EdgeWave Immobilien GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Zhewei Du seit 3.8.2022 | Prokura |
Keming Dr. Du seit 7.5.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 36.00% | |
Marc Zhetao Du | 36.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EdgeWave GmbHWürselenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht InhaltsverzeichnisLagebericht Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 3. Finanzielle Leistungsindikatoren 4. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die EdgeWave GmbH ist ein führender Anbieter von High-End-Laserstrahlquellen mit Sitz in Aachen. Das Unternehmen hat maßgeblich zur Entwicklung der innovativen InnoSlab-Technologie beigetragen und ist weltweit führend in diesem Bereich. Die InnoSlab-Laser zeichnen sich durch ihre hohe Spitzenleistung, Pulsbarkeit, Strahlqualität und Skalierbarkeit aus und gelten daher als äußerst effektive Fertigungswerkzeuge. Diese Laser ermöglichen es den Anwendern, bestehende Fertigungsprozesse zu verbessern und neue Produkte zu entwickeln. Mit ihrem breiten Anwendungsspektrum spielen die InnoSlab-Laser eine wichtige Rolle in verschiedenen Industriebereichen. Unser Leistungsspektrum umfasst die Entwicklung, Produktion und den Vertrieb von maßgeschneiderten Kurz-/Ultrakurzpulslasern, Diodenlasern und peripheren Komponenten. Zusätzlich bieten wir unseren Kunden Beratung zum Einsatz solcher Strahlquellen. Als international ausgerichtetes Unternehmen sind wir in ein leistungsfähiges Netzwerk von Laseranwendern und Komponentenherstellern eingebunden, das auf die neuesten Technologien setzt. Einsatz finden unsere Laser unter anderem in der Fertigung von Elektronik, Halbleitern, Solarzellen, Display-Panels, in der Drucktechnik und in der glasverarbeitenden Industrie. Im Fokus unserer Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 stand die Steigerung der Produktivität und Effizienz in der Laserherstellung. Wir haben uns darauf konzentriert, die Modularität unserer Laser weiter zu verbessern und umzusetzen, um den Herstellungsprozess zu vereinfachen. Darüber hinaus haben wir an der Entwicklung neuer Lasermodelle gearbeitet. Im Geschäftsjahr 2023 konnten 216 neue Lasersysteme an Kunden in Industrie und Forschung ausgeliefert werden. Das Unternehmen besteht seit dem 02.06.2001 und hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 85 Angestellte beschäftigt. Die EdgeWave GmbH ist im Handelsregister unter HRB 8530, Amtsgericht Aachen, eingetragen. Der Sitz befindet sich in Würselen. 2. Forschung und Entwicklung Die EdgeWave GmbH entwickelt Laserstrahlquellen, die auf der von Geschäftsführer Dr. Keming Du erfundenen InnoSlab-Technologie basieren. Durch eine optimale Kombination von Kristallform, -kühlung und Resonatordesign heben sich die InnoSlab-Laser durch ihr vorteilhaftes Eigenschaftsprofil deutlich vom Wettbewerb ab. In unserem Anwendungszentrum kooperieren wir eng mit unseren Kunden, um verschiedene Verfahren zur hochproduktiven und hochwertigen Bearbeitung einer Vielzahl von Materialien wie Glas, Polymeren, Leiterplatten und Halbleitern zu entwickeln und zu optimieren. Unser Ziel ist es, durch die Entwicklung robusterer, leistungsstärkerer, effizienterer und kostengünstigerer Strahlquellen höhere Durchsatzraten zu erreichen. Dadurch möchten wir neue Marktsegmente erschließen und unser Potenzial weiter ausbauen. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir 3.600 TEuro (rd. 10% des Umsatzes aus unserem Kerngeschäft) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Wir beschäftigen derzeit im F&E-Bereich 12 Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Über viele Jahre waren Kurz- und Ultrakurzpulslaser aufgrund ihres komplexen Aufbaus und der damit verbundenen hohen Fertigungskosten hauptsächlich in wissenschaftlichen Instituten anzutreffen. Die InnoSlab-Technologie ermöglichte mit robusten, kosteneffizienten Systemen mit hoher Leistung den industriellen Einsatz. Speziell in der Mikrobearbeitung haben Laser heute viele Aufgaben übernommen. Für die Forschung sind insbesondere die hohen Pulsenergien der InnoSlab-Laser von Interesse. Ultrakurzpulslaser werden verstärkt in der Elektro-, Glas- und Displayindustrie eingesetzt. Dort kommen sie insbesondere beim Feinschneiden und Bohren zum Einsatz. Ein weiteres Anwendungsfeld ist die Präzisionsbearbeitung von Werkzeugen im Maschinenbau, beispielswiese die Oberflächenstrukturierung von Druckwalzen. Im Jahr 2023 gibt es eine Reihe von Treibern für die Entwicklung des Globalen Markts für industrielle Laserstrahlquellen. So besteht unter Endnutzern eine hohe Nachfrage nach automatisierten, flexiblen Laserwerkzeugen und weiterer Miniaturisierung. Es wird erwartet, dass Lasermarkt bis 2028 eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 7%-8% erreicht. Dabei werden ein stabiles globales Wirtschaftswachstum sowie ein Rückgang der Inflationsrate auf 2% bis 2028 angenommen. Unser Unternehmen ist Technologieführer auf dem Gebiet der Kurzpuls- und Ultrakurzpulslaser, die auf der InnoSlab-Technologie basieren. Unsere Laser sind bereits in vielen Märkten zu ausgereiften Werkzeugen geworden. Durch die ständige Weiterentwicklung immer höherer Laserparameter werden neue Anwendungen, z.B. in Luft- und Raumfahrt sowie dem Automobilbereich erwartet. 2. Geschäftsverlauf und Lage Die EdgeWave GmbH ist mit ihren Produkten auf allen Kontinenten in über 48 Ländern und Regionen vertreten. Der Umsatz im Jahr 2023 beträgt 36,0 Mio. Euro und ist damit vergleichbar zum Vorjahr. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 2.346 TEuro. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 33.695 TEuro. Die Eigenkapitalquote liegt damit bei 82% Es bestehen weiterhin keine langfristigen Verbindlichkeiten. a. Ertragslage
Die EdgeWave GmbH erwirtschaftete eine um 4,66% höhere Gesamtleistung als im Vorjahr, während sich das Jahresergebnis um 9,75% erhöht hat. Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem erhöhten Betriebsergebnis erhöht. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 216 neue Laser ausgeliefert. Gegenüber dem Jahr 2022 stellt dies einen Rückgang von 30% dar. Zurückzuführen ist dies unter anderem auf die Priorisierung der Produktion von Modellen der PX- und FX-Serie über die der BX-Serie. So wurden im Jahr 2023 lediglich 19 BX-Laser ausgeliefert, während es in den Jahren 2021 und 2022, 186 respektive 60 Stück waren. Durch die Konzentration unserer Produktionskapazitäten auf Hochleistungslaser mit höheren Stückpreisen konnte bei niedrigeren Absatzzahlen ein vergleichbarer Umsatz erzielt werden. b. Finanzlage Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 10.724 TEuro. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit können die notwendigen Investitionen finanziert werden. c. Vermögenslage
Das Anlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 612 TEuro erhöht. Der Barmittelbestand ist um 14% gestiegen. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Branchenentwicklung. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt 395 TEuro p. a. und ist damit im Vorjahresvergleich um 20 TEuro gesunken. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,74% auf nunmehr 27,59% gestiegen. Der Cashflow beträgt 10.724 TEuro und ist damit im Vorjahresvergleich um 1.143 TEuro gestiegen. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als sehr gut ein. Wir betrachten unsere Umsatz- und Ergebnisentwicklung als sehr erfreulich. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - i. d. R. unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch zeitnahe Zahlung erfüllt. Zahlungsfähigkeit war zu jeder Zeit gegeben. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Der IWF prognostiziert für 2024 eine Steigerung der Weltwirtschaftsleistung um 2,9%. Diese liegt, bedingt durch den Krieg in der Ukraine, geldpolitische Straffung sowie dem Nahost-Konflikt, deutlich unter dem historischen Durchschnitt. Aufgrund von strukturellen Herausforderungen wie niedrigem Produktivitätswachstum, steigenden Kosten des Klimawandels und demografischem Wandel wird auch für die nachfolgenden Jahre keine deutliche Verbesserung erwartet. Die aktuelle Prognose des IWF geht davon aus, dass Deutschlands Wirtschaftsleistung 2024 um 0,9% wächst. Im Geschäftsjahr 2024 verzeichnet EdgeWave ein niedrigeres Auftragsniveau zum Vorjahr. Der Ausblick ist bedingt durch geopolitische Unsicherheiten und eine restriktivere Geldpolitik mit großen Unsicherheiten behaftet. Die anhaltende Inflation und die infolge des russischen Angriffskriegs gestiegenen Energiepreise bleiben auch im Jahr 2024 wichtigste Unsicherheitsfaktoren für die Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für 2024 mit einem leichten Umsatzrückgang. Durch unsere sehr gute Marktposition auf dem Gebiet der Kurz- und Ultrakurzpulslaser entwickelt sich unser Marktanteil weiterhin positiv und wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. IV. Chancen und Risikobericht a) Chancen Die immer weiter zunehmende Adaption von Laserstrahlwerkzeugen in der Materialbearbeitung wird zu einer Zunahme von Aufträgen für leistungsstarke Lasersysteme führen. Unsere Technologie ist nach 22 Jahren am Markt gut positioniert. Unser Marktanteil steigert sich von Jahr zu Jahr. Zusammen mit unserer verbesserten Produktionseffizienz und Supportstruktur sehen wir gute Chancen, weiterhin Aufträge in erhöhten Stückzahlen akquirieren zu können und so unser Umsatzwachstum weiter zu steigern. Insbesondere die Halbleiterbranche und die Initiativen in den Bereichen Erneuerbare Energien und E-mobilität bieten für uns große Wachstumspotenziale. So sind wir zuversichtlich weitere Großprojekte auf diesen Gebieten akquirieren zu können. Unsere Rolle als Technologieführer wollen wir auch in Zukunft durch neue Entwicklungen und Patente behaupten. b) Risiken Wir sind gesetzlich dazu verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben können, hinzuweisen. Beschaffungsrisiko Der anhaltende Konflikt in der Ukraine hat einen negativen Einfluss auf die Lieferketten. Die Vermeidung von Engpässen bei kritischen Komponenten erfordert eine ständige Überwachung der Lagerbestände und der Liefertermine. Durch ein vorausblickendes Management des Einkaufs konnte bislang eine Störung des operativen Geschäfts weitestgehend vermieden werden. Durch Qualifikation weiterer Zulieferer und Erhöhung der Sicherheitsbestände wird das Beschaffungsrisiko bei Kernkomponenten minimiert. Forderungsausfallrisiko Die Zahlungsmoral unserer Kunden schätzen wir insgesamt als gut ein. Nichtsdestotrotz bestehen, bedingt durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, vereinzelt Ausfallrisiken. Stückpreisentwicklung Der Lasermarkt ist sehr dynamisch und gekennzeichnet durch eine stetige Weiterentwicklung. Insbesondere chinesische Hersteller schließen dabei immer weiter zu ihren westlichen Mitbewerbern auf. Auch im Bereich der Ultrakurzpulslaser schrumpft der technologische Vorsprung herkömmlicher Hersteller und es kommt verstärkt zu Preiskämpfen. Dies betrifft insbesondere Lasersysteme mit niedriger und mittlerer Leistung. Um uns von der breiten Masse abzuheben, konzentriert sich EdgeWave auf die Weiterentwicklung der Hochleistungs-Lasersysteme. Zugleich wird zur Senkung der Herstellungskosten kontinuierlich an der Optimierung unserer Produktionsprozesse gearbeitet. Personalrisiko Der akute Fachkräftemangel in Deutschland könnte unser Wachstum negativ beeinflussen. Es besteht das Risiko, dass bei der Akquise weiterer Großaufträge nicht ausreichend qualifiziertes Personal zu finden ist. Durch Maßnahmen wie die Einführung weiterer Mitarbeiter-Benefits fördern wir unsere Mitarbeiterzufriedenheit und steigern unsere Attraktivität auf dem Arbeitsmarkt. Beispiel dafür ist ein breit gefächertes Mobilitätsangebot. Durch verstärkte Marketingaktivitäten soll die Sichtbarkeit des Unternehmens verbessert werden. Standortrisiko Durch das Wachstum in den letzten Jahren kommen wir an die Grenzen unserer Bestandsimmobilie. Die Suche nach geeigneten Grundstücken oder Immobilien für eine Erweiterung in der Städteregion Aachen gestaltet sich sehr schwierig. Es besteht das Risiko, dass bei der Akquise weitere Großaufträge nicht ausreichend Platz für eine Erweiterung unserer Produktionskapazitäten zu finden ist. Schlüsselkunden Die umsatzstarken Jahre 2021 bis 2023 sind unter anderem auf zwei Großaufträge zurückzuführen. Durch das gute Feedback unserer Kunden sehen wir diese Aufträge zwar in einem reduzierten Umfang aber als gesichert an. Sollten allerdings unvorhersehbare Ereignisse zu einer Beendigung der Zusammenarbeit führen, würde dies einen erheblichen Umsatzrückgang zur Folge haben. Krankenstand Auch nach dem Ende der Covid-19-Pandemie verzeichnen wir weiterhin erhöhte Krankenstände. Dadurch kann es teilweise zu Einschränkungen und Verzögerungen in unseren Unternehmensabläufen kommen. Geopolitische Risiken Der anhaltende Krieg in der Ukraine könnte uns negativ beeinflussen. Rohstoffpreise und Transportkosten sind weiterhin auf hohen Niveaus. Problematisch sind insbesondere die sich verschlechternden Beziehungen zwischen dem Westen und China. Worst-Case-Szenario wäre ein Einmarsch Chinas in Taiwan. Daraus resultierende Sanktionen und Embargos würden Lieferketten zerschlagen und zu Totalausfällen bei Aufträgen aus diesen Regionen führen. Wir sind sehr stark in die Weltwirtschaft integriert. Knapp 90% unseres Umsatzes werden durch den Export erzielt. Zunehmender Protektionismus, Verschärfung der Ausfuhrgenehmigungsverfahren sowie Unterbrechung von Wertschöpfungsketten könnten einen negativen Effekt auf unsere Entwicklung haben. Im Jahr 2023 haben die deutschen Zoll- und Ausfuhrkontrollbehörden den bürokratischen Aufwand für Lieferungen nach China noch einmal erheblich erhöht, was dazu führt, dass deutsche Unternehmen teilweise monatelang auf Ausfuhrgenehmigungen warten müssen. Zusätzlich kommt es durch geopolitische Spannungen immer öfter zur Ablehnung von Ausfuhrgenehmigungsanträgen. Die Wahrscheinlichkeit der Ablehnung sowie der Kundenkreis, bei dem eine Ablehnung zu erwarten ist, erhöht sich stetig. Dies führte im Jahr 2023 zu Auftragsausfällen und hat auch im Jahr 2024 ein hohes Potenzial unseren Umsatz negativ zu beeinflussen. Gesamtrisiko Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir derzeit keine Risiken, die unseren Bestand gefährden.
Würselen, den 27.03.2024 Dr. Keming Du BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der EdgeWave GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der aktuellen Fassung aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung gemäß § 288 HGB des Jahresabschluss wurden in Anspruch genommen. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten der Sachanlagen werden i.H. der handelsrechtlichen Untergrenze bemessen (Einzelkosten, angemessene Material und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Einbeziehungswahlrechte wurden nicht ausgeübt. Auch Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die selbständig nutzbaren Wirtschaftsgüter werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben, sofern die Anschaffungs- oder Herstellungskosten für das einzelne Wirtschaftsgut 800,00 EUR nicht übersteigen. Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem beiliegenden Anlagespiegel. Der Ansatz der Vorräte erfolgte unter Beachtung des sogenannten "Strengen Niederstwertprinzips" zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 HGB bzw. niedrigeren beizulegenden Werten gemäß § 253 Abs. 4 HGB. Wertminderungen wurden durch Abschläge zutreffend berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst) bewertet, sofern nicht nach § 253 (4) HGB um noch anfallende Aufwendungen geminderte Verkaufswerte anzusetzen sind. Es wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (1%) bewertet. Einzelwertberichtigungen wurden nach Rücksprache mit der Geschäftsführung individuell ermittelt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Forderungen mit einer Laufzeit > 1 Jahr ermitteln sich wie folgt:
Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Wertpapieranlagen zur kurzfristigen Disposition wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Kurswert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag gebildet, der Aufwand für bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um folgende Aufwendungen:
Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Zusätzlich zur pauschalen Rückstellung für Gewährleistungen wurde eine separate Rückstellung gebildet, weil bei einem Kunden an gelieferten Lasern in der Garantiezeit erhebliche Nachbesserungen vorgenommen werden müssen.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.
Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Gründe für das Unterlassen einer Abschreibung sind nicht vorhanden. Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 838.767,46 EUR (Vorjahr: 574.936,19 EUR). Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.379.944,26 EUR (Vorjahr: 2.728.195,83 EUR). Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Herr Diplom-Physiker Dr. Keming Du, Aachen Dieser ist Einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Prokurist: Herr Lutz Du, M.Sc., Aachen (Einzelprokura) Dieser ist befugt im Namen der Gesellschaft mit sich im eignen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 251 und § 285 Nr. 3a HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen aus den abgeschlossenen Mietverträgen für angemietete Räumlichkeiten in Höhe von € 1.372.248,00 (Vorjahr: € 1.794.696,00) sowie € 579.082,30 (Vorjahr: € 479.865,90) für geleaste Pkw. Auf die Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9a und b HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Angaben nach § 285 Satz 1 Nr. 9 c HGB Vorschüsse und Kredite wurden an Mitglieder des Geschäftsführungsorgans zum Bilanzstichtag in Höhe von 834,60 EUR (Vorjahr 1.403,62 EUR) gewährt. Hierbei handelt es sich um eine kurzfristige Forderung gegenüber dem Gesellschafter/Geschäftsführer, die nicht verzinst wird, da die Rückzahlung immer im Monat nach Gewährung erfolgt.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB); Der Konflikt zwischen der Volksrepublik China, Taiwan und dem wirtschaftlichen Westen verschärft sich zunehmend. Auch eine militärische Konfrontation wird seitens der chinesischen Regierung nicht ausgeschlossen. Unter Bezug auf die Reaktion der USA und der EU auf den Ukrainekrieg wäre mit Embargos und weiteren Sanktionen gegen China zu rechnen, was wiederum erhebliche wirtschaftliche Auswirkungen auf die EdgeWave GmbH hätte, da diese ca. 83% ihres Umsatzes durch Exporte in asiatische Märkte erzielt. Die weltwirtschaftlichen und in Bezug auf die EdgeWave GmbH branchenspezifischen Auswirkungen eines Kriegs zwischen China und Taiwan wären des Weiteren auch deshalb gravierend, da Taiwan der weltweit größte Hersteller von Halbleitern ist. Ein möglicher Krieg würde zu einem Rückgang der entsprechenden Produktionsmengen an Halbleitern führen, was wiederum mittelbar erhebliche Auswirkungen auf die Umsatzentwicklung der EdgeWave GmbH haben würde. Auch der weiterhin bestehende Ukrainekrieg begründet steigende Kosten - insbesondere bzgl. der Rohstoff-, Energie- und Transportkosten. Aufgrund der Unterbrechung bestehender Lieferketten kommt es vermehrt zu Beschaffungsschwierigkeiten. Ergebnisverwendung Die Aufstellung der Bilanz erfolgt entsprechend einem Vorschlag der Gesellschafterversammlung, den Jahresüberschuss in Höhe von 9.943.195,52 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Der zum 31. Dezember 2023 vorhandene Bilanzgewinn beläuft sich auf 33.3725.576,28 EUR. Unterschrift der Geschäftsführung
Würselen, 28.03.2024 Dr. Keming Du Bericht des Aufsichtsratsentällt sonstige Berichtsbestandteile
Aachen, 28.11.2024 gez. Dr. Keming Du Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.10.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die EdgeWave GmbH, Würselen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EdgeWave GmbH, Würselen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EdgeWave GmbH, Würselen, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse § entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und § vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümer ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus § identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. § gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. § beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. § ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. § beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. § beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. § führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 10.10.2024 Dr. Stallmeyer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Sieben, Wirtschaftsprüfer Künster, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. |
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