Großhandel mit Sportartikeln und -zubehör
xPLM Solution GmbH
Altmarkt 25, 01067 Dresden, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Pieper seit 16.1.2024 | Geschäftsführer |
Valeska Spieß seit 16.1.2024 | Prokura |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
xPLM Solution GmbHDresdenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Lagebericht1. Geschäftsverlauf Der Umsatz der XPLM GmbH konnte im Geschäftsjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 7% gesteigert werden. Der Umsatz der XPLM Inc erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 30%.
Der nichtkonsolidierte Umsatz der beiden Firmen betrug zum Jahresende 2021 € 15.064.121. Die Gesamtleistung (Umsatz inkl. Bestandsveränderung an fertigen/unfertigen Erzeugnissen) der XPLM GmbH hat sich um ca. 8 % auf € 12.154.055 erhöht. Die Aufwendungen der XPLM GmbH haben sich im Jahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um ca. 8% auf € 11.957.522 erhöht.
Zum Jahresende 2021 konnte die XPLM GmbH ein operatives Ergebnis (Ergebnis vor Steuern) von € 2.971.019, die XPLM Inc (income before income taxes) von $ 341.576 ausweisen. Der Jahresgewinn der XPLM GmbH im Jahr 2021 beläuft sich auf € 2.705.351.
Zum 31.12.2021 verfügten die beiden Firmen über liquide Mittel auf den Bankkonten in Höhe von:
und hatten die nachfolgend aufgeführten valutierenden Kreditsummen: • XPLM Solution Inc o XPLM Solution GmbH: $ 200.000 (zzgl. USD 19.587,73 Zinsen) Im Jahresverlauf 2021 wurden bei der XPLM GmbH 14 neue Mitarbeiter eingestellt und 5 Mitarbeiter haben die XPLM GmbH verlassen. Am 31.12.2021 hatte die XPLM GmbH 118 Mitarbeiter und die XPLM Inc. 12 Mitarbeiter. In 2021 hat die XPLM Inc offene Rechnungen der XPLM GmbH aus dem Geschäftsjahr 2020 und 2021 in Höhe von $ 1.026.805,08 ausgeglichen. 2. Lage der Gesellschaften XPLM Solution GmbH Bedingt durch die andauernde Corona-Krise arbeiteten im Jahr 2021 ein Großteil der XPLM - Mitarbeiter weiterhin in Home-Offices. Wie im Vorjahr gab es auch im Jahr 2021 einige Mitarbeiter, die zumindest zeitweise in den Büros waren, um den Betrieb der Infrastruktur zu gewährleisten. In dem Zeitraum vom Januar 2021 bis Dezember 2021 wurde bei der XPLM eine "Due Diligence" durchgeführt und 100% der Gesellschaftsanteile der XPLM Solution GmbH an, die von der Aras Corporation gegründete XPLM Holdings GmbH verkauft. Die von der XPLM Solution GmbH in den Jahren 2008 und 2009 erworbenen Gesellschaftsanteile an der Aras Corporation wurden im Jahr 2021 vollständig an die Gesellschafter der XPLM Solution GmbH übertragen. Weiterhin wurde eine Vorabausschüttung über € 2.530.115,39 der Gewinne von den XPLM - Gesellschaftern beschlossen und durchgeführt. Bei dem Verkauf der XPLM Solution GmbH wurde das valutierende Darlehen bei der Ostsächsischen Sparkasse Dresden vollständig im Dezember 2021 zurückgezahlt. Ab November 2021 wurde bei der XPLM Solution GmbH von dem Finanzamt Dresden eine Lohnsteueraußenprüfung durchgeführt. Auch im Jahr 2021 konnte die XPLM Solution GmbH den Umsatz und den Gewinn gegenüber dem Vorjahr steigern. Der Subscription Lizenzumsatz ist im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr um ca. 24% gestiegen. Der Umsatz mit zeitlich unbegrenzten Lizenzen hat sich um ca. 11% reduziert.
Der Produktanteil (Lizenz-, SW-Pflege und Subskriptionsumsatz) betrug im Jahr 2021 46,6 % und der Serviceanteil 53,3 %. XPLM Solution, Inc Alle Mitarbeiter der XPLM Solution Inc arbeiteten im Jahre 2021 in Home-Offices. Der Umsatz gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich um ca. 30 % auf $3.347.484.
Im Jahr 2021 erwarb die XPLM Inc bei der XPLM GmbH Produkte und Dienstleistungen in Höhe von $ 1.076.904,35. 3. Voraussichtliche Entwicklung Es ist zu erwarten das die Nachfrage nach PLM - ECAD Integrationen weiterhin zunimmt. Durch die Partnerschaft mit Ansys Inc wird auch eine höhere Nachfrage für Integrationen für Simulationssysteme erwartet. Für 2022 erwartet die Gesellschaft Umsätze mit der neuen Produktlinie "XSPHERE". Im Jahr 2022 ist geplant ein Tochterunternehmen XPLM Japan zu gründen. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2022 erwartet die Geschäftsleitung ein Umsatzwachstum von größer 5%. 4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Durch den Verkauf der XPLM Solution GmbH an die XPLM Holdings GmbH, bzw. die Aras Corporation wird ab 2022 ein höherer Produkt- als auch ein höherer Serviceumsatz mit Aras - Projekten erwartet. Die bisher gute Zusammenarbeit mit PLM-/CAD-Herstellern, die Wettbewerber der Aras Corporation sind, kann sich aufgrund der Wettbewerbssituation verschlechtern. Durch den Russland - Ukraine Krieg, die internationalen Lieferprobleme durch die Null-Covid Strategie von China, den sich anbahnenden Konflikt zwischen China und den USA/Taiwan, die steigenden Zinsen und die steigende Inflation wird sich die globale Wirtschaftslage negativ verändern und dadurch höhere Kosten verursachen und Risiken erhöhen. 5. Forschung und Entwicklung Im Rahmen der XSPHERE Entwicklungsinitiative wurde die Usability weiter verbessert. Der Network Explorer wurde erweitert sowie weitere Plugins und weitere Konnektoren entwickelt. XSPHERE unterstützt jetzt hybride Anwendungsfälle. Neben der Verlinkung von Daten sind jetzt standardisierte Geschäftsaktionen verfügbar, die Daten in den Satellitenapplikationen anlegen und Nutzdaten und Dateien exportieren und importieren. Wir verwenden die XSPHERE Technologie jetzt auch intern im Bereich Development Operation. Mit XSPHERE verlinken wir Artefakte aus Jira, Jenkins, XIS, Mantis und OTRS, um die Entwicklungsprozesse zu verbessern. Die MCAD Integrationen sind umfangreich weiterentwickelt worden (MultiCAD, Feature Tree Einbindung Catia, neuer Ladedialog). Diese Features verbessern nachhaltig unsere Wettbewerbssituation im Markt, insbesondere im Aras Umfeld. Durch kontinuierliche Weiterentwicklung und neue Initiativen konnten im ECAD Bereich weitere Geschäftsfelder entwickelt werden. Hervorzuheben ist die Partnerschaft mit PTC. Die auf Basis der neuen Windchill REST API entwickelten XPLM Integrationen für Altium, Cadence und Mentor generieren neues Geschäft. Es wurden weitere "Out of the Box" Lösungen konfiguriert. Insbesondere im Siemens- und im SAP-Bereich erzielen wir Lizenzeinnahmen, ohne dafür Service anbieten zu müssen. Die OEM Partnerschaft mit Siemens / Mentor entwickelt sich weiter positiv. So konnten wir weitere Produkte auf die Siemens PLM Preisliste platzieren. Die Mentor EDM Integrationen für PLM Anwendungen werden zusätzliche Umsätze generieren. Die im Rahmen unserer OEM Partnerschaft mit Solidworks entwickelten MCAD Integrationen (Solid Edge, AutoCAD, Inventor, Creo Parametric) und ECAD (Solidworks PCB und Electric) werden im Rahmen eines Wartungsvertrages weiterentwickelt und supportet. Als Teil unserer längerfristigen Produktstrategie investieren wir weiterhin in die Bereiche XSPHERE, TDM Integrationen, Requirement Engineering, 1D Simulation und Systems Engineering. Im Jahr 2021 wurden insgesamt 46 Releases / Patches (MCAD, ECAD und TDM Integrationen) entwickelt und freigegeben: Oracle (12), Aras (8), SOLIDWORKS PDMPro (4), Teamcenter (4), SAP (3), Windchill (3), Infor (3), Arena (5), Ansys (2), Contact (1), PROCAD (1). Dabei wurden 240 Produktqualifikationen mit mehr als 4.200 Testläufen ausgeführt. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2021Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Für die Rechnungslegung der Gesellschaft fanden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschiften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-277 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB erstellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266, 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewendet wird. Der Anhang ist unter teilweiser Anwendung von Erleichterungsvorschriften (§ 288 HGB) aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte (hier: unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen) wurden entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad mit anteiligen Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch die Materialgemein- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht miteinbezogen. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Anlagevermögen, Fremdwährungskonten und Archivierungsrückstellungen ermittelt. Unter Berücksichtigung eines kombinierten Ertragsteuersatzes von 30% ergibt sich aus Unterschieden zwischen der Handels- und Steuerbilanz nach Verrechnung eine passive latente Steuer in Höhe von EUR 21.548,21. Im Vorjahr hatte sich ein Aktivüberhang in Höhe von EUR 15.085,30 ergeben. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: EUR 1.184.654,77 Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: EUR 1.314.948,67 Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 39.780,15 (Vorjahr: EUR 39.780,15). Aktivierte Disagiobeträge In den Rechnungsabgrenzungsposten wurde ein Disagiobetrag in Höhe von 11.211,37 EUR eingestellt. Sonstige Rückstellungen Die sonstige Rückstellungen in Höhe von EUR 1.424.264,97 (Vorjahr: EUR 746.558,05) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Boni und Tantiemen, nicht genommenen Urlaub und ausstehende Rechnungen. Des Weiteren sind Rückstellungen für Berufsgenossenschaft, Archivierung und Gewährleistungen enthalten. Verbindlichkeiten Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 877.995,82 EUR (Vorjahr: 1.120.498,59 EUR). Dies betrifft mit EUR 40.290,48 Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, mit EUR 41.521,56 erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, mit EUR 156.617,97 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, mit EUR 56.399,16 Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und mit EUR 583.166,65 sonstige Verbindlichkeiten. Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt EUR 100.726,20 (Vorjahr: EUR 359.133,59). Dies betrifft ausschließlich Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 141.016,68 sind mittels Sicherungsschein besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber (mittelbaren) Gesellschaftern in Höhe von EUR 234.915,67 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Aufgliederung der Umsatzerlöse unterbleibt nach § 286 Abs. 2 HGB. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens Der Wert der Anteile an der XPLM Solution Inc., Worcester, USA, sowie die gewährten Darlehen an die Gesellschaft und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschaft wurden bereits in Vorjahren abgewertet. Die im Berichtsjahr entstandenen Forderungen aus Zinsen wurden ebenfalls abgewertet. Die außerplanmäßigen Abschreibungen betrugen EUR 6.556,50. Aufgrund der Rückzahlung von Teildarlehen wurden zwei Darlehensforderungen in Höhe von insgesamt EUR 381.167,76 zugeschrieben. Außergewöhnliche Erträge Aufgrund einer Ausschüttung der von der Gesellschaft gehaltenen Aktien in Form einer Mischdividende wurde ein Ertrag aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von EUR 1.818.469,10 realisiert. Aufgrund des Ausgleichs bereits abgeschriebener Darlehensforderungen gegenüber der Tochtergesellschaft wurde ein sonstiger betrieblicher Ertrag in Höhe von EUR 381.167,76 erzielt. Steueraufwand Im Steueraufwand in Höhe von EUR 258.603,25 sind Aufwendungen betreffend latente Steuern in Höhe von EUR 36.633,51 enthalten. ErgebnisverwendungsvorschlagAm 12. April 2021 wurde als Vorabausschüttung auf das Ergebnis für das Geschäftsjahr 2021 eine Mischdividende beschlossen, demgemäß von der Gesellschaft gehaltene Aktien an die Gesellschafter ausgekehrt wurden. Der verbleibende Bilanzgewinn in Höhe von EUR 175.236,17 soll in die Gewinnrücklagen eingestellt werden. Sonstige Angaben Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane Der Geschäftsführung gehörten an:
Die Geschäftsführer sind gemeinschaftsvertretungsberechtigt und jeweils von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe über die Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Angaben über den Konsolidierungskreis Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die ARAS Corporation mit Sitz in Delaware, USA. Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die XPLM Holdings GmbH mit Sitz in Gröbenzell, Deutschland. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukrainekriegs Die Corona-Pandemie hat die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft nicht wesentlich beeinflusst. Auch im 1. Quartal des Jahres 2022 ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft durch die Pandemie. Des Weiteren hat sich der Krieg in der Ukraine nicht wesentlich auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft ausgewirkt. Unterschrift der Geschäftsführung
Dresden, 4. August 2022 Karl Wachtel, Geschäftsführer Rolf Pfenning, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.10.2022 festgestellt. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersAn die xPLM Solution GmbH, Dresden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der xPLM Solution GmbH, Dresden, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der xPLM Solution GmbH, Dresden, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Groß-Gerau, den 11. Oktober 2022 PKF
Fasselt Partnerschaft mbB
Frank Villwock, Wirtschaftsprüfer Dr. Rüdiger Zaczyk, Wirtschaftsprüfer |
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