt mit 0,4 % wesentlich über dem Vorjahresniveau. Da die Übertragung des Produktbereichs Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik zu Buchwerten erfolgte, ergibt sich hieraus kein Abgangsgewinn oder-verlust. Der Gewinn wurde im Rahmen des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die Liebherr-CMCtec GmbH abgeführt. 2.4 Gesamtaussage Aufgrund des übertragenen Produktbereichs der elektrischen Antriebs- und Steuerungstechnik verzeichnete die Liebherr-Components Biberach GmbH im Berichtsjahr wie erwartet einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse. Aufgrund des Sondereffekts aus der Auflösung der Drohverlustrückstellungen konnte ein positives Jahresergebnis (vor Ergebnisabführung) erzielt werden. Exkludiert man diesen Effekt, so verzeichnete die Gesellschaft einen Jahresverlust nahezu auf Vorjahresniveau. Vor diesem Hintergrund beurteilt die Geschäftsführung den Geschäftsverlauf 2023 insgesamt als nicht zufriedenstellend. 2.5 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Personal- und Sozialbereich Im Berichtsjahr 2023 verringerte sich die Belegschaft auf 1.254 (Vorjahr: 1.588) Mitarbeiter zum Jahresende. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen auf die Mitarbeiter des an die Liebherr-Electronics and Drives GmbH übertragenen Produktbereichs der elektrischen Antriebs- und Steuerungstechnik zurückzuführen. In Berufsausbildung stehen derzeit 72 (Vorjahr: 100) Auszubildende, davon 49 (Vorjahr: 72) im gewerblichen und 13 (Vorjahr: 15) im technisch-kaufmännischen Bereich; 10 (Vorjahr: 13) absolvieren ein Studium an der Dualen Hochschule. Die Zielgröße gemäß dem "Gesetz zur Ergänzung und Änderung der Regelungen für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" sieht für die Liebherr-Components Biberach GmbH bis zum 30. Juni 2027 keine Veränderung des bestehenden Anteils von Frauen in Aufsichtsrat und Geschäftsführung von 0 % vor. Im gleichen Zeitraum beträgt die Zielgröße der Gesellschaft i. S. dieses Gesetzes 0 % für die erste und 5 % für die zweite Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung. Die Firmengruppe Liebherr strebt allgemein das Ziel einer ausgewogenen Vertretung von Frauen und Männern in den oberen Führungspositionen an. Der Verwaltungsrat der Liebherr- International AG, Bulle/Schweiz, welcher das oberste Entscheidungs- und Führungsorgan der Firmengruppe Liebherr darstellt, lebt dieses Ziel mit einem Frauenanteil von 62,5 % bereits vor. Entsprechend diesem Vorbild beabsichtigen die Liebherr-Components Biberach GmbH und ihre Muttergesellschaft, die Liebherr-CMCtec GmbH, in ihrer Führungskräfteentwicklung eine ständige Erhöhung des Frauenanteils, um die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen weiterhin zu fördern. Die Gesellschaften werden nach Möglichkeit leistungsstarke und überzeugende weibliche Führungskräfte entwickeln sowie von außen gewinnen, dies immer unter Berücksichtigung der technischen und kaufmännischen Fähigkeiten und Qualifikationen. Da der Frauenanteil in den einschlägigen Studiengängen und Ausbildungsberufen, insbesondere im technischen Bereich, in der Regel eher gering ausfällt, sehen sich die Gesellschaften vor der Herausforderung, entsprechende weibliche Kandidatinnen für die jeweiligen Führungspositionen zu finden, weshalb für die Geschäftsführung sowie die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung vorerst eine Zielgröße von 0 % festgelegt wurde. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind stets Mitglieder der Geschäftsleitung der Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, unter denen sich zum Zeitpunkt der Beschlussfassung keine Frauen befanden. Umweltschutz Die Liebherr-Components Biberach GmbH besitzt eine organisierte und dokumentierte Abfall- und Umweltorganisation, mit der die Belange im Bereich Umweltschutz, Abfall und Energie entsprechend den gesetzlichen Vorgaben bearbeitet und überwacht werden. Im Rahmen des Energie- und Umweltmanagement wird das Ziel der Nachhaltigkeit verfolgt. Im Berichtsjahr erfolgte erneut die kombinierte Zertifizierung nach ISO 14001 (Umweltmanagementsystem) und ISO 50001 (Energiemanagementsystem). Auf den Einsatz von CO 2 neutralem Ökostrom sowie auf den Ausbau der regenerativen Energiequellen in Form von Photovoltaikanlagen wird verstärkt gesetzt. Die Stromerzeugung mittels PV-Anlagen soll maximal ausgebaut werden. Hierzu laufen die vorbereitenden Planungen und Angebotsanfragen für eine erste Ausbaustufe in 2024. Die Aufgaben für den Bereich Umweltschutz sind personell und organisatorisch festgelegt. Ein Umweltschutzbeauftragter ist für die Koordination der gesamten Umweltschutzaktivitäten zuständig und sorgt dafür, dass alle technischen und organisatorischen Anforderungen im Bereich Umweltschutz erfüllt werden. Forschung und Entwicklung In der Forschung arbeitet die Liebherr-Components Biberach GmbH mit verschiedenen Forschungspartnern wie Hochschulen und wissenschaftlichen Einrichtungen zusammen, u. a. zur Erprobung von Werkstoffen oder zur Durchführung von Untersuchungen an Produktneuentwicklungen. Die Entwicklungsabteilung war mit der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte hinsichtlich Wirkungsgrad, Leistungsfähigkeit, Kraftstoffeinsparung, Gewichtsreduktion und Kundennutzen sowie mit der Erweiterung unserer Produktpalette beschäftigt. 3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 3.1 Risikomanagement und Internes Kontrollsystem Zur Früherkennung von Risiken besteht ein Risikomanagementsystem, das die Erfassung, Bewertung und Steuerung von Risiken umfasst. Für jedes identifizierte Risiko werden geeignete Maßnahmen definiert und von der Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. Das Risikomanagement im Finanzbereich betrifft die Sicherung von Fremdwährungen und Forderungen. Es beruht auf der Sicherungsstrategie der Firmengruppe Liebherr und wird zentral koordiniert und überwacht. Die zum Bilanzstichtag bestehenden Fremdwährungsrisiken sind für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht von großer Bedeutung. Risiken im Bereich der Informationstechnik - unberechtigter Datenzugriff bzw. Datenmissbrauch - wird durch ein in der gesamten Firmengruppe Liebherr implementiertes Sicherheitskonzept Rechnung getragen. Dem Risiko steigender Beschaffungskosten oder fehlender Materialverfügbarkeit wird durch ein aktives Lieferantenmanagement begegnet. Produktrisiken sind mit einer umfassenden Deckung durch eine Produkthaftpflichtversicherung abgesichert. Weitere Risiken wie Brandschäden und Betriebsunterbrechung sind ebenfalls versichert. Des Weiteren ist in der Gesellschaft ein internes Kontrollsystem installiert, mit dessen Hilfe die Geschäftsleitung die Einhaltung von Richtlinien und die Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung nach konzerneinheitlichen Vorgaben überwacht. 3.2 Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken Für das Jahr 2024 kündigt der IWF mit 2,9 % eine leichte Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums an (Stand: Oktober 2023). In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist mit einem Gesamtwachstum von 1,4 % zu rechnen. Hierbei ist für die USA ein Rückgang auf 1,5 % vorausgesagt, während für Kanada ein Zuwachs von 1,6 % erwartet wird. Für den Euroraum wird insgesamt ein leichter Anstieg von 1,2 % prognostiziert. Die Wachstumsdynamik in Deutschland sollte sich mit einem Wert von 0,9 % gegenüber dem Vorjahresniveau (- 0,3 %) erholen. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer liegt die Wachstumsprognose mit 4,0 % auf dem Niveau des Jahres 2023. Impulse werden unter anderem aus Indien mit 6,3 % und Saudi-Arabien mit 4,0 % erwartet. Für China wird ein rückläufiges Wirtschaftswachstum von 5,0 % in 2023 auf 4,2 % prognostiziert. Das weltweite Handelsvolumen wird laut WTO im Jahr 2024 ein Wachstum von 3,3 % erfahren (Stand: Oktober 2023). Die globale Inflation wird den Prognosen zufolge weiter zurückgehen: von 8,7 % im Jahr 2022 auf 6,9 % im Jahr 2023 und 5,8 % im Jahr 2024, was auf eine straffere Geldpolitik zurückzuführen ist, die durch niedrigere internationale Rohstoffpreise unterstützt wird. Euroconstruct erwartet für den europäischen Bausektor im Jahr 2024 einen Rückgang um 2,1 % (Stand: November 2023). Eine Verringerung wird ebenso für die deutsche Bauwirtschaft vorausgesagt (- 2,2 %). Die Windindustrie wird weiterhin optimistisch betrachtet, dennoch bestehen gewisse Sorgen, dass es zukünftig zu einem Ressourcenmangel kommen kann, welcher das Erreichen der Ausbauziele behindert. Kurzfristige Chancen und Risiken der Liebherr-Components Biberach GmbH hängen eng mit der Entwicklung in den Absatzmärkten der Liebherr Schwestergesellschaften zusammen, welche nach wie vor die Hauptabnehmer von Produkten der Liebherr-Components Biberach GmbH sind. Geopolitische Unsicherheiten, handelspolitische Spannungen und restriktivere geldpolitische Maßnahmen könnten die Märkte weiter beeinträchtigen und sie stärker belasten als erwartet. Zudem besteht das Risiko, dass sich die Konsum- und Investitionstätigkeit langsamer erholt. Wachstumschancen ergeben sich für die Gesellschaft in der konsequenten Weiterentwicklung und Erweiterung der Produktpalette auch im Hinblick auf die Digitalisierung und Elektrifizierung. Risiken sieht die Liebherr-Components Biberach GmbH in einem sich verschärfenden Wettbewerb, der zu einem noch höheren Preisdruck führen kann. Auf den Beschaffungsmärkten rechnet die Gesellschaft grundsätzlich mit einer stabilen Versorgungslage. Eine angemessene Ausstattung an Finanzmitteln ist durch die Einbindung in die Firmengruppe Liebherr und eine zentral koordinierte Finanzplanung permanent sichergestellt. Es besteht ein Zinsrisiko, da die derzeit in Anspruch genommenen Konzern- und Bankdarlehen mit einem variablen Zinssatz versehen sind und der Marktzins weiter steigen könnte. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht zu erkennen. Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Gesellschaft einen leichten Umsatzanstieg, jedoch zugleich einen Jahresverlust (vor Verlustübernahme). Das für 2024 geplante Investitionsvolumen liegt wesentlich über dem Niveau des aktuellen Berichtsjahres, allerdings ist zum jetzigen Zeitpunkt davon auszugehen, dass aufgrund des Jahresverlustes sowie anderer Liquiditätsbedarfe die Investitionen nur anteilig umgesetzt werden können. Der erwartete Saldo des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit wird in 2024 voraussichtlich leicht unter dem Vorjahreswert liegen.
Biberach an der Riß, den 29. Februar 2024 Liebherr-Components Biberach GmbH Geschäftsführung Markus Sauter Dr. Maximilian Schaut BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1.1. BIS ZUM 31.12.2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Angaben Die Liebherr-Components Biberach GmbH, Biberach an der Riß, ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Liebherr-CMCtec GmbH, Biberach an der Riß, deren Alleingesellschafterin die Liebherr-International AG, Bulle/Schweiz, ist. Die Liebherr-International AG stellt den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht für den kleinsten und größten Teil der einzubeziehenden Unternehmen der Liebherr-Gruppe auf. Dieser wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Sitz der Liebherr-Components Biberach GmbH ist Biberach an der Riß. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 640605 im Register des Amtsgerichts Ulm eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Liebherr-Components Biberach GmbH wird nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen erfolgen grundsätzlich linear und pro rata temporis nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als EUR 250 und bis einschließlich EUR 800 werden im Anlagevermögen aktiviert und im Monat des Zugangs vollständig abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 250 werden sofort als Aufwand erfasst. Für Werkzeuge, Modelle und Formen bestehen Festwerte. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Der Ansatz der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfasst die Einzelkosten, angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Dem Grad der Verwendbarkeit der Vorräte wird durch entsprechende Abschläge Rechnung getragen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Die Pensionsrückstellungen werden aufgrund von versicherungsmathematischen Gutachten nach der Anwartschaftsbarwertmethode mit dem Barwert bilanziert. Der Berechnung des Barwerts liegt der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Geschäftsjahre zugrunde, der pauschal für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18. November 2009 ermittelt worden ist. Die Bewertung der Rückstellung erfolgte auf Basis der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem laufzeitadäquaten von der Deutschen Bundesbank bekanntgegebenen Zinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung angegebenen Vermerke "davon Erträge aus Währungsumrechnung" bzw. "davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung" enthalten sowohl nicht realisierte als auch realisierte Währungskursgewinne bzw. -verluste. In der Abbildung des Jahresabschlusses werden auf volle Euro gerundete Werte verwendet. Aus rechentechnischen Gründen können daher in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie im Anlagespiegel (summarische) Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenden Werten auftreten. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 wurde der Produktbereich Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik mit den Produktlinien Steuerungstechnik und elektrische Maschinen aus der Liebherr-Components Biberach GmbH im Rahmen eines Asset Deals an die Liebherr-Electronics and Drives GmbH übertragen. Auf Basis der Werte zum 31. Dezember 2022 wurde eine Abspaltungsbilanz erstellt und der finale Kaufpreis anhand der Buchwerte der zu übertragenden Vermögensgegenstände (TEUR 52.949) und Schulden (TEUR 25.741) ermittelt, der im Geschäftsjahr 2023 zahlungswirksam an die Liebherr-Components Biberach GmbH geflossen ist. Da die Übertragung des Produktbereichs Elektrische Antriebs- und Steuerungstechnik zu Buchwerten erfolgte, ergibt sich hieraus kein Abgangsgewinn oder -verlust. Bilanzerläuterungen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten und den kumulierten Abschreibungen sind in einem Anlagengitter dargestellt. Nutzungsdauer Firmenwert Die Nutzungsdauer für den im Anlagevermögen aktivierten, käuflich erworbenen Firmenwert beträgt fünf Jahre. Diese Nutzungsdauer entspricht dem Zeitraum, in dem der Gesellschaft voraussichtlich wirtschaftlicher Nutzen zufließt und sich der Vermögenswert durch die fortschreitende technische Entwicklung verbraucht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 85.258 (Vj. TEUR 92.583) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, TEUR 1.075 (Vj. TEUR 461) auf geleistete Anzahlungen und TEUR 10.000 (Vj. TEUR 10.000) auf gewährte Darlehen. An die Alleingesellschafterin Liebherr-CMCtec GmbH, Biberach an der Riß, bestehen Forderungen in Höhe von TEUR 294 (Vj. TEUR 45.994). Diese sind in der Bilanzposition "Forderungen gegen verbundene Unternehmen" enthalten. In der Bilanzposition "sonstige Vermögensgegenstände" sind Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Rückforderungsansprüchen in Höhe von TEUR 3.149 (Vj. TEUR 2.035) enthalten. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Verpflichtungen aus unmittelbaren Versorgungszusagen betragen die Rückstellungen TEUR 3.380. Der Ermittlung des Rückstellungsbetrags liegt ein Rechnungszinsfuß von 1,82 %, ein Rententrend von 2,20 % sowie eine Fluktuationsrate von 3,40 % zugrunde. Bei einer Bewertung auf Basis des 7-Jahres- Durchschnittszinssatzes in Höhe von 1,72% würde sich ein Verpflichtungsumfang von TEUR 3.440 ergeben. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt demnach TEUR 60 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Die Erfolgswirkung aus der Änderung des Rechnungszinsfußes wird im Finanzergebnis erfasst. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 48.098 enthalten als größte Einzelposten die Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften, Erfüllungsrückstände des Personalbereichs sowie Garantieverpflichtungen. Verbindlichkeiten
Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen TEUR 25.605 (Vj. TEUR 26.484) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Gegenüber der Alleingesellschafterin Liebherr-CMCtec GmbH, Biberach an der Riß, bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 131.497 (Vj. TEUR 183.133). Diese sind in dem Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen" enthalten und betreffen im Wesentlichen ein Gesellschafterdarlehen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Vom Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 450.844 wurden TEUR 191.989 oder 43 % im Inland und TEUR 258.855 oder 57 % im Ausland erzielt. Die wichtigste Exportregion war Westeuropa, insbesondere die Länder Frankreich, Österreich, Dänemark und Spanien. In Nordamerika bildeten die USA einen Absatzschwerpunkt, in Südamerika Brasilien und Mexiko. Auf dem asiatisch-pazifischen Absatzmarkt sind Australien und im Fernen Osten China, Indien und Taiwan hervorzuheben. Vom Gesamtumsatz entfielen 89 % auf den Bereich Komponenten der Antriebs- und Steuerungstechnik. Der restliche Umsatz wurde mit sonstigen Erlösen erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Wesentliche periodenfremde Erträge sind mit TEUR 41.672 (Vj. TEUR 4.774) enthalten; sie betreffen hauptsächlich Erträge aus der Auflösung von Drohverlustrückstellungen. Personalaufwand Im Jahresdurchschnitt wurden 1.166 Mitarbeiter beschäftigt, wovon 677 gewerbliche Arbeitnehmer und 489 kaufmännisch-technische Arbeitnehmer waren. Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleiben unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 86.000 sind Vergütungen an den Aufsichtsrat in Höhe von TEUR 9 enthalten. Periodenfremde Aufwendungen sind in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 12) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aus der zukünftigen Anwendung des Mindeststeuergesetzes (MinStG) sind für die Gesellschaft keine Auswirkungen zu erwarten. Ergebnis und Ergebnisabführung Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde an die Alleingesellschafterin Liebherr-CMCtec GmbH der Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.497 abgeführt. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Für Ruhegeldleistungen, die von der betrieblichen Unterstützungskasse Hans-Liebherr-Hilfe e.V. erbracht werden, bestehen unter Berücksichtigung des Kassenvermögens nicht passivierte mittelbare Verpflichtungen. Diese betragen bei einer Bewertung mit einem Zinssatz für eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren auf Basis des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,72 %) TEUR 29.609 und auf Basis des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes (1,82 %) TEUR 28.631. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich am Bilanzstichtag auf TEUR 5.122. Es handelt sich hierbei um Verpflichtungen aus begonnenen Investitionsvorhaben, Bestellungen für Investitionen sowie um Verpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen. Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Berichtsjahr berechnete bzw. zu berechnende Gesamthonorar in Höhe von TEUR 66 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Aufsichtsrat
Geschäftsführung Herr Dipl.-Ing. (FH) Karl Glaser (bis 31. Januar 2024) Herr Dipl.-Ing. (FH), M. Eng. Markus Sauter Herr Dr. Maximilian Schaut
Biberach an der Riß, 29. Februar 2024 Liebherr-Components Biberach GmbH Geschäftsführung Markus Sauter Dr. Maximilian Schaut ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Liebherr-Components Biberach GmbH, Biberach an der Riß Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Liebherr-Components Biberach GmbH, Biberach an der Riß, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Liebherr-Components Biberach GmbH, Biberach an der Riß, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 29. Februar 2024 DR.
KLEEBERG & PARTNER GMBH
Dr. Petersen, Wirtschaftsprüfer ppa. Mitrovic, Wirtschaftsprüferin NIEDERSCHRIFT über die Gesellschafterversammlung vom 22. März 2024der Firma Liebherr-Components Biberach GmbHAm 22. März 2024 erfolgte in Biberach an der Riss eine Gesellschafterversammlung der Firma Liebherr-Components Biberach GmbH mit Sitz in Biberach an der Riss. Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften beschloss die Alleingesellschafterin, die Firma Liebherr-CMCtec GmbH, Biberach an der Riss, vertreten durch Herrn Thomas Schuler, wie folgt:
Biberach an der Riss, 22. März 2024 NIEDERSCHRIFT über die Gesellschafterversammlung vom 2. Mai 2024der Firma Liebherr-Components Biberach GmbHAm 2. Mai 2024 erfolgte in Biberach an der Riss eine Gesellschafterversammlung der Firma Liebherr-Components Biberach GmbH mit Sitz in Biberach an der Riss. Unter Verzicht auf alle Form- und Fristvorschriften beschloss die Alleingesellschafterin, die Firma Liebherr-CMCtec GmbH, Biberach an der Riss, vertreten durch Herrn Thomas Schuler, wie folgt:
Biberach an der Riss, 2. Mai 2024 Beschlussfassung des Aufsichtsrats über den an die Gesellschafterversammlung zu erstattenden PrüfungsberichtDer Aufsichtsrat der Liebherr-Components Biberach GmbH beschließt in seiner am 21. März 2024 stattfindenden Sitzung, entsprechend § 171 Abs. 2 AktG nachstehenden Bericht an die Gesellschafterversammlung zu erstatten:
Biberach an der Riß, 21. März 2024 RG / con |
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