Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 766779
Vorher
DGL Global GmbH
Eingetragen
16.10.2018
Branche
Herstellung von Arbeits- und BerufsbekleidungHerstellung von Oberbekleidung für Herren und KnabenGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Herrenbekleidung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Alexander Behr
seit 9.10.2019
Prokura
Roland Wolf
seit 9.10.2019
Prokura
Jochen Hans Digel
seit 16.10.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert99.10% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

DIGEL Aktiengesellschaft
Germany
125.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DIGEL Aktiengesellschaft

Nagold

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020

A. GRUNDLAGEN DES KONZERNS

I. Darstellung des Konzerns

Die Muttergesellschaft des Konzerns ist die DIGEL Aktiengesellschaft mit Sitz Nagold. Als unmittelbare Tochterunternehmungen der Muttergesellschaft werden die folgenden Einheiten in den Konzernabschluss einbezogen:

Digel FOC GmbH, Nagold (100 %)

Manston GmbH, Nagold (100 %)

Digel International Sales GmbH (100%

DIGEL FRANCE S.A.R.L., Entzheim / Frankreich (1000 %)

DIGEL POLSKA Sp.z.o.o., Warschau / Polen (100 %)

DIGEL TEKSTIL, Izmir / Türkei (100 %)

DIGEL Produkcja Sp.z.o.o., Gleiwitz / Polen

Darüber hinaus werden die nachfolgenden Einheiten als mittelbar beherrschte Gesellschaften des Mutterunternehmens einbezogen:

Otten Outlet GmbH, Tönisvorst (100 %-ige Tochtergesellschaft von Digel FOC GmbH)

NORMAN Sp.z.o.o., Radzionkow / Polen (100 %-ige Tochtergesellschaft von DIGEL Produkcja Sp.z.o.o.)

Die Muttergesellschaft ist gleichzeitig die größte und die maßgebliche operative Einheit des Konzerns und hat sowohl die Herstellung als auch den Vertrieb der Waren zum Unternehmensgegenstand. Sie fungiert außerdem als Beteiligungsholding für in- und ausländische Produktions- und Vertriebsgesellschaften.

Die inländische Vertriebsgesellschaft Digel FOC GmbH betreibt stationären Handel hauptsächlich mit dem Ziel der Vermarktung von Überhängen, sowie 3 Fachhandelsstandorte. Die Otten Outlet GmbH betreibt zwei weitere Filialen dieser Art in Tönisvorst und Ingersheim. Das Unternehmen wurde von Familie Otten übernommen und firmiert aus Gründen der Abgrenzung zu Digel unter Otten. Manston GmbH ist eine weitere Produktlinie, preislich leicht unter Digel. Die Marke Manston wird auch verwendet, um an einem Standort zusätzliches Angebot zu schaffen, ohne die Marke Digel zu präsent zu zeigen. Digel International Sales GmbH wurde gegründet, um Geschäftsbeziehungen außerhalb von Europa zu etablieren.

Im Ausland werden die Vertriebsaktivitäten in Frankreich und in Polen durch die Digel France bzw. die Digel Polska betrieben.

Die Digel Tekstil ist ein Produktionsunternehmen und wurde 2016 gegründet und vollständig neu aufgebaut. NORMAN ist ebenfalls ein Produktionsbetrieb, welcher durch Übernahme der Anteile durch die Digel Produkcja in den Konzern eingegliedert wurde. Beide Produktionsbetriebe haben das Ziel formale Herrenkonfektion für die Digel AG zu fertigen.

II. Geschäftsmodell

DIGEL ist eine internationale Modemarke im Sektor Menswear. Das Angebot der DIGEL Gruppe reicht von Anzug und Sakko über Hemd und Krawatte bis hin zu Jacken, Mänteln und Schuhen. Die Produkte des Unternehmens werden an mehr als 3.000 Verkaufspunkten angeboten. Der Exportanteil liegt bei 55 %. Beliefert werden insbesondere die europäischen Märkte. Eigene Vertriebsgesellschaften existieren in Frankreich, Russland, Polen und in der Schweiz.

Am Unternehmensstandort in Nagold wird ein Lager mit einem umfangreichen NOS-Angebot unterhalten, über 100 Baukästen sind ständig lieferbar.

Der Konzern ist nicht im Bereich Forschung tätig. Aufwendungen für Entwicklung fallen im Wesentlichen bei der Kollektionserstellung an.

III. Ziele und Strategien

Ziel ist unseren Kunden Qualitätsprodukte zu einem fairen Preis/Leistungsverhältnis zu bieten. Der Qualitätsanspruch bezieht sich sowohl auf die Auswahl der Materialien als auch auf die Produktion und die Passform.

Unser Anspruch ist es, unseren Kunden als serviceorientierter, zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen und durch Kompetenz sowie lösungsorientierter Beratung einen umfassenden, deutlichen Mehrwert zu erbringen. Unser Service bezieht sich auf schnelle und vollständige Lieferungen aus unserem großen Angebot an Lagerware.

B. WIRTSCHAFTSBERICHT

I. Einzelangaben zur gesamtwirtschaftlichen Situation

Im Jahr 2020 stand die weltwirtschaftliche Entwicklung ganz im Zeichen der Corona-Pandemie, die zu der schwersten Rezession der Nachkriegszeit geführt hat. Nach einer Wachstumsrate von 2,9 % im Vorjahr musste beim Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsproduktes in 2020 ein Rückgang von 3,5 % verzeichnet werden. Deutlicher war der Rückgang im Euroraum, der laut Schätzung des Europäischen Statistikamts Eurostat -6,8 % betrug, wobei die großen Mitgliedstaaten Frankreich, Italien und Spanien am stärksten betroffen waren.

In Deutschland ging das BIP in 2020 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 4,9 % zurück, damit ist die deutsche Wirtschaft trotz umfangreicher geld- und fiskalpolitischer Maßnahmen in eine tiefe Rezession geraten.

Die Folgen der Corona-Pandemie betrafen fast alle Wirtschaftsbereiche. Während die Industrie u.a. unter teils gestörten Lieferketten zu leiden hatte, war der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe besonders von den angeordneten, umfangreichen Quarantäne- und Lockdown-Maßnahmen stark betroffen und musste mit -6,3 % deutliche Rückgänge verzeichnen.

Die Corona-Pandemie beendete auch den seit über 10 Jahren anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigkeit. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt von 5% im Vorjahr auf 5,9 % in 2020. Im April 2020 wurde mit 6 Millionen Personen, die sich in Kurzarbeit befanden, ein Höchststand erreicht, was zusätzliche Entlassungen verhindert hat.

II. Berichterstattung über die Branchensituation

Zu den Branchen, die unter der Pandemie im Jahr 2020 mit am meisten litten, gehörte die Modeindustrie und der stationäre Bekleidungseinzelhandel.

Der Umsatz der Bekleidungsindustrie verminderte sich im Jahr 2020 um -18,9 %.Grund hierfür waren die wochenlange Schließungen des stationären Einzelhandels, auch im Ausland, verbunden mit einem allgemeinen Nachfragerückgang und verstärkten Rabattaktionen. Insbesondere in den Bereichen Business- und Anlasskleidung führte die Pandemie, nicht zuletzt auch durch den Trend zum Home-Office und fehlenden Anlässen, zu einem stark veränderten Kundenverhalten und als Konsequenz dessen zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Nachfrage.

Im Exportbereich waren die Exporte der Hersteller in die Eurozone mit einem Rückgang von -22,4 % am stärksten betroffen, jedoch gingen auch die sonstigen Auslandumsätze um -17,6 % zurück. Der Umsatzsituation entsprechend, ging auch die Zahl der in der Branche Beschäftigten um -9,2 % zurück, gegenüber einem marginalen Minus im Vorjahr von 0,1 %. Zum Jahreswechsel befanden sich etwa 50 % der Unternehmen in Kurzarbeit.

Als Folge der Corona-Pandemie und zweier Lockdowns, musste auch der stationäre Bekleidungseinzelhandel ein historisches Minus von -24,8 % verzeichnen. Verstärkt wurden die Probleme des stationären Einzelhandels noch durch die stark rückläufige Kundenfrequenz in den Städten auch an Öffnungstagen, verursacht durch die Angst vor Ansteckung und die Schließung von Gastronomie und Kultureinrichtungen. Besser stellte sich die Situation beim Versand- und Onlinehandel dar, der 16 % mehr Umsatz erzielte und seinen Marktanteil auf über 27 % steigern konnte. Allgemein hat Mode jedoch während der Pandemie gegenüber anderen Produkten, wie Einrichtungsgegenständen für Wohnung, Haus und Garten an Bedeutung verloren. Letztere konnten ein Plus von 5 % erzielen. Insgesamt legte der Einzelhandel im Jahr 2020 um 3,9 % zu.

III. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzerlöse

Rohertrag

Diese Leistungsindikatoren werden für unsere interne Unternehmenssteuerung fortlaufend überwacht.

Der Konzern verfügt über eine Vielzahl von nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, wie z.B. Mitarbeitermotivation oder Kundenzufriedenheit, die jedoch allesamt nicht zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden.

C. DARSTELLUNG DER LAGE

I. Geschäftsverlauf

Der Gesamtumsatz der DIGEL Gruppe verringerte sich im Geschäftsjahr 2020 um 43,4 % auf TEUR 66.170. Dabei verminderten sich die Exporterlöse um minus 48,0 % auf TEUR 28.378, die Inlandsumsätze verringerten sich um 39,4 % auf TEUR 37.792.

Der Umsatzeinbruch seit 2020 steht in direktem Zusammenhang mit den Lock-down Entscheidungen verschiedener europäischer Nationen. Die wesentlichen Absatzmärkte waren mehrfach von längeren Lock-down Phasen betroffen, dies führte zum vollständigen Ausfall der Einzelhandelsaktivitäten.

II. Ertragslage

Das Ergebnis vor gewinnabhängigen und sonstigen Steuern verringerte sich von TEUR 2.931 im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR -9.947 im Geschäftsjahr 2020.

Das EBIT (bereinigt um Zinsaufwendungen und -erträge sowie um Erträge aus Beteiligungen) verringerte sich von TEUR 3.219 (Vorjahr) auf TEUR -9.405.

Die Gründe für die jeweilige Ergebnisverschlechterung sind auf die COVID Pandemie zurückzuführen.

Das Rohergebnis (Gesamtleistung zuzüglich sonstige betriebliche Erträge, abzüglich Materialaufwand) verringert sich von TEUR 60.879 im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 35.424 im Geschäftsjahr 2020. Ursächlich hierfür war der Produktionsstopp, durchgeführt wegen des massiven Umsatzeinbruchs durch die COVID Pandemie.

Der Personalaufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2020 um 29,6 % auf TEUR 20.498. Ursache dafür war die Inanspruchnahme der Kurzarbeitsregelung der Agentur für Arbeit in Deutschland sowie vergleichbarer Instrumente in anderen Ländern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahreswert um 16,6 % auf TEUR 21.229. Durch den Lock-down wurden Einsparungen in beinahe allen Positionen erreicht.

III. Finanz- und Vermögenslage

Finanzlage

Das bilanzielle Eigenkapital des Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 18.167 (Vj. TEUR 28.324). Das wirtschaftliche Eigenkapital (unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen) beträgt TEUR 22.423 (Vj. TEUR 33.269).

Das Anlagevermögen verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.280. Im Geschäftsjahr 2020 standen den Investitionen in Höhe von TEUR 1.375 die Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 3.102 gegenüber.

Das Vorratsvermögen verminderte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.693. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um TEUR 4.015, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten verminderten sich um TEUR 108.

Liquiditätsanalyse

Aus laufender Geschäftstätigkeit resultierte im Geschäftsjahr 2020 ein negativer Cashflow in Höhe von TEUR 4.685. Wesentliche Einflussgröße war das negative Periodenergebnis.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -766. Auszahlungen für Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2020 in Höhe von insgesamt TEUR -1.375 getätigt. Im Geschäftsjahr 2020 wurden Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 225 erzielt.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 6.444 und resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Bankverbindlichkeiten und der Gewinnausschüttung.

Die Bilanzsumme verminderte sich im Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.009 auf TEUR 59.153.

IV. Zusammenfassende Beurteilung der Lage

Der Vorstand beurteilt daher die Lage als insgesamt nicht zufriedenstellend.

D. PROGNOSEBERICHT EINSCHLIESSLICH RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNG

I. Risikobericht

Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind.

Die unternehmensinterne Risikokommunikation und das im Hause vorhandene Berichtswesen mit Budgetierung, monatlichem Reporting sowie laufenden Soll/Ist-Vergleichen ermöglicht der Unternehmensleitung eventuelle Risiken zeitnah zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu Ihrer Handhabung einzuleiten. Der Umgang mit aller Art von Risiken im Risikomanagement des Unternehmens erfolgt auf vier Arten: Vermeidung, Verringerung, Übertragung und Übernahme von Risiken.

Die mit Abstand größten Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft birgt die Corona-Krise. Die infolge der Pandemie beschlossenen gesundheitspolitischen Maßnahmen, insbesondere der nahezu weltweite Lockdown, führten im Jahr 2020 zu einer weltweiten Rezession historischen Ausmaßes. Die Folgen der Corona-Krise auf allen Absatzmärkten des Unternehmens führen zu erheblichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Digel AG. Behördlich angeordnete Ladenschließungen führten zu massiven Umsatzeinbrüchen im Handel, die sich letztlich auch auf die Digel AG in Form von erheblichen Umsatzeinbußen auswirken. Ferner muss infolge von Liquiditätsproblemen des Handels auch weiterhin von Zahlungsausfällen ausgegangen werden.

Um den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise zu begegnen, hat die Digel AG diverse Maßnahmen ergriffen. Genannt seien hier in erster Linie die Sicherstellung ausreichender Liquidität in Form von Darlehen bzw. Kontokorrent-Linien, die Beantragung der Überbrückungshilfe 3, die Einführung von Kurzarbeit, diverse Kostenreduzierungen (mit Hilfe eines externen Beraters) sowie nicht zuletzt auch eine enge Abstimmung mit unseren Kunden im Hinblick auf Zahlungen, Auslieferungen bestehender Aufträge sowie Neuaufträge.

Auf Grundlage der heute bekannten Informationen sind aufgrund der nach wie vor guten Kapitalausstattung und Positionierung des Unternehmens im Markt keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

II. Chancenbericht

Die DIGEL Gruppe ist seit Jahren eines der bedeutenden Unternehmen im Bereich HAKA, welches weiterhin Wachstums- und Ertragspotential bietet. Alle Bereiche der Organisation sind darauf ausgerichtet entsprechende Chancen zu identifizieren, zu analysieren und konsequent zu nutzen, um die Marktposition auch zukünftig zu sichern.

Neben den oben genannten Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können.

Die derzeitige Situation bietet aufgrund der Corona-Einschränkungen auch Chancen. Die Wettbewerbssituation wird sich stark konsolidieren und so reduzieren, europaweit. Kunden steigen von eigenem, risikobehafteten Sourcing wieder um und kaufen stattdessen bei Lieferanten. Im Bereich E-Commerce werden starke Wachstumsraten zu verzeichnen sein. Aufgestaute Konsumausgaben führen beispielsweise im Bereich Hochzeitsfeiern oder ähnlichen Anlässen zu Nachholeffekten. Des Weiteren ergeben sich Chancen aus:

der weiteren Internationalisierung, auch im außereuropäischen Raum aufgrund veränderter Wettbewerbsstruktur

der Erschließung neuer Vertriebskanäle, speziell Zusammenarbeit im E-Commerce mit Plattformen, Shopping-Clubs, etc.

der Ausweitung des Produktportfolios auch auf casualige Produkte

der Optimierung betrieblicher Prozesse, u.a. über bereits eingeleitete Beratungsprojekte

dem gut ausgebildeten und motivierten Personal

unseren eingeleiteten Maßnahmen, um strategischen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen

Darüber hinaus verfolgen wir, aus unserer heutigen Einschätzung heraus, zukunftsträchtige Produktentwicklungen, die maßgeblich sind für das Interesse des Handels und der Konsumenten an unseren Produkten.

Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Maximierung der genannten Chancen gewährleisten soll.

III. Prognose der wirtschaftlichen Entwicklungen

Auch das Jahr 2021 wird für die Bekleidungsindustrie und Handel ein schwieriges Jahr werden. Der Bekleidungseinzelhandel sowie die Bekleidungshersteller sind von der Corona-Krise mit am stärksten betroffen. In den ersten 2 Monaten 2021gingen die Umsätze der deutschen Bekleidungsindustrie dramatisch um 40% zurück. Über große Teile des ersten Halbjahres werden die Geschäfte europaweit weitestgehend geschlossen bleiben. In einer Konjunkturumfrage des Ifo-Institutes im Januar 2021 gehen die Bekleidungs-Hersteller davon aus, dass frühestens in einem Jahr mit einer Rückkehr zum Normalbetrieb zu rechnen ist.

Problematisch ist dazu der große Warendruck in der Branche, auf Industrie- und Handelsseite und die angespannte Liquiditätssituation im Handel aufgrund hoher Warenbestände.

Für das Unternehmen Digel AG im Jahr 2021 geht der Vorstand, angesichts der Corona-Krise, somit von einem Umsatzrückgang aus. Der wichtigste Vertriebskanal, der Einzelhandel, befand sich in verschiedenen Absatzmärkten wiederholt in Lock-down Phasen. Dies betrifft auch die eigenen Geschäfte und die Tochterunternehmen mit deren Filialen. Insofern wird aufgrund der reduzierten Öffnungsmöglichkeiten sowohl in der gesamten Branche als auch bei der Digel AG mit einem Rückgang von 10 bis 20 Prozent gerechnet.

Eine Erholung mit eventuellen Nachholeffekten, sowohl im Businessbereich aufgrund wieder sinkenden Home-Office-Quoten als auch vor allem im Anlassbereich tritt im 2. Halbjahr zögerlich ein, eine Normalisierung wird in 2022 erwartet.

Ausblick Umsatz und Rohertrag

Im Ergebnis werden sich neben dem leicht sinkenden Umsatz und damit verbunden dem leicht sinkenden Rohertrag aber auch Kosteneinspar-Effekte und die staatlichen Hilfen bemerkbar machen. Somit wird das Ergebnis 2021 deutlich über dem von 2020 und im positiven Bereich liegen.

 

Nagold, den 25. Oktober 2021

Jochen Digel, Vorstand

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020

Aktiva

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.103.302,27 714.703,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.983,12 3.355,96
3. geleistete Anzahlungen 68.289,41 725.576,20
1.174.574,80 1.443.635,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.491.130,28 7.827.900,56
2. technische Anlagen und Maschinen 4.001.955,38 4.542.524,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.553.829,89 6.619.749,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.167,90 70.831,05
17.087.083,45 19.061.005,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 145.687,88 145.687,88
2. Beteiligungen 0,00 36.600,00
3. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
4. sonstige Ausleihungen 27.675,60 28.534,03
173.863,48 211.321,91
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 6.443.066,72 7.644.898,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 709.986,17 646.234,79
3. fertige Erzeugnisse und Waren 22.617.200,95 23.168.988,05
4. geleistete Anzahlungen 442,10 4.112,07
29.770.695,94 31.464.232,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.603.912,98 8.293.847,70
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.546.606,72 2.870.840,93
7.150.519,70 11.164.688,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.923.482,13 2.814.983,02
C. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 369.801,53 706.063,64
D. Aktive latente Steuern 503.025,53 295.791,81
59.153.046,56 67.161.722,91

PASSIVA

Geschäftsjahr
Vorjahr
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.500.000,00 5.500.000,00
II. Kapitalrücklage 2.170.322,16 2.170.322,16
III. Gewinnrücklagen
1. andere Gewinnrücklagen 11.225.978,50 10.498.603,10
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -63.075,45 10.807,72
V. Konzernbilanzgewinn -666.376,08 10.144.131,10
18.166.849,13 28.323.864,08
B. Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung 459.821,47 0,00
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.299.126,10 2.454.107,22
2. Steuerrückstellungen 155.273,03 33.951,73
3. sonstige Rückstellungen 2.759.125,19 2.885.595,92
5.213.524,32 5.373.654,87
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25.292.954,10 18.046.278,21
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 29.252,81 68.777,32
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.258.164,51 6.758.126,01
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 65.243,48 79.337,31
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 4.256.518,14 4.944.886,20
6. sonstige Verbindlichkeiten 2.193.089,47 3.347.456,48
35.095.222,51 33.244.861,53
- davon aus Steuern T€ 276 (T€ 305)
- davon im Rahmen sozialer Sicherheit T€ 7 (T€ 8)
E. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 3.344,65 1.743,54
F. Passive latente Steuern 214.284,48 217.598,89
59.153.046,56 67.161.722,91

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

Geschäftsjahr
Vorjahr
1. Umsatzerlöse 66.170.360,88 116.982.969,82
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -440.957,71 -588.891,34
3. andere aktivierte Eigenleistungen 8,04 77,67
4. sonstige betriebliche Erträge 1.888.640,97 1.210.570,58
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.466.556,39 -41.418.796,48
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.727.228,10 -15.211.969,46
-32.193.784,49 -56.630.765,94
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -15.826.527,02 -24.082.693,27
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.671.848,54 -5.105.094,39
davon für Altersversorgung T€ -484 (T€ -280) -20.498.375,56 -29.187.787,66
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.102.319,40 -3.005.134,09
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -21.229.024,33 -25.457.020,30
9. Erträge aus Beteiligungen 0,00 158.602,00
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 383.977,03 49.068,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -925.291,31 -600.521,82
davon aus der Abzinsung von Rückstellungen T€ -64 (T€ -78)
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 562.671,98 -761.470,14
13. Ergebnis nach Steuern -9.384.093,90 2.169.696,78
14. sonstige Steuern -42.150,06 -9.679,57
15. Konzernjahresüberschuss -9.426.243,96 2.160.017,21
16. Gewinnvortrag 10.144.131,10 9.790.367,45
17. Einstellungen in Rücklagen -727.375,40 -706.253,56
18. Sonstige Veränderungen -656.887,82 0,00
19. Ausschüttungen 0,00 -1.100.000,00
20. Konzernbilanzgewinn -666.376,08 10.144.131,10

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

I. Allgemeine Angaben

Der Konzernabschluss der DIGEL Aktiengesellschaft wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder.

Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel.

Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Konzernanhang aufgeführt.

Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

1. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht DIGEL Aktiengesellschaft
Firmensitz laut Registergericht Nagold
Registereintrag Handelsregister
Registergericht Stuttgart
Registergerichtsnummer HRB 738770

2. Angabe der Befreiung von Tochterunternehmen

Von den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB wird für die folgenden Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020 Gebrauch gemacht.

Digel FOC GmbH, Nagold

Manston GmbH, Nagold

II. Konsolidierungskreis

1. Angaben zu allen Konzernunternehmen

Der Konzernabschluss umfasst neben dem Mutterunternehmen wesentliche Tochtergesellschaften, an denen das Mutterunternehmen direkt oder indirekt zu mehr als der Hälfte am stimmberechtigten Kapital beteiligt ist.

In den Konzernabschluss wurden neben dem Mutterunternehmen folgende Unternehmen nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen:

Name des Unternehmens, Sitz Anteil am Kapital
%
Manston GmbH, Nagold 100,00
Digel FOC GmbH, Nagold 100,00
Otten Outlet GmbH, Tönisvorst 100,00
Digel International Sales GmbH, Nagold 100,00
DIGEL TEKSTIL, Izmir / Türkei 100,00
DIGEL FRANCE S.A.R.L., Entzheim / Frankreich 100,00
NORMAN Sp.z o.o., Radzionkow / Polen 100,00
DIGEL POLSKA Sp.z o.o., Warschau / Polen 100,00
DIGEL Produkcja Sp.z o.o., Gleiwitz / Polen 100,00

Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergeben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises.

3. Angaben zu nicht konsolidierten Tochterunternehmen

Die folgende Gesellschaft wird aufgrund von untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:

Name des Unternehmens, Sitz Anteil am Kapital Grund der Nichteinbeziehung
Digel Rus OOO, Moskau / Russland 100 % untergeordnete Bedeutung
Digel Swiss AG, Glattbrugg / Schweiz 100 % untergeordnete Bedeutung
DIGEL ADMINISTRACJA Sp.z o.o., Warschau / Polen 100 % untergeordnete Bedeutung

4. Angabe von Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB

Gemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
Eigenkapital
Digel Rus OOO, Moskau / Russland 100 % 465.375,83 505.517,17
Digel Swiss AG, Glattbrugg / Schweiz 100 % 96.281,24 243.120,53
DIGEL ADMINISTRACJA Sp.z o.o., Warschau / Polen 100 % 918,00 31.590,85

5. Angabe von Unternehmen mit Aufstellung des Konzernabschlusses für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen

Die DIGEL Aktiengesellschaft stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der DIGEL Aktiengesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag

Der Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt.

Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2020.

2. Kapitalkonsolidierung

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung.

3. Zeitpunkt der Erstkonsolidierung

Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 01.01.2018 gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses. Ansonsten erfolgt die Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen wurde.

4. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung

Die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden passivischen Unterschiedsbeträge, die auf Gewinnthesaurierungen während der Konzernzugehörigkeit, jedoch vor der Erstkonsolidierung beruhen, wurden in den Gewinnvortrag eingestellt.

5. Schuldenkonsolidierung

Bei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert.

Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert.

6. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet.

Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet.

7. Zwischenergebniseliminierung

Zwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr werden sowohl für das Umlaufvermögen unter Berücksichtigung von Steuerabgrenzungen eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind.

IV. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung.

1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

sonstige Wertpapiere (Genossenschaftsanteile) zu Anschaffungskosten

sonstige Ausleihungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Vorräte

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Zur verlustfreien Bewertung wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Für bestimmte Kleinteile wurde ein Festwert gebildet. Die körperliche Bestandsaufnahme und Anpassung des Buch- an den Istbestand erfolgte zum 31. Dezember 2020.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurde bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit wurden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel wurden in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Rückstellungen

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Die Bilanzen ausländischer Tochterunternehmen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, werden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet.

Bilanzielle Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" erfasst.

V. Erläuterungen zur Konzernbilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Konzernbilanz ist aus dem Konzern-Anlagenspiegel zu entnehmen.

2. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit von
31.12.2020
T€
mehr als 1 Jahr 31.12.2020
T€
mehr als 1 Jahr 31.12.2019
T€
aus Lieferungen und Leistungen 4.604 226 256
sonstige Vermögensgegenstände 2.547 0 0
Summe 7.151 226 256

3. Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen.

Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: im Folgejahr abziehbare Vorsteuer.

4. Angaben über die Gattung der Aktien

Das Grundkapital des Mutterunternehmens beträgt € 5.500.000,00, eingeteilt in auf den Namen lautende Stückaktien. Eine Stückaktie gewährt eine Stimme. Der Ausweis erfolgt zum Nennbetrag.

5. Entwicklung der Kapitalrücklagen

Die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB erreicht die geforderte gesetzliche Rücklage in Höhe von 10 % von € 5.500.000,00. Somit entfällt der Ausweis einer gesetzlichen Rücklage nach § 266 Abs. 3 A. III. Nr. 1 HGB.

6. Zusätzliche Angaben zu den Gewinnrücklagen

Aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurde von der Hauptversammlung des Mutterunternehmens ein Betrag von € 727.375,40 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

7. Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit Methode) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

pauschale durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren
Abzinsungssatz der vergangenen 10 Jahre 1,84 %
Abzinsungssatz der vergangenen 7 Jahre 1,16 %
Rentendynamik 1,75 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Fluktuation keine
Sterbetafeln nach Prof. Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,84 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,16 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 138.304,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

8. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste, Gewährleistungsverpflichtungen, Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, Aufbewahrungskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Ausgleichsanspruch Handelsvertreter.

9. Angabe zu Restlaufzeitvermerken von Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2020 31.12.2019
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr
T€
Gesamt
T€
bis 1 Jahr
T€
mehr als 1 Jahr
T€
gegenüber Kreditinstituten 25.293 13.345 11.948 18.046 11.964 6.082
erhaltene Anzahlungen 29 29 0 69 69 0,0
Verbundene Unternehmen 65 65 0 79 79 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 3.258 3.258 0 6.758 6.758 0,0
Gegenüber Gesellschaftern 4.257 304 3.953 4.945 617 4.328
sonstige Verbindlichkeiten 2.193 2176 17 3.347 3.229 118
Summe 35.095 19.177 15.918 33.244 22.716 10.528

10. Latente Steuern

Die aktiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen, die insbesondere auf Differenzen bei den Pensionsrückstellungen beruhen, wurden gemäß dem Ansatzwahlrecht des § 274 HGB i.V.m. §§ 298 und 300 Abs. 2 HGB aktiviert. Sie wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,52 % bewertet.

Die passiven latenten Steuern entstanden im Wesentlichen aus Konsolidierungsmaßnahmen. Sie ergeben sich aus der Neubewertung des Eigenkapitals einer Tochtergesellschaft im Rahmen der Erstkonsolidierung. Sie wurden mit dem individuellen Ertragssteuersatz von 19,0 % des betroffenen Unternehmens bewertet.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern:

01.01.2020
Zugänge
Abgänge
31.12.2020
aktive latente Steuern 295.791,81 259.868,49 -52.634,77 503.025,53
passive latente Steuern 217.598,89 6.395,90 -9.710,31 214.284,48

11. Nicht in der Konzernbilanz erscheinende Geschäfte

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 27.228 (Vj.: T€ 29.479) sonstige finanzielle Verpflichtungen (insb. aus Miet- und Leasingverträgen).

Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden. Weiterhin besteht Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die für die Laufzeit vereinbarten Miet- bzw. Leasingkonditionen. Eventuelle Risiken können sich aus den innerhalb der zeitraumbezogenen Vertragsbindung feststehenden künftigen Zahlungsabflüssen ergeben.

12. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt T€ 3.408 (Vorjahr: T€ 3.925).

VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

1. Aufgliederung der Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:

Geographisch bestimmter Markt Umsatz
T€
Inland 28.378
Ausland 37.792

2. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen und Erträge

Periodenfremde Erträge sind im Wesentlichen durch Erträge von Nebenkosten früherer Jahre und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen entstanden.

Periodenfremde Aufwendungen sind auf Grund von Forderungsverlusten, Buchverlusten aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Einstellungen in die Wertberichtigungen entstanden.

3. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Die Gesellschaft hat in Erwartung drohender Verluste aus nicht kündbaren Mietverträgen mit Betriebspflicht eine Rückstellung in Höhe von T€ 833 gebildet.

4. Gewinne bzw. Verluste aus Währungsumrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 174 (Vorjahr: T€ 219) bzw. Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 185 (Vorjahr: T€ 286).

VII. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Gewerbliche Arbeitnehmer 643
kaufmännische Arbeitnehmer 335
Aushilfen 1
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 979

2. Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die folgenden Personen gehörten dem Vorstand an:

Jochen Digel,

verantwortlich für die Bereiche Rechnungswesen, Logistik, Einkauf und Retail

Marc Svojanovsky,

verantwortlich für die Bereiche Produkt, Vertrieb und Marketing (01.09.2020 bis 31.07.2021)

Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:

Rosemarie Finkenbeiner,

Nagold, (stellvertretende Vorsitzende),

Geschäftsführerin der Finkenbeiner Mode GmbH (bis 22.07.2020)

Petra Lorenz,

Dipl. Kauffrau, Nagold

Hans Digel,

Dipl. Kaufmann, Nagold (bis 22.07.2020)

Matthias Mey,

Geschäftsführer der Mey GmbH & Co. KG, Albstadt (ab 19. Juli 2019)

Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr

Roland Schuler,

Consultant, Ammerbuch (Vorsitzender bis Mai 2020)

Michael Schlecht,

Wirtschaftsprüfer / Steuerberater, Olching (Vorsitzender ab 22.07.2020)

3. Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Hinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Vorstands wird von der Schutzklausel gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen für das Geschäftsjahr 2020 T€ 99.

4. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt

T€ 273 und gliedert sich wie folgt:

Honorar des Abschlussprüfers T€
a) Abschlussprüfungsleistungen 121
b) Steuerberatungsleistung 152

5. Beschluss zur Ergebnisverwendung

In der Hauptversammlung des Mutterunternehmens wurde der Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung angenommen.

Es erfolgt keine Ausschüttung.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Nagold, den 25. Oktober 2021

Jochen Digel, Vorstand

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2020

Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
01. Jan.2020
Zugänge
Umbuchungen Zuschreibungen Währungsumrechnung
Abgänge
31. Dez.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.774.745,18 338.310,56 668.920,62 339.554,44 5.442.421,92
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.728,80 0,00 0,00 0,00 3.728,80
3. Geleistete Anzahlungen 725.576,20 9.600,00 -666.886,79 0,00 68.289,41
5.504.050,18 347.910,56 2.033,83 339.554,44 5.514.440,13
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.313.901,91 44.430,96 -2.371,21 154.214,15 9.201.747,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 10.650.602,26 300.529,78 -28.062,24 105.412,16 10.817.657,64
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.626.308,74 453.352,44 252.492,44 1.033.534,71 14.298.618,91
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 209.361,79 229.234,92 -259.898,07 0,00 178.698,64
34.800.174,70 1.027.548,10 -37.839,08 1.293.161,02 34.496.722,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 169.087,88 0,00 0,00 0,00 169.087,88
2. Beteiligungen 36.600,00 0,00 0,00 36.600,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
4. Sonstige Ausleihungen 28.534,03 0,00 0,00 858,43 27.675,60
234.721,91 0,00 0,00 37.458,43 197.263,48
40.538.946,79 1.375.458,66 -35.805,25 1.670.173,88 40.208.426,32
Entwicklung der Abschreibungen
kumuliert 01. Jan.2020
Zugänge
Zuschreibungen Währungsumrechnung
Abgänge
kumuliert 31. Dez.2020
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.060.042,16 618.582,10 0,00 339.504,61 4.339.119,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 372,84 372,84 0,00 0,00 745,68
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.060.415,00 618.954,94 0,00 339.504,61 4.339.865,34
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.486.001,35 285.188,80 0,00 60.572,92 1.710.617,23
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.108.077,56 768.603,03 0,00 60.978,33 6.815.702,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.006.559,24 1.429.572,63 0,00 691.342,85 8.744.789,02
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 138.530,74 0,00 0,00 0,00 138.530,74
15.739.168,89 2.483.364,45 0,00 812.894,10 17.409.639,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 23.400,00 0,00 0,00 0,00 23.400,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
23.400,00 0,00 0,00 0,00 23.400,00
19.822.983,89 3.102.319,40 0,00 1.152.398,70 21.772.904,58
Buchwerte
31. Dez. 2020
31. Dez. 2019
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.103.302,27 714.703,02
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.983,12 3.355,96
3. Geleistete Anzahlungen 68.289,41 725.576,20
1.174.574,80 1.443.635,18
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.491.130,28 7.827.900,56
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.001.955,38 4.542.524,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.553.829,89 6.619.749,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 40.167,90 70.831,05
17.087.083,45 19.061.005,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 145.687,88 145.687,88
2. Beteiligungen 0,00 36.600,00
3. Genossenschaftsanteile 500,00 500,00
4. Sonstige Ausleihungen 27.675,60 28.534,03
173.863,48 211.321,91
18.435.521,73 20.715.962,90

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

Geschäftsjahr
T€
Konzernjahresüberschuss -9.426.244
+/- Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 3.102.319
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge -197.066
-/+ Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 327.873
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -158.397
-/+ Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 6.043.968
+/- Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -4.706.346
+/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 541.314
- sonstige Beteiligungserträge 0
+/- Ertragsteueraufwand /-ertrag -562.672
-/+ Ertragsteuerzahlungen 350.390
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -4.684.861
+ Einzahlungen aus Anlageabgängen 224.849
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -347.911
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.027.548
- Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 858
+ Erhaltene Zinsen 383.977
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -765.775
- Ein- und Auszahlungen aus Gesellschafterdarlehen -688.368
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten -588.372
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 8.646.494
- Gezahlte Zinsen -925.291
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 6.444.463
+/- Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 993.827
+/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -73.883
+/- Veränderung des Finanzmittelfonds 919.945
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 1.283.002
= Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.202.947
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.923.482
jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -720.535
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.202.947

Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten". Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden - mangels Vorhandenseins - nicht gekürzt.

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage andere Gewinnrücklagen Gewinnvortrag
Stand am 31.12.2018 5.500.000,00 2.170.322,18 9.792.349,55 8.250.582,91
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in die Rücklagen 0,00 0,00 706.253,56 -706.253,56
Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 1.539.784,54
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 -1.100.000,00
Währungsdifferenzen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Veränderungen 0,00 -0,02 -0,01 0,00
Stand am 31.12.2019 5.500.000,00 2.170.322,16 10.498.603,10 7.984.113,89
Konzern-Jahresüberschuss 0,00 0,00 0,00 0,00
Einstellung in die Rücklagen 0,00 0,00 727.375,40 -727.375,40
Gewinnvortrag 0,00 0,00 0,00 2.160.017,21
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Währungsdifferenzen 0,00 0,00 0,00 0,00
sonstige Veränderungen 0,00 0,00 0,00 -656.887,82
Stand am 31.12.2020 5.500.000,00 2.170.322,16 11.225.978,50 8.759.867,88
Konzern-Jahresüberschuss Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzerneigenkapital
Stand am 31.12.2018 1.539.784,54 -77.131,69 27.175.907,49
Konzern-Jahresüberschuss 2.160.017,21 0,00 2.160.017,21
Einstellung in die Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Gewinnvortrag -1.539.784,54 0,00 0,00
Ausschüttungen 0,00 0,00 -1.100.000,00
Währungsdifferenzen 0,00 87.939,41 87.939,41
sonstige Veränderungen 0,00 0,00 -0,03
Stand am 31.12.2019 2.160.017,21 10.807,72 28.323.864,08
Konzern-Jahresüberschuss -9.426.243,96 0,00 -9.426.243,96
Einstellung in die Rücklagen 0,00 0,00 0,00
Gewinnvortrag -2.160.017,21 0,00 0,00
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00
Währungsdifferenzen 0,00 -73.883,17 -73.883,17
sonstige Veränderungen 0,00 0,00 -656.887,82
Stand am 31.12.2020 -9.426.243,96 -63.075,45 18.166.849,13

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DIGEL Aktiengesellschaft

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der DIGEL Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 1. Januar 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Januar 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DIGEL Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Januar 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Januar 2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Pforzheim, 26. Oktober 2021

dhmp GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer

Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer

DIGEL Aktiengesellschaft, Nagold

Einstandserklärung des Mutterunternehmens gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB

Die DIGEL Aktiengesellschaft mit Sitz in Nagold (eingetragen im Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 738770) hat sich als Mutterunternehmen gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB bereiterklärt, für die bis zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2020 eingegangenen Verpflichtungen ihrer im Folgenden aufgeführten Tochterunternehmen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen:

Digel FOC GmbH, Nagold, eingetragen im Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 341088

Manston GmbH, Nagold, eingetragen im Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 723637

 

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