Digel International Sales GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Meinhard Wolfgang Christian Iken seit 29.8.2023 | Prokura |
Alexander Behr seit 9.10.2019 | Prokura |
Roland Wolf seit 9.10.2019 | Prokura |
Jochen Hans Digel seit 16.10.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 99.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DIGEL AktiengesellschaftNagoldKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2020A. GRUNDLAGEN DES KONZERNSI. Darstellung des KonzernsDie Muttergesellschaft des Konzerns ist die DIGEL Aktiengesellschaft mit Sitz Nagold. Als unmittelbare Tochterunternehmungen der Muttergesellschaft werden die folgenden Einheiten in den Konzernabschluss einbezogen:
Darüber hinaus werden die nachfolgenden Einheiten als mittelbar beherrschte Gesellschaften des Mutterunternehmens einbezogen:
Die Muttergesellschaft ist gleichzeitig die größte und die maßgebliche operative Einheit des Konzerns und hat sowohl die Herstellung als auch den Vertrieb der Waren zum Unternehmensgegenstand. Sie fungiert außerdem als Beteiligungsholding für in- und ausländische Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Die inländische Vertriebsgesellschaft Digel FOC GmbH betreibt stationären Handel hauptsächlich mit dem Ziel der Vermarktung von Überhängen, sowie 3 Fachhandelsstandorte. Die Otten Outlet GmbH betreibt zwei weitere Filialen dieser Art in Tönisvorst und Ingersheim. Das Unternehmen wurde von Familie Otten übernommen und firmiert aus Gründen der Abgrenzung zu Digel unter Otten. Manston GmbH ist eine weitere Produktlinie, preislich leicht unter Digel. Die Marke Manston wird auch verwendet, um an einem Standort zusätzliches Angebot zu schaffen, ohne die Marke Digel zu präsent zu zeigen. Digel International Sales GmbH wurde gegründet, um Geschäftsbeziehungen außerhalb von Europa zu etablieren. Im Ausland werden die Vertriebsaktivitäten in Frankreich und in Polen durch die Digel France bzw. die Digel Polska betrieben. Die Digel Tekstil ist ein Produktionsunternehmen und wurde 2016 gegründet und vollständig neu aufgebaut. NORMAN ist ebenfalls ein Produktionsbetrieb, welcher durch Übernahme der Anteile durch die Digel Produkcja in den Konzern eingegliedert wurde. Beide Produktionsbetriebe haben das Ziel formale Herrenkonfektion für die Digel AG zu fertigen. II. GeschäftsmodellDIGEL ist eine internationale Modemarke im Sektor Menswear. Das Angebot der DIGEL Gruppe reicht von Anzug und Sakko über Hemd und Krawatte bis hin zu Jacken, Mänteln und Schuhen. Die Produkte des Unternehmens werden an mehr als 3.000 Verkaufspunkten angeboten. Der Exportanteil liegt bei 55 %. Beliefert werden insbesondere die europäischen Märkte. Eigene Vertriebsgesellschaften existieren in Frankreich, Russland, Polen und in der Schweiz. Am Unternehmensstandort in Nagold wird ein Lager mit einem umfangreichen NOS-Angebot unterhalten, über 100 Baukästen sind ständig lieferbar. Der Konzern ist nicht im Bereich Forschung tätig. Aufwendungen für Entwicklung fallen im Wesentlichen bei der Kollektionserstellung an. III. Ziele und StrategienZiel ist unseren Kunden Qualitätsprodukte zu einem fairen Preis/Leistungsverhältnis zu bieten. Der Qualitätsanspruch bezieht sich sowohl auf die Auswahl der Materialien als auch auf die Produktion und die Passform. Unser Anspruch ist es, unseren Kunden als serviceorientierter, zuverlässiger Partner zur Seite zu stehen und durch Kompetenz sowie lösungsorientierter Beratung einen umfassenden, deutlichen Mehrwert zu erbringen. Unser Service bezieht sich auf schnelle und vollständige Lieferungen aus unserem großen Angebot an Lagerware. B. WIRTSCHAFTSBERICHTI. Einzelangaben zur gesamtwirtschaftlichen SituationIm Jahr 2020 stand die weltwirtschaftliche Entwicklung ganz im Zeichen der Corona-Pandemie, die zu der schwersten Rezession der Nachkriegszeit geführt hat. Nach einer Wachstumsrate von 2,9 % im Vorjahr musste beim Wachstum des weltweiten Bruttoinlandsproduktes in 2020 ein Rückgang von 3,5 % verzeichnet werden. Deutlicher war der Rückgang im Euroraum, der laut Schätzung des Europäischen Statistikamts Eurostat -6,8 % betrug, wobei die großen Mitgliedstaaten Frankreich, Italien und Spanien am stärksten betroffen waren. In Deutschland ging das BIP in 2020 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 4,9 % zurück, damit ist die deutsche Wirtschaft trotz umfangreicher geld- und fiskalpolitischer Maßnahmen in eine tiefe Rezession geraten. Die Folgen der Corona-Pandemie betrafen fast alle Wirtschaftsbereiche. Während die Industrie u.a. unter teils gestörten Lieferketten zu leiden hatte, war der Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe besonders von den angeordneten, umfangreichen Quarantäne- und Lockdown-Maßnahmen stark betroffen und musste mit -6,3 % deutliche Rückgänge verzeichnen. Die Corona-Pandemie beendete auch den seit über 10 Jahren anhaltenden Anstieg der Erwerbstätigkeit. Die Arbeitslosenquote stieg im Jahresdurchschnitt von 5% im Vorjahr auf 5,9 % in 2020. Im April 2020 wurde mit 6 Millionen Personen, die sich in Kurzarbeit befanden, ein Höchststand erreicht, was zusätzliche Entlassungen verhindert hat. II. Berichterstattung über die BranchensituationZu den Branchen, die unter der Pandemie im Jahr 2020 mit am meisten litten, gehörte die Modeindustrie und der stationäre Bekleidungseinzelhandel. Der Umsatz der Bekleidungsindustrie verminderte sich im Jahr 2020 um -18,9 %.Grund hierfür waren die wochenlange Schließungen des stationären Einzelhandels, auch im Ausland, verbunden mit einem allgemeinen Nachfragerückgang und verstärkten Rabattaktionen. Insbesondere in den Bereichen Business- und Anlasskleidung führte die Pandemie, nicht zuletzt auch durch den Trend zum Home-Office und fehlenden Anlässen, zu einem stark veränderten Kundenverhalten und als Konsequenz dessen zu einer deutlichen Beeinträchtigung der Nachfrage. Im Exportbereich waren die Exporte der Hersteller in die Eurozone mit einem Rückgang von -22,4 % am stärksten betroffen, jedoch gingen auch die sonstigen Auslandumsätze um -17,6 % zurück. Der Umsatzsituation entsprechend, ging auch die Zahl der in der Branche Beschäftigten um -9,2 % zurück, gegenüber einem marginalen Minus im Vorjahr von 0,1 %. Zum Jahreswechsel befanden sich etwa 50 % der Unternehmen in Kurzarbeit. Als Folge der Corona-Pandemie und zweier Lockdowns, musste auch der stationäre Bekleidungseinzelhandel ein historisches Minus von -24,8 % verzeichnen. Verstärkt wurden die Probleme des stationären Einzelhandels noch durch die stark rückläufige Kundenfrequenz in den Städten auch an Öffnungstagen, verursacht durch die Angst vor Ansteckung und die Schließung von Gastronomie und Kultureinrichtungen. Besser stellte sich die Situation beim Versand- und Onlinehandel dar, der 16 % mehr Umsatz erzielte und seinen Marktanteil auf über 27 % steigern konnte. Allgemein hat Mode jedoch während der Pandemie gegenüber anderen Produkten, wie Einrichtungsgegenständen für Wohnung, Haus und Garten an Bedeutung verloren. Letztere konnten ein Plus von 5 % erzielen. Insgesamt legte der Einzelhandel im Jahr 2020 um 3,9 % zu. III. Finanzielle LeistungsindikatorenBei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Diese Leistungsindikatoren werden für unsere interne Unternehmenssteuerung fortlaufend überwacht. Der Konzern verfügt über eine Vielzahl von nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, wie z.B. Mitarbeitermotivation oder Kundenzufriedenheit, die jedoch allesamt nicht zur Unternehmenssteuerung herangezogen werden. C. DARSTELLUNG DER LAGEI. GeschäftsverlaufDer Gesamtumsatz der DIGEL Gruppe verringerte sich im Geschäftsjahr 2020 um 43,4 % auf TEUR 66.170. Dabei verminderten sich die Exporterlöse um minus 48,0 % auf TEUR 28.378, die Inlandsumsätze verringerten sich um 39,4 % auf TEUR 37.792. Der Umsatzeinbruch seit 2020 steht in direktem Zusammenhang mit den Lock-down Entscheidungen verschiedener europäischer Nationen. Die wesentlichen Absatzmärkte waren mehrfach von längeren Lock-down Phasen betroffen, dies führte zum vollständigen Ausfall der Einzelhandelsaktivitäten. II. ErtragslageDas Ergebnis vor gewinnabhängigen und sonstigen Steuern verringerte sich von TEUR 2.931 im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR -9.947 im Geschäftsjahr 2020. Das EBIT (bereinigt um Zinsaufwendungen und -erträge sowie um Erträge aus Beteiligungen) verringerte sich von TEUR 3.219 (Vorjahr) auf TEUR -9.405. Die Gründe für die jeweilige Ergebnisverschlechterung sind auf die COVID Pandemie zurückzuführen. Das Rohergebnis (Gesamtleistung zuzüglich sonstige betriebliche Erträge, abzüglich Materialaufwand) verringert sich von TEUR 60.879 im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 35.424 im Geschäftsjahr 2020. Ursächlich hierfür war der Produktionsstopp, durchgeführt wegen des massiven Umsatzeinbruchs durch die COVID Pandemie. Der Personalaufwand verringerte sich im Geschäftsjahr 2020 um 29,6 % auf TEUR 20.498. Ursache dafür war die Inanspruchnahme der Kurzarbeitsregelung der Agentur für Arbeit in Deutschland sowie vergleichbarer Instrumente in anderen Ländern. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahreswert um 16,6 % auf TEUR 21.229. Durch den Lock-down wurden Einsparungen in beinahe allen Positionen erreicht. III. Finanz- und VermögenslageFinanzlageDas bilanzielle Eigenkapital des Konzerns beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 18.167 (Vj. TEUR 28.324). Das wirtschaftliche Eigenkapital (unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen) beträgt TEUR 22.423 (Vj. TEUR 33.269). Das Anlagevermögen verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 2.280. Im Geschäftsjahr 2020 standen den Investitionen in Höhe von TEUR 1.375 die Abschreibungen in Höhe von insgesamt TEUR 3.102 gegenüber. Das Vorratsvermögen verminderte sich zum Bilanzstichtag um TEUR 1.693. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände verringerten sich um TEUR 4.015, der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten verminderten sich um TEUR 108. LiquiditätsanalyseAus laufender Geschäftstätigkeit resultierte im Geschäftsjahr 2020 ein negativer Cashflow in Höhe von TEUR 4.685. Wesentliche Einflussgröße war das negative Periodenergebnis. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug TEUR -766. Auszahlungen für Investitionen wurden im Geschäftsjahr 2020 in Höhe von insgesamt TEUR -1.375 getätigt. Im Geschäftsjahr 2020 wurden Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 225 erzielt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrug im Geschäftsjahr TEUR 6.444 und resultiert im Wesentlichen aus der Veränderung der Bankverbindlichkeiten und der Gewinnausschüttung. Die Bilanzsumme verminderte sich im Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 8.009 auf TEUR 59.153. IV. Zusammenfassende Beurteilung der LageDer Vorstand beurteilt daher die Lage als insgesamt nicht zufriedenstellend. D. PROGNOSEBERICHT EINSCHLIESSLICH RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNGI. RisikoberichtIm Rahmen der geschäftlichen Tätigkeit ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die unternehmensinterne Risikokommunikation und das im Hause vorhandene Berichtswesen mit Budgetierung, monatlichem Reporting sowie laufenden Soll/Ist-Vergleichen ermöglicht der Unternehmensleitung eventuelle Risiken zeitnah zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu Ihrer Handhabung einzuleiten. Der Umgang mit aller Art von Risiken im Risikomanagement des Unternehmens erfolgt auf vier Arten: Vermeidung, Verringerung, Übertragung und Übernahme von Risiken. Die mit Abstand größten Risiken für die Entwicklung der Weltwirtschaft birgt die Corona-Krise. Die infolge der Pandemie beschlossenen gesundheitspolitischen Maßnahmen, insbesondere der nahezu weltweite Lockdown, führten im Jahr 2020 zu einer weltweiten Rezession historischen Ausmaßes. Die Folgen der Corona-Krise auf allen Absatzmärkten des Unternehmens führen zu erheblichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Digel AG. Behördlich angeordnete Ladenschließungen führten zu massiven Umsatzeinbrüchen im Handel, die sich letztlich auch auf die Digel AG in Form von erheblichen Umsatzeinbußen auswirken. Ferner muss infolge von Liquiditätsproblemen des Handels auch weiterhin von Zahlungsausfällen ausgegangen werden. Um den aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Krise zu begegnen, hat die Digel AG diverse Maßnahmen ergriffen. Genannt seien hier in erster Linie die Sicherstellung ausreichender Liquidität in Form von Darlehen bzw. Kontokorrent-Linien, die Beantragung der Überbrückungshilfe 3, die Einführung von Kurzarbeit, diverse Kostenreduzierungen (mit Hilfe eines externen Beraters) sowie nicht zuletzt auch eine enge Abstimmung mit unseren Kunden im Hinblick auf Zahlungen, Auslieferungen bestehender Aufträge sowie Neuaufträge. Auf Grundlage der heute bekannten Informationen sind aufgrund der nach wie vor guten Kapitalausstattung und Positionierung des Unternehmens im Markt keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. II. ChancenberichtDie DIGEL Gruppe ist seit Jahren eines der bedeutenden Unternehmen im Bereich HAKA, welches weiterhin Wachstums- und Ertragspotential bietet. Alle Bereiche der Organisation sind darauf ausgerichtet entsprechende Chancen zu identifizieren, zu analysieren und konsequent zu nutzen, um die Marktposition auch zukünftig zu sichern. Neben den oben genannten Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung haben können. Die derzeitige Situation bietet aufgrund der Corona-Einschränkungen auch Chancen. Die Wettbewerbssituation wird sich stark konsolidieren und so reduzieren, europaweit. Kunden steigen von eigenem, risikobehafteten Sourcing wieder um und kaufen stattdessen bei Lieferanten. Im Bereich E-Commerce werden starke Wachstumsraten zu verzeichnen sein. Aufgestaute Konsumausgaben führen beispielsweise im Bereich Hochzeitsfeiern oder ähnlichen Anlässen zu Nachholeffekten. Des Weiteren ergeben sich Chancen aus:
Darüber hinaus verfolgen wir, aus unserer heutigen Einschätzung heraus, zukunftsträchtige Produktentwicklungen, die maßgeblich sind für das Interesse des Handels und der Konsumenten an unseren Produkten. Entsprechend unserer Unternehmensgröße und Organisation haben wir eine unternehmensinterne Kommunikation, die uns eine Maximierung der genannten Chancen gewährleisten soll. III. Prognose der wirtschaftlichen EntwicklungenAuch das Jahr 2021 wird für die Bekleidungsindustrie und Handel ein schwieriges Jahr werden. Der Bekleidungseinzelhandel sowie die Bekleidungshersteller sind von der Corona-Krise mit am stärksten betroffen. In den ersten 2 Monaten 2021gingen die Umsätze der deutschen Bekleidungsindustrie dramatisch um 40% zurück. Über große Teile des ersten Halbjahres werden die Geschäfte europaweit weitestgehend geschlossen bleiben. In einer Konjunkturumfrage des Ifo-Institutes im Januar 2021 gehen die Bekleidungs-Hersteller davon aus, dass frühestens in einem Jahr mit einer Rückkehr zum Normalbetrieb zu rechnen ist. Problematisch ist dazu der große Warendruck in der Branche, auf Industrie- und Handelsseite und die angespannte Liquiditätssituation im Handel aufgrund hoher Warenbestände. Für das Unternehmen Digel AG im Jahr 2021 geht der Vorstand, angesichts der Corona-Krise, somit von einem Umsatzrückgang aus. Der wichtigste Vertriebskanal, der Einzelhandel, befand sich in verschiedenen Absatzmärkten wiederholt in Lock-down Phasen. Dies betrifft auch die eigenen Geschäfte und die Tochterunternehmen mit deren Filialen. Insofern wird aufgrund der reduzierten Öffnungsmöglichkeiten sowohl in der gesamten Branche als auch bei der Digel AG mit einem Rückgang von 10 bis 20 Prozent gerechnet. Eine Erholung mit eventuellen Nachholeffekten, sowohl im Businessbereich aufgrund wieder sinkenden Home-Office-Quoten als auch vor allem im Anlassbereich tritt im 2. Halbjahr zögerlich ein, eine Normalisierung wird in 2022 erwartet. Ausblick Umsatz und RohertragIm Ergebnis werden sich neben dem leicht sinkenden Umsatz und damit verbunden dem leicht sinkenden Rohertrag aber auch Kosteneinspar-Effekte und die staatlichen Hilfen bemerkbar machen. Somit wird das Ergebnis 2021 deutlich über dem von 2020 und im positiven Bereich liegen.
Nagold, den 25. Oktober 2021 Jochen Digel, Vorstand Konzernbilanz zum 31. Dezember 2020Aktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020I. Allgemeine AngabenDer Konzernabschluss der DIGEL Aktiengesellschaft wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Konzernabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und gibt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zutreffend wieder. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Angaben, die wahlweise in der Konzernbilanz, in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzernanhang gemacht werden können, sind weitestgehend im Konzernanhang aufgeführt. Für die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. 1. Angaben zur Identifikation der Muttergesellschaft laut Registergericht
2. Angabe der Befreiung von TochterunternehmenVon den Befreiungsvorschriften des § 264 Abs. 3 HGB wird für die folgenden Unternehmen für das Geschäftsjahr 2020 Gebrauch gemacht.
II. Konsolidierungskreis1. Angaben zu allen KonzernunternehmenDer Konzernabschluss umfasst neben dem Mutterunternehmen wesentliche Tochtergesellschaften, an denen das Mutterunternehmen direkt oder indirekt zu mehr als der Hälfte am stimmberechtigten Kapital beteiligt ist. In den Konzernabschluss wurden neben dem Mutterunternehmen folgende Unternehmen nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen:
Im abgelaufenen Geschäftsjahr ergeben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises. 3. Angaben zu nicht konsolidierten TochterunternehmenDie folgende Gesellschaft wird aufgrund von untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
4. Angabe von Beteiligungen im Sinne des § 271 Abs. 1 HGBGemäß § 313 Abs. 2 Nr. 4 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
5. Angabe von Unternehmen mit Aufstellung des Konzernabschlusses für den größten und kleinsten Kreis von UnternehmenDie DIGEL Aktiengesellschaft stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochterunternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der DIGEL Aktiengesellschaft geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum KonsolidierungsstichtagDer Konzernabschluss wurde auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Bilanzstichtag aller in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen ist der 31. Dezember 2020. 2. KapitalkonsolidierungDie Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung. 3. Zeitpunkt der ErstkonsolidierungDie Erstkonsolidierung erfolgte zum 01.01.2018 gemäß § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB zum Zeitpunkt der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses. Ansonsten erfolgt die Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals zum Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen wurde. 4. Unterschiedsbeträge aus der KapitalkonsolidierungDie sich aus der Kapitalkonsolidierung ergebenden passivischen Unterschiedsbeträge, die auf Gewinnthesaurierungen während der Konzernzugehörigkeit, jedoch vor der Erstkonsolidierung beruhen, wurden in den Gewinnvortrag eingestellt. 5. SchuldenkonsolidierungBei der Schuldenkonsolidierung werden wechselseitige Forderungen und Verbindlichkeiten der einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet und eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. 6. Aufwands- und ErtragskonsolidierungKonzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. 7. ZwischenergebniseliminierungZwischengewinne aus dem konzerninternen Lieferungs- und Leistungsverkehr werden sowohl für das Umlaufvermögen unter Berücksichtigung von Steuerabgrenzungen eliminiert, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. IV. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. 1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. AnlagevermögenErworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. VorräteDie Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Zur verlustfreien Bewertung wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Für bestimmte Kleinteile wurde ein Festwert gebildet. Die körperliche Bestandsaufnahme und Anpassung des Buch- an den Istbestand erfolgte zum 31. Dezember 2020. Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurde bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit wurden Bewertungsabschläge vorgenommen. ForderungenForderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken wurde durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Flüssige MittelDie flüssigen Mittel wurden in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. RückstellungenFür ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 S.1 HGB abgezinst. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. WährungsumrechnungGeschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Die Bilanzen ausländischer Tochterunternehmen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, werden mit den Mittelkursen am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet. Bilanzielle Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" erfasst. V. Erläuterungen zur Konzernbilanz1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensGeschäftsjahresabschreibungDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Konzernbilanz ist aus dem Konzern-Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
3. Sonstige VermögensgegenständeIn den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Im Einzelnen waren folgende antizipative Sachverhalte zu berücksichtigen: im Folgejahr abziehbare Vorsteuer. 4. Angaben über die Gattung der AktienDas Grundkapital des Mutterunternehmens beträgt € 5.500.000,00, eingeteilt in auf den Namen lautende Stückaktien. Eine Stückaktie gewährt eine Stimme. Der Ausweis erfolgt zum Nennbetrag. 5. Entwicklung der KapitalrücklagenDie Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB erreicht die geforderte gesetzliche Rücklage in Höhe von 10 % von € 5.500.000,00. Somit entfällt der Ausweis einer gesetzlichen Rücklage nach § 266 Abs. 3 A. III. Nr. 1 HGB. 6. Zusätzliche Angaben zu den GewinnrücklagenAus dem Bilanzgewinn des Vorjahres wurde von der Hauptversammlung des Mutterunternehmens ein Betrag von € 727.375,40 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. 7. PensionsrückstellungenZur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,84 %) ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,16 %) ein Unterschiedsbetrag in Höhe von € 138.304,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. 8. Angaben und Erläuterungen zu RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für drohende Verluste, Gewährleistungsverpflichtungen, Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, Aufbewahrungskosten, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Ausgleichsanspruch Handelsvertreter. 9. Angabe zu Restlaufzeitvermerken von Verbindlichkeiten
10. Latente SteuernDie aktiven latenten Steuern aus den Einzelabschlüssen, die insbesondere auf Differenzen bei den Pensionsrückstellungen beruhen, wurden gemäß dem Ansatzwahlrecht des § 274 HGB i.V.m. §§ 298 und 300 Abs. 2 HGB aktiviert. Sie wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 29,52 % bewertet. Die passiven latenten Steuern entstanden im Wesentlichen aus Konsolidierungsmaßnahmen. Sie ergeben sich aus der Neubewertung des Eigenkapitals einer Tochtergesellschaft im Rahmen der Erstkonsolidierung. Sie wurden mit dem individuellen Ertragssteuersatz von 19,0 % des betroffenen Unternehmens bewertet. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern:
11. Nicht in der Konzernbilanz erscheinende GeschäfteNeben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 27.228 (Vj.: T€ 29.479) sonstige finanzielle Verpflichtungen (insb. aus Miet- und Leasingverträgen). Diese Verträge stellen eine Finanzierungsalternative dar, durch die im Wesentlichen eine Liquiditäts- und Eigenkapitalbindung sowie die Übernahme wesentlicher wirtschaftlicher Risiken vermieden werden. Weiterhin besteht Planungs- und Kalkulationssicherheit im Hinblick auf die für die Laufzeit vereinbarten Miet- bzw. Leasingkonditionen. Eventuelle Risiken können sich aus den innerhalb der zeitraumbezogenen Vertragsbindung feststehenden künftigen Zahlungsabflüssen ergeben. 12. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der SicherungsrechteDer Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt T€ 3.408 (Vorjahr: T€ 3.925). VI. Angaben zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1. Aufgliederung der UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse werden gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 3 HGB wie folgt aufgegliedert:
2. Erläuterung der periodenfremden Aufwendungen und ErträgePeriodenfremde Erträge sind im Wesentlichen durch Erträge von Nebenkosten früherer Jahre und Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen entstanden. Periodenfremde Aufwendungen sind auf Grund von Forderungsverlusten, Buchverlusten aus der Veräußerung von Anlagegegenständen und Einstellungen in die Wertberichtigungen entstanden. 3. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher BedeutungDie Gesellschaft hat in Erwartung drohender Verluste aus nicht kündbaren Mietverträgen mit Betriebspflicht eine Rückstellung in Höhe von T€ 833 gebildet. 4. Gewinne bzw. Verluste aus WährungsumrechnungDie sonstigen betrieblichen Erträge bzw. Aufwendungen beinhalten Gewinne aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 174 (Vorjahr: T€ 219) bzw. Verluste aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 185 (Vorjahr: T€ 286). VII. Sonstige Angaben1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten ArbeitnehmerDie nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres durchschnittlich im Unternehmen beschäftigt:
2. Namen der Mitglieder des Vorstands und des AufsichtsratsDie folgenden Personen gehörten dem Vorstand an: Jochen Digel, verantwortlich für die Bereiche Rechnungswesen, Logistik, Einkauf und Retail Marc Svojanovsky, verantwortlich für die Bereiche Produkt, Vertrieb und Marketing (01.09.2020 bis 31.07.2021) Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: Rosemarie Finkenbeiner, Nagold, (stellvertretende Vorsitzende), Geschäftsführerin der Finkenbeiner Mode GmbH (bis 22.07.2020) Petra Lorenz, Dipl. Kauffrau, Nagold Hans Digel, Dipl. Kaufmann, Nagold (bis 22.07.2020) Matthias Mey, Geschäftsführer der Mey GmbH & Co. KG, Albstadt (ab 19. Juli 2019) Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Roland Schuler, Consultant, Ammerbuch (Vorsitzender bis Mai 2020) Michael Schlecht, Wirtschaftsprüfer / Steuerberater, Olching (Vorsitzender ab 22.07.2020) 3. Vergütungen der Mitglieder der UnternehmensorganeHinsichtlich der Angaben zu den Gesamtbezügen des Vorstands wird von der Schutzklausel gemäß § 314 Abs. 3 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen für das Geschäftsjahr 2020 T€ 99. 4. Honorar des AbschlussprüfersDas vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 273 und gliedert sich wie folgt:
5. Beschluss zur ErgebnisverwendungIn der Hauptversammlung des Mutterunternehmens wurde der Vorschlag des Vorstands zur Ergebnisverwendung angenommen. Es erfolgt keine Ausschüttung. Unterschrift der Geschäftsführung
Nagold, den 25. Oktober 2021 Jochen Digel, Vorstand Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2020
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020
Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten". Jederzeit fällige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden - mangels Vorhandenseins - nicht gekürzt. Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die DIGEL Aktiengesellschaft PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der DIGEL Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 1. Januar 2020, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Januar 2020 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der DIGEL Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2020 bis zum 1. Januar 2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den KonzernlageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des KonzernlageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Pforzheim, 26. Oktober 2021 dhmp
GmbH & Co. KG
Roland Sprinz, Wirtschaftsprüfer Thorsten Bierkamp, Wirtschaftsprüfer DIGEL Aktiengesellschaft, NagoldEinstandserklärung des Mutterunternehmens gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGBDie DIGEL Aktiengesellschaft mit Sitz in Nagold (eingetragen im Amtsgericht Stuttgart im Handelsregister, Abteilung B, unter Nr. 738770) hat sich als Mutterunternehmen gemäß § 264 Abs. 3 Nr. 2 HGB bereiterklärt, für die bis zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2020 eingegangenen Verpflichtungen ihrer im Folgenden aufgeführten Tochterunternehmen im folgenden Geschäftsjahr einzustehen:
DIGEL Aktiengesellschaft Vorstand |
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