EWTN.TV gGmbH
Selbe AdresseKirchliche und sonstige religiöse Vereinigungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Cheetham seit 15.2.2016 | Prokura |
Samantha Jane Cheetham seit 12.4.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Southern Dental Industries Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SDI Germany GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Juli 2022 bis 30. Juni 2023der SDI Germany GmbH, KölnA. Grundlagen des Unternehmens Die SDI Gruppe, zu der die SDI Germany GmbH (nachfolgend "SDI Germany" oder "Gesellschaft") gehört, beschäftigt sich mit der Entwicklung sowie mit der Herstellung und dem Vertrieb von dentalen Restaurationsmaterialien. Alle von der SDI Gruppe vertriebenen Produkte werden in Australien von der Konzernmuttergesellschaft SDI Ltd. (Australien) hergestellt. SDI Ltd. hat Tochtervertriebsgesellschaften in Köln, Deutschland (SDI Germany); Chicago, USA; Sao Paulo, Brasilien und Hunters Lodge, Großbritannien. SDI Germany vertreibt dabei die SDI-Produkte auf dem europäischen Markt an Großhändler und Endkunden. B. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen I. Gesamtwirtschaft Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa war im Jahresverlauf 2022 geprägt vom Ausbruch des Kriegs in der Ukraine. Sprunghaft gestiegene Energiepreise führten zu stark gestiegenen Inflationsraten und damit einhergehend steigenden Zinsen. In der Europäischen Union (EU) stieg das BIP 2022 um nur noch um 3,6 %. In Deutschland legte das BIP wiederum unterdurchschnittlich um 1,9 % zu. Im Vereinigten Königreich (wichtigster Absatzmarkt der SDI Germany GmbH außerhalb von Deutschland) legte die Volkswirtschaft um 4,1 % zu.1 Die wirtschaftliche Entwicklung in Europa ist im Jahr 2023 stagnierend verlaufen. Die europäischen Konsumenten hielten sich angesichts von Inflation und unsicherer politischer Rahmenbedingungen mit Ausgaben zurück. In der Europäischen Union (EU) stieg das BIP 2023 nur noch um 0,5% (Vorjahr +3,6 %). In Deutschland sank das BIP im Jahresverlauf sogar um 0,1% (Vorjahr +1,9 %). Im Vereinigten Königreich wuchs die Volkswirtschaft nur schwach um 0,5% (Vorjahr +4,1 %).2 II. Branche In der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich wurden bereits im Jahr 2018 für Zahnbehandlungen jährlich um die 80 Mrd. € ausgegeben.3 Der europäische Dentalmarkt ist seither in stetigem Wachstum begriffen. Primärer Wachstumstreiber ist die alternde Bevölkerung Europas. Ebenso führt das im weltweiten Vergleich hohe Wohlstandsniveau in Europa dazu, dass die Menschen mehr Geld für Zahnbehandlungen und hochwertigen Zahnersatz ausgeben können. Auch ist die Nachfrage nach Vorsorge- und Kontrolluntersuchungen im globalen Vergleich hoch. Europa ist ein beliebtes Reiseziel und Zahnmedizin-Touristen aus den Vereinigten Staaten, Kanada und dem Vereinigten Königreich. Bremsende Faktoren für die Marktentwicklung sind insbesondere der absehbare Zahnärzte- und Fachkräftemangel, weiter steigende Rohstoffpreise und ein komplexes regulatorisches Umfeld, das zudem in stetiger Veränderung begriffen ist. Auch sind steigende Kostenbeteiligungen der Patienten für zahnmedizinische Behandlungen zu beobachten. In diesem komplexen Marktumfeld werden von einschlägigen Marktstudien für den europäischen Dentalmarkt dennoch mittelfristige jährliche Wachstumsraten von um die 5% prognostiziert.4 C. Geschäftsverlauf sowie Vermögens-, Finanz- und Ertragslage I. Geschäftsverlauf Die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2022/2023 ist im Rahmen der Erwartungen verlaufen und wurde nicht durch außerordentliche Faktoren beeinträchtigt. Die Erwartungen der Gesellschaft lagen dabei oberhalb der Branchenerwartungen für den Gesamtmarkt. Erwartungsgemäß hat insbesondere das Exportgeschäft zur positiven Geschäftsentwicklung beigetragen. II. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr weiter verbessert. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens blieb mit einer Umlaufintensität von 98,26 % (Vorjahr: 99,1 %) stabil. Das Eigenkapital beträgt T€ 3.011 (Vorjahr: T€ 2.598), woraus eine Eigenkapitalquote von 46,7 % (Vorjahr: 30,3 %) resultiert, bei einer um T€ 2.127 oder 24,8 % gesunkenen Bilanzsumme von T€ 6.444 (Vorjahr: T€ 8.571). Die Vorräte verminderten sich um T€ 685 (- 15,9 %) von T€ 4.300 auf T€ 3.615 aufgrund gestiegener Absätze insb. im letzten Quartal des Berichtsjahres. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.861 sind gegenüber dem Vorjahr geringfügig um T€ 240 oder 11,4 % gesunken. Die sonstigen Rückstellungen haben sich gegenüber dem Vorjahr von T€ 437 um T€ 226 oder 51,7 % auf T€ 663 erhöht. Die Entwicklung kann insb. mit einem Rechtsstreit und eine hierfür gebildete Rückstellung, sowie für noch nicht abgerechnet Vertriebsaufwendungen begründet werden. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 519 (Vj. T€ 18) resultieren im Wesentlichen aus konzerninternen, kurzfristigen Kreditgewährungen. Der Rückgang des Bestands an Forderungen gegen verbundene Unternehmen (T€ 0; Vj. T€ 737) ist dem frühzeitigen Ausgleich geschuldet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern belaufen sich auf T€ 1.709 nach T€ 5.200 im Vorjahr, was eine Verminderung von T€ 3.491 oder 67,1 % darstellt, was auf konzerninterne, kurzfristige Kreditgewährungen (Forderungen/Saldierung), sowie dem Ausgleich sämtlicher Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen ist. Der Saldo betrifft im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus konzerninternen Transferpreisverrechnungen nach der Saldierung mit bestehenden Forderungen. Das Fremdkapital (Rückstellungen und Verbindlichkeiten) sank um T€ 2.540 oder 42,5 8 % auf T€ 3.433 (Vorjahr: T€ 5.973). Der Verschuldungsgrad verminderte sich dadurch auf 114,0 % (Vorjahr: 229,9 %), die Fremdkapitalquote verminderte sich auf 53,3 % (Vorjahr 69,7%) Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022/2023 jederzeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Finanzmittelfonds (liquide Mittel) sank zum Bilanzstichtag von T€ 968 im Vorjahr um T€ 587 auf T€ 381. Im Berichtsjahr finanzierte sich die Gesellschaft nahezu vollständig aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Insgesamt ist die Finanzlage der Gesellschaft solide und stabil. III. Ertragslage Der Umsatz liegt im laufenden Geschäftsjahr mit T€ 20.334 um T€ 1.659 bzw. 8,9 % über dem Niveau des Vorjahres (T€ 18.675). Dabei ist der Inlandsumsatz um 14,9 % (T€ 308) und der Export um 8,1 % (T€ 1.351) gestiegen. Der Anstieg ist im Vorjahresvergleich (im Vorjahr plus 22,9 %) moderater ausgefallen, da die Aufholeffekte nach der Corona-Pandemie im laufenden Wirtschaftsjahr nicht mehr so stark ausgefallen sind. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) beläuft sich auf T€ 611 nach T€ 561 im Vorjahr. Die Steigerung des EBT um 8,9 % ist eine direkte Folge des Umsatzanstiegs. Die EBT-Marge liegt mit 3,0 % auf dem Niveau des Vorjahres (3,0 %). Bei einem Materialaufwand in Höhe von T€ 10.790 (Vorjahr T€ 10.577) ergibt sich für das Geschäftsjahr ein Rohertrag von T€ 9.544 (Vorjahr T€ 8.098) sowie eine Rohertragsmarge von 46,9 % (Vorjahr 43,4 %). Die Erhöhung der Rohertragsmarge gegenüber dem Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus der Normalisierung der Transportaufwendungen, welche im Vorjahr infolge der weltweiten Lieferkettenprobleme noch ungewöhnlich hoch ausgefallen waren. Der Personalaufwand in Höhe von T€ 2.158 (Vorjahr T€ 2.116) ist, bei einer unveränderten durchschnittlichen Mitarbeiterzahl von 28, im Vergleich zum Vorjahr um T€ 42 (2,0 %) gestiegen. Dabei wurden im Geschäftsjahr 2022 / 2023 erstmalig an die SDI weiterverrechnete, konzerninterne Personalaufwendungen unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst, nachdem diese in den Vorjahren in den Personalaufwendungen ausgewiesen wurden. Im Berichtsjahr betrifft dies Aufwendungen i.H.v. T€ 236. Der sich unter Berücksichtigung dieses Sondereffekts ergebene Anstieg der Personalaufwendungen von T€ 276 oder 13,1 % ist allgemeinen Gehaltssteigerungen, Sondervergütungen sowie Abfindungen an ausgeschiedene Mitarbeiter zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 6.855 (Vorjahr T€ 5.403) sind im Vorjahresvergleich um T€ 1.452 oder 26,9 % angestiegen. Neben allgemeinen Kostensteigerungen ist im Wesentlichen ein Anstieg von konzerninternen Aufwendungen (plus 1.142 T€) hierfür verantwortlich. Insgesamt wurde im Berichtsjahr ein Jahresüberschuss von T€ 413 erwirtschaftet, der um 9,5 % über dem des Vorjahres mit T€ 377 liegt. Die Umsatzrendite liegt mit 2,0 % auf dem Niveau des Vorjahres (2,0 %). D. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Die SDI-Gruppe hat ein Rahmenwerk ("Framework") für das Risikomanagement eingeführt, welches auf jährlicher Basis vom Prüfungsausschuss überprüft wird. Der diesem Rahmenwerk zugrunde liegende Risikomanagementprozess legt ein Verfahren zur Identifizierung, Bewertung, Evaluierung und Überwachung der wichtigsten Risiken für die SDI Gruppe fest, das in erster Linie durch halbjährliche interne Risikoworkshops erarbeitet wird. SDI Germany selbst nutzt eine Vielzahl von internen Kontroll- und Risikomanagementinstrumenten, um Chancen zu erkennen und Risiken zu begrenzen. In diesem Zusammenhang ist festzustellen, dass aufgrund der zwischen SDI Ltd. und SDI Germany bestehenden Handelsbedingungen die Muttergesellschaft SDI Ltd. einen Großteil der mit dem Europageschäft verbundenen Risiken (insbesondere das Lagerrisiko und das Währungsrisiko) trägt. I. Markt- und Branchenrisiken Qualitätsrisiken (Risikoeinstufung: geringes Risiko): SDI Ltd. stellt Medizinprodukte her, die hohen gesetzlichen Qualitätsanforderungen genügen müssen. Hier können Qualitätsrisiken entstehen, die zu Produktrückrufen oder sogar zum Verlust der gesetzlich vorgeschriebenen Zertifizierungen für die Herstellung und den Vertrieb der Produkte führen können, wovon letztlich auch SDI Germany betroffen sein würde. SDI Ltd. begegnet diesem Risiko mit hohen internen Qualitätsstandards und strengen internen Qualitätskontrollen. Länderrisiken (Risikoeinstufung: mittleres Risiko): Kritische politische oder wirtschaftliche Entwicklungen in einem Land können sich negativ auf die Geschäftsbeziehungen zu den Kunden auswirken, insbesondere auf die Warenströme oder den Zahlungsverkehr. Der Markt von SDI Germany umfasst keine Länder in Krisenregionen wie die Ukraine, Weißrussland oder Russland. Einige Kunden von SDI Germany befinden sich jedoch in den angrenzenden Ländern (Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien und den baltischen Staaten). SDI Germany hat bisher keine konkreten Probleme mit Kunden in den Nachbarländern gehabt. Da die Verkäufe in diese Nachbarländer ca. 13,9 % des Gesamtumsatzes der Gesellschaft ausmachen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass eine weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine die Geschäftsaktivitäten der SDI Germany in Osteuropa negativ beeinflussen wird. Risiken des Preisverfalls (Risikoeinstufung: mittleres Risiko): Der Wettbewerb und der damit verbundene Preisdruck nehmen stetig zu. Dem wird mit einem breiten, diversifizierten Produktportfolio an innovativen Produkten sowie der Weiterentwicklung kundenspezifischer Produkte begegnet. Risiko des Ausfalls eines Lieferanten (Risikoklassifizierung: geringes Risiko): Die SDI Ltd. ist der einzige Lieferant von SDI Germany. Damit ist die Gesellschaft in hohem Maße vom Erfolg oder Misserfolg der Muttergesellschaft abhängig. Dies ist ein inhärentes Risiko einer Vertriebstochter wie der SDI Germany. Die wirtschaftliche Leistungskraft der SDI-Gruppe in der Vergangenheit und die wirtschaftlichen Aussichten der Gruppe geben jedoch keinen Anlass, ein wesentliches Risiko des Lieferantenausfalls für die SDI Germany zu begründen. II. Finanzielle Risiken Liquiditätsrisiko (Risikoeinstufung: geringes Risiko): Wie jedes Unternehmen ist auch SDI Germany einem Liquiditätsrisiko ausgesetzt. Die SDI Ltd. gewährt als größter Gläubiger von SDI Germany ihrer Tochtergesellschaft flexible Bedingungen für den Ausgleich von Verbindlichkeiten. Unter diesen Umständen kann SDI Germany jederzeit Liquiditätsengpässe auffangen und somit das Liquiditätsrisiko minimieren. Ausfallrisiko (Risikoaufschlüsselung: geringes Risiko): Forderungen gegenüber Kunden können jederzeit ausfallen. Diesem Ausfallrisiko begegnet SDI Germany mit einem professionellen internen Debitorenmanagement. Dies spiegelt sich auch in der sehr geringen Höhe der Wertberichtigungen bzw. Abschreibungen wider. Lagerrisiko / Bestandsrisiko (Risikoklassifizierung: geringes Risiko): Das Risiko, den Warenbestand kann ganz oder in Teilen nicht am Markt verkaufen zu können, ist bei der SDI Germany aufgrund der Verpflichtung der Muttergesellschaft, nicht mehr marktgängige Produkte zu Anschaffungskosten zurückzukaufen, als gering einzustufen. Währungsrisiko (Risikoklassifizierung: geringes Risiko): Das Risiko, im Rahmen von Geschäften in fremder Währung Verluste zu erleiden, ist als gering einzustufen, da der gesamte Wareneinkauf und der gesamte Warenverkauf der SDI Deutschland in Euro abgewickelt werden. Refinanzierungsrisiko (Risikoklassifizierung: geringes Risiko): Das Risiko, sich bei Bedarf nicht oder nicht zu den erwarteten Konditionen mit Liquidität versorgen zu können, ist bei der SDI Germany, aufgrund der von der Muttergesellschaft bereitgestellten Refinanzierungskapazitäten äußerst gering. III. Sonstige Risiken Risiko der Verletzung von Schutzrechten Dritter (Risikoeinstufung: geringes Risiko): Wie in jedem Unternehmen besteht das Risiko der Verletzung von Schutzrechten Dritter, wie z.B. Patente oder Markennamen. Schutzrechtsverletzungen können zu erheblichen Lizenzgebühren oder sogar zur Untersagung der weiteren Produktion und des Vertriebs eines Produkts führen. Diesem Risiko wird durch eine kontinuierliche rechtliche Überwachung und eine enge Zusammenarbeit mit spezialisierten Agenturen und Anwälten begegnet. Rekrutierungsrisiko (Risikoeinstufung: geringes Risiko): Aufgrund des demografischen Wandels und der historisch niedrigen Arbeitslosenquote in Deutschland wird es zunehmend schwieriger, geeignetes Personal zu rekrutieren. Dem wird durch verschiedene Maßnahmen entgegengewirkt, z.B. durch professionelle Rekrutierung über Personalberatungen und Online-Portale. Entwicklung neuer Technologien und Produkte (Risikoeinstufung: mittleres Risiko): Durch die permanente Entwicklung von Marktinnovationen besteht das Risiko, die Auswirkungen neuer Technologien und Produkte nicht zu erkennen. Diesem Risiko begegnet die SDI-Gruppe mit intensiver internationaler Marktbeobachtung und einem eigenen Forschungs- und Entwicklungsteam in Australien. Regelmäßige Produktinnovationen und die Entwicklung neuer Konzepte sind wesentliche Erfolgsfaktoren für die SDI-Gruppe und damit auch für SDI Germany, um auch in Zukunft ein wichtiger Marktteilnehmer zu sein. Wie in der Vergangenheit ist es wichtig, Marktchancen frühzeitig zu erkennen und in kundenspezifische Lösungen umzusetzen. Es werden große Chancen für innovative Produkte, insbesondere im Zusammenhang mit der jüngsten Entwicklung von "Stela", dem Ersatzprodukt für das Amalgamportfolio, gesehen. Stela ist bereits auf bestimmten außereuropäischen Märkten eingeführt und steht kurz vor der Einführung auch auf dem europäischen Markt (geplant für Juli 2024). SDI wird damit rechtzeitig vor dem bevorstehenden Verkaufsverbot von amalgambasierten Dentalprodukten in der EU (geplant ab Januar 2025) mit einem innovativen Nachfolgeprodukt am Markt vertreten sein. Langfristige Nachfrageentwicklung (Risikoeinstufung: mittleres Risiko): Generell besteht immer das Risiko eines Nachfragerückgangs in einem Markt. Im Dentalmarkt ist jedoch auch auf mittelfristiger Basis mit einem Marktwachstum zu rechnen. Hauptfaktoren sind ein in Europa wachsender medizinischer Bedarf aufgrund der demografischen Entwicklung sowie eine wachsende Nachfrage nach hochwertigen Zahnersatzprodukten auf wichtigen europäischen Märkten. Fazit Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen derzeit keine Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens in absehbarer Zeit gefährden könnten. IV. Prognosebericht Die Wirtschaft im europäischen Raum ist nach der Stagnation des Jahres 2023 mit einem über den Erwartungen liegenden Wachstum ins Jahr 2024 gestartet. In ihrer aktuellen Frühjahrsprognose 2024 geht die Europäische Kommission von einem EU-weiten Wachstum des BIP von 1,0 % aus. Die deutsche Wirtschaft wird laut Prognose im Jahr 2024 voraussichtlich stagnieren.5 Für das Vereinigte Königreich wird für das Jahr 2024 ein um 0,9% steigendes BIP erwartet.6 Die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft entwickelt sich weiterhin positiv. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 werden im Vergleich zu 2022/2023 Steigerungen von Umsätzen und Erträgen in der Größenordnung erwartet, wie sie im Vergleich der Geschäftsjahre 2022/2023 zu 2021/2022 realisiert worden sind.
Bayswater, den 07.06.2024 Gezeichnet, Samantha Cheetham, Geschäftsführerin 1 Alle Zahlen für 2022 aus Konzernlagebericht 2022 BASF, Kapitel "Wirtschaftliche Rahmenbedingungen"https://bericht.basf.com/2022/de/konzernlagebericht/geschaeftsjahr-der-basf-gruppe/wirtschaftliche-rahmenbedingungen.html 2 Zahlen für 2023 aus Konzernlagebericht 2023 BASF, Kapitel "Wirtschaftliche Rahmenbedingungen"https://bericht.basf.com/2023/de/zusammengefasster-lagebericht/geschaeftsjahr-der-basf-gruppe/wirtschaftliche-rahmenbedingungen.html 3 Atlas Dentalstudie, Die Märkte Europas, Strukturen, Herausforderungen und Szenarien, 2019, Hrsg.: GFDI Gesellschaft zur Förderung der Dentalindustrie GmbH, Köln 4 Etwa Fortune Business Insights, Dentalmarktgröße nach Typ, nach Endbenutzer und Prognose, 2022-2029https://www.fortunebusinessinsights.com/de/market-106251oder Insights 10, European Dental Market Analysishttps://www.insights10.com/report/europe-dental-care-market-analysis/ :~:text=care%20than%20others.-,Europe's%20dental%20care%20market%20size%20is%20at%20around%20%246.81%20Bn,forecast%20period%20of%202022%2D2030.oder Market Data Forecasts, Europe Dental Consumables Market Research Report 2023 to 2028https://www.insights10.com/report/europe-dental-care-market-analysis/ :~:text=care%20than%20others.-,Europe's%20dental%20care%20market%20size%20is%20at%20around%20%246.81%20Bn,forecast%20period%20of%202022%2D2030. 5 Zahlen 2024 für die EU aus der Frühjahrsprognose der Europäischen Kommissionhttps://germany.representation.ec.europa.eu/news/fruhjahrsprognose-2024-allmahliche-expansion-unter-hohen-geopolitischen-risiken-2024-05-15_de 6 Zahlen 2024 für das Vereinigte Königreich von der Weltbank, zitiert von Trading Economicshttps://tradingeconomics.com/united-kingdom/gdp-growth-annual :~:text=The%20British%20economy%20went%20down,%25%20rise%2C%20preliminary%20estimates%20showed. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG (§ 42 GmbHG) aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der teilweisen Inanspruchnahme von größenabhängigen Erleichterungen. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach den Vorschriften der §§ 266 (2) und 275 (2) HGB. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Anlagengüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00, aber nicht EUR 800,00 übersteigen, werden in Anlehnung an § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Geringwertige Anlagengüter, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand abgezogen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Forderungen, sonstigen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel wurden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbare Risiken wurden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in kaufmännisch vernünftiger Weise gebildet und sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Konzerninterne Verrechnungen von Aufwendungen für Mitarbeitergestellung wurden bis einschließlich 30.06.2022 in der Gewinn- und Verlustverrechnung als "Personalaufwendungen" (§ 275 (2) Nr. 6 HGB) erfasst. Zum 30.06.2023 erfolgt erstmalig ein Ausweis der Aufwendungen unter den "sonstigen betrieblichen Aufwendungen (§ 275 (2) Nr. 8 HGB). Im Berichtsjahr betrifft dies Aufwendungen in Höhe von TEUR 236. Eine Anpassung der Vorjahreswerte erfolgt nicht. Daher sind die entsprechenden Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung nur bedingt vergleichbar. Ansonsten fand kein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr statt. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Mitzugehörigkeiten Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Mitzugehörigkeiten zu sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 518.877,21 (Vorjahr EUR 18.263,11). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen Mitzugehörigkeiten zu Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr EUR 2.296.527,60), sowie zu sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.959.260,86 (Vorjahr EUR 2.903.870,55), sowie zu sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von € 1.250.000,00 (Verrechnung / Vorjahr EUR 0,00). Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten ausschließlich Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten Sonstige Angaben Sonstigen finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 846.521 (Vorjahr: EUR 845.057) sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 28. Organe der Gesellschaft Die Gesellschaft wird vertreten durch: Frau Samantha Jane Cheetham, Toorak, Victoria, Australien Die Angabe des Geschäftsführergehaltes unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der SDI Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der SDI Limited, Bayswater, Australien, einbezogen. Nachtragsbericht Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses sind nicht eingetreten. Anlagespiegel zum 30.06.2024SDI Germany GmbH, Köln
sonstige Berichtsbestandteile
Unterschrift der Geschäftsführung
Bayswater, den 31.01.2024 Gezeichnet Samantha Jane Cheetham Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SDI Germany GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SDI Germany GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SDI Germany GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 29. Juli 2024 axis
advisory + audit GmbH
Gezeichnet Prof. Dr. Jochen Axer, Wirtschaftsprüfer Gezeichnet Thomas Altenhofer, Wirtschaftsprüfer |
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