Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 21652
Vorher
TER HELL PLASTIC GMBH
Eingetragen
18.9.1978
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Ein- und Verkauf sowie die Be- und Verarbeitung von Kunststoffen aller Art, die Beteiligung an Unternehmen oder Anpachtung von solchen Unternehmen, die sich mit Handel sowie Be- und Verarbeitung von Kunststoffen befassen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Volker Schütz
seit 25.2.2026
Geschäftsführer
Heike Klöpping
seit 14.6.2024
Prokura
Wolfgang Siegel
seit 14.6.2024
Geschäftsführer
Wolf Dr.Ing. Köhler
seit 14.6.2024
Geschäftsführer
Katrin Heyng
seit 14.6.2024
Prokura
Maximilian Thömmes
seit 14.6.2024
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
TER HELL PLASTIC GmbHEigenbeteiligung
100.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ter Hell & Co. GmbH
Germany
2.870.000 €
82.00%
S****** S******
315.000 €
9.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

TER HELL PLASTIC GmbH

Bochum (vormals: Herten)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die TER HELL PLASTIC GmbH, Herten:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der TER HELL PLASTIC GmbH, Herten, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TER HELL PLASTIC GmbH, Herten, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben.

Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren.

Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 8. April 2024

Dr. Ehlers ∙ Gruttke ∙ Dr. Volkmann und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Christian Ehlers, Wirtschaftsprüfer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023 Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.309.787,00 1.117.788,00
2. Geleistete Anzahlungen 10.066,50 1.319.853,50 0,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 497,00 55.908,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.165,00 40.662,00 77.797,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.502.631,89 7.434.631,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.909.889,05 3.509.889,05
3. Beteiligungen 25.564,59 12.438.085,53 25.564,59
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 106.512,99 194.196,71
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 31.959.774,05 49.027.411,09
3. Geleistete Anzahlungen 143.020,81 32.209.307,85 673.441,79
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.560.409,92 11.397.298,37
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.791.669,74 11.696.864,84
3. Sonstige Vermögensgegenstände 4.261.608,40 16.613.688,06 3.291.577,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 433.204,36 1.956.742,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 100.396,76 80.272,91
63.155.198,06 90.539.384,93

Passiva

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31.12.2023 Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 3.500.000,00 3.500.000,00
II. Gewinnrücklagen 13.237.276,54 13.237.276,54
III. Gewinnvortrag 14.062.984,57 8.885.589,91
IV. Jahresüberschuss 658.814,76 31.459.075,87 6.177.394,66
B. Rückstellungen
1. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.169.717,00 2.216.424,00
2. Steuerrückstellungen 689.760,00 2.999.077,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.757.140,78 5.616.617,78 3.204.470,37
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.500.000,00 26.000.000,00
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 71.534,10 98.608,45
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.498.889,57 15.327.994,29
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.192.807,33 2.334.338,31
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.811.269,41 26.074.500,41 6.552.961,40
- davon aus Steuern: € 223.504,08 (Vorjahr: € 381.736,76)
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.004,00 5.250,00
63.155.198,06 90.539.384,93

Gewinn- und Verlustrechnung

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2023 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 189.625.264,90 246.979.912,01
2. Sonstige betriebliche Erträge 405.692,08 190.030.956,98 2.354.322,87
3. Materialaufwand:
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (169.253.192,28) (220.403.550,62)
4. Rohergebnis 20.777.764,70 28.930.684,26
5. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter (4.995.781,43) (5.239.715,53)
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung (796.019,52) (5.791.800,95) (878.146,08)
- davon für Altersversorgung: € 96.758,85 (Vorjahr: € 100.104,68)
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen (455.469,23) (469.922,51)
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen (12.876.027,28) (19.123.297,46) (12.907.129,21)
1.654.467,24 9.435.770,93
8. Erträge aus Beteiligungen 231.500,00 219.180,01
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 231.500,00 (Vorjahr: € 219.180,01)
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzvermögens 167.950,04 0,00
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.775,21 83.272,91
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 124.747,68 (Vorjahr: € 83.272,91)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1.126.572,98) (600.347,73) (594.208,89)
- davon an verbundene Unternehmen: € 172.116,74 (Vorjahr: € 242.641,40)
12. Zwischensumme 1.054.119,51 9.144.014,96
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (390.281,94) (2.960.909,09)
- davon Ertrag aus der Auflösung passiver latenter Steuern: € 0,00
(Vorjahr: Aufwand € 84.471,01)
14. Ergebnis nach Steuern 663.837,57 6.183.105,87
15. Sonstige Steuern (5.022,81) (5.711,21)
16. Jahresüberschuss 658.814,76 6.177.394,66

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Sitz der TER HELL PLASTIC GmbH ist Herten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Recklinghausen unter der Nummer HRB 7901 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) und des GmbH-Gesetzes erstellt.

Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 3 HGB bezeichneten Größenmerkmalen in Zusammenhang mit § 267 Abs. 4 HGB als große Kapitalgesellschaft einzustufen.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das immaterielle Anlagevermögen und die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet, vermindert um planmäßige Abschreibungen. Es wird entsprechend seiner voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu € 800,00 wurden sofort aufwandswirksam erfasst.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Ausleihungen an verbundene Unternehmen und die Beteiligungen sind zu ihren jeweiligen Anschaffungskosten bewertet, vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, soweit sie dem handelsrechtlichen Niederstwertprinzip entsprechend notwendig waren. Die Einbringung der Anteile an der TEREZ Performance Polymers Sp. z o.o. gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten erfolgte zum Buchwert nach § 6 Abs. 5 Satz 3 Nr. 1 EStG.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die fertigen Erzeugnisse und Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert entsprechend dem strengen Niederstwertprinzip angesetzt. Die geleisteten Anzahlungen werden zum Nennwert aktiviert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden, soweit keine Einzelwertberichtigung notwendig ist, mit einem pauschalen Abschlag auf den Nennwert von 1,5 % bewertet, die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit dem Nennwert.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsverpflichtungen zum Bilanzstichtag werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode (Projected Unit Credit Methode) unter Anwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinses berechnet. Die Ermittlung erfolgte auf der Basis eines Zinsfußes von 1,82 % (31.12.2023) der Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck. Es wird eine jährliche Rentensteigerung von 1 % berücksichtigt. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt T€ 17.

In den übrigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten berücksichtigt. Sie werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

III. Bilanzerläuterungen

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagenpositionen und ihre Entwicklung sind im Anlagenspiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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Stand 31.12.2023 Restlaufzeit >1 Jahr Vorjahr Restlaufzeit >1 Jahr
T€ T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 7.560 0 11.397 0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.792 0 11.697 0
Sonstige Vermögensgegenstände 4.262 0 3.292 0
16.614 0 26.386 0

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von T€ 4.792 (Vorjahr: T€ 5.468) aus Lieferungen und Leistungen.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Gegensatz zum Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter enthalten, die das Cash Pooling betreffen (Vorjahr: T€ 6.229). Im Berichtsjahr resultiert aus dem Cash Pooling eine Verbindlichkeit.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge für Vermögensgegenstände, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen, in Form von im Folgejahr abzugsfähiger Vorsteuer in Höhe von T€ 253 (Vorjahr: T€ 55) enthalten.

3. Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen die folgenden Verpflichtungen ausgewiesen:

aus dem Personalbereich in Höhe von T€ 2.242,

für drohende Verluste in Höhe von T€ 132,

für Kundenboni in Höhe von T€ 214.

4. Verbindlichkeiten

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31.12.2023 Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.500 0 4.500 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 72 72 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.499 10.499 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.193 6.193 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 4.811 2.861 1.950 0
26.075 19.625 6.450 0
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31.12.2022 Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr Restlaufzeit > 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 26.000 15.000 11.000 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 99 99 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15.328 15.328 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.334 2.334 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 6.553 4.603 1.950 0
50.314 37.364 12.950 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stellen in Höhe von T€ 3.501 (Vorjahr: T€ 2.234) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar. In Höhe von T€ 2.692 (Vorjahr: Forderung T€ 6.229) resultieren die Verbindlichkeiten aus dem Cash Pooling.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind des Weiteren Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 114 (Vorjahr: T€ 130) enthalten. Davon resultieren T€ 114 (Vorjahr: T€ 130) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 100.

5. Haftungsverhältnisse

Es bestehen Bürgschaften aus der gesamtschuldnerischen Haftung aus dem Konsortialkreditvertrag bei Zahlungsausfall der Garanten Kreditnehmer in Höhe von T€ 87.422. Diese betreffen sämtlich verbundene Unternehmen.

Aufgrund der wirtschaftlichen Situation der Gesellschaften bestehen aktuell keine Risiken einer Inanspruchnahme.

Anlagenspiegel 2023

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Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.410.547,83 599.225,56 0,00 5.009.773,39
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 10.066,50 0,00 10.066,50
4.410.547,83 609.292,06 0,00 5.019.839,89
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 119.202,58 0,00 (116.910,00) 2.292,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.674,77 6.070,00 (1.705,74) 380.039,03
494.877,35 6.070,00 (118.615,74) 382.331,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.557.831,89 4.879.797,39 (4.811.797,39) 7.625.831,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 3.509.889,05 2.300.000,00 (900.000,00) 4.909.889,05
3. Beteiligungen 25.564,59 0,00 0,00 25.564,59
11.093.285,53 7.179.797,39 (5.711.797,39) 12.561.285,53
Gesamtsumme 15.998.710,71 7.795.159,45 (5.830.413,13) 17.963.457,03
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Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.292.759,83 407.226,56 0,00 3.699.986,39
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3.292.759,83 407.226,56 0,00 3.699.986,39
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 63.294,58 4.542,67 (66.041,67) 1.795,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 297.877,77 43.700,0 (1.703,74) 339.874,03
361.172,35 48.242,67 (67.745,41) 341.669,61
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 123.200,00 0,00 0,00 123.200,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
123.200,00 0,00 0,00 123.200,00
Gesamtsumme 3.777.132,18 455.469,23 (67.745,41) 4.164.856,00
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Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.309.787,00 1.117.788,00
2. Geleistete Anzahlungen 10.066,50 0,00
1.319.853,50 1.117.788,00
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 497,00 55.908,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 40.165,00 77.797,00
40.662,00 133.705,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 7.502.631,89 7.434.631,89
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 4.909.889,05 3.509.889,05
3. Beteiligungen 25.564,59 25.564,59
12.438.085,53 10.970.085,53
Gesamtsumme 13.798.601,03 12.221.578,53

IV. Erläuterungen der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Gesamtkostenverfahren

Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

2. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen zu 50,7 % auf das Inland und zu 49,3 % auf das Ausland.

3. Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von T€ 32 (Vorjahr: T€ 60) enthalten.

4. Gewinne aus der Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Gewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 232 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Verluste aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 0 (Vorjahr: T€ 254) enthalten.

V. Unmittelbare Beteiligungen

TER HELL PLASTIC PE-DISTRIBUTION GMBH, Herten

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Eigenkapital 31.12.2023 € 575.155,73
Anteil 50,00 %
Jahresüberschuss 2023 € 341.021,88

TER HELL IT GmbH, Herten

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Eigenkapital 31.12.2023 € 111.078,66
Anteil 100,00 %
Jahresüberschuss 2023 € 412,56

TER Engineering Plastic Trading (Suzhou) Co. Ltd., China

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Eigenkapital 31.12.2023 € 160.586,44 (RMB 1.260.748,11)
Anteil 100,00 %
Jahresüberschuss 2023 € 8.507,03 (RMB 66.787,82)

TER Plastic Sp. z o.o., Polen

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Eigenkapital 31.12.2023 € 989.013,05 (PLN 4.291.822,14)
Anteil 100,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 423.227,01 (PLN 1.836.593,60)

TER HELL PLASTICS SPAIN S.L., Spanien

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Eigenkapital 31.12.2023 € 728.214,56
Anteil 99,00 %
Jahresüberschuss 2023 € 36.615,77

TER Performance Polymers GmbH & Co.KG, Herten

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Eigenkapital 31.12.2023 € 4.784.662,96
Anteil 100,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 28.134,43

TER Performance Polymers Verwaltungs GmbH, Herten

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Eigenkapital 31.12.2023 € 24.644,21
Anteil 100,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 355,79

VI. Mittelbare Beteiligungen

Beteiligung über TER HELL PLASTICS SPAIN S.L.

COBARPLAS POLÍMEROS, S.L., Spanien

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Eigenkapital 31.12.2023 € 1.293.030,94
Anteil 100,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 90.236,94

Beteiligung über TER Performance Polymers GmbH & Co.KG TEREZ Performance Polymers Sp. z o.o., Polen

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Eigenkapital 31.12.2023 € 5.405.460,86 (PLN 23.456.997,39)
Anteil 92,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 341.751,07 (PLN 1.483.028,76)

COBELL CARGO, S.L., Spanien

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Eigenkapital 31.12.2023 € 29.043,92
Anteil 100,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 7.303,51

PLÁSTICOS GÜELL, S.L., Spanien

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Eigenkapital 31.12.2023 € 3.047.580,00
Anteil 100,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 120.823,13

Beteiligung über PLÁSTICOS GÜELL, S.L. AKYRA POLYMERS, S.L., Spanien

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Eigenkapital 31.12.2023 € 131.406,16
Anteil 100,00 %
Jahresfehlbetrag 2023 € - 2.906,39

VII. Sonstige Angaben

1. Mitglieder der Geschäftsführung

In 2023 waren Geschäftsführer der Gesellschaft:

 

Herr Wolfgang Siegel, Diplom-Ingenieur

 

Herr Dr. Wolf J. Köhler, Diplom-Ingenieur

2. Bezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

3. Angaben zu ehemaligen Mitgliedern der Geschäftsführung

Die Gesamtbezüge früherer Mitglieder der Geschäftsführung sowie deren Hinterbliebener betragen T€ 136. Für diese Personengruppe bestehen Pensionsrückstellungen von T€ 1.676.

4. Mitarbeiter

Es wurden 60 Angestellte beschäftigt.

5. Abschlussprüferhonorare

Das Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernanhang angegeben.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Form von Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 174 über einen Zeitraum von drei Jahren.

7. Mutterunternehmen

Mutterunternehmen ist die Ter Hell & Co. GmbH mit Sitz in Hamburg, in dessen Konzernabschluss die TER HELL PLASTIC GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister (HRB 44898) offengelegt.

8. Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

9. Nachtragsbericht

Zwischen Bilanzstichtag und dem Tag der Aufstellung ergaben sich keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung.

 

Herten, 29. Februar 2024

Wolfgang Siegel

Dr. Wolf J. Köhler

Der Jahresabschluss wurde festgestellt am 24.09.2024.

Lagebericht 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Die TER HELL PLASTIC GmbH wurde 1977 als Tochtergesellschaft der Ter Hell & Co. GmbH, Hamburg gegründet. Im Jahr 1980 stieg TER HELL PLASTIC GmbH in die Kunststoffcompoundierung ein. Heute ist die TER Plastics Polymer Group eine international agierende Firmengruppe und einer der führenden Kunststoffdistributeure und Compoundeure in Europa.

Das Produktportfolio von TER HELL PLASTIC GmbH deckt das gesamte Spektrum an thermoplastischen Werkstoffen ab, vom Standardkunststoff bis zum Hochleistungspolymer. Partnerschaften mit international führenden Kunststoffproduzenten sichern den Kunden eine verlässliche und hochwertige Rohstoffversorgung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 in die Rezession gerutscht. Nach Angaben des statistischen Bundesamtes schrumpfte die Wirtschaft in 2023 um 0,3 %. Diese Entwicklung hatte sich bereits Ende 2022 angedeutet, nachdem die Aufträge in Q4/2022 deutlich schwächer als geplant waren. Anders als damals erwartet, handelte es sich aber nicht um eine Delle des Wachstums, sondern um einen massiven Abschwung, von dem sich die deutsche Wirtschaft bislang noch nicht erholt hat. Dies wurde jedoch erst gegen Ende Q2/2023 klar. Nach drei Quartalen in 2023 mit Stagnation folgte im vierten Quartal eine Reduzierung des BIP um 0,3 %. Ein Teil des Abschwungs ist durch die Inflation sowie die deutlich gestiegenen Zinsen zu erklären. Für die Wirtschaft insgesamt waren die fehlenden Investitionen in Bauten und Ausrüstungen sowie die Schwäche im Automobil- und Konsumgüterbereich maßgeblich. Die Situation in anderen europäischen Märkten, z. B. in Spanien und Polen, war jedoch deutlich positiver, wenngleich auch dort die Wachstumsraten unter den Erwartungen blieben.

2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Kunststoffindustrie blickt auf ein weiteres Krisenjahr zurück. Nachdem Anfang 2022 die Situation im Bereich der Lieferketten noch sehr angespannt war, entspannte sich die Lage Ende 2022 zunehmend, so dass in 2023 die Materialien weitestgehend gut verfügbar waren bei gleichzeitig geringer Nachfrage. Besonders in der ersten Hälfte 2023 drängten günstige Importmengen aus Fernost und Amerika nach Europa. Die Kombination aus geringer Nachfrage und guter Verfügbarkeit führte zum Abbau von Sicherheitsbeständen in der Wertschöpfungskette, was zu einer weiteren Nachfrageabschwächung führte. Alle diese Effekte führten zu einem massiven Preisverfall im Kunststoffbereich, der sich über das gesamte Jahr 2023 fortsetzte.

International agierende Kunststoffverarbeiter wie Autoliv, Plastic Omnium, Deceuninck, Pipelife oder auch Recyclingunternehmen wie Veolia schlossen Standorte in Deutschland oder kündigten entsprechende Schritte an. In Deutschland selbst stieg die Zahl der Firmenpleiten. Besonders betroffen waren Automotive-Zulieferer wie Ditter, Kamei und Philippine Technische Teile. Es traf aber auch auf die Kunststoffbranche ausgerichtete Maschinenbauer wie Kautex.

Den Nachfrageeinbruch bekamen auch die Kunststofferzeuger zu spüren. Europäische Anlagen liefen oft auf ein Minimum gedrosselt. Zudem wurden einige Kapazitäten, die ohnehin gegenüber der Konkurrenz aus Asien und Nordamerika nicht mehr konkurrenzfähig waren, komplett aus dem Markt genommen.

3. Geschäftsverlauf TER HELL PLASTIC GmbH

TER HELL PLASTIC GmbH konnte sich dem Negativtrend der Wirtschaft - insbesondere der Schwäche der kunststoffverarbeitenden Industrie - nicht entziehen. Über alle Bereiche sanken der Mengenabsatz um 9 % und der Umsatz um 23 %. Diese Zahlen zeigen den starken Preisverfall über das gesamte Portfolio. Die schwache Nachfrage führte dazu, dass die Margen ebenfalls deutlich gesunken sind. TER HELL PLASTIC GmbH hat sich wie bereits im Vorjahr durch frühzeitige Korrekturmaßnahmen auf die verschlechterten Bedingungen eingestellt. Durch das im Mai gestartete und im September intensivierte „Fitnessprogramm“ konnte ein noch weiterer Absatz- und Margenrückgang erfolgreich verhindert werden.

4. Commodities

Das Commodity-Geschäft verzeichnete eine verhaltene Geschäftsentwicklung in 2023. Der Mengenrückgang betrug 5 %, das Absatzbudget wurde allerdings um 29 % verfehlt. Dafür fiel der Umsatz überproportional um 31 % gegenüber dem Vorjahr und verfehlte das Absatzbudget um 49 %. Das Rohergebnis verschlechterte sich aufgrund des Margendrucks und fallender Marktpreise um 27 % zum Vorjahr bzw. um 36 % zum Budget. Nach Abzug von Personal- und Vertriebskosten verbleibt ein um 51 % gegenüber dem Vorjahr reduziertes Ergebnis.

5. Technische Kunststoffe

Die Technischen Kunststoffe aus der eigenen Produktion verzeichneten wegen des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds einen Mengenrückgang von 7 % im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt schrumpfte der Absatz in dem Bereich um 15 % und lag um 28 % unter Plan. Die Umsätze gingen preis- und mengenbedingt um 19 % gegenüber dem Vorjahr zurück und lagen 30 % unter Budget. Das Rohergebnis verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr um 38 % und gegenüber der Planung um 40 %. Die Gemeinkosten im Bereich der Technischen Kunststoffe konnten leicht zum Vorjahr gesenkt werden und führten zu einem Ergebnis, welches zum Vorjahr einen Rückgang von 90 % darstellt und einer Budgeterfüllung von 11 % entspricht.

III. Darstellung der Unternehmenslage

1. Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind um 23,2 % von 246.980 TEUR auf 189.625 TEUR deutlich gesunken. Die Rohertragsmarge nach Berücksichtigung der Frachtkosten und Provisionen ist von 7,5 % auf 7,3 % gesunken. Grund dafür sind weiterhin erhöhte Einkaufskosten bzw. hohe Einstandskosten der Lagermaterialien. Unter Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich ein operatives Rohergebnis wieder unter Berücksichtigung der Frachtkosten und Provisionen von 14.193 TEUR (Vorjahr: 18.726 TEUR).

Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,3 % gesunken und liegen auf Budgetniveau. Die Unterschreitung des Vorjahresaufwands ist in einem leichten Rückgang der Belegschaft begründet. Die Tantiemen sind geringfügig gestiegen. Die Abschreibungen zeigen sich auf dem Niveau des vergangenen Jahres und entsprechen den Investitionsbeträgen, die vornehmlich in die Weiterentwicklung von Unternehmensapplikationen getätigt wurden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich mit 12.876 TEUR gegenüber dem Vorjahr nicht erhöht. Bei den übrigen Sachkosten ergaben sich absolute Kostensteigerungen beim Fremdpersonal, Messe-/Werbekosten, Beratungskosten und Reisekosten. Ferner belastet die Konzernumlage an die Holdinggesellschaft der TER GROUP von 933 TEUR das Ergebnis.

Das Finanzergebnis beträgt - 600 TEUR gegenüber - 292 TEUR im Vorjahr.

Der Ertragssteueraufwand hat aufgrund des deutlich gesunkenen Jahresergebnisses gegenüber dem Vorjahr um 2.571 TEUR abgenommen.

Der Jahresüberschuss beträgt 659 TEUR und liegt aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage deutlich unter dem Vorjahreswert von 6.177 TEUR und dem budgetierten Wert von 5.624 TEUR.

In Anbetracht der Marktentwicklungen beurteilt die Geschäftsführung der TER HELL PLASTIC GmbH die Ertragslage als angespannt.

2. Liquiditätslage

Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit ist hauptsächlich durch die starke Reduzierung des Vorratsvermögen deutlich positiv. Die Verminderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entspricht in etwa der Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die TER HELL PLASTIC GmbH bedient sich seit Juni 2020 dem Finanzinstrument der Forfaitierung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit der PB Factoring GmbH. Aufgrund der Struktur des Konsortialkreditvertrages der gesamten TER GROUP ist eine kurzfristige Anpassung des Liquiditätsbedarfs an die geplante Geschäftsentwicklung möglich. Die TER HELL PLASTIC GmbH ist Mitdarlehensnehmer und Garantiegeber. Zum 31. Dezember 2023 wurden von der TER HELL PLASTIC GmbH aus dem Konsortialkreditvertrag 4.500 TEUR in Anspruch genommen. Darüber hinaus bestehen langfristige Darlehen über 1.950 TEUR von Gesellschaftern und gesellschafternahen Personen.

Die Geschäftsführung beurteilt die Liquiditätslage als ausreichend für die geplante Geschäftsentwicklung.

3. Vermögens- und Finanzlage

Die immateriellen Vermögensgegenstände nahmen gegenüber dem Vorjahr um 202 TEUR auf 1.320 TEUR (Vorjahr: 1.118 TEUR) zu. Investitionen in die Weiterentwicklungen des Auftragsmanagement und in das Allocation-Tool zur Steigerung der Kundenbindung begründen den Anstieg.

Das Sachanlagevermögen verringerte sich hauptsächlich durch den Verkauf einer Testanlage für die Werkstoffprüfung von 134 TEUR auf 41 TEUR.

Die Finanzanlagen sind durch den Erwerb der verbleibenden Firmenanteile (40 %) der TER HELL IT GmbH und der Neugründung der beiden 100%-Tochterunternehmen der TER Performance Polymers Verwaltungs GmbH und der TER Performance Polymers GmbH & Co. KG angestiegen. Die Anteile an der TEREZ Perfomance Polymers Sp. z o.o. wurden gegen Gewährung von Gesellschaftsrechten in die neu gegründete TER Perfomance Polymers GmbH & Co. KG eingebracht, wodurch sich der Wert der Beteiligung entsprechend erhöht hat.

Die Vorräte haben im Vergleich zum Vorjahr sowohl mengen- als auch wertmäßig wesentlich abgenommen, wobei der Preiseffekt am stärksten war. Das Vorratsvermögen hat sich um 35,5 % auf 32.209 TEUR reduziert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7.560 TEUR haben deutlicher abgenommen als der Umsatzrückgang (Vorjahr: 11.397 TEUR), was auf einen sehr schwachen Dezemberabsatz zurückzuführen ist. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben sich ebenso von 11.696 TEUR im Vorjahr auf 4.792 TEUR aufgrund geringerer Forderungen aus dem Cash Pooling mit Konzernunternehmen reduziert. Gleichzeitig sind die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um 21.500 TEUR auf 4.500 TEUR gesunken.

Der Rückgang des Eigenkapitals um 341 TEUR ergibt sich aus dem Jahresüberschuss des Jahres 2023 abzüglich der vorgenommenen Gewinnausschüttung von 1.000 TEUR. Die Eigenkapitalquote beträgt 49,8 % gegenüber 35,1 % im Vorjahr.

Die Steuerrückstellungen sind entsprechend der Ergebnisentwicklung gefallen. Die sonstigen Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Personalverpflichtungen und haben sich um 447 TEUR verringert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr hauptsächlich aufgrund eines geringeren Einkaufsvolumens zum Jahresende 2023 um 4.829 TEUR auf 10.499 TEUR gesunken.

Wir beurteilen die Vermögens- und Finanzlage als zufriedenstellend.

4. Gesamtwürdigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Geschäftsführung beurteilt die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als befriedigend und ausreichend für die künftige Geschäftsentwicklung.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die TER HELL PLASTIC GmbH ist europaweit in den Bereichen Commodities und Technische Kunststoffe tätig und operiert in einem Markt, der wie in der Vergangenheit auch in Zukunft langfristig wachsen wird. Gerade in Krisenzeiten zeigen sich die Vorteile der breiten Aufstellung des Unternehmens.

Die Konzentration auf margenstarke Spezialitäten im Bereich Technische Kunststoffe wird weiterverfolgt. Die Märkte in Europa sollen mit hochwertigen Produkten und innovativen Anwendungen kontinuierlich entwickelt und zusätzliche Geschäfte erschlossen werden. Durch die hohe und kundennahe Entwicklungskompetenz lassen sich Marktbedürfnisse früh erkennen und umsetzen.

Der weitere Ausbau der regionalen Abdeckung wurde durch den Erwerb des spanischen Distributeurs COBARPLAS POLÍMEROS, S.L. erfolgreich vorangebracht. Durch die damit erfolgte Erweiterung der Kundenbasis und des Portfolios ergeben sich Chancen für das Jahr 2024 und danach.

Die Gesellschaft wird sich in Zukunft noch stärker dem Thema Kreislaufwirtschaft und wiederverwertbare Kunststoffe widmen. In diesem Zusammenhang steht auch die Akquisition des Recyclingunternehmens PLÁSTICOS GÜELL, S.L. in Spanien, mit der ein Einstieg in die aktive Recyclingwirtschaft in Spanien gelungen ist. Dieses Geschäft ist im Jahr 2024 zu integrieren und weiter auszubauen. Im Ausbau des bestehenden Geschäftes durch die neuen, konzernweiten Vertriebsstrukturen ergeben sich gute Chancen für ein beschleunigtes Wachstum des Geschäftes von PLÁSTICOS GÜELL, S.L.

Die größten Risiken sieht die Geschäftsführung derzeit in der Preisentwicklung der Rohstoffe sowie in der unvorhersehbaren wirtschaftlichen Entwicklung. Die möglichen Folgen der geopolitischen Unsicherheiten (Ukrainekrieg, Gazakrieg, Nahostkonflikt, Taiwanproblem, Wahlen in USA, etc.) erfordern eine Unternehmensstrategie, die eine schnelle Reaktionsfähigkeit auf veränderte Marktbedingungen gewährleistet. Hier sind insbesondere das Lagerbestandsmanagement sowie die Prozesseffizienz im Fokus.

Der Abverkauf von teuren Lagerbeständen aus 2023 wurde zum Ende 2023 weitgehend abgeschlossen. Somit ist das Lagerrisiko für 2024 bei entsprechendem Lagermanagement geringer als in 2023, als die Preise so drastisch fielen. TER HELL PLASTIC GmbH muss zum einen sicherstellen, die Kunden ausreichend zu versorgen, und zum anderen die Bestände auf dem niedrigst möglichen Niveau zu halten. Die Bestände müssen aber groß genug sein, dass bei einer Belebung der Nachfrage entsprechen geliefert werden kann, ohne Marktanteile zu verlieren.

Dadurch, dass ein Großteil des Warenbestandes kontraktiert ist, bleibt das Abwertungsrisiko bei möglichem Preisverfall weiterhin begrenzt.

Weitere Unternehmensrisiken werden extern versichert. Der Versicherungsschutz umfasst neben der Betriebshaftpflicht auch Produkthaftplicht, Rückruf-, Lager- und Transportversicherung.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen keine Risiken, die vom Unternehmen nicht beherrscht werden können oder die Existenz gefährden.

V. Prognosebericht

Die Konjunktur in Deutschland befindet sich derzeit in einer Schwächephase. Die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute gehen von einem geringen Wachstum von leicht über Null aus, während die Bundesregierung eine Prognose von +1,3 % herausgegeben hat. Die Verfügbarkeiten haben sich deutlich gebessert. Die Lieferketten sind jedoch durch die Vorgänge im Roten Meer wieder durcheinandergeraten, so dass die Importe aus Fernost und USA verlangsamt und verteuert werden. Die Inflation wird weiter zurückgehen verbunden mit einer zum Jahresende etwas weniger restriktiven Geldpolitik und weiterhin hohen Energiepreisen in Deutschland.

TER HELL PLASTIC GmbH plant 2024 eine Ausdehnung ihrer Geschäftstätigkeit, um im Vorjahr reduziertes Geschäft wieder zu reaktivieren. Die Geschäftsleitung geht von einem weiteren herausfordernden Geschäftsjahr aus. Sie plant allerdings aufgrund der Gewinnung neuer Lieferanten sowie von Portfolioerweiterungen eine Umsatzsteigerung von ca. 20 % bei verbesserten Margen. Der geplante Jahresüberschuss soll deutlich über dem Vorjahresniveau liegen.

Die Geschäftsführung geht aufgrund der Verkaufszahlen der ersten beiden Monate 2024 davon aus, dass das Budget erreicht wird.

 

Herten, 29. Februar 2024

Wolfgang Siegel

Dr. Wolf J. Köhler

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