tim GmbH & Co. KG

37176 Nörten-Hardenberg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Göttingen HRA 201630
Eingetragen
31.1.2017

Finanzübersicht

Historie

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

tim Verwaltungs-GmbH
Persönlich haftender Gesellschafter

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

tim GmbH & Co. KG

Nörten-Hardenberg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

TIM GMBH & CO. KG, NÖRTEN-HARDENBERG LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Kerngeschäft der tim GmbH & Co. KG, Nörten-Hardenberg (nachfolgend tim) ist die Beschaffung von Waren vorwiegend aus dem asiatischen Raum mit dem Schwerpunkt China.

Im Wesentlichen werden Artikel aus den Sortimenten Kleinmöbel, Leuchten, Haushaltswaren, Heimwerker, Textilien und abgepasste Teppiche importiert. Das Produktportfolio umfasst derzeit mehr als 1.100 Artikel.

Die Verteilung der eingekauften Artikel erfolgt über ein externes Logistikunternehmen. Der Dienstleister betreibt die notwendigen Lagerflächen und hält eine ausreichende Warenreserve vor. Die Distribution der Waren an die Abnehmer wird ebenfalls über einen Logistikdienstleister abgewickelt.

2. Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft tätigt keinerlei Produktentwicklungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%.

Im Jahr 2023 verzeichnete der private Konsum einen preisbereinigten Rückgang um 0,8% im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5%) entfernte. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Besonders betroffen von Rückgängen waren Bereiche, in denen die Preise entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar weiter stiegen. Die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte sanken besonders stark (-6,2%).

Waren verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 insgesamt um 7,3%. Die Preise für Verbrauchsgüter erhöhten sich um 8,8%. Gebrauchsgüter verteuerten sich 2023 um 4,8%, auch hier wurden für einige Güter deutliche Preiserhöhungen ermittelt, zum Beispiel für Möbel und Leuchten (+6,9%) oder für Fahrzeuge (+6,3%). 

Im Jahr 2023 wurden nach vorläufigen Ergebnissen Waren im Wert von 253,1 Milliarden Euro zwischen Deutschland und der Volksrepublik China gehandelt (Exporte und Importe). Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, war damit die Volksrepublik China im Jahr 2023 zum achten Mal in Folge Deutschlands wichtigster Handelspartner.

Es wurden aus China mehr Waren importiert als dorthin exportiert. Für dieses Land wies der Außenhandel im Jahr 2023 einen Importüberschuss von 58,4 Milliarden aus.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2023 ist für die tim trotz gesunkener Umsätze erfolgreich verlaufen. Im Jahr 2023 wurden 1.130 verschiedene Artikel (Vorjahr: 1.243) von mehr als 50 Lieferanten importiert.

Die Umsatzerlöse sind gegenüber dem Vorjahr um 18,3% gesunken. Aufgrund der außerordentlich hohen Frachtraten im Jahr 2022 haben auf der Abnehmerseite Verlagerungen stattgefunden. Ehemals aus Fernost importierte Waren wurden teilweise durch Einkäufe im Inland und Europa ersetzt. Das Rohergebnis liegt dementsprechend ebenfalls unter dem Niveau des Vorjahres (3.442 TEUR), entspricht mit 2.982 TEUR jedoch dem geplanten Wert. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Rohertragsquote von 14,1% auf 14,9% vom Umsatz verbessert.

Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) ist im Jahr 2023 mit 85,1% gegenüber dem Vorjahr um 0,8%-Punkte leicht gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zu den Umsatzerlösen etwas weniger stark gesunken. Sie betragen im Jahr 2023 11,9% im Verhältnis zu den Umsatzerlösen. Im Vorjahr betrug die Quote 11,1%.

Der Jahresüberschuss beträgt im Jahr 2023 194 TEUR gegenüber 522 TEUR im Jahr 2022.

3. Lage

Die Lage der Gesellschaft ist unverändert sehr gut.

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden mit dem Import von Haushaltswaren und Möbel die größten Umsatzanteile erreicht. Die beiden Warengruppen stehen für rund 47% des Umsatzes (Vorjahr: 45%) und für die Hälfte des erzielten Rohertrages. Einschließlich der Warenbereiche Leuchte, Teppich und Textilien werden knapp 88% des Umsatzvolumens erfasst.

Die Kosten sanken im Jahr 2023 deutlich durch verringerte Warenvolumina sowie stark gesunkener Seefrachtraten, die sich bereits ab Ende des Jahres 2022 verringert und damit wieder deutlich normalisiert haben.

Die Kosten für Lagerung und Logistik sind gegenüber dem Vorjahr insgesamt gesunken. Auf die Umsatzerlöse bezogen betrugen die Kosten 7,6% vom Umsatz gegenüber 7,2% im Vorjahr.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist sehr stabil. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele ausgeglichen.

Die Eigenkapitalquote stieg im Jahr 2023 auf 7.7% (Vorjahr: 6,8%).

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt über ein Verrechnungskonto bei der Muttergesellschaft. Zusätzlich bestehen stets ausreichende Kreditlinien bei zwei Banken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 5,2% der Bilanzsumme und können stets innerhalb der bestehenden Zahlungsfristen beglichen werden.

c) Vermögenslage

Die tim verfügt über kein Anlagevermögen. Das Vermögen der Gesellschaft besteht fast ausschließlich aus dem zum Verkauf bestimmten Warenbestand, der zum Bilanzstichtag 99,6% (Vorjahr: 98,9%) des Gesamtvermögens ausmacht.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden diverse Instrumente und Kennzahlen verwendet. Aufbauend auf den Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres erfolgt eine Jahresplanung auf monatlicher Basis.

Anhand der nach betriebswirtschaftlichen Kriterien gegliederten Gewinn- und Verlustrechnung wird monatlich ein Abgleich zwischen den Ist-Werten und den Plan- und Vorjahreswerten durchgeführt.

Somit können Plan-Abweichungen frühzeitig erkannt und notwendige Maßnahmen rechtzeitig eingeleitet werden.

Regelmäßig erfolgt die Überprüfung der Kalkulation der Abgabepreise auf Basis der einzelnen Artikel:

- Kosten FOB-Preise unter Berücksichtigung der USD-Entwicklung

- Entwicklung der Seefrachtraten

- Kosten der Ein- und Auslagerung

- Kosten der Distribution

Im Jahr 2023 sind die Seefrachtkosten insgesamt stark gesunken. Der Kurs des Euro hat sich im Jahresverlauf im Verhältnis zum USD relativ stabil entwickelt. Für einen Euro lag der USD-Kurs zwischen 1,05 und 1,13. Im Mittel lag der Kurs bei 1,08 EUR/USD.

Die Kosten der Einlagerung und Distribution sind volumenbedingt im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Die Lagerkosten sind gegenüber dem Jahr 2022 konstant geblieben

Die wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Auch weiterhin werden die sich aus dem Import ergebenden Vorteile konsequent genutzt. Deshalb erfolgt permanent eine auf die Sortimente der Abnehmer abgestimmte Prüfung, welche Warenbereiche bzw. Artikelgruppen importiert werden können. Die sich ergebenden Möglichkeiten werden geprüft und genutzt.

Für das Jahr 2024 rechnen wir mit stabilen Umsätzen. Bei einer leicht gesteigerten Rohertragsquote und konstanten Kosten planen wir für das laufende Geschäftsjahr ein positives Ergebnis leicht unter Vorjahresniveau.

Der bisherige Geschäftsverlauf bestätigt unsere Planungen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Sollte sich das Konsumverhalten in Deutschland abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Abnehmer und damit die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. In der Folge können für die Gesellschaft Umsatz- und Ertragsrisiken entstehen.

Aus der Importtätigkeit der tim ergibt sich die Stellung des "Inverkehrbringers". Die Tätigkeiten der Gesellschaft sind im Rahmen einer umfassenden Betriebshaftpflicht-Industriepolice, welche die branchenüblichen Deckungserweiterungen beinhaltet, abgesichert.

Ertragsorientierte Risiken

Bei den von uns angebotenen Artikeln herrscht ein hoher Wettbewerb. Durch die Fokussierung und Spezialisierung auf eine begrenzte Anzahl von Artikeln sichern wir uns Kosten- und Wettbewerbsvorteile. Auch bei einer weiteren Zunahme des Wettbewerbs rechnen wir aufgrund unserer schlanken Organisationsstruktur selbst bei zusätzlichen Kosten mit einer Ausweitung unserer Aktivitäten.

Die verschärfte Sicherheitslage im Roten Meer führt vorübergehend durch die Umfahrung zu längeren Seewegen und in der Folge zu höheren Seefrachtkosten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit, auch unter Berücksichtigung der aktuellen Risiken, nicht erkennbar.

Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nur sehr begrenzt. Mit den Abnehmern bestehen keine langfristigen Preisgarantien und den Lieferanten keine langfristigen Abnahmeverpflichtungen, so dass auf veränderte Bedingungen kurzfristig reagiert werden kann. Bei Bedarf werden Sicherungsgeschäfte abgeschlossen.

Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen.

Ein Dienstleister ist verantwortlich für die Erstellung der Unternehmensprofile neuer Lieferanten. Diese werden regelmäßig bei definierten Risiko- und Schwerpunktlieferanten auf Aktualität überprüft. Des Weiteren werden die Lieferanten hinsichtlich der Sicherheit, Sauberkeit und der sozialen Standards kontrolliert. Bei Bedarf finden ebenfalls Besuche in den Produktionsstätten statt.

Unsere hohen Qualitätsansprüche werden vor Ort geprüft. Die sicherheitstechnische und chemischen (REACH) Prüfungen gemäß geltenden gesetzlichen Anforderungen werden mit Zertifizierungen von Prüfhäusern durchgeführt. Im Namen der tim organisiert der beauftragte Dienstleister die Produkttests in Asien bei akkreditierten Prüfinstituten. Dazu zählen das Einholen der Angebote bei Prüfinstituten, die Musterkoordination als auch die Kommunikation zwischen Lieferanten und Prüfinstitut.

Dem Wettbewerb am Markt werden wir auch weiterhin mit unserer Expertise und Zuverlässigkeit sowie der hohen Qualität unserer Produkte und Dienstleistung begegnen. 

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einer Zunahme des Wettbewerbs und steigenden Rohstoff- und Transportpreisen bei stagnierendem Preisniveau auf der Abnehmerseite. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Finanzinstrumente bestehen im Wesentlichen aus Forderungen und Verbindlichkeiten. Die tim verfügt über sehr solvente Abnehmer und hatte bisher keine Forderungsausfälle zu verzeichnen.

Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele bedient.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über ein Verrechnungskonto bei der Muttergesellschaft und die bestehenden Kreditlinien bei zwei Banken.

Finanzgeschäfte mit spekulativen Komponenten werden nicht getätigt.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.

 

Nörten-Hardenberg, den 13. März 2024

tim GmbH & Co. KG

Volker Hornberg, Geschäftsführer 

Gregor Sperfeld, Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

TIM GMBH & CO. KG, NÖRTEN-HARDENBERG

A K T I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. UMLAUFVERMÖGEN 7.638.487,78 10.052.736,77
I. Vorräte 7.611.928,00 9.938.971,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 24.965,58 113.587,91
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.594,20 177,10
B. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 40,00 40,00
7.638.527,78 10.052.776,77

P A S S I V A

31.12.2023 
EUR
31.12.2022 
EUR
A. EIGENKAPITAL 589.042,76 688.105,39
Kapitalanteile der Kommanditisten 589.042,76 688.105,39
B. RÜCKSTELLUNGEN 226.050,00 195.050,00
C. VERBINDLICHKEITEN 6.823.435,02 9.169.621,38
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 396.180,34 459.547,84
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.427.254,68 8.710.073,54
7.638.527,78 10.052.776,77

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023 
EUR
2022 
EUR
1. Rohergebnis 2.982.198,54 3.441.629,43
2. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.375.810,77 -2.709.044,30
3. Betriebsergebnis 606.387,77 732.585,13
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 200,00 300,00
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -339.265,41 -121.715,51
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -73.717,70 -89.448,00
7. Ergebnis nach Steuern 193.604,66 521.721,62
8. Jahresüberschuss 193.604,66 521.721,62
9. Gutschrift auf Gesellschafterkonten -193.604,66 -521.721,62
10. Bilanzgewinn 0,00 0,00

TIM GMBH & CO. KG, NÖRTEN-HARDENBERG ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und Gliederung des Jahresabschlusses

Die tim GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Nörten-Hardenberg. Sie wird beim Amtsgericht Göttingen unter der Registernummer HRA 201630 geführt.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte in Anwendung der Vorschriften des § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Angaben zu den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (gemäß § 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Die Waren wurden zu den Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert bewertet. Auf fremde Währung lautende Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite der Bilanz gebildet für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Geschäftsjahres und des Vorjahres gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet.

C. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen gegen die Gesellschafterin tedox KG, Bovenden-Harste, in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 84).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten ausschließlich Forderungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 65) entfallen im Wesentlichen auf die Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten TEUR 32 (Vorjahr: TEUR 30) sowie Betriebsprüfung TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 28) und ausstehende Rechnungen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 7).

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin tedox KG, Bovenden-Harste, in Höhe von TEUR 6.385 (Vorjahr: TEUR 8.671) sowie gegenüber der Komplementärin tim Verwaltungs-GmbH, Einbeck, in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 39).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 22 (Vorjahr: TEUR 33). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 61 (Vorjahr: TEUR 131) Aufwendungen aus der Währungsumrechnung enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten TEUR 337 (Vorjahr: TEUR 119) Zinsen an verbundene Unternehmen.

E. Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251 und 268 Abs. 7 HGB

Haftung aus der Bestellung aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften: TEUR 6.821 (Vorjahr: TEUR 6.821)

- davon für verbundene Unternehmen: TEUR 6.821 (Vorjahr: TEUR 6.821) -

Haftung aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten: TEUR 7.112 (Vorjahr: TEUR 11.183)

- davon für verbundene Unternehmen: TEUR 7.112 (Vorjahr: TEUR 11.183) -

Aufgrund der stabilen Ertragslage der tedox KG, Bovenden-Harste, für deren Verbindlichkeiten die tim GmbH & Co. KG, Nörten-Hardenberg, haftet, schätzt die Gesellschaft das Risiko einer Inanspruchnahme als sehr gering ein.

F. Sonstige Angaben

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird als verbundenes Unternehmen in den Konzernabschluss der tedox KG, Bovenden-Harste, einbezogen.

Angaben zu dem Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Auf die Angaben wird mit Verweis auf § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans gemäß § 285 Nr. 10 HGB

Im Berichtsjahr erfolgte die Geschäftsführung der tim GmbH & Co. KG durch die Geschäftsführer der Komplementär-GmbH:

Herr Volker Hornberg, Einkaufsleiter

Herr Gregor Sperfeld, Verwaltungsleiter

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen und sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 193.605 auf das Gesellschafterkonto bei der tedox KG gutzuschreiben.

 

Nörten-Hardenberg, den 13. März 2024

Volker Hornberg   Gregor Sperfeld

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die tim GmbH & Co. KG, Nörten-Hardenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der tim GmbH & Co. KG, Nörten-Hardenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der tim GmbH & Co. KG, Nörten-Hardenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der tim GmbH & Co. KG, Nörten-Hardenberg, vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bonn, den 14. März 2024

Flick Gocke Schaumburg GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Prof. Dr. Rödder, Wirtschaftsprüfer 

Kracke, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung des Jahreabschlusses 2023 erfolgte am 15. Mai 2024.

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