Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 7050
Vorher
lichtbasis meissner - spahn gmbh
Eingetragen
20.7.2000
Branche
Herstellung von Lampen und LeuchtenGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
ist der Handel mit Leuchten, Leuchtmitteln und Elektroartikeln.

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Schobert
seit 9.2.2022
Geschäftsführer
Christina Brümmer
seit 9.2.2022
Geschäftsführer
Patrick Häse
seit 9.2.2022
Geschäftsführer
Hans Georg Kabella
seit 9.9.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (5)

NameAnteil
M****** J****
8.99%
D*** L*****
1.56%
J***** M*******
0.56%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lichtbasis Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

lichtbasis GmbH

Estenfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind als Großhändler für professionelle Leuchtmittel und Leuchten tätig und bieten auch komplette Beleuchtungslösungen an.

Zu unseren Kunden zählen Einzelhändler, bedeutende Einzelhandelsketten, Installateure und Onlinehändler.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Marktnachfrage verschiebt sich weiterhin von konventionellen Leuchtmitteln hinzu LED-Leuchtmitteln und LED Leuchten, beschleunigt durch die europäische Gesetzgebung, die die Vermarktung von konventionellen Leuchtmitteln schrittweise untersagt.

Der Rückgang bei den konventionellen Leuchtmitteln ist stärker als der Zuwachs bei LED Leuchten und Leuchtmitteln.

Der Bereich E-Commerce gewinnt weiterhin an Bedeutung. Zudem steigt die Nachfrage nach intelligenten Lichtsteuerungslösungen.

Den veränderten Marktbedingungen begegnen wir indem wir uns zunehmend als Anbieter von Lichtlösungen für den Bereich Shop Retail und Industrie positionieren. Im Großhandelsgeschäft werden wir den Vertrieb mit LED-Leuchtmitteln und OTC Leuchten weiter ausbauen und unsere E-Commerce Aktivitäten verstärken.

2. Geschäftsverlauf und Geschäftsergebnis 2019

Unsere Umsatzerlöse setzen sich aus dem Verkauf an Einzelhändler, Facility Unternehmen, Installateure, Kommunen, Industrie, Retailer sowie aus dem Verkauf an Internetshops zusammen.

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr um T€ 8.791 (-18,4%) gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Hauptursachen hierfür sind die Aufgabe eines Geschäftsbereichs, im zweiten Halbjahr 2018, der sich überwiegend mit dem für uns immer unattraktiver werdenden Ausschreibungsgeschäft beschäftigt hatte sowie der Rückgang der Nachfrage an konventionellen Leuchtmitteln. Dieser Rückgang verlief im Ergebnis planmäßig, so dass wir durch unsere strategische, verstärkte Konzentration auf den Vertrieb von Leuchten vor allem bei Retailern das Rohergebnis (= Umsatzerlöse + andere aktivierte Eigenleistung + sonstige betriebliche Ertäge - Materialaufwand) bei T€ 8.926 halten konnten. Das heißt das Rohergebnis sank gegenüber dem Vorjahr nur unterproportional um -3,5%.

Die Personalaufwendungen sind um T€ 281 (-6,4%) gegenüber dem Vorjahr gesunken. Diese Einsparung ist auf den im 2. Halbjahr 2018 geschlossenen Geschäftsbereich des Ausschreibungsgeschäftes, Personalanpassungen im Logistik- und Verwaltungsbereich sowie Einsparungen im Produktionsbereich Hamburg zurückzuführen. Insgesamt betrugen die Einsparungen rund T€ -750. Demgegenüber stehen Aufwendungen für Abfindungen und Ähnliches in Höhe von T€ 213. Außerdem haben wir in neue Vertriebsmitarbeiter, Lichtplaner und Customer Service investiert (T€ +262), um unser Lichtlösungsgeschäft weiter auszubauen.

Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit konnten wir um rd. T€ -1.286 (23,4%) auf T€ 3.702 senken.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr stark verbessert um T€ 104 auf T€ 260. Neben den gestiegenen Zinsen für Factoring (+T€ 20) haben sich vor allem die Zinserträge gegen verbundene Unternehmen um T€ 243 erhöht.

Das Ergebnis nach Steuern hat sich um T€ 711 gegenüber dem Vorjahr verbessert.

3. Lage des Unternehmens

a. Vermögenslage

Unser langfristig gebundenes Vermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 383 T€ erhöht. Bei den Finanzanlagen erhöhten sich das Mieterdarlehen welches wir im Rahmen eines Sale und Lease back-Vertrages planmäßig erhöhen um T€ 219. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich um Investitionen in unseren Webshop und eine neue ERP-Software.

Die Sachanlagen sind, wie für ein Handelsunternehmen typisch, von untergeordneter Bedeutung.

Der Handelswarenbestand ist gegenüber dem Vorjahr um T€ -96 gesunken. Wir haben den Vorratsbestand der Halbfertigen Produkte unserer Eigenmarken um -486 T€ abgewertet, da wir planen die Eigenproduktion im Laufe 2020 zu schließen.

Die Kundenforderungen der Gesellschaft lagen mit T€ 985 31% unter dem Vorjahr. Bilanziell ausgewiesen wird nur der nicht gefactorte Anteil. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen um T€ 442 auf T€ 2.377 TEUR.

b. Finanzlage

Unsere Finanzlage ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der Cash Flow aus der operativen Tätigkeit betrug für das Geschäftsjahr 2019 T€ 779 (Vorjahr T€ 3.355 inkl. Factoringerlöse aus Erstankauf i.H. v. T€ 3.500).

Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit beinhaltet Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen (Mieterdarlehen) in Höhe von T€ -219, Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ -404 und erhaltene Zinsen von verbundenen Unternehmen i.H.v. T€ 438.

Unsere Kapitalstruktur ist ausgewogen. Der Eigenkapitalanteil beträgt 77,5 %.

c. Ertragslage

Insgesamt ist der Rohertrag (= Umsatzerlöse - Materialaufwand) auf Grund der Umsatzentwicklung nur leicht um 3,1 % zurückgegangen. Die Rohertragsmarge konnte aufgrund des höheren Anteils an Lösungsgeschäften gesteigert werden und verbesserte sich von 18,3% auf 21,7%.

Durch die bereits im Jahr 2018 begonnen Umstrukturierungen und strategische Neuausrichtung konnten wir das EBITDA (= Ergebnis nach Steuer - Zinsen und ähnliche Erträge + Zinsen und ähnliche Aufwendungen + Steuern vom Einkommen und Ertrag + Abschreibungen) im Jahr 2019 um 1.240 T€ auf T€ 1.128 erhöhen. Die EBITDA-Marge belief sich auf 2,9% (Vorjahr -0,2%).

Die dafür notwendigen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen außergewöhnliche Aufwendungen für Abfindungen, Rechtsberatung und ähnliches betrugen T€ 276 (Vorjahr: T€ 926). Das um diese Aufwendungen verbesserte EBITDA belief sich auf T€ 1.404. Die um diese Aufwendungen korrigierte EBITDA-Marge belief sich auf 3,6% (Vorjahr: 1,8%)

In den Personalaufwendungen sind darüber hinaus Aufwendungen für neue Mitarbeiter enthalten (T€ 242). Diese Mitarbeiter sollen uns in den kommenden Jahren dabei unterstützen in unseren strategischen Bereichen weiter zu wachsen.

d. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt von Marktveränderungen geprägt, denen wir uns durch Umstrukturierungen erfolgreich anpassen.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für die interne Unternehmenssteuerung der Gesellschaft im Wesentlichen die Kennzahl "Rohmarge" heran, die wir aus der Warenwirtschaft bezogen auf Kunden / Branche / Produktgruppe und Länder ermitteln. Die Zahl wird für Zwecke der Lageberichtserstattung als Rohertragsentwicklung ausgedrückt.

Zudem werden die finanziellen Kennzahlen Umsatzwachstum und EBITDA-Wachstum genutzt sowie der nichtfinanzielle Leistungsindikator Mitarbeiteranzahl.

5. Vergleich mit Prognose der Vorperiode

Im vorjährigen Lagebericht erwartete die lichtbasis GmbH für 2019 einen Umsatzrückgang von ca. -10%. Der tatsächliche Umsatzrückgang beträgt -18,4%. Dieser Rückgang ist mit 17,3% auf den im Laufe des Geschäftsjahres 2018 geschlossenen Vertriebsbereich der sich mit Ausschreibungen befasst zurückzuführen. Demgegenüber konnten wir das Lösungsgeschäft wie geplant deutlich ausbauen.

Die Rohertragsmarge entwickelte sich aufgrund des hohen Lösungsanteils wie erwartet positiv von 18,3% auf 21,7%.

Die Mitarbeiteranzahl sank im Quartalsdurchschnitt von 68,1 auf 65,8 Vollzeitäquivalente.

IV. Prognosebericht

In den letzten Monaten haben wir unsere strategischen Wachstumsinitiativen erfolgreich weiterverfolgt, die auf eine verstärkte Ausrichtung auf Lichtlösungen vor allem im Bereich Shop Retail abzielt. Für das Geschäftsjahr 2020 gehen wir von einem moderaten Umsatzwachstum von ca. 6% aus. Die für das weitere Wachstum im Lösungsbereich notwendigen Personal- und Sachinvestitionen haben wir vorgenommen. Diese werden voraussichtlich aber erst ab 2021 zu einem nochmals deutlich stärkeren Wachstum führen.

Wir erwarten in den Geschäftsjahren ab 2021 daher ein noch stärkeres Wachstum, da die Anlaufinvestitionen vor allem in Personal dann voll wirksam werden.

Durch die damit einhergehende Veränderung des Produktmixes gehen wir in den folgenden Jahren von einer weiteren, aber moderateren Steigerung der Rohertragsmarge aus.

Insgesamt gehen wir für das Jahr 2020 davon aus, dass wir unsere Ergebnisse weiter verbessern und EBTDA-Margen von 4% bis 7% vom Umsatz erzielen werden.

Da unsere Umstrukturierungsmaßnahmen erfolgreich waren, planen wir auch in 2020 weitere Personalinvestitionen.

Investitionen in das Anlagevermögen sind vor allem im Bereich IT geplant.

Auch zukünftig werden wir in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Gesellschaft hat nur in verhältnismäßig geringem Umfang Währungsrisiken.

Auch zukünftig müssen wir uns in dem wachsenden Wettbewerbsumfeld behaupten.

Auf Grund der zunehmenden Umstellung auf LED-Technologie wird die Nachfrage nach Leuchtmitteln in den folgenden Jahren immer mehr zurückgehen. Diesem Trend wirken wir mit einer erhöhten Fokussierung auf den Vertrieb von Lichtlösungen entgegen.

Beschaffungsmarktrisiken ergeben sich insbesondere aus den Lieferversorgungsrisiken der Lieferanten sowie dem Marktpreisrisiko.

Um den Risiken auf dem Beschaffungsmärkten zu begegnen, stehen wir mit unseren Schlüssellieferanten in intensiven Kontakt, führen Einkaufsverhandlungen und betreiben laufend Marktbeobachtung.

Durch laufende Optimierung des Verkaufsprozesses und Marktanalysen stellen wir uns aktiv dem Wettbewerb und dem damit einhergehenden Preisdruck.

Informationstechnische Risiken spielen bei der Abwicklung von Geschäftsprozessen eine immer wichtigere Rolle. Die IT-System der lichtbasis GmbH werden laufend hinsichtlich Datensicherheit und Datenschutz geprüft und ggf. erweitert. Die eingesetzten Anlagen entsprechen dem marktüblichen Stand der Technik.

Ein weiteres entscheidendes Risiko ist das Personalrisiko. Der Fachkräftemangel ist insbesondere bei der Besetzung von freien Stellen deutlich zu spüren. Wir begegnen diesem Mangel mit laufenden internen und externen Aus- und Weiterbildungen für unsere Mitarbeiter.

Aufgrund der Finanzierung des Kaufes der Anteile an der lichtbasis GmbH wurde im Juli 2014 ein Konsortialkreditvertrag über 22 Mio. € auf Ebene des Mutterunternehmens, der Lichtbasis Holding GmbH, Estenfeld, abgeschlossen, welchem die lichtbasis GmbH als Kreditnehmer und Garantiegeber beigetreten ist. Die Restdarlehensverbindlichkeit beträgt zum 31. Dezember 2019 5 Mio. €. Eine vorzeitige Kündigung des Konsortialkreditvertrags durch die Kreditgeber ist bei Verletzung der vereinbarten Kennzahlen/-relationen möglich.

Die Liquiditätslage ist als ausreichend zu bezeichnen; es sind keine Engpässe zu erwarten.

2. Chancenbericht

Mit unserer Wachstumsinitiative im Bereich Shop/Retail können wir in den nächsten Jahren wesentliche Marktanteile als Anbieter von Beleuchtungslösungen dazu gewinnen. Unsere verstärkten E-Commerce Aktivitäten werden zu einem zusätzlichen Wachstum beitragen.

Den Veränderungen im Markt werden wir weiterhin durch konsequente Kundenorientierung, Flexibilität und Innovationen begegnen. Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Service-Qualität werden auch weiterhin die Zufriedenheit unserer Kunden sicherstellen.

Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf innovative, qualitätsbewusste Produktionsfirmen zurück, mit denen wir langfristige strategische Partnerschaften pflegen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen, dem stagnierenden Preisniveau sowie in dem Preisverfall bei den LED Leuchten. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Der Fortbestand der Gesellschaft wird angenommen und ist gesichert.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen mit stillem Factoring, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen; Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Es besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Inkassobüro, einem Kreditversicherer und einem Factoring-Partner.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein effizientes Mahnwesen sowie eine Kreditversicherung.

VII. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhielt einen Produktionsstandort mit Vertriebsbüro in Hamburg.

 

Estenfeld, 20. Februar 2020

gez. Roland Schmi

Der Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Anlagevermögen 2.423.666,80 2.040.201,44
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 444.019,50 209.959,50
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 51.526,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstände 444.019,50 158.433,50
II. Sachanlagen 273.830,50 343.373,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.896,00 58.521,00
2. technische Anlagen und Maschinen 31.672,50 33.153,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.262,00 251.698,50
III. Finanzanlagen 1.705.816,80 1.486.868,94
B. Umlaufvermögen 14.196.508,65 14.373.522,52
I. Vorräte 5.342.697,78 5.438.400,06
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.720.319,06 8.932.077,52
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.675.497,62 6.359.532,23
2. übrige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.044.821,44 2.572.545,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 10.704,00 10.704,00
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 133.491,81 3.044,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.326,77 17.577,49
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.646.502,22 16.431.301,45

Passiva

   
31.12.2019
EUR
31.12.2018
EUR
A. Eigenkapital 12.900.096,53 12.900.096,53
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 485.304,01 485.304,01
III. Gewinnrücklagen 6.693,14 6.693,14
IV. Gewinnvortrag 12.308.099,38 12.308.099,38
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00
B. Rückstellungen 662.963,63 1.242.949,41
C. Verbindlichkeiten 3.083.442,06 2.288.255,51
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 597.250,19 269.255,34
2. übrige Verbindlichkeiten 2.486.191,87 2.019.000,17
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.646.502,22 16.431.301,45

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2019 - 31.12.2019
EUR
1.1.2018 - 31.12.2018
EUR
1. Rohergebnis 8.925.772,97 9.252.911,18
2. Personalaufwand 4.095.537,70 4.376.971,10
a) Löhne und Gehälter 3.429.742,76 3.666.543,12
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 665.794,94 710.427,98
davon für Altersversorgung 30.510,94 59.851,49
3. Abschreibungen 773.715,37 141.343,02
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 287.669,38 141.343,02
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 486.045,99 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.702.231,64 4.987.883,37
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 48,25
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 437.646,95 195.571,18
davon aus verbundenen Unternehmen 437.413,03 194.155,51
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 177.281,52 38.662,74
7. Ergebnis nach Steuern 614.653,69 -96.377,87
8. sonstige Steuern 29.282,69 20.787,23
9. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 117.165,10
10. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 585.371,00 0,00
11. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der lichtbasis GmbH (Gesellschaft) wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde ansonsten unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschuss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurde von den größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB Gebrauch gemacht. Bei der Offenlegung werden die Erleichterungen gem. § 327 HGB in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten nach § 255 Abs. 2a Satz 1 i.V.m. Abs. 2 HGB, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. Die nach § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB geschätzten Nutzungsdauern betragen 5 Jahre.

Im Geschäftsjahr 2019 sind Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von T€ 3,8 angefallen. Davon entfallen T€ 3,8 auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens.

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 5 Jahren.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen zwischen zwei und 40 Jahren.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 800,00 € wurden aus Vereinfachungsgründen entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Herstellungskosten der selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände sowie selbst erstellten Sachanlagen enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit sie durch die Herstellung veranlasst sind. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Verzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Wurden in Vorjahren außerplanmäßige Wertminderungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung. Diese ist auf die fortgeschriebenen Anschaffungskosten begrenzt.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs.1 Satz 1 HGB) unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Die Steigerungen betreffen ausschließlich Zuführungen im Rahmen eines Immobilien-Leasings in der Sonderform des Mieterdarlehens.

Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die voraussichtlichen Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag niedriger waren wurden diese angesetzt. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten wurde das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewandt (§ 256 HGB). Reduziert sich der Einkaufspreis bei in Fremdwährung eingekauften Waren auf Grund des Referenzkurses zum Jahresende, wird der niedrigere Einkaufspreis für die Bewertung herangezogen.

Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkten Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die fertigungsbezogenen Abschreibungen einbezogen. Soweit die erzielbaren Verkaufserlöse abzüglich der noch anfallenden Vertriebs- und Verwaltungskosten niedriger sind, werden diese angesetzt. Für schwergängige bzw. obsolete Erzeugnisse wurden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Wertansätze entsprechen dem Niederstwertprinzip.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Nennwerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Gesellschafter sowie sonstige Vermögensgegenstände werden, soweit vorhanden, zu Nennwerten angesetzt.

Latente Steuern entstehen bei der Gesellschaft aufgrund der ertragsteuerlichen Organschaft mit der Lichtbasis Holding GmbH nicht.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2019 ist nachfolgend dargestellt.

Angabe zu Forderungen

Die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter wurden, soweit möglich, gem. § 387 BGB in der Bilanz zusammengefasst und als Forderungsposten ausgewiesen. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen gegen Gesellschafter.

Angabe zu Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben, ebenso wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen unterliegen die Waren dem branchenüblichen Eigentumsvorbehalt.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten existieren Eventualverbindlichkeiten in Höhe von T€ 7,0 (Vorjahr: T€ 7,0) für die Inanspruchnahme von Avalkrediten.

Die Geschäftsführung schätzt das Risiko der Inanspruchnahme als gering ein.

Zum Abschlussstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus Schuldbeitritt und Bestellung von Sicherheiten für Darlehen des Mutterunternehmens in Höhe von T€ 5.284,2

Mit der Inanspruchnahme des Schuldbeitritts sowie der Sicherheiten ist nicht zu rechnen, da die zugrundeliegenden Darlehen von den Darlehensnehmern voraussichtlich erfüllt werden können.

Sonstigen finanziellen Verpflichtungen und nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

(1) Leasingverträge für Geschäftsfahrzeuge und für Betriebs- und Geschäftsausstattung mit jährlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 119 (Vorjahr: T€ 224), § 285 Abs. 1 Nr. 3a HGB.

Fällig 2020: T€ 38

Fällig 2021 und später: T€ 81

(2) Miete für Büros/ Niederlassungen mit jährlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 19 (Vorjahr: T€ 74).

Fällig 2020 T€ 19

Fällig 2021 und später T€ 0

Die Gesellschaft hat zur Verbesserung der Liquiditätssituation für das Objekt in Estenfeld, Sieboldstrasse 1 einen Mietvertrag mit 30-jähriger Laufzeit und mit einer Kaufoption zum 30.06.2022 (1. Ausübungszeitpunkt nach 15 Jahren) bzw. 30.06.2037 (2. Ausübungszeitpunkt nach 30 Jahren) abgeschlossen. Gegenstand des Vertrags ist der Neubau eines Bürogebäudes mit Logistikhalle und Hausmeisterwohnung am Sitz der Gesellschaft. Das bestehende Objekt in Estenfeld wurde um eine Lagerhalle erweitert. Die Bedingungen des vorgenannten Mietvertrages bleiben unverändert bestehen. Die in diesem Zusammenhang entstehenden finanziellen Verpflichtungen (insb. Leasingrate und Einzahlungen in das Mieterdarlehen) führen bis zum Ausübungszeitpunkt zu folgenden Verpflichtungen:

Fällig 2020: T€ 343

Fällig 2021 und später: T€ 515

Vorteile, die zu der Entscheidung zur Durchführung bzw. Beibehaltung dieser Geschäfte geführt haben, sind hauptsächlich in der für die Gesellschaft fehlenden Kapitalbindung bei der Beschaffung des betriebsnotwendigen Anlagevermögens zu sehen. Darüber hinaus ergeben sich durch die Leasingfinanzierung für die Gesellschaft kein Verwertungsrisiko und die Möglichkeit der kurzfristigen Sicherung des aktuellen technischen Entwicklungsstandes.

Risiken könnten durch den Abschluss teurerer Anschlussverträge nach dem Auslaufen dieser Verträge entstehen.

Die Gesellschaft nutzt Factoring als Absatzfinanzierungsinstrument. Factoring wird zur Verbesserung der Liquidität und der Übernahme des Ausfallrisikos genutzt. Risiken bestehen in den Kosten für die Refinanzierung und die Übernahme des Ausfallrisikos. Der Geamtbetrag der angekauften Forderungen beläuft sich zum 31.12.2019 auf T€ 3.224,0.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Sachanlagevermögen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von T€ 43,9 vorgenommen.

Erläuterung von Erträgen und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 309,9 enthalten. Diese betreffen Aufwendungen zum Aufbau der Lichtplanung i. H. v. T€ 32,8 welche im ersten Quartal 2019 angefallen sind, Aufwendungen aufgrund Personalrestrukturierung i. H. v. T€ 214,4 sowie aus Finanzierungsberatung i. H. v. T€ 62,7. Die Personalaufwendungen sind im Posten Löhne und Gehälter und die Beratungsleistungen und Aufwendungen zum Aufbau der Lichtplanung im Posten sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst.

Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens in Höhe von T€ 486,0 vorgenommen, welche in ihrer Größenordnung wie auch Bedeutung außergewöhnlich sind. Der Ausweis erfolgt unter dem entsprechenden gesonderten Posten in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Abschreibungen sind auf die in 2019 beschossene Standortschließung in Hamburg zurückzuführen.

Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses

Die Gesellschaft hat am 25.11.2014 mit der Lichtbasis Holding GmbH mit dem Sitz in Estenfeld einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung ab dem 01.01.2015 geschlossen.

Sonstige Pflichtangaben

Gesellschaftsrechtliche Angaben

Die lichtbasis GmbH ist bei dem Amtsgericht Würzburg in der Abteilung B unter der Handelsregisternummer 7050 registriert.

Namen der Geschäftsführer

Geschäftsführer des Unternehmens ist:

Geschäftsführer: Roland Schmider ausgeübter Beruf: Management Consultant

Im Übrigen wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Konzernzugehörigkeit

Die lichtbasis GmbH wurde in den Konzernabschluss der Lichtbasis Holding GmbH mit Sitz in 97230 Estenfeld einbezogen.

Die Lichtbasis Holding GmbH stellt einen Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Konzernkreis auf, welcher im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 70 Vollzeitäquivalente beschäftigt (§ 285 Satz 1 Nr. 7 HGB). Die Angaben der Arbeitnehmerzahl wurden entsprechend den Vorschriften des § 267 Abs. 5 HGB ermittelt.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 66
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 8
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 74

Größenabhängige Erleichterungen bei der Offenlegung

Bei der Offenlegung des Jahresabschlusses macht die Gesellschaft von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften Gebrauch (§ 327 HGB).

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Estenfeld, 20. Februar 2020

gez. Roland Schmi

Der Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 53.311,57 3.803,00 0,00 57.114,57
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstänge 308.567,55 440.759,06 68.109,90 681.216,71
  361.879,12 444.562,06 68.109,90 738.331,28
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 256.380,99 0,00 3.447,54 252.933,45
2. technische Anlagen und Maschinen 103.836,55 7.746,90 10.200,00 101.383,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.140.163,74 8.241,42 165.617,77 982.787,39
  1.500.381,28 15.988,32 179.265,31 1.337.104,29
III. Finanzanlagen 1.486.868,94 218.947,86 0,00 1.705.816,80
  3.349.129,34 679.498,24 247.375,21 3.781.252,37
Abschreibungen
Stand 01.01.2019
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2019
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.785,57 55.329,00 0,00 57.114,57
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstänge 150.134,05 155.164,56 68.101,40 237.197,21
  151.919,62 210.493,56 68.101,40 294.311,78
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 197.859,99 11.525,00 3.347,54 206.037,45
2. technische Anlagen und Maschinen 70.683,05 8.376,90 9.349,00 69.710,95
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 888.465,24 57.273,92 158.213,77 787.525,39
  1.157.008,28 77.175,82 170.910,31 1.063.273,79
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.308.927,90 287.669,38 239.011,71 1.357.585,57
Buchwert
Buchwert 31.12.2019
EUR
Vorjahr 31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 51.526,00
2. übrige immaterielle Vermögensgegenstänge 444.019,50 158.433,50
  444.019,50 209.959,50
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 46.896,00 58.521,00
2. technische Anlagen und Maschinen 31.672,50 33.153,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.262,00 251.698,50
  273.830,50 343.373,00
III. Finanzanlagen 1.705.816,80 1.486.868,94
  2.423.666,80 2.040.201,44

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.03.2020 festgestellt.

Bescheinigungstext

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss wurde von uns erstellt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir mit Datum vom 27. Februar 2020 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die lichtbasis GmbH, Estenfeld

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der lichtbasis GmbH, Estenfeld - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der lichtbasis GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 und

· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Albstadt, den 03. April 2020

RWT Crowe GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Markus Scheurer, Wirtschaftsprüfer

gez. Thomas Eberhardt, Wirtschaftsprüfer

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