Braun Photo Technik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Weingärtner seit 20.12.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
as - Schwabe GmbHEutingen im GäuJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGrundlagen der Gesellschaft Geschäftsmodell Die as - Schwabe GmbH ist ein seit Jahren erfolgreiches mittelständisches Unternehmen mit 52 Mitarbeitern. Der Name as - Schwabe steht seit mehr als 30 Jahren für schwäbische Präzision und kundenorientierte Herstellung von Qualitätsprodukten im Bereich Elektrotechnik. Unser Programm umfasst Kabeltrommeln, Gerätetrommeln, Verlängerungsleitungen, Steckdosenleisten, CEE-Sortimente, LED-Strahler, Arbeitsleuchten, Kabelringe und vieles mehr für den Innenbereich, Außenbereich sowie Gewerbe und Baustelle. Durch unsere Position als Kabelhersteller, Konfektionär und Vertreiber sind wir in der Lage auf Kundenwünsche spezifisch einzugehen. Unser Hauptsitz und unsere Logistik befinden sich in Eutingen im Gäu. Durch unsere Kooperation mit Produktionsstandorten in Deutschland und Polen sind wir in der Lage flexibel auf Veränderungen am europäischen Markt zu reagieren. Wir beliefern überwiegend den qualifizierten Fachhandel und den Internethandel. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die Weltwirtschaft laut IWF gegenüber dem Jahr 2022 einen realen Zuwachs von 3,0 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie hat sich 2023 als recht ordentlich erwiesen. Zum dritten Mal in Folge konnte die reale, um Preiseffekte bereinigte Produktion laut Branchenreport des ZVEI im vergangenen Jahr 2023 um 0,5 % gesteigert werden. Trotz alledem muss erwähnt werden, dass die Unternehmen vor allem historische Aufträge abarbeiten konnten und die Neuaufträge ab dem zweiten Quartal rückläufig waren. So sind die nominalen Erlöse (einschließlich Dienstleistungen) im Jahr 2023 um 6 % auf 238 Milliarden Euro gestiegen. Die Zahl der Beschäftigten hat in 2023 die Marke von 900.000 überschritten. Zum Jahresende waren 908.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt - so viele wie seit 1995 nicht mehr. Trotz der rückläufigen Exportzahlen des zweiten Halbjahres konnten die deutschen Elektroausfuhren (inklusive von Re-Exporten) abermals auf 254 Milliarden Euro gesteigert werden - ein Plus von knapp 3 % bzw. von 8 Milliarden Euro gegenüber dem Jahr 2022. Der für die Branche bedeutsame Kupferpreis hat sich im Jahr 2023 - wie schon gegen Ende des Vorjahres weiter erholt - was zu einem stabilen Preisniveau führt. Im Jahresverlauf 2023 blieb der Euro-USD-Wechselkurs trotz einiger Volatilität auf einem konstanten Level. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Ertragslage Das Rohergebnis verbesserte sich von TEUR 7.557 auf TEUR 8.378. Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf einen geringeren Materialaufwand als im Vorjahr zurückzuführen. Der Jahresüberschuss stieg dabei von TEUR 831 auf TEUR 1.068. Die Auftragseingänge im Geschäftsjahr können insgesamt als gut bezeichnet werden. Die Auftragseingänge teilen sich hälftig in sofort abzuarbeitende Aufträge und Abrufaufträge, die bis zu zwölf Monate laufen können, auf. Die Vorjahresprognose für Umsatzerlöse (Umsatzwachstum von etwa 10 %) konnte in Folge der sich allgemein abschwächenden Konjunktur, insbesondere auch im Bereich Neubauten- und Renovierungen, nicht realisiert werden. Die Vorjahresprognose den Jahresüberschuss betreffend (gleichbleibender Jahresüberschuss) konnte sogar übertroffen werden. Insgesamt hat die im zurückliegenden Geschäftsjahr erbrachte Leistung es ermöglicht, die im Vorjahr getroffenen Prognosen in gewissem Maße zu erreichen. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres zufrieden. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von TEUR 781 (Vorjahr: TEUR 2.774) getätigt. Diesen Investitionen stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 622 (Vorjahr: TEUR 492) und Netto-Abgänge in Höhe von insgesamt TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 23) gegenüber. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.094 von TEUR 20.416 auf TEUR 19.322 verringert (-5,4 %). Die Verringerung der Bilanzsumme ist auf den Abbau der hohen Bestände aus dem Vorjahr zurückzuführen. Diese wurden während der anhaltenden Beschaffungsschwierigkeiten aufgebaut, um die kontinuierliche Lieferfähigkeit sicherzustellen. Die Vermögensstruktur hat sich dadurch im Vergleich zum Vorjahr verändert und weist nun einen Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme von 43,3 % (Vorjahr: 40,2 %) aus. Dabei entfallen 36,2 % der Bilanzsumme auf die Vorräte (Vorjahr: 44,6%). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 17,7 % (Vorjahr: 14,5 %). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind von TEUR 2.336 auf TEUR 2.441 gestiegen. Finanzlage Die Kapitalstruktur ist durch eine Eigenkapitalquote von 42,8 % gekennzeichnet (Vorjahr: 38,1 %). Die Bankverbindlichkeiten, die von unterschiedlichen Kreditinstituten gewährt wurden, sind auf insgesamt TEUR 8.314 gesunken (Vorjahr: TEUR 10.021). Von den begebenen Bankdarlehen stellen zum Bilanzstichtag solche im Umfang von insgesamt TEUR 5.645 kurzfristige Linien dar. Geldmarktkredite mit einem Volumen in Höhe von insgesamt TEUR 3.000 liefen im ersten Quartal des Jahres 2024 aus. Davon konnten TEUR 500 aus dem operativen Cashflow zurückbezahlt werden und TEUR 2.500 wurden im Geschäftsjahr 2024 um weitere Monate verlängert. Ebenfalls konnten bereits im Geschäftsjahr 2023 Geldmarktkredite in Höhe von TEUR 1.000 aus dem operativen Cashflow zurückbezahlt werden. Das restliche Volumen zum Bilanzstichtag in Höhe von insgesamt TEUR 2.669 umfasst langfristige Tilgungsdarlehen, deren Restlaufzeiten zum Stichtag noch mehrere Jahre betragen. Alle Darlehen beinhalten dabei feste Zinsvereinbarungen im Rahmen dieser Laufzeiten, so dass während der Vertragslaufzeit kein Zinsänderungsrisiko besteht. Zum Stichtag frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten bewegen sich mit einem Guthaben in Höhe von TEUR 498 (Vorjahr: TEUR 94) auf einem höheren Niveau des Vorjahres. Des Weiteren bestehen zum Stichtag zugesagte, aber nicht in Anspruch genommene Kreditlinien in Höhe von TEUR 2.000, welche die Liquiditätslage zusätzlich absichern. Insgesamt zeigt die Vermögens- und Kapitalstruktur der as - Schwabe GmbH eine solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Weitere Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Personal- und Sozialbereich Beschäftigt wurden im Jahresdurchschnitt 52 Personen, darunter 8 Teilzeitkräfte. Unser Personalaufwand belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 2.896 (Vorjahr: TEUR 2.687). Umweltschutz Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität und so gehört das Einhalten aller gesetzlichen Vorschriften und Auflagen zum Schutz der Umwelt zum Selbstverständnis der as - Schwabe GmbH. Produktion und Qualitätssicherung Ständige Kontrollen haben zum Ziel den hohen Qualitätsstandard, den wir als eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte ansehen, zu sichern. Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, haben wir neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Bezugnehmend auf den im August 2023 veröffentlichten Prognosen der ZVEI, dem Verband der Elektro- und Digitalindustrie, wurde zunächst noch erwartet, dass der deutsche Elektromarkt im Jahr 2024 um 1 % ansteigt und damit sein Niveau insgesamt ausgeglichen halten kann. Auf Basis der letzten, aktualisierten Prognose des ZVEI für die deutsche Elektroindustrie (Stand Januar 2024) wird ein Rückgang der Branche in Höhe von 2 % für das Geschäftsjahr 2024 erwartet. Als Grund nennt der ZVEI das schwierige konjunkturelle Umfeld, welches von hoher Inflation, hohen Zinsen und vergleichsweise hohen Energiepreisen geprägt ist. Aufgrund der aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen prognostizieren wir für das Jahr 2024 einen Rückgang der Nachfrage bzw. des Absatzvolumens. Gleichermaßen kann die allgemeine konjunkturelle Abschwächung aber auch zu einer Reduzierung unserer bisher vergleichsweise hohen Beschaffungsnebenkosten führen. Eine im Allgemeinen geringere Nachfrage kann bewirken, dass sich Container-Preise, auf einem niedrigen Niveau bewegen. Insgesamt kann sich 2024 gegebenenfalls sogar im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 ein verbesserter Jahresüberschuss ergeben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden mehrere Investitionen, unter anderem für ein neues Warehouse System zur Optimierung der Lagerprozesse umgesetzt. Für das Geschäftsjahr 2024 sind weitere Investitionen im Bereich der Digitalisierung geplant, um unsere Warenwirtschaft an die Systeme unserer großen Kunden anzuschließen. Chancenbericht Chancen für die zukünftige Entwicklung liegen insbesondere in: - Erschließung neuer Absatzmärkte mit deutlicher Verbesserung des Deckungsbeitrages - Positiver Umsatzerwartung beim Fachhandel - Hoher Produktqualität und damit verbundener Kundenzufriedenheit Ziel der gegenwärtigen, unveränderten Geschäftspolitik ist es, diese Potenziale sukzessive zu erschließen. Risikobericht Die nachfolgenden Risiken sind nach ihrer Einstufung nach absteigend sortiert: Risiken für die zukünftige Entwicklung stellen insbesondere die Preisänderungs-, Währungs- und konjunkturell bedingten Unsicherheiten dar. Ein Risiko besteht insbesondere im Hinblick auf die Einkaufspreise, da diese auf US-Dollar-Basis abgerechnet werden und somit in diesem Zusammenhang neben einem allgemeinen Preisänderungs- auch noch ein Währungsrisiko besteht. Die Risiken sind jedoch teilweise dahingehend in ihrer Auswirkung begrenzt, da Preiserhöhungen - zumindest zeitversetzt - an die Kunden weitergegeben werden können. Aus etwaigen Zinserhöhungen können sich zukünftig ggf. höhere Zinsaufwendungen ergeben, soweit Zinsen nicht vertraglich fest vereinbart wurden oder Darlehen mit fester Verzinsung auslaufen und verlängert werden müssen. Wir überwachen und bewerten regelmäßig dieses Risiko, um sicherzustellen, dass es im Einklang mit unserer Risikotoleranz und unserer Finanzstrategie stehen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde daher der Umfang an Darlehen mit variablen Zinsvereinbarungen reduziert. Weiterhin sollen diese auch zukünftig reduziert werden, um dem Zinsänderungsrisiko entgegenzuwirken. Die Verwendung von Zinsswaps kann ein effektives Instrument zur Steuerung unseres Zinsrisikos sein, jedoch kann dies auch das Risiko von negativen Marktwerten mit sich bringen, dem wir im Geschäftsjahr 2023 ausgesetzt waren. Die Bewertung der Zinsswaps steht in Abhängigkeit der Zinsentwicklung. Unsicherheiten entstehen zudem aus der weiteren konjunkturellen Entwicklung. Dies betrifft insbesondere Lieferungen in Drittländer. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Gesamtaussage Die Geschäftsführung blickt auf ein insgesamt zufriedenstellendes Geschäftsjahr zurück. Auch im Hinblick auf die zukünftige Entwicklung ist die Geschäftsführung optimistisch. Obwohl aufgrund der aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen ein Rückgang des Absatzvolumens erwartet wird, kann dies gleichermaßen zu sinkenden Beschaffungsnebenkosten führen. Erwartet wird daher im Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr ein verbessertes Jahresergebnis.
Eutingen im Gäu, den 10. April 2024 as - Schwabe GmbH gez. Kai Weingärtner, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen as - Schwabe GmbH Merkurstraße 10 72184 Eutingen im Gäu Handelsregistergericht Stuttgart HRB 440829 II. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der as - Schwabe GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der besseren Übersicht und Klarheit wegen, erfolgen in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung zu machende Angaben und Darstellungen alternativ im Anhang. III. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung A) Erläuterungen zur Bilanz Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bzw. - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden, nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände, linear vorgenommen. Zugänge geringwertiger, beweglicher und selbständig nutzbarer Anlagengegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800 wurden analog zu der steuerrechtlichen Vereinfachungsregelung in voller Höhe abgeschrieben. Die Entwicklung des Anlagevermögens und die Darstellung der Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich im Einzelnen aus dem beigefügten Anlagespiegel. Die Vorräte sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich wurden Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde neben einer Einzelwertberichtigung eine Pauschalwertberichtigung für allgemeine Risiken in angemessener Höhe gebildet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 166 (Vorjahr: TEUR 240) enthalten. Des Weiteren sind hier Forderungen gg. Gesellschaftern in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten. Zur Sicherung von Zinsrisiken, werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Ist der beizulegende Zeitwert zum Bilanzstichtag negativ werden Rückstellungen gebildet. Positive Marktwerte bleiben unberücksichtigt. Eine Bewertungseinheit wurde nicht gebildet. Zur Ermittlung des Zeitwerts der Finanzinstrumente, die nicht in einem aktiven Markt gehandelt werden, werden gängige Bewertungsmethoden wie Barwertmodelle genutzt. Dabei werden die verfügbaren Marktdaten zum Bilanzstichtag zu Grunde gelegt. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bewertung erfolgte nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Erfüllungsbetrag. Die sonstigen Rückstellungen enthalten mit TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 108) Rückstellungen für Personalaufwand, mit TEUR 148 (Vorjahr: TEUR 150) Rückstellungen für Gewährleistung, mit TEUR 34 (Vorjahr: TEUR 33) Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung, mit TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 88) Bonusrückstellungen, mit TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 0) für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und mit TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 7) eine Rückstellung für Archivierung. Die Verbindlichkeiten sind jeweils zu ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag angesetzt. Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2023
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 3.314 durch Grundpfandrechte gesichert. B) Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen enthalten Erträge von TEUR 94 (Vorjahr: TEUR 107) sowie Aufwendungen von TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 134), die sich aus der Währungsumrechnung ergeben. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 12) enthalten. C) Sonstige Angaben a. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag keine. b. Derviative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken werden Zinsswaps abgeschlossen. Im Nennbetrag/Volumen TEUR 4.000 Abschlussdatum 6. Oktober 2022 Fälligkeit 30. September 2027 Laufzeit 5 Jahre Der beizulegende Zeitwert der Zinsswaps enthält in Höhe von TEUR 60 negative Werte. Für nicht geschlossene Positionen wurde eine Rückstellung für drohende Verluste in Höhe von TEUR 60 gebildet. Diese außergewöhnlichen Aufwendungen aus Bildung der Rückstellung werden als sonstiger betrieblicher Aufwand ausgewiesen. c. Geschäftsführung Im abgelaufenen Geschäftsjahr übte Herr Kai Weingärtner, Nagold, die Geschäftsführung der Gesellschaft hauptberuflich, einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit, aus. Hinsichtlich der Bezüge wird die Befreiung des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. d. Beschäftigte Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich beschäftigt:
e. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 8.011 auf neue Rechnung vorzutragen. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von TEUR 6.943 enthalten.
Eutingen im Gäu, den 10. April 2024 as - Schwabe GmbH gez. Kai Weingärtner, Geschäftsführer AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung und Ergebnisverwendung: Der Jahresabschluss wurde am 18.05.2024 festgestellt. Aus dem Jahresüberschuss wird in Höhe von 300.000,00 EUR eine Dividende ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. BestätigungsvermerkIn dem zur Offenlegung bestimmten, verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die as - Schwabe GmbH, Eutingen im Gäu Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der as - Schwabe GmbH, Eutingen im Gäu - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der as - Schwabe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, das dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freiburg im Breisgau, 15. April 2024 KAISER
& SOZIEN GmbH
Manuel Philipp, Wirtschaftsprüfer Julius Mittelberger, Wirtschaftsprüfer |
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