Meat World
SE
Murr
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Lagebericht zum
Geschäftsjahr 2022
ALLGEMEINE RAHMENBEDINGUNGEN
Die Meat World SE, mit ihrer Zweigniederlassung Birtat
Döner, konnte im Geschäftsjahr 2022 ihre
Marktposition als einer der führenden Produzenten von
Dönerprodukten weiter stärken. Mit Hauptsitz in
Murr ist das Unternehmen weiterhin ein zentraler Akteur im
Einzel- und Großhandel von Fleischerzeugnissen. Der
Fokus lag unverändert auf der Produktion und dem
Vertrieb von qualitativ hochwertigen Dönerprodukten,
wobei durch gezielte strategische Maßnahmen operative
Prozesse optimiert und die Kundenzufriedenheit gesteigert
wurden.
Im Jahr 2022 standen erneut die Qualität der
Produkte sowie ein exzellentes
Preis-Leistungs-Verhältnis im Mittelpunkt der
Unternehmensstrategie. Prozesse wurden konsequent an den
Wünschen der Kunden ausgerichtet, wobei der Fokus auf
der Sicherstellung höchster Standards in Qualität,
Preisgestaltung, Rechtssicherheit und ökologischer
Nachhaltigkeit lag. Die Meat World SE intensivierte zudem
ihre Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zum
Fehlermanagement, um die langfristige Bindung bestehender und
neuer Kunden zu gewährleisten. Die Differenzierung
gegenüber Wettbewerbern erfolgte weiterhin durch ein
klares Bekenntnis zur außergewöhnlichen
Produktqualität.
Ein weiteres Merkmal des Geschäftsjahres 2022 war
die Innovationskraft der Meat World SE. Das Unternehmen
investierte gezielt in neue Technologien und Lösungen,
die nicht nur marktfähig, sondern auch
zukunftsorientiert waren. Besonders im Bereich nachhaltiger
Produktionsmethoden und logistischer Effizienz konnten
bedeutende Fortschritte erzielt werden. Die Entwicklung
umweltfreundlicher Herstellungsprozesse und die Optimierung
der Lieferkette trugen dazu bei, die Marktführerschaft
weiter zu festigen.
Trotz der anhaltenden Herausforderungen durch die
wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Nachwirkungen der
Corona-Pandemie zeigte die Meat World SE bemerkenswerte
Resilienz. Durch die Einführung flexibler
Arbeitszeitmodelle und einer dynamischen Produktionsplanung
gelang es, potenzielle Risiken abzufedern und die
Stabilität des Geschäftsbetriebs zu
gewährleisten. Die fortlaufend stabile Nachfrage nach
schnellen, hochwertigen Mahlzeiten in der Imbissbranche
erwies sich dabei als tragende Säule. Die Meat World SE
profitierte von der Tatsache, dass die Imbissbranche auch
2022 von den pandemiebedingten Schließungen im
Gastronomiebereich weitgehend unberührt blieb.
Zusammenfassend belegt das Geschäftsjahr 2022 die
Erfolge einer strategischen Unternehmensführung, die
Innovation, Qualität und Kundenzufriedenheit in den
Vordergrund stellt. Mit einem klaren Fokus auf nachhaltige
Produktionsmethoden und marktorientierte Lösungen hat
sich die Meat World SE als zukunftssicherer und
kundenorientierter Partner positioniert.
BRANCHENENTWICKLUNG
Die Ernährungsindustrie bleibt ein zentraler
Eckpfeiler für Wohlstand, Stabilität und
Beschäftigung in Deutschland. Mit der täglichen
Versorgung der Verbraucher durch qualitativ hochwertige
Lebensmittel sichert sie nicht nur nationale, sondern auch
internationale Bedürfnisse. Diese Bedeutung
unterstreicht die Notwendigkeit eines regelmäßigen
Dialogs mit Politik, Verwaltung und Medien.
Der Döner, als eines der beliebtesten
Fast-Food-Gerichte, hat sich weiterhin als unverzichtbarer
Bestandteil der deutschen Imbisskultur etabliert. Mit
über 17.000 Imbissbuden wird er täglich an
Männer und Frauen ausgeliefert, wobei er bei
Männern die Nummer eins und bei Frauen die
zweitbeliebteste Wahl darstellt. Diese enorme Nachfrage ist
nur durch eine effiziente Zusammenarbeit entlang der
Lebensmittelkette und durch ausgeklügelte logistische
Prozesse möglich.
Auch im Jahr 2022 erwies sich der private Konsum als
wichtige Stütze der Konjunktur in Deutschland und
Europa. Trotz der Herausforderungen der Corona-Pandemie
konnte das Konsumverhalten der Haushalte stabilisiert und
wiederbelebt werden. Nach einem spürbaren Einbruch im
Jahr 2020 erholte sich das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2021 um
2,6 % und setzte diesen positiven Trend 2022 mit einem
weiteren Anstieg von 1,9 % fort.
Die preisbereinigten Konsumausgaben der privaten
Haushalte stiegen 2022 um 4,6 % im Vergleich zum Vorjahr
(2021). Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die
Lockerung der Corona-Schutzmaßnahmen im Frühjahr
2022 zurückzuführen, die zu Nachholeffekten
führte und die Nachfrage nach außerhäuslicher
Verpflegung und Dienstleistungen deutlich ankurbelte.
Die Meat World SE hat von dieser positiven
Marktentwicklung nachhaltig profitiert. Durch ein gezieltes
Verständnis für Verbraucherverhalten und die
Anpassung an Markttrends konnte das Unternehmen seine
Marktposition stärken und die Nachfrage stabil halten.
Dabei stellte der Fokus auf Qualität, Nachhaltigkeit und
effiziente Lieferketten eine zentrale Grundlage des Erfolgs
dar.
ERTRAGSLAGE
Im vergangenen Jahr 2022 stiegen die Umsatzerlöse
um 13.652.511,24 Euro auf 41.755.528,84 Euro.
Vom Umsatz entfielen 35.482.499,14 Euro auf das Inland
und 6.273.029,70 Euro auf das Ausland.
Diese positive Entwicklung wurde maßgeblich durch
neue Produkte, Qualität Verbesserung und die gestiegenen
Verkaufszahlen im Bereich Großhandel sowie durch eine
Anpassung der Verkaufspreise ermöglicht.
Der Materialaufwand für das Jahr 2022 betrug
30.762.523,06 Euro (Vorjahr 22.611.778,69 Euro).
Erfreulicherweise durch unsere gestiegenen Umsatzerlöse
hat sich der Materialeinkauf auch erhöht,
zusätzlich kamen die gestiegenen Einkaufspreise im
Rohstoffmarkt.
Trotz dieser Herausforderung konnten durch strategische
Einkaufsmaßnahmen sowie einer optimierten Lagerhaltung
Versorgungssicherheit und Kostenkontrolle gewährleistet
werden.
Die Personalaufwendungen erhöhten sich, vor allem
bedingt durch Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen, um
463.573,36 Euro auf 4.026.565,02 Euro.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um
664.426,24 Euro auf 3.929.796,29 Euro erhöht.
Insgesamt verbesserte sich das Vorsteuerergebnis von
-1.334.602,39 Euro im Vorjahr auf 2.695.669,61 Euro.
Herausragende Faktoren
Die kontinuierliche Optimierung der internen Prozesse
sowie die enge Zusammenarbeit mit Handelspartnern haben
wesentlich zu diesem positiven Ergebnis beigetragen. Ein
besonderer Fokus wurde auf die Qualitätssicherung und
die Erfüllung der Kundenerwartungen gelegt.
FINANZLAGE
Die liquiden Mittel erhöhte sich von 219.952,81
Euro auf 2.375.746,88 Euro in 2022. Somit kann die Fa. Meat
World SE mit diese sehr positiven Steigerung eine solide
Basis für zukünftige Investitionen und operative
Anforderungen darstellen.
Ein positiver Cashflow aus Investitionen von 955.892,56
Euro konnte durch die operative Geschäftstätigkeit
(Vorjahr 707.629,68) größtenteils kompensiert
werden.
Der operative Cashflow ergab sich unter anderem durch
die Steigerung der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände um 18.125,57 Euro.
Das Jahresergebnis verbesserte sich im
Vorjahresvergleich um 3.389.365,84 Euro, was die
Fähigkeit des Unternehmens widerspiegelt und in einem
herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld, Stabilität und
Wettbewerbsfähig darstellt.
Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 49%
(Vorjahr 40%). Dem Anstieg des Eigenkapitals steht dabei der
Anstieg des Gewinnvortrags gegenüber.
Investitionen
Die im Geschäftsjahr getätigten Investitionen
konzentrierten sich auf:
Die Modernisierung von Produktionsanlagen, um Effizienz
und Nachhaltigkeit zu verbessern.
Erweiterungen in der Logistik, um die steigenden
Anforderungen des Großhandelsgeschäfts zu
erfüllen.
Die Anschaffung von Maschinen und Fahrzeugen, die
größtenteils durch Leasing- und
Mietkaufverträge finanziert wurden.
Insgesamt demonstriert die Finanzlage 2022 eine robuste
finanzielle Performance, die durch sorgfältige Planung
und kluge Investitionen gestützt wird.
VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme erhöht sich um 2.900.578,21 Euro
auf 10.972.513,24 Euro in 2022 (im Vorjahr 8.071.935,03
Euro), welches sich unter anderem in der höheren
Inventur bzw. höherem Jahresüberschuss
wiederspiegelt.
Die Erhöhung entfällt vor allem auf der
Aktivseite auf einen erhöhten Inventurbestand um
439.622,02 Euro auf 1.136.252,35 Euro in 2022, (Vorjahr
696.630,33 Euro), sowie die Steigerung der Bankbestände
um 2.155.794,07 Euro in 2022 (Vorjahr 219.952,81 Euro).
Die Investitionsmaßnahmen wurden
größtenteils durch Leasing-bzw.
Mietkaufverträge angeschafft.
Die Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände haben sich um 18.125,57 Euro
erhöht.
Die Verbindlichkeiten erhöhen sich um 195.690,67
Euro. Ebenso erhöhen sich die Rückstellungen um
615.719,61 Euro gegenüber dem Vorjahr.
Zusammenfassend zeigt die Vermögenslage 2022 eine
durchdachte und zukunftsorientierte Finanzstrategie, die auf
Wachstum, Effizienz und Marktanpassung ausgerichtet ist. Die
Investitionen in Produktion und Infrastruktur sowie die
Stärkung der Liquidität unterstreichen die
Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.
FINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN
m Geschäftsjahr 2022 setzte die Meat World SE die
interne Unternehmenssteuerung konsequent durch den Einsatz
bewährter Leistungskennzahlen fort. Diese Kennzahlen
sind unerlässlich für eine transparente und
effektive Überwachung der Geschäftsentwicklung
sowie für die Ableitung strategischer Entscheidungen.
Zum
31.12.2022 stellen sich die wesentlichen
Leistungsindikatoren wie folgt dar:
·
Umsatzerlöse: Im Vergleich zum Vorjahr 2021
(28.103.017,60 Euro) konnten die Erlöse durch gezielte
Maßnahmen gesteigert werden (2022: 41.755.528,84 Euro).
·
Umsatzrendite: Trotz anhaltender Herausforderungen
konnte eine Verbesserung (2022: 5,0%) gegenüber dem
Vorjahr (2021 -4,6%) erzielt werden.
·
Eigenkapitalrendite: Die Rentabilität des
Eigenkapitals zeigte ebenfalls eine signifikante Entwicklung,
im Vorjahr 2021 -39,4% zu 2022 39,4%
·
Materialaufwandsquote: Die Materialkostenquote wurde
optimiert, wodurch eine Reduktion gegenüber den
Vorjahreswerten (Vorjahr 2021: 80,6%) auf 73,7% erreicht
wurde.
·
Umsatz je EUR-Personalaufwand: Durch effizientere
Prozesse konnte im Jahr 2022 ein Anstieg auf 10,37 Euro
erreicht werden (im Vorjahr 2021: 7,89 Euro).
Diese Ergebnisse spiegeln die strategische Ausrichtung
des Unternehmens wider, die auf Wachstum, Effizienz und
Rentabilität abzielt. Die endgültigen Werte sind
nach der Fertigstellung der laufenden Jahresabschlüsse
verfügbar.
PERSONAL UND AUSBILDUNG
Im Geschäftsjahr 2022 setzte die Meat World SE
konsequent auf den Ausbau und die Weiterentwicklung ihrer
Belegschaft, um die stetig wachsenden Anforderungen in der
Branche zu erfüllen. Die strukturellen Änderungen
im Unternehmensaufbau führten zu wesentlichen
Verbesserungen in der Effizienz und den Fähigkeiten der
Mitarbeitenden, was den Grundstein für eine nachhaltige
Unternehmensentwicklung legte.
Um der positiven Umsatzentwicklung gerecht zu werden,
investierte das Unternehmen in die Stärkung der
Stammbelegschaft. Neue Mitarbeitende wurden nicht nur
eingestellt, sondern durch intensive Schulungsprogramme
gezielt auf ihre Aufgaben vorbereitet. Durch diese
Maßnahmen konnte die Meat World SE sowohl die
Produktivität steigern als auch die Qualität ihrer
Leistungen sichern.
Darüber hinaus ermöglichte die Förderung
der Schlüsselabteilungen eine kontinuierliche
Optimierung der Warenqualität und Produktsicherheit.
Dieser Ansatz spiegelte das Unternehmensziel wider, sowohl
die Kundenzufriedenheit als auch die interne Effizienz weiter
zu maximieren.
Die gesetzliche Restriktion des Einsatzes von
Leiharbeitenden, die bereits im Jahr 2020 eingeführt
wurde, beeinflusste die Personalstrategie weiterhin. Die Meat
World SE passte sich flexibel an diese Veränderungen an
und setzte erfolgreich auf eine langfristige Bindung und
Entwicklung der eigenen Belegschaft.
Zusammenfassend zeichnet sich das Jahr 2022 durch einen
strategischen Fokus auf die Qualifizierung und
Weiterentwicklung der Mitarbeitenden aus, was nicht nur zur
Effizienzsteigerung, sondern auch zur Sicherstellung der
Unternehmensziele beitrug.
QUALITÄTSSICHERUNG UND INVESTITIONEN
Im Geschäftsjahr 2022 konzentrierte sich die Meat
World SE darauf, ihre hohe Produktqualität trotz
steigender Produktionsvolumina zu sichern und weiter zu
verbessern. Um dies zu gewährleisten, wurden die
Mitarbeitenden kontinuierlich geschult, wodurch ihre
Kompetenz und ihr Engagement gestärkt wurden.
Die zuvor bestehenden Handhabungsschwierigkeiten und
Systemunzulänglichkeiten konnten durch gezielte
Maßnahmen nahezu vollständig behoben werden. Dies
führte zu einer deutlichen Reduzierung der
Fehlerhäufigkeit und damit zu einer effizienteren
Produktionskette. Besonders im Bereich der Logistik konnte
trotz des gestiegenen Umsatzes Stabilität gewahrt
werden, auch wenn weitere Optimierungen in diesem Bereich
notwendig bleiben.
Im Rahmen der Investitionen erwarb das Unternehmen
fünf neue Auslieferungsfahrzeuge, um den gestiegenen
Anforderungen gerecht zu werden und die Lieferkette weiter zu
optimieren. Ergänzend dazu wurden Werbekampagnen
gestartet, die den Bekanntheitsgrad der Marke erhöhen
und das Unternehmensimage weiter verbessern sollten.
Ein weiteres zentrales Ziel war die Kontrolle der
warenbezogenen Reklamations- und Entsorgungskosten. Diese
konnten trotz erhöhtem Produktionsvolumen auf dem Niveau
des Vorjahres gehalten werden, was die Effizienz der
Qualitätssicherungsmaßnahmen unterstreicht.
Darüber hinaus wurden die internen Umstellungen,
die bereits im Vorjahr begonnen wurden, fortgeführt und
weiterentwickelt. Diese Maßnahmen zielten darauf ab,
die Produktionsprozesse unter verbesserten Bedingungen
energieeffizienter zu gestalten und zusätzliche
Synergieeffekte innerhalb des Unternehmens zu nutzen.
Abschließend lag der Fokus auch 2022 auf der
Suche nach neuen Vertriebswegen, um das Hauptaugenmerk
weiterhin auf die Steigerung der Produktionsqualität und
die damit verbundenen strategischen Ziele auszurichten. Diese
Bemühungen unterstreichen den Anspruch der Meat World
SE, sich dauerhaft als führender Anbieter in der Branche
zu etablieren.
CHANCEN UND RISIKEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG
Risiken
Die Marktstruktur bleibt auch im Jahr 2022 durch eine
Vielzahl kleiner und mittelständischer Wettbewerber
geprägt, was den Wettbewerbsdruck auf die Meat World SE
erhöht. Die hohe Abnahmemenge schränkt die Auswahl
potenzieller Lieferanten ein, was kurzfristige
Lieferantenaustausche erschwert. Allerdings können diese
bei Bedarf ohne größere Komplikationen
durchgeführt werden, da das Unternehmen über gut
etablierte Prozesse in der Lieferkette verfügt.
Ein weiteres Risiko besteht in den gestiegenen
Erwartungen des modernen Lebensmittelhandels, insbesondere
hinsichtlich Qualität, Sicherheit, Zuverlässigkeit
und Kundenorientierung. Sollte es hier zu Unstimmigkeiten
kommen, könnte dies schnell zu einem Rückgang der
Nachfrage führen. Dennoch schätzt die Meat World SE
dieses Risiko aufgrund ihrer konsequenten Ausrichtung auf
Kundenbedürfnisse und intensiven Kundenkontakte als
gering ein.
Die Unsicherheiten auf dem Rohstoffmarkt, insbesondere
die anhaltenden Preissteigerungen, stellen ebenfalls ein
wesentliches Risiko dar. Diese könnten zu einer
Erhöhung der Materialkosten führen, was sich
negativ auf die Gewinnmargen auswirken würde. Hier
bleibt eine proaktive Einkaufspolitik und Kostenkontrolle
entscheidend.
Chancen
Trotz der Herausforderungen bietet die zukünftige
Entwicklung der Meat World SE zahlreiche Chancen. Ein
zentrales Ziel bleibt die Umsatzsteigerung durch die
Erschließung neuer Absatzmärkte im
europäischen Raum, während der inländische
Markt stabilisiert und weiter ausgebaut wird. Dabei wird ein
besonderer Fokus auf die Entwicklung innovativer Absatzwege
gelegt, die den Bedürfnissen der Kunden gerecht werden.
Die Meat World SE sieht großes Potenzial in der
Stärkung der Kundenbindung durch gezielte Werbe- und
Marketingaktivitäten. Diese Maßnahmen sollen nicht
nur die Markenbekanntheit erhöhen, sondern auch das
Vertrauen der Kunden stärken und damit die Umsätze
im Inland nachhaltig steigern.
Die kontinuierliche Überwachung des
Beschaffungsmarktes und eine optimierte
Lagerbestandsprüfung bleiben wesentliche Bestandteile
der Unternehmensstrategie. Diese Maßnahmen
gewährleisten nicht nur die Stabilität der
Lieferkette, sondern ermöglichen auch Einsparungen und
eine effizientere Nutzung der Ressourcen. Zusätzlich
wird aktiv nach alternativen Beschaffungsquellen gesucht, um
die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu reduzieren
und das Risiko von Versorgungsengpässen zu minimieren.
Die Meat World SE sieht sich in einer starken Position,
ihre Marktpräsenz auszubauen und gleichzeitig durch
Innovation und Kundenorientierung die zukünftigen
Herausforderungen erfolgreich zu meistern.
PROGNOSEBERICHT - AUSBLICK FÜR DIE FOLGENDEN
GESCHÄFTSJAHRE
Das Geschäftsjahr 2022 war geprägt von einer
erfolgreichen Umsatzsteigerung, die die strategischen
Maßnahmen und operativen Verbesserungen des
Unternehmens widerspiegelte. Trotz der anhaltenden
Herausforderungen, insbesondere durch steigende
Einkaufspreise, konnte die Meat World SE ihre Position im
Markt stärken. Der Fokus liegt weiterhin auf der
Optimierung interner Prozesse, um die Effizienz zu
erhöhen und zukünftige Umsatzpotenziale
auszuschöpfen.
Eine vorausschauende Einkaufspolitik bleibt dabei ein
zentraler Erfolgsfaktor, insbesondere im Hinblick auf die
Volatilität der Rohstoffmärkte. Gleichzeitig sieht
das Unternehmen im Imbissmarkt weiterhin signifikante
Wachstumschancen, unterstützt durch die steigende
Nachfrage nach qualitativ hochwertigen, schnellen Mahlzeiten.
Eine positive Geschäftsentwicklung ist vor diesem
Hintergrund zu erwarten.
Ein wichtiger Bestandteil der Strategie für die
kommenden Jahre ist die Intensivierung der Kundenpflege.
Vermehrte Kundenbesuche, insbesondere im Industriebereich,
sollen die bestehende Zusammenarbeit stärken und neue
Potenziale erschließen. Diese praxisbewährte
Methode, die sich bereits bei Handelspartnern im
Lebensmitteleinzelhandel bewährt hat, soll weiter
ausgebaut werden.
Für das Jahr 2023 sind erneut deutliche
Umsatzsteigerungen geplant, gestützt durch die positiven
Entwicklungen des Jahres 2022. Die bisherigen Ergebnisse des
laufenden Geschäftsjahres lassen auf eine erfolgreiche
Umsetzung der geplanten Maßnahmen schließen.
Nichtsdestotrotz bleiben externe Einflüsse ein
wesentlicher Unsicherheitsfaktor. Die Auswirkungen der
Corona-Pandemie sind zwar rückläufig, doch die
globalen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden 2022 durch
den russischen Angriffskrieg in der Ukraine erheblich
belastet.
Steigende Energiepreise, anhaltende
Lieferengpässe, internationale Sanktionen und eine hohe
Inflation stellen weiterhin Herausforderungen dar, die die
gesamte Lebensmittelbranche betreffen. Diese Risiken werden
voraussichtlich auch in den Jahren 2023 und darüber
hinaus spürbar bleiben.
Zusammenfassend blickt die Meat World SE mit einem
klaren Fokus auf Effizienzsteigerung, Kundenbindung und
strategische Marktanpassungen optimistisch in die Zukunft.
Das Unternehmen ist gut aufgestellt, um den Herausforderungen
zu begegnen und langfristig weiteres Wachstum zu erzielen.
VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS
DES GESCHÄFTSJAHRES
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss
des Geschäftsjahres 2022 sind derzeit nicht zu
verzeichnen.
Murr, 09.12.2024
Adem Isbir Geschäftsführender Direktor
Meat World SE Rudolf-Diesel-Straße 28 71711 Murr
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.132.379,21 |
1.672.687,00 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
9.491,00 |
1.072,00 |
| II.
Sachanlagen |
2.122.888,21 |
1.671.615,00 |
| 1.
technische Anlagen und Maschinen |
576.536,00 |
532.173,00 |
| 2.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
1.464.750,00 |
1.139.442,00 |
| 3.
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
81.602,21 |
|
| B.
Umlaufvermögen |
8.836.404,98 |
6.392.457,61 |
| I.
Vorräte |
1.136.252,35 |
866.224,62 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
5.324.405,75 |
5.306.280,18 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
166.083,79 |
190.831,43 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.375.746,88 |
219.952,81 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
3.729,05 |
6.790,42 |
| Summe
Aktiva |
10.972.513,24 |
8.071.935,03 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.348.146,36 |
3.258.978,43 |
| I.
Gezeichnetes Kapital |
1.300.000,00 |
1.300.000,00 |
| II.
Gewinnrücklagen |
130.000,00 |
130.000,00 |
| III.
Bilanzgewinn |
3.918.146,36 |
1.828.978,43 |
| davon
Gewinnvortrag |
1.811.612,02 |
3.111.809,93 |
| B.
Rückstellungen |
843.016,87 |
227.297,26 |
| C.
Verbindlichkeiten |
4.781.350,01 |
4.585.659,34 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
985.666,36 |
866.963,73 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
675.550,75 |
217.353,66 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
1.043.657,16 |
649.610,07 |
| 2.
sonstige Verbindlichkeiten |
3.795.683,65 |
3.718.695,61 |
| davon
mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
3.795.683,65 |
3.718.695,61 |
| Summe
Passiva |
10.972.513,24 |
8.071.935,03 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR |
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
11.132.874,96 |
5.901.016,36 |
| 2.
Personalaufwand |
4.026.565,02 |
3.562.991,66 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.272.848,27 |
2.881.110,45 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
753.716,75 |
681.881,21 |
| 3.
Abschreibungen |
432.802,54 |
369.878,90 |
| a)
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
432.802,54 |
368.397,27 |
| b)
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in der
Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen
überschreiten |
|
1.481,63 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
3.929.796,29 |
3.265.370,05 |
| 5.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
9.537,20 |
10.657,71 |
| 6.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
43.649,05 |
39.606,85 |
| 7.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
589.135,27 |
-51.770,89 |
| 8.
Ergebnis nach Steuern |
2.120.463,99 |
-1.274.402,50 |
| 9.
sonstige Steuern |
13.929,65 |
8.429,00 |
| 10.
Jahresüberschuss |
2.106.534,34 |
-1.282.831,50 |
| 11.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
1.811.612,02 |
3.111.809,93 |
| 12.
Bilanzgewinn |
3.918.146,36 |
1.828.978,43 |
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2022
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht:
| Firmenname laut
Registergericht : |
Meat World SE |
| Firmensitz laut
Registergericht : |
Murr |
| Registereintrag : |
Handelsregister |
| Registergericht : |
Stuttgart |
| Register-Nr. : |
746278 |
Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des
Jahresabschlusses:
Der Jahresabschluss wurde gemäß den
Vorschriften der §§ 242 ff. HGB sowie unter
Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen
für mittelgroße Kapitalgesellschaften
(§§ 264 ff. HGB) und des GmbHG aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen bei der
Erstellung gemäß §§ 266 I, 276 und 288
HGB wurden genutzt.
Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter
Einhaltung der für mittelgroße
Kapitalgesellschaften geltenden Gliederungsvorschriften des
Handelsgesetzbuches gemäß §§ 265 I 2 und
266 ff. HGB.
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden:
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze:
·
Immaterielle Anlagewerte:
Erworbenes immaterielles Vermögen wurde zu
Anschaffungskosten bilanziert und entsprechend der
planmäßigen Nutzungsdauer abgeschrieben.
·
Sachanlagen:
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder
Herstellungskosten angesetzt und entsprechend der
planmäßigen Nutzungsdauer abgeschrieben.
·
Abschreibungen:
Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear
und degressiv nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände vorgenommen. Soweit
erforderlich, wurde am Bilanzstichtag der niedrigere Wert
angesetzt.
·
Vorräte:
Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten bewertet. Falls die Tageswerte am
Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese als
Bewertungsgrundlage herangezogen.
·
Forderungen und Wertpapiere:
Diese Posten wurden unter Berücksichtigung aller
erkennbaren Risiken bewertet, um die Genauigkeit und
Sicherheit der Bilanz zu gewährleisten.
·
Steuerrückstellungen:
Die Steuerrückstellungen beinhalten alle das
Geschäftsjahr betreffenden, jedoch noch nicht
veranlagten Steuerbeträge.
·
Sonstige Rückstellungen:
Für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten
wurden Rückstellungen gebildet. Dabei wurden
sämtliche erkennbaren Risiken berücksichtigt.
·
Verbindlichkeiten:
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt, um eine realistische Darstellung der finanziellen
Verpflichtungen des Unternehmens sicherzustellen.
Diese Bewertungsmethoden gewährleisten die
Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und tragen zu einer
transparenten Bilanzdarstellung bei.
Gegenüber dem Vorjahr 2021 abweichende Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden
Im Geschäftsjahr 2022 konnten die bisher
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im
Wesentlichen beibehalten werden. Es wurden keine wesentlichen
Änderungen oder Abweichungen gegenüber den im
Vorjahr angewandten Methoden vorgenommen.
Ein grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze fand nicht statt. Dies
gewährleistet eine Kontinuität in der Bewertung und
Darstellung der finanziellen Ergebnisse und stärkt die
Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse.
Angaben zur Bilanz
Betriebsprüfung
Mit Bericht vom 06.06.2024 wurde eine
Außenprüfung über die Jahre 2016 bis 2019
abgeschlossen. Die Änderung wurde in die Bilanz
übernommen.
Anlagevermögen
Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der
Bilanz ist dem Anlagespiegel zu entnehmen (siehe Anbei). Die
kumulierten Abschreibungen zum Beginn und zum Ende des
Geschäftsjahres sind ebenfalls aus dem Anlagespiegel
ersichtlich.
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr
Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beläuft sich auf EUR
166.083,79 (Vorjahr 2021: EUR 190.831,43)
Sonstige Vermögensgegenstände
In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind
größere Beträge enthalten, die erst nach dem
Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um
Beträge, die zwar nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen
führen, jedoch zum Zweck der periodengerechten
Gewinnermittlung bereits am Bilanzstichtag als Einnahmen
erfasst wurden.
Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen
Entwicklung des Postens Gewinnrücklagen:
Posten
|
Betrag (EUR)
|
Bilanzgewinn aus dem
Vorjahr
|
1.811.612,02
|
Jahresüberschuss
|
2.106.534,34
|
Einstellung in die
gesetzliche Rücklage
|
0,00
|
Einstellung in die
satzungsbedingte Rücklage
|
0,00
|
Einstellung in die anderen
Rücklagen
|
0,00
|
Entnahmen aus der
gesetzlichen Rücklage
|
0,00
|
Entnahmen aus der
satzungsbedingten Rücklage
|
0,00
|
Entnahmen aus den anderen
Rücklagen
|
0,00
|
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen
Im Posten "sonstige Rückstellungen" sind die
folgenden, nicht unerheblichen Rückstellungsarten
enthalten:
Rückstellungsart
|
Betrag (EUR)
|
Urlaubsrückstellungen
|
132.906,60
|
Rückstellungen
für Abschluss- und Prüfungskosten
|
98.500,00
|
Rückstellungen
für Aufbewahrungspflicht
|
4.490,00
|
Sonstige
Rückstellungen
|
2.750,00
|
Summe sonstige Rückstellungen
|
238.646,60
|
Angabe zu Restlaufzeitvermerken
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr beträgt 4.166.517,84 EUR (Vorjahr
2021: 3.936.049,27 EUR).
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
größer einem Jahr beträgt 614.832,17 EUR
(Vorjahr 2021: 649.610,07 EUR).
Verbindlichkeiten
|
Gesamtbetrag
|
Restlaufzeit
1 Jahr
|
Restlaufzeit
1-5 Jahre
|
Restlaufzeit
5 Jahre
|
Gegenüber Kreditinstituten
|
985.666,36 EUR
|
370.834,19 EUR
|
614.832,17 EUR
|
0,00 EUR
|
Aus Lieferungen
und Leistungen
|
2.840.192,78 EUR
|
2.840.192,78 EUR
|
0,00 EUR
|
0,00 EUR
|
Sonstige Verbindlichkeiten
|
955.490,87 EUR
|
955.490,87 EUR
|
0,00 EUR
|
0,00 EUR
|
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten
|
4.781.350,01 EUR
|
4.166.517,84 EUR
|
614.832,17 EUR
|
0,00 EUR
|
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Zum 31.12.2022 bestanden neben den in der Bilanz
ausgewiesenen Verbindlichkeiten folgende sonstige finanzielle
Verpflichtungen (§ 285, III a HGB):
·
Miet- & Leasingverpflichtungen - Grundstücke und
Gebäude
mit einer maximalen Laufzeit bis zum 31.05.2029:
1.109.656,80 EUR
·
Miet- & Leasingverpflichtungen - Maschinen und
Fahrzeuge
mit einer maximalen Laufzeit bis zum 01.08.2026:
156.303,08 EUR
·
Lizenzverpflichtungen
mit einer maximalen Laufzeit bis zum 31.12.2024:
240.000,00 EUR
Summe der finanziellen Verpflichtungen zum 31.12.2022:
1.505.959,88
EUR
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß
dem Gesamtkostenverfahren (§ 275, II HGB) aufgestellt.
Von den Erleichterungen des § 288, II HGB in Bezug auf
die Umsatzerlöse sowie den
größenabhängigen Erleichterungen
gemäß § 276 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Außergewöhnliche Aufwendungen nach §
285, Nr. 31 HGB bestehen in Höhe von 30.767,91 EUR
(Vorjahr 2021: 15.456,22 EUR) in Form von
Forderungsverlusten.
Sonstige Angaben
Durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die
nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des
Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Arbeitnehmergruppen
|
Zahl
|
Arbeiter
|
102,00
|
Angestellte
|
9,25
|
Leitende Angestellte
|
1,0
|
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten
Arbeitnehmer beträgt damit 112, darunter:
· 103,0 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter
· 9,25 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter
Name der Mitglieder des Vorstandes
Während des Geschäftsjahres gehörten die
folgenden Personen dem Vorstand an:
·
Selami Erbil (01.01.2022-01.11.2022)
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführender
Direktor
·
Adem Isbir (02.11.2022-31.12.2022)
Ausgeübter Beruf: Geschäftsführender
Direktor
Dem Verwaltungsrat gehörte die folgende Person an:
·
Sahin Güneser
Ausgeübter Beruf: Verwaltungsrat
Auf die Angabe der Organbezüge wurde
gemäß § 286, IV HGB verzichtet. Von den
Erleichterungen des § 288, II HGB wurde Gebrauch
gemacht.
Vorschlag über die Ergebnisverwendung
Der Jahresüberschuss beträgt EUR
2.106.534,34.
Einschließlich des zu berücksichtigenden
Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 3.918.146,36
der wie folgt verwendet werden soll:
In die Rücklagen werden EUR 0,00 eingestellt.
Auf neue Rechnung werden EUR 3.918.146,36 vorgetragen.
Unterschrift der Geschäftsführung
Ort :
Murr
Unterschrift :
____________________________________
Adem Isbir (Geschäftsführender Direktor)
Meat World SE
Rudolf-Diesel-Straße 28
71711 Murr
Tel.: +49 (0) 71 44 859 - 0
Fax: +49 (0) 71 44 859 - 140
E-Mail: info@birtat.de
Web: www.birtat.de
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
Zugänge
|
Abgänge
|
|
01.01.2022
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
16.731,65
|
34.844,00
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
16.731,65
|
34.844,00
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
1.164.089,08
|
147.132,96
|
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
1.901.936,38
|
741.296,58
|
283.126,55
|
3. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
3.066.025,46
|
888.429,54
|
283.126,55
|
Summe Anlagevermögen
|
3.082.757,11
|
923.273,54
|
283.126,55
|
|
Umbuchungen
|
Anschaffungs-,
Herstellungskosten
|
kumulierte Abschreibung
|
|
|
31.12.2022
|
01.01.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
|
51.575,65
|
15.659,65
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
51.575,65
|
15.659,65
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
|
1.311.222,04
|
631.916,08
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
|
2.360.106,41
|
762.494,38
|
3. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
81.602,21
|
81.602,21
|
0,00
|
Summe Sachanlagen
|
81.602,21
|
3.752.930,66
|
1.394.410,46
|
Summe Anlagevermögen
|
81.602,21
|
3.804.506,31
|
1.410.070,11
|
|
Abschreibung
Geschäftsjahr
|
Abgänge
|
Umbuchungen
|
|
|
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
26.425,00
|
|
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
26.425,00
|
|
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
102.769,96
|
|
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
303.607,58
|
170.745,55
|
|
3. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
|
|
|
Summe Sachanlagen
|
406.377,54
|
170.745,55
|
|
Summe Anlagevermögen
|
432.802,54
|
170.745,55
|
|
|
kumulierte Abschreibung
|
Zuschreibung
Geschäftsjahr
|
Buchwert
|
|
31.12.2022
|
|
31.12.2022
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
A. Anlagevermögen
|
|
|
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
1. entgeltlich erworbene
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
42.084,65
|
|
9.491,00
|
Summe Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
42.084,65
|
|
9.491,00
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. technische Anlagen und
Maschinen
|
734.686,04
|
|
576.536,00
|
2. andere Anlagen,
Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
895.356,41
|
|
1.464.750,00
|
3. geleistete Anzahlungen
und Anlagen im Bau
|
0,00
|
|
81.602,21
|
Summe Sachanlagen
|
1.630.042,45
|
|
2.122.888,21
|
Summe Anlagevermögen
|
1.672.127,10
|
|
2.132.379,21
|
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um
die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke
verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen
Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende
Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Meat World SE
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Meat World SE -
bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem
Anhang, einschließlich der Darstellung der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.
Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meat World
SE für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum
31. Dezember 2022 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
·
|
entspricht der
beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen
Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften
geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und
vermittelt unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31.
Dezember 2022 und
|
·
|
vermittelt der
beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen
wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in
Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den
deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und
des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB
unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und
berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen
deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen
Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die
von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und
geeignet sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht
zu dienen.
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den
Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für
die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen,
für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen
Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und
dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung
und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben
sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern
einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft
vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem
Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen
Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner
sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als
notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines
Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden
deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und
um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen
mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung
gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen,
der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum
Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
·
|
identifizieren und
beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher
Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht
aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern,
planen und führen Prüfungshandlungen als
Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner
Kontrollen beinhalten können.
|
·
|
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung des
Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem
und den für die Prüfung des Lageberichts
relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um
Prüfungshandlungen zu planen, die unter den
gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht
mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
|
·
|
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben.
|
·
|
ziehen wir
Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von
den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der
erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche
Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im
Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen
Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht
aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben
unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil
zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen
auf der Grundlage der bis zum Datum unseres
Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass
die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht
mehr fortführen kann.
|
·
|
beurteilen wir
Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses
insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der
Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt.
|
·
|
beurteilen wir den
Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss,
seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte
Bild von der Lage des Unternehmens.
|
·
|
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei
insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von
den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten
bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben
aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben
sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir
nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares
Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von
den zukunftsorientierten Angaben abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die Überwachung
Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die
Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame
Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger
bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir
während unserer Prüfung feststellen.
Bietigheim-Bissingen, 19. Dezember 2024
HF Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Marc Heinkelein Wirtschaftsprüfer |