Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 243718
Vorher
netgo Software 2 GmbHnetgo Software GmbH
Eingetragen
1.7.2022
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Die Entwicklung und der Vertrieb von Soft- und Hardware sowie die Entwicklung und der Vertrieb von IT-Systemen. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, Server mit Software-Paketen für Kunden auszurüsten, zu betreiben und den Kunden diese Server oder die Software zur Miete oder Nutzung - auch im Internet - anzubieten oder durch Werbung zu finanzieren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robin Benkler
seit 8.7.2025
Prokura
Geschäftsführer
Kai-Michael Bodach
seit 21.7.2022
Prokura
Matthias Nietz
seit 1.7.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
netgo group GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

netgo group GmbH

Borken

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeine Angaben

2. Konsolidierungskreis

3. Grundlagen des Konzernabschlusses und Konsolidierungsmethoden

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

7. Organe der Gesellschaft

8. Sonstige Angaben

9. Konzernabschluss

10. Nachtragsbericht

1. Allgemeine Angaben

Die Konzernmuttergesellschaft netgo group GmbH (nachfolgend "netgo group" oder "Gesellschaft") ist im Handelsregister beim Amtsgericht Coesfeld unter der Nummer HRB 18760 mit Sitz in 46325 Borken, Weseler Straße 9 eingetragen.

Der vorliegende Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage des Handelsgesetzbuches nach den Vorschriften der §§ 290ff. HGB und auf Basis der ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt.

Die Konzernbilanz und die Konzerngewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 298 Abs. 1 HGB i.V.m. § 266 bzw. § 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) und der Konzernanhang nach den Vorschriften der §§ 313 f. HGB aufgestellt. Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt in Euro.

Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen sämtliche Angaben in Tausend Euro (kurz: TEUR).

Angaben die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind grundsätzlich in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung aufgeführt.

2. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden neben der netgo group GmbH grundsätzlich alle Unternehmen einbezogen, für die die Gesellschaft am Bilanzstichtag mittelbar oder unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte hält. Der Konzern besteht aus den nachfolgend aufgeführten Gesellschaften:

Einbezogene Gesellschaften Sitz un-/mittelbare Beteiligung in % Erstkonsolidierungszeitpunkt
NETGO GmbH Borken 100 18.11.2019
sila consulting GmbH Borken 100 18.11.2019
Mehrwerk GmbH Karlsruhe 100 01.12.2019
CONTENiT GmbH 1) Bocholt 50 18.11.2019
netgo Gießen GmbH Gießen 100 18.11.2019
Commehr GmbH Berlin 100 16.07.2020
netgo Mitte (vormals CSM MeinSystemhaus GmbH) Warendorf 100 30.09.2020
netgo Ost GmbH (vormals: netgo GmbH) Berlin 100 12.02.2021
Adrigo GmbH 2) Berlin 100 12.02.2021
netgo Stuttgart GmbH Stuttgart 100 21.05.2021
netgo Frankfurt GmbH Frankfurt 100 21.05.2021
netgo Dortmund GmbH Dortmund 100 21.05.2021
netgo production GmbH Mannheim 100 21.05.2021
netgo Mannheim GmbH Mannheim 100 21.05.2021
netgo Nord GmbH Hamburg 100 21.05.2021
netgo eservices GmbH Mannheim 100 21.05.2021
netgo Nürnberg GmbH Nürnberg 100 21.05.2021
netgo tax GmbH (vormals: netgo West Beteiligungs GmbH, Borken) Waltrop 100 01.01.2022
netgo software GmbH (vormals: netgo Software 2 GmbH) Berlin 100 01.07.2022

1) Diese Unternehmen werden at-equity in den Konzernabschluss einbezogen.
2) Indirekte Beteiligungen

Im Berichtsjahr fanden folgende Änderungen des Konsolidierungskreises statt:

Die netgo tax GmbH (vormals netgo West Beteiligungs GmbH) wurde ab dem 1. Januar 2022 voll konsolidiert. Im Vorjahr war die Gesellschaft noch von untergeordneter Bedeutung.

Die netgo tax GmbH hat mit Wirkung zum 28. Februar 2022 die Kommanditanteile an der ckn GmbH & Co. KG, Waltrop, erworben. Die ckn GmbH & Co. KG war zu 100% an der divacon GmbH, Kassel, beteiligt. Der Erstkonsolidierungszeitpunkt des Teilkonzerns ckn GmbH & Co. KG wurde auf den Vollzugstag 28. Februar 2022 festgelegt, sodass die Erträge und Aufwendungen des Teilkonzerns für zehn Monate im Konzernabschluss Berücksichtigung finden

Die netgo West Verwaltungs GmbH als Komplementärin der ckn GmbH & Co. KG wurde rückwirkend auf den 1. Januar 2022 auf die netgo tax GmbH verschmolzen. In Folge dieser Verschmelzung ist die ckn GmbH & Co. auf die netgo tax GmbH als einzig verbleibende Gesellschaft mit Rückwirkung zum 1. Januar 2022 angewachsen. Anschließend sind die divacon GmbH, Kassel, und die netgo Aachen GmbH rückwirkend auf den 1. Januar 2022 auf die netgo tax verschmolzen worden. Sämtliche Vermögens- und Erfolgseffekte aus den genannten Umwandlungen wurden eliminiert, da es ich um konzerninterne Umwandlungsvorgänge handelte.

Die netgo Ost GmbH, Berlin, wurde rückwirkend auf den 1. Januar 2022 auf die netgo GmbH, Berlin, verschmolzen. Die netgo GmbH, Berlin, wurde anschließend umfirmiert in netgo Ost GmbH. Sämtliche Vermögens- und Erfolgseffekte der Umwandlung wurden eliminiert, da es sich um einen konzerninternen Verschmelzungsvorgang handelte.

Die workbees GmbH wurde rückwirkend auf den 1. Januar 2022 auf die netgo Ost GmbH (vormals netgo GmbH, Berlin) verschmolzen. Sämtliche Vermögens- und Erfolgseffekte der Umwandlung wurden eliminiert, da es sich um einen konzerninternen Verschmelzungsvorgang handelte.

Die netgo software 2 GmbH, Berlin, ist entstanden durch die zum 1. Januar 2022 rückwirkende Abspaltung des rechtlich unselbständigen Teilbetriebs "Software" der netgo Ost GmbH, in die neugegründete Gesellschaft. Die Eintragung im Handelsregister ist am 1. Juli 2022 erfolgt. Mit Verschmelzungsvertrag vom 8. Juli 2022 wurde das zuvor übernommene Tochterunternehmen netgo software GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2022 auf die netgo Software 2 GmbH verschmolzen. Anschließend erfolgte eine Umfirmierung der netgo software 2 GmbH in netgo software GmbH. Sämtliche Vermögens- und Erfolgseffekte der Umwandlung wurden eliminiert, da es sich um einen konzerninternen Verschmelzungsvorgang handelte.

Die Citech Solutions B.V. wurde liquidiert und zum 31. August 2022 entkonsolidiert. Aus der Entkonsolidierung resultiert ein Verlust von TEUR 67.

Folgende Tochterunternehmen wurden wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht in den Konzernabschluss einbezogen, weil ihre Umsatzerlöse weniger als 1 % des Konzernumsatzes ausmachten:

Gründerzentrum Borken GmbH, Borken

Kiwiko e.G., Borken

Zeus GmbH, Dillingen

Der Erweb der ckn-Gruppe hat wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sowie die Vergleichbarkeit mit dem Konzernabschluss des Vorjahres.

Die folgende Übersicht zeigt zusammengefasst die Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung aus den gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingetretenen Veränderungen des Konsolidierungskreises.

2022 2021 Pro-forma 2021
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 367.641.743,22 248.383.443,03 259.040.357,52
2. Bestandsveränderung -281.333,42 -670.631,77 -670.631,77
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.126.365,33 1.365.375,00 1.365.375,00
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.836.532,41 3.147.334,63 3.293.963,73
5. Materialaufwand -247.502.773,69 -158.273.802,85 -163.855.134,30
6. Personalaufwand -84.418.645,43 -63.697.916,67 -66.066.123,86
7. Abschreibungen -13.407.048,01 -10.535.029,35 -10.667.852,16
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -28.486.109,12 -22.908.322,80 -23.523.982,88
9. Erträge aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 130.332,82 48.320,48 48.320,48
10. Erträge aus Wertpapieren 10,4 39,14 39,14
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 18.185,26 8.206,53 12.040,89
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -6.228.802,08 -5.102.708,20 -5.102.943,20
13. Steuern von Einkommen und Ertrag 899.777,27 -5.666.370,26 -6.022.008,09
14. Sonstige Steuern -96.726,35 -87.497,36 -93.733,36
15. Konzernjahresfehlbetrag -4.768.491,39 -13.989.560,45 -12.242.312,86

Die folgende Übersicht zeigt zusammengefasst die Auswirkungen auf die Konzernbilanz aus den gegenüber dem Vorjahreszeitraum eingetretenen Veränderungen des Konsolidierungskreises. Die Veränderung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Konzernanlagenspiegel.

2022 2021 Pro-forma 2021
EUR EUR EUR
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 90.974.036,85 88.458.988,37 88.460.650,37
2. Sachanlagevermögen 11.042.200,96 9.781.957,34 10.062.937,34
3. Finanzanlagen 558.846,60 824.412,29 1.134.412,29
4. Vorratsvermögen 19.117.658,47 10.672.875,18 10.841.569,00
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 48.722.388,33 36.007.528,22 36.371.461,65
6. Wertpapiere des Umlaufvermögens 18.909,46 18.819,71 18.819,71
7. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 30.955.957,75 25.944.945,94 27.633.287,99
8. Aktive Rechnungsabgrenzung 3.087.029,44 2.952.890,03 2.959.703,30
9. Rückstellungen -11.476.875,28 -12.308.041,99 -12.491.300,63
10. Verbindlichkeiten -143.699.406,59 -115.723.908,20 -116.855.705,48
11. Passive Rechnungsabgrenzung -2.625.960,57 -1.205.585,56 -1.205.585,56
12. Passive latente Steuern -1.565.426,90 -1.697.031,42 -1.697.031,42

3. Grundlagen des Konzernabschlusses und Konsolidierungsmethoden

Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen bilanzieren zum Stichtag 31. Dezember 2022. Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 HGB). Danach werden die konsolidierungspflichtigen Anteile mit dem auf sie entfallenden Eigenkapital der Tochterunternehmen verrechnet, das dem beizulegenden Wert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im Zeitpunkt des Erwerbs der Anteile oder zum späteren Zeitpunkt der Erstkonsolidierung entspricht. Übersteigt der Beteiligungsansatz das entsprechende anteilige Eigenkapital der Tochterunternehmen, so werden sich ergebende aktivische Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert unter den immateriellen Vermögensgegenständen ausgewiesen und über die Nutzungsdauer abgeschrieben.

Stille Reserven wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelt und betreffen den Auftragsbestand, welcher im immateriellen Anlagevermögen ausgewiesen wird. Der Auftragsbestand wird nach angefallener Leistung abgeschrieben. Darüber hinaus wurden stille Reserven auf Grundstücke und Gebäude ermittelt. Auf Gebäude allokierte stille Reserven werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen gemäß § 303 HGB zwischen einbezogenen Unternehmen eliminiert.

Umsätze und Erträge wurden gemäß § 305 HGB zwischen einbezogenen Unternehmen mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

Soweit die DRS über die gesetzlichen Vorschriften hinausgehende zusätzliche Angaben fordern, wurden diese grundsätzlich nicht beachtet.

4. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bewertung im Konzern erfolgte nach einheitlichen Grundsätzen auf Basis der für das Mutterunternehmen geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages. Darüber hinaus wurden die für das Mutterunternehmen geltenden ergänzenden Vorschriften zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für Kapitalgesellschaften beachtet.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 2 Jahren bis 10 Jahren linear vorgenommen.

Die Buchwerte langfristig genutzter Vermögensgegenstände wie z.B. Geschäfts- oder Firmenwerte und anderer immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich auf Werthaltigkeit hin überprüft.

Die aus der Kapitalkonsolidierung entstandenen Firmenwerte werden planmäßig über eine unternehmensindividuelle Nutzungsdauer von 10 und 15 Jahren abgeschrieben. Aus Einzelabschlüssen resultierende Geschäfts- oder Firmenwerte werden über eine Nutzungsdauer von 5 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden in Höhe der Entwicklungskosten i.S.d. § 255 Abs. 2a HGB i.V.m. § 255 Abs. 2 HGB angesetzt. Es wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. aktivierungspflichtigen Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 1.000,00 wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden oder in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 8 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 10 bis 19 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 2 bis 33 Jahre

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. at-equity angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, ist der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips.

Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgte nach § 255 Abs. 2 HGB zu Herstellungskosten. Es wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten einbezogen.

Die Waren sind zu Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Abweichend zum Vorjahr werden die in den jeweiligen Projektlagern erfassten Waren unter den unfertigen Leistungen erfasst. Der Vorjahresausweis der unfertigen Leistungen wurde um TEUR 3.235 auf TEUR 4.236 erhöht und gegenläufig die Waren auf TEUR 10.045 vermindert.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen wurden zum Nennwert ermittelt und angesetzt. Der Posten wird nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos besteht größtenteils eine Warenkreditversicherung. Auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden wegen des allgemeinen Zins- und Kreditrisikos Pauschalwertberichtigungen zwischen 0,5 und 1,0 % auf den nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestand vorgenommen. Bei der Bemessung der Wertberichtigungen wurde berücksichtigt, dass die Forderungen teilweise durch eine Warenkreditversicherung gesichert sind.

Zahlungsmittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz für Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag gebildet, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Bilanzierungswahlrecht für Disagio wird in Anspruch genommen.

Das Stammkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen wurden für die noch nicht veranlagten Steuern des Berichtsjahres gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle am Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

Die Rückstellung für Altersteilzeit wird unter Anwendung eines Zinsfußes von 0,67 % p.a. (von der Deutschen Bundesbank veröffentlichter Marktzinssatz, der sich aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren bei einer Restlaufzeit von ungefähr vier Jahren ergibt) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen bewertet. Bei der Bewertung der Altersteilzeitrückstellung wird ein Gehaltstrend von 0 % p.a. angenommen.

Die Rückstellungen für Gewährleistungen werden pauschal mit 0,1-0,5 % der Umsatzerlöse der vergangenen beiden Geschäftsjahre berechnet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet worden.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge (Vorjahr) werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Die Aktivierung latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Daneben werden auch Differenzen, die auf Konsolidierungsmaßnahmen gemäß den §§ 300 bis 307 HGB beruhen, berücksichtigt, nicht jedoch Differenzen aus dem erstmaligen Ansatz eines Geschäfts- oder Firmenwerts. Die latenten Steuern nach § 306 HGB werden mit den Posten nach § 274 HGB zusammengefasst.

5. Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr belief sich der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten auf TEUR 1.989 (Vorjahr: TEUR 1.368). Davon entfielen auf aktivierte selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 1.831 (Vorjahr: TEUR 1.368).

In den immateriellen Vermögensgegenständen sind zum 31. Dezember 2022 Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von TEUR 76.185 (Vorjahr: TEUR 82.654) enthalten. Diese werden gemäß § 309 Abs. 1 RGB i.V.m. § 253 Abs. 3 S. 3, 4 HGB über eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren abgeschrieben. Der mögliche Wert eines Kundenstammes, mit Ausnahme des Kundenstammes der ckn-Gruppe, ist im Goodwill enthalten. Die Abschreibungen betrugen im Berichtsjahr TEUR 6.752 (Vorjahr: TEUR 6.019). Ferner bestehen zum Stichtag Geschäfts- oder Firmenwerte aus Einzelabschlüssen in Höhe von TEUR 1.409 (Vorjahr: TEUR 565).

Im Rahmen der Neubewertung der erworbenen Vermögensgegenstände und Schulden der ckn-Gruppe wurden stille Reserven im Auftragsbestand in Höhe von TEUR 6.041 und im Kundenstamm in Höhe von TEUR 3.591 gehoben. Die Abschreibung des Auftragsbestands erfolgt über 5 Jahre und des Kundestammes über 8 Jahre. Ferner sind aus der Erstkonsolidierung der ckn-Gruppe Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 1.470 entstanden, die bereits im gleichnamigen Bilanzposten in Höhe von TEUR 77.584 enthalten sind.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Buchwert und dem anteiligen Eigenkapital der assoziierten Unternehmen beträgt TEUR 272 und resultiert vollständig aus dem darin enthaltenen Geschäfts- oder Firmenwert. Der enthaltene Geschäfts- oder Firmenwert wurde in Höhe von TEUR 39 erfolgswirksam abgeschrieben.

Der Equity-Ansatz der CONTENiT GmbH wurde aufgrund des anteiligen Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2022 in Höhe von TEUR 130 erhöht und aufgrund der Abschreibungen des Geschäfts- oder Firmenwertes in Höhe von TEUR 39 und der anteiligen Ausschüttung in Höhe von TEUR 200 insgesamt um TEUR 109 vermindert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in Höhe von TEUR 1.173 (Vorjahr: TEUR 3.675) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 322 (Vorjahr: TEUR 177) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind erwartete Lieferanten-Gutschriften in Höhe von TEUR 3.423 (Vorjahr: TEUR 58) erfasst. Sie werden nach den gegenwärtigen Verhältnissen und Erfahrungen der vergangenen Jahre voraussichtlich zeitnah im neuen Geschäftsjahr gewährt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Disagiobeträge in Höhe von TEUR 465 (Vorjahr: TEUR 585). Bei den übrigen Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich insbesondere um abgegrenzte Aufwendungen für Versicherungen, Beiträgen, Wartungsarbeiten und Kfz-Steuern. Bei den passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um vorzeitig vereinnahmte Erträge.

Das gezeichnete Kapital von TEUR 25 und die Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 70.808 (Vorjahr: TEUR 64.658) entsprechen den bei der Muttergesellschaft ausgewiesenen Bilanzposten. Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB betrifft ausschließlich die auf Ebene der Einzelgesellschaften aktivierten selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände von TEUR 1.643 (Vorjahr: TEUR 814).

Die sonstigen Rückstellungen von TEUR 9.507 setzen sich im Wesentlichen aus TEUR 6.054 (Vorjahr: TEUR 4.546) für Personalrückstellungen, TEUR 932 (Vorjahr: TEUR 488) für Gewährleistungsansprüche und TEUR 1.268 für ausstehende Eingangsrechnungen zusammen.

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 in Höhe von TEUR 143.699 (Vorjahr: TEUR 115.724) gliedern sich wie folgt:

31.12.2022 Restlaufzeiten
< 1 Jahr > 1 Jahr Summe davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 679 75.308 75.988 35.500
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.682 0 2.682 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 55.671 458 56.129 0
Sonstige Verbindlichkeiten 8.812 88 8.900 3
Summe 67.844 75.854 143.699 35.503
31.12.2021 Restlaufzeiten
< 1 Jahr > 1 Jahr Summe davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 771 69.243 70.014 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.858 0 3.858 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 32.530 0 32.530 0
Sonstige Verbindlichkeiten 6.876 2.446 9.322 0
Summe 44.035 71.689 115.724 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden durch Globalzessionen, Verpfändung von Geschäftsrechten, Sicherungsübereignung von Anlagevermögen und Umlaufvermögen sowie Kontoverpfändung besichert.

Die passiven latenten Steuern haben sie wie folgt entwickelt:

Stand 31.12.2021 1.697 TEUR
Konsolidierungsmaßnahmen - 199 TEUR
Einzelabschlüsse + 67 TEUR
Stand 31.12.2022 1.565 TEUR

Die Bewertung der temporären Differenz erfolgte mit Steuersätzen zwischen 31,35 % und 30,46 %. Im Konzerngeschäftsjahr wurden passive latente Steuern in Höhe von TEUR 240 (Vorjahr: TEUR 483) erfolgswirksam aufgelöst. Gegenläufig wurde das Konzernergebnis durch latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 2.453) aus Einzelabschlüssen und HB II Buchungen beeinflusst.

6. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse werden überwiegend im Inland generiert und setzen sich aufgegliedert nach folgenden Tätigkeitsbereichen zusammen:

Geschäftsjahr 2022 Geschäftsjahr 2021
Mio. EUR Mio. EUR
IT-Commerce 246,0 190,8
Solutions Cloud 42,0 22,4
Services 39,3 16,3
Managed Services 21,1 13,1
netgo Software 19,2 5,8

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind im Saldo latente Steuererträge in Höhe von TEUR 136 (Vorjahr: latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 1.970) enthalten.

Außergewöhnliche Aufwendungen

Für einen Mietvertragsabschluss sind im Geschäftsjahr 2022 Provisionen in Höhe von TEUR 468 geleistet worden.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Geschäftsjahr 2022 Geschäftsjahr 2021
TEUR TEUR
Sonstige betriebliche Erträge
Erträge aus Anlagenverkäufen 337 51
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 378 74
Kostenerstattungen für Vorjahre 0 41
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Verlust aus Anlagenverkäufen 75 17
Nachzahlung Mietnebenkosten 83 80
Steueraufwendungen Vorjahre -1.279 485

7. Organe der Gesellschaft

Mitglieder des Geschäftsführungsorgan des Mutterunternehmens sind:

Herr Bernd Krakau, COO (bis 28. April 2022)

Herr Dr. Alexander Blum, CFO

Herr Dr. Oliver Mauss, CEO

Herr Michael Gericks, CCO

Die Gesellschaft wird durch zwei Geschäftsführer gemeinsam vertreten. Die Geschäftsführung ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Geschäftsführung hat im Berichtsjahr Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 1.195 bezogen.

8. Sonstige Angaben

Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 4 HGB betrug 1.111 (Vorjahr: 1.036) im Geschäftsjahr 2022.

Die nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäfte und sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 2a HGB entfallen im Wesentlichen auf Mietverträge für Bürogebäude und Leasingverpflichtungen. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen in Höhe von TEUR 62.292 sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Vorjahr wurden zur Verbesserung der Kapitalbindung durch die netgo GmbH Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 246 im Rahmen eines Sale-and-lease-back Geschäftes verkauft und anschließend angemietet. Im Berichtsjahr fanden keine derartigen Transaktionen statt.

Der Konzern hat im Zuge eines aktiven Working Capital Managements sowie unter Gesichtspunkten des allgemeinen Risikomanagements das Factoringprogramm fortgeführt, das die mit den veräußerten Forderungen verbundenen Risiken ohne Rückgriffsrecht des Erwerbers auf diesen überträgt ("echtes Factoring"). Das per 31. Dezember 2022 übertragene und somit nicht mehr zu bilanzierende Forderungsvolumen beläuft sich auf TEUR 8.302 (Vorjahr: TEUR 5.190). Dem gegenüber stehen TEUR 2.336 (Vorjahr: TEUR 1.606) bilanzierte Forderungen gegenüber dem Factor. Die Risiken aus dem Factoring bestehen im Bonitätsrisiko des Factors und liegen unterhalb des Bonitätsrisikos der ursprünglichen Forderungsschuldner. Die Vorteile des Factorings liegen in einer verbesserten Risikoposition der Gesellschaft im Hinblick auf Forderungsausfälle sowie erweiterten Möglichkeiten der Working Capital Steuerung.

Das für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB beträgt TEUR 193 und betrifft in Höhe von TEUR 190 Abschlussprüfungsleistungen und mit TEUR 3 sonstige Leistungen.

Folgende einbezogene Gesellschaften haben von den Befreiungen des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht und von der Aufstellung eines Lageberichts sowie der Offenlegung ihres Jahresabschlusses abgesehen:

NETGO GmbH, Borken

netgo Mitte GmbH (vormals: CSM MeinSystemhaus GmbH), Warendorf

netgo Nord GmbH, Hamburg

netgo tax GmbH (vormals: netgo West Beteiligungs GmbH), Waltrop

netgo software GmbH (vormals: netgo software 2 GmbH), Berlin

netgo Ost GmbH (vormals: netgo GmbH), Berlin

sila Consulting GmbH, Borken

netgo Gießen GmbH (vormals: Compu-Tech Hard- und Software GmbH)

MEHRWERK GmbH, Karlsruhe

ComMehr GmbH, Berlin

netgo Dortmund, Dortmund

netgo Stuttgart, Stuttgart

netgo Frankfurt, Frankfurt

netgo production, Mannheim

netgo Mannheim, Mannheim

netgo Nürnberg, Nürnberg

netgo eservices, Mannheim

9. Konzernabschluss

Der Konzernabschluss der netgo group GmbH umfasst den kleinsten Konsolidierungskreis und wird im Bundesanzeiger offengelegt. Der Konzernabschluss der netgo group GmbH wird in den Konzernabschluss der ITS Clean GmbH, Borken, einbezogen, der den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis erstellt. Der Konzernabschluss der ITS Clean GmbH wird im Bundesanzeiger offengelegt.

10. Nachtragsbericht

Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die für den Konzernabschluss eine i.S.d. § 314 Nr. 25 HGB besondere Bedeutung haben.

 

Borken, den 5. Mai 2023

Dr. Oliver Mauss

Dr. Alexander Blum

Michael Gericks

Gesellschafterbeschluss

Die netgo group GmbH mit Sitz in Borken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 18760, ist die alleinige Gesellschafterin (die "Gesellschafterin") der

 

netgo Mannheim GmbH

mit Sitz in Mannheim, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 705922 (die "Gesellschaft").

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung, Ankündigung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung sowie auf alle danach vorgeschriebenen Informationsrechte hält die Gesellschafterin hiermit eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und fasst hiermit einstimmig die wie folgt festgestellten Beschlüsse:

1.

Für das Geschäftsjahr 2022 wird die Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 Handelsgesetzbuch hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen.

2.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der netgo group GmbH (eingetragen im Handelsregister Coesfeld unter HRB 18760) einbezogen, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

3.

Die netgo group GmbH ist aufgrund des bestehenden Gewinnabführungsvertrags analog zu § 302 AktG zur Übernahme der Verluste der netgo Mannheim GmbH verpflichtet.

Es werden keine weiteren Beschlüsse gefasst. Die Gesellschafterversammlung wurde geschlossen.

 

Borken, den 12. Januar 2023

netgo group GmbH

vertreten durch ihre Geschäftsführer

Dr. Oliver Mauss

Dr. Alexander Blum

Gesellschafterbeschluss

Die ITS Clean GmbH mit Sitz in Borken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 18785, ist die alleinige Gesellschafterin (die "Gesellschafterin") der

netgo group GmbH

mit Sitz in Borken, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 18760 (die "Gesellschaft").

Die netgo group GmbH ist die alleinige Gesellschafterin der

a)

sila consulting GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Coesfeld unter HRB 18734;

b)

ComMehr GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter HRB 120262 B;

c)

MEHRWERK GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 735780;

d)

netgo Dortmund GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Dortmund unter HRB 24141;

e)

netgo eservices GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 725707;

f)

netgo Frankfurt GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Frankfurt am Main unter HRB 48650;

g)

netgo Gießen GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Gießen unter HRB 3087;

h)

netgo Mannheim GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 705922;

i)

netgo Nürnberg GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter HRB 25704;

j)

netgo production GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter HRB 712664;

k)

netgo Stuttgart GmbH, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 726449;

(die "Gruppengesellschaften").

Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Form- und Fristerfordernisse für die Einberufung, Ankündigung und Durchführung einer Gesellschafterversammlung sowie auf alle danach vorgeschriebenen Informationsrechte hält die Gesellschafterin hiermit eine Gesellschafterversammlung der Gesellschaft ab und fasst hiermit einstimmig die wie folgt festgestellten Beschlüsse:

Die Geschäftsführer der Gesellschaft werden angewiesen, die Gesellschaft in den Gesellschafterversammlungen der Gruppengesellschaften zu vertreten und zu beschließen, dass

1)

für das Geschäftsjahr 2022 die Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 3 Handelsgesetzbuch hinsichtlich der Offenlegung des Jahresabschlusses für die Gruppengesellschaften in Anspruch genommen wird.

Es werden keine weiteren Beschlüsse gefasst. Die Gesellschafterversammlung wurde geschlossen.

 

Borken, den 12. Januar 2023

ITS Clean GmbH

vertreten durch ihre Geschäfteführer

Dr. Oliver Mauss

Dr. Alexander Blum

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