Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 206251
Vorher
SONOTEC Ultraschallsensorik Halle GmbH
Eingetragen
14.6.1993
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Turbinen
Gegenstand
Die Entwicklung, Fertigung und Vertrieb von Ultraschallsensoren und Messtechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Hans-Joachim Münch
seit 2.4.2024
Prokura
Manuela Münch
seit 4.4.2019
Geschäftsführer
Michael Münch
seit 4.4.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Manuela Münch
45.00%
Michael Münch
45.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Muench-Tec GmbH
Germany
45.000 DM
90.00%
S***** z** H**********
5.000 DM
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SONOTEC GmbH

Halle (Saale)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023

SONOTEC GmbH, Halle (Saale)

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die SONOTEC GmbH mit Sitz in Halle (Saale) wurde am 11. Dezember 1992 gegründet und ist seitdem inhabergeführt. Gegenstand der Gesellschaft ist die Entwicklung, Fertigung und der Vertrieb von Ultraschallsensoren und akustischen Sondermaterialien sowie Dienstleistungen im Bereich der Spezialmesstechnik.

Mit gegenwärtig über 200 Mitarbeitern sind wir ein wachsendes Technologieunternehmen, am Markt etabliert als Produkt- und Lösungsspezialist in der Ultraschallmesstechnik.

Das Unternehmen arbeitet seit Jahren in zuverlässigen nationalen und internationalen Netzwerken mit starken Partnern zusammen.

Die rechtliche Unternehmensstruktur der SONOTEC GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert.

Als gewinnorientiertes Unternehmen steuern wir uns im Wesentlichen nach den Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Rohergebnis und Jahresüberschuss.

B. Wirtschaftsbericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Mit einem guten Auftragsvorlauf aus 2022 starteten wir in das Jahr 2023. Auch im Januar ergab sich ein gutes Auftragsvolumen. Dies sollte in den kommenden Monaten jedoch stark schwanken und letztlich insgesamt unter dem Monatsdurchschnitt der letzten Jahre liegen.

Aufgrund der schwierigen internationalen politischen Rahmenbedingungen, den erhöhten Energiekosten sowie der anhaltend hohen Inflation zeigten sich die Kunden im Investitionsverhalten weiterhin zurückhaltend. Zusätzlich ließ auch die Nachfrage unserer Kunden in den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie und Halbleiterindustrie nach. Durch die bis zum Ende der Corona-Pandemie bestehende Verunsicherung am Beschaffungsmarkt, hatten sich diese auch überdurchschnittlich bevorratet, was auch das unerwartet hohe Auftragsvolumen im Jahr 2022 widerspiegelte. Auch die Halbleiterindustrie in Südkorea erlebte im Jahr 2023 einen Rücklauf. Die beiden anderen Business Units Vorbeugende Instandhaltung und Ultraschallwandler zeigen ein geringfügiges Wachstum. Insgesamt setzt das Jahr 2023 das lineare Umsatzwachstum fort, wenn das Vorjahr außer Acht gelassen wird, in dem wir eine außergewöhnliche Umsatzsteigerung verzeichnen konnten.

Durch die Arbeit mit dem im Januar 2023 eingeführten Kennzahlensystem gelang es der Geschäftsführung auch in einem umsatzrückläufigen Jahr das Unternehmen kaufmännisch gut zu steuern und gezielt Maßnahmen abzuleiten. So wurde im Juni das Umsatzziel von ursprünglich 28 Mio. EUR auf 25,5 Mio. EUR angepasst. Zusätzlich wurden sofortige Kosteneinsparmaßnahmen veranlasst.

Durch verschiedene Aktivitäten des Unternehmensmarketings und den gezielten Einsatz von PR-Maßnahmen konnten wir den regionalen und überregionalen Bekanntheitsgrad der SONOTEC als Innovationstreiber und Arbeitgeber auch im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter deutlich steigern. Dies zahlte nicht zuletzt in unsere Aufgabe der zeitnahen Rekrutierung von Fachkräften ein.

Um unsere gemeinsamen Unternehmensziele zu erreichen, pflegte die Geschäftsführung eine stetige Kommunikation mit allen Mitarbeitern und informierte regelmäßig über die aktuelle Unternehmenssituation und Entscheidungen.

Zusätzlich wurde weiter an der Standorterweiterung gearbeitet. Die Investition des Gesellschafters Muench-Tec GmbH in den Neubau in der Thüringer Straße 33 wurde im März 2024 fertiggestellt und bietet den KollegInnen der Mechanischen Fertigung, Verwaltung, im Vertrieb und der Entwicklung moderne und nachhaltige Arbeitsplätze. Zukünftig wird diese Adresse als Firmenzentrale fungieren.

Das Unternehmen unterstützt in steigendem Maße soziale und sozialpolitische Projekte sowie kulturelle und sportliche Aktivitäten in der Region und bundesweit.

Zum 31. August 2023 beendete der Gründer Hans-Joachim Münch seine Tätigkeit als Geschäftsführer der SONOTEC GmbH. Damit ist der Prozess der Unternehmensnachfolge formell abgeschlossen. Er wird jedoch weiterhin Aufgaben, insbesondere in der F&E sowie in der Unterstützung der MINT-Initiativen in Halle, übernehmen und zukünftig als Prokurist fungieren.

Personal

Der Personalstand der SONOTEC GmbH (inkl. Geschäftsführer und Auszubildende) wuchs im Geschäftsjahr 2023 auf durchschnittlich 220 Mitarbeiter (Vorjahr: 198). Zum Bilanzstichtag waren 83 Arbeiter, 126 Angestellte und 2 leitende Angestellte beschäftigt. Entsprechend unseres Qualifikationsplanes nahmen 2023 rund 28% unserer Mitarbeiter an entsprechenden externen Weiterbildungsmaßnahmen teil. Die Zahl der internen Qualifizierung liegt deutlich höher.

Ertragslage

Gegenüber 19.848 TEUR in 2022 wurde in 2023 ein Rohergebnis in Höhe von 19.465 TEUR erzielt. Dies entspricht einer Reduzierung um 1,9%. Bei einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse um 3,5% und einer nahezu gleichbleibenden Materialaufwandsquote von 22,3% (Vorjahr: 22,0%) ist dies im Wesentlichen einer Bestandserhöhung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse auf insgesamt 642 TEUR geschuldet.

Der Personalaufwand ist im Vorjahresvergleich um 3,3% gestiegen. Ursächlich war der erneute Personalzuwachs im Berichtsjahr sowie die Anpassung der Vergütungen auch infolge neuer Aufgabenstrukturen und weitere Investitionen in hochqualifiziertes Personal. Insgesamt ist aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung eine Steigerung der Personalkostenintensität auf 45,6% (Vorjahr: 43,4%) zu verbuchen.

Auf Ebene der Sachkosten war ein Zuwachs um 30,6% zu verzeichnen. Dieser resultiert insbesondere aus erhöhten Raum- und Reparatur-/Instandhaltungskosten sowie gestiegenen Kosten für Fremdleistungen und der Werbe- und Reisekosten. Letztere waren aufgrund der Pandemie in den Vorjahren stark gesunken.

Aufgrund der sehr guten Umsatz- und Liquiditätslage unseres Tochterunternehmens SONOTEC US Inc. konnte im Jahr 2023 erneut eine Ausschüttung in Höhe von 204.492,23 EUR brutto an den Gesellschafter SONOTEC GmbH erfolgen, welche sich positiv auf das Jahresergebnis auswirkt.

Das erzielte Jahresergebnis 2023 in Höhe von 3.222 TEUR nach Steuern ist um 1.030 TEUR geringer als das Vorjahresergebnis und spiegelt damit die im Vorjahr an dieser Stelle getroffenen Erwartungen wider.

Finanzlage

Zum Bilanzstichtag beträgt das Eigenkapital 12.126 TEUR (Vorjahr: 10.554 TEUR). Damit liegt die Eigenkapitalquote bei 77,3% (Vorjahr: 66,0%). Bei nahezu unveränderter Bilanzsumme ist der Anstieg im Wesentlichen auf das erneut positive Jahresergebnis zurückzuführen.

Die Höhe der Rückstellungen ist im Vorjahresvergleich rückläufig. Dies resultiert insbesondere aus geringeren Steuerrückstellungen.

Die Höhe der Verbindlichkeiten ist im Vorjahresvergleich insgesamt gesunken. Dies ist insbesondere auf die deutliche Reduzierung der erhaltenen Anzahlungen im Zusammenhang mit einem größeren Liefergeschäft zurückzuführen.

Die Fristigkeit des Fremdkapitals ist überwiegend kurzfristiger Natur.

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist weiterhin gut, was in der Quote der liquiden Mittel von 25,7% zum Ausdruck kommt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der SONOTEC GmbH beträgt 15.690 TEUR und ist gegenüber dem Vorjahr um 1,9% gesunken. Die Vermögenslage ist insgesamt geprägt von kurzfristigen Vermögenswerten (einschließlich Rechnungsabgrenzungsposten und aktiver latenter Steuern), die insgesamt 87,9% (Vorjahr: 90,8%) der Bilanzsumme repräsentieren.

Investitions- und Finanzierungsbericht

2023 investierte SONOTEC erneut sowohl technisch als auch personell in die Zukunft des Unternehmens. Investitionen wurden insbesondere in die Entwicklung automatisierter Fertigungsprozesse, sowie in die Erweiterung/Modernisierung der IT-Infrastruktur und Lagerlogistik getätigt. Daneben entfällt ein Großteil der Gesamtinvestitionen des Jahres auf die geleisteten Anzahlungen im Zusammenhang mit der Anschaffung der Betriebs- und Geschäftsausstattung am neu errichteten Standort in der Thüringer Straße 33. Insgesamt wurden im Berichtsjahr 943 TEUR investiert.

Zusammengefasst blicken wir auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurück.

C. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr wurden in allen F&E-Bereichen neue Produkte entwickelt.

Darüber hinaus wurden eine Reihe von Projekten und Entwicklungsarbeiten zur Verbesserung verschiedener interner Produktions- und Digitalisierungstechnologien durchgeführt.

Neben Neuentwicklungen mussten wir erhebliche Zeit aufwenden, um elektronische Bauteile unserer bestehenden Produkte, die auf Grund zusammengebrochener Lieferketten nicht erhältlich waren, auszutauschen und die Praxistauglichkeit der neuen Lösungen erfolgreich zu erproben.

Im Bereich Fluidik kamen neue Sensoren für Durchfluss und Luftblasenerkennung hinzu. Weitere Geräte der luftgekoppelten Ultraschall-Prüftechnik wurden entwickelt.

Eine Vielzahl an Lösungen von Mehrelemente-Arrays und spezifische Varianten, die an die jeweiligen Kundenanforderungen angepasst werden, wurden im Bereich Ultraschallwandler erarbeitet.

Neben diesen kundenspezifischen Lösungen für weltweite Industriepartner, wurden gleichzeitig neue Schallwandler für eigene Sensoren erarbeitet und in die Fertigung überführt.

Mit Partnern aus Industrie und Forschungseinrichtungen wurden 2 Projekte erfolgreich beendet. Weitere Themen befinden sich aktuell in der Bearbeitung.

SONOTEC hat im vergangenen Jahr die Konsortialführerschaft im Innovationsprojekt AddiQ im Rahmen des RUBIN-Programms des BMBF übernommen.

Die teilweise im Zusammenhang mit öffentlichen Förderprojekten getätigten Investitionen zielen auf die Erweiterung und Effizienzerhöhung der Entwicklungs- und Produktionsabteilungen am Standort Halle (Saale) ab.

Mit Sorgfalt wird das Qualitätsmanagement in allen Bereichen des Unternehmens vertieft. Die SONOTEC GmbH wurde nach DIN EN ISO 9001-2015 und nach ATEX zertifiziert. Von Bedeutung ist auch unsere erfolgreiche Zertifizierung im Rahmen des Medizinproduktegesetzes entsprechend DIN EN 13485.

D. Prognosebericht

Für 2024 wurde eine Planrechnung erstellt, in der mit einem leichten Rückgang der Umsatzerlöse gerechnet wird. Dies schließen wir aus den Prognosen der Kunden und den Entwicklungen der Märkte bis zur Aufstellung dieses Lageberichts. Aufgrund der gestiegenen Personalkosten sowie stark erhöhten Mietkosten durch die Erweiterung der Mietflächen rechnen wir jedoch damit, dass wir in 2024 zwar erneut ein deutlich positives Ergebnis erzielen werden, das jedoch spürbar unter dem Niveau des Berichtsjahres liegen wird.

Die höchste Priorität liegt somit in der Sicherstellung der Bedienung unserer Kundenaufträge. Dies erfordert höchste Flexibilität in allen Bereichen. Weiterhin gilt es auch die Folgen der Rezession in Deutschland und die Unwägbarkeiten im Blick zu behalten und entsprechend zu reagieren.

Auch im Jahr 2024 werden wieder eine Reihe von Kundenaudits und Zertifizierungsaudits bei SONOTEC stattfinden, die die Absatzchancen für unsere Produkte weiter erhöhen.

Durch gezielte betriebliche Berufsaus- und Fortbildung werden Fachkräfte ausgebildet, die langfristig den Arbeitskräftebestand sichern. Wir setzen weiterhin auf Qualität und Innovation, um unsere Marktposition noch zu verbessern. Wir verfolgen weiterhin eine kontinuierliche Außenkommunikation durch unser Unternehmensmarketing. Zusätzlich sieht es das Unternehmen als seine Aufgabe, bereits Kinder und Jugendliche für die sogenannten MINT-Berufe zu begeistern, in dem wir selbst aktiv Veranstaltungen durchführen und in außerschulischen Vereinigungen mitwirken. SONOTEC wird auch zukünftig Deutschlandstipendiaten an den regionalen Hochschulen unterstützen. Die SONOTEC GmbH investiert weiter in F&E sowie in die Vergrößerung der Anzahl der Kundenkontakte, beispielsweise durch den verstärkten Ausbau unseres digitalen Marketings sowie durch die Teilnahme an Messen.

Die SONOTEC GmbH engagiert sich in vielen Netzwerken. Unser Geschäftsführer Michael Münch wurde in den IHK-Ausschuss für Industrie, Agrar- und Baugewerbe berufen und ist aktiv im Senat der Zuse-Gemeinschaft. Unsere Geschäftsführerin Manuela Münch wurde in den Vorstand des VDMA Ost als stellvertretende Vorsitzende und Landessprecherin gewählt. Weiterhin ist sie dem Bildungsausschuss der IHK Halle-Dessau und dem Vorstand des Wirtschaftsrats der Sektion Halle beigetreten. Unser Prokurist Hans-Joachim Münch arbeitet auf ehrenamtlicher Basis in der IHK Halle-Dessau sowie in weiteren fachspezifischen Netzwerken und Ausschüssen mit. Daneben werden die Partnerschaften mit Hochschulen und Universitäten in der Region weiter ausgebaut.

Weiterhin werden wir im Rahmen von Forschungskooperationen mit verschiedenen Partnern an neuen messtechnischen Lösungen der Ultraschalltechnik arbeiten.

E. Chancen- und Risikobericht zur künftigen Entwicklung

Trotz der gegenwärtig weiterhin schwer einzuschätzenden Entwicklung der Weltwirtschaftslage in den nächsten Jahren, die nicht zuletzt auch maßgeblich von der weiteren Entwicklung im Ukraine-Krieg sowie der inflationären Lage abhängig sein dürfte, wird für die Geschäftsfelder der SONOTEC GmbH ein weiterhin sehr gutes Potential hinsichtlich der Umsatz- und Ertragschancen gesehen. Dies ist einerseits durch die wachsende Nachfrage nach den Produktlösungen aus den einzelnen Geschäftsbereichen und andererseits durch den Verkauf der Produkte in voneinander unabhängigen Anwendungsfeldern begründet. Auf Grund der langfristigen Orientierung bei der Erfüllung von Marktanforderungen mit Hilfe von ultraschallbasierten Lösungen hat das Unternehmen ein technologisches Alleinstellungsmerkmal und somit einen Marktvorsprung gegenüber Mitbewerbern.

Zur Erkennung von kurzfristigen Risiken werden der Geschäftsführung geeignete Auswertungen zur Verfügung gestellt, die dem kontinuierlichen Wachstum der Gesellschaft entsprechend angepasst werden.

Auf Grund unserer langfristigen Lagerhaltung der notwendigen Elektronikkomponenten und weiterer kritischer Bauteile sehen wir keine Einschränkungen im Produktionsprozess.

Die Produktionsabläufe unterliegen einem stetigen Optimierungsprozess. Um Risiken aus Gewährleistungen aus Lieferungen und Leistungen zu minimieren, werden permanent umfassende Qualitätsprüfungen und Audits in der Produktion durchgeführt.

Aufgrund des anhaltenden Unternehmenswachstums haben wir bereits seit mehreren Jahren eine Erweiterung der räumlichen Kapazitäten für die Zukunft geplant. Ende März 2024 haben die betroffenen Bereiche den neuen Hauptsitz in der Thüringer Straße 33 vollständig bezogen.

Wesentliche rechtliche Risiken werden derzeit nicht gesehen.

Die SONOTEC GmbH hält 2 Beteiligungen an Vertriebsgesellschaften in den USA und Tschechien. Bei planmäßiger Entwicklung werden sowohl die SONOTEC US Inc. (USA) und die SONOTEC s.r.o. (Tschechien) auch in 2024 Überschüsse erwirtschaften.

Größere, den Bestand des Unternehmens gefährdende, Risiken sind der Geschäftsführung derzeit nicht bekannt.

F. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Bezüglich der Finanzinstrumente wird eine konservative Risikopolitik verfolgt.

Dem Risiko etwaiger Forderungsausfälle wird durch ein adäquates und effizientes Forderungsmanagement begegnet.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

 

Halle (Saale), 4. Juli 2024

Manuela Münch, Geschäftsführerin

Michael Münch, Geschäftsführer

BILANZ zum 31. Dezember 2023

SONOTEC GmbH, Halle (Saale)

AKTIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. ANLAGEVERMÖGEN 1.895.762,49 1.473.091,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 93.413,00 154.553,50
II. Sachanlagen 1.655.818,07 1.172.006,17
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.546,50 17.967,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 488.639,50 377.081,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 628.365,71 757.780,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 526.266,36 19.177,08
III. Finanzanlagen 146.531,42 146.531,42
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 126.531,42 126.531,42
2. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 13.636.337,55 14.368.184,53
I. Vorräte 6.160.415,93 5.296.493,96
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.449.607,53 2.943.061,83
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.405.568,77 1.074.865,31
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 25.000,00 25.000,00
3. Übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.019.038,76 1.843.196,52
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.026.314,09 6.128.628,74
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 130.485,80 113.206,37
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 27.056,50 32.194,07
15.689.642,34 15.986.676,06

PASSIVA

31.12.2023
31.12.2022
A. EIGENKAPITAL 12.126.458,80 10.554.115,69
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 8.878.551,10 6.276.901,40
III. Jahresüberschuss 3.222.343,11 4.251.649,70
B. EINLAGEN STILLER GESELLSCHAFTER 280.000,00 300.000,00
C. SONDERPOSTEN FÜR INVESTITIONSZUSCHÜSSE ZUM ANLAGEVERMÖGEN 108.640,00 154.808,75
D. RÜCKSTELLUNGEN 1.037.307,92 2.219.022,18
E. VERBINDLICHKEITEN 2.075.528,26 2.678.598,39
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 30.479,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 215.731,02 31.575,23
3. Übrige Verbindlichkeiten 1.859.797,24 2.616.543,29
F. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.161,07 0,00
G. PASSIVE LATENTE STEUERN 60.546,29 80.131,05
15.689.642,34 15.986.676,06

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr 2023

SONOTEC GmbH, Halle (Saale)

2023
2022
1. Rohergebnis 19.465.491,03 19.847.897,07
2. Personalaufwand -11.269.937,84 -10.912.881,62
a) Löhne und Gehälter -9.446.265,98 -9.197.962,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.823.671,86 -1.714.919,09
- davon für Altersversorgung: € 33.318,78 (Vorjahr: € 24.164,97)
3. Abschreibungen -500.331,13 -571.126,02
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -500.331,13 -571.126,02
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.284.773,06 -2.514.294,72
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 2.752,75 (Vorjahr: € 3.715,04)
5. Erträge aus Beteiligungen 204.492,23 289.903,03
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 204.492,23 (Vorjahr: € 289.903,03)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.196,96 27.779,56
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 11.633,90 (Vorjahr: € 26.478,37)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -43.209,56 -46.000,46
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.356.509,12 -1.846.163,26
- davon Erträge/Aufwendungen aus der Auflösung und Zuführung latenter Steuern: € 14.447,19 (Vorjahr: € 22.918,30)
9. Ergebnis nach Steuern 3.249.419,51 4.275.113,58
10. Sonstige Steuern -6.591,91 -2.513,88
11. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -20.484,49 -20.950,00
12. Jahresüberschuss 3.222.343,11 4.251.649,70

ANHANG für das Geschäftsjahr 2023

SONOTEC GmbH, Halle (Saale)

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der SONOTEC GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Das Gliederungsschema der Bilanz wurde auf der Passivseite um die Posten "Einlagen stiller Gesellschafter" und "Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen" erweitert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk weitestgehend im Anhang gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SONOTEC GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Halle (Saale)
Registereintrag: Handelsregister B
Registergericht: Stendal
Register-Nr.: 206251

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungswahlrechte werden durch den Ansatz eines aktiven latenten Steuerüberhangs in Anspruch genommen. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert angesetzt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (ein bis 15 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Soweit die Anschaffungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand nicht mehr als € 250 betragen haben, wurden diese unmittelbar auf die Aufwandskonten gebucht. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von mehr als € 250 aber weniger als € 800 wurden im Veranlagungszeitraum in voller Höhe abgeschrieben. Für geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als € 250 und bis zu € 1.000 betrugen, wurde bis einschließlich Veranlagungsjahr 2020 ein jährlicher Sammelposten gebildet und über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst.

Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Liquide Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Der Sonderposten enthält passivisch abgegrenzte Investitionszuschüsse. Die ertragswirksame Auflösung erfolgt korrespondierend zur Nutzungsdauer der entsprechenden Vermögensgegenstände zugunsten der sonstigen betrieblichen Erträge.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern sowie Nachzahlungen für die Kalenderjahre 2018 und 2019.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

3. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im beiliegenden Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Zum 31. Dezember 2023 ergab sich folgender Beteiligungsbesitz:

Beteiligung
in %
Eigenkapital
T€
Ergebnis
T€
letzter vorliegender Jahresabschluss zum
SONOTEC US INC., New York, Vereinigte Staaten von Amerika 75 2.172,0 622,3 31.12.2022
SONOTEC s.r.o., Brno, Tschechische Republik 75 62,2 11,8 31.12.2023

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren i.H.v. € 1.292.195,23 (31. Dezember 2022 € 555.794,47) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und beinhalten zudem mit € 113.373,54 (31. Dezember 2022 € 519.070,84) sonstige Vermögensgegenstände.

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sind wie im Vorjahr in voller Höhe den sonstigen Vermögensgegenständen mitzugehörig.

Forderungen gegen Gesellschafter bestehen i.H.v. € 113.373,54 (31. Dezember 2022 € 519.070,84).

Entwicklung der latenten Steuern:

Veränderungen latenter Steuern im Geschäftsjahr 2023 (Beträge
in T€)
Stand zu Beginn Zugang Verbrauch/ Abgang Stand am Ende
Aktive latente Steuern 32 0 5 27
Passive latente Steuern 80 0 19 61

In der Bilanz zum 31. Dezember 2023 wird das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital von DEM 50.000,00 als EUR-Betrag ausgewiesen. Die Umstellung des gezeichneten Kapitals auf EUR ist noch nicht erfolgt.

Die Einlagen stiller Gesellschafter wurden in einem gesonderten Posten nach dem bilanziellen Eigenkapital und vor dem Fremdkapital ausgewiesen, da die gesellschaftsvertragliche Ausgestaltung der Beteiligung sowohl eigen- als auch fremdkapitalqualifizierende Elemente beinhaltet. Die überlassenen Einlagen belaufen sich auf T€ 200 (prolongierte Vertragslaufzeit bis zum 1. Juli 2024) sowie auf T€ 80 (Vertragslaufzeit bis zum 31. Dezember 2027 bei vierteljährlichen Teilrückzahlungsraten ab 31. März 2023).

In Vorjahren ausgezahlte Zuschüsse aus den Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" wurden in den Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt korrespondierend zu den bilanziellen Abschreibungen der betreffenden Vermögensgegenstände, für das laufende Geschäftsjahr 2023 in Höhe von T€ 46.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeiten
gesamt
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
davon über 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00
(30.479,87) (30.479,87) (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 215.731,02 215.731,02 0,00 0,00
(31.575,23) (31.575,23) (0,00) (0,00)
Übrige Verbindlichkeiten 1.859.797,24 646.852,22 1.212.945,02 0,00
(2.616.543,29) (1.378.678,28) (1.237.865,01) (1.200.000,00)
2.075.528,26 862.583,24 1.212.945,02 0,00
(31. Dezember 2022) (2.678.598,39) (1.440.733,38) (1.237.865,01) (1.200.000,00)

Von den sonstigen Verbindlichkeiten sind T€ 29 durch Eigentumsvorbehalt gesichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind wie im Vorjahr in voller Höhe den sonstigen Verbindlichkeiten mitzugehörig.

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind i.H.v. € 215.731,02 (31. Dezember 2022 € 31.575,23) in den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie in i.H.v. € 635.000,00 (31. Dezember 2022 € 635.000,00) in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für, zum Teil bis 2034 laufende Mietverträge, ergaben sich zum Abschlussstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

T€
Mietzahlungen im Jahr 2024 815
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 497
Mietzahlungen ab dem Jahr 2025 896
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 596

Daneben bestehen Abnahmeverpflichtungen für Vorratsgegenstände i.H.v. T€ 3.423, davon mit einer Vertragslaufzeit bis 2024 von T€ 2.840.

Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

T€
Begebung von Bürgschaften 7.939
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 7.939
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 2.180
- davon gegenüber verbundenen Unternehmen 1.575

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 82
Angestellte 124
206

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

• Herr Dipl.-Physiker Hans-Joachim Münch, Geschäftsführer bis 31. August 2023

• Frau Dipl.-Kffr. (FH) Manuela Münch, Geschäftsführerin

• Herr Michael Münch, Bachelor of Science Maschinenbau, Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses durch die gesetzlichen Vertreter gemäß § 245 HGB

 

Halle (Saale), 4. Juli 2024

Manuela Münch, Geschäftsführerin

Michael Münch, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31. Dez. 2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 1.720.770,92 24.722,23 0,00 0,00 1.745.493,15
2. Geschäfts- oder Firmenwert 175.000,00 0,00 0,00 0,00 175.000,00
1.895.770,92 24.722,23 0,00 0,00 1.920.493,15
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.380,81 0,00 0,00 0,00 55.380,81
2. Technische Anlagen und Maschinen 928.692,92 116.239,99 97.020,70 0,00 1.141.953,61
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.960.708,23 198.234,33 0,00 101.153,23 4.057.789,33
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.177,08 604.109,98 -97.020,70 0,00 526.266,36
4.963.959,04 918.584,30 0,00 101.153,23 5.781.390,11
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 126.531,42 0,00 0,00 0,00 126.531,42
2. Beteiligungen 20.000,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00
146.531,42 0,00 0,00 0,00 146.531,42
7.006.261,38 943.306,53 0,00 101.153,23 7.848.414,68
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
Zugänge
Abgänge
31. Dez. 2023
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Übrige immaterielle Vermögensgegenstände 1.566.217,42 85.862,73 0,00 1.652.080,15
2. Geschäfts- oder Firmenwert 175.000,00 0,00 0,00 175.000,00
1.741.217,42 85.862,73 0,00 1.827.080,15
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.413,81 5.420,50 0,00 42.834,31
2. Technische Anlagen und Maschinen 551.611,42 101.702,69 0,00 653.314,11
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.202.927,64 307.345,21 80.849,23 3.429.423,62
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
3.791.952,87 414.468,40 80.849,23 4.125.572,04
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.533.170,29 500.331,13 80.849,23 5.952.652,19
BUCHWERTE
31. Dez. 2023
31. Dez. 2022
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Übrige immaterielle Vermögengegenstände 93.413,00 154.553,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
93.413,00 154.553,50
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 12.546,50 17.967,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 488.639,50 377.081,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 628.365,71 757.780,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 526.266,36 19.177,08
1.655.818,07 1.172.006,17
III. FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 126.531,42 126.531,42
2. Beteiligungen 20.000,00 20.000,00
146.531,42 146.531,42
1.895.762,49 1.473.091,09

BESTÄTIGUNGSVERMERK für das Geschäftsjahr 2023

SONOTEC GmbH, Halle (Saale)

An die SONOTEC GmbH, Halle (Saale)

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SONOTEC GmbH, Halle (Saale), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SONOTEC GmbH, Halle (Saale), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Halle (Saale), 5. Juli 2024

CONNEX.M&P AUDIT
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Harazin, Wirtschaftsprüferin

Dr. Geiger, Wirtschaftsprüfer

SONOTEC GmbH, Halle (Saale)

SONSTIGE ANGABEN

Datum der Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses der SONOTEC GmbH zum 31. Dezember 2023 erfolgte in der Gesellschafterversammlung am 23. Juli 2024.

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