MAXPOOL Maklerkooperation GmbH

Glockengießerwall 2, 20095 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 68382
Vorher
"max" Beteiligungs- & Verwaltungsgesellschaft mbHmaxPool Servicegesellschaft für Finanzdienstleister mbH
Eingetragen
26.8.1998
Branche
Tätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklernManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenMit Versicherungsdienstleistungen und Pensionskassen verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Gegenstand
Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Kommanditgesellschaften, die Erbringung von Serviceleistungen für Finanzdienstleister und die Tätigkeit als Versicherungsmakler.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christine Drewes
seit 29.12.2023
Prokura
Daniel Lamann
seit 2.8.2021
Prokura
Prokura
Sevilay Srouji
seit 10.3.2021
Prokura
Kevin Marcel Jürgens
seit 21.12.2020
Geschäftsführer
Andreas Zak
seit 21.12.2020
Geschäftsführer
Prokura
Prokura
Oliver Drewes
seit 6.3.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

PHÖNIX MAXPOOL Gruppe AG
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MAXPOOL Maklerkooperation GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Wirtschaftsbericht

1. Grundlagen des Unternehmens und das Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe

PHÖNIX MAXPOOL Gruppe AG

Die Unternehmensgruppe "PHÖNIX MAXPOOL Gruppe AG" (kurz: PMG) ist mit ihren einzelnen Unternehmensbereichen insgesamt als eine digitale Plattform im Segment Advisortech zu sehen. Es werden sämtliche Produktanbieter des Finanzmarktes mit kompletter Produktpalette und vollständiger Daten-, Prozessabwicklung und Dokumentenversorgung bereitgestellt und die Geschäftsabwicklung umgesetzt. Ziel der Unternehmensgruppe ist es, für bundesweit verteilte und unabhängig tätige Finanzintermediäre aller Art eine perfekte Arbeitsumgebung zu schaffen, mit möglichst automatisierter Abwicklung in allen Bereichen. Insgesamt kooperieren rund 7.000 Finanzintermediäre mit der PMG, wobei es sich allen voran um unabhängige Versicherungsmaklerbetriebe handelt. Es bestehen zudem vereinzelte Kooperationen mit Bankenvertrieben, Strukturvertrieben und sonstigen Finanzvermittlern. Aufgrund der internen Konzentration auf Versicherungsmaklerbetriebe, werden diese Vertriebsarten / Kooperationspartner im weiteren Verlauf in der Regel zusammenfassend als "Makler" bezeichnet.

Herzstück der Unternehmensgruppe ist die umgangssprachlich als "Maklerpool" bezeichnete "MAXPOOL Maklerkooperation GmbH", die im Wesentlichen im Außenverhältnis in Erscheinung tritt.

Über das Endkundentool "SEKRETÄR", welches die kooperierenden Makler ihren Endkunden anbieten können um die eigenen bestehenden Vertragsinhalte einsehen zu können, bietet die PMG auch indirekt eine Technologie für Verbraucher an.

Im Schwerpunkt basiert die Technik der Unternehmensgruppe in den Bereichen der versicherungstechnischen Angebotsfindung (Schnittstellen zu den führenden Vergleichstechnologien), im Antragsabwicklungsprozess und in den Prozessen der Vertragsverwaltung und Schadenabwicklung. Intern naturgemäß auch im Bereich der Courtageabwicklung vom Produktgeber, zumeist über die PMG und sodann anteilig an den Maklerbetrieb. Diese vollständigen Abwicklungsprozesse, die sämtliche Produktbereiche der Versicherungs- und Finanzdienstleistungsbranche umfassen, werden im hauseigenen System "MAXOFFICE" weitreichend abgewickelt und in Teilen mit externer Technik sinnvoll durch Schnittstellen verbunden.

Über den Assekuradeur der Unternehmensgruppe, der "PHÖNIX Schutzgemeinschaft Assekuradeur GmbH", werden zudem eigene Produkte in den privaten Sachversicherungssparten kreiert und den Maklern zum Verkauf angeboten. Hierbei handelt es sich um besonders innovative und leistungsstarke Produkte, die hausintern entwickelt und bis hin zum Versicherungsschaden auch vollständig abgewickelt werden, um den kooperierenden Maklern besondere Alleinstellungsmerkmale bieten zu können. Die Abwicklung der hausinternen Versicherungsprodukte wird mithilfe von mehreren kooperierenden Erstversicherern abgebildet, die das entsprechende versicherungstechnische Risiko tragen.

Die Unternehmensgruppe besteht also neben der Holding "PHÖNIX MAXPOOL Gruppe AG" im Wesentlichen aus den Gesellschaften:

1. "MAXPOOL Maklerkooperation GmbH", dem größten Teilbereich der Gruppe, der umgangssprachlich als "Maklerpool" bezeichnet wird.

2. "PHÖNIX Schutzgemeinschaft Assekuradeur GmbH", dem Produkthaus für die internen Versicherungsdeckungskonzepte, die sodann über den "Maklerpool" vertrieben werden.

3. "PHÖNIX Vorsorgemanagement AG", dem Fachinstitut für die Beratung von betrieblicher Altersversorgung im Auftrag für den Maklerpool und seinen kooperierenden Maklern.

4. "PHÖNIX Digital GmbH", dem Technologielieferanten für die Unternehmensgruppe.

Alle hier genannten Gesellschaften gehören zu 100% der Holdinggesellschaft, bei einigen zu vernachlässigenden Wechselbeteiligungen unternehmensintern.

Hinweis:

Die weiteren wirtschaftlichen Betrachtungen und Zusammenfassungen des Lageberichtes beziehen sich rein auf die "MAXPOOL Maklerkooperation GmbH", da nur dieser Kernbereich der Unternehmensgruppe durch den Wirtschaftsprüfungsbericht umfasst ist.

1.1. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsbereich "Advisortech" bietet MAXPOOL moderne Beratungs- und Verwaltungstechnologien für Kunden und Berater an, die zu großen Teilen selbst entwickelt wurden und teilweise sinnvoll mit externer Technik verbunden wurden. Die selbsterstellten Softwarelösungen "MAXOFFICE", "DIMAS" und der "SEKRETÄR" stellen die drei Kernstücke der Technik dar, an deren Ausbau und Weiterentwicklung stetig gearbeitet wird.

2. Entwicklung der Branche in 2023

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Mit dem Kriegsbeginn am 24.02.2022 (Einmarsch von Russland in die Ukraine), setzten massive gesamtwirtschaftliche Verunsicherungen ein. Durch die damit einhergehende Energiekrise und Lieferkettenproblemen, erhitzte sich die Inflationsrate in Deutschland auf bis zu 10%, was im täglichen Betrieb verschiedene Schwierigkeiten brachte.

Die gesamtwirtschaftliche Lage stagnierte 2023 in Deutschland laut statistischem Bundesamt (-0,1%).

Im Laufe des Jahres 2023 hatten zahlreiche Branchen (und damit auch Firmenkunden von MAXPOOL) massive Schwierigkeiten durch massive Lohnkostensteigerungen als Reaktion auf die gestiegene Inflationsrate, Steigerungen von Einkaufspreisen für Rohstoffe, Absatzschwächen im Verkauf u.s.w..

Dies ist naturgemäß auch eine unschöne Entwicklung für MAXPOOL und hinderte das Wachstum in den Sparten der Gewerbeversicherungen u.ä..

Zudem war in 2023 eine klare Kaufzurückhaltung in Altersvorsorgeprodukten (und in der bAV) zu merken, was sich ebenfalls nachteilig auf die Zuwachsraten von MAXPOOL auswirkte.

2.2. Der Markt für Versicherungen

Insgesamt hat MAXPOOL als Marktteilnehmer beobachtet, dass sich die Versicherungswirtschaft zumindest recht stabil durch die Krise hindurchgearbeitet hat, mit nur mäßigem Geschäftsrückgang oder leichten Zuwächsen.

Durch die Krisenabfolge aus Pandemie mit nachfolgender Ukraine-Krise, sind die Verkaufszahlen der Branche also zumeist recht abgebremst, aber noch einigermaßen konstant verlaufen.

Wohingegen insbesondere unsere größten Marktbegleiter teilweise erhebliche Umsatzzuwächse verzeichnen konnten, was jedoch nur wenig auf organisches Wachstum zurück zu führen ist. Insbesondere die beiden größten Maklerpoolgesellschaften am deutschen Markt, sind inzwischen beide zum überwiegenden Teil mit institutionellen Investoren hinterlegt worden und sie befinden sich beide seither auf einem Kurs des Zukaufes von dazu passenden Wettbewerbern.

Diejenigen Wettbewerber am Markt, deren Gesellschafterstrukturen ohne institutionelle Investoren verblieben sind, verzeichnen soweit es zu überblicken ist nur geringfügige Zuwächse, oder gar Stagnation in 2023.

Zusammenfassend resümiert die Geschäftsleitung: "In unseren Gesamtbeständen gab es trotz der vorliegenden Krisen keine auffälligen Vertragsstornierungen. Die Zuwachsraten der gesamten Branche sind eher stagnierend oder zumeist gering ausgefallen in 2023."

2.3. Der Markt aus Sicht von MAXPOOL

In 2023 wurden hausintern bei MAXPOOL verschiedene Umstrukturierungen vorgenommen, damit die Mitarbeiter bedarfsabhängig und in verstärkter Hinsicht nach persönlichen Stärken eingesetzt werden.

Um die Kosten stabil zu halten, wurden in 2023 nur sehr zurückhaltend Neueinstellungen vorgenommen und im Ergebnis (unternehmensgruppenweit) circa 10 Arbeitsplätze abgebaut.

Insgesamt konnte MAXPOOL in 2023 bezogen auf die Neugeschäftszahlen einen Zuwachs erreichen, jedoch gab es einen deutlichen Einbruch im margenstarken Bereich der Baufinanzierungsgeschäfte (circa 50% der Vorjahresumsätze), was aber mit den übrigen Geschäftsbereichen kompensiert werden konnte.

Im Bereich der Altersvorsorgeprodukte wurden die für 2023 geplanten Zuwächse erreicht (Private Altersversorgungsprodukte 2% über Plan, betriebliche Vorsorgeprodukte 19% über Plan).

Auch die Sachsparten verliefen sehr gut (34% über Plan).

Die Krankenversicherungsprodukte erreichten exakt den Planwert (+0,5% über Plan).

Im Allgemeinen gesprochen kommt es MAXPOOL übrigens insgesamt zugute, dass der "Maklermarkt" als Vertriebsweg gegenüber dem "Bankenvertrieb" und gegenüber dem Vertrieb durch "Ausschließlichkeitsvermittler von Versicherern" kontinuierlich überproportional zulegt. Dies zeigte sich auch wieder im besonders fordernden Geschäftsjahr 2023.

Resümierend kommt die Geschäftsleitung von MAXPOOL zu dem Ergebnis: "Wir konnten uns trotz des Inflationsschocks und der Ukraine-Krise stabil am Markt halten, jedoch sind die guten Zuwächse in einigen Bereichen durch die starken Umsatzrückgänge im Bereich der Baufinanzierung weitgehend neutralisiert worden."

2.4. Wettbewerbsposition

MAXPOOL steht als Maklerpool mit unterschiedlichen Unternehmen im Wettbewerb. Darunter fallen Maklernetzwerke/Maklerpools wie z. B. Fonds Finanz Maklerservice GmbH oder die BCA AG. Da der Vertriebsweg des "Maklervertriebes" insgesamt starken Zuwachs verzeichnet, ist (auch in Zukunft) von gravierenden Marktzuwächsen auszugehen und weniger von einer Marktumverteilung.

Mit einem Courtageumsatz in Höhe von 18,1 Mio. Euro (Vorjahr: 16,9 Mio. Euro) zählt MAXPOOL zu den führenden Maklerpoolgesellschaften Deutschlands. Hinsichtlich der Umsatzbewertung kommen aus PMG-Sicht die weiteren Umsätze u. a. aus dem Assekuradeur Geschäft und der Gruppe hinzu (insgesamt über 20 Mio. Euro).

Im direkten Vergleich zu Wettbewerbern wäre des Weiteren zu berücksichtigen, dass nur die Versicherungscourtagen verglichen werden, da einzelne Anbieter vermehrt ihre Umsatzgröße aus dem margenschwachen Investmentbereich generieren.

3. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und Geschäftsergebnisses 2023

3.1. Ertragslage

MAXPOOL konnte seine Positionierung im Markt in 2023 weiter ausbauen und an Reputation und Umsatz weiterhin zulegen.

Der Courtageumsatz aus dem Geschäft des Maklerpools konnte in 2023 um 6,79 % auf 18.086 TEuro (Vorjahr: 16.935 TEuro) gesteigert werden.

Die Courtagebeteiligungen für kooperierende Makler wuchs proportional ähnlich um 10,50 % auf 14.200 TEuro (Vorjahr: 12.851 TEuro).

Die bei MAXPOOL intern entstandenen Kosten sind im Vergleich um 82,09 % auf 499 TEuro (Vorjahr: 2.791 TEuro) gesunken. Demgegenüber sind die Personalkosten von 442 TEuro um 2.177 TEuro auf 2.619 TEuro im Geschäftsjahr gestiegen. Konsolidiert ergibt sich ein Kostenrückgang um 169 TEuro im Vergleich zum Vorjahr. Hintergrund ist die Neustrukturierung der Personalkosten sowie der Kostenumlage innerhalb der PMG.

Die PMG arbeitet in einer Gewinngemeinschaft und mit Ergebnisabführungsverträgen in die Holdinggesellschaft. Verschiedene strukturell bedeutsame Bereiche werden über den Assekuradeur (PHÖNIX Schutzgemeinschaft Assekuradeur GmbH) und über das BAV-Haus (PHÖNIX Vorsorgemanagement AG) abgebildet und finanziert, die ebenfalls Bestandteil der Gewinngemeinschaft sind.

Die MAXPOOL Maklerkooperation GmbH weist vor Ergebnisabführung ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 462.148,42 Euro aus (Vorjahr: 637.361,76 Euro; damit einen Rückgang von -27,49 %).

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages verbleibt somit ein bilanzieller Jahresüberschuss in Höhe von 0 Euro (Vorjahr: 0 Euro).

Der Vorstand sieht die Geschäftsentwicklung der MAXPOOL Maklerkooperation GmbH für 2023 mit einem gemischten Urteil. Angesichts der allgemeinen Marktlage ist es erfreulich keine stärkeren Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr verkraften zu müssen. Die Zuwächse in den Versicherungssparten kompensieren den sehr negativen Ertragsausfall der Sparte Baufinanzierung.

4. Lage des Unternehmens

Für die Beurteilung des wirtschaftlichen Erfolgs sowie zur Steuerung des Unternehmens verwendet die Geschäftsleitung als Maßgrößen der Zielerreichung vorrangig die Entwicklung der Umsatzzahlen und des nach Abzug der Provisionsaufwendungen verbleibenden Rohertrages sowie das EBITDA, die mithin als bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren anzusehen sind. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren, die für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage der Gesellschaft von wesentlicher Bedeutung sind, sind aktuell nicht ersichtlich.

4.1. Vermögenslage

Von 2022 bis 2023 entwickelten sich wesentliche Kennzahlen von MAXPOOL wie folgt:

2022
TEUR
2023
TEUR
Veränderung 2022 u 2023
EUR
langfristiges Vermögen gesamt 5.063 7.916 2.853
kurzfristiges Vermögen gesamt 4.494 5.137 643
Eigenkapital 279 279 -
langfristiges Fremdkapital 131 7.859 7.728
kurzfristiges Fremdkapital 9.147 4.915 -4.232
Bilanzsumme 9.557 13.053 3.496
Umsatz 16.935 18.086 1.151
Provisionsaufwand 12.852 14.201 1.349
Personalkosten 442 2.619 2.177
Sonstige betriebl. Aufw. inkl. AfA 3.336 1.080 -2.256
EBITDA (vor Ergebnisabführung) 552 532 -20
Ergebnis nach Steuern 637 461 -176
Jahresüberschuss nach Ergebnisabführung - - -

4.2. Finanzlage

Die Finanzlage wird anhand einer verkürzten Darstellung der Kapitalflussrechnung nach der direkten Methode nachfolgend dargestellt:

2023
Euro
2022
Euro
Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit 802.754,68 3.240.164,51
Cashflow aus Investitionstätigkeit -4.240,35 6.165,71
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -648.746,42 -3.598.945,41
Zahlungswirksame Veränderung 149.767,91 -352.615,19
(Summe der Cashflows)
Finanzmittel am Anfang der Periode 97.051,92 449.667,11
Zahlungswirksame Veränderung 149.767,91 -352.615,19
Finanzmittel am Ende der Periode 246.819,83 97.051,92

MAXPOOL verfügt innerhalb der PMG über Kontokorrentvereinbarungen zwischen den Gesellschaften. Liquide Mittel können innerhalb der Gruppe kurzfristig und unabhängig von Dritten beschafft werden.

B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chance und Risiken des Unternehmens

Die künftige Geschäftsentwicklung von MAXPOOL und der gesamten PMG ist mit allen Chancen und Risiken verbunden, die mit dem Vertrieb und der Verwaltung von Finanzprodukten / Versicherungen zusammenhängen. Das Risikomanagementsystem von MAXPOOL und der PMG ist darauf ausgerichtet, Risiken und Marktveränderungen frühzeitig zu identifizieren und durch Ableitung geeigneter Maßnahmen nötigenfalls entgegen zu wirken. Zudem werden einzelne Risiken (z. B. Beratungshaftung, Rückforderungsausfall etc.) mit geeignetem Versicherungsschutz abgesichert.

Um möglicherweise auftretende Schwierigkeiten und Probleme innerhalb von MAXPOOL oder den verbundenen Unternehmen frühzeitig zu erkennen, werden wesentliche Kennziffern regelmäßig abgefragt, ausgewertet und kurzfristig von den zuständigen Abteilungsleitern eingeschätzt. Das Berichtswesen hat zudem in allen relevanten Bereichen ein "Mehraugenprinzip", sodass neben den Abteilungsleitern auch zumeist die jeweils zuständigen Teamleiter, Maklerbetreuer und auch der Vorstand Zugriff auf sämtliche Analysen und Auswertungen haben.

Es werden täglich Umsatzauswertungen erstellt, sowie wöchentlich Umsatzanalysen, Liquiditätsprognosen und Soll-/Ist- Entwicklungen ausgewertet. Dabei werden alle relevanten Daten in das Verhältnis zum Vorjahreswert und in ein Verhältnis zu den Planzahlen gesetzt und ausgewertet. Die Geschäftsführung hat einen täglichen Überblick über die Absatz- und Liquiditätskennziffern und hinsichtlich besonderer Vorkommnisse, wie beispielsweise bei außerordentlichen Versicherungsschäden, besonders großen Geschäften oder bei fraglichen Rückforderungen gegen Maklerbetriebe.

Darüber hinaus verfügt MAXPOOL über ein monatliches Berichtswesen hinsichtlich tiefergehender Umsatz- und Entwicklungsdaten zum Unternehmen im Detail, die im Kreise der Geschäftsleitung und der Prokuristen / Abteilungsleiter ausgiebig analysiert und besprochen werden.

Hinsichtlich der einzelnen Themenbereiche gibt es zudem Arbeitsgruppen und Controlling Mechanismen auf Mitarbeiterebene, in Verbindung mit einem umfassenden internen Berichtswesen.

1. Analyse der Risiken

1.1. Die unternehmensbezogenen relevanten Risiken:

Im Rahmen der Vermittlung von Versicherungen mit Abschlussvergütung kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Vertragsstornierungen Rückforderungen gegenüber MAXPOOL und im weiteren Verlauf von MAXPOOL gegenüber einen Maklerbetrieb entstehen, die von Seiten des Maklerbetriebes nicht ausreichend gedeckt sein könnten. In diesem Fall würde MAXPOOL in die volle Haftung hineingezogen werden. Dieses ist über eine entsprechende Ausfalldeckung bei der R+V Versicherung abgesichert, wobei dieser Versicherungsschutz sicherlich bei vermehrten Schäden irgendwann entfallen würde. Insofern kommt der Bonitätsprüfung und dem Forderungsmanagement stets eine hohe Bedeutung zu, ein Restrisiko verbleibt jedoch immer.

Die Beratung und Aufklärung gegenüber der Kundschaft wird durch den betreuenden Versicherungsmakler erbracht. Es ist nicht auszuschließen, dass MAXPOOL in Haftungsfälle mit hineingezogen werden könnte, insbesondere dann, wenn Versicherungsmakler nicht mehr tätig sind. Auch dieses Risiko ist entsprechend über die R+V versichert. Zudem ist es bedeutsam, dass MAXPOOL seinen Kundenbestand, welcher nicht durch zuständige kooperierende Makler betreut wird, entsprechend minimal hält und insofern "freie Kundenbestände" auf andere aktive Kooperationspartner überträgt.

Aufgrund der anhaltend volatilen Marktlage und der schwer prognostizierbaren Umsatzentwicklung, ist die Vorhaltung von ausreichend Liquidität und einer soliden Liquiditätsplanung sehr wichtig. Fehlende Liquidität könnte schnell zu einem existenziellen Problem werden.

Der Markt der Maklerpools ist mit insgesamt circa 40 relevanten Anbietern sehr klein. Sollte MAXPOOL einen gravierenden Imageschaden hinzunehmen haben, beispielsweise durch systemisch verkehrt abgerechnete Courtagen in großer Stückzahl, oder durch eine gravierend verkehrte Öffentlichkeitsarbeit, ist ein direkt damit verbundener Umsatzeinbruch zu befürchten.

1.2. Die marktbezogenen relevanten Risiken:

Der vorliegende Krieg in der Ukraine, bewegt und bestürzt sicherlich alle klardenkenden Menschen - schon aus humanitären Gründen.

Rein aus der wirtschaftlichen Sicht gesprochen, sind aus der dortigen katastrophalen Lage keine relevanten Auswirkungen auf unser Geschäft erkennbar. Wir kooperieren weder auf Versicherer- noch auf Kundenseite mit ukrainischen oder russischen Partnern.

Die kriegsbedingten Schwierigkeiten in gesamtweltwirtschaftlicher Betrachtung können nicht seriös umrissen werden. Insgesamt plant MAXPOOL auch für 2024 mit vorsichtigen Abschlägen und mit entsprechender Zurückhaltung in den Zuwachsplanungen.

Der wirtschaftliche Erfolg von MAXPOOL ist zu einem gewissen Grad auch von der volkswirtschaftlichen Entwicklung abhängig.

Anhaltende Marktschwankungen, massive Negativzinsen und Krisen am Markt der Lebensversicherer, sind ebenfalls für MAXPOOL ein Risiko.

Die erst kürzlich abgeschlossene Corona-Krise und der Kriegszustand in der Ukraine, wirkt sich sicherlich negativ auf die Investitionsbereitschaft von Unternehmen und auf die Einkommenssituation von zahlreichen Verbrauchern aus. Sollte es zu einer Verschärfung der Krisen oder zu einer weltweiten Rezession infolge dieser Krisenlage kommen, ist ebenfalls für MAXPOOL mit damit einhergehenden Schwierigkeiten zu rechnen.

1.3. Die regulatorisch relevanten Risiken:

Die datenschutzrechtlichen Vorgaben (DSGVO in Deutschland und zudem die europäischen Weiterentwicklungen) verkomplizieren die verwaltungstechnische Arbeit von MAXPOOL und seinen Prozessen fortlaufend. Vor dem Hintergrund der rasanten Verschärfungen der gesetzlichen Vorgaben besteht latent das Risiko, dass MAXPOOL ein Datenschutzverstoß unterläuft, bzw. dass außerplanmäßige Investitionen zum Erhalt der Datenschutzvorgaben vorzunehmen sind.

Weitere relevante und entwicklungsgefährdende Risiken für das Geschäftsfeld von MAXPOOL kann die Geschäftsleitung aktuell nicht erkennen und sie ist der Ansicht, dass die identifizierten Risiken überschaubar sind und den Fortbestand der Gesellschaft nicht gefährden.

2. Analyse der Chancen

2.1. Die unternehmensbezogene Chancen:

Das Unternehmen setzt auf solides organisches Wachstum im Markt der unabhängigen Versicherungsmakler. Dieser Weg bewährt sich und er bringt eine zunehmende Stabilisierung der PMG, die das Ziel verfolgt, dass sämtliche laufenden Kosten durch fest wiederkehrende Bestandscourtagen gut gedeckt sind und die Unternehmensgruppe somit ihre Abhängigkeit von Abschlussvergütungen verliert.

MAXPOOL hat sich inzwischen soweit automatisiert und technisch aufgestellt, dass (trotz der Konzentration auf kleinere und mittelständige Maklerbetriebe) auch größere Maklerunternehmen MAXPOOL zunehmend attraktiv finden und für eine Kooperation gewonnen werden können. Dies könnte mit steigender Geschwindigkeit zu größeren Zuwachssprüngen führen.

Auch wenn es nicht das fokussierte Ziel der Geschäftsleitung ist, könnte sich durch den Zukauf eines Wettbewerbers eine Beschleunigung des Wachstums in Verbindung mit sinnbringenden Synergien ergeben. Beispielsweise auch durch zusätzliches Beitragsvolumen im Assekuradeursgeschäft. Die Geschäftsleitung sondiert hierzu stets wachsam den Markt und die Wettbewerber.

Zudem soll der neue Markt der Makler-Servicevereinbarungen erschlossen werden, um (gemeinsam mit dem betreuenden Makler) einen Bestand an Serviceentgelten von Endkunden aufzubauen. Ebenfalls ein Baustein, um einen höheren Grad an Unabhängigkeit von Abschlussvergütungen zu erreichen.

Auch beinhaltet eine innovative Produktentwicklung im Assekuradeursgeschäft eine gravierende Chance an rasantem Zuwachs für Assekuradeur und Maklerpool.

2.2. Die marktbezogenen Chancen:

Insbesondere vor dem Hintergrund der vorliegenden Krisen dürften diejenigen Wettbewerber, die nahezu ausschließlich auf Abschlussvergütungen konzentriert sind, zunehmend finanziell gestresst sein. Eine große Chance für MAXPOOL ist stets (neben einer denkbaren Übernahme von mittelständigen Wettbewerbern) auch der Zusammenbruch von einem der überproportional großen Wettbewerber. Sollte sich eine solche Situation ergeben, steht MAXPOOL mit guter Reputation und Technik parat, um den Kooperationspartnern des Wettbewerbers eine neue Heimat bieten zu können, was möglicherweise mit sprunghaften Umsatzzuwächsen verbunden sein könnte.

Insgesamt ist der Markttrend derzeit sehr gut für unabhängige Maklerhäuser und tendenziell stark abnehmend für den Versicherer gebundenen Ausschließlichkeitsvertrieb und auch abnehmend für Bankenvertrieb.

Innerhalb des Maklermarktes besteht ein größer werdender Trend für Makler, sich mit seiner Geschäftsabwicklung einem Maklerpool anzuschließen. Dies geschieht zunehmend aufgrund der sich verschärfenden Regulatorik und den wachsenden Ansprüchen an Technik und Schnittstellen, sowie vor dem Hintergrund der steigenden Komplexität im Markt und in den Produkten im Allgemeinen. Somit wird es immer anspruchsvoller für kleine und mittelständige Maklerhäuser, diese Entwicklung alleine zu bewältigen.

Vor dem Hintergrund dieser zahlreichen Chancen, in Verbindung mit einem ohnehin soliden Zuwachs des Maklerpoolgeschäftes, sieht die Geschäftsleitung insgesamt sehr positiv in die Zukunft und auf die Entwicklung von MAXPOOL und der PMG.

3. Prognosebericht

3.1. Aus Sicht des Unternehmens:

MAXPOOL ist aus Sicht der Geschäftsführung insgesamt sehr gut und skalierbar aufgestellt. Die Investitionen der letzten Jahre in Technik und Prozesse zahlen sich zunehmend in Form von besseren Geschäftsabläufen und sehr guter Verarbeitung, sowie einer sehr guter Marktpositionierung aus.

Im Verlauf des Jahres 2024 werden weitere Innovationen und Verbesserungen von MAXPOOL an den Markt gebracht. Hierbei ist besonders hervorzuheben:

Ausbau der Servicevereinbarungen als zusätzliches Einkommensfeld für Makler und damit auch für MAXPOOL.

Weiterer Ausbau des Verwaltungssystem "MAXOFFICE", was inzwischen vom Makler als alleiniges Verwaltungssystem verwendet werden kann; Sprich: Makler können auch die nicht über MAXPOOL laufende Verträge in dem System verwalten und sich somit ein hauseigenes Verwaltungssystem sparen. Aus MAXPOOL-Sicht ein gutes Bindungsinstrument.

Das Endkundensystem "SEKRETÄR" ist in reduziertem Umfang auch als kostenfreies System von jedem Makler an seine sämtlichen Kunden anzubieten. Und es kann auch mit "Fremdverträgen", die nicht über MAXPOOL betreut sind, geführt werden. Ebenfalls ein gutes Bindungsinstrument für eine langfristige Zusammenarbeit zwischen Makler und MAXPOOL.

Insgesamt ist MAXPOOL insofern aus Sicht der Geschäftsführung sehr gut, innovativ mit zahlreichen positiven Themen aufgestellt.

Die Geschäftsführung geht von einer vorsichtig geplanten Steigerung der Ergebnisse in Höhe von circa 10 % bis 15 % für 2024 aus, was aufgrund der aktuellen Krisenlage und der stark verunsicherten Märkte bereits einen Sicherheitsabschlag beinhaltet.

3.2. Konjunkturausblick:

Aufgrund der aktuellen (nie dagewesenen) Krisenlage (Inflationsschock und Krieg in Europa), ist eine seriöse Einschätzung der konjunkturellen Lage und der Weltwirtschaft kaum möglich, bzw. wiedersprechen sich die Einschätzungen der Institute teilweise eklatant.

Zusammenfassend bleibt aus Sicht von MAXPOOL die Einschätzung, dass der weitere Verlauf und der politische Umgang mit den vorliegenden Krisen zahlreiche Unsicherheiten in sich bergen. Trotzdem wird im Hause MAXPOOL optimistisch davon ausgegangen, dass MAXPOOL seine Planungsziele für 2024 erreichen wird, die verschiedene Sicherheitsabschläge in der Planung beinhalten.

Die negativen Effekte aus der vorlegenden erhöhten Inflationsrate, zeigen sich in 2024 zumindest in Teilen auch als ein positiver Effekt. Es ist mit inflationsbedingt erheblichen Prämienanpassungen (und damit Bestandszuwächsen für MAXPOOL) in 2024 zu rechnen, was sicherlich in bedeutsamen Umfang zu den für 2024 geplanten Zuwächsen beitragen wird.

3.3. Erwartete Geschäftsentwicklung:

Die Einschätzungen des Geschäftsverlaufes für 2024 basieren auf den geschilderten Annahmen für das Unternehmen und das allgemeine Marktumfeld. Aufgrund der aktuellen Krisensituationen und den damit einhergehenden Unsicherheiten der Planbarkeit, die sich aus durchschlagenden Rezessionen oder übermäßigen Arbeitslosigkeit etc. ergeben können, ist die Planung aus MAXPOOL-Sicht konservativ angesetzt und trotzdem mit einem gewissen Optimismus in die Marktentwicklung angenommen worden.

Für 2024 erwartet das Unternehmen auf Basis des organischen Wachstums und der sich bereits abzeichnenden Umsatzentwicklung von MAXPOOL, einen Umsatzzuwachs auf 19 Mio. Euro bis 20 Mio. Euro sowie einen EBITDA von 1 Mio. Euro vor Ergebnisabführung an die PMG.

Insgesamt geht die Geschäftsführung daher für MAXPOOL und auch für die ganze Unternehmensgruppe PMG in 2024 von einem soliden und positiven Ergebnis aus. Trotz der nie gekannten Verunsicherungen durch die aktuelle Krisensituation(en).

 

Hamburg, 15. Mai 2024

gez. Oliver Drewes

gez. Kevin Jürgens

gez. Andreas Zak

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 342.782,00 450.038,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 303.326,00 407.506,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 3.035,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 303.325,00 404.471,00
II. Sachanlagen 27.456,00 30.532,00
1. technische Anlagen und Maschinen 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 27.455,00 30.531,00
III. Finanzanlagen 12.000,00 12.000,00
1. sonstige Finanzanlagen 12.000,00 12.000,00
B. Umlaufvermögen 12.140.320,81 8.600.603,94
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.697.531,73 8.323.547,88
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.573.174,40 4.613.894,57
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.124.357,33 3.709.653,31
II. Wertpapiere 183.132,25 180.004,14
1. sonstige Wertpapiere 183.132,25 180.004,14
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 259.656,83 97.051,92
C. Rechnungsabgrenzungsposten 570.623,47 507.288,74
Bilanzsumme, Summe Aktiva 13.053.726,28 9.557.930,68

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 278.507,28 278.507,28
I. gezeichnetes Kapital 25.600,00 25.600,00
II. Gewinnvortrag 252.907,28 252.907,28
III. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 150.000,00 131.000,00
C. Verbindlichkeiten 11.942.350,90 8.499.323,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 125.751,34 935.216,69
2. sonstige Verbindlichkeiten 11.816.599,56 7.564.106,89
D. Rechnungsabgrenzungsposten 682.868,10 649.099,82
Bilanzsumme, Summe Passiva 13.053.726,28 9.557.930,68

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.120.649,46 4.203.838,55
2. Personalaufwand 2.619.242,48 442.094,92
a) Löhne und Gehälter 2.279.180,10 442.094,92
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 340.062,38 0,00
davon für Altersversorgung 7.927,52 0,00
3. Abschreibungen 111.450,35 126.505,29
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 111.450,35 126.505,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 968.963,42 3.209.680,96
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 222.970,81 244.946,41
davon aus verbundenen Unternehmen 212.357,78 228.934,02
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 181.815,60 33.142,03
davon an verbundene Unternehmen 89.522,03 26.372,25
7. Ergebnis nach Steuern 462.148,42 637.361,76
8. sonstige Steuern 681,60 0,00
9. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 461.466,82 637.361,76
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der MAXPOOL Maklerkooperation GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften anzuwendenden Vorschriften aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen des § 276 und § 288 Abs. 2 i.V.m. 267 Abs. 2 und Abs. 4 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Gesellschaft wird beim Amtsgericht Hamburg unter HRB 68382 geführt.

Bei der Gewinn- und Verlustrechnung findet das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB Anwendung.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MAXPOOL Maklerkooperation GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Hamburg
Register-Nr.: HRB 68382

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wurde unter der Prämisse der Unternehmensfortführung und auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Gesellschaftsvertrages zu beachten.

Für die Erstellung des Jahresabschlusses sind die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Aktiva

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Gesellschaft hat in Vorjahren vom Wahlrecht gemäß § 248 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 15 Jahre festgelegt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es wurde die Bewertungsstetigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 6 HGB beachtet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear unter Beachtung der Bewertungsstetigkeit vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 Euro netto werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Zur Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Umlaufvermögen

Die flüssigen Mittel (Bank, Kasse u.a.) sind in der Bilanz mit ihrem Nennbetrag enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sie sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungsspiegel

< 1 Jahr > 1 Jahr Summe
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.666.625,42 403.249,98 4.069.875,40
verbundene Unternehmen 0,00 7.573.174,40 7.573.174,40
Sonstige Vermögensgegenstände 54.481,93 0,00 50.481,93
Summe 3.721.107,35 7.976.424,38 11.697.531,73

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen > ein Jahr handelt es sich um sog. Storno-Reserven der Versicherer.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit der Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag niedriger war, wurde auf den beizulegenden Zeitwert abgeschrieben. Soweit die Gründe für den einen niedrigeren Wertansatz nicht mehr bestanden, erfolgte eine Zuschreibung bis zu den Anschaffungskosten.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens dienen als Stornoreserve gegenüber einem Versicherer und sind an diesen verpfändet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Passiva

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist gem. § 272 Abs. 1 HGB mit dem Nennbetrag in Ansatz gebracht.

Ausschüttungssperre

Gemäß § 268 Abs. 8 HGB unterliegt der Betrag der aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände der Ausschüttungssperre. Der ausschüttungsgesperrte Betrag beträgt 217.858,48 Euro.

Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen gem. § 249 Abs. 1 HGB berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Sie wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages passiviert, der nach § 253 Abs. 1 HGB nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Abschluss- und Prüfungskosten sowie eine Rückstellung für Stornohaftung.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden gem. § 253 Abs. 1 HGB zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeitenspiegel

bis 1 Jahr 2 bis 5 Jahre > 5 Jahre Summe
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.935.409,41 4.059.568,28 0,00 7.994.977,69
verbundene Unternehmen 125.751,34 0,00 0,00 125.751,34
Sonstige Verbindlichkeiten 171.621,87 3.650.000,00 0,00 3.821.621.87
Summe 4.232.782,62 7.709.568,28 0,00 11.942.350,90

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von 2 bis 5 Jahren handelt es sich um Einbehalte aus sog. Storno-Reserven gegenüber Maklern.

Angaben zu Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2023
EUR
2022
EUR
Forderungen 2.027.076,95 0,00
Verbindlichkeiten 49.937,82 832.206,99

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
EUR
aus Haftungsrisiko gegenüber Versicheren 14.776.380,97
aus Verbindlichkeiten der Muttergesellschaft aus einem Darlehen (als Garant) 750.000,00

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich ergeben. Die Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges auf die Gesellschaft und das Geschäftsmodell der Gesellschaft sind im Lagebericht dargestellt.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 59,00.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Name Eintritt (seit) Austritt (bis) ausgeübter Beruf:
Oliver Drewes 06.03.2012 Geschäftsführer Controlling/Vertrieb
Andreas Zak 21.12.2020 Geschäftsführer IT
Kevin Jürgens 21.12.2020 Geschäftsführer Vertrieb

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 15. Mai 2024

gez. Oliver Drewes, Geschäftsführer

gez. Andreas Zak, Geschäftsführer

gez. Kevin Jürgens, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.124.621,29 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 45.931,50 0,00 0,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.170.552,79 0,00 0,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 5.107,13 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 170.647,51 4.240,35 88.334,13
Summe Sachanlagen 175.754,64 4.240,35 88.334,13
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 12.000,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 12.000,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.358.307,43 4.240,35 88.334,13
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs- Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1.124.621,29
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 45.931,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.170.552,79
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 5.107,13
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 86.553,73
Summe Sachanlagen 0,00 91.660,86
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 12.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 12.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.274.213,65
kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 720.150,29 101.146,00 0,00 0,00 821.296,29
Geschäfts- oder Firmenwert 42.896,50 3.034,00 0,00 0,00 45.930,50
Immaterielle Vermögensgegenstände 763.046,79 104.180,00 0,00 0,00 867.226,79
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 5.106,13 0,00 0,00 0,00 5.106,13
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 140.116,51 7.270,35 88.288,13 0,00 59.098,73
Summe Sachanlagen 145.222,64 7.270,35 88.288,13 0,00 64.204,86
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 908.269,43 111.450,35 88.288,13 0,00 931.431,65
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 303.325,00
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 1,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 303.326,00
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 1,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 27.455,00
Summe Sachanlagen 0,00 27.456,00
Finanzanlagen
sonstige Ausleihungen 0,00 12.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 12.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 342.782,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.05.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MAXPOOL Maklerkooperation GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MAXPOOL Maklerkooperation GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAXPOOL Maklerkooperation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Hamburg, 15. Mai 2024

Blömer & Kollegen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Blömer, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

99 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.