Vermittlung von Krediten
Zurich Service GmbH
Poppelsdorfer Allee 25, 53115 Bonn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Dorothée Appel seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Christoph Graumann seit 6.5.2019 | Prokura |
Anita Vargiu seit 6.3.2019 | Prokura |
Birgit Bleistein seit 6.3.2019 | Prokura |
Ralf Michael Kluegl seit 6.3.2019 | Prokura |
Christian Misch seit 6.3.2019 | Prokura |
Uwe Schöpe seit 21.1.2019 | Geschäftsführer |
Angela Weiss seit 10.7.2018 | Prokura |
Thorsten Dennis Fleischer seit 10.7.2018 | Prokura |
Tobias Kott seit 12.6.2018 | Prokura |
Hendrik Germann seit 12.6.2018 | Prokura |
Thorsten Wendt seit 12.6.2018 | Prokura |
Gabriele Epple seit 5.3.2018 | Prokura |
Yves Betz seit 5.3.2018 | Geschäftsführer |
Guido Masmeier seit 5.3.2018 | Prokura |
Peter Nahrmann seit 5.3.2018 | Geschäftsführer |
Christoph Ulrich Wolfgang Hubertus Lüer seit 5.3.2018 | Geschäftsführer |
Thorsten Seher seit 5.3.2018 | Prokura |
Martina Krupan seit 12.12.2017 | Prokura |
Lars Golatka seit 12.12.2017 | Prokura |
Christian Botsch seit 12.12.2017 | Prokura |
Stefanie Reichel seit 12.12.2017 | Prokura |
Kai Lars Müller seit 25.9.2017 | Geschäftsführer |
Ulrich Hilp seit 1.8.2017 | Geschäftsführer |
Alexander Bernert seit 1.8.2017 | Geschäftsführer |
Gerd Fromm seit 20.4.2017 | Prokura |
Markus Troche seit 9.2.2017 | Geschäftsführer |
Kathrin Ehrig seit 9.2.2017 | Geschäftsführer |
Michael Leinwand seit 25.1.2017 | Geschäftsführer |
Gert Süssmann seit 27.4.2011 | Geschäftsführer |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Zurich Service GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2017Zurich Service GmbHPoppelsdorfer Allee 25-33 53115 BonnTelefon (0228) 268-03 www.zurich.de Sitz der Gesellschaft: Bonn Amtsgericht: Bonn (HRB 2227) OrganeAufsichtsrat
* Vertreter der Arbeitnehmer im Aufsichtsrat
Geschäftsführer/Verantwortlichkeitsbereiche
Lagebericht1. GeschäftstätigkeitDie Zurich Service GmbH (ZSG) ist als Dienstleistungsunternehmen für die Unternehmen der Zurich Gruppe Deutschland tätig. Der Tätigkeitsbereich der Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die Verschmelzung zweier weiterer Dienstleistungsgesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland auf die ZSG wesentlich erweitert. Am 15.03.2017 wurde die Zürich Vertriebs GmbH auf die ZSG verschmolzen. Neben ihrer bisherigen Tätigkeit als zentraler Dienstleister insbesondere im Bereich der allgemeinen Services sowie der Schaden- und Vertragsbearbeitung für alle Gruppengesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland ist die ZSG seit dieser Verschmelzung auch eine zentrale Vertriebsgesellschaft der Zurich Gruppe Deutschland. Dies beinhaltet neben der Unterstützung der Vermittlung des klassischen Leben- und Sachgeschäfts auch die Vermittlung des Bank- und Fondsgeschäfts. Außerdem wurde am 31.08.2017 die Bonner Akademie Gesellschaft für DV- und Management Training, Bildung und Beratung mit beschränkter Haftung (Bonner Akademie) auf die ZSG verschmolzen. Die Bonner Akademie erbrachte verschiedene Dienstleistungen im Bereich der Personalentwicklung innerhalb der Zurich Gruppe Deutschland sowie gegenüber externen Dritten. Der bisherige Geschäftsbetrieb der Bonner Akademie wurde nach der Verschmelzung auf die ZSG bis zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres weitgehend eingestellt. In diesem Bereich erbringt die ZSG künftig nur noch Leistungen des Talentmanagements innerhalb der Zurich Gruppe Deutschland. Im Einzelnen gliederte sich die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 in folgende Bereiche: Der Geschäftsbereich Retail Market Management stellt mit seinen Funktionseinheiten Marketing, Kundenanalytik und Marktforschung sowie digitale Innovationen sicher. Dies umfasst vielfältige Aufgaben wie Markenführung, Sportsponsoring, zielkunden- oder produktspezifisches Marketing, Unterstützung der Vertriebskanäle in ihren Marketingaktivitäten, Organisation und Durchführung der NPS-Befragungen und -Analysen, tiefe Kundenanalysen und Ableitung von Ergebnissen für andere Geschäftsbereiche, Bereitstellung agiler Methoden und Unterstützung, Untersuchung spezifischer Innovationsbereiche wie Blockchain und Künstliche Intelligenz, Analyse von Kundenbedürfnissen und Ableitung von Personas sowie die Durchführung und Unterstützung vielfältiger Initiativen und Projekte in agiler Weise zur Verbesserung des Kundenerlebnisses. Der Geschäftsbereich Zurich Kundenservice (ZKS) in Operations stellt die effiziente Bearbeitung aller Kundenanliegen im Vertragsbereich Nicht-Leben und Leben sicher. Dies umfasst ein breites Spektrum an Aufgaben, angefangen von der Antragsbearbeitung über unterjährige Vertragsänderungen, Inkasso, Exkasso, Mahnungen, Kündigungen, Auszahlungen, Vertragswertanfragen, rechtliche Anfragen bis hin zu telefonischen oder schriftlichen Auskünften an Vermittler, Vertriebspartner wie Deutsche Bank, Bonnfinanz, ADAC und Endkunden. In der Einheit Kundenmanagement werden alle unterstützenden Maßnahmen zur Prozess- und Qualitätsverbesserung, Innovation und Qualifizierung gebündelt und weiter entwickelt. Der Geschäftsbereich Claims stellt ein serviceorientiertes und kosteneffizientes Schaden- und Leistungsmanagement für die Geschäftsbereiche Leben und Nicht-Leben in den Geschäftssegmenten Retail (Privatkunden und kleine mittelständige Unternehmen) und Commercial (Firmen- und Industriekunden) sicher. Die Schadenabwicklung erfolgt über alle Sparten, Vertriebskanäle und Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland. Die Leistungen des Geschäftsbereichs IT erstrecken sich auf die Bereitstellung integrierter Anwendungssysteme für alle Aufgabenbereiche des Versicherungskonzerns, von der Anforderungsanalyse und Konzeption neuer IT-Lösungen, über die IT-Anwendungsentwicklung (in wesentlichen Teilen durch externe Provider erbracht), die Systemintegration und den Test, bis zur Betreuung der produktiven Anwendungen sowie ihre verfahrenstechnische Unterstützung. Weiterhin werden IT-Infrastruktur wie Hard- und Software, Kommunikationseinrichtungen und Netzwerke zum Betrieb aller IT-Anwendungen zur Verfügung gestellt. Die Dienstleistungen umfassen ferner die IT-Sicherheit (im Wesentlichen durch Global Information Security, eine globale Einheit der Zurich Gruppe, erbracht), sowie den User-Service und Helpdesk-Funktionen für Anwendungen, Infrastruktur und Kommunikationseinrichtungen. Der Geschäftsbereich Finance Operations ist Dienstleister in allen Inkasso- und Exkassoangelegenheiten des Konzerns für interne und externe Stellen und wickelt tagesaktuell den Zahlungsverkehr für alle Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland ab. Finance Operations erteilt Auskünfte, übernimmt Inkasso- und Exkassonachforschungen, bearbeitet die eingehenden Prämienabrechnungen und verwaltet die Life-Depotkonten. Der Bereich ist verantwortlich für die Führung, Klärung und Überwachung der Debitorenkonten unserer Versicherungsnehmer, der Agenturen, Makler und der nicht zur Zurich Gruppe gehörenden Rückversicherungsunternehmen und Konsortialpartner. Mit einem straffen und effizienten Debitorenmanagement erreicht Finance Operations eine Reduzierung des Außenstands und somit eine Verbesserung der Liquidität. Finance Operations liefert regelmäßig Informationen über Außenstände sowie überfällige Posten und initiiert Maßnahmen zur Reduzierung der Außenstände. Im Rahmen dieser Aufgaben findet eine enge Zusammenarbeit mit anderen Bereichen, dem Service Center Polen und Genpact Bukarest, die zusammen einen großen Teil der In- und Exkassoaufgaben als Supportleistung erbringen, statt. Im Geschäftsjahr 2018 wird Zurich Service GmbH das Service Center Polen schließen und ihre Supportleistung für Inkasso- und Exkassodienstleistungen vom neu eröffneten Service Center Sofia Bulgarien beziehen. Nachdem die Zürich Vertriebs GmbH im Geschäftsjahr 2017 auf die Zurich Service GmbH verschmolzen wurde, erbringt nun die Zurich Service GmbH gewohnte Leistungen wie Prüfung, Beschaffung, Veräußerung und Vermittlung von offenen Investmentfonds sowohl für die fondsgebundene Versicherung als auch für das Investmentfondsdirektgeschäft im Rahmen der Vertriebsunterstützung. Es wird umfangreicher Support für die mobilen Vertriebsorganisationen der Zurich Gruppe Deutschland erbracht, die u.a. auch aktuelle und kontinuierliche vertriebsunterstützende Produktinformationen, Beratungen und Analysen als Dienstleistung umfassen. Die Zurich Service GmbH fungiert außerdem als Schnittstelle und Vertragspartner zu den jeweiligen externen Produktpartnern, an die und deren Produkte besonders hohe Qualitätsansprüche gestellt werden. Im Zuge der Übertragung des Geschäfts der früheren Zurich Leben Service AG Niederlassung für Deutschland auf die Zurich Service GmbH zum 1. Januar 2016 erfolgte ein Übergang der Hypotheken- und Liegenschaftsverwaltung auf die Zurich Service GmbH. Die Dienstleistungen der Zurich Service GmbH für Immobilien umfassen dabei alle Ebenen der Wertschöpfungskette in der Bewirtschaftung sowie im An- und Verkauf der Immobilien, die von Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland gehalten werden. Hinsichtlich der Hypothekenverwaltung erbringt die Zurich Service GmbH sämtliche Dienstleistungen im Rahmen der Vergabe, Verwaltung und Controlling der Darlehen im Bestand von Gesellschaften der Zurich Gruppe in Deutschland. Im Bereich der geschlossenen Publikums-AIF beschränkt sich die Zurich Service GmbH seit März 2016 auf das Bestandsmanagement. Umfang und Ausmaß der Betreuung erfolgt fondsspezifisch und ist im Detail zwischen der Zurich Service GmbH und der Bonnfinanz AG im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages vereinbart. Der Geschäftsbereich GI Technical (GIV) ist verantwortlich für die Steuerung der Schaden-/ Unfallversicherung. GIV entwickelt die Produkte für die Schaden-/Unfallversicherung, entscheidet zusammen mit den Vertriebseinheiten, welche Risiken gezeichnet werden sollen, und managt über entsprechende Richtlinien, Prüfungen und Vorlageprozesse aktiv den Geschäftsmix des Portfolios. Dafür maßgeblich ist die Entwicklung und Umsetzung einer adäquaten Pricing- und Produktstrategie. Zudem arbeitet GIV laufend eng mit weiteren Geschäftsbereichen der Zurich Gruppe Deutschland, insbesondere den Bereichen Schaden, Administration, Finanzen, Vertrieb und Marketing sowie mit Vertretern der Zurich Insurance plc in Dublin, zusammen. Erkenntnisse aus dieser Zusammenarbeit werden laufend berücksichtigt. Der Geschäftsbereich Life Technical besteht aus den Unternehmensbereichen Life Product Development & In-Force Management, Corporate Life and Pensions sowie Underwriting Life. In diesen Unternehmensbereichen werden die Aktivitäten für die Entwicklung und Betreuung von Produkten und Produktangeboten für Einzel-, Gruppen- und betriebliches Altersvorsorgegeschäft zusammen mit der Risikoselektion bei Abschluss gesteuert und durchgeführt. Die Standorte dieser Geschäftsbereiche sind Wiesbaden und Bonn (Hauptstandort). Der Geschäftsbereich Vertriebssteuerung besteht aus den Funktionseinheiten Vertriebskonzeption, Vertriebsadministration, Fach- und Vertriebsunterstützung sowie der Vertriebstechnik. Kernaufgabe ist die vertriebsübergreifende Bereitstellung von Dienstleistungen für die mobilen Vertriebe. Diese umfassen die Konzeption zentraler Produkt- und Verkaufsstrategien und deren Einsteuerung in die Verkaufsorganisationen. Darüber hinaus werden Dienstleistungen aus den Bereichen der stationären und mobilen Fach- und Vertriebsunterstützung, der Makler- und Vermittlerverwaltung sowie der Vergütungs- und Provisionsabrechnungen erbracht. Das Angebot umfasst ferner die Bündelung von Neu- und Änderungsanforderungen an die vertrieblichen IT Systeme zur Sicherstellung einer vereinheitlichten Systemlandschaft. Der Geschäftsbereich Zurich Exklusivpartner stellt die Ausschließlichkeitsorganisation der Zurich Gruppe Deutschland dar. Die Zurich Exklusivpartner vermitteln ausschließlich die Produkte der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG und der Zurich Insurance plc, Niederlassung für Deutschland sowie ergänzend Produkte der Deutscher Pensionsfonds AG, der ADAC Autoversicherung AG und Produkte der Kooperationspartner. Das Geschäftsgebiet umfasst das Gebiet der Bundesrepublik Deutschland und ist auf die Kundensegmente Privat- und Geschäftskunden ausgerichtet. Die Organisation Zurich Exklusivpartner umfasst selbständige hauptberufliche Vermittler nach § 84 HGB, angestellte Vermittler nach § 59 HGB sowie angestellten organisierenden Außendienst und Innendienst. Die selbständigen Vermittler nach § 84 HGB und § 59 HGB haben Vermittlungsverträge mit den Gesellschaften Zurich Insurance plc, Niederlassung für Deutschland und Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG geschlossen. Die angestellten Mitarbeiter im Innen- und Außendienst sind vertraglich an die Zurich Service GmbH gebunden. Der dezentrale Außendienst und dezentrale Innendienst ist in sechszehn sogenannten Regionaldirektionen angesiedelt, die Mitarbeiter der Einheiten Vertriebsbetreuung und Vertriebsunterstützung sind zentral in Bonn angesiedelt. Der organisierende Außendienst betreut und unterstützt die Vermittler verkäuferisch und fachlich. Weitere Unterstützungsleistungen erbringen die Innendienste der dezentralen Standorte und die Mitarbeiter/innen des Direktionsstandortes Bonn. Im Geschäftsjahr 2017 wurden Strukturanpassungen eingeleitet. Der Fokus liegt auf einer effizienten und kostengünstigen Organisationsstruktur sowie der Spezialisierung und Fokussierung von bisherigen Arbeitsaufgaben. Gleichzeitig erfolgt eine Zentralisierung von administrativen Tätigkeiten, die bisher dezentral wahrgenommen wurden, verbunden mit einer Verlagerung in den Geschäftsbereich Vertriebssteuerung. Der Geschäftsbereich Broker Retail ist verantwortlich für die Steuerung und den Vertriebserfolg der auf diesen Vertriebsweg reversierten Broker. Basierend auf einem integrierten Marktbearbeitungsansatz werden Produkte von Zurich im Markt der unabhängigen Vermittler vertrieben. Dies gilt sowohl für den Bereich Life, als auch für den Bereich General Insurance. Ein Schwerpunkt der Tätigkeiten von Broker Retail ist das Ziel, mit standardisierten Prozessen ein effizienter, verlässlicher und kundenorientierter Partner zu sein und die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Der Bereich Broker Sales verantwortet die Steuerung und Betreuung der angebundenen Geschäftspartner im Rahmen der Marktbearbeitungsstrategie. Der Geschäftsführung ist zur Erfüllung dieser Aufgaben ein Innenbereich (Broker Sales Support) und ein Außenbereich (Broker Sales) unterstellt. Das Leistungsspektrum des Bereiches Broker Sales Support umfasst die Entwicklung brokerspezifischer Verkaufsunterlagen und Tools, die Pflege und Aktualisierung des Maklerwebs und die Koordination der maklerspezifischen Anforderungen gegenüber Fach- und Produktabteilungen von Zurich. Der Geschäftsbereich Direct Business erbringt Dienstleistungen für das Direktgeschäft in Deutschland und besteht aus den Funktionseinheiten Product & Pricing, Finance, Marketing & Sales, Operations sowie Business Change & IT. Die Vertriebswege sind Marketing & Sales unterstellt. Der Geschäftsführung ist neben den Funktionseinheiten auch das Project Management Office (PMO) direkt unterstellt. Hauptstandort des Geschäftsbereichs sowie des Call Centers ist Oberursel, die 34 Geschäftsstellen befinden sich bundesweit an profitablen Standorten. Direct Germany verantwortet die effiziente und korrekte Bearbeitung aller Anliegen von Kunden und des Vertriebs im Rahmen der Angebots-, Antrags-, Vertrags- und Leistungsbearbeitung von Kfz-, Sach-, Rechtsschutz-, Privathaftpflicht- und Unfallversicherungen. Das Leistungsspektrum umfasst auch die Entwicklung und Pflege der Kfz-, Sach-, Rechtsschutz- und Unfallprodukte für den Direktvertrieb in Deutschland sowie das betriebliche Controlling, Vertriebscontrolling und das Controlling für die Produktprofitabilität. Der Geschäftsbereich Commercial Insurance Germany erbringt seit der Verschmelzung der Bereiche Global Corporate und Mid Market nicht nur Dienstleistungen für das Industriekundengeschäft in Deutschland, sondern auch für mittelständische Firmenkunden. Dabei beschäftigt sich dieses Unternehmenssegment mit der Anbahnung, Risikoanalyse, Risikobewertung und der Entwicklung von Deckungskonzepten für mittelständische, sowie internationale und nationale Großunternehmen. Das Tätigkeitsgebiet umfasst Dienstleistungen im Rahmen der Vertragsadministration, der Betreuung nationaler und internationaler Versicherungsprogramme, sowie die Begleitung unserer Kunden durch geeignete Maßnahmen im Risikomanagement durch das Zurich Risk Engineering. Zurich ist der exklusive Partner der Deutschen Bank Gruppe beim Vertrieb von Lebens- und Sachversicherungsprodukten für deren Privat- und Geschäftskunden in Deutschland. Der Geschäftsbereich Bank/Partner fungiert innerhalb dieser exklusiven Kooperation als Serviceeinheit für die Zurich Gruppe gegenüber der Deutschen Bank. Der Geschäftsbereich Bank/Partner besteht aus den Bereichen Außendienst, einschl. der Direktionsbeauftragten, dem Bereich Vertriebsmanagement, einschließlich der Abteilungen Marketing und Kommunikation, Vertriebsorganisation und Vertriebsqualifizierung, dem bAV-Kompetenzcenter und Strategie und Projekte. Die Abteilungen Produkt- und Beratungsprozesse, Digitalisierung/OmniChannel und Controlling und Provisionen decken insbesondere prozessuale und produktspezifische Themen in der Kooperation ab. Der Standort der Bereiche ist in Wiesbaden. Die Bereiche entwickeln Produkt- und Vermarktungskonzepte, veröffentlichen regelmäßige Publikationen und unterstützen die Kundenbindungsprogramme der Deutschen Bank. Das Angebot umfasst darüber hinaus die Konzeption banknaher Trainingsmaßnahmen, vertriebsunterstützende Software, Vertriebscontrolling und Provisionszahlungen sowie Coaching und aktive Verkaufsunterstützung vor Ort. In etablierten Gremien auf Management-Ebene zwischen Deutsche Bank und Zurich wird das gemeinsame Vorgehen abgestimmt. Das Service Center Polen, Krakau, eine Niederlassung der ZSG, erbringt Supportleistungen für die ZSG, insbesondere im Bereich In- und Exkasso. Durch diese gesellschaftsinterne Auslagerung wird eine effiziente und kostengünstige Durchführung der mit dem Zahlungsverkehr verbundenen Tätigkeiten für die Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland gewährleistet. Im Geschäftsjahr 2018 wird Zurich Service GmbH das Service Center Polen, Krakau, schließen und ihre Supportleistung für Inkasso- und Exkassodienstleistungen vom neu eröffneten Service Center Sofia, Bulgarien, ebenfalls eine Niederlassung der ZSG, beziehen. Der Geschäftsbereich Human Resources unterstützt alle Mitarbeitenden der Zurich Gesellschaften (mit Ausnahme TDG, ZKC und Real Garant) in Deutschland mit HR Dienstleistungen. Dieses umfasst sowohl administrative Tätigkeiten (Führung der Personalakten, Payroll, T&A, Bescheinigungswesen etc.) als auch Beratung in Fragen des Arbeitsrechts, der Personal- und Organisationsentwicklung, Rekrutierung, Gehaltsfindung, Personalführung etc. Die Dienstleistungen der Zurich Service GmbH werden schwerpunktmäßig von den Standorten Frankfurt, Köln und Bonn aus erbracht. 2. Umsatz- und ErtragslageDas Betriebsergebnis liegt mit 14,1 Mio. EUR -10,4 Mio. EUR unter der Prognose (Plan 2017 nach Übertragung der Zürich Vertriebs GmbH und der Bonner Akademie). Dabei ist das Betriebsergebnis 2017 mit einem außerordentlichen Ergebnis von -12,7 Mio. EUR aus der Übertragung der Bonner Akademie negativ beeinflusst. Die Kosten liegen um -82,0 Mio. EUR unter dem Plan 2017. Denen stehen geringere Erlöse in Höhe von -92,4 Mio. EUR gegenüber. Wesentliche Treiber für die unter Plan liegenden Kosten sind geringere Provisionen (-42,9 Mio. EUR) sowie geringere IT-Kosten (-17,8 Mio. EUR) und Personalkosten (-17,3 Mio. EUR). Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2017 bestehende Pensionsverpflichtungen gegenüber ihren Rentnern auf die Deutscher Pensionsfonds AG, dem konzerneigenen Pensionsfonds, in einen Gruppenpensionsplan ohne versicherungsförmige Garantie nach § 3.66 EStG übertragen und dafür einen Einlösebeitrag von 65.147.533 EUR gezahlt. Gleichzeitig konnte die handelsrechtlich gebildete Pensionsrückstellung für Rentner unserer Gesellschaft über 65.024.861 EUR aufgelöst werden. Die Differenz zwischen der gebildeten Pensionsrückstellung und dem Einlösebeitrag führte zu einem sonstigen betrieblichen Aufwand von 122.672 EUR. Finanzielle LeistungsindikatorenDie Eigenkapitalrendite der Zurich Service GmbH beträgt 47,0 %. Als finanzielle Leistungsindikatoren sieht die Zurich Service GmbH in erster Linie die Umsatzrentabilität, in der sich die anspruchsvollen Wachstums- und Kostenziele der Gesellschaft niederschlagen. Im aktuellen Geschäftsjahr betrug die Umsatzrendite 1,4 %. Nicht finanzielle LeistungsindikatorenDer Unternehmenswert der Zurich Service GmbH wird neben den finanziellen Leistungsindikatoren durch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren bestimmt. Sie betreffen die Beziehungen der Gesellschaft zu unseren Mitarbeitern, zu den Unternehmen der Zurich Gruppe Deutschland sowie zu weiteren Vertragspartnern und Kunden. In Summe lassen diese Rückschlüsse darauf zu, inwieweit es ZSG gelingt, den Kundennutzen durch ein exzellentes Dienstleistungs- und Serviceangebot nachhaltig zu steigern sowie als attraktiver und verantwortungsvoller Arbeitgeber dauerhaft kompetente und engagierte Mitarbeiter an sich zu binden, mit dem Geschäftsmodell und dem Serviceangebot eine dauerhafte geschäftliche Beziehung zu dem Unternehmen der Zurich Gruppe Deutschland aufzubauen, Arbeitsprozesse so zu gestalten, dass Ressourcen geschont und nachhaltig eingesetzt werden. Die Umsatzerlöse betrugen im Berichtsjahr 769.844 Tsd. EUR (Vorjahr: 842.138 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 494.816 Tsd. EUR **), die Aufwendungen sanken im Berichtsjahr auf 786.897 Tsd. EUR (Vorjahr: 824.958 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 485.272 Tsd. EUR **). Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 31.179 Tsd. EUR (Vorjahr: 9.696 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 7.582 Tsd. EUR **).
*) Zurich Service GmbH nach Verschmelzung mit
Zürich Vertriebs GmbH und Bonner Akademie Gesellschaft
für DV- und Management Training, Bildung und Beratung
mit beschränkter Haftung
Das Betriebsergebnis beträgt 14.126 Tsd. EUR (Vorjahr: 26.876 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 17.126 Tsd. EUR **). Das Ergebnis nach Steuern beträgt unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von -3.630 Tsd. EUR (Vorjahr: -4.743 Tsd. EUR *); (Vorjahr: -3.861 Tsd. EUR **) 10.491 Tsd. EUR (Vorjahr: 22.126 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 13.258 Tsd. EUR **). Die Umsatzrendite vor Steuern beträgt 1,4 % (Vorjahr * : 2,7 % **). Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages mit der Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland) wurden im Berichtsjahr nach Steuern 10.460 Tsd. EUR (Vorjahr: 21.642 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 13.251 Tsd. EUR **) abgeführt. 3. Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme betrug zum 31. Dezember 2017 365.275 Tsd. EUR (Vorjahr: 411.359 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 324.819 Tsd. EUR **). Das Anlagevermögen belief sich zum Jahresende auf 160.067 Tsd. EUR (Vorjahr: 139.503 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 138.949 Tsd. EUR **). Der Bestand der immateriellen Vermögensgegenstände betrug 154.532 Tsd. EUR (Vorjahr: 137.723 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 138.949 Tsd. EUR **). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen betrugen 95.967 Tsd. EUR (Vorjahr: 100.102 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 63.647 Tsd. EUR **). Die kurzfristigen Mittel betrugen 124.598 Tsd. EUR (Vorjahr: 141.265 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 43.914 Tsd. EUR **). Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2017 22.239 Tsd. EUR.
*) Zurich Service GmbH nach Verschmelzung mit
Zürich Vertriebs GmbH und Bonner Akademie Gesellschaft
für DV- und Management Training, Bildung und Beratung
mit beschränkter Haftung
4. RisikobeurteilungRisiken der zukünftigen Entwicklung und deren ManagementAls unternehmerisch tätige Gesellschaft werden unsere Geschäftsaktivitäten permanent von Chancen und Risiken begleitet. Mit vielschichtigen und ganzheitlich ausgerichteten Risikomanagementaktivitäten verfolgen wir die Optimierung unserer Risikolage, d. h. eine Begrenzung der Risiken auf ein akzeptables Niveau unter Berücksichtigung der ihnen gegenüberstehenden Chancen. Bei unseren Aktivitäten berücksichtigen wir die Anforderungen des VAG. Durch die regelmäßige Anwendung von gleichbleibenden Verfahren identifizieren und bewerten wir unser Risikopotenzial. Überschreiten die Analyseergebnisse dabei unseren definierten Toleranzbereich, leiten wir risikomindernde Maßnahmen ein. Deren Umsetzung und Wirksamkeit wird anhand eines systematischen Controllings überwacht. Darüber hinaus wird durch entsprechende Prozesse gewährleistet, dass das Management zeitnah über neu auftretende Risiken informiert wird und so die frühzeitige Einleitung von erforderlichen Bewältigungsmaßnahmen sichergestellt ist. Unser Risikomanagement verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und ist in das Risikomanagement der Zurich Gruppe Deutschland und seine Aufbauorganisation integriert. Dem zentralen Risikomanagement, einem eigenständigen Bereich, obliegt dabei die Organisation, Verantwortlichkeitsregelung, Koordination, Überwachung und Kommunikation des Risikomanagementprozesses. Gemäß des Jahresplans wird unter anderem in Workshops mittels verschiedener Risikoanalysemethoden die Risikoidentifikation und -bewertung vorgenommen. Die daraus resultierenden Risikoinformationen werden zentral in einem System vorgehalten und erlauben somit umfassende und konsistente Risikoanalysen und -berichterstattungen. Durch risikopolitische Maßnahmen im Unternehmen, aber auch durch die Umsetzung der Aktivitäten aus den verschiedenen Risikoanalysemethoden, wird eine Risikominderung erreicht. Die Risikokontrolle erfolgt dabei unter anderem in deren regelmäßigen Aktualisierungen. Die Erkenntnisse aus dem Risikomanagementprozess werden schließlich im Risikoreporting dargestellt. Das zentrale Risikomanagement agiert somit als Risiko-Controllingfunktion. Das operative Risikomanagement findet in den Fachbereichen statt und ist somit in die Geschäfts- und Entscheidungsprozesse integriert. Grundsätzlich ist das operative Management für den unmittelbaren Umgang mit Risiken und insbesondere für das Eingehen von Risiken verantwortlich. Risikorelevante Themen werden regelmäßig in den Sitzungen der Geschäftsführung unserer Gesellschaft behandelt. Darüber hinaus überprüft ein mit Vorständen besetztes Gremium auf Holding-Ebene regelmäßig die Einschätzungen zur Risikosituation der Zurich Gruppe Deutschland und beschließt - erforderlichenfalls unter Abstimmung mit unserer Gesellschaft - gegebenenfalls Maßnahmen zur Risikoreduktion. Zusammen mit dem zentralen Risikomanagement bewirkt dieses Gremium eine übergreifende und vernetzte Sicht auf alle unser Unternehmen und die gesamte Zurich Gruppe Deutschland betreffenden Risiken. Zudem werden spezielle Risikobelange hinsichtlich der Kapitalanlage oder Sicherheitsthemen in verschiedenen Gremien betrachtet. Unsere maßgeblichen Risiken sind Marktrisiken, Risiken aus dem Ausfall von Forderungen, Liquiditätsrisiko und operationelle Risiken. MarktrisikenMarktrisiken können für uns insbesondere aus der Auftragssituation unserer Hauptkunden, den Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland, entstehen. Die Marktrisiken beobachten wir auch hinsichtlich des Stornoverhaltens von Versicherungsnehmern mit erhöhter Aufmerksamkeit. Aufgrund der unmittelbaren Abhängigkeit unserer Auftragslage von den Gesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland, die vornehmlich als Erstversicherer im Markt agieren, begegnen wir diesen Risiken insbesondere durch eine enge Abstimmung der Planung für das jeweilige Geschäftsjahr mit diesen Gesellschaften. AusfallrisikoUnter Forderungsausfallrisiken wird das Risiko verstanden, dass eine ausstehende Forderung gegenüber einem Kunden aufgrund von z.B. dessen Nichtzahlung, Insolvenz oder Offenbarungseid nicht vereinnahmt werden kann. Diese Risiken managen wir unter anderem mit der systematischen Überwachung unserer Forderungsbestände sowie der rechtzeitigen Einleitung von Maßnahmen zur Wahrung unserer Ansprüche bei überfälligen Forderungen. Dadurch, dass unsere Hauptkunden wie wir der Zurich Gruppe Deutschland angehören, ist dieses Risiko bei uns begrenzt. Die Forderungen, die wir gegenüber Dritten mit einer Fälligkeit älter als 90 Tage haben, beliefen sich zum Bilanzstichtag auf 90 Tsd. EUR. Dies entspricht einer auf den Jahresumsatz bezogenen marginalen Außenstandsquote von 1,0 %. Im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre hatten wir lediglich einen geringfügigen Wertberichtigungsbedarf auf Forderungen gegenüber Dritten in Höhe von rund 60 Tsd. EUR (4,8 %). LiquiditätsrisikoUnter Liquiditätsrisiko wird das Risiko verstanden, seinen Zahlungsverpflichtungen zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit mangels ausreichend vorhandener liquider Mittel nicht gerecht werden zu können. Zur Bewältigung dieses Risikos stellen wir eine mittelfristige Liquiditätsplanung auf. Für das jeweilige Geschäftsjahr wird dabei eine Prognose der Zahlungsströme auf Monatsbasis erstellt, die regelmäßig an die aktuelle Liquiditätsentwicklung angepasst wird. Darüber hinaus berücksichtigt das Kapitalanlagen-Management insgesamt die Marktfähigkeit der Kapitalanlagen. Operationelle RisikenOperationelle Risiken bezeichnen Risiken, die aus unzulänglichen internen Prozessen, menschlichem Handeln, Systemen oder externen Ereignissen entstehen. Diese Risiken können zum einen originär in unserer Gesellschaft anfallen und zum anderen auch indirekt auf unsere Gesellschaft über die verschiedenen für uns tätigen Dienstleister einwirken. Zum anderen können sie aber auch indirekt auf unsere Gesellschaft über die verschiedenen für uns tätigen Dienstleister einwirken wie z.B. durch mangelbehaftete oder ausbleibende Erbringung der vereinbarten Dienstleistung wie z.B. durch mangelbehaftete oder ausbleibende Erbringung der vereinbarten Dienstleistung. Unsere Gesellschaft arbeitet vor allem mit Zurich-internen Dienstleistern zusammen. Die sich mit diesen Auslagerungen ergebenden operationellen Risiken werden durch ein systematisches und konsequentes Management der Auslagerungen inkl. Überwachung und erforderlichenfalls frühzeitige Eskalation gesteuert. Insgesamt begegnen wir den operationellen Risiken mit einer Vielzahl eng miteinander vernetzter Instrumente und Aktivitäten des von unserer Gesellschaft adaptierten Rahmenwerkes der Zurich zum Management operationeller Risiken, die sich auch auf die für uns tätigen Zurich-internen Dienstleister erstrecken. Den Ausgangspunkt bilden dabei vom zentralen Risikomanagement der Zurich gesteuerte, systematische Verfahren, die regelmäßig die Identifikation, Bewertung und Steuerung von operationellen Risiken auf Ebene der für unsere Gesellschaft tätigen Zurich-internen Fachbereiche sowie auf Gesellschaftsebene vorsehen. Als wesentliche Schutzvorrichtung vor operationellen Risiken dient uns unser internes Kontrollsystem, das eigens auf die Reduktion von Risiken ausgerichtet ist, die unseren Geschäfts- und Finanzprozessen grundsätzlich immanent sind. Hierbei werden auch fehlerhafte Bearbeitungen oder dolosen Handlungen im Rahmen unseres internen Kontrollsystems durch entsprechende Vorgaben wie Stichprobenkontrollen, Vier-Augen-Prinzip, Berechtigungs- und Vollmachtenregelungen und Ähnlichem vorgebeugt. Im Quartalsturnus erfolgt für wesentliche Prozesse nach einheitlichem Vorgehen eine Überprüfung durch die jeweiligen Fachbereiche, ob deren wesentliche Kontrollen angemessen gestaltet sind sowie effektiv ausgeführt werden. Zur Minimierung der Ausfallrisiken geschäftskritischer Systeme und Anwendungen existieren bei uns bzw. unseren Zurich-internen Dienstleistern redundante Systeme und umfangreiche Datensicherungsverfahren, die auch im Katastrophenfall eine Wiederherstellung kritischer Infrastruktur, Systeme, Anwendungen und Daten sicherstellen werden. Antivirenprogramme, Firewalls und Verschlüsselung sowie Berechtigungssysteme stellen eine wirksame Abwehr von Angriffen von innen und außen dar und tragen damit wesentlich zum Schutz vertraulicher Daten vor dem Zugriff durch Unbefugte bei. Umfangreiche Testverfahren für neue und geänderte Anwendungen reduzieren die Fehlerhäufigkeit in der Produktion. Aus einer ständigen Überwachung der Systeme und Auswertung der Fehlersituationen heraus werden Verbesserungsmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt. Insbesondere wird auch bei den erfolgten Auslagerungen der Bereiche Netz/Telefonie, elektronischer Arbeitsplatz (Service) und IT Operation gewährleistet, dass relevante Infrastruktur stets auf dem neuesten Stand und Support immer in hinreichendem Umfang bereitgestellt werden kann. Einen weiteren wichtigen Baustein zu unserer Absicherung vor operationellen Risiken stellt das Business Continuity Management der Zurich dar, in das unsere Gesellschaft integriert ist. Hierbei werden zur Begegnung von Risiken aus externen Ereignissen wie z. B. Katastrophenfällen infolge von Feuer oder Naturkatastrophen für alle kritischen Prozesse unseres Unternehmens Notfallpläne für eine möglichst baldige Wiederherstellung des Geschäftsbetriebes nach Eintritt einer Katastrophe entwickelt. Regelmäßige Aktualisierungen sowie Tests dieser Pläne reduzieren das Risiko längerer Geschäftsunterbrechungen infolge von Katastrophenfällen. RechtsrisikenFerner versuchen wir und unsere Zurich-internen Dienstleister die Risiken aus externen Ereignissen, zu denen wir auch Risiken aus neuen gesetzlichen Regelungen oder für uns nachteiligen Änderungen bestehender Gesetze und Auslegungen durch Gerichte zählen, durch ständige Beobachtung unseres Branchenumfeldes frühzeitig zu identifizieren. Zusammenfassende Darstellung der Chancen- und RisikolageZusammenfassend sehen wir unter Berücksichtigung der von uns ergriffenen Maßnahmen derzeit keine Entwicklungen, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft bestandsgefährdend beeinträchtigen. Die aufgeführten Einzelrisiken sind mit den auf den Weg gebrachten Maßnahmen ausreichend abgedeckt. Die in diesem Bericht gemachten Aussagen und Erwartungen hinsichtlich der zukünftigen Entwicklung treffen wir unter dem Vorbehalt, dass neben den hier aufgeführten Risiken bisher nicht prognostizierte schwerwiegende Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation auf den internationalen Finanzmärkten sowie Gesetzesänderungen einen erheblichen Einfluss auf unsere Geschäftstätigkeit und -ergebnisse haben können. 5. AusblickGesellschaftsausblickDie Versicherungsgesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland richten sich mit einem umfangreichen und nachhaltigen Transformationsprozess ihrer Geschäftsmodelle auf die Herausforderungen der Zukunft aus. Wesentliche Eckpfeiler dieser Strategie sind die konsequente Kundenfokussierung, die Simplifizierung von Strukturen und Prozesses sowie die Entwicklung und Implementierung von Innovationen. Schwerpunkte bilden vor allem die Modernisierung der IT-Landschaft und die Digitalisierung der Geschäftsprozesse mit einer signifikanten Erhöhung der Dunkelverarbeitung. Auch die Geschäftsbereiche der Zurich Service GmbH richten sich mit ihren Dienstleistungsfunktionen und dem Personalstand kontinuierlich an diesen Veränderungen aus und passen ihre Strukturen und Prozesse entsprechend an. So wurden beispielsweise durch die organisatorische Zusammenführung der Geschäftssegmente Leben und Nicht-Leben viele Funktionen der Zurich Service GmbH in einer gemeinsamen, integrierten Organisationsstruktur gebündelt und auf die neu gebildeten Marktsegmente Retail und Commercial ausgerichtet. Die weitere Optimierung der Dienstleistungsfunktionen im Rahmen der neuen Strukturen wird auch in 2018 eine wichtige Aufgabe der ZSG darstellen. Im laufenden Geschäftsjahr wird die ZSG den Bezug ihrer Inkasso- und Exkasso Services von ihrer Niederlassung in Krakau (Polen) hin zu einer neu gegründeten Niederlassung in Sofia (Bulgarien) verlagern. Dieser Übergang soll im 1. Quartal 2018 abgeschlossen sein. Die Niederlassung in Krakau wird voraussichtlich bis Mitte des Geschäftsjahres 2018 aufgelöst. Neben diesen strukturellen Veränderungen hat die Zurich Gruppe Deutschland ein erhebliches Investitionsprogramm initiiert, das den Übergang in die digitalisierte Welt sicherstellt und gleichzeitig den massiven Veränderungen des Kundenverhaltens Rechnung trägt. Durch umfangreiche Projektaktivitäten werden gezielt Komplexitäten in Produkten, Prozessen und Strukturen reduziert und die IT-Landschaft systematisch erneuert. Vor dem Hintergrund dieser Effektivitäts- und Effizienzsteigerungen geht die Zurich Service GmbH als führender Dienstleister aller Innendienstfunktionen für die in Deutschland tätigen Versicherungsgesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland auch in den kommenden Jahren von einer weiteren Reduzierung ihres Personalstandes aus. Für das Geschäftsjahr 2018 erwartet die Zurich Service GmbH eine Reduzierung des Personalstandes von rund -4 %, eine Umsatzrendite von rund 2 % Prozent mit einem geplanten Betriebsergebnis von rund 18,3 Mio. EUR (geplanter Jahresüberschuss rund 17,1 Mio. EUR). In diesen Planzahlen sind erstmals die Auswirkungen einer weiteren Vereinfachung der Gesellschaftsstruktur mit der durch die Verschmelzung der Zürich Vertriebs GmbH sowie der Bonner Akademie auf die Zurich Service GmbH berücksichtigt. Unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Umfelds und des anhaltenden Wettbewerbsdrucks in der Versicherungsbranche erwarten wir für das nächste Geschäftsjahr Provisionserlöse in Höhe von 205,6 Mio. EUR und Provisionsaufwendungen in Höhe von 200,1 Mio. EUR. Die potentiellen Risiken der Zurich Service GmbH mit ihren Dienstleistungsfunktionen bestehen in der allgemeinen Abhängigkeit zur Entwicklung der Versicherungsgesellschaften der Zurich Gruppe Deutschland und des daraus resultierenden Auftragsvolumens. Die Risiken speziell für das Vermittlungsgeschäft der ZSG werden im Wesentlichen geprägt durch die Abhängigkeit zur allgemeinen konjunkturellen und wirtschaftlichen Entwicklung (z.B. Niedrigzinsumfeld) sowie durch den anhaltend hohen Wettbewerbsdruck in der Finanz- und Versicherungsbranche mit negativen Auswirkungen auf das vermittelte Neugeschäft und die Bestandserhaltung. Daher können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den vorgenannten Planungen abweichen. 6. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289f Abs. 4 HGBDa die Zurich Service GmbH der Mitbestimmung nach dem Mitbestimmungsgesetz unterliegt, ist sie gemäß § 36 GmbHG und § 52 Abs. 2 GmbHG verpflichtet, Zielgrößen für den Frauenanteil im Aufsichtsrat, in der Geschäftsführung sowie in den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung festzulegen. Mit einer Umsetzungsfrist bis zum 30.06.2017 hat der Aufsichtsrat den Beschluss gefasst, einen Frauenanteil in der Geschäftsführung von 16,7 % und im Aufsichtsrat von 8,3 % festzulegen. Zum Stichtag betrug der Frauenanteil im Aufsichtsrat 16,7 % und in der Geschäftsführung 10 %. Die Unterschreitung der Zielquote für die Geschäftsführung ist auf die im Geschäftsjahr 2017 durchgeführte Verschmelzung der Zürich Vertriebs GmbH auf die Zurich Service GmbH und die damit verbundene Bestellung von ehemaligen Geschäftsführern der Zürich Vertriebs GmbH in der Zurich Service GmbH zurückzuführen. Mittelfristig soll der Frauenanteil in der Geschäftsführung jedoch wieder erhöht und die bislang gesetzte Zielquote wieder erreicht werden. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat mit Umsetzungsfrist zum 30.06.2017 für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung eine Zielgröße von 13,3 % festgelegt. Zum Stichtag betrug der Frauenanteil in dieser Führungsebene 12,7 % und lag damit leicht unterhalb der Zielquote. Für die zweite Führungsebene hat die Geschäftsführung zum 30.06.2017 eine Zielgröße von 18,9 % festgelegt. Auch hier lag der Frauenanteil zum Stichtag mit 14,2 % unterhalb der Zielquote. In beiden Fällen ist das Unterschreiten der festgelegten Ziele ebenfalls auf die im Geschäftsjahr 2017 durchgeführte Verschmelzung der Zürich Vertriebs GmbH auf die Zurich Service GmbH zurückzuführen. Mittelfristig sollen jedoch auch hier die bisherigen Zielquoten erreicht und der Frauenanteil entsprechend wieder erhöht werden. Geschäftsführung und Aufsichtsrat haben nach dem Ablauf der vorgenannten Umsetzungsfrist neue Zielgrößen festgelegt. Die Frist zur Erfüllung der jeweiligen Zielgrößen endet am 30. Juni 2022. Der Aufsichtsrat hat für die Geschäftsführung eine Zielgröße von 16,7 % und für den Aufsichtsrat eine Zielgröße von 16,7 % festgelegt. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat für die erste Führungsebene unterhalb der Geschäftsführung eine Zielgröße von 13,3 % und für die zweite Führungsebene eine Zielgröße von 18,9 % festgelegt. 7. Dank an die MitarbeiterDas Jahr 2017 war ein ereignisreiches und herausforderungsvolles Geschäftsjahr für unsere Gesellschaft. Mit Hilfe der Fachkompetenz und dem unermüdlichen Einsatz aller für unsere Gesellschaft tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter konnten wir uns weiter der Erreichung unserer strategischen Ziele annähern. Dank ihres Engagements und ihrer produktiven Zusammenarbeit als Team konnten wir die Basis für eine erfolgreiche Zukunft legen. Gleichermaßen gilt unser Dank den Interessenvertretungen des Hauses für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.
Bonn, den 7. März 2018 Die Geschäftsführung Dr. Bernert Betz Ehrig Dr. Hilp Dr. Kühne Dr. Leinwand Dr. Luer Libor Müller Nahrmann Süßmann Troche Wulff Bericht zur Gleichstellung und Entgeltgleichheit nach § 21 EntgTranspGDie Zurich Service GmbH berichtet gemäß § 21 ff. EntgTranspG über Maßnahmen - und deren Wirkung - zur Förderung der Gleichstellung und zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und Männer. Der vorliegende Bericht bezieht sich gemäß § 25 Abs. 3 EntgTranspG auf das Jahr 2016 und wird dem Lagebericht 2017 als Anlage beigefügt. Für uns ist es selbstverständlich, die Vielfalt im Unternehmen zu fördern und entsprechende Maßnahmen und Prozessen für Mitarbeiter und Führungskräften anzubieten. 1. Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung von Frauen und Männern und deren WirkungenUnter der Gleichstellung von Frauen und Männern versteht die Zurich Service GmbH sämtliche Maßnahmen, die der Angleichung der Lebenssituation mit einem besonderen Fokus auf die Möglichkeiten zur persönlichen und beruflichen Entfaltung dienen. Die Maßnahmen zur Förderung der Gleichstellung erstrecken sich insbesondere auf die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Die Zurich Service GmbH bietet unterschiedliche Formate an, welche die Vereinbarkeit von Beruf und Familie fördern. Hierzu zählten im Geschäftsjahre 2016 folgende Maßnahmen: Teilzeitlösungen: Die Zurich Service GmbH bietet vielfältige individuell-flexible Arbeitszeitlösungen. Hierzu gehören Vollzeit- und Teilzeitarbeit mit flexiblen oder festen Arbeitszeiten für Mitarbeiter und Führungskräfte. Außerdem bieten wir Möglichkeiten zur Teilzeittätigkeit während der Elternzeit. Im Einzelfall können auch befristete Vollzeit- und Teilzeitarbeit vereinbart werden. Mobiles Arbeiten (FlexWork): Mitarbeiter aller Hierarchiestufen haben die Möglichkeit, unter Berücksichtigung bestimmter Rahmenbedingungen den Arbeitsort danach auszuwählen, wo sie ihre Arbeit am besten erledigen können. Mit diesem Angebot schafft die Zurich Service GmbH eine weitere Möglichkeit, private und berufliche Interessen besser zu vereinbaren. Berufliche Auszeit (Sabbatical): Mit dem Sabbatical eröffnet die Zurich Service GmbH unbefristet beschäftigten Mitarbeitern die Möglichkeit, eine Auszeit von ein bis zu drei Monaten der zu nehmen. Die Rückkehr auf die ursprüngliche Position wird dabei garantiert. Zudem dulden wir in unserem Unternehmen keine Diskriminierung oder Belästigung am Arbeitsplatz. In unserem Verhaltenskodex wird explizit darauf hingewiesen, dass wir keine Diskriminierung aufgrund von Alter, Behinderungen, Herkunft, Nationalität, Geschlecht, Rasse, Hautfarbe, Religion, Familienstand, sexueller Orientierung oder irgendeines anderen wahrnehmbaren Unterschieds oder Belästigung am Arbeitsplatz dulden. Zu unserem Verhaltenskodex erfolgen regelmäßig Schulungen. Verstöße gegen den Verhaltenskodex, wozu auch Diskriminierung oder Belästigung am Arbeitsplatz gehören, können persönlich oder anonym gemeldet werden. 2. Maßnahmen zur Herstellung von Entgeltgleichheit für Frauen und MännerDie Zurich Service GmbH stellt als Arbeitgeber sicher, dass Mitarbeiter mit vergleichbaren Tätigkeiten unabhängig vom Geschlecht vergleichbar vergütet werden. Jede Stelle wird vor ihrer Ausschreibung durch Mitarbeiter des Bereiches Human Resources bewertet, die sowohl organisatorisch als auch inhaltlich von der Stellenbesetzung unabhängig sind. Die Vergütung der Mitarbeiter im Innendienst richtet sich grundsätzlich nach der aktuellen Fassung des Manteltarifvertrags (MTV) und des Gehaltstarifvertrags der Versicherungswirtschaft, der für vergleichbare Tätigkeiten die gleiche Vergütung vorsieht. Für den außertariflichen Bereich werden anhand von externen Vergütungsvergleichen für jede Funktion Marktindikationen erstellt, die den Rahmen für Gehaltsentwicklungen definieren. Die Bewertungen erfolgen also für alle Funktionen unabhängig von der Besetzung. Für die Vergütung im Außendienst sind der MTV Teil II und Teil III sowie die jeweils gültigen Betriebsvereinbarungen maßgeblich. Die Tätigkeiten im angestellten Außendienst sind in Funktionen eingeteilt. Zu diesen Funktionen gibt es jeweils zentrale Vorgaben zur Zusammensetzung des Einkommens und Kalkulation der variablen Bestandteile der Einkommen. Für vergleichbare Funktionen ist die Einkommensstruktur und die Systematik der Vergütung identisch. Zusätzlich existieren weitere Regelungen, insbesondere Betriebsvereinbarungen, in denen unter anderem das variable Vergütungssystem geregelt sind. Die jeweiligen Betriebsvereinbarungen sind für die Mitarbeiter im Intranet verfügbar. Sowohl beim Abschluss der Betriebsvereinbarungen als auch bei der Einführung von Gehaltssystematiken sowie der individuellen vertraglichen Umsetzung beim einzelnen Mitarbeiter erfolgt die Einbindung des Betriebsrats. Damit gewährleistet die Zurich Service GmbH als Arbeitnehmer eine mit der Interessenvertretung der Arbeitnehmer angemessene, transparente und auf eine nachhaltige Entwicklung ausgerichtete Vergütungspolitik. Statistische Angaben 1 Durchschnittliche Gesamtzahl weiblicher Beschäftigter: 1.563 Durchschnittliche Gesamtzahl männlicher Beschäftigter: 1.716 Durchschnittliche Gesamtzahl weiblicher Beschäftigter in Teilzeit: 567 Durchschnittliche Gesamtzahl weiblicher Beschäftigter in Vollzeit: 994 Durchschnittliche Gesamtzahl männlicher Beschäftigter in Teilzeit: 78 Durchschnittliche Gesamtzahl männlicher Beschäftigter in Vollzeit: 1.639 Durchschnittliche Gesamtzahl weiblicher Führungskräfte: 82 Durchschnittliche Gesamtzahl männlicher Führungskräfte: 293 Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017Bilanz zum 31.12.2017Aktiva
*) Zurich Service GmbH nach Verschmelzung mit
Zürich Vertriebs GmbH und Bonner Akademie Gesellschaft
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Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2017
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AnhangAngaben zur Bilanzierung und BewertungDie Angaben im Geschäftsbericht erfolgen generell auf volle Euro. Rundungsdifferenzen werden billigend in Kauf genommen. In der Bilanz sind zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung Positionen zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang erläutert. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften werden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten, abzüglich zeitanteiliger, linearer Abschreibung, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bewertet. Von dem Wahlrecht, selbst geschaffene Vermögensgegenstände nach § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB als Aktivposten in die Bilanz aufzunehmen, wurde kein Gebrauch gemacht. Das Sachanlagevermögen (Betriebs- und Geschäftsausstattung) wurde zu den Anschaffungskosten, vermindert um die zulässigen Absetzungen für Abnutzung, bilanziert. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind unwesentlich. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Anwendung des Durchschnittsbewertungsverfahrens angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nominalbetrag unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für die Ermittlung der Jubiläumsrückstellung wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB grundsätzlich der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte 7-Jahres-Durchschnittszinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren der Bewertung zugrunde gelegt. In diesem Jahr wurde für die Bewertung ein prognostizierter Jahresendzins von 2,80 % verwendet, der dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum 31.12.2017 exakt entspricht. Die Rückstellung für Jubiläumsaufwendungen wurde nach der Projected Unit Credit Method unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Heubeck berechnet. Folgende versicherungsmathematische Parameter wurden verwendet: Rechnungszins 2,80 %, Gehaltssteigerung 3,20 %. Für die Ermittlung der Rückstellung aus Altersteilzeitleistungen wird gemäß § 253 Abs. 2 HGB grundsätzlich der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte 7-Jahres-Durchschnittszinssatz für eine Restlaufzeit von zwei Jahren der Bewertung zugrunde gelegt. In diesem Jahr wurde für die Bewertung ein prognostizierter Jahresendzins von 1,33 % verwendet, der dem zum 31.12.2017 veröffentlichten Zinssatz für eine Restlaufzeit von zwei Jahren exakt entspricht. Die Rückstellung für Altersteilzeitleistungen wurde nach der Barwertmethode gemäß der Verlautbarung des IDW RS HFA 3 unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Heubeck berechnet. Aufstockungsleistungen wurden als Leistungen mit Entlohnungscharakter klassifiziert. Folgende versicherungsmathematische Parameter wurden verwendet: Rechnungszins 1,33 %, Gehaltssteigerung 3,20 %. Die sonstige Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Vorstehend nicht einzeln aufgeführte Aktiva und Passiva wurden mit dem Nominalwert bzw. Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Angaben zur BilanzNachfolgend werden die in der Bilanz zusammengefassten Posten erläutert. (1) AnlagevermögenDie einzelnen Posten entwickelten sich wie folgt:
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(2) Immaterielle VermögensgegenständeEs handelt sich hierbei um erworbene Lizenzen und DV-Software. Der Zugang der geleisteten Anzahlungen resultiert aus der Übertragung von Anzahlungen für Software der Zurich Insurance plc Niederlassung für Deutschland und der Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG. (3) VorräteDer Warenbestand belief sich zum 31.12.2017 auf 9.483 EUR (Vorjahr: 15.478 EUR *); (Vorjahr: 2.709 EUR **). (4) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stammen aus Lieferungen und Leistungen; davon entfielen auf Ausleihungen an die Gesellschafterin 24.800 Tsd. EUR (Vorjahr: 73.700 Tsd. EUR *); (Vorjahr: 36.850 Tsd. EUR **). Die wesentlichen Posten unter der Position sonstige Vermögensgegenstände sind geleistete Anzahlungen mit 532 Tsd. EUR und Personaldarlehen mit 253 Tsd. EUR. (5) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten
(6) RechnungsabgrenzungspostenDie aktive Rechnungsabgrenzung beinhaltet geschäftsjahresübergreifende Incentivierungspläne für Organe und im Voraus bezahlte Wartungskosten.
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(7) Gezeichnetes KapitalDas Stammkapital beträgt am 31.12.2017 unverändert 3.250.000 EUR. (8) Kapitalrücklage
(9) GewinnrücklagenDie Gewinnrücklagen betragen unverändert am 31.12.2017 1.033.157 EUR. (10) Rückstellungen
Durch den Übertrag von Pensionszusagen auf die Deutsche Pensionsfonds AG wurden die handelsrechtlich für diesen Personenkreis gebildeten Pensionsrückstellungen in Höhe von 65.024.861 EUR aufgelöst. Darauf entfallen 724.673 EUR auf die verschmolzene Gesellschaft Bonner Akademie Gesellschaft für DV- und Management Training, Bildung und Beratung mit beschränkter Haftung.
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(11) Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen im Wesentlichen IT-Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 11.297.859 EUR ist die Ergebnisabführung in Höhe von 10.459.827 EUR (Vorjahr: Ausweis bei den Forderungen -21.641.804 EUR *); (Vorjahr: Ausweis bei den Forderungen -13.251.010 EUR **) enthalten. Bei den "Sonstige Verbindlichkeiten" handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Abfindungsvereinbarungen in Höhe von 27.623.942 EUR, um die noch abzuführende Lohnsteuer in Höhe von 5.931.789 EUR und kreditorische Debitoren in Höhe von 4.048.846 EUR. (12) RechnungsabgrenzungspostenIn der passiven Rechnungsabgrenzung sind vorausempfangene Provisionszahlungen ausgewiesen.
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Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung(13) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr für Dienstleistungen und sonstige Leistungen setzen sich zusammen aus den Erlösen der Geschäftsbereiche Retail Market Management, Zurich Kundenservice (ZKS), Claims, IT, Finance Operations, GI Technical, Life Technical, Leben, Vertriebssteuerung, Zurich Exklusivpartner, Broker Retail, Direct Business, Commercial Insurance Germany, Bank/Partner, Human Resources, aus der Untervermietung angemieteter Objekte an verbundene Unternehmen sowie aus Serviceleistungen unserer Niederlassung in Krakau. (14) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betragen 31.179.173 EUR; (Vorjahr: 9.396.491 EUR *); (Vorjahr: 7.582.392 EUR **). In dieser Position sind im Wesentlichen Erträge aus Weiterverrechnung von Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 24.394.921 EUR und aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 5.863.652 EUR enthalten. Die Erträge aus Fremdwährungsumrechnungen betragen 518 EUR (Vorjahr: 21.554 EUR *); (Vorjahr: 20.789 EUR **). (15) Provisionsaufwand
Die Provisionsaufwendungen an verbundene Unternehmen betragen 73.379 Tsd. EUR (Vorjahr: 68.406 Tsd. EUR *)
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(16) Personalaufwand
(17) AbschreibungenZu Einzelheiten verweisen wir auf das Anlagengitter. (18) Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den übrigen Aufwendungen sind Sozialplanaufwendungen für Restrukturierungsprogramme im Rahmen der Zurich Strategie "zukunft e1ns" in Höhe von 33.825.153 EUR (Vorjahr: 98.362 EUR *); (Vorjahr: 69.177 EUR **) und Aufwendungen aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen zum Transaktionswert in Höhe von 1.579.269 EUR (Vorjahr: 0 EUR) enthalten. Aus der Übertragung von Pensionsverpflichtungen an die Deutsche Pensionsfonds AG entstand ein Aufwand in Höhe von 122.672 EUR. (19) Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeDie Zinserträge betragen 11.873 EUR (Vorjahr: 17.124 EUR *); (Vorjahr: 14.554 EUR **).
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(20) Zinsen und ähnliche AufwendungenIn dieser Position sind im Wesentlichen Zinsen aus der Rückstellung für Altersteilzeit, Jubiläen und Restrukturierungen enthalten; davon Aufwendungen aus Aufzinsung 3.380.070 EUR (Vorjahr: 5.206.073 EUR *); (Vorjahr: 3.872.772 EUR **). Honorar des Abschlussprüfers
(21) Steuern vom Einkommen und vom ErtragFür das Bilanzjahr fallen keine eigenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an, da mit dem Organträger ein Gewinnabführungsvertrag besteht. Der ausgewiesene Steuerbetrag betrifft Ertragsteuern aus der Niederlassung in Krakau in Höhe von 5.527 EUR (Vorjahr: 6.813 EUR *); (Vorjahr: 6.945 EUR **). (22) Sonstige SteuernDie sonstige Steuern betreffen die Kfz-Steuer. (23) Auf Grund eines Ergebnisabführungsvertrages abgeführte GewinneDer ausgewiesene Gewinn in Höhe von 10.459.827 EUR (Vorjahr: 21.641.804 EUR *); (Vorjahr: 13.251.010 EUR **) wurde an die Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland), Frankfurt am Main, abgeführt.
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Allgemeine AngabenIdentifikation der GesellschaftZurich Service GmbH, Poppelsdorfer Allee 25-33, 53115 Bonn. Sitz der Gesellschaft: Bonn: Handelsregister: Amtsgericht Bonn HRB 2227. OrganeDie Angaben zu den Mitgliedern des Aufsichtsrates und der Geschäftsführung sind auf den Seiten 3 und 4 aufgeführt. Gesamtbezüge, Vorschüsse, Kredite und eingegangene Haftungsverhältnisse an Mitglieder der OrganeDie aktiven Geschäftsführer erhielten Vergütungen in Höhe von 2.257.927 EUR; zusätzlich erhielten die Geschäftsführer Vergütungen von verbundenen Unternehmen. Für ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden keine Vergütungen aufgewendet. Die Vergütung an den Aufsichtsrat für das Berichtsjahr, die nach dem Gesellschaftsvertrag durch die Gesellschafterversammlung festzulegen ist, wurde mit 70.382 EUR berücksichtigt. Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse bestehen nicht. MitarbeiterDie Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 3.236 Innendienstmitarbeiter (Vorjahr: 3.523 *); (Vorjahr: 2.959 **), 416 Außendienstmitarbeiter: (Vorjahr: 464 *); (Vorjahr: 162 **) und 178 Auszubildende (Vorjahr: 197 *); (Vorjahr: 160 **). Zum 31.12.2017 betrug die Mitarbeiteranzahl 3.830 (Vorjahr: 4.071 *); (Vorjahr: 3.208 **). Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von 330 Mio. EUR, die in den Jahren 2018 bis 2040 fällig werden, davon gegenüber verbundenen Unternehmen 270 Tsd. EUR. Verbundene Unternehmen und KonzernzugehörigkeitDie Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland), Frankfurt am Main, hat uns gemäß § 21 Absatz 2 AktG mitgeteilt, dass sie mit Mehrheit am Stammkapital unserer Gesellschaft beteiligt ist. Die Zurich Service GmbH gehört unmittelbar zu 100 % der Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland). Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, und die Zurich Insurance Group Ltd., Zürich, halten jeweils mittelbar eine 100 %ige Beteiligung an unserer Gesellschaft. Der Jahresabschluss der Zürich Beteiligungs-Aktiengesellschaft (Deutschland) und die Jahresabschlüsse ihrer Tochterunternehmen, zu denen auch die Zurich Service GmbH gehört, werden in den Konzernabschluss der Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, einbezogen. Es handelt sich hierbei um den kleinsten Kreis von Unternehmen, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Die Zürich Versicherungs-Gesellschaft AG, Zürich, wird einschließlich ihrer Tochterunternehmen, zu denen auch unsere Gesellschaft gehört, in den Konzernabschluss der Zurich Insurance Group Ltd., Zürich, einbezogen; es handelt sich dabei um den größten Kreis von Unternehmen, in den unsere Gesellschaft einbezogen ist. Der Konzernabschluss der Zurich Insurance Group Ltd., Zürich, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Beide Konzernabschlüsse sind erhältlich bei der Zurich Insurance Group Ltd., Mythenquai 2, CH-8022 Zürich.
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HaftungsverhältnisseDie Rückstellungen für Pensionszusagen unserer Gesellschaft sind bei der DEUTSCHER HEROLD AG, Bonn, ausgewiesen. Die DEUTSCHER HEROLD AG hat durch Schuldbeitritt eine gesamtschuldnerische Mithaftung und im Innenverhältnis die Erfüllung übernommen. Am 31.12.2017 betrug die gesamtschuldnerische Haftung 328.752.304 EUR. Diesen Haftungsverbindlichkeiten stehen gleichwertige Rückgriffsforderungen an die DEUTSCHER HEROLD AG gegenüber. Aus der Übertragung der Pensionsverpflichtungen der Rentner auf die Deutscher Pensionsfonds AG ergibt sich aus den Pensionsfondsplänen die Verpflichtung, Nachschüsse zu leisten, für den Fall, dass das an die Deutscher Pensionsfonds AG übertragene Vermögen nicht ausreicht. Verbindlichkeiten waren zum Stichtag nicht zu bilanzieren. Zudem besteht für alle mittelbaren Pensionsverpflichtungen eine subsidiäre Haftung nach §1 Abs.1 Satz 3 BetrAVG der Zurich Service GmbH. Wir sehen derzeit keine Anzeichen dafür, dass das auf die Deutscher Pensionsfonds AG übertragene Vermögen nicht ausreicht, und daher ist mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen. Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden am Abschlusstag nicht. Sonstige AngabenDer Geschäftsverlauf unserer Gesellschaft war in den ersten beiden Monaten mit seiner Wirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt planmäßig. Die Zurich Gruppe Deutschland konsolidiert ihre Standorte und wird im Rheinland die Direktionen Bonn und Köln in einer neu zu errichtenden Liegenschaft in der MesseCity Köln - voraussichtlich Ende 2019 - zusammenfassen. Mieterin der neuen Liegenschaft ist die Zurich Service GmbH; ein entsprechender Mietvertrag wurde am 02.05.2016 unterzeichnet. Im Zuge dieses Planungsvorhabens veräußerten Zurich Deutscher Herold Lebensversicherung AG (ZDHL) und Zurich Insurance plc Niederlassung für Deutschland (ZIP NfD) in 2016 die derzeit von der Zurich Gruppe Deutschland genutzten Liegenschaften in Köln und Bonn. Diese werden allerdings bis zum geplanten Umzugstermin weiter von der Zurich Gruppe Deutschland genutzt. Es erfolgte daher im Rahmen des Verkaufs der Liegenschaften gleichzeitig eine Rückanmietung für den Übergangszeitraum bis zu dem bevorstehenden Umzug. Mieterin der rückangemieteten Liegenschaften in Köln und Bonn ist die Zurich Service GmbH. Darüber hinaus wurde im Rhein-Main-Gebiet ein neues Gebäude im Messeviertel in Frankfurt ("Pollux") durch die Zurich Service GmbH angemietet. Hier werden ab März 2018 die Mitarbeiter der Zurich Gruppe Deutschland aus den heutigen Verwaltungsstandorten Wiesbaden, Frankfurt und Oberursel zusammengeführt. Vorgänge nach Schluss des Geschäftsjahres, die auf die Lage unserer Gesellschaft von erheblichem Einfluss sein könnten, sind nicht eingetreten.
Bonn, den 7. März 2018 Die Geschäftsführung Dr. Bernert Betz Ehrig Dr. Hilp Dr. Kühne Dr. Leinwand Dr. Luer Libor Müller Nahrmann Süßmann Troche Wulff Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Zurich Service GmbH, Bonn PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Zurich Service GmbH, Bonn, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Zurich Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Die sonstigen Informationen umfassen zudem die übrigen Teile des Geschäftsberichtes - ohne weitergehende Querverweise auf externe Informationen -, mit Ausnahme des geprüften Jahresabschlusses, des geprüften Lageberichts sowie unseres Bestätigungsvermerks. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, 19. März 2018 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Christian Sack, Wirtschaftsprüfer ppa. Sandro Trischmann, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr ausführlich über die wesentlichen Geschäftsvorgänge, die Lage und die Entwicklung der Gesellschaft sowie über grundlegende Fragen der Unternehmensplanung, die Risikosituation, das interne Kontrollsystem sowie die Compliance durch mündliche und schriftliche Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichten lassen. Die von der Geschäftsführung beabsichtigte Geschäftspolitik sowie die Lage und Entwicklung der Gesellschaft wurden in den beiden ordentlichen Aufsichtsratssitzungen erörtert. Dabei hat die Geschäftsführung über das Erreichen der geplanten Ziele für das laufende Geschäftsjahr und über die Planung für die künftige Periode berichtet. Auf dieser Grundlage hat der Aufsichtsrat die Geschäftsführung der Gesellschaft laufend überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft eingebunden. Bei den Mitgliedern des Aufsichtsrats sind keine Interessenkonflikte aufgetreten. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 ist von der PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der Gesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Prüfungsbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats ausgehändigt. Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung zustimmend Kenntnis genommen. In der Bilanzsitzung war der Abschlussprüfer bei der Besprechung des Jahresabschlusses anwesend, hat über die Durchführung der Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Nach dem abschließenden Ergebnis der eigenen Prüfung des Aufsichtsrats sind Einwendungen gegen den Jahresabschluss und den Lagebericht nicht zu erheben. Der Aufsichtsrat billigt den von der Geschäftsführung aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht. Der Aufsichtsrat dankt der Geschäftsführung, den Mitarbeitern und den Betriebsräten für die im Berichtsjahr erfolgreich geleistete Arbeit.
Bonn, im April 2018 Der Aufsichtsrat Vorsitzender |
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