WERTFORM GmbH
Selbe AdresseVerarbeitung von Kaffee und Tee, Herstellung von Kaffee-Ersatz
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilman Nikolaus Dr. Hagenberg seit 8.5.2025 | Geschäftsführer |
Alexander Reißwitz seit 23.5.2024 | Geschäftsführer |
Dirk Johannßen seit 23.5.2024 | Prokura |
Arnulf Willy Albert Meuser seit 4.5.2021 | Prokura |
Anne Kathrin Rothfos seit 5.1.2021 | Geschäftsführer |
Jan Beernd Rothfos seit 27.6.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Anne Kathrin RothfosCAFEA GmbH | 100.00% |
J** B***** R******CAFEA GmbH | 0.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Deutsche Extrakt-Kaffee Gesellschaft mit beschränkter HaftungHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 20231. UnternehmensstrukturDie DEUTSCHE EXTRAKT KAFFEE GMBH, gegründet 1955 in Hamburg, ist eine Tochtergesellschaft der CAFEA GmbH und ist der führende Hersteller von löslichen Kaffees und löslichen Kaffeegetränken im Bereich der Handelseigenmarken auf europäischer Ebene. Zusätzlich vertreibt die DEK Produkte an die weiterverarbeitende Industrie. Unter dem Dach der CAFEA GmbH stehen insgesamt 23 (Vj.: 23) Gesellschaften im In- und Ausland. Die von der DEK unterhaltene Repräsentanz in China (Beijing) wurde im abgelaufenen Jahr geschlossen. 2. Wirtschaftliche RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche Entwicklung Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war weiterhin von einem schwierigen internationalen Umfeld geprägt. Gemäß statischem Bundesamt dämpften trotz der jüngsten Rückgänge die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die lahmende Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch gestiegene Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Im Jahr davor war das preisbereinigte BIP noch um 1,8 % angestiegen. 1 Nach ersten Schätzungen des Internationalen Währungsfonds wuchs die Weltwirtschaft im Jahr 2023 um 3,1 % (Vj.: 3,5 %) und die Wirtschaft des EURO-Raumes um lediglich 0,5 % (Vj.: 3,4 %). 2 Beschaffungsmarktentwicklung Allgemein Das allgemeine wirtschaftliche Umfeld war auch im Jahr 2023 von der Volatilität der Märkte geprägt. Insbesondere im ersten Halbjahr waren die Ausläufer der Lieferengpässe und die signifikanten Inflationsraten auf vielen Roh-/Packstoff- und Logistikmärkten weiterhin stark spürbar. Dies lag an den weltweiten politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten unteranderem hervorgerufen durch den anhaltenden Russland-Ukraine Krieg. Die Energiekosten blieben auf einem weiterhin hohen Niveau und inflationäre Tendenzen führten zu gestiegenen Produktionskosten. Zudem erhöhte die Europäische Zentralbank auch im Jahr 2023 weiterhin das Zinsniveau, mit dem Ziel, den hohen Inflationsraten entgegenzuwirken. Rohkaffee Die durchschnittlichen Preise für Rohkaffee der Sorte Arabica lagen im Jahresvergleich unter denen des Vorjahres. Das niedrigste Niveau im Jahr erreichte der Preis bereits zu Beginn des Jahres im Januar bei einem Stand von 145 Cts/lb (Vj.: 155 Cts/lb). Anschließend stieg der Preis in den nächsten Wochen, um seinen Höchststand im Jahr von 203 Cts/lb (Vj.: 258 Cts/lb) Mitte April zu erreichen. Danach sank er stetig bis Oktober auf ein Preisniveau von 146 Cts/lb ab und bewegte sich dann wieder kontinuierlich auf die Marke von 200 Cts/lb zu. Am Jahresende notierte der Kurs an der Börse in New York bei 186 Cts/lb (Vj.: 167 Cts/lb). Das durchschnittliche Preisniveau für die Sorte Robusta notierte im Vergleich zum Vorjahr deutlich höher. Ausgehend vom niedrigsten Niveau gleich zu Beginn des Jahres im Januar von 1.799 USD/to (Vj.: 1.792 USD/to) stieg der Preis kontinuierlich auf einen Stand von über 2.600 USD/to. Anschließend reduzierte sich das Preisniveau bis 2.312 USD/to, um dann wieder auf seinen Höchststand im Dezember von 2.964 USD/to (Vj.: 2.370 USD/to) zu steigen. Zum Jahresende notierte der Preis bei 2.841 USD/to (Vj.: 1.799 USD/to). Entwicklung Euro / US-Dollar Der EURO bewegte sich im ersten Halbjahr gegenüber dem US Dollar schwankend in einer Bandbreite zwischen 1,05 USD und 1,11 USD. Seinen Jahreshöchststand erreichte er in der Jahresmitte im Juli in Höhe von 1,12 USD (Vj.: 1,15 USD). Anschließend verlor der Euro im Jahresverlauf kontinuierlich an Wert und erreichte seinen Tiefstand im Oktober von 1,05 USD (Vj.: 0,96 USD). Am Jahresende notierte der Kurs bei 1,11 USD (Vj.: 1,07 USD).
1 Statistisches Bundesamt vom 15. Januar 2024
3. ErtragslageUmsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 erhöhte sich der Gesamtumsatz hauptsächlich preisbedingt um 12 % auf 559 Mio. € (Vj.: 498 Mio. €). Dabei stiegen die Umsätze im Inland absolut betrachtet am stärksten gefolgt von den Umsatzanstiegen im EU-Ausland und im Drittland. Ein wesentlicher Grund für den Umsatzanstieg war eine weitere notwendige Anhebung der Verkaufspreise auf der Kundenseite aufgrund der stark gestiegenen Beschaffungs- und Energiekosten und den dadurch erhöhten Produkt- und Produktionskosten. Die Anzahl der belieferten Länder belief sich auf 70 (Vj.: 73). Absatzentwicklung Der operative Gesamtabsatz lag im abgelaufenen Geschäftsjahr 2,8 % unter dem des Vorjahres. Verantwortlich hierfür war der Rückgang der Absatzmenge im Kerngeschäft der löslichen Kaffees. Insbesondere im Segment der gefriergetrockneten und agglomerierten Sorten wurden weniger Mengen abgesetzt. Die Absatzmengen der sprühgetrockneten Kaffees lagen hingegen nur geringfügig unter denen des Vorjahres. Einen leichten Zuwachs erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr die Produktgruppe der löslichen Kaffeegetränke. Hinzu kamen erfreuliche Zuwächse in den Produktsegmenten der Trinkschokoladen, Flüssigkaffees und der Kaffeechicorees und der Kaffeesurrogate. Einen Rückgang verzeichnete erstmalig die Produktgruppe der Röstkaffees bedingt durch rückläufige Absätze nach Russland, die nicht durch Zuwächse in andere Länder kompensiert werden konnten. Ordentliches Betriebliches Ergebnis Der Rohertrag ohne Berücksichtigung der Veränderung der Lifo-Reserve steigerte sich um 1,94 Mio. € auf 64,44 Mio. €, wobei sich die Rohertragspanne um 0,8 Prozentpunkte auf 11,6 % (Vj.: 12,4 %) verringerte. Die betrieblichen Gesamtaufwendungen saldiert mit den sonstigen betrieblichen Erträgen und ohne Berücksichtigung des Wechselkursergebnisses sanken um 1,00 Mio. € (-1,7 %). Am deutlichsten reduzierten sich die Betriebsaufwendungen bedingt durch gesunkene Aufwendungen für Umfuhren in die Expeditionsläger. Hier normalisierten sich die im Vorjahr weltweit extrem gestiegenen Containerfrachtraten wieder auf ein geringeres Niveau. Die Verwaltungskosten hingegen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr. Die in der Corona-Zeit gesunkenen Aufwendungen für Geschäftsreisen, Beherbergungen und Bewirtungen stiegen langsam aufgrund der Zunahme der Reisetätigkeit wieder an. Zudem erhöhten sich die Aufwendungen für Umlagen, Versicherungen und Spenden. Einen geringfügigen Anstieg verzeichneten die Vertriebsaufwendungen. Ursächlich hierfür waren höhere Aufwendungen für Ausgangsfrachten und Werbekosten saldiert mit gesunkene Verkaufsprovisionen und reduzierten Vertriebsgebühren. Die Personalkosten (inkl. Leasingkosten) erhöhten sich um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Enthalten in dieser Entwicklung war eine durchschnittliche Lohnerhöhung zum 1. April 2023 von 4,0 %. Zudem wurde Anfang des Jahres eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe 500 € und zum Ende des Jahres eine weitere Inflationsausgleichsprämie in Höhe 300 € an alle Mitarbeiter mit einem Gesamtvolumen von 0,24 Mio. €. (Vj.: 0,38 Mio. €) ausgezahlt. Die Höhe der Abschreibungen lag auf dem Niveau des Vorjahres. Das Wechselkursergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,17 Mio. € auf 0,93 Mio. € (Vj.: -1,24 Mio. €). Aufgrund des Vorgenannten erhöhte sich das ordentliche Betriebsergebnis vor Sondereinflüssen um 5,11 Mio.€ auf 8,16 Mio.€. (Vj.: 3,05 Mio. €). Finanzergebnis Das positive Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 0,30 Mio. € auf 0,66 Mio. €. Das Zinsergebnis gegenüber Banken verringerte sich aufgrund der höheren Ausschöpfung der Kreditlinien und des höheren Zinsniveaus. Das Zinsergebnis mit verbundenen Unternehmen verbesserte sich um 1,54 Mio. € auf 2,03 Mio. €. Das sonstige Finanzergebnis, hauptsächlich bestehend aus Ergebnisabführungen, verringerte sich leicht gegenüber dem Vorjahr. Ergebnis vor Ertragsteuern Das Unternehmensergebnis vor Sondereinflüssen belief sich auf 8,81 Mio. € (Vj.: 3,41 Mio. €). Nach Berücksichtigung von Sondereinflüssen, im Wesentlichen der Ertrag aufgrund der Auflösung der Lifo-Reserve in Höhe von 1,83 Mio. € sowie einem positiven Ergebnis aus dem Saldo von periodenfremden Aufwendungen und Erträgen in Höhe von 0,41 Mio. €, wurde ein negatives Ergebnis vor Ertragsteuern von 11,06 Mio. € (Vj.: -15,93 Mio. €) ausgewiesen. Nach Berücksichtigung von Ertragssteuern in Höhe von 0,33 Mio. € (Vj.: -0,99 Mio. €) ergab sich ein Jahresüberschuss von 10,73 Mio. € (Vj.: Jahresfehlbetrag 14,94 Mio. €). 4. Finanz- und Vermögenslage Vermögenslage Die Bilanzsumme lag mit 231,89 Mio. €. nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (231,91 Mio. €).
Die langfristigen Vermögenswerte stiegen um 0,4 % auf 17,76 Mio. €, wobei sich das Sachanlagevermögen um 0,10 Mio. € erhöhte. Der kurzfristigen Vermögensgegenstände sanken geringfügig um 0,10 Mio. €. Diese geringfügige Reduzierung erklärte sich im Wesentlichen durch den gleichzeitigen Anstieg des Vorratsvermögens um 1,21 Mio. € und der Flüssigen Mittel um 6,51 Mio. € saldiert mit einem Rückgang der kurzfristigen Vermögenswerte um 7,81 Mio. €. Der Aufbau des Vorratsvorratsmögens resultierte im Wesentlichen aus geringeren Bewertungsabschlägen. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich hauptsächlich aufgrund geringerer Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen saldiert mit gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Finanzlage Das ausgewiesene Gesamtvermögen von 231,89 Mio. € war in Höhe von 149,01 Mio. € (Vj.: 139,56 Mio. €) und damit zu 64,3 % (Vj.: 60,2 %) durch Eigenkapital finanziert. Die im Vorjahr erstmals aufgebauten kurzfristigen Bankverbindlichkeiten zur Finanzierung der kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich im Geschäftsjahr und lagen bei 8,2 % (Vj.: 16,4 %) der Bilanzsumme. Der Anteil der Rückstellungen lag auf dem Niveau des Vorjahres und der der übrigen Verbindlichkeiten stieg um 3,9 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr an. Investitionen Die Sachinvestitionen inklusive Investitionen in die Immaterielle Vermögensgestände lagen bei 2,0 Mio. € (Vj.: 1,1 Mio. €). Der Hauptteil der Investitionen floss in die Optimierung und Modernisierung der Verpackungsanlagen und der Logistik. Dazu gehörten unter anderem die Fortführung der Investition in eine Deckelmaschine sowie der Start zur Installation einer neuen energieeffizienteren Kälteanlage zur Klimatisierung der Produktionsräume. Des Weiteren wurde in die Arbeits- und Produktsicherheit, die Qualität der Produkte und in weitere Energiesparmaßnahmen investiert. Zusätzlich wurde in die fortschreitende Digitalisierung der Geschäftsprozesse unter anderem in der Produktion und Logistik und die permanente Erneuerung der EDV-Landschaft investiert. Ein wesentlicher Bestandteil bildet hier die geplante Umstellung auf SAP S4 Hana und die digitale Anbindung von Produktionsanlagen. 5. Mitarbeiter und UmweltIm Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 318 Mitarbeiter (Vj.: 326) beschäftigt. Die Anzahl der in dieser Zahl enthaltenen Auszubildenden und Trainees lag bei 4 (Vj.: 6). Die Aufwendungen für Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter lagen bei 123 T€ (Vj.: 119 T€). Alle umweltrelevanten Vorschriften wurden eingehalten. 6. RisikoberichtIm Rahmen der Risikopolitik werden Risiken durch anerkannte Methoden und Maßnahmen frühzeitig abgeschätzt und versucht zu minimieren. Beschaffungsrisiken werden durch ständige Beobachtung der Märkte begegnet. Für langfristige Verkaufskontrakte mit Kunden werden die benötigten Rohkaffeemengen eingedeckt. Zur Absicherung von Wechselkursschwankungen werden Devisentermingeschäfte getätigt. Kundenforderungen werden über Kreditversicherungen und für einige Länder über Staatsbürgschaften versichert. Die DEK Hamburg ist zum "Zugelassenen Wirtschaftsbeteiligten", dem sogenannten AEO (Authorized Economic Operator), zertifiziert. Dieser Status zeichnet Unternehmen als vertrauenswürdigen und zuverlässigen Handelspartner aus. Zur Einhaltung hoher internationaler Standards hinsichtlich Qualität und Sicherheit der Produkte erfolgen fortlaufend Zertifizierungen, unter anderem nach internationalen Standards wie dem BRCGS Food Version 9 und dem IFS Food Version 8 für Eigenmarkenhersteller. Ferner ist die DEK Hamburg für Kaffee, Kakao und Tee nach dem Rainforest Alliance Standard zertifiziert. Genannte Zertifizierungen sind notwendig, um den Kundenanforderungen im internationalen Markt gerecht zu werden. Die Risiken im Hinblick auf die Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit und Sicherheit der IT-Systeme werden durch stetige Überwachungen, Modernisierungen wie auch Systemnotfallübungen begrenzt. Aus heutiger Sicht bestehen keine bestandsgefährdenden Risiken. 7. PrognoseberichtMit der Eskalation im Nahen Osten und dem anhaltenden Russland-Ukraine-Krieg bleibt das weltweite politische Umfeld weiter unsicher und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sehr volatil und schwer vorhersehbar. Das Zinsniveau bleibt vorerst hoch und es wird erst im 2. Halbjahr mit ersten Zinssenkungen gerechnet. Eine durchgreifende Erholung der deutschen Wirtschaft zeichnet sich für das Jahr 2024 nicht ab und die Unsicherheiten bleiben für die Weltwirtschaft bestehen. Absatzplanung Die Absatzplanung für das Jahr 2024 sieht im Vergleich zum Vorjahres-Ist eine Zunahme der Gesamtabsatzmenge vor. Es besteht anhaltend eine starke Konkurrenzsituation mit hohem Preis- und Margendruck. Insbesondere steigende Rohstoffkosten durch Anstiege der Rohkaffee- und Kakaopreise stellen eine große Herausforderung dar. Hier muss versucht werden, die entstandenen Kostenerhöhungen auf der Marktseite an die Kunden weiterzugeben. Absatzentwicklung In den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres 2024 lag der Absatz leicht unter dem Niveau des Jahresabsatzplans. Aktuell wird davon ausgegangen, dass die Mengenerwartungen der Jahresplanung sehr ambitioniert gesteckt worden sind und es weiterer Anstrengungen bedarf, um diese zu erreichen. Es ist zu berichten, dass alle wesentlichen Verträge mit großen europäischen Lebensmittelketten für das erste Halbjahr 2024 bzw. für das komplette Jahr 2024 verlängert worden sind. Beschaffungsmarktentwicklung Rohkaffee Die Preise für Rohkaffee der Kaffeesorte Robusta zogen im Verlauf der ersten Wochen des neuen Jahres kräftig nach oben. Zu Beginn des Jahres lag der Preis noch bei 2.755 USD/to und er erhöhte sich im Zeitverlauf bis Ende Februar auf eine Marke von über 3.200 USD/to. Das Preisniveau der Sorte Arabica bewegte sich im selben Zeitraum unter der Marke von 200 Ct/lb in einer Bandbreite zwischen 176 und 191 Ct/lb. Aufgrund der noch nie dagewesen Marktentwicklung im Anbauland Vietnam mit der Folge einer nicht ausreichenden Belieferung der Märkte und eines stark erhöhten Bedarfs, schossen die Preise für Robusta Kaffees in den letzten Monaten regelrecht in die Höhe. Aufgrund des weiterhin hohen Bedarfs an Robusta Kaffee ist davon auszugehen, dass die weltweite Produktionsmenge nicht ausreichen wird. Im Jahresverlauf 2024 wird insbesondere bei der Sorte Robusta von weiter steigenden Preisen ausgegangen. Zudem wird ebenfalls mit einem Anstieg des Einsatzes der Kaffeesorte Arabica gerechnet, was auch hier zu einem Preisanstieg führen wird. EUR/US Dollar Von Januar bis Ende Februar 2024 notierte der EURO gegenüber dem USD weitestgehend seitwärts auf einem Niveau von 1,07 bis knapp 1,09 USD. Aktuell wird davon ausgegangen, dass der EURO-Dollar Kurs sich in den nächsten Monaten weiterhin in einer Bandbreite von 1,06 bis 1,12 USD bewegen wird. Beschaffungsmarktentwicklung Die allgemeine Beschaffungslage und die Verfügbarkeit einiger Rohstoffe und Packmittel hat sich in den letzten Monaten verbessert. Es wird derzeit von stabilen Preisen bei Verpackungsmaterialien im Jahresverlauf 2024 ausgegangen. Die Situation am Strom- und Gasmarkt hat sich entspannt. Bezüglich der Energiepreise ist augenblicklich von einer horizontalen Preisentwicklung im Jahresverlauf auszugehen. Maßgeblich sind jedoch weiterhin die schwierigen politischen, wirtschaftlichen und inflationären Rahmenbedingungen weltweit. Es ist daher gegenwärtig äußerst schwierig abzusehen, wie sich die Marktpreise und letztendlich auch die Beständigkeit der Lieferketten entwickeln werden. Investitionsplanung Das Investitionsbudget 2024 beläuft sich auf 4,2 Mio. €. Ein wesentlicher Bestandteil der Investitionen ist der Aufbau einer neuen Verpackungslinie für Beutel. Des Weiteren werden bereits begonnene Investitionsprojekte zur Energieeinsparung wie die Erneuerung der Kälteanlagen für die Produktionsgebäude fortgeführt. Bei einem Großteil der zu tätigenden Investitionen handelt es sich um Ersatzinvestitionen in die Produktionsanlagen und die logistischen Abläufe. Hierzu zählen neue HF-Geräte, Förderstrecken, Wechselbrücken und Kunststoffpaletten. Weitere Investitionen in die Produkt- und Arbeitssicherheit vervollständigen das Investitionsbudget. Investitionen in die stetige Modernisierung der IT-Infrastruktur und in die IT- und Netzwerksicherheit bilden ebenfalls einen festen Bestandteil der Investitionsplanung. Das Investitionsvolumen wird durch den geplanten Netto-Cashflow abgedeckt. Ausblick Aufgrund der geschilderten Situation auf der Verkaufs- und Einkaufsseite geht die Geschäftsführung von einem positiven Geschäftsjahr 2024 aus.
Hamburg, 23.02.2024 Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang 2023(1) Allgemeine Angaben zum UnternehmenDie DEUTSCHE EXTRAKT KAFFEE GMBH, gegründet 1955 in Hamburg, ist eine Tochtergesellschaft der CAFEA GmbH und ist der führende Hersteller von löslichen Kaffees und löslichen Kaffeegetränken im Bereich der Handelseigenmarken auf europäischer Ebene. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nummer HR B 7795 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung folgt dem Gesamtkostenverfahren nach Maßgabe des § 275 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz erfolgte gem. § 266 HGB i.V.m. § 42 GmbHG. (2) Bewertungs- und AusweisänderungenAusweisänderungen gegenüber dem Vorjahr fanden nicht statt. Die Bewertungsmethoden blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert. (3) Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDas Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren historischen Anschaffungskosten, gekürzt um Abschreibungen und Investitionszuschüsse, bewertet. Die Abschreibungszeiten lauten wie folgt:
Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen handelt es sich ausschließlich um 100%ige Beteiligungen, die mit ihren Anschaffungskosten angesetzt werden. In den Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden befristete Darlehen an die OOO INTERCAFE ausgewiesen. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu den Anschaffungskosten bewertet. Für Rohstoffe wurde eine Verprobung gegen den Beschaffungsmarkt vorgenommen. Die zugrunde gelegten Anschaffungskosten verstehen sich hierbei als Durchschnittswerte aus den arbeitstäglichen Aufzeichnungen der Zu- und Abgänge. Unfertige und Fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten angesetzt worden, die angemessene Teile der Gemeinkosten nach § 255 Abs. 2 HGB enthalten. Soweit diese Herstellungskosten zuzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten nicht durch die Absatzpreise gedeckt werden, ist verlustfrei bewertet worden. Im gesamten Vorratsvermögen sind Risiken aus einer verminderten Verwertbarkeit wegen überlanger Lagerdauer gesondert berücksichtigt worden. Die Gesellschaft hat bei der Bewertung der Rohstoffe, unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie Waren von der Lifo- Bewertung gem. § 256 HGB Gebrauch gemacht. Die Lifo-Bewertung ergab einen Gesamt-Lifo-Abschlag auf die Vorräte in Höhe von T€ 28.796. Durch die Reduzierung der Lifo-Reserve erhöhte sich das Jahresergebnis um T€ 1.830. Ansatz der Lifo- Bewertung sind die Anschaffungswerte nach Altersabwertungen und Abschlägen auf den verlustfreien Wert oder den niedrigeren Marktwert. Es befindet sich grundsätzlich kein mit Kaffeesteuer belasteter Kaffee in den Beständen. Lediglich für kaffeehaltige Ware (Kaffee-Chicorée-Mischungen und lösliche Kaffeegetränke) ist für den Mischungseinsatz versteuerter löslicher Kaffee einzusetzen. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine pauschale Wertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst und künftige Kostenanpassungen wurden berücksichtigt. Die Rückstellungen werden mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Bankguthaben und -verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet; soweit Fremdwährungstermingeschäfte zur Deckung von Einkäufen bestehen, wurden die Kurse der Kurssicherung angesetzt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Vom Wahlrecht gem. § 274 Abs.1 HGB hinsichtlich des Ausweises aktiver latenter Steuern wird Gebrauch gemacht, die auf den Bewertungsunterschieden bei den Rückstellungen für Abbruchverpflichtung, Archivierung und Dienstjubiläen beruhen. Aktive und passive latente Steuern werden, soweit vorhanden, miteinander verrechnet und bei einem passiven Überhang gesondert ausgewiesen. (4) WährungsumrechnungFremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. (5) Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem anliegenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Anteile an verbundenen Unternehmen
Die Forderungen haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ertragssteuerforderungen in Höhe von T€ 749 (Vj.: T€ 2.221) ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten Die Entwicklung der Verbindlichkeiten ist dem anliegenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen. Alle Verbindlichkeiten haben eine vereinbarte Restlaufzeit von höchstens einem Jahr. (6) Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse
Periodenfremde Erträge
Arbeitnehmergruppen (Vollbeschäftigte)
Abschreibungen Die Entwicklung der Abschreibungen ist der anliegenden Tabelle Entwicklung der Abschreibungen zu entnehmen. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die nicht separat ausgewiesenen Zinsaufwendungen von T€ 41 (Vj. T€ 38) aus der Abzinsung von Rückstellungen gem. BilMoG betreffen die Rückstellungen für Archivierung, Abbruchverpflichtung und Dienstjubiläen. Periodenfremde Aufwendungen
(7) Sonstige finanzielle VerpflichtungenVerpflichtungen aus Miet- und Leasing-Verträgen
Das Bestellobligo (vor dem Bilanzstichtag in Auftrag gegebene Investitionsvorhaben) beläuft sich auf T€ 623 (Vj. T€ 859). (8) Derivative FinanzinstrumenteBei der DEK bestehen zum Bilanzstichtag keine derivativen Finanzkontrakte. (9) HaftungsverhältnisseDie Bürgschaften bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen und bergen keinerlei Risiken aufgrund ihrer guten Bonität. Die Werte sind der anliegenden Tabelle Haftungsverhältnisse zu entnehmen. (10) Geschäftsführung der GesellschaftVorschüsse und Kredite gem. § 285 Nr. 9c HGB wurden während des Geschäftsjahres nicht gewährt. Geschäftsführer waren zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung die Kaufleute Herr Jan Beernd Rothfos und Frau Anne Kathrin Rothfos. Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung beliefen sich auf T€ 247. (11) KonzernabschlussDer Abschluss der Gesellschaft wird in den von der Gesellschafterin CAFEA GmbH, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Die gemäß § 285 Nr.17 HGB aufzuschlüsselnden Honorare werden im Konzernabschluss ausgewiesen. (12) GewinnverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 10.730.280,84 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, 23. Februar 2024 Geschäftsführung Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Entwicklung der Abschreibungen zum 31. Dezember 2023
Haftungsverhältnisse zum 31. Dezember 2023 Es bestehen keine Haftungsverhältnisse zum 31.12.2023. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die DEUTSCHE EXTRAKT KAFFEE GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der DEUTSCHE EXTRAKT KAFFEE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DEUTSCHE EXTRAKT KAFFEE GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Tornesch, den 23. Februar 2024 gmp
nord audit GmbH
Andy Mommsen, Wirtschaftsprüfer |
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