Sunshine PCB GmbH
Walter-Freitag-Straße 17, 42899 Remscheid, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Olaf Walter seit 20.7.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Sunshine PCB Hong Kong Co. Limited | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Sunshine PCB GmbHRemscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Untrnehmens Die Sunshine PCB GmbH ist eingebunden als eine 100%ige Tochtergesellschaft in die Sunshine Global Circuits Co., Ltd., als oberstes Mutterunternehmen, China (SGC-Gruppe). Neben dem Hauptsitz in Remscheid unterhält die Gesellschaft eine weitere Niederlassung (Vertriebsbüro) in Chemnitz sowie weitere Vertriebsorganisation im Außendienst in Deutschland und in angrenzenden Ländern. Das Geschäftsfeld der Gesellschaft im Rahmen einer engen Zusammenarbeit mit den verbundenen Unternehmungen in der Gruppe sowie der Eigenfertigung am Standort Remscheid, ist das Einbringen von Schaltungsdienstleistungen von der Produktentwicklung bis zur Fertigung der Leiterplatten (PCB) für verschiedene Kunden im Rahmen ganz unterschiedlicher Projekte und Produkte. Dieses Geschäftsfeld wird kontinuierlich entwickelt und ausgebaut, weist unverändert deutlich Steigerungsraten auf und gewinnt unverändert weiter an Bedeutung. Innerhalb der Gruppe hat die Gesellschaft einen hohen strategischen Stellenwert für die zukünftige Entwicklung und Betrachtung der wesentlichen Chancen und Risiken in den europäischen Märkten der Elektrotechnik und Elektronik. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2023 verlief erwartungsgemäß schwach. Das reale Bruttoinlandsprodukt verringerte sich um 0,3 %. In der Industrie zeigte sich ebenfalls eine erhebliche konjunkturelle Schwäche, gekennzeichnet von einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, voraussichtlich dauerhaft hohen Energiekosten und anhaltend schwacher Nachfrage. Die positive Verfügbarkeit, sehr hohe kapitalbindende Lagerbestände beim Kunden an elektronischen und elektromechanischen Komponenten in unterschiedlichen Branchen der Elektrotechnik und Elektronik haben das Wachstum und die Nachfrage auch in der Leiterplattenbranche stark beeinflusst und erschwert. 2. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 entwickelte sich im Wesentlichen wie erwartet. Der prognostizierte Umsatzrückgang trat ein. (Prognose: -10 %; Ist: -17%) Die oben für die Leiterplattenbranche genannten Ursachen betrafen auch die Sunshine PCB GmbH. Das Jahresergebnis hat sich gleichwohl erwartungsgemäß verbessert (T€ 1.204,3 bzw. + 55%; Vorjahr: T€ 774,6). Hohe Kapitalbindung in den Lagerbeständen beim Kunden haben im Geschäftsjahr 2023 das Bestellverhalten gehemmt. Die durch Energiekosten und Inflation getriebene Preissteigerung aller Materialeinkäufe haben zu unumgänglichen Anpassungen der Verkaufspreise geführt. Diese notwendige Preissteigerung traf bei einigen Kunden auf erhebliches Unverständnis. Bedingt durch den gebremsten Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023, konnten die negativen o.g. Einflussfaktoren nicht vollumfänglich aufgefangen werden. Die schlechte Verfügbarkeit und Engpässe im Servicebereich Bau und Handwerk sowie die schlechte Verfügbarkeit und Preissteigerungen bei Baumaterialien im Zusammenhang mit langen Lieferzeiten für Investitionen in Maschinen, Technologien und Infrastrukturen behindern den Aus-, Weiterbau und die Aufrechterhaltung bestehender Strukturen. Viele Investitionen können erst im Geschäftsjahr 2024 realisiert werden. Dazu zählen Microätze, Automatische-Optische-Inspektionssysteme, Lötstoplack-Gießanlage, Lötstoplack-Entwickler, Aussenlagen-Laminator, MDI-Belichter, Positionsdrucker und eine Besäumungsmaschine. Das Geschäftsjahr 2023 wird als erfolgreich beurteilt. 3. Lage des Unternehmens a) Ertragslage
Die Sunshine PCB GmbH erzielt ihre Umsatzerlöse aus dem Handel mit von anderen Konzernunternehmen produzierten Leiterplatten sowie mit am eigenen Standort in Remscheid hergestellten Leiterplatten. Der Umsatz war im Vorjahresvergleich deutlich rückläufig (-T€ 4.202,9 bzw. -17,2 %). Ebenso reduzierten sich die sonstigen betrieblichen Erträge (-T€ 288,3). Gleichwohl konnte ein verbesserter Jahresüberschuss erzielt werden (+ T€ 429,7 bzw. + 55,5 %). Der Umsatzrückgang betraf in ungefähr gleichem Maße sowohl das Handelsgeschäft als auch die Eigenfertigung. Die Umsatzentwicklung und das Jahresergebnis stellen die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren dar, die auf Monatsbasis überwacht werden. Daneben werden die Geschäftsergebnisse von Eigenfertigung und Handelsgeschäft verfolgt. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Vorjahresvergleich zurückgegangen (T€ 186,9; Vorjahr T€ 475,2). Wesentliche Ursache waren geringere Erträge aus Kursdifferenzen aufgrund geringerer Währungsschwankungen zum US-Dollar (T€ 46,6; Vorjahr T€ 297,2). Der Materialaufwand reduzierte sich um T€ 4.734,5 und damit überproportional zu den Umsatzerlösen. Die Materialaufwandsquote ist damit im Vergleich zum Vorjahr verbessert (76,3 %; Vorjahr 81,7 %). Wesentliche Ursache der Verbesserungen waren punktuelle Anpassungen der Verkaufspreise. Auch eine Normalisierung der vormals hohen Frachtkosten trug hierzu bei. Bei leicht gesunkener Mitarbeiterzahl (42; Vorjahr rd. 45) und branchenüblichen Lohn- und Gehaltsanpassungen ist die Höhe des Personalaufwands gegenüber dem Vorjahr insgesamt nahezu unverändert. Aufgrund der geringeren Gesamtleistung hat sich die Personaleinsatzquote auf 10,7 % erhöht (Vorjahr 8,7 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Vertriebskosten, Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung, Raumkosten, Marketing und Werbung, Aufwendungen aus Kursdifferenzen und weitere kleinere Aufwandsarten. Die Aufwendungen aus Kursdifferenzen haben sich analog zu den entsprechenden Erträgen rückläufig entwickelt. Die Struktur der weiteren Aufwandsarten blieb im Wesentlichen konstant. b) Vermögens- und Finanzlage
Die Sachanlagen sind insgesamt um 117,5 T€ gestiegen. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf geleisteten Anzahlungen für Maschinen in Höhe von T€ 292,0. Das Vorratsvermögen hat sich stichtagsbedingt um T€ 1.062,0 deutlich verringert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen waren ebenfalls stichtagsbedingt geringer. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich erheblich erhöht (+ T€ 1.273,4).
Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 erhöht. Bei nahezu konstanter Bilanzsumme ergab sich eine Verbesserung der Eigenkapitalquote auf 66,3% (Vorjahr: 51,3%). Bei den Rückstellungen handelt es sich überwiegend um Rückstellungen für offene Eingangsrechnungen sowie um personalbedingte Rückstellungen und um Rückstellungen für Jahresabschlusserstellungs- und -prüfungsaufwand. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich im Zusammenhang mit der Verringerung der Vorratsbestände deutlich um T€ 1.343,3. Die Gesellschaft finanziert ihr operatives Geschäft aus dem laufenden Cash-Flow. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war in 2023 jederzeit sichergestellt. Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 2.180,9 (Vorjahr: T€ 907,5). Die Liquidität wird kontinuierlich überwacht. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein Umsatzrückgang auf 20,3 Mio. € und ein dennoch deutlich verbessertes Ergebnis von rd. 1,2 Mio. €. Für das Geschäftsjahr 2024 sind die gesamtwirtschaftlichen Erwartungen gedämpft. Nach einem Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % wird für 2024 lediglich ein geringes Wachstum von 0,3 % erwartet. Für die Inflation wird nach 6,1 % in 2023 nun ein Rückgang auf 2,7 % in 2024 erwartet. Die Sunshine PCB GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 den Vertrieb gestärkt und neue regionale Märkte adressiert. Vor diesem Hintergrund strebt die Sunshine PCB GmbH an, den Umsatzrückgang des Jahres 2023 aufzuholen und wieder einen Umsatz in der Größenordnung des Jahres 2022 zu erzielen. Gegebenenfalls ist auch ein Umsatz etwas oberhalb dieses Niveaus erreichbar. Es wird ein gegenüber 2023 verbessertes Ergebnis erwartet. 2. Risiko- und Chancenbericht Risiken bestehen vor allem in folgenden Bereichen: • Grundsätzlich besteht das Risiko schwankender Rohmaterialpreise • potenziell steigende Energiekosten in der Produktion auch aufgrund nicht absehbarer Energiepolitik • In konjunkturell schwierigen Zeiten steigt das Risiko, dass Kunden in wirtschaftlicher Schwierigkeit geraten und deshalb kundenspezifische Produkte nicht anderweitig am Markt absetzbar sind. Dem Risiko des Forderungsausfalls wird durch Beobachtung des Zahlungsverhaltens begegnet. • Handelsware und teilweise Rohstoffe werden überwiegend auf US-Dollar-Basis bezogen. Insofern können Währungsschwankungen positive und negative Auswirkungen auf die Bezugspreise ausüben. • Die weiterhin hohe Inflation und der Fachkräftemangel führen tendenziell zu weiterhin steigenden Personalkosten, die am Absatzmarkt weitergegeben werden müssen. Bestandsgefährdende Risiken für die Gesellschaft sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Chancen werden vor allem in den folgenden Entwicklungen gesehen: Es wird weiterhin auf den konsequenten Ausbau der Geschäftsbeziehungen mit den Kunden gesetzt, die anspruchsvolle technologische Leiterplattenbedarfe haben. Dabei will die Gesellschaft sowohl im Bereich der Elektronikdienstleistung, der Medizintechnik, Computertechnik, als auch in der Automatisierungstechnik den Umsatz gegenüber dem Vorjahr erhöhen und ein mögliches Wachstumspotential umsetzen. Um diese Strategien zu realisieren, wird die Sunshine PCB GmbH auch im Geschäftsjahr 2024 weitere Investitionen zur Verbesserung der Produktionsprozesse durchführen. Ziel ist es, Markt-Synergien durch geringere Herstellungskosten und neue technologische Prozesse Kunden in unterschiedlichen Branchen in der Elektronik zu gewinnen. Ein weiterer Ausbau von Kapazitäten im Bereich Forschung und Entwicklung ist auch für das kommende Geschäftsjahr 2024 eine Herausforderung, welche sich Sunshine PCB GmbH und SGC-Gruppe stellen wird. Weitere Wachstumschancen werden durch die Erweiterung der europäischen Vertriebsorganisationen, z.B. in England, erwartet. Neue Technologien in der SGC-Gruppe fokussieren hier die Erschließung neuer Märkte in der Elektronik. Sunshine PCB GmbH als etablierter Marktteilnehmer sieht hier ausgezeichnete Möglichkeiten, die positive Entwicklung auch in Zukunft fortsetzen zu können.
Remscheid, den 18.03.2024 Olaf Walter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Sunshine PCB GmbH hat ihren Sitz in Remscheid und ist beim Amtsgericht in Wuppertal unter HRB 25107 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze der §§ 246 ff. und 264 ff. des Handelsgesetzbuches sowie der Vorschriften des GmbH-Gesetztes aufgestellt. Zur besseren Darstellung wurden die in der Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung anzugebenden Davon-Vermerke in den Anhang aufgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde aufgrund der Erwartung einer positiven Geschäftsentwicklung bei gleichzeitiger Wahrung des finanziellen Gleichgewichts unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Alleinige Gesellschafterin der Sunshine PCB GmbH ist die im Handelsregister von Hongkong unter Nr. 1542798 eingetragene Sunshine PCB Hong Kong Co. Limited. Die Verbindlichkeiten der Sunshine PCB GmbH gegenüber ihrem Mutterunternehmen betragen zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 € 2.333.398,09. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes auf Grundlage von der Finanzverwaltung veröffentlichter AfA-Tabellen. Die Abschreibungen erfolgen linear. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den einzeln festgestellten Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war. Fertige und unfertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten. Die Bewertung der Handelsware erfolgt einzeln zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung eines ggf. niedrigeren beizulegenden Werts. Geleistete Anzahlungen werden zum Nominalwert bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die ursprünglich auf fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Konten in Fremdwährung wurden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen bewertet. Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Der Ansatz von Fremdwährungsverbindlichkeiten erfolgt zum Abschlussstichtag zum Devisenkassamittelkurs. III. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel
Die sonstigen Vermögensgegenstände haben i.H.v. € 3.928,63 eine Restlaufzeit von über 1 Jahr (Vorjahr: € 16.921,86). In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegen Gesellschafter i.H.v. € 6.005,38 (Vorjahr € 16.352,75) enthalten. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beziehen sich ausschließlich auf den alleinigen Gesellschafter Sunshine PCB (HK) Co. Limited. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten betrugen die Verbindlichkeiten aus Steuern zum Bilanzstichtag € 24.585,36 (Vorjahr: € 24.291,50) und die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit € 1.267,13 (Vorjahr: € 519,76). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthaltenen Erträge aus Währungsumrechnung betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 46.623,19 (Vorjahr: € 297.197,09). Die in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen Aufwendungen aus Währungsumrechnung beliefen sich auf € 85.181,34 (Vorjahr € 209.714,27). Die im Personalaufwand ausgewiesenen Aufwendungen für Altersversorgung betrugen im Geschäftsjahr 2023 € 11.406,30 (Vorjahr: € 11.268,32). Der Zinsaufwand an verbundene Unternehmen betrug im Geschäftsjahr 2023 € 7.477,07 (Vorjahr: € 7.365,80). V. Sonstige Pflichtangaben m Geschäftsjahr waren durchschnittlich 42 Mitarbeiter (Vorjahr: 44,75 Mitarbeiter) bei der Gesellschaft beschäftigt. Davon waren 21,25 Mitarbeiter (Vorjahr: 23,75) im gewerblichen und 20,75 Mitarbeiter (Vorjahr: 21) im kaufmännischen Bereich tätig. Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2023 war Herr Olaf Walter, Diplom-Ingenieur. Das Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die im Handelsregister von Hongkong unter Nr. 1542798 eingetragene Sunshine PCB Hong Kong Co. Limited mit Sitz in Hongkong. Die Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Von den Erleichterungen der § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Remscheid, den 18.03.2024 Olaf Walter, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 17.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Sunshine PCB GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Sunshine PCB GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Sunshine PCB GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während der Prüfung feststellen.
Wuppertal, den 25. März 2024 RBF
Treuhand GmbH
gez. Margret Bürger, Wirtschaftsprüfer |
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