Stammdaten

Register
Amtsgericht Traunstein HRB 3774
Vorher
ALMAMET GmbH Handel mit Spänen und Pulvern aus Metall
Eingetragen
3.1.1984
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugLeichtmetallgießereien
Gegenstand
Handel mit Spänen und Pulvern aus Nichteisen-Metallen, vorwiegend Magnesium und dessen Legierungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jakob Strickner
seit 26.7.2023
Prokura
Christian Weber
seit 26.7.2023
Geschäftsführer
Barbara Buchner
seit 9.2.2009
Prokura
Bernhard Rauch
seit 15.1.2007
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
L**** K*****
14.50%
M****** K*****
14.50%
E******** B*****
14.50%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

5 von 6 Anteilseignern sichtbar

Name
Ort
Anteil
LMEC GmbH
Germany
58.00%
Karl Köhler GbR
Germany
12.75%
A******** R*******
10.00%
K*** U***** K*****
8.75%
B******* R****
7.50%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

ALMAMET GmbH

Ainring

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der ALMAMET GmbH

Inhalt

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Bericht über Zweigniederlassungen

IV. Prognosebericht

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

2. Chancenbericht

3. Gesamtaussage

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Ziel der ALMAMET GmbH ist weiterhin, sich als führender Anbieter von Produkten für die Entschwefelung von Roheisen - insbesondere auf Basis von Magnesium - am Weltmarkt zu behaupten. Des Weiteren werden Magnesiumspäne und -pulver für die chemische und pyrotechnische Industrie angeboten sowie Anwendungstechnologien für diese Produkte weiterentwickelt. Durch die langjährige, weltweite Tätigkeit hat sich die ALMAMET GmbH ein umfassendes Know-How erarbeitet, das die Grundlage für eine erfolgreiche Geschäftsentwicklung bildet.

Die ALMAMET GmbH verwendet zur Herstellung ihrer Produkte vorrangig metallisches Magnesium mit einer Reinheit von mindestens 99,9 %. Die Produktpalette der ALMAMET GmbH umfasst feine Pulver, Späne, Granalien und deren Mischungen sowie Kalk- und Calciumcarbidgemische.

Heute beliefert die ALMAMET GmbH alle wesentlichen Chemie- und Stahlwerke weltweit.

Entsprechend der Firmenphilosophie hat die ALMAMET GmbH heute Niederlassungen, Tochterunternehmen und Beteiligungen in Mittel- und Osteuropa, Asien, Nordamerika und Südafrika.

2. Forschung und Entwicklung

Seit einigen Jahren wird der Aufbau von Ressourcen und Verarbeitungskapazitäten im Bereich von Sekundärmaterialien forciert. Da sekundäre Magnesiumlegierungen besonders effektiv bei der Entschwefelung eingesetzt werden können, sieht die ALMAMET GmbH hier große Chancen, die nicht zuletzt auch positive Effekte auf die Umwelt haben. Dies bestätigt auch die Auszeichnung mit dem "Environmental Responsibility Award 2020", der von der International Magnesium Association verliehen wurde. Das Tochteruntenehmen "Magnesium Solutions Europe" konnte in 2023 die Erweiterung seiner Recyclinganlage fertigstellen und ist nun für die Almamet GmbH ein wichtiger Lieferant in diesem Bereich.

Zusätzlich hat der Bau von Kalkaufbereitungs- und Entschwefelungsanlagen das Leistungsspektrum erweitert und bringt in Verbindung mit den Entschwefelungsprodukten viele Synergieeffekte. Die Entwicklung und Etablierung dieses Bereiches werden von einem in der Branche sehr erfahrenen Team von Ingenieuren im Büro in Ahlen durchgeführt. Erste Projekte in Indien und Osteuropa konnten bereits erfolgreich umgesetzt werden.

Außerdem partizipiert die ALMAMET GmbH an mehreren Förder- und Innovationsprojekten, die vom ZIM (Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand) gefördert werden und erarbeitet dabei mit Universitäten und anderen spezialisierten Unternehmen neue Lösungsansätze für den zukünftigen Einsatz verschiedener Magnesiumprodukte.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Verhältnis zum Vorjahr um ca. 0,3 % leicht geschrumpft. Die hohe Inflation und die anhaltende Energiekrise prägten den Anfang des Jahres 2023. Durch die Senkung der Energiepreise im Laufe des Jahres und eine schrittweise Entspannung der Lieferketten hat der Druck auf die Inflation zunehmend abgenommen. Dennoch waren die gestiegenen Zinsen und die jährliche durchschnittliche Inflationsrate von 5,9 % ein Bremsfaktor für die Konjunktur.

Mit mäßigem Tempo entwickelte sich auch die Weltwirtschaft. Gleichzeitig gab es deutliche Unterschiede in den einzelnen Regionen. Während die USA bisher ein starkes Wirtschaftswachstum verzeichnet haben, ist die Konjunktur in Europa schwach. Die Dynamik der chinesischen Wirtschaft ist aufgrund der anhaltenden Probleme im Immobiliensektor gebremst und der globale Handel zeigte ebenfalls eine schwache Entwicklung.

In der weltweiten Stahlproduktion hat sich die Erzeugungsmenge in 2023 stabilisiert, nachdem die Produktion im Jahr 2022 deutlich und zum ersten Mal seit 2015 um 4 % gesunken war. Laut Worldsteel lag der Rohstahlausstoß mit 1,88 Mrd. Tonnen fast auf dem Vorjahresniveau. Es gibt jedoch bedeutende Unterschiede in der konjunkturellen Entwicklung in den verschiedenen Ländern und Regionen.

Obwohl in China, dem mit Abstand weltweit größten Stahlproduzenten etwa 1,02 Mrd. Tonnen Rohstahl erzeugt wurden, zeigte sich die Produktion der meisten europäischen Hersteller negativ. Der Rohstahlausstoß ging in Italien und Spanien um ungefähr 2,5 % zurück. In einigen Ländern wie Frankreich, Polen, Tschechien, Belgien und den Niederlanden gab es sogar einen Rückgang im zweistelligen Prozentbereich, während in der Slowakei und Finnland gegen den Trend steigende Produktionszahlen verzeichnet wurden.

Indien, das nach China der zweitgrößte Stahlproduzent ist, verzeichnete im Jahr 2023 ein kräftiges Wachstum um 12 % auf 140 Millionen Tonnen. Weitere große Stahl produzierende Länder wie Südkorea, der Iran und die USA verzeichneten leichte Zuwächse. Die Herstellungsmenge wurde von Russland um etwa 6 % auf 76 Mio. Tonnen erhöht, während sich der Rohstahlausstoß der Ukraine seit Beginn des Krieges um fast 70 % (6,2 Mio. Tonnen) verringerte.

In Deutschland wurde so wenig Stahl hergestellt wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr. Laut der Wirtschaftsvereinigung Stahl ist die Produktion von Rohstahl in Deutschland gegenüber 2022 um 4 % auf 35,4 Millionen Tonnen gesunken. Das Produktionsvolumen war zuletzt nur während der Finanzmarktkrise in 2009 niedriger. Damals stieg es jedoch nach einem starken Einbruch aufgrund der Rezession schnell wieder an.

Genauer betrachtet hat die Produktion von Elektrostahl im Jahr 2023 deutlich abgenommen. Sogar der Tiefpunkt während der Finanzmarktkrise wurde um etwa 1,5 Mio Tonnen unterschritten, ein Minus von etwa 11 %. Laut Verbandsangaben begründet sich der Rückgang in der schwachen Baukonjunktur in Verbindung mit den hohen Strompreisen. Die Produktion von Oxygenstahl konnte sich im letzten Jahr nur auf einem niedrigen Niveau stabilisieren. Der Absatz fiel nochmals um 0,9 % auf 25,6 Millionen Tonnen im Vergleich zu 2022.

Kerstin Maria Rippel, Hauptgeschäftsführerin der Wirtschaftsvereinigung Stahl, erläutert den Ernst der Lage für Deutschland: "Trotz globaler Konjunkturerholung kommen wir hierzulande nicht voran. Das ist eine schlechte Nachricht, die weit über unseren Sektor hinausreicht, denn die Stahlnachfrage ist ein Indikator für die allgemeine Verfassung des Industriestandorts Deutschland. Wenn wir als Gesellschaft die Klimaziele erreichen und zugleich unsere wirtschaftliche Stärke und Widerstandsfähigkeit erhalten wollen, brauchen wir eine starke Industrie. Und um den Industriestandort Deutschland wieder nach vorne zu bringen, müssen jetzt die notwendigen Schritte eingeleitet werden."

Mit Blick auf die deutsche Chemie- und Pharmaindustrie hat das Jahr 2023 insgesamt ebenfalls einen schlechten Abschluss gemacht. Insbesondere die schwache Industriekonjunktur in Europa und der intensive Wettbewerb führten zu Umsatzeinbußen im In- und Ausland. Die Folge waren weitere Produktionsdrosselungen.

In Zahlen ausgedrückt ging die Produktion um 7,9 % im Vorjahresvergleich zurück, die Kapazitätsauslastung lag bei ca. 77 % und die Zahl der Beschäftigten von 477.000 blieb stabil. Gleichzeitig verringerten sich die Verkaufserlöse um 12,2 % auf 229,3 Mrd. Euro.

Laut Wolfgang Große Entrup, dem Hauptgeschäftsführer von VCI, gibt es immer noch wenige positive Nachrichten für Deutschland als Standort. Die schleppende Konjunktur und die strukturellen Probleme beeinträchtigen nicht nur die chemisch-pharmazeutische Industrie, sondern die gesamte heimische Wirtschaft. Dennoch gibt es erste Hoffnungen. Seit Anfang des Jahres 2024 gibt es von einigen Firmen Berichte über eine leichte Verbesserung der Auftragslage, insbesondere im Ausland.

Obwohl es vorsichtige positive Anzeichen gibt, kann das VCI noch keine Veränderung des Wirtschaftstrends erkennen. Die Situation auf den Märkten für Energie und Rohstoffe bleibt angespannt. Die Unternehmen sind weiterhin von dem anhaltenden Auftragsmangel und den hohen Produktionskosten in Deutschland betroffen. "Die deutsche Wirtschaft braucht dringend ein Comeback. Dazu ist eine Kehrtwende in der Wirtschaftspolitik nötig, die den Fokus auf Wachstum, Transformation und Resilienz legt."

Nicht anders sieht es auf europäischer Ebene aus. Auch hier stand die Chemieindustrie vor einem turbulenten Jahr und musste sich mit ähnlichen Herausforderungen auseinandersetzen und in den ersten neun Monaten des Jahres einen Produktionsrückgang von 10,6 % verzeichnen, obwohl auch hier war in puncto Kapazitätsauslastung noch viel Luft nach oben war.

Trotz dieser Hürden bleibt die chemische Industrie von zentraler Bedeutung für die europäische Wirtschaft. Durch den Übergang zu sicheren, nachhaltigen und klimaneutralen Praktiken spielt sie eine entscheidende Rolle bei der Verwirklichung des Green Deal. Von dieser Branche entwickelte Lösungen verlängern die Lebensdauer von Windkraftanlagen, wandeln Abfall in nachhaltige Fasern für Kleidung um und verbessern die Batterien von Elektrofahrzeugen.

Es wird erwartet, dass die Chemie- und Hochleistungswerkstoffindustrie im Jahr 2024 weiterhin mit den Herausforderungen konfrontiert sein wird, die auch im Jahr 2023 anhielten. Institutionen wie die OECD, der IWF und die Weltbank senden Warnsignale, dass sich die Weltwirtschaft vorerst nicht erholt.

2. Geschäftsverlauf

Vor dem Hintergrund der gedämpften Konjunktur und der negativen Entwicklung in manchen Teilbereichen der Stahl- und Pharmaindustrie, hat die ALMAMET GmbH im Jahr 2023 ein sehr gutes Ergebnis erwirtschaftet. Der Jahresumsatz und die erzielten Erträge haben sich zwar im Verhältnis zum Vorjahr deutlich reduziert, dieser Effekt ist jedoch vorrangig auf die gesunkenen Rohstoff- und Frachtkosten zurückzuführen.

Die starke Marktposition der ALMAMET GmbH bei den etablierten Kunden in Europa ist nach wie vor gefestigt und konnte durch die große Verlässlichkeit während der Unsicherheiten der letzten Jahre weiter ausgebaut werden. Die Entwicklung des Geschäfts in den Schwellenländern ist weiterhin gut.

Im Bereich der Kalkprodukte konnten die Mengen weiter ausgebaut werden. Der Ausblick in diesem Bereich ist auch in den Schwellenländern für die kommenden Jahre weiterhin positiv. Im Bereich Handel war die Geschäftstätigkeit von stabilen Absätzen geprägt.

Die Produktion von Entschwefelungsmitteln in den Produktionsstätten der ALMAMET GmbH verlief im Geschäftsjahr 2023 reibungslos. Die langjährigen Geschäftsbeziehungen beim Einkauf von Magnesiumgranalien, -spänen und -pulvern sowie Entschwefelungsgemischen mit Unternehmen auf der ganzen Welt haben sich, wie schon in den vergangenen Jahren, bestens bewährt.

Die konstant hohe Qualität von Produkten und Dienstleistungen ist für die ALMAMET GmbH eine wesentliche Säule der Unternehmensphilosophie. Das Unternehmen verfügt seit 2012 über eine ISO-Zertifizierung, welche jährlich erfolgreich erneuert wird. So ist die ALMAMET GmbH nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualität) und nach ISO 14001:2015 (Umwelt) zertifiziert, was den Geltungsbereich Entwicklung, Herstellung, Aufbereitung und Vertrieb von Metallen, Additiven und Roheisenentschwefelungsmitteln am Standort Ainring sowie den Produktionsstandort Ratingen und das Werk für Kalkaufbereitung in Duisburg betrifft. Das Thema Sicherheit hat in der ALMAMET GmbH einen besonders hohen Stellenwert. Es werden laufend Schulungen abgehalten und mit halbjährlichen "Safety Seminaren" ergänzt.

Preise bei Transport und Materialeinkauf haben sich im Geschäftsjahr 2023 wieder beruhigt, die Lieferengpässe wurden behoben. Der USD, die wichtigste Währung beim Handel mit Magnesium, zeigte sich in 2023 besonders stabil, was sich auch positiv auf die Volatilität des Magnesiumpreises auswirkte.

Die wichtigsten Kennzahlen zum Geschäftsverlauf sind in Punkt 4 zusammengefasst.

3. Lage

Für die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der ALMAMET GmbH lassen sich durchwegs positive Resümees ziehen.

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 lässt sich die Ertragslage insgesamt als sehr zufriedenstellend bezeichnen, wobei die ALMAMET GmbH gute Ergebnisse sowohl im Kernmarkt Europa als auch in den übrigen Regionen der Welt erzielen konnte. Die gesunkenen Einkaufspreise wurden größtenteils an die Kunden weitergegeben. Damit führten der gesunkene Magnesiumpreis und die gesunkenen Transportkosten zu einer Reduktion beim Umsatz von 49,4 Mio.€ auf das Niveau von 2021. Auch die Materialkosten verringerten sich entsprechend um 41,5 Mio. €. Fixkosten wie der Personalaufwand sind gestiegen, hier spielten der Geschäftsführerwechsel und Gewinnbeteiligungen die Hauptrolle. Die Abschreibungen haben sich verringert, da keine großen Neuinvestitionen getätigt wurden. Die Versicherungskosten haben sich etwas reduziert. Der persönliche Kontakt ist in der Almamet GmbH besonders wichtig, was sich in den hohen Reisekosten widerspiegelt. Auch Veranstaltungen, wie z.B. die Jubiläumsfeier zum 40jährigen Bestehen der Almamet GmbH und unter anderem das Erstellen einer Chronik, tragen hier zur Kostensteigerung im Bereich der Werbekosten bei. Das Plus von 4,7 Mio. € an Beteiligungserträgen zeigt vor allem noch die Folgen des herausragenden Geschäftsjahres 2022, das den Tochtergesellschaften die Möglichkeit bot, entsprechende Ausschüttungen zu tätigen. Die Veränderungen bei den Zinsaufwendungen spiegeln einerseits den verringerten Finanzierungsbedarf beim Working Capital und andererseits bereits die Zinsabsicherungen wider. Insgesamt konnte im Geschäftsjahr 2023 ein Jahresüberschuss von 10,7 Mio. € erwirtschaftet werden.

b) Finanzlage

Durch die gute Geschäftslage hat sich der Liquiditätsbedarf zum Jahresende nicht wesentlich verändert, da vor allem Working Capital finanziert wurde und dieses entsprechend der Marktpreise bei ähnlichen Mengen auch vergleichbare Werte wie zum Jahresende 2022 aufweist. Die ALMAMET GmbH verfügte somit über großzügige freie Kreditlinien. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten liegen zum Jahresende bei 10,3 Mio. € (9,1 Mio. € im Vorjahr). Die in den Vorjahren erwirtschaftete Liquidität wurde auch in 2023 nicht ausgeschöpft.

Die ALMAMET GmbH legt wie in den vergangenen Jahren großen Wert darauf, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wie im Vorjahr konnte ein positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erzielt werden.

c) Vermögenslage

Mit 82 % (VJ 86 %) macht das Umlaufvermögen zwar immer noch den größten Anteil am Gesamtvermögen der Gesellschaft aus, wobei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hier den größten Posten bilden. Die Verringerung der Marktpreise erklärt auch den starken Rückgang bei den Forderungen gegenüber Dritten. Im ersten Halbjahr floss Liquidität aus dieser Position wieder zurück ins Unternehmen.

Kurzfristig gebundenes Vermögen liegt deutlich unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten, woraus eine gesunde Bilanzstruktur erkennbar ist.

Das Eigenkapital verbesserte sich deutlich, nicht zuletzt aufgrund der gesunkenen Bilanzsumme. Zum Bilanzstichtag ergibt sich damit eine Eigenkapitalquote von rund 57,4 %.

Aufgrund des strengen Niederstwertprinzips und den Regeln der verlustfreien Bewertung wurden sämtliche erkennbaren Verluste über Abwertungen und Rückstellungen im Jahresabschluss berücksichtigt.

Wesentliche Investitionen wurden in der ALMAMET GmbH in 2023 nicht getätigt. Jedoch gab es diverse Ersatzinvestitionen in bestehende Anlagen, in der Gewinn- und Verlustrechnung lässt sich dies an den gestiegenen Kosten für Reparaturen und Instandhaltung erkennen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Im Rahmen der Unternehmenssteuerung spielen insbesondere die Kennzahlen Umsatz, Umsatzrendite, Eigenkapitalrendite sowie EBIT und EBITDA eine Rolle.

Der im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Umsatz i.H.v.78,6 Mio. (128 Mio. € 2022) ist hauptsächlich auf drei Faktoren zurückzuführen: gesunkene Magnesiumpreise, niedrigere Frachtpreise sowie eine schwächere Konjunktur. Durch die langjährigen Kundenbeziehungen mit konstant hoher Qualität blieben die bestehenden Marktanteile unangetastet.

Die Umsatzrendite der ALMAMET GmbH beläuft sich auf 13,63 % (2022 11,0 %), während die Eigenkapitalrendite 43,84 % (2022 66,6 %) beträgt. Das EBIT in 2023 betrug 3,83 Mio.€ (2022 14,55 Mio.€), das EBITDA 4,18 Mio.€ (im Vorjahr 14,96 Mio.€).

Die Planung wurde leicht übertroffen, weil die Rückgänge bei Materialpreisen etwas höher als erwartet waren und dadurch ein positiver Effekt beim Umsatz-Margenverhältnis entstanden ist.

5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die in den vergangenen Jahren eingestellten jüngeren Mitarbeiter im Bereich Technik und Entwicklung bilden in der Zwischenzeit zusammen mit bestehenden Mitarbeitern das "Leadership Team" bzw. das "Erweiterte Leadership Team" und sicherten damit, trotz Geschäftsführerwechsel, die Kontinuität. Durch externe sowie interne Fortbildungen in diversen Fachgebieten wurde sichergestellt, dass das Unternehmen am aktuellen Wissensstand bleibt und sein Know-How weiter ausbaut. Es gab wie in den Vorjahren Projekte im Bereich Produktentwicklung, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens langfristig zu sichern.

Das Thema Sicherheit wird nach wie vor großgeschrieben und wird in den internationalen Safety Seminaren der ALMAMET GmbH zweimal jährlich vertieft. Ein international zusammengesetztes Team sichert die Erfassung und Umsetzung von Verbesserungsmaßnahmen in diesem Bereich. Den Bemühungen im Bereich Sicherheit wurde außerdem mit der Verleihung des "2022 Health and Safety Award" seitens der International Magnesium Association Rechnung getragen.

Die geringe Personalfluktuation spricht für eine ausgezeichnete Mitarbeiterzufriedenheit innerhalb des Unternehmens. Durch zusätzliche Prämien wurden die Mitarbeiter am außergewöhnlichen Erfolg in 2023 beteiligt.

Ein weiterer Aspekt ist das positive Ergebnis aus dem Zwischenaudit für die ISO-Zertifizierungen 9001:2015 und 14001:2015, welche als wesentliches Qualitätsmerkmal weiterhin die langjährigen Geschäftsbeziehungen sichert. Auch Audits von Kunden bringen regelmäßig überdurchschnittlich gutes Feedback.

III. Bericht über Zweigniederlassungen

Das Büro Ainring übernimmt nach wie vor die Koordination für die 11 Tochtergesellschaften sowie zahlreiche Partnerfirmen und Zweigniederlassungen.

Durch ein neues Werk in China, das in 2024 fertiggestellt wurde - also noch vor dem Erstellen dieses Jahresabschlusses - wird die Beschaffungssicherheit weiter gefestigt. Gemeinsam mit der Gesellschaft in Sondershausen, die im Bereich Recycling aktiv ist, wird die Almamet GmbH mit ihren Entschwefelungsprodukten noch wettbewerbsfähiger. Leider ist in einem benachbarten Lager der chinesischen Tochtergesellschaft ein Brand ausgebrochen, der auf die dort gelagerten Produkte der Almamet übergegriffen hat. In diesem Zusammenhang sind beträchtliche Kosten entstanden.

Kernkompetenz des Büros Ahlen ist vor allem der Bereich Anlagenbau, über den bereits einige erfolgreiche Projekte abgewickelt wurden.

Durch das Ausscheiden eines Teilhabers erhöht sich der Anteil an Almamet Ukraine von 80 % auf 94,12 %. Die verbleibenden Anteile der Magnesium Solutions Europe GmbH (MSE) wurden zur Gänze gekauft, damit ist die MSE zu 100 % im Eigentum der Almamet GmbH.

Die Produktion in Ratingen zeichnet sich nach wie vor durch Konstanz und Kontinuität aus. Durch das Know-How und die jahrelange Erfahrung sind die Mitarbeiter vor Ort in der Lage, spezifisch maßgeschneiderte Produkte für die Kunden weltweit zuverlässig herzustellen. Die Herausforderung ist der Mangel an Arbeitskräften, um die Kontinuität auch in Zukunft zu gewährleisten.

Neben der bereits lange bestehenden Kalkaufbereitungsanlage in Duisburg konnten auch in 2023 durch die Produktionsniederlassung in Tschechien weitere Kunden beliefert werden.

IV. Prognosebericht

Die ALMAMET GmbH hat in einem schwierigen Umfeld in 2021 und 2022 Rekordergebnisse erwirtschaftet. 2023 war ebenfalls ein Jahr, in das diese Erfolge noch hineinreichten. Die hohe Dynamik hat die ALMAMET GmbH strukturell und wirtschaftlich gestärkt. Das neue Führungsteam sitzt fest im Sattel und ist auf die Themen Inflation, Energie- und Arbeitnehmerknappheit gut vorbereitet. Nach wie vor ist der enge Kontakt zu den Kunden und anderen Stakeholdern in der Branche das Erfolgsrezept, um zeitnah auf Veränderungen reagieren zu können.

Durch das Forderungsmanagement, eine Warenkreditversicherung und die guten Beziehungen zu den Kunden stehen rechtzeitig wesentliche Informationen über eventuelle Zahlungsschwierigkeiten zur Verfügung.

Die Folgen des Konflikts in der Ukraine erschweren die Arbeit der dortigen Tochtergesellschaft. Die Almamet GmbH beobachtet die aktuelle Situation konsequent, reagiert auf sich ändernde Rahmenbedingungen angemessen und vermeidet dadurch wirtschaftlich negative Auswirkungen. Der Fortbestand der Tochter in der Ukraine ist derzeit nicht gefährdet.

Das Unternehmen wird im kommenden Geschäftsjahr alles daran setzen, den eingeschlagenen bewährten Erfolgskurs fortzuführen. Was Umsatzrendite sowie Eigenkapitalrendite angeht, lässt sich allgemein davon ausgehen, dass nach 2023 ein weiterer Rückgang stattfinden wird, aber das Niveau über dem des Jahres 2019 (Umsatzrendite 2019: 4,1 %; Eigenkapitalrendite 2019: 29,2 %) bleiben wird. EBIT und EBITA werden sich in 2024 entsprechend reduzieren und etwas über dem Niveau des Jahres 2019 (EBIT 2019: 1.457 T€; EBITA 2019: 1.754 T€) erwartet.

Das erste Quartal 2024 verlief sehr gut und das Management der ALMAMET GmbH konnte bisher erfolgreich auf die geänderten Begebenheiten reagieren. Insgesamt rechnet die Gesellschaft für 2024 mit einem Umsatzrückgang bei leicht steigenden Mengen. Die Geschäftsführung wurde von Herrn Alexander Rhomberg an Herrn Christian Weber übergeben, der ein international erfahrenes Team zur Seite hat. Zur Bewahrung des Know-Hows wurde auch ein Beirat gegründet, über den die Eigentümer in enger Abstimmung mit dem Leadership Team die Geschicke des Unternehmens begleiten.

Ein striktes Forderungsmanagement und entsprechende Liquiditätsplanung werden auch in einer Phase der hohen Zinsen den Unternehmenserfolg sichern.

Gegen den Trend sinkender Produktionsmengen der europäischen Stahlindustrie im Jahr 2023 konnte die ALMAMET GmbH ihre Marktposition festigen. Das Unternehmen hat seine Einkaufspolitik nach dieser Entwicklung ausgerichtet und versucht die Beschaffung von Rohstoffen mit Hilfe der Tochterfirma in China so gut wie möglich zu optimieren.

Aufgrund der gesunden Kapitalstruktur des Unternehmens sieht die ALMAMET GmbH dem zukünftigen Erfolg positiv entgegen.

Die Gesellschaft wird weiterhin auf die Qualität der Produkte, den kundenorientierten Service und die Beratung beim Einsatz der Entschwefelungsmittel bauen. Ziel ist, dass die globale Präsenz sowie die weitreichenden Kompetenzen das Unternehmen weiterhin auf Erfolgskurs halten.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die aktuellen, aber auch mittel- bis langfristigen Risiken liegen in den Beschaffungsmärkten, vor allem in China. Die Logistik und der Einkauf wurden in den letzten drei Jahren vor neue Herausforderungen gestellt. Die Absatzmärkte der entwickelten Industrieländer sind durch die Umweltauflagen im Umbruch. Für die Stahlwerke stellen diese Veränderungen eine besondere Herausforderung dar. Dementsprechend ist immer noch mit einer Verlagerung des Geschäftsschwerpunktes hin zu den Schwellenländern zu rechnen, was aus Sicht der ALMAMET GmbH einen stärkeren Fokus auf diese Märkte notwendig macht.

Konkrete Projekte, die sicherstellen sollen, dass auch künftig mit rentablen Margen konkurrenzfähig gearbeitet werden kann, wurden in Indien und der USA bereits umgesetzt.

Ertragsorientierte Risiken

Wesentlich für die ALMAMET GmbH sind Bonität und Zahlungsverhalten der Kunden. Um allfällige Ausfallrisiken zu minimieren, sind die Mehrheit der Verkaufskontrakte im Rahmen einer Warenkreditversicherung abgesichert. Das Ausfallrisiko von Kundenzahlungen ist somit durch diese Warenkreditversicherung gering. Zudem reagiert das Unternehmen auf frühe Ausfallsrisiken mit Vorauskasse, um die Lieferungen weiterhin gewährleisten zu können.

Durch den Krieg in der Ukraine ist die Tätigkeit der dortigen Tochterfirma stark eingeschränkt. Die Auswirkungen sind für die ALMAMET GmbH in erster Linie humanitärer und nur in untergeordneter Weise finanzieller Natur. Die Geschäftsbeziehungen haben sich in 2023 auf niedrigem Niveau eingependelt. Es gab kaum Schwierigkeiten beim Zahlungs- oder Güterverkehr.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die ALMAMET GmbH ist ständig bemüht, die mit den Metallpreisen und Devisenkursschwankungen einhergehenden Risiken durch entsprechende Deckung aus Gegenkontrakten und durch finanztechnische Hedging-Instrumente auszugleichen, damit ist die ALMAMET GmbH auch gegen die höheren Finanzierungskosten in Zukunft gewappnet. Die ALMAMET GmbH nutzt unter anderem Devisenterminkontrakte und nimmt Finanzierungen in Fremdwährungen in Anspruch.

Soweit möglich sind alle anderen der Gesellschaft bekannten Finanzrisiken nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Die aktuellen Finanzierungskosten, die durch stark steigende Zinsen entstehen, sind in der Planung berücksichtigt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. Liquiditäts- und Zahlungsstromschwankungsrisiken werden in Zusammenarbeit mit Banken nach Möglichkeit gedeckt. Zins-, Währungs- und Inflationsrisiken sind im Rahmen der Möglichkeiten abgesichert.

Sonstige Risiken

Die aktuelle Lage ist geprägt durch den Konflikt in der Ukraine und die damit verbundenen Sanktionen gegen Russland. Weiters belasten hohe Zinsen, Energiekosten und Personalknappheit die Geschäftstätigkeit. Die hohe Diversifizierung bei den Abnehmern bedingt, dass die Verschiebungen der Beschaffungs- und Absatzmärkte für die ALMAMET GmbH keine Verluste, sondern vor allem Verschiebungen bedeuten. Bis heute kann die ALMAMET GmbH den Bedarf und die Lieferverträge ihrer Kunden weltweit befriedigen und ist zuversichtlich, dass dies auch über 2023 hinaus so bleibt.

Was die Logistik betrifft, profitiert die ALMAMET GmbH von der lokalen Präsenz in den jeweiligen Ländern und ausreichenden Lagerbeständen. Weiters ist dadurch die Versorgung der Kunden für die absehbare Zukunft gesichert. Im Vergleich zu anderen Unternehmen ist die ALMAMET GmbH in der aktuellen Situation sehr gut positioniert und hat auch durch die frühe Reaktion auf Finanzierungsthemen und andere Einschränkungen bei Beschaffung und Distribution eine sehr gute Stellung am Weltmarkt behauptet.

2. Chancenbericht

Für 2024 rechnet die ALMAMET GmbH mit sinkenden Umsätzen und ebenso sinkenden Ertragsrenditen, die sich nach den letzten Rekordjahren, aber noch immer über dem Ergebnis von 2019 bewegen werden. Die kommenden Jahre sieht die ALMAMET GmbH weiterhin optimistisch, wobei auch globale Veränderungen berücksichtigt werden. Die bestehende Präsenz in der Ukraine ist bereits jetzt eine solide Basis, die nach Ende des Krieges ein großer Wettbewerbsvorteil sein wird. Weiters will die ALMAMET GmbH durch den steigenden Bedarf an hochwertigem und grünem Stahl profitieren. Außerdem wird die ALMAMET GmbH durch moderne Technologien einen wertvollen Beitrag zum Umweltschutz leisten und an neuen Produkten arbeiten.

Wachstum wird auch in Schwellen- und Entwicklungsländern stattfinden. Je nach Prognose werden gegen das Jahr 2030 bis zu zwei Drittel des Weltwirtschaftswachstums in jenen Regionen stattfinden, die in westlicher Terminologie gemeinhin als Entwicklungs- bzw. Schwellenländer gelten. Dank eines weiteren Anstiegs der Weltbevölkerung wird zwar bis Mitte des laufenden Jahrhunderts mit einer entsprechenden Zunahme der globalen Stahlverwendung gerechnet, Europa und Nordamerika werden den Prognosen zufolge jedoch stagnieren. Diese Entwicklung, die bereits in den Wachstumsraten sichtbar wird, spiegelt gleichzeitig die auch in der Stahlbranche verschobenen Kräfteverhältnisse wider. Noch in den 1970er Jahren kamen die 20 größten Stahlhersteller aus der entwickelten Industriewelt; heute ist es nicht einmal mehr die Hälfte und die jüngste Erhebung der wichtigsten Stahlproduzenten verdeutlicht die Verschiebung in Richtung Asien. Der Zugang der ALMAMET GmbH kann daher nur darin bestehen, sich konsequent auf die Bearbeitung dieser Märkte zu konzentrieren und auf Qualität, Service und Innovation zu fokussieren. Im Moment wird versucht, mit Hilfe der indischen Tochtergesellschaft den dort stark wachsenden Markt zu erschließen. Die ALMAMET GmbH ist zuversichtlich, dass sich weitere Projekte im Laufe der kommenden Jahre in Europa und über Europa hinaus realisieren lassen.

3. Gesamtaussage

Die wesentlichen Risiken der künftigen Entwicklung sieht die Gesellschaft in Krisenherden wie Israel, Ukraine und Russland sowie weltpolitischen Veränderungen bei den Beziehungen zwischen den Großmächten und der Beziehung zwischen China und Taiwan. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität und Internationalität sieht sich die ALMAMET GmbH für Bewältigung der verschiedenen Krisen sehr gut gerüstet.

Darüber hinaus sieht die ALMAMET GmbH die Risiken der künftigen Entwicklung weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld. Die Gruppe arbeitet stetig daran, diese in Chancen zu verwandeln.

Daneben kann die Monopolstellung Chinas als Magnesiumlieferant zu Risiken in der zukünftigen Rohstoffversorgung führen. Geänderte Rahmenbedingungen in den Bereichen Finanzierung, Personal und Energie erfordern vorausschauendes und strategisches Handeln.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Kreditlinien bei Bankinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Mit dem Großteil der Kunden besteht in der Regel eine langjährige Zusammenarbeit, außerdem wird das jeweilige Zahlungsverhalten regelmäßig und systematisch überwacht. Infolgedessen waren in den letzten Jahren nur marginale Ausfälle zu verzeichnen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei wird streng darauf geachtet, dass die entsprechenden Transaktionsvolumina im Einkauf und Verkauf, welche in Fremdwährung getätigt werden, mit den von der ALMAMET GmbH getroffenen Absicherungsinstrumenten deckungsgleich sind. Die Höhe der Absicherungsinstrumente orientiert sich dabei stets am Wert der zugrundeliegenden Transaktion. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko werden regelmäßig kurz- und mittelfristige Liquiditätsanalysen erstellt und dabei unterschiedliche Risikoszenarien simuliert.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informiert sich die Gesellschaft vor dem Abschluss einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität des entsprechenden Kunden.

 

Ainring, am 2. April 2024

ALMAMET GmbH

Christian Weber, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.370.179,20 6.856.152,23
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 17.753,00 2.502,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.753,00 2.502,00
II. Sachanlagen 2.705.310,00 3.008.036,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.571.095,00 1.637.883,00
2. technische Anlagen und Maschinen 889.454,00 1.072.045,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 244.761,00 298.108,00
III. Finanzanlagen 4.647.116,20 3.845.614,23
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 3.728.376,13 3.652.876,13
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 706.396,92 0,00
3. Beteiligungen 21.367,00 21.367,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 190.976,15 171.371,10
B. Umlaufvermögen 34.890.983,05 44.803.504,14
I. Vorräte 8.849.432,20 10.365.973,23
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.927.019,45 8.900.587,18
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 462.661,30 0,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.281.748,00 1.465.386,05
4. geleistete Anzahlungen 1.178.003,45 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21.856.430,10 30.494.870,47
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.824.100,64 12.247.439,85
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.518.652,21 16.336.817,38
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 893.365,99 0,00
4. sonstige Vermögensgegenstände 1.620.311,26 1.910.613,24
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.185.120,75 3.942.660,44
C. Rechnungsabgrenzungsposten 316.002,03 336.704,49
Summe Aktiva 42.577.164,28 51.996.360,86

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 24.425.298,35 21.266.429,89
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnvortrag 13.216.429,89 6.609.682,28
III. Jahresüberschuss 10.708.868,46 14.156.747,61
B. Rückstellungen 1.547.193,07 6.946.943,90
1. Steuerrückstellungen 399.159,54 6.083.250,41
2. sonstige Rückstellungen 1.148.033,53 863.693,49
C. Verbindlichkeiten 16.604.672,86 23.782.987,07
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.316.256,13 9.053.684,33
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.891.535,43 7.389.537,10
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 498.226,81 1.607.698,58
4. sonstige Verbindlichkeiten 898.654,49 5.732.067,06
davon aus Steuern 763.413,33 505.720,00
Summe Passiva 42.577.164,28 51.996.360,86

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 78.594.959,21 127.980.870,85
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 279.023,25 690.709,00
3. sonstige betriebliche Erträge 2.546.431,84 6.024.549,81
4. Materialaufwand 62.858.548,47 104.401.157,46
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 61.615.269,23 103.365.552,39
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.243.279,24 1.035.605,07
5. Personalaufwand 5.341.267,02 3.370.667,45
a) Löhne und Gehälter 4.827.615,95 2.888.127,58
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 513.651,07 482.539,87
davon Aufwendungen für Altersversorgung 20.136,05 15.577,75
6. Abschreibungen 439.133,27 410.906,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 346.890,37 410.906,02
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 92.242,90 0,00
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.538.573,05 11.429.899,09
8. Erträge aus Beteiligungen 8.951.477,12 4.220.109,29
davon aus Beteiligungen an verbundenen Unternehmen 6.462.162,50 2.200.000,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 375.165,73 66.974,21
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 3.077,36 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 483.912,61 901.368,44
davon an verbundene Unternehmen 4.560,19 25.089,00
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.369.649,88 4.308.313,06
13. Ergebnis nach Steuern 10.712.895,49 14.160.901,64
14. sonstige Steuern 4.027,03 4.154,03
Jahresüberschuss 10.708.868,46 14.156.747,61

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

der ALMAMET GmbH

1. Vorbemerkungen

Die ALMAMET GmbH mit Sitz in Ainring ist im Handelsregister des Amtsgerichts Traunstein unter HRB-Nr. 3774 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wird nach den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Bilanz erfolgt nach § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses ist im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grund werden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände liegt zwischen 3 und 8 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anschaffungskosten beinhalten die Anschaffungsnebenkosten; Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Die Abschreibungen erfolgen linear. Zu- und Abgänge werden zeitanteilig abgeschrieben.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 € werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgesetzt. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Gebäude werden über eine Nutzungsdauer von 50 Jahren abgeschrieben. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen liegt zwischen 2 und 20 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 2 bis 15 Jahre.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt grundsätzlich mit den Anschaffungskosten. Ergibt sich zum Bilanzstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert, erfolgt die Abschreibung auf den beizulegenden Zeitwert.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens wurden gemäß § 254 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, der über den Anschaffungskosten liegt. Die Wertdifferenz in Höhe von 48 T€ ist gemäß § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrt.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt nach dem Niederstwertprinzip zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder mit den niedrigeren Börsen- oder Marktpreisen bzw. beizulegenden Werten am Abschlussstichtag.

Die Aktivierung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene und notwendige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen. Ergibt sich nach der retrograden Ermittlung der Herstellungskosten ein niedrigerer beizulegender Wert, erfolgte die Abschreibung auf den niedrigeren Stichtagswert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Ausfallrisiken ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zusätzlich wird das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Fremdwährungsforderungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet; ergibt sich zum Bilanzstichtag ein niedrigerer Umrechnungskurs, erfolgt bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr die Abwertung auf den niedrigeren Devisenkassamittelkurs. Bei einem höheren Umrechnungskurs erfolgt bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von unter einem Jahr die Bewertung mit dem höheren Devisenkassamittelkurs. Liquide Mittel sind zum Nennbetrag aktiviert.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostenänderungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem restlaufzeitentsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden generell mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Die Erfassung von Währungsrechnungen erfolgen grundsätzlich zum Tageskurs im Zeitpunkt der Erstverbuchung. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet; ergibt sich zum Bilanzstichtag ein höherer Umrechnungskurs, erfolgt bei einer Restlaufzeit von unter einem Jahr der Ansatz des niedrigeren Stichtagskurses. Bei einem höheren Umrechnungskurs erfolgt bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeiten von unter einem Jahr die Bewertung mit dem höheren Devisenkassamittelkurs.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
Umbuchungen
T€
31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 94 17 0 0 111
94 17 0 0 111
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 2.540 0 0 0 2.540
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.441 4 73 0 2.372
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.034 74 218 0 890
6.015 78 291 0 5.802
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.387 76 0 0 4.463
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 706 0 0 706
3. Beteiligungen 21 0 21
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 171 20 0 0 191
4.580 802 0 0 5.382
10.689 897 291 0 11.295
kumulierte Abschreibungen Buchwert
01.01.2023
T€
Zugänge
T€
Abgänge
T€
31.12.2023
T€
31.12.2023
T€
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten 92 2 0 94 18
92 2 0 94 18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken 902 67 0 969 1.571
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.369 180 67 1.482 889
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 736 98 188 646 245
3.007 345 255 3.097 2.705
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 734 0 0 734 3.728
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 706
3. Beteiligungen 0 0 0 0 21
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 0 0 0 0 192
734 0 0 734 4.647
3.833 347 255 3.925 7.370

Bei den Zugängen aus Ausleihungen an verbundene Unternehmen handelt es sich um eine Umgliederung aus den Forderungen gegen verbundene Unternehmen.

Finanzanlagen

Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
T€
Anteile an verbundenen Unternehmen
ALMAMET India PVT Ltd. *) 100% 1.626
ALMAMET S.R.L, Tarnaveni, Romania *) 100% 6.199
ALMAMET Shanxi Reagents Co. Ltd., Shanxi China *) 100% 1.958
ALMAMET USA Inc. *) 100% 845
ALMAMET Ukraine LLC. *) 94,12% 793
ALMAMET France SAS *) 100% -762
Magnezyum ve Metal Tozlari Endüstri ve Ticaret A.S., Türkei *) 99,98% 6.042
ALMAMET South Africa (PTY) Ltd. *) 74% 1.381
Magnesium Solutions Europe GmbH *) 100% 856
Beteiligungen
SZD Solikamskij Zavod Desulfuratorov, Russia *) 50% 10.791
ZMR Zavod Metallurgitscheskij Reagentov, Russia *) 50% 541

bewertet mit den Umrechnungskursen zum 31.12.2023

*) Jahresabschluss 2023 - vorläufig

Die Nennung des Jahresergebnisses der Tochtergesellschaften und der Beteiligungen unterbleibt gemäß § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.824 12.247
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 13.519 16.337
davon aus Lieferungen und Leistungen 13.519 15.935
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 893 0
Sonstige Vermögensgegenstände 1.620 1.911
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 31 31
Forderungen gegen Gesellschafter 85 419
die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen 15 3

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 500 T€. Der Gewinnvortrag enthält ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von 48 T€.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Rückstellung ausländische Quellensteuer 134 0
Rückstellungen Personalbereich 810 567
Rückstellungen ausstehende Rechnungen 104 164
Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten 26 68
Rückstellung zur Erfüllung von Aufbewahrungsverpflichtungen 22 22
Übrige Rückstellungen 52 43
1.148 864

Verbindlichkeiten

(Vorjahreszahl in Klammern)

Gesamtbetrag Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
1 bis 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.316 8.672 1.644 0
(9.054) (5.614) (3.440) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.892 4.892 0 0
(7.390) (7.390) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 498 498 0 0
(1.608) (1.608) (0) (0)
davon Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 498 498 0 0
(680) (680) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 899 897 0 2
(5.731) (5.729) (2) (0)
davon aus Steuern 763 763 0 0
(506) (506) (0) (0)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0 0 0
(0) (0) (0) (0)
16.605 14.959 1.644 2
(23.783) (20.341) (3.442) (0)

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 0 T€ (i.V. 4.700 T€).

Latente Steuern

Aktive latente Steuern bestehen aufgrund Bilanzdifferenzen bei geleisteten Anzahlungen auf Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstiger Rückstellungen. Passive latente Steuern bestehen aufgrund von Bilanzdifferenzen im Anlagevermögen sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Ertragsteuermultifaktor beträgt 30%. Zum Abschlussstichtag liegt ein Überhang aktiver latenter Steuern vor. Die Geschäftsführung übt das Wahlrecht auf Aktivierung dieses Überhangs nicht aus.

Eventualverbindlichkeiten/Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft haftet aus Bürgschaften für Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten eines verbundenen Unternehmens bis zu einem Höchstbetrag von 1.000 T€. Zum Bilanzstichtag waren die Verbindlichkeiten mit 252 T€ valutiert. Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen.

Zudem haftet die Gesellschaft aus einer Bürgschaft für eine Darlehensverbindlichkeit von 1.000 T€ einer Tochtergesellschaft gegenüber einer Privatperson. Zum Bilanzstichtag waren die Verbindlichkeiten mit 1.000 T€ valutiert.

4. Erläuterungen zur Gewinn und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsätze gliedern sich regional auf nach:

2023
T€
Umsatz nach Region
Afrika/Asien 21.673
Amerika 3.202
Europa 53.720
78.595

Sonstige betriebliche Erträge

Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen beinhalteten einmaligen und/oder periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

2023
T€
2022
T€
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 9 5
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 55 18
Erträge aus Zuschüssen 69 39
Erträge aus der Währungsumrechnung 2.087 5.757
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen 68 0
Perioden- und betriebsfremde Erträge 20 22
2.308 5.841

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten einmaligen und/oder periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
T€
2022
T€
Spenden 3 14
Verluste aus dem Abgang von Sachanlagevermögen 6 5
Aufwand aus der Zuführung von Wertberichtigungen / Forderungsverluste 9 59
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2.791 5.144
2.809 5.222

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

2023
T€
2022
T€
Zinserträge von verbunden Unternehmen 30 13
Zinserträge von Gesellschaftern 12 14
Übrige Zinserträge 333 40
375 67

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

2023
T€
2022
T€
Zinsaufwenden an verbunden Unternehmen 5 0
Übrige Zinsaufwendungen 479 901
484 904

5. Sonstige Angaben

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2023
Anzahl
2022
Anzahl
Angestellte *) 26 23
gewerbliche Arbeitnehmer **) 11 10
Arbeitnehmer i.S. von § 267 Abs. 5 HGB 37 33
Auszubildende 0 0
Geschäftsführung 1 1
38 34

*) inkl. 6 (Vj. 6) geringfügig Beschäftigte

**) inkl. 2 (Vj. 2) geringfügig Beschäftigte

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Jährlich
T€
Bis Ende
T€
Leasingverträge befristet
befristet 59 148
unbefristet - -
Miet-/Pachtverhältnisse
befristet 7 5
unbefristet 220 -
Gesamtbetrag 286 153

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der ALMAMET GmbH oblag im Geschäftsjahr 2023 bis 30.06.2023 Herrn Alexander Rhomberg, Kaufmann (Salzburg).

Seit 01.07.2023 obliegt die Geschäftsführung Herrn Christian Weber, Wirtschaftsingenieur (Butzbach).

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 9a HGB unterbleibt unter Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB.

Honorar Abschlussprüfer

Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 22,5 T€ und entfällt in voller Höhe auf Prüfungsleistungen.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen LMEC GmbH mit Sitz in Mühlheim an der Ruhr hält 58 % der Anteile der Almamet GmbH.

Die Gesellschaft ist in den Konzernabschluss der LMEC GmbH mit Sitz in Mühlheim an der Ruhr einbezogen. Nach § 291 (2) Nr. 4 HGB ist die Gesellschaft daher von der Verpflichtung einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen befreit.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn, bestehend aus einem Gewinnvortrag in Höhe von 13.216.429,89 € und dem Jahresüberschuss in Höhe von 10.708.868,46 € in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ainring, 28. Mai 2024

ALMAMET GmbH

Geschäftsführung

Christian Weber

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die ALMAMET GmbH, Ainring

Prüfungsurteile

Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALMAMET GmbH, Ainring, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Wir haben den Jahresabschluss der ALMAMET GmbH, Ainring - bestehend aus der Bilanz zum 31. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Trostberg, 24. Juni 2024

M & P Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernd Meyer, Wirtschaftsprüfer

(Siegel)

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 2.8.2024.

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