TA Leasing GmbH
Ringstraße 20, 70736 Fellbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Nadine Malachowski seit 13.2.2024 | Geschäftsführer |
Duygu Kilinc seit 19.4.2017 | Prokura |
Matthias Scheid seit 2.10.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
KYOCERA Document Solutions Europe Management B.V. | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TA Leasing GmbHFellbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. April 2023 bis 31. März 20241. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Entwicklung der deutschen Wirtschaft war im vergangenen Jahr von den Folgen der Kriege in der Ukraine und in Israel und deren ökonomischen Folgewirkungen geprägt. Gemeinsam mit der hohen Inflationsrate haben sich die Investitionstätigkeit und der Konsum deutlich verringert. Die Zinsen lagen seit dem Anstieg im Vorjahr weiterhin auf hohem Niveau. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 daher im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2023 um 0,7 % höher. Das preisbereinigte BIP war im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr (Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024). Auf die Leasing-Branche hatten die wirtschaftlichen Folgen der Krisen ebenso weitgehende Auswirkungen. Die nominalen Ausrüstungsinvestitionen, darunter fallen hauptsächlich Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge, aber auch militärische Waffensysteme, entwickelten sich mit einem Zuwachs von 14% gegenüber dem Vorkrisenniveau 2019 zwar positiv, preisbereinigt ist diese Entwicklung aber noch nicht ausreichend, um das Investitionsvolumen wieder auf das Vorkrisenniveau 2019 zu bringen. Trotzdem, auch bedingt durch die Preiserhöhungen, schaut die Branche gegenüber 2022 auf ein Wachstum des Finanzierungsvolumens von ca. 22,4 % auf 85,5 Mrd. Euro (Vorjahr 69,89 Mrd. Euro) zurück. Davon fallen ca. 11,39 Mrd. EUR auf Mietkauf (Zuwachs 8,4 %), ca. 0,57 Mrd. Euro auf Immobilien-Leasing (Rückgang - 49 %) und 73,60 Mrd. Euro auf Mobilien-Leasing mit einem Wachstum von 26,3 %. Mit 53,07 Mrd. Euro (Vorjahr 43,32 Mrd. Euro) und 62,9 % (-0,2 %) bezieht sich mehr als die Hälfte des Anschaffungswertes der Leasingobjekte auf den Bereich PKW. Das Volumen der Objektgruppe IT, Software & Cloud Anwendungen zeigt zwar einen Anstieg um 3,6 % von 2,78 Mrd. Euro auf 2,88 Mrd. Euro, allerdings ist der Anteil an allen Objektgruppen auf 3,4 % (Vorjahr 4,04 %) gesunken. In dieser Gruppe ergibt sich unter Berücksichtigung der Preisentwicklung ein leichter Rückgang. Die Leasing-Quote (Relation Anschaffungswert zu gesamtwirtschaftlichen Ausrüstungsinvestitionen) der Mobilien liegt mit 26,7% über dem Wert aus dem Vorjahr (23,0%) (Grömling, Michael / Kauder, Björn, 2024, Leasing-Marktbericht 2023, Gutachten im Auftrag des Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen, Köln). Das Branchenumfeld des TA Triumph-Adler GmbH Konzerns, Nürnberg, (im Folgenden: TA Triumph-Adler Gruppe) ist geprägt von einem hohen Wettbewerbsdruck, von Lieferverzögerungen und von stark gestiegenen Logistikkosten. Zudem ist der Konzern gefordert, Strategien aufgrund des Innovationsdrucks im Rahmen der Digitalisierung zu entwickeln, um den Kunden auch künftig als Spezialist im Bereich Dokumentenmanagement zur Verfügung zu stehen. 2. Geschäftstätigkeit Die TA Leasing GmbH, Fellbach (im Folgenden: TA L oder Gesellschaft), wurde am 10. August 1993 gegründet und ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der TA Triumph-Adler GmbH, Nürnberg (im Folgenden: TA GmbH), die wiederum eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Kyocera Document Solutions Europe Management B.V., Schiphol-Rijk, Niederlande, ist, die im Weiteren eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Kyocera Document Solutions Inc., Osaka, Japan (im Folgenden: KDC), ist. Die Anteile von KDC hält zu 100 Prozent die Kyocera Corporation Inc., Kyoto (Japan). Die TA GmbH ist aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrages unmittelbar zur Übernahme der Verluste der TA L verpflichtet und hat diese Erklärung nach § 325 HGB offengelegt. Die Gesellschaft ist mit Sitz in Fellbach im Handelsregister mit der Rechtsform Gesellschaft mit beschränkter Haftung eingetragen. Das Unternehmen wird beim Amtsgericht Stuttgart unter der Handelsregister-Nummer HRB 206960 geführt. Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsunternehmen im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG. Die Gesellschaft betreibt das Leasing und die Vermietung von Bürokommunikationssystemen, Büromaschinen und Dokumentenmanagementlösungen. Die Vertriebsverantwortung liegt in der TA Triumph-Adler Gruppe bei der Vertriebsgesellschaft TA Triumph-Adler Deutschland GmbH, Nürnberg (im Folgenden: TA D), über die die gesamte Absatzfinanzierung des Direktvertriebes der TA GmbH in Deutschland erfolgt. Die Funktion der Gesellschaft ist ausschließlich auf die Finanzierung des Absatzgeschäftes der TA D begrenzt, dabei handelt es sich entweder um Miet- oder Leasingverträge. Die Refinanzierung der Gesellschaft erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2017/2018 über konzerninterne Darlehen und in kleinerem Umfang weiterhin mittels externer Refinanzierung. Die Gesellschaft beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Die Tätigkeiten werden bis auf die Geschäftsführung, die Funktion des Geldwäschebeauftragten und die Kreditentscheidungen ausschließlich durch Mitarbeiter der TA D und der TA GmbH erledigt. 2.1 Geschäftsansatz der TA Leasing GmbH Die Geschäftssegmente bezogen auf Vertragsgestaltung, Objekte, Vertriebsform, Regionen und Kunden verdeutlicht das nachfolgende Schaubild (grau markierte Bereiche):
Miet- und Leasingverträge werden ausschließlich für Kunden mit Sitz in Deutschland ausgestellt. Die Objekte werden nur an gewerbliche Kunden vermietet, die überwiegend aus dem öffentlichen Bereich, dem Gesundheitssektor (Krankenhäuser) oder in wenigen Fällen aus dem Mittelstandsbereich (KMU) stammen. Es gibt keinen speziellen Branchenfokus. 2.2 Miet- und Leasingobjekte Die vermieteten und verleasten Objekte bestehen zu mehr als 90% aus der TA Triumph-Adler bzw. Kyocera Produktpalette, die im Wesentlichen aus Druckern, Kopierern, Scannern, Multifunktionsgeräten und Dokumentenmanagementsoftware besteht. Nicht-Kyocera-Produkte werden nur in einem von der TA Triumph-Adler Vertriebsgeschäftsführung genau festgelegten Umfang vermarktet. Grundsätzlich ist das Absatzportfolio in der TA Triumph-Adler Gruppe im Wandel. Zusätzlich zum traditionellen Vertrieb von Büromaschinen (Drucken, Kopieren, Scannen, Archivieren) werden im Zuge der Digitalisierung in dem neuen Geschäftsbereich ECM & ICT (Enterprise Content Management & Information and Communication Technology) auch IT-Ausrüstung (z.B. Desktop-Computer/Arbeitsplatzausstattung, Server-Infrastruktur, Printserver Infrastruktur) und Dokumentenlösungen (Digitale Signatur, Digitalisierung von Akten, SAP-Integration, elektronischer Rechnungseingang und -verarbeitung) vermietet bzw. verleast. Dieses Geschäft kann auch losgelöst vom Vertrieb von neuen Druckern und Kopierern aus der Kyocera-Produktgruppe erfolgen. 2.3 Vertragsformen Die Gesellschaft bietet der TA D die Finanzierung eines Leasing- oder Mietvertrages an. Mit den Endkunden werden dabei Leasingverträge über eine feste Grundlaufzeit zwischen 36 und 72 Monaten abgeschlossen. Nach Ablauf der Grundlaufzeit werden die Geräte von den Kunden zurückgegeben. Soweit der Kunde den Vertrag nicht unter Einhaltung der festgelegten Kündigungsfrist kündigt, verlängert sich der Vertrag um eine im Vertrag von vornherein festgelegte Laufzeit. Eine Kaufoption besteht nicht. Bei Mietverträgen liegen zwar die Wartungs- und Instandhaltungsverpflichtungen beim Vermieter, der TA L, die jedoch die TA D mit diesen Leistungen beauftragt, womit die TA D das Instandhaltungs- und Gewährleistungsrisiko trägt. Die Mietverträge haben grundsätzlich eine monatliche Mindestdruckvolumenbindung und regeln das potentielle Mehrvolumen über fest vereinbarte Seitenpreise. Die Refinanzierung erfolgt durch konzerninterne Darlehen und in kleinerem Umfang über Vertragsübertragung oder über Sale & Lease back mit einem externen Refinanzierungspartner. Bei den Miet- und Leasingverträgen zwischen der Gesellschaft und dem externen Refinanzierer ist eine Rückkaufoption von 2,5 % vereinbart. Der Leasingnehmer hat keinerlei Restwertverpflichtung bei Vertragsende. 3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2024 Die Gesellschaft ist als konzerneigene Leasinggesellschaft abhängig vom Erfolg der Vertriebsgesellschaft TA D. Die erwirtschafteten Leasingerträge sind eine wesentliche Kennzahl für eine positive Entwicklung der Gesellschaft und können durch Neugeschäft stabilisiert oder auch erhöht werden. Die Gesellschaft partizipiert daher direkt an der Wachstums- und Ertragslage der TA D. Die schwierige Warenverfügbarkeit als Folge des Ukraine-Krieges und der Beginn des Israel-Gaza-Konfliktes im Oktober 2023 sowie eine ERP-Umstellung der Vertriebsgesellschaft führten im Verlauf des Geschäftsjahres zu einem geringeren Neuvertragsvolumen, welches im letzten Quartal des Geschäftsjahres zwar deutlich zunehmen konnte, aber zum Geschäftsjahresende immer noch leicht unter dem Vorjahr lag. Trotzdem konnten die Leasingerträge gesteigert werden. Zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf Punkt "3.2 Umsatz und Ertragsentwicklung". 3.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft wird über folgende finanzielle Kennzahlen gesteuert:
3.2 Umsatz und Ertragsentwicklung Die Leasingerträge der Gesellschaft für das Geschäftsjahr sind im Vergleich zum Vorjahr um 594 TEUR (3,1 %) gestiegen und beliefen sich auf 19.333 TEUR (Vorjahr 18.739 TEUR) und liegen damit über dem prognostizierten Wert von 18.570 TEUR. Diese teilen sich auf die einzelnen Umsatzkategorien wie folgt auf:
Die Leasingerträge sind trotz des rückläufigen Neugeschäftsvolumens gestiegen, da die Erträge aus Vermietung weiter zugenommen haben. Die Umsätze aus der Refinanzierung setzen sich aus den extern refinanzierten Leasing- und Mietverträgen zusammen. Aufgrund schwieriger Warenverfügbarkeiten und einer ERP-Umstellung der Vertriebsgesellschaft ist das Neugeschäft entgegen der Prognose aus dem Vorjahr (22.114 TEUR) nicht gestiegen, sondern von 16.475 TEUR auf 16.368 TEUR leicht gesunken. Die Umsätze aus der Refinanzierung liegen allerdings mit 1.602 TEUR über dem Vorjahreswert von 1.427 TEUR. Das Neugeschäft nach Vertragsarten zu Anschaffungskosten zeigt im Vergleich zum Vorjahr eine gesunkene Vertragsanzahl von 19,8 % (Rückgang um 219 Verträge) jedoch einen nur leicht gesunkenen Neuvertragswert um 0,6 % (Rückgang 107 TEUR) und stellt sich im Einzelnen wie folgt dar:
Die Leasingaufwendungen betragen 2.686 TEUR (Vorjahr 2.667 TEUR), wobei die Rohmarge von 10,7 % auf 11,4 % gestiegen ist (inkl. Abschreibungen auf Leasingvermögen). Das Rohergebnis einschließlich der Abschreibungen auf das Leasingvermögen belief sich auf 2.207 TEUR (Vorjahr 2.009 TEUR). Das Zinsergebnis ist im Geschäftsjahr 2024 mit 144 TEUR negativ (Vorjahr -266 TEUR), wobei der Zinsaufwand in Höhe von 308 TEUR (Vorjahr 309 TEUR) vollständig auf verbundene Unternehmen für die Refinanzierung entfällt. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind um 8 TEUR auf 101 TEUR gesunken (Vorjahr 109 TEUR). Aufgrund der angestiegenen Refinanzierungen über Darlehen steht den um 377 TEUR höheren Abschreibungen auf das Leasingvermögen ein um 575 TEUR höheres Leasingergebnis gegenüber. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ist das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit (EBT) im Geschäftsjahr 2024 von 3.660 TEUR auf 4.007 TEUR gestiegen. Ursächlich hierfür ist das auf 1.734 TEUR (Vorjahr 1.571 TEUR) gestiegene Mietergebnis. Das Ergebnis vor Ergebnisabführung wurde durch das Nutzungsentgelt für die Überlassung von Know-how an die TA D in Höhe von unverändert 2.000 TEUR positiv beeinflusst. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurden 4.007 TEUR an die TA GmbH abgeführt (Vorjahr 3.660 TEUR). Die letztjährige Ergebnisprognose von 3.230 TEUR wurde aufgrund des gestiegenen Mietergebnisses und niedrigeren Zinsaufwendungen, um 777 TEUR überschritten. Die EBT-Rendite lag mit ca. 21 % über dem prognostizierten Wert von 15 % und auch über dem Vorjahr mit 19 %. 3.3 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr insbesondere aufgrund des gestiegenen Leasingvermögens (+223 TEUR) sowie der gestiegenen Forderungen an Kunden (+216 TEUR) um 424 TEUR auf 37.146 TEUR (Vorjahr 36.722 TEUR) gestiegen. Das Eigenkapital beträgt unverändert 779 TEUR und wird als Stammkapital durch die TA GmbH gehalten. Auf der Aktivseite sind die Forderungen an Kunden von 2.393 TEUR auf 2.609 TEUR gestiegen. Hauptursache hierfür ist die um 329 TEUR höhere Cashpoolforderung gegenüber der TA GmbH von 2.533 TEUR (Vorjahr 2.204 TEUR) bei gleichzeitig um 126 TEUR niedrigeren Forderungen an Refinanzierer in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr 153 TEUR). Das Leasingvermögen ist um 223 TEUR auf 34.517 TEUR (Vorjahr 34.294 TEUR) gestiegen, was auf die höhere Refinanzierung durch Darlehen zurückzuführen ist. Die Leasingobjekte werden nicht an einen Refinanzierer verkauft, sondern im Anlagevermögen der Gesellschaft bilanziert. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind von 33 TEUR auf 19 TEUR gesunken. Hauptursächlich hierfür ist das um 17 TEUR niedrigere Vorratsvermögen von 0 TEUR (Vorjahr 17 TEUR). Auf der Passivseite haben sich im Wesentlichen die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden von 35.786 TEUR auf 36.230 TEUR erhöht. Diese sind hauptsächlich auf Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Die anderen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für die Kosten des Jahresabschlusses in Höhe von 40 TEUR (Vorjahr 35 TEUR), für ausstehende Restwertrechnungen in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 5 TEUR), für Steuerberatungskosten in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 7 TEUR), für ausstehende Rechnungen in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr 4 TEUR), für offene Ablöseverpflichtungen für vorzeitig beendete Verträge in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr 3 TEUR), für Archivierung in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 24 TEUR) sowie für Mietbeteiligung in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist gesichert, da die Gesellschaft in den Cashpool der TA Triumph-Adler Gruppe eingebunden ist und stets mit ausreichend liquiden Mitteln versorgt ist. Die Refinanzierung der Gesellschaft erfolgt zudem hauptsächlich über einen Darlehensabruf bei der KDC auf Basis einer vorliegenden Finanzierungsfreigabe durch KDC. 3.4 Zusammenfassung Das vergangene Geschäftsjahr war von einer sehr schwierigen und teilweise ausbleibenden Warenverfügbarkeit und der ERP-Umstellung in der Vertriebsgesellschaft geprägt. Trotz des leicht gesunkenen Neugeschäfts konnten die Leasingerträge, das Ergebnis und das EBT im Vergleich zum Vorjahr teilweise deutlich gesteigert werden. 4. Risikobericht Die Risikosituation im Geschäftsjahr 2024 ist aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und der Krise in Nahost und der damit wachsenden Unsicherheit, der hohen Zinsen und der sinkenden Investitionsbereitschaft von einer verhaltenen Geschäftstätigkeit geprägt. Der Anstieg der Adressausfallrisiken und von Zahlungsausfällen zeigt sich bislang nicht im Portfolio der Gesellschaft, daher ist die Schadenquote weiterhin niedrig. In der aktuellen Geschäfts- und Risikostrategie konnten etwas niedrigere Risikobeträge für die wesentlichen Risiken in der Risikotragfähigkeitsberechnung gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr angesetzt werden, diese sind weiterhin auf einem niedrigen Niveau. Zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf Punkt "4.4 Risikotragfähigkeit und Stresstest". 4.1 Risikostrategie Die Risikostrategie ist in die Geschäftsstrategie der Gesellschaft eingebettet. Sie ergänzt diese im Hinblick auf allgemeine risikorelevante Themen und beinhaltet über alle Risikoarten übergreifende, strategische Festlegungen. Darüber hinaus dokumentiert die Risikostrategie den Rahmen der ordnungsgemäßen Geschäftsorganisation. Gemäß den Anforderungen des § 25a Abs. 1 KWG hat die Gesellschaft ein System zur Identifizierung, Messung, Überwachung, Steuerung und Kommunikation von Risikopositionen festgelegt. Zur Gewährleistung eines angemessenen und konsequenten Umgangs mit den Risiken innerhalb der Gesellschaft dienen risikopolitische Leitlinien unter Berücksichtigung der Risikostrategie. Die Gesellschaft beachtet das jeweils aktuelle Rundschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zu den Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk). Im Mittelpunkt der Risikostrategie stehen die wesentlichen Risiken unter Berücksichtigung ihrer Auswirkungen auf die kapitalmäßige Ausstattung der Gesellschaft. Die Risikostrategie deckt alle wesentlichen Risiken ab. Sie bildet damit auch die Grundlage für die Sicherstellung der Risikotragfähigkeit der Gesellschaft. In der Risikostrategie wird unter Berücksichtigung der geschäftspolitischen Ausrichtung und der gesetzten Limite die Risikosteuerung für jede wesentliche Risikoart beschrieben. Die Einschätzung der Wesentlichkeit orientiert sich dabei an der Frage, ob das Eintreten des Risikos einen maßgeblichen negativen Einfluss auf die Risikotragfähigkeit haben könnte. Diese Risikoinventur erfolgt mindestens einmal jährlich. Das Adressrisiko ist durch die Limitierung hinsichtlich der Gesamthöhe und des aktuellen Geschäftsmodelles gut beherrschbar. Die operationellen Risiken, das Vertriebsrisiko und das Risiko aus Dienstleistungsverträgen werden durch geeignete organisatorische Maßnahmen, wie z.B. dokumentierte Prozessstrukturen und ein effizientes Auslagerungscontrolling weiter vermindert. 4.1.1 IT-Strategie Die Gesellschaft hat auf Basis einer konsistenten IT-Strategie die Regelungen zur IT-Aufbau- und IT-Ablauforganisation festgelegt. Es ist sichergestellt, dass diese bei Veränderungen der Aktivitäten und Prozesse zeitnah angepasst werden. Die Gesellschaft hat gemäß Rundschreiben 10/2017 der BaFin vom 03.11.2017 über die Bankaufsichtlichen Anforderungen an die IT (BAIT) die Strategie und Organisation überprüft und angepasst. Die Gesellschaft hat den Bereich IT im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages mit der TA GmbH an diese ausgelagert. Zur Wahrnehmung aller Belange der Informationssicherheit innerhalb der Gesellschaft und gegenüber der TA GmbH hat die Gesellschaft die Funktion eines Informationssicherheitsbeauftragten eingerichtet. Dieser gewährleistet, dass die vereinbarten Regelungen hinsichtlich der Informationssicherheit transparent sind und deren Einhaltung geprüft und überwacht wird. Das Informationssicherheitsmanagement-System der TA GmbH ist nach ISO 27001 zertifiziert. Die TA L wurde zwar nicht in den Geltungsbereich des Zertifikates aufgenommen, aber vollumfänglich in den Anwendungsbereich der Richtlinien und Arbeitsanweisungen. Die Geschäftsführung der TA L arbeitet eng und direkt mit der Informationssicherheitsbeauftragten der TA GmbH zusammen. 4.2 Struktur und Organisation 4.2.1 Internes Kontrollsystem der Gesellschaft Das interne Kontrollsystem umfasst die Regelungen zur Aufbau- und Ablauforganisation und die Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse. Diese wurden anhand der Abwicklungs- und Buchungsprozesse festgelegt. Deren Einhaltung wird in regelmäßigen Intervallen durch die Konzernrevision der TA GmbH (die an die TA GmbH ausgelagerte interne Revision der Gesellschaft) unterstützt durch eine externe Wirtschaftsprüfungsgesellschaft im Bereich MaRisk und Geldwäsche überprüft. 4.2.2 Aufbauorganisation der Gesellschaft und der ausgelagerten Bereiche Die Aufbauorganisation ist in einem Organigramm der Gesellschaft, welches auch die ausgelagerten Bereiche darstellt, dokumentiert. Das Organigramm wird von der Geschäftsführung der Gesellschaft allen Mitarbeitern, die im Rahmen der Auslagerungen Dienstleistungen für die Gesellschaft erbringen, zur Verfügung gestellt. Die Gesellschaft verfügt über keine eigenen Mitarbeiter. Bei der Ausgestaltung der Aufbau- und Ablauforganisation wird sichergestellt, dass miteinander unvereinbare Tätigkeiten durch getrennte Organisationseinheiten bzw. Verantwortlichkeiten durchgeführt werden. Dies erfolgt auch im Rahmen der Auslagerungen von Organisationseinheiten. Die Regelungen zu Anpassungen der betrieblichen Abläufe und Prozesse sind in einer gleichlautenden Anweisung aufgezeichnet. Es besteht eine organisatorische Trennung in die Bereiche Markt und Marktfolge. 4.2.3 Ablauforganisation Die wichtigsten risikorelevanten Prozesse der Gesellschaft und die damit verbundenen Aufgaben, Kompetenzen, Verantwortlichkeiten, Kontrollen sowie Kommunikationswege wurden definiert und schriftlich festgelegt. Alle Kreditentscheidungen werden durch zwei Entscheidungen (Markt und Marktfolge) gemäß einer Richtlinie gemeinsam getroffen, es sei denn, es wurde für Kreditentscheidungen bei Geschäften, die unter Risikogesichtspunkten als nicht wesentlich eingestuft sind, nur ein Votum festgelegt. 4.2.4 Ressourcen 4.2.4.1 Outsourcing Mit der TA GmbH wurden entsprechende Dienstleistungsverträge für die Bereiche Kommunikation, Marketing, Öffentlichkeitsarbeit, Recht, Steuern, Personal, Finanzcontrolling, Teile des Risikocontrollings, Revision, Compliance, Datenschutz, Informationstechnologie, Organisation, Verwaltung, Innenbetrieb und Infrastruktur abgeschlossen. Im Zuge der Auslagerungen wurden Risikoanalysen vorgenommen, die im Rahmen der jährlichen Risikoinventur aktualisiert werden. Sämtliche Auslagerungen (Outsourcing) von Tätigkeiten wurden auf Wesentlichkeit geprüft. Die als wesentlich eingeordneten Auslagerungen Revision, Informationstechnologie, Vertragsmanagement, Vertrieb, Rechnungswesen und Inkasso sind an die TA D bzw. die TA GmbH ausgelagert, auch hier wurden entsprechende Dienstleistungsverträge geschlossen. Die Regelungen zu den Anforderungen an Auslagerungen von Aktivitäten und Prozessen und deren Überwachung sind zudem in einer gleichlautenden Richtlinie dokumentiert. Gemäß MaRisk hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 ein zentrales Auslagerungsmanagement eingerichtet, welches der Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt. 4.2.4.2 Notfallkonzept Für Notfälle ist nach den Vorgaben der MaRisk bei zeitkritischen Aktivitäten und Prozessen Vorsorge zu treffen. Die Gesellschaft hat die wesentlichen Prozesse dahingehend überprüft und Folgendes festgestellt: Die IT, als zentrale geschäftskritische Ressource der Gesellschaft, ist bereits durch Sicherungskonzepte der TA GmbH (IT-SOX Backup- und Restore Testing) und über die entsprechende Dienstleistungsvereinbarung abgesichert. Damit ist sowohl für die IT-Nutzung als auch für die systemgestützten Prozesse Vorsorge getroffen. Vor diesem Hintergrund wurde ein entsprechendes Notfallkonzept erstellt. Es existiert eine Handlungsanweisung für die Vorsorge bei Notfällen bei zeitkritischen Aktivitäten und Prozessen sowohl für die Gesellschaft als auch für alle Auslagerungsunternehmen. Die Geschäftsführung der TA L stellt fest, dass der Geschäftsbetrieb auch in einer Krise abgesichert ist. 4.3 Risikosteuerungs- und Risikocontrollingprozesse Die Risiken werden im Rahmen der üblichen kaufmännischen Vorsicht überwacht und gesteuert. Im Zuge der MaRisk-Umsetzung wurden Arbeitsanweisungen für die Problemengagementbehandlung und die Risikovorsorgebildung erarbeitet, die jährlich überprüft und soweit erforderlich aktualisiert werden. Für das als wesentlich und beherrschbar eingestufte Adressrisiko besteht eine risikobezogene Berichterstattung an die Geschäftsführung der Gesellschaft, die eine quartalsweise Portfolioauswertung ermöglicht. Zusätzlich wurden für das adressrisikorelevante Portfolio risikoadäquate Limite gesetzt, deren Einhaltung im Rahmen der Portfolioüberwachung sichergestellt wird. Diese Limite dienen im Zusammenhang mit den festgelegten Eintrittswerten der Frühwarnindikatoren als übergreifende Indikatoren, um frühzeitig auf sich erhöhende Risiken angemessen reagieren zu können. Die weiteren als wesentlich und zugleich als beherrschbar eingestuften operationellen Risiken, die Risiken aus Dienstleistungsverträgen sowie das Vertriebsrisiko werden ebenfalls in der Risikotragfähigkeitsrechnung berücksichtigt, limitiert und quartalsweise überwacht. Zu weiteren Erläuterungen verweisen wir auf Punkt "4.5 Risikoarten" Der Informations- und Kommunikationsprozess wird von der Internen Revision - als prozessunabhängige Institution - geprüft und beurteilt. Das Überschreiten vorgegebener Warn- und Schwellenwerte führt unverzüglich nach entsprechender Kenntnis zu einer Ad-hoc-Berichterstattung an die Geschäftsführung. Beim Auftreten von neuen Risiken, für die noch keine Regelungen getroffen wurden, ist der unmittelbare Vorgesetzte sowie das Risikomanagement/-controlling durch die Risikoinhaber unverzüglich zu informieren. Neu auftretende Risiken oder Veränderungen der Risikostruktur haben eine Neubetrachtung der Indikatoren zur Folge und sind Bestandteil der regelmäßigen Risikoberichte. 4.4 Risikotragfähigkeit und Stresstest Es wird vierteljährlich eine Risikotragfähigkeitsrechnung (RTF) für die wesentlichen Risiken durchgeführt. Die Konzeption wird jährlich überprüft. Des Weiteren verfügt die Gesellschaft über einen zukunftsgerichteten Kapitalplanungsprozess, um die zukünftige Fähigkeit, die eigenen Risiken tragen zu können, angemessen zu überwachen und zu planen. Dieser Prozess wird auf Basis der Risikotragfähigkeit jeweils zum Geschäftsjahresende durch die Risikotragfähigkeitsberechnung und durch den Stresstest in Bezug zur Risikodeckungssumme, die sich ausschließlich aus dem der Gesellschaft ständig zur Verfügung stehenden Eigenkapital unter Abzug des benötigten Mindestkapitales zusammensetzt, im Verhältnis zu den ermittelten Risikogrößen für das folgende Geschäftsjahr durchgeführt. Damit soll die Gesellschaft in die Lage versetzt werden, den jeweils erforderlichen Kapitalbedarf der Gesellschaft, insbesondere bei Veränderungen der Geschäftstätigkeit, der strategischen Ziele und des wirtschaftlichen Umfeldes in regelmäßigen Abständen unterjährig bestätigen zu können. In die RTF-Berechnung wurden die als wesentlich eingestuften Risiken (Adressausfallrisiko, operationelles Risiko, Vertriebsrisiko und Risiko aus Dienstleistungsverträgen) einbezogen und deren Tragfähigkeit im Verhältnis zur bestehenden und definierten Risikodeckungsmasse der Gesellschaft nachgewiesen. Zum 31.03.2024 belief sich das Risikopotential auf 12 % bzw. 80 TEUR (Vorjahr 15 % bzw. 95 TEUR) der Risikodeckungsmasse in Höhe von 649 TEUR und liegt damit unter dem festgelegten Grenzwert von maximal 30 %. Die freie Risikodeckungsmasse betrug somit 569 TEUR. Die Risikotragfähigkeit war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit gegeben. Auch in den von der Gesellschaft durchgeführten risikoartenübergreifenden Stresstestszenarien zum 31.03.2024 ist die Tragfähigkeit gegeben. 4.5 Risikoarten 4.5.1 Wesentliche und nicht wesentliche Risiken Die Gesellschaft versteht unter "Risiko" die Unsicherheit über zukünftige Entwicklungen, die die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft negativ beeinträchtigen können. Dieses Risiko kann je nach Ursprung in verschiedene Risikoarten gegliedert werden. Gleichzeitig werden hierbei auch die Chancen, welche sich aus den bewusst eingegangenen Risiken ergeben können, analysiert. Die Gesellschaft hat die identifizierten Risiken hinsichtlich ihres Risikogehalts und ihres Gefährdungspotenzials für den Bestand des Unternehmens analysiert und trennt diese daher in wesentliche und nicht wesentliche Risiken. Im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Risikostrategie durch die Geschäftsführung erfolgt auch eine Überprüfung und ggf. Anpassung der Wesentlichkeitseinschätzung (Risikoinventur). Gleiches gilt bei einer Veränderung des Geschäftsmodells der Gesellschaft. Die Risiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, gliedern sich in wesentliche Risiken (siehe Ziffer 4.5.2 ff.) und in unwesentliche Risiken (siehe Ziffer 4.5.3 ff.). Die Zusammenfassung der unwesentlichen Risiken führt nach Feststellung der Gesellschaft nicht zu einem wesentlichen Risiko. 4.5.2 Wesentliche Risiken 4.5.2.1 Adressenausfallrisiko Die Gesellschaft trägt ein Adressenausfallrisiko, das als wesentlich, jedoch als mittel/beherrschbar, eingestuft wird. Die Restforderungen des Vertragsportfolios, das nicht auf die Refinanzierer übertragen oder bei denen mit der TA D keine Obligoübernahme für das Ausfallrisiko vereinbart wurde, beläuft sich zum 31.03.2024 auf 36.051 TEUR (31.03.2023 auf 38.020 TEUR). Die Restratenforderungen ohne Betrachtung der Forderungen an die TA D betragen zum 31.03.2024 9.256 TEUR (Vorjahr 9.575 TEUR), von denen 83,6 % (Vorjahr 87,0 %) Kunden mit Restratenforderungen > 40 TEUR betreffen. Diese Forderungen beziehen sich auf wenige Debitoren: 47 Debitoren mit einem Anteil von 24,2 % der Gesamtzahl aller Debitoren (Vorjahr 50 Debitoren / Anteil 30,9 %), die im Einzelnen regelmäßig überwacht werden und eine durchschnittliche Restforderung von 165 TEUR aufweisen. Bei diesen Debitoren handelt es sich entweder um öffentliche Kunden oder um Unternehmen mit sehr guter Bonitätsbewertung. Das Portfolio unterliegt strengen Anforderungen an die Bonität der Kunden. Dies ist in den Limiten entsprechend berücksichtigt. Insofern kann das Adressausfallrisiko als beherrschbar angesehen und dessen Tragfähigkeit in einer Risikotragfähigkeitsrechnung nachgewiesen werden. Die Quantifizierung erfolgt im Rahmen der Risikotragfähigkeit auf Basis der Schadenquoten und der bestehenden Restforderungen der Gesellschaft. Der Risikobetrag für das Adressenausfallrisiko beläuft sich zum 31. März 2023 auf 16 TEUR (Vorjahr 40 TEUR). • Risikokonzentrationen Die Auswertung der Debitoren zum 31.03.2024 zeigt im Hinblick auf Risikokonzentrationen neben dem Volumen der TA D in Höhe von 26.795 TEUR und dem öffentlichen Bereich (843 TEUR) Restforderungen in Höhe von 6.891 TEUR (Vorjahr 8.713 TEUR) für Debitoren mit einem Wert von > 40 TEUR. Ein Schwerpunkt sind Konzernkunden aus dem Gesundheitssektor. Hinter dem Volumen der TA D liegen in erster Linie Kunden der öffentlichen Hand oder Kunden mit sehr guter Bonität. Weitere Risikokonzentrationen liegen derzeit nicht vor. Die Gesellschaft überwacht diese regelmäßig auch im Hinblick auf Kreditnehmereinheiten. Insgesamt wird dieses Risiko wegen der Bedeutung aus dem Kerngeschäft der Finanzierung der Gesellschaft heraus als wesentlich und mittel/beherrschbar bewertet. 4.5.2.2 Operationelle Risiken Operationelle Risiken sind die Gefahr von Verlusten, die infolge der Unangemessenheit oder des Versagens von internen Verfahren und Systemen, Menschen oder infolge externer Ereignisse eintreten. Diese Definition schließt Rechtsrisiken mit ein.
Insgesamt sieht die Gesellschaft das operationelle Risiko vor dem Hintergrund ihrer spezifischen Einbindung in den TA Triumph-Adler Konzern zwar als wesentlich, jedoch als mittel/beherrschbar an Die Quantifizierung erfolgt anhand einer geschätzten Schaden- und Umsatzgröße und beläuft sich auf 29 TEUR (Vorjahr 28 TEUR). 4.5.2.3 Vertriebsrisiko Schwächen im Vertrieb würden das Neugeschäftsvolumen einschränken und die Ertragslage der Gesellschaft negativ beeinflussen. Dieses Szenario wurde in der Risikobeurteilung berücksichtigt, jedoch als mittel/beherrschbar eingestuft. Die Quantifizierung erfolgt anhand einer geschätzten Schadensgröße und beläuft sich auf 6 TEUR (Vorjahr 8 TEUR). 4.5.2.4 Risiken aus Dienstleistungsverträgen Bedingt durch die Auslagerung der operativen Bereiche hat die Gesellschaft neben den Geschäftsführern und der Prokuristin, die bei der TA GmbH angestellt ist, keine eigenen Mitarbeiter. Die Risiken der räumlichen und disziplinarischen Distanz müssen über regelmäßige Kontrolle und Qualitätssicherung überwacht werden. Bezüglich der disziplinarischen Distanz müssen die zusätzlichen Funktionen der Geschäftsführer der Gesellschaft jeweils als General Manager des TA Triumph-Adler Konzerns mitberücksichtigt werden. Die Auslagerungen sind mit Verträgen und Leistungsbeschreibungen je Fachbereich fixiert und klar definiert. Zudem gelten für alle Mitarbeiter der TA Triumph-Adler Gruppe die internen Richtlinien, die der internen und externen Revision unterliegen. Weiterhin sind die Leitungspositionen der Bereiche Inkasso und Vertragsmanagement mit Prokura bzw. Handlungsvollmacht für die Gesellschaft ausgestattet oder unterliegen direkt der Verantwortung der Geschäftsführung (Rechnungswesen). Es findet eine enge, regelmäßige Kommunikation zwischen den Mitarbeitern der ausgelagerten Fachbereiche und der Geschäftsführung der Gesellschaft als kontrollierende Funktionseinheit statt. Die Gesellschaft sieht das Risiko aus Dienstleistungsverträgen vor dem Hintergrund ihrer Einbindung in den TA Triumph-Adler Konzern zwar als wesentlich, jedoch als mittel/beherrschbar an. Die Quantifizierung erfolgt anhand einer geschätzten Schaden- und Umsatzgröße und beläuft sich auf 29 TEUR (Vorjahr 28 TEUR). 4.5.3 Nicht wesentliche Risiken 4.5.3.1 Liquiditätsrisiko Liquiditätsrisiken bezeichnen das Risiko, Zahlungsverpflichtungen nicht termingerecht nachkommen zu können (Liquiditätsrisiken im engeren Sinne), bzw. die hierfür benötigten Mittel nicht zu den erwarteten Konditionen beschaffen zu können (Refinanzierungsrisiken). Die Gesellschaft ist durch die Einbindung in den Cashpool des TA Triumph- Adler Konzerns jederzeit mit ausreichend liquiden Mitteln versorgt. Liquiditätsrisiken werden für die Gesellschaft daher als nicht wesentlich angesehen. 4.5.3.2 Marktpreisrisiko Unter Marktpreisrisiken versteht die Gesellschaft mögliche Verluste aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Parametern. Bei den Marktpreisrisiken handelt es sich im Einzelnen um Zinsänderungsrisiken, Währungsrisiken und die leasingspezifischen Restwertrisiken. Marktpreisrisiken sind für die Gesellschaft nicht wesentlich, was wie folgt für die einzelnen Marktpreisrisiken begründet ist: • Zinsänderungsrisiko Ein Marktpreisrisiko könnte aus Zinsänderungen resultieren, ist aber faktisch nicht vorhanden, weil die Gesellschaft keine offenen Finanzierungen durchführt und alle Verträge fristenkongruent refinanziert. • Währungsrisiko Währungsrisiken bestehen insofern nicht, als dass alle Verträge und Refinanzierungen in Euro abgeschlossen wurden und werden. • Restwertrisiko aus Rücknahmeverpflichtungen Restwertrisiken im Sinne von offenen Restwerten werden grundsätzlich nicht in den Verträgen vereinbart. Es gibt lediglich eine Rückkaufoption (2,5 %), die durch den Lieferanten (TA D) gedeckt ist. Auch hier entsteht kein wesentliches Risiko für die Gesellschaft. 4.5.3.3 Beteiligungsrisiko Die Gesellschaft hält zum Bilanzstichtag 31.03.2024 keine Beteiligung. Somit ist für die Gesellschaft kein Beteiligungsrisiko gegeben. 4.5.3.4 Vermieterrisiko Ein geringer Anteil der eingereichten Verträge sind Mietverträge, welche die Gesellschaft als Vermieter auch zur Instandhaltung der Mietobjekte verpflichten. Dieses Instandhaltungsrisiko ist allerdings vollständig auf den Lieferanten (TA D) übertragen worden. Dieser trägt auch das Ausfallrisiko aufgrund von Nichterfüllung der Instandhaltungsverpflichtung. Insofern besteht auch in diesem Punkt keinerlei Risiko. 4.6 Geldwäschegesetz Als Grundlage der Umsetzung des Geldwäschegesetzes wurde die "Gefährdungsanalyse zur Geldwäschebekämpfung und Betrugsprävention für Leasinggesellschaften" durchgeführt und auch im Verlauf des Geschäftsjahres 2024 überarbeitet und angepasst. Vor dem Hintergrund der Bewertung des Gesamtrisikos des Leasingsektors als gering innerhalb der Subnationalen Risikoanalyse 2019/2020 (SRA 2.0) und der verleasten Produkte der Gesellschaft ist die Gefährdung durch Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Betrug in der Gesamtbeurteilung der Gesellschaft als gering zu betrachten. Zwar ist der Anteil an Leasingverträgen weiterhin hoch (Geschäftsjahr 2024: 79,4 % der Verträge, im Vorjahr 82,1 %), dabei handelt es sich aber hauptsächlich um Verträge, die der Finanzierung der Mietverträge zwischen der TA D und Kunden der öffentlichen Hand dienen. Im Zuge des Leasinganfrageprozesses ist ferner ausgeschlossen, dass neue Verträge mit Kunden abgeschlossen werden, die in der Gefährdung mit der Risikoklasse mittel bis hoch bewertet werden. 5. Chancenbericht und Zusammenfassung Risikosituation 5.1 Chancen Der TA Triumph-Adler Konzern und die TA D haben im vergangenen Geschäftsjahr ihre Marktposition als Spezialist für lösungsorientierte Druckdienstleistungen mit flächendeckender Präsenz in Deutschland trotz der wirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Krisen weitgehend halten können. Neben einer möglichst hohen Servicequalität sind zudem die Ziele, sowohl das Geschäftsmodell nachhaltig und stabil weiterzuentwickeln als auch neue Lösungen im digitalen Umfeld zu erschließen als eine Chance für die Gesellschaft zu verstehen, da davon auszugehen ist, dass die Gesellschaft an den Wachstumszielen des TA Triumph-Adler Konzerns in hohem Maße partizipieren wird. Entscheidend sind hierbei eine mögliche Erhöhung der Darlehensfinanzierungen über KDC als auch das Volumen der durch die TA D gewonnenen Ausschreibungen mit Großkunden, deren Finanzierungen nach wie vor über die Gesellschaft vorgenommen werden und den wesentlichen Anteil des Umsatzes darstellen. 5.2 Gesamturteil zur Risikosituation Das Risikomanagement der Gesellschaft dient dem Zweck, die sich im täglichen Geschäftsablauf ergebenden bekannten, aber auch neu auftretenden Risiken und Chancen zu erkennen und somit steuerbar zu machen. Die Gesellschaft räumt den Anforderungen der MaRisk einen hohen Stellenwert ein. Die Risikobeurteilung und -steuerung erfolgt grundsätzlich auf Basis der Risikotragfähigkeitsberechnung und regelmäßiger Berichterstattung über die Adressausfallrisiken. Die Risikobewertungen zeigen, dass keine bestandsgefährdenden Risiken erkennbar sind. Die finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft können aus dem Bestand an liquiden Mitteln sowie sofern erforderlich im Konzernverbund der Kyocera-Gruppe bedient werden. Zusammenfassend ist festzustellen, dass der Fortbestand der Gesellschaft nach den heute bekannten Informationen nicht gefährdet ist. 6. Prognosebericht Infolge der krisenbedingten Abschwächung im Jahr 2023 haben sich auch die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft für das Jahr 2024 über den gesamten Jahresverlauf 2023 eingetrübt. Das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte in diesem Jahr kaum über das bereits schwache Vorjahresniveau und auch weiterhin nicht über das Produktionsniveau des Jahres 2019 hinauskommen. Es ist keine Verbesserung bei den Investitionen zu erwarten. (Grömling, Michael / Kauder, Björn, 2024, Leasing-Marktbericht 2023, Gutachten im Auftrag des Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen, Köln). Die Herausforderungen bei der Bekämpfung der Inflation, die geopolitischen Risiken und eine zerstrittene Bundesregierung lassen für die Leasing-Branche keine großen Erwartungen auf positive Überraschungen aufkommen. Investitionen würden in einem politisch unsicheren Umfeld zurückgestellt. Entsprechend schwach sollten sich die Ausrüstungsinvestitionen in den kommenden Monaten entwickeln. Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes sollte aktuellen Prognosen der Forschungsinstitute und der Banken folgend im Jahr 2024 bei etwa 0,3 Prozent liegen (Rundschreiben BDL 7-01-2024 vom 25. Januar 2024). Für das Geschäftsjahr 2025 ist geplant, das Finanzierungsvolumen mittels Darlehensaufnahme trotz der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aufgrund der ambitionierten Wachstumsziele der TA D gegenüber dem Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 zu erhöhen. Die Gesellschaft geht allerdings von sinkenden Leasingerträgen in Höhe von 19.015 TEUR aber einem steigenden Neuvertragsvolumen in Höhe von 24.246 TEUR aus. Aufgrund der damit verbundenen, steigenden Abschreibungen auf das Leasingvermögen in Höhe von 15.638 TEUR, einer leicht steigenden Kostenstruktur in Höhe von ca. 121 TEUR und Lizenzerträgen in Höhe von 2.000 TEUR ist ein positives Ergebnis für das Geschäftsjahr 2025 von ca. 3.321 TEUR zu erwarten. Es liegt damit unter dem Ergebnis vor Steuern des Geschäftsjahres 2024 und führt zu einer prognostizierten EBT-Rendite von 17 %. Die Geschäftsführung weist jedoch darauf hin, dass die getroffenen Prognosen und Erwartungen auf Annahmen basieren, deren Eintreten neben dem vertrieblichen Erfolg der TA D maßgeblich von der tatsächlichen Entwicklung des Umfelds (Zinsentwicklung, Investitionsbereitschaft) und der Branche (Wettbewerbsdruck, Preisentwicklung, Lieferfähigkeit) sowie der Entwicklung der bestehenden weltweiten Krisen (Ukraine, Israel etc.) und dessen gesamtwirtschaftliche Auswirkungen beeinflusst werden können.
Fellbach, 23.08.2024 TA Leasing GmbH Matthias Scheid, Geschäftsführer Nadine Malachowski, Geschäftsführerin Jahresbilanz zum 31.03.2024der TA Leasing GmbH, FellbachAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 1. April 2023 bis zum 31. März 20241. Allgemeine Angaben Die TA Leasing GmbH, Fellbach, die gewerbsmäßig das Finanzierungsleasing betreibt, ist gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG ein Finanzdienstleistungsinstitut und unterliegt damit der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie der Deutschen Bundesbank. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 206960 eingetragen. Das Stammkapital der Gesellschaft in Höhe von 779 TEUR wird zu 100 % von der TA Triumph-Adler GmbH, Nürnberg, (im Folgenden: TA GmbH) gehalten. Mit der TA GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Darin verpflichtet sich die Gesellschaft, ihren gesamten Gewinn an die TA GmbH abzuführen und die TA GmbH verpflichtet sich wiederum, einen Verlust auszugleichen. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in digitaler Form beim Unternehmensregister eingereicht und auf dessen Internetseite bekanntgemacht. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der TA GmbH, Nürnberg, einbezogen, der ebenfalls im Unternehmensregister veröffentlicht wird. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Gesellschaft sowie der Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023/2024 wurden nach den allgemeinen Vorschriften des HGB, GmbHG sowie den für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB in Verbindung mit der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute, Finanzdienstleistungsinstitute und Wertpapierinstitute (RechKredV) aufgestellt. Im Hinblick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäfts wurden die RechKredV-Formblätter für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sachgerecht gem. der Fußnote 14 zu Formblatt 1 sowie der Fußnoten 8 und 9 zu Formblatt 3 erstellt. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Die Forderungen an Kunden wurden zum Nennwert ausgewiesen. Ausfallrisiken bei den Kundenforderungen wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das Leasingvermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich der Nebenkosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen des Leasingvermögens erfolgen linear über die Laufzeit des jeweiligen Kundenvertrages mit maximal 75 Monaten. Bei dauerhafter Wertminderung werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert ausgewiesen. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert angesetzt und beinhaltet vorausbezahlte Aufwendungen. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden und sonstige Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten ist zum Nennwert angesetzt und beinhaltet abgegrenzte Erträge aus im Voraus vereinnahmten Leasingerträgen. Es sind Rückstellungen für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 3. Fristengliederung Die Fristigkeit der Forderungen und Verbindlichkeiten sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:
4. Erläuterungen zur Bilanz Unter den Forderungen an Kunden sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 2.580 TEUR (Vorjahr 2.240 TEUR), an Refinanzierer in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr 153 TEUR) und an Leasingnehmer in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) ausgewiesen. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt.
Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Forderungen gegen die TA GmbH aus umsatzsteuerlicher Organschaft in Höhe von 5 TEUR (Vorjahr 4 TEUR) und für die Verzinsung des Cashpools in Höhe von 14 TEUR (Vorjahr 10 TEUR). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 1 TEUR (Vorjahr 1 TEUR) beinhaltet Abgrenzungen von Aufwendungen bereits bezahlter Rechnungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden betreffen Verbindlichkeiten aus Refinanzierung gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 30.546 TEUR (Vorjahr 31.261 TEUR), aus der Ergebnisabführung in Höhe von 4.007 TEUR (Vorjahr 3.660 TEUR) gegenüber der Gesellschafterin TA GmbH, aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.674 TEUR (Vorjahr 860 TEUR) und gegenüber Dritten in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 5 TEUR). Zum Bilanzstichtag bestehen keine sonstigen Verbindlichkeiten. Im Vorjahr bestanden Verbindlichkeiten gegenüber der TA GmbH aus umsatzsteuerlicher Organschaft in Höhe von 26 TEUR. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Abgrenzungen aus bereits eingezogenen Leasingraten in Höhe von 69 TEUR (Vorjahr 51 TEUR). Die anderen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für die Kosten des Jahresabschlusses in Höhe von 40 TEUR (Vorjahr 35 TEUR), für ausstehende Restwertrechnungen in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 5 TEUR), für Steuerberatungskosten in Höhe von 7 TEUR (Vorjahr 7 TEUR), für ausstehende Rechnungen in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr 4 TEUR), für offene Ablöseverpflichtungen für vorzeitig beendete Verträge in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr 3 TEUR), für Archivierung in Höhe von 3 TEUR (Vorjahr 24 TEUR) sowie für Mietbeteiligung in Höhe von 2 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). 5. Angaben gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG Zum Bilanzstichtag bestanden Forderungen an die Gesellschafterin TA GmbH in Höhe von 2.537 TEUR (Vorjahr 2.208 TEUR) und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin aus Ergebnisabführung in Höhe von 4.007 TEUR (Vorjahr 3.660 TEUR). Im Vorjahr bestanden zusätzlich Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer in Höhe von 26 TEUR gegenüber der Gesellschafterin. 6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Leasingerträge wurden alle im Inland erwirtschaftet und setzen sich wie folgt zusammen:
Die Leasingaufwendungen beinhalten den Wareneinsatz aus dem Leasinggeschäft in Höhe von 2.686 TEUR (Vorjahr 2.667 TEUR). Die Zinserträge beliefen sich auf 164 TEUR (Vorjahr 43 TEUR). Davon entfallen 163 TEUR auf verbundene Unternehmen für das Cashpooling (Vorjahr 42 TEUR). Die Zinserträge wurden ausschließlich im Inland erzielt. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 308 TEUR (Vorjahr 309 TEUR) entfallen in Höhe von 308 TEUR (Vorjahr 309 TEUR) auf verbundene Unternehmen für die Refinanzierung. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren in Höhe von 2.000 TEUR (Vorjahr 2.000 TEUR) aus dem Nutzungsentgelt für die Überlassung von Know-how an die TA Triumph-Adler Deutschland GmbH. Die Erträge wurden ausschließlich im Inland erzielt. Unter den allgemeinen Verwaltungsaufwendungen sind im Wesentlichen andere Verwaltungsaufwendungen in Höhe von 92 TEUR (Vorjahr 92 TEUR) für Rechts-, Beratungs-, Steuerberatungs- und Prüfungskosten und in Höhe von 9 TEUR (Vorjahr 16 TEUR) für Beiträge, Abgaben und Gebühren sowie sonstigen Verwaltungskosten ausgewiesen. Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Leasingvermögen betragen 14.440 TEUR (Vorjahr 14.063 TEUR). Die Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Leasinggeschäft in Höhe von 27 TEUR (Vorjahr 26 TEUR) resultieren aus Eingängen auf abgeschriebene Forderungen und in Höhe von 18 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) aus der Auflösung von Rückstellungen. 7. Sonstige Angaben Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr
Die Geschäftsführer erhalten keine Bezüge von der Gesellschaft. Die Angabe des Honorars der Wirtschaftsprüfer unterbleibt gemäß § 285 Nr. 17 HGB, da diese Aufwendungen im Konzernabschluss der TA GmbH, Nürnberg, enthalten sind. Die Gesellschaft beschäftigte weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr Mitarbeiter. Mit der TA GmbH, Nürnberg, bestehen Auslagerungsvereinbarungen hinsichtlich des Rechnungswesens und des Rechtsanwaltsinkassos. Zudem besteht eine Dienstleistungsvereinbarung, die auch die Informationstechnologie einschließt. Für diese Vereinbarungen werden keine Kosten weiterberechnet. Mit der Vertriebsgesellschaft TA Triumph-Adler Deutschland GmbH, Nürnberg, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der TA GmbH Nürnberg, besteht eine Auslagerungsvereinbarung hinsichtlich der Vertragsverwaltung und des Vertriebes. Hierfür werden ebenfalls keine Kosten weiterberechnet. Der Kreis der verbundenen Unternehmen umfasst die Muttergesellschaft, die TA GmbH, Nürnberg, mit sämtlichen Tochterunternehmen sowie das oberste Mutterunternehmen, die Kyocera Corporation Inc., Kyoto, und deren Tochterunternehmen. In den Konzernabschluss der TA GmbH, Nürnberg als kleinster Konsolidierungskreis werden sämtliche Tochtergesellschaften einbezogen. Der Konzernabschluss der TA GmbH, Nürnberg wird in den Konzernabschluss der Kyocera Document Solutions Europe Management B.V., Schiphol-Rijk, einbezogen, der in den Konzernabschluss der Kyocera Document Solutions Inc., Osaka, eingeht, welcher wiederum in den Konzernabschluss der Kyocera Corporation Inc., Kyoto, als größter Konsolidierungskreis einfließt. Der Konzernabschluss der TA GmbH, Nürnberg wird im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht, der Konzernabschluss der Kyocera Corporation Inc., Kyoto, ist auf der Homepage der Tokyo Stock Exchange Inc. erhältlich. Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belief sich zum 31. März 2024 auf 165 TEUR (Vorjahr 159 TEUR). Darin sind die zukünftigen Refinanzierungsratenverpflichtungen für Leasingrefinanzierungen einschließlich der Objektrückkaufverpflichtungen aller Refinanzierungsverträge enthalten. Im Geschäftsjahr sowie auch im Vorjahr sind unter der Bilanz keine Eventualverbindlichkeiten auszuweisen. 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Zwischen dem 31. März 2024 und dem Tag der Aufstellung gab es keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung.
Fellbach, den 23.08.2024 TA Leasing GmbH Matthias Scheid, Geschäftsführer Nadine Malachowski, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die TA Leasing GmbH, Fellbach PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der TA Leasing GmbH, Fellbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TA Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 26. August 2024 BDO
AG
gez. Brandt, Wirtschaftsprüfer gez. Lange, Wirtschaftsprüfer |
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