Künstler- und Modelagenturen
Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Alexander Schiffers seit 9.2.2022 | Prokura |
Florian Stiegler seit 9.1.2019 | Geschäftsführer |
Max Lüling seit 4.10.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (5)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 39.20% | |
| 22.00% | |
| 16.80% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
STI GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023STI GmbH, München1 Unternehmens- und Geschäftsgrundlagen Die STI GmbH ist ein inhabergeführtes Beratungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Datenund Informationsmanagement. Unter unserem Claim "Data to Value" unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Daten in Wert zu setzen. Unsere Berater sind z.B. Business Analysten, Prozess- und Projektmanager, BI-Berater und Entwickler, Data Scientisten und Experten für Innovationsmanagement. Um diese Expertisen für unsere Kunden weiter auszubauen, suchen wir unsere Kandidaten auf dem globalen Markt. Diese hohe Expertise erlaubt es uns, die Gesamtverantwortung für eine Vielzahl von Projekten zu übernehmen oder die Vorhaben unserer Kunden punktuell zu unterstützen. Unsere Kunden sind teilweise aus dem größeren Mittelstand, hauptsächlich aber global agierende Unternehmen z.B. der Telekommunikations-, der Automobil- oder der Finanzdienstleistungsbranche. Die Absatz- und Beschaffungsmärkte der Gesellschaft liegen vorwiegend in Deutschland. Die Gesellschaft hat eine Tochtergesellschaft in Österreich und ist Hauptgesellschafterin weiterer Beteiligungen, die spezielle Märkte erschließen. Die Geschäftslage im Jahr 2023 ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil geblieben. Wir konnten das Geschäftsjahr 2023 mit einem dem Vorjahr entsprechenden Ergebnis abschließen. Unsere Tochtergesellschaft STI-Consulting GmbH in Österreich entwickelt sich sehr positiv. Die Umsatzerlöse konnten ein weiteres Mal erheblich gesteigert werden und lagen im Geschäftsjahr bei TEUR 15.540 (Vorjahr: TEUR 10.061). Die Gesellschaft erzielte ein Ergebnis vor Steuern von TEUR 11 0 (Vorjahr: TEUR 511). Das Geschäft unserer Beteiligung securelO im Bereit Cybersecurity entwickelte sich stabil. Zwar sanken die Umsatzerlöse auf TEUR 4.869 (Vorjahr: TEUR 5.396). Die Beteiligung konnte jedoch den Grundstein zur Erschließung neuer Geschäftsfelder legen und das Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von TEUR 336 (Vorjahr: TEUR 471) abschließen. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft befindet sich durch die geopolitischen Konflikte in einer angespannten Lage. Die erhoffte Regeneration der Wirtschaft blieb im Geschäftsjahr 2023 aus. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regeneration im Jahr 2022 wesentlich geringer aus als erwartet, im Jahr 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession 1. Preisbereinigt sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,2 % 2 . Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zurückgehen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert. 3 Im Jahr 2023 ist das reale BIP in der EU um rund 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen; in der Eurozone ist es ebenso um rund 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 4 1 Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, 1. Vierteljahr 2024, Statistischer Bericht, Reiter "81000-002", Mai 2024 2 ebda. 3 Statistisches Bundesamt: Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, 2. Vierteljahr 2024., Statistischer Bericht, Reiter "81000-001", Juni 2024. 4 Eurostat: Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in EU und Eurozone bis 2023, Juli 2024. 2.2 Branchenspezifische Lage Im Geschäftsjahr 2023 verlief die Trendlinie des Geschäftsklimaindex der Unternehmensberatung in Deutschland weiterhin parallel zum Gesamtgeschäftsklimaindex des ifo und beendete das Q4 2023 mit etwas 12 Punkten über letzterem. 5 Gegenüber dem Vorjahr sank der Geschäftsklimaindex der Unternehmensberatungen damit um etwa 7 Punkte. Innerhalb der Unternehmensberatungen erholte sich der Geschäftsklimaindex der IT-Beratungen leicht und stieg im Q4 2023 um 1,2 Punkte auf 98. 6 Die Branche konnte im Geschäftsjahr ein Umsatzwachstum von 43,7 Milliarden Euro auf 46,7 Milliarden Euro und damit ein geringeres Wachstum als noch im Vorjahr verzeichnen. 7 Die Branche rechnet für das Jahr 2024 mit einer Überschreitung der 50 Milliarden Euro Marke der Umsatzerlöse. 8 5 BDU: ERGEBNISSE BDU-GESCHÄFTSKLIMA-BEFRAGUNG ENDE Q4 / ANFANG Q1 6 Ebda. 7 BDU: Facts and Figures im Consuilting-Markt 2024 8 BDU: ERGEBNISSE BDU-GESCHÄFTSKLIMA-BEFRAGUNG ENDE Q4 / ANFANG Q1 2.3 Geschäftsverlauf Die STI GmbH blickt auf einen stabilen Geschäftsverlauf 2023 zurück. Zur internen Unternehmenssteuerung werden die Umsatzerlöse, der Rohertrag sowie das Jahresergebnis vor Steuern als bedeutsame finanzielle Indikatoren betrachtet. Die Umsatzerlöse blieben mit TEUR 28.048 nahezu gleich zum Vorjahr (TEUR 27.803). Die allgemeine konjunkturelle Lage im Geschäftsjahr und die negative Entwicklung des Geschäftsbereichs Softwareentwicklung spielten dabei die größte Rolle. Die genannten Einbrüche wurden im Berichtsjahr weitgehend durch Geschäft mit externen Spezialisten aufgefangen und wir konnten - unter anderem dadurch - weitere Neukunden gewinnen und unser Geschäft mit externen Spezialisten optimieren. Weiterhin konnte mit dem Angebot einer ERP Partnerschaft ein weiteres Geschäftsfeld gewonnen werden. Durch diese Maßnahmen konnten wir den Rohertrag bei nahezu gleich gebliebenen Umsatzerlösen um etwa TEUR 950 auf TEUR 10.862 steigern. Die Entwicklung des Geschäfts mit festangestellten Mitarbeitern verlief im Berichtsjahr unter dem Plan. Die Umsatzerlöse lagen um etwa TEUR 1.500 unter unserer Prognose von TEUR 29.500. Wir konnten unseren prognostizierten Rohertrag von TEUR 7.700 dabei jedoch deutlich übertreffen. Der angespannten konjunkturellen Lage und dem Einbruch des Geschäftsbereichs Softwareentwicklung standen gestiegene Personalkosten gegenüber, die insbesondere auf einer gestiegenen Inflation und einem gegen Ende des Jahres 2022 begonnen Aufbau interner Ressourcen zurückzuführen ist. Dies wirkte sich entsprechend auf das Ergebnis vor Steuer aus. Das prognostizierte Ergebnis vor Steuer i.H.v. TEUR 1.000 konnte damit nicht erreicht werden. Im Berichtsjahr stieg die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter auf 87 (Vorjahr: 72,75) an. Wir konnten unser Jahresergebnis vor Steuern dennoch stabil halten und schlossen das Jahr 2023 mit TEUR 832 gegenüber TEUR 775 im Vorjahr ab. 3 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 3.1 Vermögenslage Die Vermögenslage des Unternehmens wird von der Geschäftsleitung als sehr stabil angesehen. Das Berichtsjahr war geprägt von einer Konsolidierung der Finanzen, wodurch sich die Bilanzsumme von TEUR 11.026 auf TEUR 10.348 reduziert hat. Dieser Betrag entspricht weitgehend der Reduktion unserer Verbindlichkeiten im Geschäftsjahr. Die immateriellen Vermögensgegenstände bestehen in Form eines Geschäfts- und Firmenwerts, der abschreibungsbedingt von TEUR 649 auf TEUR 551 gesunken ist. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im Berichtszeitraum von TEUR 48 auf TEUR 159. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich von TEUR 1.002 im Vorjahr auf TEUR 1.116 im Wesentlichen aufgrund der vorgenommenen Eigenkapitalstärkung einer unserer Beteiligungen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stiegen gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.835 signifikant auf TEUR 7.655. Die Steigerung basiert fast ausschließlich auf dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Das Eigenkapital konnte von TEUR 2.082 auf 2.654 gesteigert werden. Durch die Konsolidierungsmaßnahmen im Kapital stieg die Eigenkapitalquote im Berichtsjahr insgesamt von 18,88 % auf 25,65 %. Mit Verbindlichkeiten in Höhe TEUR 5.799 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 6.863 ist die Verbindlichkeiten-Quote von 62,25 % auf 56,04 % erneut deutlich gesunken. Die Rückstellungen stiegen auf TEUR 1.409 (Vorjahr: TEUR 1.088) wodurch die Rückstellungsquote sich auf 13,62 % (Vorjahr: 9,86 %) erhöht hat. Die Rückstellungen bestehen im Wesentlichen aus Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 528 (Vorjahr: TEUR 310), aus Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 270 (Vorjahr: TEUR 235) sowie aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 453 (Vorjahr: TEUR 412). 3.2 Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft wird als stabil bewertet. Im Laufe des Geschäftsjahres 2023 waren stets ausreichend liquide Mittel vorhanden, um alle Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die Quote der flüssigen Mittel entwickelte sich von 22,12 % im Vorjahr auf 7,52 % im Berichtsjahr, was insbesondere mit der Umstrukturierung des Kapitals zusammenhängt. Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen aus Eigenkapital, Gesellschafterdarlehen und einer Betriebsmittellinie. 3.3 Ertragslage Die Ertragslage der Gesellschaft ist im Berichtsjahr stabil geblieben. Die Umsatzerlöse stiegen marginal von TEUR 27.804 im Vorjahr auf TEUR 28.048. Der Aufwand für bezogenen Leistungen konnte reduziert werden und fiel von TEUR 17.893 auf TEUR 17.187. Bei gleich gebliebenem Umsatz konnte die Materialaufwandsquote dadurch von 64,35 % auf 61,28 % gesenkt werden. Insbesondere der Ausbau diverser Neukunden -auch in einem neuen Geschäftssegment - und die Optimierung des Geschäfts mit externen Spezialisten führte bei gleichbleibendem Umsatz zu einer Steigerung der Bruttomarge von TEUR 9.911 auf TEUR 10.862. Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr von TEUR 7.099 auf TEUR 8.281 gestiegen. Dadurch stieg auch Personalkostenquote ein weiteres Mal auf 29,52 % (Vorjahr 25,53 %). Die Abschreibungen folgen unverändert der linearen Abschreibungsmethode und blieben im Berichtszeitraum mit TEUR 141 auf konstantem Niveau gegenüber dem Vorjahr (TEUR 172). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entsprechen mit TEUR 1.935 denen des Vorjahres mit TEUR 1.936.Die Zinserträge und Zinsaufwendungen basieren im Wesentlichen auf Gesellschafterdarlehen und stiegen auf TEUR 48 gegenüber dem Vorjahr von TEUR 40 (Zinserträge) bzw. reduzierten sich von TEUR 92 auf TEUR 61 (Zinsaufwendungen). Insgesamt konnten wir im Berichtsjahr unser Jahresergebnis vor Steuern von TEUR 775 auf TEUR 832 marginal steigern. Die strategischen Maßnahmen, die im Jahr 2022 weitgehend umgesetzt werden konnten, wurden im Berichtsjahr 2023 für die nächsten Jahre angepasst. Die konjunkturelle Lage des europäischen Wirtschaftsraums machte eine Anpassung der Maßnahmen unverzichtbar. 4 Prognose-, Risiken- und Chancenbericht 4.1 Prognose Durch die anhaltend angespannte geopolitische Lage bleibt die Inflation auf konstant hohem Niveau. Der spürbare Konjunktureinbruch des Jahres 2023 erreichte im Laufe des Wechsels zum Geschäftsjahr 2024 seine Talsohle und erholte sich erst langsam im Q2 2024. Der Geschäftsklimaindex der Unternehmensberater entwickelte sich von 96 auf 96,1 Punkten von Q3 2023 bis Q4 2024. 9 Die im Berichtsjahr noch teilweise sehr hohe Inflationsrate erholte sich im ersten Halbjahr 2024 weiter auf ein moderates Niveau. 10 Im Geschäftsjahr 2024 wird die Wirtschaft gem. dem Sachverständigenrat der Bundesregierung Deutschlands aller Voraussicht nach stagnieren, um im Jahr 2025 wieder um 0,9 Prozent zu wachsen. 1 1 Wir begegnen dieser Entwicklung im Geschäftsjahr 2024 durch stringente Optimierung unseres gesamten Geschäfts. So haben wir uns mit Beginn 2024 von einem als defizitär zu betrachtenden Geschäftsfeld getrennt und unseren Steuerungsfokus auf die Auslastung der internen Berater hin optimiert. Es konnte durch stärkere Vertriebssteuerung eine Margenoptimierung insbesondere im Geschäftssegment der externen Berater und der Ausbau zukunftsstarker Wachstumsbranchen neben der Erschließung neuer Geschäftsfelder erreicht werden. Schließlich optimieren wir unsere Kostenstruktur im laufenden Geschäftsjahr. Im Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse auf etwa MEUR 26. Wir legen auch im laufenden Geschäftsjahr den Fokus auf die Bereinigung unserer Geschäftsfelder, um die Unternehmung in eine stabile und profitable Zukunft führen zu können. Die Neuausrichtung einzelner Geschäftsbereiche schlägt sich daher zunächst in den Umsatzerlösen nieder. Ein starkes Umsatzwachstum können wir im Berichtsjahr dagegen bei unserer Tochtergesellschaft in Österreich verzeichnen. Wir erwarten durch diese Maßnahmen bei einem Umsatzrückgang eine leichte Erhöhung des Ergebnisses vor Steuern im Jahr 2024 auf etwa TEUR 850 bei einem erwarteten Rohertrag von etwa TEUR 11.020. 9 BDU: Geschäftsklimabefragung Q1 2024, Mai 2024. 10 Statistisches Bundesamt: Inflationsrate in Deutschland von Juli 2022 bis Juni 2024. 11 Statistisches Bundesamt: Prognosen zur Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts {BIP) in Deutschland für die Jahre 2024 und 2025. 4.2 Chancen und Risiken Die Chancen und Risiken werden grds. anhand ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung auf den Rohertrag in den folgenden Kategorien bewertet: gering, mittel oder hoch. 4.2.1 Risiken und Chancen im Personalbereich Als inhabergeführtes Unternehmen ist die STI langfristig orientiert. Organisches Wachstum bei Kunden- und Mitarbeiteranzahl sind für die Optimierung der Auslastung unserer Mitarbeiter entscheidend. Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir unser Potenzial nicht optimal nutzen. Durch das stabil gebliebene Geschäft mit externen Beratern konnten wir der eingebrochenen Konjunktur jedoch weitgehend begegnen. Zudem haben wir begonnen, Geschäftsfelder zu optimieren, was sich im Jahr 2024 insbesondere auf die Segmente der internen Berater auswirkt. Die Auslastung ist nach wie vor das höchste Risiko des Personalbereichs. Wir stellen mit Beginn der zweiten Jahreshälfte 2024 jedoch fest, dass der Markt und die konjunkturelle Lage wieder beginnen, sich zu erholen und bereiten uns auf ein gewisses Risiko vor, das aus der Suche nach Talenten für neues Geschäft entsteht. Das Risiko wird insgesamt als mittel bewertet. 4.2.2 Risiken und Chancen der Branche und des Marktes Das Wirtschaftsklima des Jahres 2023 war wesentlich durch die hohe Inflation und die Stagnation der Wirtschaft sowie der anhaltend angespannten geopolitischen Lage geprägt. Diese Umfeldeinflüsse schlugen sich während des Geschäftsjahres in einem spürbaren Auftragsrückgang, einer damit verbundenen Reduktion der internen Auslastung und einem signifikanten Margenrückgang bei externen Beratern nieder. Wir rechnen insbesondere im folgenden Geschäftsjahr mit einer Steigerung der Profitabilität durch die Optimierung unserer Geschäftsfelder und die Erholung des Marktes. Im Hinblick auf einen gleichwohl unsicher bleibenden Markt werden wir unser Geschäft weiterhin zusätzlich durch den Einsatz externe Experten absichern. Zusätzliche Wachstumsmotoren werden in den folgenden Jahren in der Gewinnung neuer Geschäftsfelder liegen, die wir insbesondere mit internen Beratern bedienen wollen. Durch unser hochattraktives Leistungsangebot und unsere sehr stabilen Kundenbeziehungen sowie der deutlichen Optimierung unserer Unternehmensbereiche rechnen wir in den kommenden Jahren mit einem steigenden wirtschaftlichen Erfolg und haben das Potenzial, möglichen neuen Krisenzeiten stabil zu begegnen. Das Risiko wird insgesamt als mittel bewertet. 4.2.3 Finanzwirtschaftliche Risiken Wir verfügen über ein detailliertes Finanzreporting als wesentliches Mittel der Unternehmenssteuerung. In diesem Zusammenhang sind wir in der Lage, finanzwirtschaftlichen Risiken rechtzeitig zu begegnen und durch das Management zu kontrollieren. Es sind keine existenzkritischen Risiken ersichtlich. Durch unsere langfristig ausgelegten Kundenbeziehungen besteht eine hohe Abhängigkeit von unseren größten Kunden, die jedoch kontinuierlich weiter diversifiziert wird. Insbesondere haben wir eine Vielzahl neuer Kunden gewonnen und bauen diesen Kundestamm weiter aus. Abhängigkeiten zu Lieferanten bestehen nicht. Wir sehen weiterhin keine wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken. Das Risiko wird insgesamt als gering bewertet. 4.2.4 Risiken aus Finanzinstrumenten Wesentliches Risiko aus Finanzanlageinstrumenten ist der Zahlungsausfall unserer Tochterunternehmen. Damit einhergehen würde insbesondere auch eine mögliche Teilwertabschreibung der Forderungen gegen dieses Unternehmen sowie des Beteiligungsansatzes selbst. Unsere Kunden verfügen über eine sehr gute Bonität und wir haben historisch einen nicht erwähnenswerten Forderungsausfall. Wir beurteilen das Gesamtrisiko aus Finanzinstrumenten daher als gering. Das Risiko wird insgesamt als gering bewertet. 4.2.5 Geopolitische Lage Die Stabilisierung der geopolitischen Lage ist derzeit nicht absehbar. Neben dem anhaltenden Konflikt in der Ukraine ist auch der Nahostkonflikt während des Berichtsjahres und des darauffolgenden Jahres weiter eskaliert. Die deutsche Wirtschaft befindet sich seither in einer schwachen Phase und im Jahr 2024 schließlich in einer Stagnation. Wir nehmen die Märkte als schwer prognostizierbar und eine Vielzahl unserer Kunden als vorsichtig wahr. Unser sehr breit aufgestelltes Leistungsportfolio konnte diesen Zustand bisher sehr gut abfedern und wir haben durch unsere hohen Qualitätsstandards einen erheblichen Kernkundenstamm generiert. Mit Wechsel des Geschäftsjahres haben wir erste Anzeichen wahrgenommen, die eine erhöhte Auftragsfreude auf Kundenseite erwarten ließen. Dieser Trend konnte im laufe des Jahres 2024 bestätigt werden. Gleichwohl stellen wir uns auf einen weiterhin sehr volatilen Markt ein. Das Risiko wird insgesamt als gering bewertet. 5 Nachtragsbericht Neben den vorstehenden Ausführungen haben sich bis zum heutigen Tag keine Tatsachen ergeben, die an dieser Stelle zu berichten wären.
München, 29.11.2024 Geschäftsführung Florian Stieg/er Max Lüling BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023STI GmbH, München1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Größenabhängige Erleichterungen gern. § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1.1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen (5 Jahre) vermindert. Die Abschreibung des sich im Rahmen der Verschmelzung ergebenen Firmenwerts erfolgt über zehn Jahre. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die angenommene Nutzungsdauer liegt bei 1 - 8 Jahre. Die Abschreibungen wurden linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, vorgenommen. Gegenstände, deren Anschaffungskosten im Einzelfall EUR 800,00 nicht übersteigen, werden im Zugangsjahr in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen bestehen aus Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen und wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert oder mit dem am Stichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die einen Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen sowie die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit diese Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die STI GmbH realisiert als Dienstleister ihre Umsatzerlöse im Zeitpunkt der Erbringung der Dienstleistung. Aufwendungen und Erträge wurden unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung verbucht, wenn sie betrieblich veranlasst bzw. realisiert wurden. 3. Angaben zur Bilanz 3.1. Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023STI GmbH
3.2. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderung mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 183.438,50 EUR (Vorjahr: 286.431,79 EUR). 3.3. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderung gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.279.613,35 EUR (Vorjahr: 760.153,99 EUR) und bestehen in Darlehen inklusive aufgelaufener Zinsen. 3.4. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 881.163,23 EUR (Vorjahr: 777.176,96 EUR) bestehen im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Personalkosten und Berufsgenossenschaft über 453.223,76 € (Vorjahr: 411.650,51 EUR), für ausstehende Rechnungen in Höhe von 270.725,58 EUR (Vorjahr 235.036,43 EUR), für Urlaube in Höhe von 103.053,89 EUR (Vorjahr 88.980,02 EUR), für Abschlusskosten in Höhe von 33.000,00 EUR (Vorjahr: 27.000,00 EUR) und Aufbewahrungspflicht in Höhe 11.080,00 EUR (Vorjahr: 11.080,00 EUR) enthalten. Sämtliche Rückstellungen haben eine geschätzte Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.5. Angaben zu Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 5.738.029,52 EUR (Vorjahr: 6.796.169,80 EUR) und besteht im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 3.368.438,89 EUR (Vorjahr: 3.772.406, 15 EUR) sowie aus Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 1.851.462 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 2.126.667,58 EUR) und bestand im Vorjahr aus Darlehensverbindlichkeiten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer fünf Jahre in Höhe von 61.641,67 EUR (Vorjahr: 67.708,33 EUR) enthalten. 3.6. Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.454.543,94 (Vorjahr: 2.126.667,58 EUR) und besteht aus Darlehensverbindlichkeiten. 3.7. Passive Rechnungsabgrenzung Der passive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 499.322,09 EUR (Vorjahr: 993.107,50 EUR) umfasst Kundenzahlungen, die in der Folgeperiode als Umsatz realisiert werden. 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 203.605, 18 EUR (Vorjahr: 87.187,21 EUR) sind im Wesentlichen Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 87.282,52 EUR (Vorjahr: 19.646,60 EUR) sowie solche aus der Verrechnung von Sachbezügen in Höhe von 44.670,69 EUR (Vorjahr: 34.431,24 EUR) enthalten. Ferner sind sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 54.381,43 EUR (Vorjahr: 0 EUR) aus einer Schadenersatzforderung entstanden. Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 2.120,36 EUR (Vorjahr: 10.880,01 EUR). 4.2. Sonstige betriebliche Aufwendung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 1.934.498,21 EUR (Vorjahr: 1.936.231,86 EUR) sind im Wesentlichen Aufwendungen für Leistungen der geschäftsführenden Holding in Höhe von 238.836,47 EUR (Vorjahr: 379.895,81 EUR), für Kosten der Warenabgabe in Höhe von 301.280,87 EUR (Vorjahr: 647.441,84 EUR), Aufwendungen für Werbe- und Reisekosten in Höhe von 158.821, 16 (Vorjahr: 108.651,81 EUR), Aufwendungen für Raumkosten in Höhe von 84.509,66 EUR (Vorjahr: 71.254,37 EUR), Aufwendungen für Fremdleistungen und Fremdarbeiten in Höhe von 497.522,65 EUR (Vorjahr: 94.468,37 EUR), Aufwendungen für Lizenzen in Höhe von 114.882,22 EUR (Vorjahr: 90.028,44 EUR), sowie Fortbildungskosten in Höhe von 93.429,51 EUR (Vorjahr: 80.971,88 EUR) enthalten. 5. Sonstige Angaben 5.1. Durchschnittliche Zahlen der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl beträgt 85 Mitarbeiter (Vorjahr: 73). 5.2. Name der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: • Florian Stiegler, München, ausgeübter Beruf: Dipl. Kaufmann • Max Lüling, München, ausgeübter Beruf: IT-Consultant Auf die Angaben des § 285 Nr. 9 wird unter Beachtung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5.3. Angaben über sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 116.846,83 EUR (Vorjahr; 155.404,33 EUR) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
5.4. Verbundene Unternehmen und Beteiligungsunternehmen Die Gesellschaft ist im Geschäftsjahr an folgenden Gesellschaften beteiligt:
* Zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung lagen die Jahresabschlüsse des Vorjahres 2022 vor. 5.5. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 557.926,26 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 1.407.027, 11 EUR, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 1.422.350, 16 EUR vorgetragen. 5.6. Nachtragsbericht Seit Beginn des Geschäftsjahres 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfelds ergeben.
München, 29.11.2024 gez. Florian Stiegler Max Lüling sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die STI GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der STI GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STI GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München,29. November 2024 Forvis Mazars GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft gez. Christian Schönhofer, Wirtschaftsprüfer Stanimir lvanov, Wirtschaftsprüfer |
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