Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 165388
Eingetragen
3.11.2020
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens der Gesellschaft ist die Vermietung von Gewerbeflächen, die Errichtung, Verwaltung und An- und Vermietung von Betriebsvorrichtungen und die Durchführung von Bau- und Erschließungsmaßnahmen für gewerbliche Immobilien.

Finanzübersicht

Historie

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Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

ECE Projektmanagement G.m.b.H. & Co. KG
Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GB Services GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 24. Mai 2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GB Services GmbH, Hamburg

PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben den Jahresabschluss der GB Services GmbH, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GB Services GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 24. Mai 2024

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Reese, Wirtschaftsprüferin

Oleski, Wirtschaftsprüfer

Amtsgericht Hamburg, HRB 165388

Bilanz

AKTIVA

Vorjahr
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 577.078,09 783.528,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.743,96 453,77
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 629.395,72 24.146,06
1.283.217,77 808.128,54
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00
1.308.217,77 808.128,54
B. UMLAUFVERMÖGEN
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Leistungen 2.139.388,48 2.439.875,78
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 15.165.430,50 10.816.047,39
3. Sonstige Vermögensgegenstände 2.630.637,34 3.762.170,35
19.935.456,32 17.018.093,52
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 173.856,98 191.242,68
21.417.531,07 18.017.464,74
Vorjahr
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 355.436,48 355.436,48
III. Gewinnvortrag 5.342.559,24 2.279.555,19
IV. Jahresüberschuss 4.006.555,48 3.063.004,05
- 9.804.551,20 5.797.995,72
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 1.194.940,02 554.357,64
2. Sonstige Rückstellungen 440.480,31 1.194.567,50
1.635.420,33 1.748.925,14
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.049.911,11 872.502,88
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.049.911,11 (Vorjahr: EUR 872.502,88)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.116.397,84 2.154.242,44
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 2.084.984,58 (Vorjahr: EUR 2.101.933,14)
davon mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr: EUR 31.413,26 (Vorjahr: EUR 52.309,30)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 681.337,62 754.100,43
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 681.337,62 (Vorjahr: EUR 754.100,43)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.642.139,60 5.950.876,54
davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 3.642.139,60 (Vorjahr: EUR 5.950.876,54)
7.489.786,17 9.731.722,29
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.487.773,37 738.821,59
21.417.531,07 18.017.464,74

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2023 Vorjahr
1. Umsatzerlöse 37.077.637,39 36.514.783,77
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.544.106,14 131.236,46
3. Materialaufwand
Aufwendungen für bezogene Leistungen 31.862.066,98 31.158.633,53
4. Abschreibungen
Abschreibungen auf Sachanlagen 259.877,37 330.909,83
259.877,37 330.909,83
5. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.281.246,86 407.969,37
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 787.282,24 227.519,74
davon aus verbundenen Unternehmen EUR 753.316,60 (Vorjahr: EUR 203.615,40)
davon aus Abzinsung EUR 2.458,77 (Vorjahr: EUR 0,00)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57,04 80,43
davon an verbundene Unternehmen EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
davon aus Aufzinsung EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 80,43)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.997.386,52 1.911.107,24
9. Ergebnis nach Steuern 4.008.391,00 3.064.839,57
10. Sonstige Steuern 1.835,52 1.835,52
11. Jahresüberschuss 4.006.555,48 3.063.004,05

Anhang

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der GB Services GmbH ist nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden mit Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Erhaltene Zuschüsse werden als Anschaffungskosten mindernd behandelt.

Bei Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sowie bei den technischen Anlagen und Maschinen wird die Abschreibung linear mit Abschreibungssätzen von 2 % bis 20 % vorgenommen.

Bei den Ausbauten von Mietbereichen entspricht sie der Laufzeit der Mietverträge, maximal 15 Jahre.

Die abnutzbaren beweglichen Anlagegüter des Anlagevermögens, die selbständig nutzbar sind, werden im Geschäftsjahr in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen, wenn die Anschaffungskosten für das einzelne Anlagegut EUR 800,00 nicht übersteigen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen werden zu den Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen wegen dauerhafter Wertminderung auf den niedrigen Wert ausgewiesen. Sofern die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung weggefallen sind, werden Zuschreibungen vorgenommen.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert nach Abzug erforderlicher Wertberichtigungen bilanziert. Die Höhe der Wertberichtigungen richtet sich nach dem wahrscheinlichen Ausfallrisiko.

Latente Steuern

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten einbezogen.

Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Ertragsteuersatzes von 32,28 %, der die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer umfasst.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Falle einer Steuerentlastung würde vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Zum Bilanzstichtag ergab sich insgesamt eine nicht bilanzierte aktive latente Steuer, die sich als Saldo aus Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Rückstellungen ergibt.

Rückstellungen

Erkennbare Risiken und ungewisse Verpflichtungen werden in vollem Umfang in den Rückstellungen berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen wurden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt.

Die Rückstellungen, sofern langfristig, werden mit dem aktuellen laufzeitadäquaten 7-Jahresdurchschnittssätzen von der Europäischen Zentralbank bewertet.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterung der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel:

Übersicht über die Entwicklung des Anlagevermögens in 2023

(in EUR)

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 666.334,29 0,00 0,00 666.334,29
666.334,29 0,00 0,00 666.334,29
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.722.574,43 49.242,90 176.368,34 8.595.448,99
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 593.636,15 80.474,04 0,00 674.110,19
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.146,06 629.395,72 24.146,06 629.395,72
9.340.356,64 759.112,66 200.514,40 9.898.954,90
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 25.000,00 0,00 25.000,00
0,00 25.000,00 0,00 25.000,00
Gesamt 10.006.690,93 784.112,66 200.514,40 10.590.289,19
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 666.334,29 0,00 0,00 666.334,29
666.334,29 0,00 0,00 666.334,29
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.939.045,72 255.693,52 176.368,34 8.018.370,90
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 593.182,38 4.183,85 0,00 597.366,23
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
8.532.228,10 259.877,37 176.368,34 8.615.737,13
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 9.198.562,39 259.877,37 176.368,34 9.282.071,42
Buchwert Buchwert
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
0,00 0,00
I. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 577.078,09 783.528,71
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 76.743,96 453,77
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 629.395,72 24.146,06
1.283.217,77 808.128,54
II. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 0,00
25.000,00 0,00
Gesamt 1.308.217,77 808.128,54

Umlaufvermögen

Alle Forderungen sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 15.165 (Vorjahr TEUR 10.816) und betreffen in voller Höhe wie im Vorjahr sonstige Vermögensgegenstände.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 115 (Vorjahr TEUR 981) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 261 (Vorjahr TEUR 159).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 681 (Vorjahr TEUR 754) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse entfallen überwiegend auf Mieterträge aus Vermietungsaktivitäten im Zusammenhang mit Shopping-Centern in Deutschland.

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge sind im Wesentlichen außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung einer Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 968 (Vorjahr TEUR 0) sowie außergewöhnliche Erträge aus Nebenkostenabrechnungen, die Jahre 2015 bis 2020 betreffend, in Höhe von TEUR 524 (Vorjahr TEUR 5) sowie die Erstattung von Kosten aus alten Rechtsfällen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr TEUR 41).

Aufwendungen für bezogene Leistungen

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Wesentlichen Mallmietaufwendungen.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen eine Erhöhung der pauschalen Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 926 (Vorjahr TEUR 0), Rechtsberatungshonorare in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr TEUR 44) sowie Abschreibungen von Forderungen an Mieter auf Grund von Insolvenzen in Höhe Von TEUR 57 (Vorjahr TEUR 44) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren im Wesentlichen in Höhe von TEUR 753 (Vorjahr TEUR 204) aus dem Cashpool-Vertrag mit der Gesellschafterin und in Höhe von TEUR 32 (Vorjahr TEUR 24) aus Verzugszinsen von Mietern.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Periodenfremde Erträge resultieren aus Nebenkostenabrechnungsguthaben für Vorjahre in Höhe von TEUR 524 (Vorjahr TEUR 0) und aus der Erstattung von Kosten aus alten Rechtsfällen in Höhe von TEUR 46 (Vorjahr TEUR 41) für diverse Vorjahre.

Des Weiteren resultieren die periodenfremden Erträge aus der Auflösung einer Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 968 (Vorjahr TEUR 0).

5. Sonstige Angaben

Finanzanlagen

Die in den Finanzanlagen gehaltene Beteiligung ist für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung, daher wird auf die Angaben gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Verbindung mit §286 Absatz 3 Nr. 1 verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 13.235 für das Jahr 2023 und TEUR 43.485 für die Folgejahre.

Weitere finanzielle Verpflichtungen bestehen nicht.

Prüfungskosten

Die Prüfungskosten betragen TEUR 22 (Vorjahr TEUR 21) und betreffen ausschließlich das Honorar für die Abschlussprüfung.

Arbeitnehmer

Die GB Services GmbH beschäftigt keine eigenen Mitarbeiter. Sach- und Personalleistungen werden in erforderlichem Umfang durch die ECE-Gruppe auf der Basis eines Geschäftsbesorgungsvertrages gegen Zahlung vereinbarter Honorare zur Verfügung gestellt. Entsprechend hat die Geschäftsführung keine Zahlungen von der GB Services GmbH erhalten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss 2023 (TEUR 4.007) nicht an die Gesellschafterin auszuschütten und in den Gewinnvortrag einzustellen.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 waren folgende Geschäftsführer bestellt:

 

Claudia Plath, Kauffrau

 

Joanna Fisher, Kauffrau

 

Steffen Friedlein, Kaufmann

Die Geschäftsführung hat keine Vergütung erhalten.

Konzernzugehörigkeit

Das Mutterunternehmen für den kleinsten Konsolidierungskreis, in den das Unternehmen einbezogen wird, ist die ECE Group GmbH & Co. KG, Hamburg. Der Abschluss ist bei der Gesellschaft verfügbar.

Das Mutterunternehmen für den größten Konsolidierungskreis ist die Kommanditgesellschaft Cura Vermögensverwaltung G.m.b.H. & Co., Hamburg. Der Konzernabschluss wird entsprechend der gesetzlichen Vorschriften im Unternehmensregister veröffentlicht. Durch die Einbeziehung in den Konzernabschluss der KG CURA Vermögensverwaltung G.m.b.H. & Co. ist die Gesellschaft von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit.

6. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Hamburg, 09.04.2024

Claudia Plath

Johanna Fisher

Steffen Friedlein

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

der GB Services GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

Als wesentliche Tochter der ECE Group GmbH & Co. KG (nachfolgend ECE Group) besteht der Gegenstand der GB Services GmbH (nachfolgend GB Services), Hamburg in der Vermietung von Gewerbeflächen insbesondere von Mall-Flächen sowie Flächen für Außenwerbung in Shopping-Centern, der Errichtung, Verwaltung und An- und Vermietung von Betriebsvorrichtungen und der Durchführung von Bau- und Erschließungsmaßnahmen für gewerbliche Immobilien.

Die zentralen Kennzahlen für die interne Unternehmenssteuerung der GB Services sind das Jahresergebnis und die Umsatzerlöse.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Mit einer leicht beruhigten Inflationsrate von +3,7% zum Ende des Jahres 2023 im Vergleich zum Vorjahr, rutschte die größte Volkswirtschaft Europas dennoch im selben Zeitraum in eine Rezession. 1 Dies wird auf eine deutlich geringere Wirtschaftsdynamik, geopolitische Spannungen sowie die Folgen der massiven Kaufkraftverluste zurückgeführt, die durch die Energiekrise verursacht wurden und insbesondere den privaten Konsum beeinträchtigt haben. Daher verzeichnet die deutsche Wirtschaft am Ende des Jahres 2023 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3%. 2 Trotz dieser Situation zeigt sich der Arbeitsmarkt als stabil und widerstandsfähig. 3

2. Rahmenbedingungen

Vermietungsmarkt

Obwohl der stationäre Einzelhandel wieder leichte Zuwächse verzeichnet, bleibt das Bild in der Handelslandschaft uneinheitlich. Insbesondere Sortimente, die nicht zum täglichen Bedarf gehören, leiden unter der Konsumzurückhaltung. Rabattaktionen zur Gegensteuerung wirken sich negativ auf die Margen aus. Zusätzlich zu gestiegenen Personalkosten ist die Verfügbarkeit von Personal mittlerweile eine der größten Herausforderungen für Handel und Gastronomie. Die Einhaltung der einheitlichen Öffnungszeiten eines Einkaufszentrums - ein wesentlicher Unique Selling Point der Shopping-Center - gestaltet sich für viele Mieter nur mit erheblichem Aufwand.

1 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240115-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-januar-2024.html (Stand: 08.02.2024)
2 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_038_811.html#:~: text=Wie%20das%20Statistische%20Bundesamt%20(Destatis,Nr.%2019%2F2024). (Stand:08.02.2024)
3 Vgl. https://www.bmas.de/DE/Service/Presse/Pressemitteilungen/2024/arbeitsmarktzahlen-dezember-2023.html. (Stand: 08.02.2024)

3. Geschäftsverlauf

Die GB Services hat zum Ende des Geschäftsjahres 2023 in 89 Bestandsobjekten Mall-Flächen angemietet (Vorjahr: 90).

Ertragslage

2023 2022
Umsatzerlöse 37.078 36.515

Hauptbestandteil der Umsatzerlöse sind die Einnahmen aus der Vermarktung von Mall-Flächen, die im Vergleich zum Vorjahr leicht angestiegen sind.

4. Lage

4.1 Gesamtertragslage

In folgender Tabelle ist die Gesamtertragslage der GB Services in TEUR dargestellt:

in TEUR 2023 2022 A Vorjahr
Umsatzerlöse 37.078 36.515 563
Aufwendungen für bezogene Leistungen -31.862 -31.159 -703
Rohertrag 5.216 5.356 -141
Sonstige betriebliche Erträge 1.544 131 1.413
Abschreibungen -260 -331 71
Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.281 -408 -873
Operatives Ergebnis 5.219 4.749 470
Finanzergebnis 787 227 560
Betriebsergebnis 6.006 4.976 1.030
Steuern -1.999 -1.913 -86
Jahresüberschuss 4.007 3.063 944

Im Jahr 2023 wurde eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse im Vergleich zu 2022 erzielt. Durch eine Zunahme der Aufwendungen für bezogene Leistungen, sinkt die Rohertragsmarge von 14,7 % im Vorjahr auf 14,1 %.

Der deutliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ist hauptsächlich auf die Auflösung einer Drohverlustrückstellung zurückzuführen. Auf der anderen Seite führte die Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, bedingt durch höhere Wertberichtigungen auf Mietforderungen im Vergleich zum Vorjahr, lediglich zu einer moderaten Steigerung des operativen Ergebnisses im Jahr 2023.

Das wesentliche Wachstum des Finanzergebnisses im Jahr 2023 ist primär auf die deutlich gestiegenen Zinserträge aus dem Cash-Pooling zurückzuführen.

4.2 Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Vermögens- und Kapitalstruktur wird in nachfolgender Tabelle veranschaulicht (in TEUR):

in TEUR 31.12.2023 31.12.2022 A Vorjahr
Bilanzsumme 21.418 18.017 3.400
Langfristiges Vermögen 1.308 808 500
Kurzfristiges Vermögen 20.109 17.209 2.900
Eigenkapital 9.805 5.798 4.007
Langfristige Schulden 31 52 -21
Kurzfristige Schulden 11.582 12.167 -585
Eigenkapitalquote in % 45,8% 32,2%
Fremdkapitalquote in % 54,2% 67,8%

Es ist sowohl eine erhebliche Steigerung des langfristigen als auch des kurzfristigen Vermögens zu verzeichnen. Die Zunahme des langfristigen Vermögens wird durch laufende Anlagenbauprojekte beeinflusst, während der Anstieg des kurzfristigen Vermögens auf Forderungen aus dem Cashpool gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist.

Der laufende Jahresüberschuss führt zu einer Erhöhung des Eigenkapitals, sodass die Eigenkapitalquote der Gesellschaft zum Bilanzstichtag mit 45,8 % signifikant über dem Vorjahresniveau von 32,2 % liegt.

Die langfristigen Verbindlichkeiten umfassen Sicherheitseinbehalte der Unternehmung und sind gegenüber dem Vorjahr stabil geblieben, wobei die kurzfristigen Schulden eine moderate Reduktion verzeichnen.

4.3 Finanzlage

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird positiv durch die operativen Erlöse und Aufwendungen aus der Vermietung von Mall-Flächen beeinflusst. Ein bedeutender Abfluss von Mitteln ergibt sich aus der Zahlung des Betreuungshonorars an die ECE Marketplaces GmbH & Co. KG zum Jahresende.

Die Liquidität des Unternehmens war während des gesamten Geschäftsjahres gesichert und zu keinem Zeitpunkt gefährdet, da die GB Services am Cash-Pooling der ECE Group teilnimmt. Somit konnte allen Zahlungsverpflichtungen stets nachgekommen werden.

Für weitere Informationen zu anderen finanziellen Verpflichtungen wird auf den Anhang verwiesen.

4.4 Gesamtaussage

Die ursprüngliche Prognose der Geschäftsleitung für das Jahr 2023 sah einen leichten Rückgang der Umsatzerlöse und des Jahresüberschusses vor. Das Geschäftsjahr 2023 konnte über den Erwartungen des Vorjahres abgeschlossen werden.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Prognosebericht

1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die ökonomische Schwächeperiode setzt sich auch zu Beginn des Jahres 2024 fort. Neben einem bereinigten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3% zum Ende des Jahres 2023 zeigen die aktuellen Frühindikatoren zusätzlich keine Anzeichen einer schnellen wirtschaftlichen Erholung. 4 Jedoch dürften die Hauptbelastungsfaktoren für die deutsche Wirtschaft im Laufe dieses Jahres abnehmen, da die Inflation zurückgeht 5 , die Reallöhne steigen und eine langsame Erholung der Weltwirtschaft einsetzt. 6 Dies wird voraussichtlich zu einer Erholung führen, die hauptsächlich von der Binnennachfrage getrieben wird.

1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Vermietungsmarkt

Es ist zu erwarten, dass aufgrund der bereits im Jahr 2023 aufgetretenen komplexen Situation eine weitere Konsolidierung von Konzepten auf dem Mietermarkt stattfinden wird. Gleichzeitig zeigt sich, sowohl durch die Eröffnung neuer als auch durch die Erweiterung bestehender Standorte, ein deutlicher Trend zur Expansion.

1.3 Gesamtaussage

In Anbetracht der anspruchsvollen Rahmenbedingungen und möglicher Abgänge von Bestandsobjekten erwartet die Geschäftsführung der GB Services für das Jahr 2024 eine moderate Abschwächung der Umsätze und des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr.

2. Chancen- und Risikobericht

2.1 Risikomanagementsystem

Die GB Services ist in das zentrale Risikomanagement der ECE-Gruppe eingebunden. Mit dem Ziel der Identifikation und Bewertung aller für die ECE-Gruppe wesentlichen Risiken wird in regelmäßigen Abständen über die relevanten Einzelrisiken und den Gesamtrisikoumfang an die Geschäftsleitung berichtet. Neben dem systematischen Management von Risiken werden im jährlichen Planungsprozess der GB Services ebenso Chancen identifiziert und bewertet, die langfristig den Unternehmenserfolg sichern.

2.2 Risiken

Um Umsatzrisiken zu bewältigen, setzt die GB Services auf eine Diversifizierung ihres Leistungsangebots.

4 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html#:~:text=WIESBA- DEN%20%E2%80%93%20Das%20preisbereinigte%20Bruttoinlandsprodukt%20(BIP,der%20Wirtschaftsleistung%200%2C1%20%25. (Stand: 13.02.2024)
5 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/02/PD24_051_611.html (Stand: 13.02.2024)
6 Vgl. https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2023/12/11-weltwirtschaft.html#:~:text=Der%20Welthandel%20w%C3%A4chst%20sehr%20langsam,2019%20von%204%2C9%20%25%20. (Stand: 13.02.2024)

Zusätzlich verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen, um Ausfall- und Bonitätsrisiken zu minimieren. Zur Vermeidung von Liquiditätsrisiken besteht eine Vereinbarung über die Kreditgewährung mittels Cashpool mit der Gesellschafterin zu marktgerechten Zinsen.

2.3 Chancen

Das Unternehmen erkennt Chancen in der Vermarktung von Mall-Flächen durch die Ansiedlung neuer Konzepte und die Entwicklung neuer Nutzungsarten auf der Mall.

Derzeit werden jedoch keine wesentlichen Chancen jenseits dieser identifiziert.

Insgesamt wird von einem anspruchsvollen Marktumfeld ausgegangen. Trotz dieser Herausforderungen und unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken betrachtet die Gesellschaft die zukünftige Entwicklung insgesamt weiterhin positiv.

3. Gesamteinschätzung

Nachdem die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 mit zahlreichen Herausforderungen wie geopolitischen Spannungen, Inflation, Zinswende und der Energiekrise konfrontiert war und schrumpfte, bleibt der Ausblick für 2024 verhalten. Eine mögliche Erholung des privaten Konsums im kommenden Jahr könnte durch eine nachlassende Inflation und steigende Reallöhne begünstigt werden. Dennoch werden viele Unternehmen angesichts der anhaltend hohen Zinsen, ungewisser Geschäftsaussichten und der geopolitischen Turbulenzen zögern, wenn es um Investitionen geht. Auch das Exportgeschäft, ein bedeutender Treiber des deutschen Wirtschaftswachstums, dürfte 2024 aufgrund der sich nur langsam erholenden Weltwirtschaft kaum Impulse erhalten. Trotz dieser Aussichten könnten erwartete Zinssenkungen im Laufe des Jahres als Hoffnungsschimmer dienen und die Konjunktur ankurbeln, was möglicherweise zu einer positiven Entwicklung im späteren Verlauf des Jahres führen könnte.

Die langfristigen Mietverträge für Werbeflächen und Mallflächen der Gesellschaft beinhalten regelmäßig Vereinbarungen zu festen Mindestmietzahlungen. Dennoch können längere Phasen sinkender Kaufkraft oder generelle Konsumzurückhaltung seitens der Kunden zu Umsatzeinbußen bei den Einzelhändlern führen, was ihre wirtschaftliche Lage beeinträchtigen könnte. Dies erhöht das Risiko, dass die vertraglichen Verpflichtungen seitens der Mieter nicht oder nicht rechtzeitig erfüllt werden, was zu Ausfällen oder zahlungswirksamen Verzögerungen führen kann. Darüber hinaus können Insolvenzen von Geschäftspartnern zu Leerständen in den Einkaufszentren führen.

Zum Bilanzstichtag bestehen weder für das Unternehmen selbst noch für die Gruppe, zu der das Unternehmen gehört, unmittelbare wesentliche Risiken oder finanzielle Beschränkungen, die das Tagesgeschäft und die Leistung des Unternehmens maßgeblich beeinflussen. Die Geschäftsführung setzt sich eingehend mit der aktuellen wirtschafts- und geopolitischen Lage auseinander und evaluiert deren potenzielle Auswirkungen auf das Unternehmen. Eine definitiv abschließende Bewertung der Auswirkungen gestaltet sich derzeit äußerst herausfordernd, da sowohl günstige Perspektiven wie die Lösung geopolitischer Konflikte und eine Senkung der Inflationsrate als auch ungünstige Szenarien wie die Fortdauer geopolitischer Spannungen in Betracht gezogen werden müssen. Die Unternehmensleitung ist jedoch zuversichtlich, dass das Unternehmen in der Lage sein wird, seine Geschäftstätigkeit unbeeinträchtigt fortzusetzen.

Zwischen dem Bilanzstichtag und dem Tag der Abschlusserstellung sind keine Ereignisse von wesentlicher Bedeutung eingetreten.

 

Hamburg, 09.04.2024

Claudia Plath

Joanna Fisher

Steffen Friedlein

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