Ernst Stackmann GmbH & Co. KG

21614 Buxtehude, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Tostedt HRA 120292
Eingetragen
8.2.1958

Finanzübersicht

Historie

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Management

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Gesellschafter

5 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

1 von 5 angezeigt

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Beteiligungen

NameAnteil
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Ernst Stackmann GmbH & Co. KG

Buxtehude

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG betreibt auf überwiegend gesellschaftseigenen Grundstücken den stationären Einzelhandel. In gemieteten Räumen befinden sich die Outlet Center in Apensen und Tostedt. Das Sortiment besteht aus Damen-, Herren-, Kinder-, Sport- und Haus-Textilien sowie nichttextilen Waren wie zum Beispiel Lederaccessoires, Spielwaren, Büchern und Sporthartwaren. 11 Exzellenz-Mietwohnungen, die in 2012 im Zusammenhang mit der Erweiterung des Modehauses errichtet wurden, befinden sich auf zwei Etagen oberhalb der neu erstellten Geschäftsräume. Die unterschiedlichen Konzepte der ERNST Gastronomie erweitern das Sortiment um Kulinarik und Genuss.

Forschung und Entwicklung

Als Handelsunternehmen wird Forschung und Entwicklung nur in einem branchenüblich geringen Umfang betrieben.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Wie schon im Jahr 2022 wurden die Hoffnungen auf ein robustes Wirtschaftswachstum auch im Jahr 2023 enttäuscht. Die deutsche Wirtschaft konnte sich nicht erholen.

Die Inflationsrate fiel im Vergleich zum Vorjahr zwar geringfügig von +6,9 % auf +5,9 %, blieb jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge sank das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 %.

Die Entwicklung in den verschiedenen Wirtschaftsbereichen verlief dabei sehr unterschiedlich. Während die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerbe zurückging, verzeichneten die meisten Dienstleistungsbereiche leichte Anstiege.

Die privaten Konsumausgaben sanken im Jahr 2023 ebenfalls preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein, wobei sich beispielsweise die Preise für Nahrungsmittel um 12,4 % erhöhten. Die stark gestiegenen Finanzierungs- und Baukosten führten zu einem Rückgang der Bauinvestitionen, was wiederum deutliche Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt hatte und gestiegene Mietpreise bedingte. Erstmals seit vielen Jahren reduzierte auch der Staat seine preisbereinigten Konsumausgaben um 1,7 %.

Der Handel mit dem Ausland ging trotz sinkender Preise zurück, die Exporte nahmen preisbereinigt um 1,8 % ab. Die schwache inländische Nachfrage führte zu einem Rückgang der Importe um 3,0 %. Im Vergleich zur EU entwickelte sich Deutschland besonders schwach.

Die Textilbranche startete durch die überwundene Pandemie optimistisch in das Geschäftsjahr 2023. Dennoch galten durch die gestiegenen Lebenshaltungskosten, die Unsicherheiten bzgl. der Energiepreise und die anhaltenden politischen Konflikte herausfordernde Rahmenbedingungen, die sich unmittelbar auf die Konsumstimmung auswirkten.

Im Jahr 2023 kam es zu einer erhöhten Zahl von Insolvenzen, darunter Branchengrößen wie Peek & Cloppenburg, Gerry Weber und Hallhuber. Laut Textilwirtschaft hat sich die Zahl der Insolvenzanträge von umsatzstarken Unternehmen in der deutschen Modebranche im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht.

Trotz dieser Herausforderungen behauptet sich der stationäre Einzelhandel gegenüber dem Onlinehandel. Letzterer verzeichnete nach den Rekordzuwächsen während der Pandemie nun einen deutlichen Rückgang.

Es war erneut ein herausforderndes Jahr für den Modehandel. Dennoch steigerten die Modehandelsunternehmen laut Textil-Wirtschaft ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Laut TW-Testclub, dem teilnehmerstärksten Panel im stationären Modehandel, verzeichnete der stationäre Modehandel für das vergangene Jahr durchschnittlich ein Plus von 6 %.

Geschäftsverlauf

Die ersten Monate des Jahres waren noch geprägt von dem Ukraine Konflikt und steigenden Energiekosten, die sich unmittelbar auf die Konsumstimmung auswirkten. Das verhaltene Kaufverhalten war bereits in der Planung berücksichtigt, sodass sich die Umsätze auf Planungsniveau bewegten.

Im März 2023 eröffnete das neue ERNST Restaurant und ergänzt seither das Sortiment um Kulinarik und Genuss. Für die Kunden entstand so ein weiterer Anlaufpunkt, der zu einer höheren Verweildauer beiträgt. Ergänzend zum Tagesgeschäft war das ERNST Restaurant im Jahresverlauf ein beliebter Veranstaltungsort für Lesungen, Konzerte und Fashion Events.

Der ungewöhnlich heiße und lange Sommer führte zu einer verringerten Nachfrage nach aktueller Herbst-/ Winterware. Desweitern verlief das Weihnachtsgeschäft verhaltener als im Vorjahr, sodass die Planumsatzerlöse in den letzten Monaten nicht erreicht werden konnten.

Lage des Unternehmens

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist das zweite Jahr in Folge negativ. Zwar konnten die Bruttoumsatzerlöse (Umsatzerlöse einschließlich Umsatzsteuer) gegenüber dem Vorjahr von TEUR 34.001 auf TEUR 36.435 gesteigert werden. Dies reichte jedoch nicht aus, um ein positives Jahresergebnis zu erzielen. Jedoch konnten die Verluste reduziert und der Jahresfehlbetrag von TEUR -1.424 im Vorjahr auf TEUR -884 verringert werden.

Die Ergebnissituation ist in 2023 gekennzeichnet durch:

- Steigerung der Bruttoumsatzerlöse um TEUR 2.434 bzw. 7,2 %. Im Bereich der Warenerlöse betrug die Steigerung TEUR 2.131 bzw. 6,8 %. Die Restauranterlöse stiegen um TEUR 349 bzw. 50 %

- Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 667 auf TEUR 474

- Zunahme des Brutto-Rohwarenrohertrags von TEUR 17.100 auf TEUR 18.618. Der gesamte Rohertrag inkl. Restaurant und Sonstigem erhöhte sich von TEUR 19.305 auf TEUR 20.951

- Erhöhung der Personalaufwendungen von TEUR 8.432 im Vorjahr auf TEUR 9.296. Der Anteil der Personalaufwendungen am Bruttoumsatz war 2023 = 25,5 % und 2022 = 24,8 %.

- Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 5.784 im Vorjahr auf TEUR 5.262

- Veränderung der Abschreibungen von TEUR 1.607 auf TEUR 1.747

- Veränderung des Finanzergebnisses von TEUR -115 auf TEUR -275

- Veränderung des Ertragsteueraufwandes von TEUR 50 auf TEUR 15

Durchschnittlich waren 316 Mitarbeiter in 2023 beschäftigt, davon 87 Vollzeit, 201 Teilzeit sowie 28 Auszubildende.

Aus der Gewinn- und Verlustrechnung ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von TEUR 884 gegenüber TEUR 1.424 im Vorjahr.

Finanz- und Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist positiv. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens sowie des Eigenkapitals und der Verbindlichkeiten wird stabil gehalten.

Das Anlagevermögen hat sich um EUR 1,2 Mio. auf EUR 21,4 Mio. erhöht und hat einen Anteil von 80,6 % am Gesamtvermögen (zum Vorjahresstichtag 78,1 %). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von EUR 2,9 Mio. vorgenommen.

Der Warenbestand beträgt zum Stichtag EUR 3,5 Mio. (Vorjahr EUR 3,5 Mio.).

Die liquiden Mittel (Wertpapiere, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten) liegen mit EUR 1,2 Mio. rund EUR 0,4 Mio. unter dem Vorjahresbestand.

Die Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Die Finanzpolitik ist auf die Erhaltung und Ausweitung der Unternehmensfinanzierung aus Eigenmitteln gerichtet. Die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist von rund 45 % im Vorjahr auf 39 %, aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme und des Jahresfehlbetrages, zurückgegangen. Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen als Eigenmittel ergibt sich eine Quote von über 62 %.

Das Anlagevermögen ist nicht in voller Höhe aus eigenen Mitteln finanziert worden. In Höhe der Unterdeckung stehen Fremdmittel zur Verfügung.

Die Bankverbindlichkeiten erhöhten sich in 2023 um TEUR 2.688 und betragen zum Stichtag rund 24 % des Gesamtvermögens - gegenüber rund 15 % zum Vorjahresstichtag.

Die Bezahlung der Lieferanten erfolgt innerhalb von 10 Tagen unter Ausnutzung des Skontobetrages.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt in 2023 TEUR 1.272 (Vorjahr TEUR 2.150).

Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Bruttoumsatzerlöse und Jahresergebnis verwendet. Die Bruttoumsatzerlöse betragen TEUR 36.435 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.434 erhöht. Das Jahresergebnis konnte von TEUR -1.424 im Vorjahr auf TEUR -884 verbessert werden.

Unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2023 bezüglich steigender Umsatzerlöse war zutreffend. Das operative Geschäftsergebnis konnte zum Vorjahr gesteigert werden, jedoch nicht in der erwarteten Deutlichkeit. Diese Entwicklung ist maßgeblich beeinflusst durch die gestiegenen Kosten des Um- und Ausbaus der ERNST Gastronomie.

Gesamtaussage

Die Vermögens- und Finanzlage wird als gut eingeschätzt.

Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus und den weiteren Verkaufsflächen in Buxtehude weitere Geschäfte in Apensen und Tostedt.

Prognosebericht

Um weiterhin die derzeitige Position zu halten und zu festigen, werden eine kontinuierliche Aufwertung der Sortimente und eine konsequente Modernisierung der Verkaufsräume betrieben sowie als weiterer Service eine digitale Darstellung ausgewählter Warensortimente mit gleichzeitiger Kunden-Kommunikation und -information über ein Online-Portal forciert.

Zusammen mit dem Standortvorteil, der intensiven Käuferbindung, einer hohen Beratungskompetenz durch engagierte und motivierte Mitarbeiter, dem besten Kunden-Service und einer Markenvielfalt werden diese Maßnahmen dem Unternehmen Stackmann auch weiterhin eine wichtige Position unter den Einzelhandelsunternehmen sichern.

Darüber hinaus setzt die Geschäftsführung auf nachhaltige Kostenoptimierung, auf Straffung von Strukturen und eine Steigerung der Prozesseffizienz auf allen Gebieten.

Für das Jahr 2024 wird eine positive Umsatzentwicklung zum Vorjahr erwartet, sodass die Bruttoumsatzerlöse erstmals wieder das Vorkrisenniveau von 2019 erreichen. Das Jahresergebnis wird deutlich über dem des Vorjahres erwartet, wird aber durch die allgemeine Kostensteigerung noch leicht unter dem Vorkrisenniveau liegen.

Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen ihrer Tätigkeit ist die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG den verschiedensten Risiken ausgesetzt, die mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Diese können die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betreffen.

Es sind moderne Controlling-Instrumente zur Risikoerkennung, -beobachtung und -minimierung eingeführt. Durch den Einsatz dieser Controlling-Maßnahmen werden die Entscheidungsträger rechtzeitig informiert, um gegebenenfalls geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Die Controlling-Instrumente werden laufend optimiert, um Strukturveränderungen ausreichend Rechnung zu tragen. Innerhalb der Organisationen sind die jeweiligen Zuständigkeiten festgelegt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Wettbewerbs- und Branchenrisiko

Neben dem allgemeinen Geschäftsrisiko ist die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG den Wettbewerbs- und Branchenrisiken ausgesetzt.

Die Entwicklung im stationären Einzelhandel ist nach wie vor geprägt vom Vordringen vertikaler Vertriebssysteme, einer Erweiterung der Anbieterpalette im Online-Handel und dem Rückgang des traditionellen Facheinzelhandels. Das Unternehmen erkennt dieses Risiko und steuert mit dem eigenen Onlineauftritt gegen und setzt stationär auf ein vielfältiges Einkaufserlebnis. Neben der Wettbewerbsintensivierung besteht eine starke Abhängigkeit vom Konsumverhalten der Kunden und den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Einkommensentwicklung.

Änderungen im Konsumverhalten sowie die sich verändernden Wettbewerbsbedingungen im Einzelhandel erfordern eine ständige Ausrichtung des Vertriebskonzepts an den Ansprüchen der Kunden, an der Produktauswahl und insbesondere auch am Service.

Die Ausrichtung der Unternehmenspolitik erfolgt nicht zuletzt mittels gezielter Marktbeobachtung, Einschätzung der Wettbewerbssituation, Trends im Verbraucherverhalten und Verhaltensmustern der entsprechenden Zielgruppen.

Mit klarer Positionierung und Strategie nutzt die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG die Chancen, die sich aus einer permanenten Marktveränderung ergeben. Durch hohe Beratungsqualität, besten Service, Markenvielfalt, Sortimentstiefe sowie Sortierung und Aufstellung der einzelnen Modewelten nach Stilgruppen bringt das Unternehmen die Besonderheiten des Hauses als Fachgeschäft zum Ausdruck und bietet den Kunden mit dem besten Service durch freundliche, kompetente Mitarbeiter und dieser unvergleichbaren Sortimentsdarstellung ein einzigartiges Shopping-Erlebnis. Ergänzt wird das eigene Sortiment durch ausgewählte Mietpartner.

Potenziellen Beschaffungsrisiken infolge finanzieller Schwierigkeiten bei den Lieferanten wird durch konsequente Sortimentsanalyse und -planung sowie durch eine flexible Lieferantenauswahl vorgebeugt. Die Vielzahl der Kooperationspartner verhindert eine Abhängigkeit von einzelnen Kooperationspartnern.

Forderungsausfallrisiko

Einem Forderungsausfallrisiko ist die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG nur in sehr geringem Maße ausgesetzt. Bei den bargeldlosen Zahlungsmitteln ist das Risiko insgesamt äußerst begrenzt durch den Rückgriff auf die Bonuskundenkarten-Daten und einer zusätzlichen Überprüfung durch einen externen Dienstleister. Die Risiken aus Kreditkartenzahlungen liegen im Wesentlichen bei den Kreditkartenanbietern.

Risiken im baren Zahlungsverkehr sind aufgrund implementierter Kontrollmechanismen gering.

Mitarbeiterrisiken

Mitarbeiter sind einer der entscheidenden Erfolgsfaktoren.

Im Mittelpunkt der Mitarbeiterarbeit stehen die betriebliche Aus- und Weiterbildung und die Förderung von Nachwuchsmitarbeitern. Als moderner Arbeitgeber bietet die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG den Beschäftigten ein variables Arbeitszeitmodell an.

Eine kontinuierliche Förderung von Mitarbeitern in Kombination mit den von Mitarbeitern und Geschäftsleitung erarbeiteten Leitlinien und Führungsgrundsätzen reduziert das Risiko der Mitarbeiterfluktuation und sichert sowohl den hohen Qualifikationsstandard als auch die Serviceorientierung und Beratungsqualität der Mitarbeiter.

Alle Fach- und Führungsmitarbeiter erhalten eine kontinuierliche hausinterne Aus- und Weiterbildung. Im Mittelpunkt der Mitarbeiterentwicklungsmaßnahmen stehen Kundenorientierung, ein freundlicher, natürlicher und kompetenter Umgang mit den Kunden sowie die Förderung von Führungsqualitäten. Dabei profitieren die Mitarbeiter von einer im Unternehmen seit jeher gepflegten offenen Kommunikation, von kurzen Entscheidungswegen und einer großzügigen Handlungsfreiheit.

Der Einzelhandel verlor in den vergangenen Jahren an Attraktivität, sodass das Thema Recruiting im Unternehmen stärker gefördert wird, um den sinkenden Bewerberaufkommen entgegenzuwirken.

Rechtliche und steuerliche Risiken

Gerichtsverfahren, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten, sind nach Kenntnis der Geschäftsführung weder anhängig noch in der Schwebe. Insofern ist keine Beeinträchtigung der Geschäftsentwicklung zu erwarten. Grundsätzlich wird in rechtlichen Belangen auf externe Rechtsberater zurückgegriffen.

Für Schadensfälle und Haftungsrisiken besteht ausreichender Versicherungsschutz.

IT-Risiken

Die IT-Risiken bestehen primär in der Notwendigkeit der permanenten Verfügbarkeit der Kassen- und Rechnersysteme und des dahinterliegenden Netzwerkes. Qualität und Sicherheit der Prozesse im Bereich der Datenverarbeitung werden über eine Kombination von internen und externen Verantwortlichen gewährleistet. Ein effektives IT-Management sorgt dafür, dass die EDV-Systeme jederzeit verfügbar sind und Vorkehrungen zum Schutz vor externen Angriffen getroffen werden.

 

Buxtehude, 7. Juni 2024

Ernst Stackmann GmbH & Co. KG

gez. Dieter Stackmann

gez. Fabian Stackmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 21.415.397,14 20.237.998,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.453,09 55.060,35
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.453,09 55.060,35
II. Sachanlagen 21.258.510,65 20.054.784,81
1. Grundstücke und Bauten 16.197.774,94 14.970.949,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.579.951,68 2.512.316,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.232.122,38 1.855.567,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 248.661,65 715.950,04
III. Finanzanlagen 113.433,40 128.153,40
1. Beteiligungen 86.653,40 103.153,40
2. Sonstige Ausleihungen 26.780,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 5.087.165,70 5.621.288,38
I. Vorräte 3.486.868,26 3.470.277,58
1. Waren 3.486.868,26 3.470.277,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 429.635,81 601.277,12
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 292.054,20 342.068,55
2. Sonstige Vermögensgegenstände 137.581,61 259.208,57
III. Wertpapiere 541.402,00 640.012,00
1. Sonstige Wertpapiere 541.402,00 640.012,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 629.259,63 909.721,68
C. Rechnungsabgrenzungsposten 72.852,96 60.334,99
Bilanzsumme 26.575.415,80 25.919.621,93

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.311.801,27 11.677.269,04
I. Kapitalanteile der Kommanditisten 10.311.801,27 11.677.269,04
1. Pflichteinlagen 1.279.645,94 1.279.645,94
2. Rücklagen 12.272.785,50 12.272.785,50
3. Verlustverrechnungskonten -3.240.630,17 -1.875.162,40
B. Rückstellungen 643.110,45 745.250,67
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 63.673,09 73.850,92
2. Steuerrückstellungen 150.000,00 200.000,00
3. Sonstige Rückstellungen 429.437,36 471.399,75
C. Verbindlichkeiten 15.620.504,08 13.497.102,22
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.479.218,73 3.791.185,84
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 992.806,61 869.696,12
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 6.408.729,32 6.273.683,84
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.739.749,42 2.562.536,42
davon aus Steuern 262.958,21 130.574,43
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 111.308,43 88.229,85
Bilanzsumme 26.575.415,80 25.919.621,93

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 30.882.044,04 28.793.958,58
2. Sonstige betriebliche Erträge 474.080,98 666.767,34
3. Materialaufwand 15.484.683,18 14.665.437,90
a) Aufwendungen für bezogene Waren 15.312.868,02 14.591.534,60
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 171.815,16 73.903,30
4. Personalaufwand 9.295.847,40 8.432.001,79
a) Löhne und Gehälter 7.666.233,53 6.980.594,30
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.629.613,87 1.451.407,49
davon für Altersversorgung 24.442,72 35.518,64
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.747.180,08 1.607.172,47
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.262.152,79 5.783.540,26
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.780,00 32,85
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 35.103,37 115.042,61
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 61.266,00 164.980,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 250.819,76 64.811,29
davon aus Aufzinsung 1.138,14 1.292,56
11. Steuern vom Ertrag 14.677,87 50.000,00
12. Ergebnis nach Steuern -723.618,69 -1.192.142,33
13. Sonstige Steuern 160.749,84 131.492,71
14. Aufgrund eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 100.000,00
Jahresfehlbetrag 884.368,53 1.423.635,04

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG hat ihren Sitz in Buxtehude. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Tostedt unter Nr. HR A 120292 eingetragen.

Die Gesellschaft ist eine große Personenhandelsgesellschaft gemäß § 264a i. V. m. § 267 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde gemäß §§ 238 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Die ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrags wurden beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu den Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren.

In Ausübung des Wahlrechtes nach Art. 67 Abs. 4 EGHGB wird ein niedrigerer Wertansatz infolge einer Übertragung eines Veräußerungsgewinns nach § 6b EStG fortgeführt.

Das Sachanlagevermögen wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Enthalten sind Grundstücke, Gebäude, Mietereinbauten, Außenanlagen, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Anlagen im Bau.

Das abnutzbare Anlagevermögen wurde linear abgeschrieben. Zugänge des beweglichen Anlagevermögens der Jahre 2020 bis 2022 wurden degressiv abgeschrieben, wenn dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Die Nutzungsdauern betragen bei Gebäuden zwischen 25 und 50 Jahren, bei Gebäudebestandteilen und Mietereinbauten zwischen 5 und 8 Jahren, bei Außenanlagen 5 bis 33 Jahre, bei technischen Anlagen zwischen 5 und 20 Jahren und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 2 und 20 Jahren.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Gegenstände des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Soweit den Gegenständen am Abschlussstichtag ein niedrigerer Wert beizulegen ist, wird das Niederstwertprinzip gem. § 253 Abs. 4 HGB beachtet. Warenvorräte wurden mit dem Betrag angesetzt, der angesichts ihrer erwarteten Absatzpreise eine Deckung der Selbstkosten zulässt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Die personengebundenen Rücklagen der Kommanditisten werden im Eigenkapital als Bestandteil der Kapitalanteile der Kommanditisten ausgewiesen. Weiterhin wird die gewinnabhängige Vergütung des stillen Gesellschafters des Vorjahres als Bestandteil des Jahresergebnisses und nicht erst im Rahmen der Ergebnisverwendung gezeigt.

Die Pensionsrückstellungen wurden nach den Heubeck Richttafeln 2018 G mit dem Barwert nach der PUC-Methode angesetzt (§ 253 Abs. 2 HGB). Da es sich um Festzusagen handelt, wurde eine Gehalts- und Rentendynamik nicht berücksichtigt. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 10 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet.

Für ungewisse Verbindlichkeiten sind in ausreichendem Maße Rückstellungen gebildet worden. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, langfristige Rückstellungen werden dabei mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Bundesbankzins abgezinst.

Der Ansatz der Verbindlichkeiten erfolgte mit ihren Erfüllungsbeträgen.

Auf Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten setzt die Gesellschaft einen Überhang an passiven latenten Steuern an, wenn insgesamt von einer Steuerbelastung in künftigen Geschäftsjahren auszugehen ist. Soweit die aktiven latenten Steuern den vorhandenen passiven latenten Steuern entsprechen, werden diese verrechnet dargestellt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines Ertragsteuersatzes von 14,35 %. Passive latente Steuern in Höhe von TEUR 46 bestehen aus der Übertragung eines Veräußerungsgewinnes gem. § 6b EstG aus der Veräußerung eines Grundstücks sowie der steuerlichen Sofort-Abschreibung auf digitale Wirtschaftsgüter. Diese passiven latenten Steuern werden in voller Höhe mit aktiven latenten Steuern auf Pensionsrückstellungen, im Zusammenhang mit der Bewertung von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie auf gewerbesteuerliche Verlustvorträge verrechnet. Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern, über die Verrechnung mit passiven latenten Steuern hinaus, wird nicht ausgeübt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. Der Anlagenspiegel wurde nach den Vorschriften des § 284 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Pensionsrückstellungen

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt EUR 180,42 und unterliegt einer Ausschüttungssperre.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Kundenboni, nicht genommener Urlaub und Überstunden, Jahresabschlusskosten und erwartete Rückzahlung an staatlichen Hilfen enthalten.

Verbindlichkeiten

Mit einer Laufzeit
Stand 31.12.2023
TEUR
bis zu 1 Jahr
TEUR
von über 1 Jahr
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten
- gegenüber Kreditinstituten 6.479 4.576 1.903 1.263
(im Vorjahr) (3.791) (2.184) (1.607) (0)
- aus Lieferungen und Leistungen 993 993 0 0
(im Vorjahr) (870) (870) (0) (0)
- gegenüber Gesellschaftern 6.409 987 5.422 2.650
(im Vorjahr) (6.274) (1.239) (5.035) (1.207)
- Sonstige Verbindlichkeiten 1.740 1.740 0 0
(im Vorjahr) (2.562) (2.562) (0) (0)
15.621 8.296 7.325 3.913
(13.497) (6.855) (6.642) (1.207)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern haben keine Laufzeitvereinbarung. Die Fälligkeiten wurden unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Entnahmen/Einlagen der Jahre 2020 bis 2023 geschätzt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch erstrangige Gesamtgrundschulden in einer Gesamthöhe von TEUR 9.600 abgesichert.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Immobilienmiet-, Leasing- und Wartungsverträgen ergibt sich zukünftig eine finanzielle Gesamtverpflichtung i. H. v. TEUR 150. Diese betreffen mit TEUR 135 Jahr 2023 sowie mit TEUR 15 die Jahre 2024 und 2025.

Die Gesellschafter haben in den Geschäftsjahren 2022 und 2023 auf die Verzinsung ihrer Gesellschafterkonten gegen Besserungsschein verzichtet. Der Zinsverzicht beträgt insgesamt TEUR 759.

Somit ergibt sich ein Gesamtbetrag der Verpflichtungen in Höhe von TEUR 909.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

TEUR
Waren 33.645
Restaurant 1.044
Sonstige 1.746
36.435
abzgl. Umsatzsteuer -5.553
30.882

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 308. Diese stammen im Wesentlichen aus den Erträgen aus Zuschreibungen auf Wertpapiere und der Auflösung von Gutscheinverbindlichkeiten.

E. Sonstige Angaben

Personal

Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer:

2023
Anzahl
Vollzeit 87
Teilzeit 201
Anzahl gemäß § 285 Nr. 7 HGB 288
Auszubildende 28
316

Geschäftsführung und persönlich haftender Gesellschafter

Persönlich haftender Gesellschafter ist die Ernst Stackmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Buxtehude (Gezeichnetes Kapital EUR 100.000,00). Sie hält keine Einlage an der Ernst Stackmann GmbH & Co. KG.

Der Ernst Stackmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Buxtehude, obliegt die Geschäftsführung. Sie wird vertreten durch ihre einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführer Herrn Dipl.-Kfm. Dieter Stackmann, Buxtehude, und Herrn Fabian Stackmann (Textilkaufmann), Buxtehude.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Bezüge des Beirats

Die Gesamtbezüge des Beirats betrugen in 2023 TEUR 14.

Abschlussprüferhonorar

Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt für die Abschlussprüfung TEUR 23.

 

Buxtehude, den 7. Juni 2024

gez. Dieter Stackmann, Geschäftsführer der Ernst Stackmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Buxtehude

gez. Fabian Stackmann, Geschäftsführer der Ernst Stackmann Verwaltungsgesellschaft mbH, Buxtehude

Ergebnisverwendung

Das Jahresergebnis 2023 wird entsprechend den gesellschaftsrechtlichen Regelungen verteilt.

Anlagespiegel

Anschaffungs-bzw. Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 703.255,66 31.854,29 0,00 12.971,85 722.138,10
Summe 703.255,66 31.854,29 0,00 12.971,85 722.138,10
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 42.203.280,54 1.846.051,29 0,00 0,00 44.049.331,83
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.260.380,72 248.508,86 108.235,57 0,00 6.617.125,15
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.333.788,90 567.304,61 604.654,47 146.478,68 10.359.269,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 715.950,04 248.661,65 -712.890,04 3.060,00 248.661,65
Summe 58.513.400,20 2.910.526,41 0,00 149.538,68 61.274.387,93
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 103.153,40 0,00 0,00 0,00 103.153,40
2. Sonstige Finanzanlagen 25.000,00 1.780,00 0,00 0,00 26.780,00
Summe 128.153,40 1.780,00 0,00 0,00 129.933,40
Anlagevermögen gesamt 59.344.809,26 2.944.160,70 0,00 162.510,53 62.126.459,43
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 648.195,31 43.456,55 12.966,85 678.685,01
Summe 648.195,31 43.456,55 12.966,85 678.685,01
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 27.232.330,57 619.226,32 0,00 27.851.556,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.748.063,90 289.109,57 0,00 4.037.173,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.478.220,92 795.387,64 146.461,64 8.127.146,92
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 38.458.615,39 1.703.723,53 146.461,64 40.015.877,28
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 16.500,00 0,00 16.500,00
2. Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe 0,00 16.500,00 0,00 16.500,00
Anlagevermögen gesamt 39.106.810,70 1.763.680,08 159.428,49 40.711.062,29
Buchwerte
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 43.453,09 55.060,35
Summe 43.453,09 55.060,35
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 16.197.774,94 14.970.949,97
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.579.951,68 2.512.316,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.232.122,38 1.855.567,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 248.661,65 715.950,04
Summe 21.258.510,65 20.054.784,81
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 86.653,40 103.153,40
2. Sonstige Finanzanlagen 26.780,00 25.000,00
Summe 113.433,40 128.153,40
Anlagevermögen gesamt 21.415.397,14 20.237.998,56

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Ernst Stackmann GmbH & Co. KG:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Ernst Stackmann GmbH & Co. KG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ernst Stackmann GmbH & Co. KG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 7. Juni 2024

Cordes + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Sven Wörpel, Wirtschaftsprüfer

gez. Christian Harms, Wirtschaftsprüfer

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