first single apartment GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sirko Schneppe seit 1.12.2025 | Geschäftsführer |
Janine Prokop seit 10.2.2025 | Geschäftsführer |
Roman Manuel Müller seit 4.10.2024 | Geschäftsführer |
Julia Iris Münster seit 15.2.2024 | Geschäftsführer |
Björn Paul Stieler seit 27.7.2023 | Geschäftsführer |
Sascha Sauer seit 2.12.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
J****** J***** O*****+2 | 2.09% |
| 2.09% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Conclusion Holding B.V. | 91.95% |
| 3.87% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
diva-e NEXT GmbH (vormals: diva-e Cloud GmbH)München (vormals: Frankfurt am Main)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023bis 20. Juni 2023: diva-e Cloud GmbH, MünchenLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Inhaltsverzeichnis Grundlagen des Unternehmens Veränderung der Unternehmensstruktur Veränderung in der Geschäftsführung Strategie Geschäftstätigkeit und Geschäftsfelder Makroökonomisches Umfeld Märkte Gesamtwirtschaftliche Lage Branchenentwicklung Wirtschaftsbericht Ertragslage Zins- und Finanzergebnis Finanzlage Vermögenslage Gesamtaussage des Managements zur wirtschaftlichen Lage Finanzielle Leistungsindikatoren und Steuerungssysteme Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter:innen Corporate Social Responsibility Chancen- und Risikobericht Chancen Gesamtwirtschaftliche Chancen/Chancen im Branchenumfeld Unternehmensspezifische Chancen Risiken Risiken aus externen Rahmenbedingungen Branchenrisiken Leistungswirtschaftliche Risiken Finanzielle Risiken Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung/Branchenentwicklung Prognose und Gesamtaussage zur voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens Angaben zur Entsprechenserklärung Grundlagen des Unternehmens Die diva-e NEXT GmbH gehört zu den führenden [1] E-Commerce-Dienstleistern und Digitalagenturen in Deutschland, die auf die Umsetzung von Internet- und Technologieprojekten und deren Webseiten spezialisiert sind. Das Unternehmen besitzt langjährige Erfahrung und technologische Expertise bei der Planung, Umsetzung und Optimierung von Projekten entlang der gesamten digitalen Wertschöpfungskette. Zu den Kunden des Unternehmens zählen sowohl mittelständische Betriebe als auch Großkonzerne, überwiegend mit Sitz in Deutschland und den übrigen EU-Mitgliedsstaaten. Darüber hinaus ist die Gesellschaft in außereuropäischen Märkten tätig, insbesondere in Nordamerika. Der Hauptsitz des Unternehmens ist München. Zum 31. Dezember 2023 unterhielt die diva-e NEXT außerdem Standorte in Berlin, Frankfurt a.M., Hamburg, Jena, Karlsruhe, Leipzig und Stuttgart. Die diva-e NEXT GmbH ist eingegliedert in die diva-e Gruppe, zusammengefasst unter der Konzernholding Digitronics Holding GmbH.
Als vornehmliche operative Einheit der diva-e Gruppe macht sie den mit Abstand größten Anteil der Geschäfte der diva-e Gruppe aus und wird in Folge teilweise vereinfachend als "diva-e" oder "diva-e NEXT" bezeichnet. Veränderung der Unternehmensstruktur Die diva-e NEXT GmbH (alt) wurden im Juni 2023 rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf ihre Schwestergesellschaft diva-e Cloud GmbH verschmolzen. Anschließend wurde die diva-e Cloud GmbH in diva-e NEXT GmbH umfirmiert. Als neuer gemeinsamer Firmenname wird somit diva-e NEXT GmbH fortgeführt. Veränderung in der Geschäftsführung Für die diva-e NEXT GmbH sind/waren zu Geschäftsführern bestellt:
Strategie Die diva-e NEXT verfolgt die Strategie eines nachhaltig organischen Wachstums. Mit dem Strategieprogramm Vision 2025: "We create digital champions" liegt der Fokus auf weiterem Wachstum und darauf, führend auf dem Markt der Digital Solution Provider als "Digital Experience Partner" [2] im deutschsprachigen Raum zu agieren. Ziel ist es weiterhin, nach Jahren eines anhaltend stark anorganischen Wachstums, den Ausbau der Marktstellung voranzutreiben und nachhaltig organisch zu wachsen. Geschäftstätigkeit und Geschäftsfelder Das Leistungsangebot der NEXT umfasst insbesondere:
Services und Produkte spiegeln sich in der Organisationsstruktur wider, die sich in Competence Units und darunterliegende Competence Center gliedert. Makroökonomisches Umfeld Das Jahr 2023 war, wie bereits im Vorjahr, beherrscht von den Folgen des weiter anhaltenden Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine [3] . Dazu eskalierte der Nahost-Konflikt zwischen Israel und der Hamas [4] . Experten zufolge ist vor allem die lahmende Weltkonjunktur aber auch die Konsumzurückhaltung der Verbraucher infolge hoher Inflationsraten für die schwache deutsche Konjunktur verantwortlich [5] Als Reaktion auf die hohe Inflation von 6,9% im Jahr 2022 beschloss die Europäische Zentralbank, den Leitzins stufenweise auf nun 4,5% anzuheben. Dadurch konnte zwar die Inflation im Laufe des Jahres um 3,2 % auf 3,7% im Dezember gesenkt werden [6] , die Maßnahme hatte aber auch einen starken Rückgang der Investitionen zur Folge und trug neben den politischen Konflikten, zu einer insgesamt unsicheren und äußerst zurückhaltenden Wirtschaftslage bei. [7] Das Bruttoinlandsprodukt der deutschen Wirtschaft sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. [8] Märkte Digitale Werbung und digitales Marketing zählen weiterhin zu den zentralen und unverzichtbaren Kommunikationskanälen. So hat der Markt für digitale Werbung nach Angaben des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. in den vergangenen Jahren ein beständiges Wachstum gezeigt. Die Prognosen für 2023 wurden mit einem Wachstum von 6,4% um vermutlich 1,8 Prozentpunkte übertroffen [9] . Damit zeigt sich der Online-Werbemarkt nach dem Digitalisierungs-Schub durch Corona nachhaltig robust. Der BVDW rechnet daher für das kommende Jahr mit einer Fortsetzung des Branchenwachstums. Die Digitalbranche zeigt sich in einem von Krieg, gestörten Lieferketten und Inflation geprägten Umfeld sehr stabil und setzt weiter auf Wachstum. Der Digitalverband Bitkom berichtet von Umsatzwachstum von 3,8 % gegenüber 2022. Dies unterstreicht die zentrale Rolle der Digitalisierung als treibende Kraft der Volkswirtschaft. [10] Die Lünendonk-Studie 2023 [11] bestätigt, dass die Investitionen der Unternehmen in Digital-Experience Projekte weiterhin ein starkes Wachstum aufweisen. Für das Jahr 2024 wird trotz angespannter Konjunkturlage mit einem Umsatzplus von 14,7 % gerechnet. DX-Dienstleister mit End-to-End-Ansatz werden stark nachgefragt. Diva-e wird aufgrund der Breite und Tiefe seines Angebots bzw. seiner Relevanz als einer der Marktführer in dem Segment der Full-Service-Agenturen für digitale Transaktionen bestätigt. Gesamtwirtschaftliche Lage Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen, Inflationsraten geprägt. Entgegen der zu Jahresbeginn noch allgemein erwarteten positiveren Entwicklung in der 2. Jahreshälfte blieb diese vor allem aufgrund der Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im privaten Konsum im Zuge der Energiepreiskrise. Zudem wirkten sich die Einflüsse aus der Weltwirtschaft durch die deutlich geringeren Wachstumsdynamik sowie dämpfende Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen aus. [12] Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %. [13] In Deutschland verlief die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 in den einzelnen Bereichen unterschiedlich. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging deutlich um 2 % zurück, was vor allem auf einen Rückgang der Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen ist. Der wie in den vergangenen Jahren starke Dienstleistungssektor stützte die Wirtschaft im Jahr 2023 durch weiteres Wachstum. Den größten Zuwachs konnte der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % erreichen. [14] Für das Jahr 2024 sind die Ökonomen weiter skeptisch und prognostizieren eine Erhöhung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes von 0,2 %. [15] Als Gründe werden hier die Konsum-Zurückhaltung, die hohen Zinsen, Sparbeschlüsse der Regierung und die schwache Weltkonjunktur gesehen. Branchenentwicklung Das Geschäftsklima in der Informationstechnologie- und Kommunikationsbranche bewegte sich im Jahr 2023 nach einem guten Start im 1. Quartal rückläufig. Zum Jahreswechsel 2023/2024 steigt der Bitkom-ifo-Digitalindex gegen den Trend [16] Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds erwartet der Digitalverband Bitkom für die Unternehmen der IT und Telekommunikation für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 %. Der Bitkom-ifo-Digitalindex [17] lag im März 2024 bei 6,4 Punkten, verglichen mit 9,8 Punkten zum Jahresende 2023.
Die Geschäftserwartungen für den weiteren Jahresverlauf haben sich im März 2024, im Vergleich zum Vormonat, von -10,2 auf -2,2 Punkte deutlich verbessert. Wirtschaftsbericht Zur weiteren Optimierung wurden die Abteilungen Technical Consulting und Business Consulting zusammengefasst und unter der Bezeichnung Digital Consulting neu aufgestellt. In enger Zusammenarbeit mit dem zentralen Salesteam sowie dem Strategic Account Management soll somit der Anspruch der ganzheitlichen Beratung unserer Kunden gestärkt werden. Um für den Megatrend Künstliche Intelligenz sowohl für diva-e als auch für unsere Kunden gut aufgestellt zu sein, haben wir das Team diva-e AI gegründet. Unser Ziel: von der Content-Erstellung über Prozesseffizienz bis zu Marketingtechnologien integrieren wir die AI Themenfelder in unser End-to-End Portfolio. Aufgrund der im vergangenen Geschäftsjahr vorgenommenen Verschmelzung der Schwestergesellschaften diva-e Cloud GmbH und diva-e NEXT GmbH ist der Abschluss nicht mit den Vorjahreszahlen vergleichbar. Die Vorjahreswerte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten die Werte der Einzelgesellschaft. Um eine Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen zu erreichen, werden im Folgenden die Vorjahreswerte der verschmolzenen Gesellschaften in Summe dargestellt. Ertragslage Der Umsatz der diva-e NEXT ist im Geschäftsjahr 2023 um 4,7 % von 89,0 Mio. € auf 93,1 Mio. € gestiegen. Die Digitalisierung der Wirtschaft in Deutschland stagnierte im Jahr 2023 weiterhin: Der Digitalisierungsindex [18] ist von 110,5 auf 108,6 Punkte gesunken. Große Unternehmen sind wie auch im Vorjahr deutliche Digitalisierungsvorreiter. Dementsprechend verzeichnete die diva-e NEXT eine hohe Nachfrage seitens ihrer Bestands-, aber auch von Neukunden in allen Geschäftsbereichen. So konnten eine Reihe von Großkunden unter anderem aus dem Einzelhandelssektor aber auch aus der Automobilindustrie gewonnen und ausgebaut werden, die perspektivisch weiteres Wachstumspotenzial besitzen. Im Berichtsjahr hat die diva-e NEXT einen Rohertrag von 75,5 Mio. € erzielt, welcher das Ergebnis der Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen, aktivierten Eigenleistungen abzüglich des Materialaufwandes widerspiegelt. Dies entspricht einem Anstieg von 8,8 % gegenüber dem Vorjahreswert (2022: 69,4 Mio. €). Der Anstieg ist vor allem auf höhere Honorarsätze im Projekt- und Application-Management-Geschäft zurückzuführen, teilweise gemindert durch den verstärkten Zukauf von Leistungen durch Mitarbeiter:innen von Schwesterfirmen im Ausland. Die Materialkosten bestehen ausschließlich aus bezogenen Leistungen und erreichten im Geschäftsjahr 17,2 Mio. € (2022: 19,8 Mio. €). Im Zuge der gesamtwirtschaftlichen Lage haben wir den Zukauf von Leistungen durch freie Mitarbeiter in der 2. Jahreshälfte deutlich reduziert. Bestehendes Auftragsvolumen konnte durch eigene Mitarbeiter:innen umgesetzt werden, so dass nur gezielte fachliche Expertisen eingekauft werden mussten. Die Personalkosten im Geschäftsjahr 2023 sind auf 49,9 Mio. € gestiegen (2022: 44,3 Mio. €), was im Wesentlichen auf die Veränderung der Anzahl der Mitarbeiter im Jahresmittel zurückzuführen ist. Abseits dieser Entwicklungen erfolgten im abgelaufenen Geschäftsjahr Gehaltsanpassungen bei den vorhandenen Mitarbeiter:innen im Rahmen der üblichen Branchenentwicklung. Durch gezielte Verbesserungen in der Auslastung konnte jedoch die Effizienz im Personaleinsatz deutlich gesteigert werden. Im Rahmen des Erfolgsbeteiligungsmodell wurden im Jahr 2023 0,2 Mio. € (Vorjahr 2022: 0,3 Mio. €) Boni ausgezahlt. Die durch das dritte Entlastungspaket vom 3. September 2022 von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten Möglichkeit einer steuerfreien Inflationsausgleichsprämie hat diva-e genutzt und eine entsprechende Prämie an ihre Mitarbeiter:innen ausgezahlt, was sich mit 1,0 Mio. € in dem erhöhten Personalaufwand niederschlägt. Die sonstigen betrieblichen Erträge erreichten im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,3 Mio. € (2022: 119,0 Mio. €). Im Jahr 2022 waren einmalige Sondereffekte von 117,0 Mio. € aufgrund der Veräußerung der diva-e Datacenters GmbH enthalten. Die Mietaufwendungen sind um 0,7 Mio. € von 5,6 Mio. € im Vorjahr auf 4,9 Mio. € um 12,5 % gesunken. Hierbei konnten die INDEX basierten Mietpreissteigerungen teilweise durch die vollständige vorzeitige Abmietung einer Etage am Standort München aufgefangen werden. Weitere Reduzierungen sind für das Jahr 2024 vorgesehen, um dem anhaltenden Trend zum Home-Office [19] Rechnung zu tragen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 37,3 Mio. € (2022: 28,6 Mio. €). Der Anstieg der Kosten resultiert mit 9,5 Mio. € größtenteils aus dem nachträglichen Verlust aus der Verschmelzung mit der Howiger GmbH im Jahr 2021. Die Kosten für Lizenzen sind wie bereits im Vorjahr aufgrund von Preissteigerungen deutlich um 0,2 Mio. € gestiegen und betragen nunmehr 0,9 Mio. € (2022: 0,7 Mio. €). Außerdem darin enthalten ist die Verwaltungskostenumlage der Muttergesellschaft von 18,8 Mio. € (2022: 13,9 Mio. €), deren Erhöhung zurückzuführen ist auf höhere Personalkosten aufgrund des Mitarbeiterwachstums durch Besetzung offener Stellen und der Integration des Teams Digital Transformation sowie der branchenüblichen Gehaltssteigerungen. Außerdem wurden Kundenveranstaltungen wie die adaptTo() von der diva-e NEXT in die Muttergesellschaft zentralisiert. Lässt man die Aufwendungen aus den Verwaltungskostenumlagen sowie Reorganisationskosten und Kosten für die Integration von Flächen & Standorten von insgesamt 1,3 Mio. € unberücksichtigt, liegt das EBITDA auf normalisierter Basis bei 19,4 Mio. € und damit über dem entsprechenden Vorjahreswert von 19,2 Mio. €. Das Ergebnis nach Steuern erreichte -9,7 Mio. €, was im Wesentlichen auf nachträglichem Verlust aus der Verschmelzung mit der Howiger GmbH im Jahr 2021 zurückzuführen ist. Im Vorjahr betrug das Ergebnis 114,2 Mio. €. Darin enthalten sind die einmaligen Erlöse von 117,0 Mio. € aus dem Verkauf der diva-e Datacenters GmbH. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags mit der Muttergesellschaft wurde der erzielte Verlust zu 100 % von der Mutter übernommen. Zins- und Finanzergebnis Das Zins- und Finanzergebnis betrug im Geschäftsjahr 1,6 Mio. € (2022: 0,0 Mio. €). Dieses resultiert im Wesentlichen aus den Zinserträgen von der Muttergesellschaft aufgrund des Cash-Pooling-Vertrages. Durch den Verkauf der diva-e Datacenters GmbH Ende Oktober 2022 und der zum Ende August 2023 durchgeführten Forderungskauf- und Abtretungsvereinbarung sowie Verrechnung mit der Muttergesellschaft konnte die diva-e NEXT ein deutlich positiveres Jahresdurchschnitt-Cash-Poolguthaben gegenüber 2022 aufweisen, was zu diesem Ergebnis maßgeblich beigetragen hat. Finanzlage Die Gesellschaft hat am 30.03.2018 einen Cash-Pooling-Vertrag mit der Muttergesellschaft, diva-e Digital Value Excellence GmbH, abgeschlossen. Hieraus resultiert zum Bilanzstichtag ein Liquiditätsüberschuss von 17,7 Mio. € (2022: 40,3 Mio. €). Die Gesellschaft hat einen negativen operativen Cashflow in Höhe von 1,2 Mio. € erwirtschaftet (2022: -141,5 Mio. €, darin enthalten -139,2 Mio. € Geldtransfers im Rahmen des diva-e Datacenters Verkaufes). Die außerbilanziellen Verpflichtungen sind stichtagsbedingt um 2,3 Mio. € auf 29,8 Mio. € (Vorjahr 32,2 Mio. €) vermindert was im Wesentlichen aus den Mietvertragsverpflichtungen abzuleiten ist. Der negative operative Cashflow wird aufgrund des Cash-Pooling-Vertrags durch liquide Mittel der Muttergesellschaft finanziert. Vermögenslage Das Anlagevermögen lag zum Bilanzstichtag im Geschäftsjahr 2023 bei 2,3 Mio. € und damit leicht niedriger gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert zum 31.12.2022 von 2,4 Mio. €. Den Abschreibungen standen die Anschaffungen von IT-Ausrüstung für neue Mitarbeiter:innen, aber auch für Ersatzbeschaffung gegenüber. Wie bereits in den vergangenen Geschäftsjahren ist die Bilanz auf der Aktivseite geprägt durch Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 17,8 Mio. € (2022: 17,7 Mio. €) sowie Forderungen gegen verbundene Unternehmen von 27,6 Mio. € (2022: 133,8 Mio. €). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus einem Liquiditätsüberschuss in Höhe von 17,7 Mio. € (2022: 40,2 Mio. €) im Rahmen des Cash-Pooling-Vertrags mit der Muttergesellschaft sowie Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag gegenüber der Muttergesellschaft. Die sonstige Reduzierung ergibt sich im Wesentlichen aus der Ende August 2023 durchgeführten Aufrechnung der Forderungen- und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 92,1 Mio. €. Die sonstigen Vermögensgegenstände resultieren im Wesentlichen aus der Übernahme der Forderung aus Cash-Pooling von der Muttergesellschaft gegenüber der firstcolo GmbH (ehemals diva-e Datacenters GmbH) von 0,9 Mio. €, und Kautionen von 0,1 Mio. € und belaufen sich stichtagsbedingt insgesamt auf 1,2 Mio. €. Die Passivseite ist insbesondere bestimmt durch Leistungsverbindlichkeiten von 9,4 Mio. € (2022: 125,4 Mio. €). Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen der diva-e-Gruppe in Höhe von 7,8 Mio. € (2022: 122,9 Mio. €), die im Wesentlichen aus der Abrechnung der Verwaltungskostenumlage zum 31. Dezember 2023-sowie aus der Umsatzsteuerzahllast aufgrund der Umsatzsteuerorganschaft an die Muttergesellschaft resultieren. Die deutliche Reduzierung ist auf die Ende August durchgeführte Aufrechnung der Forderungen- und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Außerdem enthalten sind 0,8 Mio. € für Darlehensverbindlichkeiten aus Mietkäufen (2022: 0,5 Mio. €) und aus Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer 0,6 Mio. € (2022: 0,7 Mio. €). Darüber hinaus wurden im Jahr 2023 Rückstellungen in Höhe von 11,8 Mio. € gebildet (2022: 4,4 Mio. €), welche sich im Wesentlichen aus 9,5 Mio. € voraussichtlich zu zahlenden Earn-out im Rahmen des Erwerbs der Howiger GmbH im Jahr 2021, Personalrückstellungen in Höhe von 1,7 Mio. €, ausstehende Rechnungen in Höhe von 0,4 Mio. angepasst € sowie Rückvergütungsansprüchen gegenüber Kunden in Höhe von 0,2 Mio. € zusammensetzen. Die Bilanzsumme der diva-e NEXT GmbH sank zum 31. Dezember 2023 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 106,9 Mio. € auf 49,6 Mio. € (2022: 156,5 Mio. €). Diese Veränderung resultierte sowohl auf der Aktivseite als auch auf der Passivseite hauptsächlich aus der in 2023 vorgenommenen Aufrechnung der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Eigenkapitalquote beträgt 49,6 % (Vorjahr: 15,7 %). Gesamtaussage des Managements zur wirtschaftlichen Lage Die Gesamtleistung des Vorjahrs wurde mit einer im Jahr 2023 erreichten Gesamtleistung von 92,8 Mio. € übertroffen (+4,3 %), bei gleichzeitig überproportionaler Steigerung des Rohertrags um 8,8 % auf 75,5 Mio. €. Die gute Übersetzung von Gesamtleistung in Rohertrag liegt vornehmlich am Aufbau eigener Belegschaft zur Reduktion des Einsatzes von externen Mitarbeitern. Dieser war im Vorjahr in einem kompetitiven Arbeitsmarkt notwendig, um das anziehende Absatzpotenzial des Marktes möglichst umfänglich zu nutzen, und konnte nun zurückgefahren werden. Dieses in Verbindung mit marktgerechten [20] Gehaltsniveausteigerungen führte zu einer Steigerung des Personalaufwands um 12,6 % gegenüber dem Vorjahr, der jedoch durch Auslastungssteigerungen moderat ausfiel. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen um 8,7 Mio. € über dem Vorjahr, welche auf einmalige Kosten im Zusammenhang mit dem Erwerb der Howiger GmbH im Jahr 2021 zurückzuführen sind. Bereinigt um diesen Sondereffekt sind die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 0,8 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gesunken, was größtenteils auf die Reduzierung der Büroflächen und damit der Mietaufwände im Rahmen unserer New Work Strategie zurückzuführen ist. Im Ergebnis liegt das normalisierte EBITDA mit 19,4 Mio. € um 0,8 % über dem EBITDA des Vorjahres von 19,2 Mio. €. In Summe ist die Gesamtleistungs- und Ergebnisentwicklung der diva-e NEXT GmbH im Jahr 2023 unter den ambitionierten Zielen der Budgetplanung der Geschäftsführung geblieben. Dieses ist vor allem bedingt durch das Ausbleiben eines gesamtwirtschaftlichen Aufschwungs in der zweiten Jahreshälfte 2023. Doch auch in einem schwierigen Investitionsklima wusste die diva-e Wachstumschancen zu nutzen und sieht für die operativen Geschäftsfelder des Unternehmens und der diva-e Gruppe in den kommenden Jahren nachhaltige Wachstums- und Umsatzpotenziale. Basierend auf der hier beschriebenen Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage, insbesondere unter dem Gesichtspunkt der aktuellen Marktentwicklung sowie der eingeleiteten strategischen Maßnahmen erachten wir die wirtschaftliche Situation als gefestigt mit langfristig positivem Trend. Kurzfristig wird diva-e angesichts der gesamtwirtschaftlichen Lage auf Sicht fahren, aber dabei weiter gezielt das eigene Fähigkeitenportfolio weiterentwickeln und sich die Möglichkeit erhalten, bei einer im Laufe des Jahres 2024 erwarteten Wiederbelebung der Auftragslage schnell die Kundennachfrage bedienen zu können. Finanzielle Leistungsindikatoren und Steuerungssysteme Die Geschäftsführung der diva-e NEXT orientiert sich bei der Führung des Unternehmens im Wesentlichen an finanziellen Steuerungsgrößen. Die wichtigsten finanziellen Steuerungsgrößen sind:
Der Rohertrag und EBITDA werden im Rahmen der Gewinn- und Verlustrechnung für die diva-e NEXT erhoben und ausgewertet. Im Jahr 2023 wurde, zusätzlich zu zuvor genannten finanziellen Steuerungsgrößen, bei der Planung, Steuerung und Analyse intensiv mit KPIs (wie z.B. Tagessatz, Auslastung und Ganztageskräften) gearbeitet. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Mitarbeiter:innen Das Know-how und die Qualifikation der Mitarbeiter:innen sind einer der zentralen Erfolgsbausteine der diva-e NEXT und ihrer Konzerngesellschaften. Wir stärken unsere Stellung als Arbeitgeber mit innovativen Arbeitsplatzkonzepten, flexiblen Arbeitsbedingungen und verschiedenen weiteren Angeboten für die persönliche Entwicklung der einzelnen Mitarbeitenden. Die diva-e Gruppe ist im Geschäftsjahr 2023 mit dem Gold Stevie Award 2023 im Bereich "Besondere Leistungen im Bereich Human Resources" ausgezeichnet worden [21] und hat darüber hinaus den Gold Status vom New Work Business Award in der Kategorie "Work & Life / Lebensqualität" für die flexiblen New Work Möglichkeiten bei diva-e erhalten. [22] Beim HR Excellence Award 2023 ist die diva-e Gruppe auf der Shortlist in der Kategorie "Benefits & Incentives" gelandet. [23] Im Internetagentur-Ranking des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) gewinnt diva-e im Jahr 2023 Platz 7 und gehört damit zu den führenden Digitaldienstleistern in Deutschland. [24] In unternehmensinternen Arbeitsgruppen arbeiten die Mitarbeiter:innen der diva-e Gruppe an der stetigen Weiterentwicklung unseres Engagements sowie unserer Konzepte in den Bereichen Diversität, Umwelt, soziales Engagement und Unternehmenswerte. Das Management der diva-e NEXT GmbH und ihrer Konzerngesellschaften achtet auf ein Mitarbeitenden- und Arbeitsumfeld, das bewusst auf Vielfalt ausgerichtet ist. Wir sind überzeugt davon, dass das Unternehmen von unterschiedlichen persönlichen Fähigkeiten, Talenten und Erfahrungen der Mitarbeitenden profitiert. Diskriminierung und Rassismus werden nicht geduldet. Werte und Diversitätskonzepte sind Teil unserer lebendigen Unternehmens- und Feedbackkultur. Wir bekennen uns zur Chancengleichheit ungeachtet von Alter, Geschlecht, Religion, ethnischer Herkunft und sexueller Orientierung. Dies ist auch fest in unseren Cultural Principles verankert [25] . Sie stehen nicht nur auf dem Papier, sondern werden aktiv im täglichen Miteinander gelebt und stetig weiterentwickelt. In einer doch eher Männer lastigen Branche bemühen wir uns außerdem, den Einstieg für Frauen zu erleichtern. Wir evaluieren aktuell, welche der Organisationen "Women in Tech", "PANDA - The Women Leadership Network" oder ähnliche wir in Zukunft unterstützen möchten, um sowohl bei diva-e als auch in der gesamten Branche Frauen noch mehr Möglichkeiten zu bieten. Besonders hervorzuheben ist, dass im September 2023 zum ersten Mal eine "Women's Leadership Conference" [26] für die weiblichen Führungskräfte bei der diva-e angeboten wurde. Ziel der Veranstaltung war es, die Diversität bei diva-e weiter voranzutreiben, zu fördern und fest zu verankern sowie neue Impulse zu setzen. Da diese Initiative sehr gut angekommen ist, wird es diese auch im Jahr 2024 wieder geben. Im Berichtsjahr ist die Mitarbeiterkapazität der diva-e NEXT zum Stichtag 31. Dezember 2023 von 671 Mitarbeitenden auf 657 Mitarbeitende gesunken. Von den 657 Mitarbeitenden bestand bei 624 Mitarbeitenden ein festes Anstellungsverhältnis. 25 Mitarbeitende waren Studierende/Praktikant:innen und 8 weitere Mitarbeitende absolvierten ihre Ausbildung. Corporate Social Responsibility Corporate Social Responsibility und Nachhaltigkeit sind fest in der Unternehmensstrategie verankert. Bereits 2021 ist aus diesem Grund eine zentrale Position etabliert worden, die alle ESG-Themen (Environment, Social, Governance) bündelt, um Ressourcen gezielter und effizienter einzusetzen sowie die bestehenden CSR-Teams stärker miteinander vernetzt. Als führendes Unternehmen der Digitalbranche nehmen wir unsere gesellschaftliche Verantwortung und Vorbildfunktion ernst. Dabei sehen wir unsere Verantwortung besonders bei einer nachhaltigen Digitalisierung. Das beinhaltet einen sensiblen und sicheren Umgang mit Daten sowie eine verantwortungsbewusste Handhabung neuer Technologien (wie etwa künstlicher Intelligenz) in internen und kundenbezogenen Projekten sowie Transparenz, um das Vertrauen in die digitale Welt und digitale Geschäftsmodelle zu stärken. Aus diesem Anspruch heraus hat sich bereits 2022 ein weiteres internes CSR Team (Beyond Tech) gebildet mit dem Anspruch, Awareness für Human Technology sowie entsprechende Lösungen und Guidelines zu entwickeln. Bisher wurden u.a. interne Richtlinien zu Green Coding und Responsible AI erstellt. Verantwortungsvolles, ökologisches Handeln nimmt einen hohen Stellenwert in der diva-e NEXT ein. Seit 2017 arbeitet ein eigens gegründetes konzernübergreifendes Green-Team über alle Standorte hinweg zusammen. Dazu werden laufend kleinere Initiativen und Events erfolgreich umgesetzt, um bei allen Mitarbeitenden das Bewusstsein für Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu steigern und in Summe den Nachhaltigkeitswert zu erhöhen. Für die jährliche Aktionswoche zur Abfallvermeidung mit dem Schwerpunkt Lebensmittel und Verpackungen wurde das diva-e Green Team sogar mit dem goldenen Stevie Award prämiert [27] . Alle Standorte werden zu 100 % mit Öko-Strom versorgt. Wir betreiben Mülltrennung, achten auf ressourcenschonende Verbräuche und beziehen Nachhaltigkeitskriterien in die Auswahl der Lieferanten ein. Im Rahmen eines Programms zur Reduktion von CO 2 wird den Mitarbeitenden die Möglichkeit geboten, ein Firmenfahrrad über das Unternehmen via Gehaltsumwandlung zu beziehen. Bei diva-e wird standortübergreifend primär virtuell zusammengearbeitet. Als bevorzugtes Reisemittel wird die Bahn genutzt, wobei Tickets so weit wie möglich papierlos über digitale Apps erstellt werden; unumgängliche Flugreisen werden CO 2 -kompensiert. Soziales gesellschaftliches Engagement ist ein wesentlicher Aspekt in der Unternehmensphilosophie der diva-e NEXT. Das Unternehmen unterstützt durch soziales Engagement die Kommunen an den einzelnen Standorten und darüber hinaus. Beispiele hierfür sind Kleiderspenden für Obdachlose, Weihnachtsgeschenke für Waisenkinder und Spenden an Tierschutzvereine. Unter dem Motto "Kleine Geste, große Wirkung" haben alle Mitarbeitenden des Unternehmens die Möglichkeit, monatlich 99 Cent oder mehr ihres Gehalts zu spenden. Das gespendete Geld wird gesammelt und kommt lokalen, sozialen Einrichtungen zugute. Seit 2019 stellt die Digitronics Holding ihren Mitarbeitenden zusätzlich einen Teil ihrer Arbeitszeit für soziales Engagement zur Verfügung. Dafür kann jeder 4 Stunden pro Jahr während der Arbeitszeit für freiwilliges Engagement in sozialen Projekten nutzen. Im Frühjahr 2023 hat die diva-e NEXT erstmalig an der Nachhaltigkeitsbewertung von EcoVadis teilgenommen und eine Silbermedaille erhalten. Aktuell läuft die Neubewertung. Chancen- und Risikobericht Chancen Geschäftliche Chancen frühzeitig zu erkennen und konsequent zu nutzen, ist ein wesentlicher Teil des unternehmerischen Handelns bei diva-e NEXT. Die nachfolgend aufgeführten Chancen sind nicht unbedingt die einzigen, die sich uns bieten. Die Einschätzung einzelner Chancen kann sich zudem ändern, da sich Umfeld, Märkte, wichtige Trends oder Technologien ständig weiterentwickeln. Gesamtwirtschaftliche Chancen/Chancen im Branchenumfeld Wie in den vorangegangenen Abschnitten erwähnt, bietet die langfristige ökonomische Perspektive für Digitaldienstleister wie diva-e deutliche Marktchancen. Während das Jahr 2023 (auch aufgrund der verschiedenen Krisen und damit einhergehender reduzierter Investitionsbereitschaft bei Unternehmen) nicht die Digitalisierungsdynamik vergangener Jahre aufweist [28] , zeigte die Geschäftsentwicklung der diva-e Gruppe in 2023, dass in spezifischen Bereichen trotzdem eine hohe Nachfrage nach Digitalisierungsprojekten weiterbesteht. Aufgrund der wie oben beschrieben weiter verbesserten Aufstellung der diva-e Gruppe und angesichts einer nach einer längeren Phase der Investitionszurückhaltung zu erwartenden wieder steigenden Investitionsbereitschaft, gerade auch bei Digitalisierungsprojekten [29] sind wir sehr zuversichtlich, von der zukünftigen Marktentwicklung zu profitieren. Zudem gehen wir davon aus, dass sich die digitale Transformation innerhalb der Gesamtwirtschaft, zusätzlich getrieben auch von weiteren Megatrends wie der Begegnung des Klimawandels und der Entwicklung/Nutzung künstlicher Intelligenz, notwendigerweise beschleunigt fortsetzen wird, was Dienstleistern aus der Digitalbranche zusätzliche Geschäftschancen beschert. Die diva-e NEXT ist von technologischer Weiterentwicklung umfassend abhängig. Die Entwicklung von traditionellen hin zu modernen Kommunikationskanälen und die daraus resultierenden Kundenbedürfnisse sind die wesentliche Geschäftsgrundlage der Gesellschaft und insbesondere durch die allgemeine digitale Transformation eine nachhaltige Chance für uns. Unternehmensspezifische Chancen Als Teil der diva-e Gruppe unter dem Dach der Digitronics Holding eröffnen sich uns durch die intensive Zusammenarbeit auf Konzernebene und durch die holistische Angebotspalette sowie den Auftritt der Gruppe als Digital Experience Partner ein hohes Kundenpotenzial, gerade auch im Bereich von Enterprise-Kunden (also gut aufgestellter großer Mittelständler und Konzernen mit hohen Qualitätsansprüchen). In diesem Zusammenhang wird das Marken- und Leistungsprofil einzelner Teilbereiche fortwährend weiter geschärft, um die Digitalisierungswünsche der Kunden optimal zu adressieren und am Markt noch bekannter zu werden. Hierbei verbessert diva-e kontinuierlich ihr Angebotsportfolio und die internen Prozesse, um bestmöglichen Nutzen für ihre Kunden zu schaffen. Mit dem weiteren Ausbau ihrer internationalen Aktivitäten, speziell dem Aufbau von sogenannten Nearshore-Kapazitäten in Bulgarien und dem Aufbau einer Offshore-Partnerschaft, hat die diva-e Gruppe weitere wichtige Schritte auf diesem Weg unternommen. Zudem ist diva-e von KI [30] als wichtigen Trend mit großem Potenzial überzeugt und hat mit der Vorbereitung der Gründung eines "AI Hub" innerhalb der diva-e Gruppe den Grundstein dafür gelegt, als proaktiver Mitgestalter dieser Entwicklung die Chancen aus der Nutzung von KI für sich und ihr Leistungsportfolio zu nutzen. Die Weiterentwicklung des diva-e Campus (ein intern und extern genutztes Fortbildungsinstitut), dient nicht nur der reibungslosen Integration neuer Mitarbeiter:innen bzw. der Fortbildung des gesamten Personalbestands sondern auch der Verbesserung der Wettbewerbsposition auf dem Arbeitsmarkt und als ein weiterer Lösungsbaustein / Differentiator gegenüber den Kunden. Zudem hat diva-e weitere signifikante Verbesserungen in ihre Informationssicherheitsprozesse mit dem Ziel der Erlangung eines ISO 27001 Zertifikats (welches im April 2023 verliehen wurde) und einer TISAX-Zertifizierung (verliehen im April 2024) unternommen. Der nachgewiesen gute Track-Record bei der Integration übernommener Gesellschaften führt zu einer hohen Marktbekanntheit der diva-e Gruppe für erfolgreiche M&A Aktivitäten mit dem Ziel des weiteren Ausbaus und der Stärkung der diva-e NEXT. Das bietet uns mittelfristig Chancen, weitere sinnvolle Portfolioergänzungen zu identifizieren und zu akquirieren sowie dann erfolgreich zu integrieren. Darüber hinaus sucht die diva-e Gruppe Chancen in ausländischen Märkten und verfolgt dabei die Strategie, gezielt in diejenigen Ländermärkte einzutreten und sich stärker zu platzieren, in denen bereits bestehende Kundenverbindungen existieren. Während die Integration der erworbenen Gesellschaften abgeschlossen ist, führt die Veränderung der Arbeitswelten [31] , [32] dazu, dass die Anforderungen an Arbeitsplätze und Arbeitswelten sich weiterhin verändern. Bereits von uns geplante und angemietete Flächen können nicht mehr in der geplanten Form genutzt werden. Hierdurch entsteht Veränderungsbedarf, der sich in Form von neuen Büro- und Flächenkonzepten, Investitionen in Home-Office Arbeitsplätze und Change-Management (alles zusammen auch als "New Work" bezeichnet) materialisiert. Da diese Themen bereits seit 2021 angegangen werden, resultieren daraus für die kommenden Jahre zusätzliche Chancen durch realisierte Kosteneinsparungspotenziale aber gleichzeitig auch erhöhte Arbeitgeberattraktivität auf einem umkämpften Arbeitsmarkt. Risiken Die diva-e Gruppe ist sich der Existenz gewisser Risiken bewusst und begegnet diesen durch die folgenden Maßnahmen: Zu den allgemeinen Risiken von Umwelt- und Arbeitsschutz sowie Informationssicherheit gibt es konzernweit greifende Regelungen. Speziell in Bezug auf Informationssicherheit hat die diva-e Gruppe im Rahmen eines ISO 27001 Zertifizierungsprozesses (der im April 2023 in der Verleihung des ISO 27001 Zertifikats resultierte) sowie der im April 2024 erlangten TISAX Zertifizierung umfassende Schutz- und Kontrollsysteme geschaffen. Zusätzlich sind größere und unternehmensindividuelle Risiken, wie z.B. Cyber-Risiken oder Haftpflicht durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Kaufmännischen Risiken wird durch ein umfassendes internes Kontrollsystem begegnet, inklusive regelmäßiger Berichte und rollierenden Forecasts. Die Beurteilung und Behandlung von Risiken finden durch dafür abgestellte Teams statt. Risiken aus externen Rahmenbedingungen Die allgemeine konjunkturelle Entwicklung beeinflusst die Bereitschaft von Unternehmen, in Werbe- und Marketingmaßnahmen zu investieren, so dass auch die Werbewirtschaft diesen Zyklen unterliegt. Für die Tochtergesellschaften der Digitronics Holding kann dies zu einem verminderten Auftragsvolumen und Umsatzeinbußen führen, denen mit entsprechenden Kapazitätsanpassungen entgegengesteuert werden kann. Demgegenüber lassen sich jedoch auch antizyklische Strategien bei den Werbeinvestitionen beobachten. Gleichzeitig zeigt der hohe technologische Umsatzanteil der Gruppe nur geringe konjunkturelle Risiken (im Sinne der Gefahr eines tatsächlichen Umsatzrückgangs) und sichert damit den Gesamtumsatz ab. Hinsichtlich der Investitionsbereitschaft von Kunden / Auftragslage geht das Management von überdurchschnittlichen Risiken aus. Zwar rechnet das Management mit einer deutlichen Belebung der Investitionsbereitschaft in digitale Infrastruktur spätestens in Richtung der zweiten Jahreshälfte 2024 (inklusive Aufholungseffekten aus einem Investitionsstau) - zu Beginn des Jahres 2024 jedoch zeigt sich das allgemeine Investitionsklima noch gehemmt. In Summe geht das Management davon aus, ein solides Wachstum in 2024 erzielen zu können mit deutlichem Anstieg der Wachstumsdynamik in Folgejahren. Während diva-e im Vorjahr noch COVID 19 unter den Risiken genannt hat, geht die Geschäftsführung nunmehr davon aus, dass hieraus keine spezifischen Risiken mehr zu erwarten sind. Im Gegenteil hat auch der unternehmensinterne Umgang mit COVID 19 die Resilienz des Unternehmens deutlich gestärkt (siehe auch die Erläuterungen zu "New Work"). Branchenrisiken Ein wesentlicher Teil des Umsatzes der diva-e NEXT wird in Form von kürzer- oder längerfristigen Projektaufträgen erzielt. Die weit verbreitete Auftragsvergabe durch Ausschreibungen führt häufig zu Verträgen mit Projektcharakter, so dass es zu Schwankungen in der Auslastung kommen kann. Diesem Risiko wirkt insbesondere die Breite des Angebotsportfolios und der Kundenbasis entgegen, so dass übergreifend eine effektive Auslastungssteuerung stattfindet. Zudem weist diva-e aber auch innerhalb dieser Projekte einen hohen Anteil von Umsatz aus, der aufgrund der Natur der Dienstleistung (Betrieb, Wartung, fortlaufende Entwicklung) bzw. der Tiefe der Kundenbeziehungen in der Realität einen eher fortlaufenden Charakter hat. Das Risiko wird als mittel eingestuft. Die hohe Dynamik der Technologien stellt auch ein Risiko für Unternehmen dar, mit der Weiterentwicklung Schritt halten zu können und auf die richtigen Technologien zu setzen. Durch die nachgewiesen hohe technologische Kompetenz und eine enge Zusammenarbeit mit den entwickelnden Branchen begegnen wir diesem Risiko und stellen für unsere Kunden verlässliche Partner dar, sodass das Risiko als gering eingestuft wird. Im Jahr 2023 haben wir Partnerschaften wie mit Adobe, Salesforce und Spryker weiter ausgebaut bzw. forciert und unsere Position als Anbieter für Enterprise-Kunden weiter gefestigt. Mit Scayle und Talon.One ist es gelungen, Partnerschaften mit neuen starken Spielern am Markt zu etablieren Im Bereich Data sehen wir einen Anstieg im Composable Umfeld und haben neben akeneo auch Pimcore als Technologie ins Portfolio genommen. Grundsätzlich ist die Verfügbarkeit und Gewinnung von Fachkräften im IT-Umfeld eine Herausforderung, speziell vor dem Hintergrund eines weiteren Wachstums. Dieses gilt in gleicher Weise auch für die Kapazitäten in den entsprechenden HR Prozessen, wo Bottlenecks die weitere Geschäftsentwicklung behindern könnten. Aufgrund des konjunkturellen Umfelds ist dieses Risiko kurzfristig in 2024 geringer einzuschätzen als langfristig. Aber auch mittel- bis langfristig erachten wir dieses Risiko als gering da dies aktiv steuerbar, ohne die Betreuung bestehender Mitarbeiter:innen einschränken zu müssen oder zu vernachlässigen, auch weil die diva-e Gruppe bereits in den abgelaufenen Jahren erfolgreich skaliert hat. Leistungswirtschaftliche Risiken Die Leistungsfähigkeit der diva-e NEXT beruht maßgeblich auf der Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter:innen. So ist das Unternehmen darauf angewiesen, fortlaufend hochqualifizierte Fach- und Führungskräfte zu suchen und zu halten, insbesondere vor dem Hintergrund branchenüblicher Fluktuation. Der in Deutschland nachhaltig angespannte Arbeitsmarkt für qualifizierte Fachkräfte erschwert die Aufgabe, sowohl in den operativen Teams als auch im Backoffice notwendige Mitarbeiterkapazitäten zügig aufzubauen beziehungsweise freiwerdende Stellen neu zu besetzen. Dazu kommt, dass eine steigende Zahl branchenfremder Unternehmen Fachkräfte sucht, um intern digitales Marketing und digitale Projekte umzusetzen. Um dieser Entwicklung zu begegnen, hat die Digitronics Holding konzernübergreifend ein integriertes Personalmanagement installiert, das die nachhaltige Mitarbeiterentwicklung und eine kompetitive Recruiting-Strategie beinhaltet. Insbesondere durch die Zentralisierung der HR-Kompetenzen auf Ebene der diva-e Digital Value Excellence konnte die Qualität von HR-Leistungen für Mitarbeiter:innen weiter entwickelt werden. Auszeichnungen in unabhängigen Wettbewerben bestätigen die hervorragende Positionierung der diva-e Gruppe. Auch aufgrund des starken Wettbewerbs auf dem Markt für qualifizierte Arbeitskräfte treibt die diva-e Gruppe ihre Internationalisierungsbestrebungen weiter voran, um neue Märkte für den Bezug von Fachkräften zu erschließen. Eine leichte (temporäre) Entspannung verschaffte die in Q4 2022 zu beobachtende Welle von Entlassungen gerade bei großen Spielern in der Technologie-Branche [33] und die andauernde gedämpfte wirtschaftliche Dynamik in Deutschland. Vor diesem Hintergrund inklusive des Ziels, organisch zu wachsen, wird das Risiko auf der Personalbeschaffungsseite als kurzfristig mittel und langfristig mittel bis hoch eingestuft. Durch das während der Corona-Pandemie forcierte und mittlerweile als Teil des Regelbetriebs etablierte Home-Office besteht das Risiko, dass die Mitarbeiterbindung/Identifikation mit diva-e abnimmt. Es erweist sich, dass gemeinsame Büropräsenz nachhaltig unter den Levels vor der Corona-Krise liegt und liegen wird. Diesem Risiko begegnet diva-e mit der Ausarbeitung und Implementierung ihrer New-Work-Strategie, die auf alternative Konzepte der Nutzung physischer Flächen und stattdessen auf Events sowie eine sehr dynamische Unternehmenskommunikation setzt, um die Identifikation mit dem Unternehmen hochzuhalten. Eine geringere Identifikation mag sich in höherer Fluktuation und somit Produktivitätsverlusten wegen Einarbeitung ausdrücken, aber auch in höheren Krankenquoten bzw. geringerer Motivation und somit Produktivität. Das Risiko wird als mittel eingestuft, impliziert aber de facto auch eine gegenläufige Chance, da es umgekehrt auch leichter wird, neue Mitarbeiter aus bestehenden Arbeitsverhältnissen heraus anzuwerben. Finanzielle Risiken Die diva-e NEXT ist in den Unternehmensverbund der diva-e Gruppe integriert und wird übergreifend gesteuert. Die sich daraus ergebenden Veränderungen bergen sowohl Chancen als auch Risiken. Das Risiko wird als gering eingestuft. Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken In Gesamtwürdigung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und des oben erwähnten Chancen-Risiken-Profils betrachtet das Management das Ausmaß der Risiken als gering bis mittel für die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft. Auch aufgrund der erfolgreichen operativen Entwicklungen in den letzten Jahren und der deutlichen Reduktion der externen Verbindlichkeiten in der diva-e Gruppe werden Liquidität und die Fortführung der Unternehmenstätigkeit als sichergestellt angesehen. Prognosebericht Gesamtwirtschaftliche Entwicklung/Branchenentwicklung Für das Jahr 2024 deuten die aktuell vorliegenden Frühindikatoren auf keine konjunkturelle Trendwende hin: Verschlechterung der Auftragslage in allen Wirtschaftsbereichen, geringerer Auftragsbestand, hoher Krankenstand und andauernde Streiks werden hier als Gründe genannt. [34] Zu einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Erholung dürfte es erst in der zweiten Jahreshälfte kommen. Risiken bestehen laut dem Kieler Institut für Weltwirtschaft neben weiteren Eskalationen im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dem Nahost Konflikt auch in den zunehmenden handelspolitischen Spannungen zwischen westlichen Demokratien, wie den USA und der EU, und der Volksrepublik China. Eine mögliche Erholung der Weltkonjunktur wird zudem durch gebremstes Wachstum in China aufgrund stark gestiegener Verschuldung und einer Immobilienkrise gebremst. Die Prognosen für 2024 zum Wachstum des BIP der Weltwirtschaft liegen bei 2,8 %, für das BIP der Europäischen Union bei 0,8 % und für Deutschland bei lediglich 0,1 %. [35] In Deutschland führen hohe Zinsen, Energiekosten und bürokratische Hürden zu einer sich verschlechternden Attraktivität des Wirtschaftsstandorts, was sich in sinkenden Investitionen niederschlägt. [36] Die gesamthaft im Euro-Raum rückläufige Inflation, die sich im Juni 2024 auf 2,5 % belief, dürfte der überwiegenden Meinung von Volkswirten zufolge die EZB veranlassen, zwei absenkende Zinsschritte in der 2. Jahreshälfte 2024 vorzunehmen. [37] Die Lünendonk-Studie 2023 [38] sieht für den Markt der Agenturen im Bereich "Digital Experience" in 2024 ein starkes Wachstum von 14,7 %. Der robuste Nachfragetrend lässt sich unter anderem darin ablesen, dass 94 % der befragten Anwender-Unternehmen in den nächsten 2 Jahren stärker oder sehr stark in die Entwicklung und Implementierung von digitalen Plattformen investieren wollen. Für 78 % der befragten Unternehmer hat Generative AI für das Jahr 2025 eine hohe Relevanz. Diva-e wird aufgrund der Breite und Tiefe seines Angebots bzw. seiner Relevanz als einer der Marktführer in dem Segment der Full-Service-Agenturen für digitale Transaktionen bestätigt. Mit der Etablierung des diva-e AI Teams stellt sich diva-e auch dem Megatrend AI. Auch der Bundesverband für Digitale Wirtschaft prognostiziert ein gesundes Wachstum von knapp 8 % für das Segment des digitalen Werbemarkts in 2024. [39] Trotz der weiterhin angespannten Weltlage und der gesamtwirtschaftlichen Eintrübung entwickelt sich die Bitkom-Branche stabil. Die Unternehmen der Digitalbranche können sich in einem herausfordernden Umfeld behaupten und erweisen sich als konjunkturelle Stütze der deutschen Wirtschaft. Die Branche zeigt sich zu Ende des ersten Quartals 2024 wieder optimistischer. [40] Prognose und Gesamtaussage zur voraussichtlichen wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens Wie jedes Wirtschaftsunternehmen unterliegt die diva-e NEXT Faktoren, auf die sie selbst keinen Einfluss hat. Veränderungen in der allgemeinen, tatsächlichen oder wahrgenommenen Wirtschaftslage und -stimmung können sich sowohl positiv als auch negativ auf das Wachstum des Unternehmens auswirken. Alle Aussagen über die Zukunft des Unternehmens beruhen auf Informationen und Erkenntnissen, die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts bekannt und verfügbar waren. Da diese Daten kontinuierlichen Änderungen unterliegen, sind Prognosen stets mit Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlichen Ergebnisse in den Folgeperioden können daher abweichen. Durch unseren kontinuierlichen Planungs- und Forecasting-Prozess ist sichergestellt, dass kurzfristig ergebende Chancen schnell und konsequent genutzt werden können, wie auch auf unerwartete Risiken entsprechend reagiert werden kann. Die wesentlichen Risiken und Chancen sind im Risiko- und Chancenbericht beschrieben. Die dort näher erläuterten Risiken und Chancen betreffen sämtliche Leistungsindikatoren und können dazu führen, dass deren tatsächliche Entwicklung von der Prognose abweicht. Aufgrund unserer starken Kundenbasis und der gezielten Nutzung von Potenzialen in einem sich im Laufe des Jahres 2024 voraussichtlich wieder verbessernden Marktumfelds gepaart mit weiterer Verbesserung interner Prozesse gehen wir für das Gesamtjahr 2024 von einer positiven Entwicklung bei Rohertrag und EBITDA aus, sowie einer hieraus resultierenden Steigerung des operativen Cashflows. Auf der anderen Seite sehen wir mögliche wirtschaftliche Auswirkungen der geopolitischen Spannungen in Europa und weltweit, insbesondere in Zusammenhang mit den Kriegen in der Ukraine und Nahost, dem Handelskonflikt zwischen den USA und China und Unsicherheit über die Entwicklung der Leitzinssätze im laufenden Geschäftsjahr, als nur schwer abschätzbare Faktoren für die Geschäftsentwicklung und die Finanz- und Ertragslage der diva-e NEXT an. Vorbehaltlich der daraus resultierenden Unsicherheiten geht unser Budget für 2024 von einem Anstieg des Rohertrags um 26,1 % im Vergleich zum Vorjahr bei einem überproportionalen Wachstum des EBITDA um 70,3 % aus. Für die beschriebene Entwicklung wird insbesondere mit einem moderaten Personalwachstum gerechnet. Im Vorjahr und somit im Budget für das Geschäftsjahr 2023 rechneten wir mit einem Anstieg des Rohertrags um 19,6 Mio. € bzw. 30,8 % im Vergleich zum Vorjahr und einem Wachstum des EBITDA von 8,8 Mio. € bzw. 48,8 % aus. Die tatsächliche Entwicklung im Rohertrag war mit +8,8 % weiterhin sehr erfreulich, blieb aber aufgrund der eingetrübten Entwicklung des gesamtwirtschaftlichen Umfelds im 2. Halbjahr und damit einhergehenden reduzierten Entwicklungsbudgets auf Seiten der (potenziellen) Kunden der diva-e deutlich hinter der budgetierten Entwicklung zurück. Angaben zur Entsprechenserklärung Als Teil der diva-e Gruppe legt die diva-e NEXT GmbH großen Wert auf Diversität sowie Inklusion und Chancengleichheit, ungeachtet geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, sozialer oder ethnischer Herkunft, Religion, Aussehen oder Alter oder sonstigen Merkmalen. Diese Werte sind gelebte Realität bei diva-e und wir wissen, dass sie Grundlage und Treiber unserer Kreativität, unserer Leidenschaft für was wir tun und somit schlussendlich auch die Basis für unseren geschäftlichen Erfolg sind. Es ist unser Anspruch, diese Werte aktiv zu fördern. Deshalb und in Compliance mit den gesetzlichen Vorgaben zur gleichberechtigten Teilhabe von Frauen und Männern in der privaten Wirtschaft haben Gesellschafter und Geschäftsführung der ehemaligen diva-e NEXT GmbH im Frühjahr 2023 Zielgrößen von 20 % für den Frauenanteil in der Geschäftsführung sowie den beiden unter der Geschäftsführung befindlichen Führungsebenen verabschiedet, die jeweils mit einer Erreichungsfrist bis zum 30.6.2025 versehen sind. Dieses Ziel wurde per Gesellschafterbeschluss vom 10.05.2024 auch für die aktuelle diva-e NEXT GmbH bestätigt.Aktuell liegt die Frauenquote in der Geschäftsführung bei 17 % und für die Geschäftsführung inkl. die darunter liegenden Führungsebenen bei 29 %. Wir sind uns bewusst, dass diese Anteile noch nicht Ausdruck einer vollständigen Gleichberechtigung sind, aber sind überzeugt, dass wir durch den fortgesetzten konsequenten Fokus auf unsere Arbeitskultur und -umgebung den in der diva-e Gruppe mit 32 % bereits weit über dem Branchenschnitt von 17 % [41] liegenden Anteil weiblicher Mitarbeiter auch auf die oberen Führungsebenen erweitern können.
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München, 25. Juli 2024 Björn Stieler, Geschäftsführer Torsten Green, Geschäftsführer Sascha Sauer, Geschäftsführer Michael Peschl, Geschäftsführer Klaus Bieling, Geschäftsführer Julia Münster, Geschäftsführerin Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
ANHANG zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Sonstige Angaben Die diva-e NEXT GmbH, München, ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 266, 267 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Mit Wirkung zum 01.01.2023 wurde die diva-e NEXT GmbH (alt), München, Amtsgericht München, Registernummer HRB 119825 auf die diva-e Cloud GmbH verschmolzen. Die diva-e Cloud GmbH wurde anschließend in diva-e NEXT GmbH umfirmiert. Die Verschmelzung erfolgte in Ausübung des Wahlrechts nach § 24 UmwG zu Buchwerten. Die Erhöhung der Kapitalrücklage resultiert aus dieser Verschmelzung. Da es sich um die Verschmelzung von Schwestergesellschaften handelt (sog. side-stream merger), wird der Vermögensmehrwert der diva-e NEXT GmbH (alt) in Höhe des Saldos aus Aktiva abzgl. Schulden als sonstige Zuzahlung nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in der Kapitalrücklage erfasst. Angabe und Erläuterungen angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält Posten, deren Werte aufgrund der Verschmelzung nicht mit den Vorjahreszahlen vergleichbar sind. Die Vorjahreswerte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beinhalten die Werte der Einzelgesellschaft. Um eine Vergleichbarkeit der Vorjahreszahlen zu erreichen, werden in der folgenden Übersicht die Vorjahreswerte der verschmolzenen Gesellschaft in Summe dargestellt: AKTIVA
* um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten, werden sämtliche Eigenkapitalposten der verschmolzenen Gesellschaft als Kapitalrücklage gezeigt
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten erfolgt unter Beachtung der handelsrechtlichen Vorschriften entsprechend den Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten. Im Einzelnen werden folgende Bewertungsgrundsätze angewandt: Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert und planmäßig abgeschrieben. Die Herstellungskosten umfassen die notwendigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB und betreffen im Wesentlichen Personalkosten und fremdbezogene Entwicklerkosten. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 3-20 Jahren und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Anschaffungskosten selbständig nutzbarer beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Sofern der beizulegende Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger ist, wird dieser angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zum Nennbetrag, vermindert um angemessene Pauschal- und Einzelwertberichtigungen, angesetzt. Die übrigen Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquiden Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Betrachtungsweise notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.
Die Zugänge der Anschaffungskosten resultieren aus Zugängen durch Verschmelzung sowie aus Zugängen des Geschäftsjahres und gliedern sich wie folgt:
Die Aufteilung der Abschreibungen auf Abschreibungen des Geschäftsjahres (1) und Zugänge durch Verschmelzung (2) sind dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit Euro 17.658.225,07 (Vorjahr: Euro 36.376.908,80) aus Cash-Pooling, mit Euro 236.826,97 (Vorjahr: Euro 1.266.772,76) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie mit Euro 9.708.072,10 (Vorjahr: Euro 92.102,879,56) aus sonstigen Forderungen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind mit Euro 27.534.922,20 (Vorjahr: Euro 86.060.630,23) Forderungen gegen Gesellschafter enthalten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. Rückstellungen Zum Bilanzstichtag besteht eine Verpflichtung für ruhestandsnahe Freistellung und sonstige Freistellungszwecke in Höhe von Euro 54.371,27 (Vorjahr: Euro 0,00). Diese wurden mit der als Deckungsvermögen klassifizierten Rückdeckungsversicherung in gleicher Höhe gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Die Rückstellung wird jeweils nur für ein Jahr gebildet, daher erfolgt keine Abzinsung der Rückstellung. Der beizulegende Zeitwert der saldierten Rückdeckungsversicherungsansprüche entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten (Deckungskapital zzgl. Überschussbeteiligung) gemäß den Mitteilungen des Versicherers. Die sonstigen Rückstellungen untergliedern sich in Personalkostenrückstellungen insbesondere für variable Gehaltsbestandteile und Freizeitausgleich in Höhe von Euro 800.378,75 (Vorjahr: Euro 67.071,67), Urlaubsrückstellungen von Euro 665.474,62 (Vorjahr: Euro 20.280,96), Rückstellungen für Berufsgenossenschaftsbeiträge und Ausgleichsabgaben von Euro 191.348,10 (Vorjahr: Euro 11.194,14), Rückstellungen für Umsatzrückvergütungen mit Euro 180.050,27 (Vorjahr: Euro 0,00), Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten von Geschäftsunterlagen mit Euro 107.000,00 (Vorjahr: Euro 0,00), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von Euro 372.318,01 (Vorjahr: Euro 0,00) sowie Rückstellungen für Earnout Verpflichtungen in Höhe von Euro 9.500.000,00 (Vorjahr: Euro 0,00). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit Euro 5.224.105,88 (Vorjahr: Euro 444.489,59) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie mit Euro 2.534.871,04 (Vorjahr: Euro 112.494.302,05) sonstige Verbindlichkeiten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 7.668.075,33 (Vorjahr: Euro 112.925.619,23) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von Euro 718.013,77 (Vorjahr: Euro 212.071,44) enthalten sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von Euro 91.995,99 (Vorjahr: Euro 5.512,35). Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben zum 31. Dezember 2023 Euro 607.175,83 (Vorjahr: Euro 0,00) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 1-5 Jahre betragen Euro 409.530,50 (Vorjahr Euro 0,00). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahre bestehen in Höhe von Euro 197.645,33 (Vorjahr Euro 0,00). Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 60.657,87 (Vorjahr: Euro 252,02) enthalten, die im Wesentlichen aus Nebenkostenabrechnungen und Mietanpassungen für Vorjahre resultieren. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von Euro 225.740,46 (Vorjahr: Euro 52,80) enthalten, die im Wesentlichen Mietzahlungen des Jahres 2022 sowie Nebenkostenabrechnungen und die Nachholung von Rückstellungsbeträgen für Vorjahre betreffen. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich um einen nachträglichen Verlust aus der Verschmelzung mit der Howiger GmbH im Jahre 2021 aufgrund der voraussichtlichen Verpflichtung zur Zahlung eines Earn-out in Höhe von Euro 9.500.000,00. V. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen folgende Haftungsverhältnisse:
Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses auf Basis der erwarteten Geschäftsentwicklung nicht zu rechnen. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen Euro 29.838.931,68 (Vorjahr: Euro 81.557,71) sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich beschäftigt:
Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 107.169,00 (Vorjahr: Euro 82.379,00). Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Laufe des Geschäftsjahres fanden keine Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen statt, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zu Stande gekommen sind. Namen der Geschäftsführer
Vergütungen der Geschäftsführer Als Vergütung für die geleisteten Tätigkeiten der aktiven Geschäftsführer im Berichtsjahr wurden Euro 1.012.846,66 (Vorjahr: Euro 203.582,62) gewährt. Konzernzugehörigkeit Die diva-e NEXT GmbH wird in den Konzernabschluss der Digitronics Holding GmbH, München, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konzernkreis auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Digitronics Holding GmbH in München erhältlich. Die EMERAM Private Equity Fund I GmbH & Co. KG, München, stellt in ihrer Eigenschaft als oberstes Mutterunternehmen einen IFRS-Einzelabschluss und einen IFRS-Lagebericht zum 31.12.2023 auf, der den Konzernabschluss nebst Konzernlagebericht zum 31.12.2023 nach § 315e Abs. 3 HGB für den größten Konzernkreis bildet. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Unternehmensregister in deutscher Sprache veröffentlicht und ist dort erhältlich. Abschlussprüferhonorar Das im Geschäftsjahr 2023 insgesamt berechnete Abschlussprüferhonorar betrug für Abschlussprüfungsleistungen Euro 57.926,00 (Vorjahr: Euro 5.625,00). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses sind keine Ereignisse eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf das Geschäftsergebnis, den Geschäftsverlauf, die Lage oder die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft haben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:
Unterschrift der Geschäftsführung
München, 25. Juli 2024 Sascha Sauer, Geschäftsführer Klaus Bieling, Geschäftsführer Björn Stieler, Geschäftsführer Michael Peschl, Geschäftsführer Torsten Green, Geschäftsführer Julia Münster, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die diva-e NEXT GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der diva-e NEXT GmbH, München (bis 20. Juni 2023: diva-e Cloud GmbH, München), - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der diva-e NEXT GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Abschnitt "Angaben zur Entsprechenserklärung" des Lageberichts enthalten ist, haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote), die im Abschnitt "Angaben zur Entsprechenserklärung" des Lageberichts enthalten ist. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 26. Juli 2024 KPMG
AG
Sandhaas, Wirtschaftsprüferin Schuch, Wirtschaftsprüferin |
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