Hedwig Arnold Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claudia Tyralla seit 25.6.2012 | Geschäftsführer |
Hedwig Arnold seit 12.7.2002 | Prokura |
Thomas Arnold seit 12.7.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hermann Arnold GmbHHösbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 20231) Grundlage des Unternehmens Die Hermann Arnold GmbH, Hösbach, betreibt als Vertragshändler der BMW Group den Handel von Kraftfahrzeugen der Marken BMW, BMW M, BMW i und MINIL. Entsprechend umfasst das Geschäftsfeld die Vermarktung von Neu- und Vorführfahrzeugen, sowie gebrauchten Automobilen aller Marken. Weitere Umsatzsegmente liegen im Ersatzteil- u. Zubehörhandel dieser Marken, sowie im Serviceleistungsbereich des Werkstattgeschäftes. Zum familiengeführten Unternehmen zählten Iim Berichtszeitraum 2023 die Standorte Hösbach, Aschaffenburg und Alzenau. Im Bereich Forschung und Entwicklung ist unsere Gesellschaft nicht tätig. 2) Darstellung des Geschäftsverlaufs 2.1 Gesamtwirtschaftliche Situationen Fortwährende globale Herausforderungen, wie der starke Wettbewerb, die Volatilität der Märkte, geopolitische Spannungen durch Konflikte/Kriege, steigende Energiepreise, hohe Inflation, steigendes Zinsniveau und damit verbundenes, belastetes Konsumverhalten - "neue Trends im Umfeld" - all das gehört für uns nach heutiger Sicht zum täglichen Handeln. Die Welt um uns verändert sich und Unternehmen sehen sich immer mehr in der Verantwortung, diese positiv mitzugestalten. Nachfolgende Generationen sind mehr denn je auf individuelle nachhaltige Mobilität angewiesen. Die Mobilität der Menschen bleibt für viele ein Grundbedürfnis. Zusammenfassend eine tragende Säule dynamischer Volkswirtschaften. Rückblickend auf das Wirtschaftsjahr 2023, erlebte die Weltwirtschaft wiederholt ein außergewöhnliches, anstrengendes Jahr, das zwar noch im Zeichen der positiven Aufholeffekte der Corona-Pandemie stand, jedoch mit den Folgen/Auswirkungen und Unsicherheiten des Ukraine-Krieges und den Eskalationen im Nahen Osten zu kämpfen hatte. Zudem heizten die Konflikte die Inflation durch steigende Energiepreise, hohe Zinsen weiter an und beeinflussten damit das private Konsumverhalten und unternehmerische Investitionsvorhaben. Im Berichtsjahr 2023 entspannten sich die Probleme der Rohstoffbeschaffung für die globale Wirtschaft und Industrie. In der Automobilebranche verbesserte sich die anstrengende Situation der Produktionen, so dass das Jahr 2023 eine bessere Verfügbarkeit an Neu- und Gebrauchtfahrzeugen, hohe Auftragsbestände und positive Volumenentwicklungen vorweisen konnte. Die Arbeitslosenquoten sind weltweit geschätzt auf 5,0 % gesunken (Vorjahr: 5,3 %). Regierungen einzelner Länder entwickelten weiterhin Konjunkturpakete zur Stabilisierung der Wirtschaft, allerdings führten die Hilfsprogramme zu einem deutlichen Anstieg der Staatsausgaben im Jahr 2023 und damit ZU einer weitaus höheren Schuldenquote in den einzelnen Ländern. Die Weltwirtschaft erlebte im Berichtsjahr 2023 ein Plus von 3,1 % (2022: + 3,5 % - 2021: + 6,2 %) des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP). Diese positiven Entwicklungen ließen sich ungeachtet der schwierigen Rahmenbedingungen auch bei den G-7-Staaten bzw. in den drei großen Regionen - Europa, - USA und China nur differenziert beobachten. In der Eurozone lag das Wachstum im Jahr 2023 wegen der hohen Inflationsraten und sinkenden Nachfrage bei 0,5 %. In Deutschland war mit einem Minus von 0,3 % ein Sschrumpfendes BIP zu verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt fie! damit niedriger als In anderen europäischen Ländern aus. Zu dieser Entwicklung trugen neben den steigenden Preisen auch die rückläufige Exportnachfrage und niedrige Investitionen aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus bei. Die umfassenden geld- und fiskalpolitischen Maßnahmen von 2022 wurden im Jahr 2023 von vielen Staaten fortgeführt. Der weitere Verlauf hängt sowohl von den Entscheidungen der Politik als auch von den Wahrnehmungen auf den Kapitalmärkten ab. Die Inflation hat in den letzten Jahren weltweit für Herausforderungen gesorgt und wird auch in den Wirtschaftsjahren 2024/2025 ein wichtiges Thema bleiben. Höhere Teuerungsraten, gestiegene Zinsen und erhöhte Energiepreise haben das Konsumklima in vielen Märkten belastet. Grundlegend reagierten die Notenbanken in der Geldpolitik weltweit auf diese Konjunkturrisiken, wobei die EZB (Europäische Zentralbank) ihre Geldpolitik im Jahresverlauf 2022 deutlich straffte. Der Leitzins wurde in mehreren Schritten seit Juli 2022 deutlich angehoben. Änderungen zu einer restriktiven Geldpolitik kündigten die Notenbanken bereits gegen Ende des Jahres 2021 bzw. für 2022 an. Die Konjunkturprognose zur Entwicklung des deutschen Bruttoinlandsproduktes (BIP) lag für 2024 bei einem Minus von 0,2 %. Nach aktueller Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich die Weltwirtschaft 2024 auf 3,2 % und 3,3 % in 2025 abschwächen. Die Entwicklung des deutschen Arbeitsmarktes erwies sich im Berichtsjahr 2023 gemessen am Ausmaß der Belastungen und Unsicherheiten nach wie vor gut. Die Arbeitslosenquote lag im Jahresdurchschnitt für 2023 bei 5,7/ % und im Vorjahr 2022 bei 5,3 %, wobei vereinzelt noch bestehende Kurzarbeiterprogramme entgegenwirken konnten. Im Jahr 2024, betrug die Arbeitslosenquote rund 6,0 %. 2.2 Branchensituationen Das Jahr 2023 zeichnete sich durch ein krisengeprägtes, volatiles Geschäftsumfeld aus, das von zunehmenden geopolitischen Spannungen geprägt war. Zudem zeigten sich Inflation, steigende Energiepreise und deren Auswirkungen in 2023 für den deutschen Automobilmarkt und damit die gesamte Automobilbranche noch immer herausfordernd. Gemäß Kraftfahrtbundesamt wurden 2023 in Deutschland insgesamt 2,84 Mio. (Vorjahr: 2,65 Mio.) PKW-Neufahrzeuge zugelassen. Dies entspricht einer Zunahme um +7,3 % gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil an dieselbetriebenen PKW wies in der Jahresbilanz 17,1 % auf (Vorjahr 17,8 %); der Anteil an benzinbetriebenen PKW (34,4 %) lag über dem Vorjahresniveau (32,6 %). Der Anteil neu zugelassener Plug-in-Hybridfahrzeuge sank auf 6,2 % (Vorjahr: 13,7 %). Elektrofahrzeuge konnten einen Anteil von 18,4 % (Vorjahr: 17,7 %) aufweisen. Die Co2 - Emission der PKW stieg durchschnittlich um 4,9 % auf 114,9 g/km (Vorjahr: 109,6 g/km). Positiv unterstützend zeigte sich auch der Mmögliche Umweltbonus für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybridfahrzeuge durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Ab 01.01.2023 bis einschließlich 17. Dezember 2023 wurden nur noch rein elektrisch fahrende Fahrzeuge gefördert. Ungeachtet der instabilen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen blickt die BMW Group insgesamt auf einen positiven Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zurück. Im Berichtsjahr 2023 konnten weltweit Iinsgesamt 2.554.183 Automobile der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce an Kunden übergeben werden (2022: 2.399.632 Automobile). Die Auslieferungen lagen somit solide mit einem Plus von 6,4 % über dem Vorjahrswert. Die Elektromobilität gewinnt für die Marken BMW und MINI weiterhin stark an Bedeutung. Mit insgesamt 565.875 Fahrzeugen legten die Auslieferungen im Berichtsjahr deutlich um 30,4 % zu (2022: 433.792). Der Anteil vollelektrischer Automobile an den Auslieferungen erhöhte sich im Jahr 2023 auf 14,7 % (2022: 9,0 %). Das Konzernergebnis vor Steuern der BMW Group lag im Jahr 2023 mit 17.096 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert von 2022: 23.509 Mio. € und erreichte damit die prognostizierten Erwartungen. Die durchschnittliche Umsatzrendite der BMW - Vertragshändler in Deutschland liegt im Gruppenvergleich des Berichtsjahres bei 2,2 %. 2.3 Absatz Die Firma Hermann Arnold GmbH blickte auf ein herausforderndes, aber dennoch erfolgreiches Jahr 2023 zurück. Trotz schwieriger politischer und gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen (Energiepolitik, Inflation, Kriege) konnte sich das Unternehmen im Wettbewerbsumfeld gut behaupten und einen insgesamt positiven Geschäftsverlauf vorweisen. Die vielschichtigen Aufgaben haben das Unternehmen noch resilienter gemacht. Die im Lagebericht 2022 beschriebenen Prognosen für den Berichtszeitraum 2023 erwiesen sich als korrekt und konnten teilweise im positiven Sinne übertroffen werden. Unterstützungsprogramme der Regierung, wie z. B. (BAFA) Umweltbonus für neue Elektrofahrzeuge wurden noch bis zum 17. Dezember 2023 gefördert. Die Entspannung bzw. verbesserte Versorgungssituation an Rohstoffen für Produktionen, der damit verbundenen Verfügbarkeit und eine gute Preispolitik auf den Neu- und Gebrauchtwagenmärkten begünstigte, trotz höherer Kostenbelastungen den Absatz an Fahrzeugen. Unverändert entschied sich auch im Jahr 2023 eine Vielzahl von Kunden für den Kauf von Jungen gebrauchten Automobilen, wodurch unsere Strategie "Niedrige Standtage" bei Fahrzeugen mehr als aufging. Der Servicebereich, wie auch der Absatz im After-Sales-Bereich entwickelte sich ebenfalls positiver als erwartet und stellt einen wesentlichen Erfolgsfaktor dar. Die Firma Hermann Arnold GmbH erreichte mit ihren Standorten Hösbach, Aschaffenburg und Alzenau, trotz schwierigen Marktverhältnissen gute Kennzahlen im Geschäftsjahr 2023 und solide Ergebnisse im Umsatz und Ertrag. Insgesamt erwirtschaftet die Gesellschaft 2023 einen Umsatz von 96.381 T€ (Vorjahr: 87.084 T€). Langfristiges Denken und verantwortungsvolles Handeln bilden die Basis für unseren wirtschaftlichen Erfolg und gehören zum unternehmerischen Selbstverständnis der Firma Hermann Arnold GmbH. Die Steigerung und das Erreichen von 100 %iger nachhaltiger Kundenzufriedenheit wird hierbei einer zentralen Bedeutung für alle Absatzbereiche beigemessen. Das Unternehmen - Hermann Arnold GmbH - bekennt sich in seiner Unternehmensstrategie unverändert zur Ökologischen und sozialen Nachhaltigkeit entlang der gesamten Wertschöpfungskette, sowie zu einer umfassenden Verantwortung zur Schonung von Ressourcen. 2.4 Beschaffung Die Anforderungen 2023 seitens des Herstellers für neue BMW- und MINI-Fahrzeuge, für den Bereich Großkunden BMW- und MINI-Fahrzeuge, sowie gebrauchte Automobile (Junge gebrauchte Automobile) wurden durchweg erfüllt. 2.5 Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen Die Firma Hermann Arnold GmbH übernimmt eine nachhaltige Verantwortung zum Klima- und Umweltschutz. Mit der Umsetzung des "Future Retail-Prozesses" nach den Cl-Vorgaben des Herstellers BMW Group für die Standorte Hösbach und Aschaffenburg und dem nach neuster Technik und Entwicklung gebauten Autohaus in Alzenau konnten wesentliche Schritte nachhaltigen Denkens und Handelns umgesetzt werden. Die Investitionen umfassen ausreichend Parkplätze, Ladestationen für Elektrofahrzeuge, neue Abwassertechnologien durch 95-prozentige Rückgewinnung von Abwasser für Portal- und Räderwaschanlagen, sowie die Installierung von Photovoltaikanlagen (Standorte Alzenau und Hösbach) zur alternativen Energiegewinnung. Anhand vorliegendem Bericht eines - Energieaudits - erfolgte die vollständige Ausstattung bzw. Umrüstung der Standorte auf LED Lampen. Die energetische Sanierung der Heizungsanlage am Standort Hösbach im Jahr 2023 war eine kluge Entscheidung zur Verbesserung der Energieeffizienz. Vorteile dieser Maßnahme überwiegen in der Regel den Aufwand deutlich. Die Renovierung von Sozialräumen in Hösbach und die Ausstattung mit energiesparenden Küchengeräten zur Erneuerung der Arbeitsumgebung, sowie die Neugestaltung der Werkstatt an diesem Standort wurden ebenfalls umgesetzt. Die Anschaffung neuer Telefonanlagen zu einer effizienteren, digitalen Kommunikation an den Standorten Hösbach und Aschaffenburg und High-Power-Charging (HPC) Stationen wurden im Jahr 2023 an allen drei Standorten installiert. Den Investitionen im Sachanlagebereich im Wirtschaftsjahr 2023 i. H. v. 1.688,5 T€ stehen Abgänge i i. H. v. 1.286,50 T€ und Abschreibungen von insgesamt 625,8 T€ gegenüber. Ein wesentlicher Anteil an Neuanschaffungen bezieht sich hierbei auf die Zugänge von Geschäftsfahrzeugen i. H. v. 1.409,6 T€. 2.6 Personal Das Unternehmen beschäftigte in 2023 über alle Standorte hinweg durchschnittlich 193 Mitarbeiter, davon 38 Auszubildende und 37 Aushilfs- bzw. Teilzeitkräfte. 3) Darstellung der Lage bzw. des Geschäftsverlaufs 3.1 Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme beträgt am Bilanzstichtag 34.566,7 T€ (Vorjahr: 29.581,0 T€) und ist somit in Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 um 4.985,7 T€ gestiegen. Der Anstieg der Finanzanlagen auf 846,5 T€ resultiert aus den im Geschäftsjahr 2023 ausgereichten Darlehen. Die Vorräte, insbesondere die Teilbereiche "Bestand Fahrzeuge" erhöhten sich um 3.672,6 T€ auf 13.821,5 T€ und der "Bestand Teile und Tauschteile" verminderte sich um 631,4 T€ auf nunmehr 1.261,3 T€. Insgesamt lag im Geschäftsjahr 2023 der Warenbestand um 3.044,5 T€ über dem Vorjahreswert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 1.388,1 T€ auf 5.861,3 T€. Der Anstieg resultiert insbesondere aus den im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Umsatzerlösen. Auch in den Monaten November und Dezember war der Umsatz deutlich über dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen Vermögensgegenstände sanken im Wesentlichen aufgrund der gegenüber dem Vorjahr fehlenden Forderungen an Lieferanten auf nunmehr 2.120,7 T€ (Vorjahr: 2.628,0 T€). Die liquiden Mittel erhöhten sich um 428,8 T€ auf 8.661,9 T€. Das Eigenkapital erhöhte sich nach Saldierung des erwirtschafteten Jahresüberschusses mit der im - laufenden Wirtschaftsjahr erfolgten Gewinnausschüttung um 414,93 T€ auf 15.158,6 T€. Damit beträgt die Eigenkapitalgqguote zum Geschäftsjahresende 439 % (Vorjahr: 49,8 %) und verschlechterte sich um 5,9 Prozentpunkte. Die Eigenkapitalqguote ist im Branchendurchschnitt deutlich überproportional. Der Rückgang der Eigenkapitalquote ist insbesondere auf den Anstieg der Bilanzsumme zurückzuführen. Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr und beinhalten insbesondere Verpflichtungen aus Leasinggeschäften i. H. v. 1.737,6 T€. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 8.741,2 T€ auf 11.980,4 T€ sowie der Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 124,0 T€ auf 1.536,8 T€ steht im Zusammenhang mit dem Aufbau der Bestände zum Ende des Geschäftsjahres. Folgende Kennzahlen führen zur Verdeutlichung der Vermögens-und Finanzlage:
Die Gesellschaft war in der Lage ihren laufenden finanziellen Verpflichtungen in voller Höhe nachzukommen. Die Kreditlinien waren in jeder Zeit in ausreichendem Maße vorhanden, wurden aber nie in vollem Umfang in Anspruch genommen. Die Finanzierung des Fahrzeugbestandes erfolgte über das laufende Bankkontokorrent und über Lieferantenverbindlichkeiten gegenüber der BMW Group bzw. der BMW Bank, München. Die Anlagezugänge im Berichtsjahr 2023 konnten aus dem laufenden Geschäft finanziert werden. Der betriebsbedingte Cashflow vor Steuern für 2023 beträgt -421 T€; das EBIT beläuft sich auf 2.278,0 T€. Für den negativen Cashflow ist insbesondere der Anstieg des Vorratsvermögen verantwortlich. 3.2 Ertragslage In Anbetracht der im Berichtsjahr 2023 anhaltenden Inflation, der hohen Zinsen, den geopolitische Unsicherheiten und deren Auswirkungen, den staatlichen Hilfemaßnahmen (Umweltbonus usw.) konnten die beschriebenen wirtschaftlichen Prognosen des Lageberichtes 2022 für das Jahr 2023 teilweise im positiven Sinne übertroffen bzw. entsprochen werden. Im Vorführwagen- und Gebrauchtwagensegment ist unsere Strategie, eine Verkürzung der Standtage zu erreichen, wie auch die Umschlagshäufigkeit, auf hohem Niveau zu halten, vollumfänglich aufgegangen. Die vom Hersteller vorgegebenen Planzahlen hinsichtlich des Neufahrzeugverkaufs Im Großkunden- und Businesskundengeschäft, sowie des Gebrauchtfahrzeugverkaufs (z. B. BMW Jungen Gebrauchten Automobilen und MINI Jungen Gebrauchten Automobilen) wurden in vollem Maße erfüllt. Die Planzahlen im Bereich Neuwagen BMW und MINI konnten trotz gezielter Marketingaktionen in Verbindung mit der Ausschöpfung aller Verkaufsfördermaßnahmen des Herstellers, nicht ganz erreicht werden. Im After-Sales-Bereich wurden die Vorgaben der BMW Group erfüllt und entsprechen unseren Erwartungen. Der Bereich Teilevertrieb lag im Rahmen der Planzahlen. Der Standort Alzenau, sowie die Standorte Hösbach und Aschaffenburg konnten im Berichtsjahr gesamthaft im Servicebereich sehr gute Ergebnisse erzielen. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass das Geschäftsjahr 2023 unter Betrachtung aller äußeren Gegebenheiten gut verlaufen ist. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 9.297,7 T€ auf 96.381 '3 T€ (Vorjahr: 87,.083,5 T€) gestiegen. Der Anstieg betrifft insbesondere die Erlöse aus dem Verkauf von Neufahrzeugen und von "Jungen Gebrauchtfahrzeugen" sowie Erlöse aus dem Teileverkauf. Demgegenüber sind die Umsätze aus dem Verkauf von Gebrauchtfahrzeugen zurückgegangen. Der Materialeinsatz veränderte sich im Wesentlichen proportional zum Umsatz und ist um /7.982,0 T€ angestiegen. Der Anstieg der Personalsaufwendungen von 8.208,9 T€ auf 9.078,4 T€ ist insbesondere auf die Anpassung der Entgelte sowie auf die Zahlung der Inflationsausgleichsprämie angestiegen. Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 3.947,6 T€ auf 4.213,6 T€ ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Umsatzerlöse zurückzuführen, wodurch insbesondere die Kosten der Warenabgabe angestiegen sind. Der Anstieg der Zinsaufwendungen ist hauptsächlich auf gestiegene Zinsaufwendungen aus der Finanzierung des Vorratsbestandes zurückzuführen. Das Geschäftsjahr 2023 schloss mit einem Ergebnis nach Ertragsteuern von 1.314,9 T€. Die EBIT-Marge des Unternehmens liegt Ende 2023 bei 24 % (Vorjahr 2,5 %).
3.3 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Zufriedenheit unserer Kunden ist uns sehr wichtig und erhält daher einen besonders hohen Stellenwert. Feedbacks sind wertvolle Erkenntnisse, unseren Service und Verkauf fortwährend zu verbessern. Als Instrument dient hierzu unser eigenes Business Development Center im Kundenbereich. Der Kundenzufriedenheitsindex liegt auf einem guten Niveau. Unsere Mitarbeiter sind die Grundlage für den Erfolg unseres Unternehmens. Ihre fachliche Qualifikation und ihr Engagement zeichnet sie aus. Dafür bieten wir sichere Arbeitsplätze, attraktive Arbeitsbedingungen, sowie umfassende Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Angebote zur Gesundheitsprävention, Team-Events und Betriebsveranstaltungen sind effektive Maßnahmen zur Stärkung der Mitarbeiterbindung. Die Hermann Arnold GmbH bildet aktuell in fast allen Standorten die Ausbildungsberufe Automobilkaufmann/-frau, Fachkraft für Lagerlogistik, KFZMechatroniker/- in, Karosserie- u. Fahrzeugbaumechaniker/-in' Kaufleute für Digitalisierungsmanagement und Kaufleute für IT-System-Management. Die Arbeitsbedingungen werden regelmäßig durch einen externen Arbeitssicherheitsund medizinischen Dienst überwacht. Die Firma Hermann Arnold GmbH erbringt seit Beginn ein hohes gesellschaftliches Engagement im sozialen und kulturelien Umfeld. Entsprechende Marketingkonzepte bilden die Grundlage für eine gerechte, konstante und überlegte Aufteilung unterstützender Maßnahmen, Aktionen und Hilfen. Dies beinhaltet sowohl Spenden an Hilfsorganisationen (Kinderheime, Kindergärten und Schulen), als auch die Unterstützung von Vereinen und kulturellen Veranstaltungen. Mit Wegfall der pandemiebedingten Einschränkungen fanden wieder die jJährlich geplanten regionalen und überregionalen Veranstaltungen statt. Dazu zählten: "Menschwerk Kunstausstellung", Impress Halle Aschaffenburg-Damm - "Berufswege Kompass"; Aschaffenburg - Sponsoring Programm "Hochschule Aschaffenburg, Campus Filmnächte", "Aschaffenburger Citylauf". 3.4 Gesamtaussagen Das Unternehmen befindet sich in einer stabilen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Trotz der von uns bearbeiteten recht schwierigen Geschäftsfelder kann man die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der letzten Jahre als durchaus positiv bezeichnen. Insbesondere ist hervorzuheben, dass es das Unternehmen über Jahre geschafft hat, mitunter auch bei schwieriger werdenden Marktgegebenheiten, relativ gute Ergebnisse zu erwirtschaften. Ziel des Unternehmens ist die Erhaltung und Stärkung der Ertragskraft und der Wettbewerbsfähigkeit, sowie ein gesundes, nachhaltiges und profitables Wachstum, um die Finanzkraft und damit die Stabilität des Unternehmens weiter zu stärken. 4) Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken 4.1 Allgemeine Chancen Die BMW Group ist weltweit einer der erfolgreichsten Hersteller von Premiumfahrzeugen. Daraus erwächst eine besondere Verantwortung. Premium wird immer stärker über Nachhaltigkeit und Effizienz definiert. Nur wer die sich daraus ergebenden Fragen überzeugend beantworten kann, wird dauerhaft am Markt bestehen. Der Strukturwandel in der Automobilbranche stellt uns vor große Herausforderungen. So aktuell die De- und Entkarbonisierung und damit Transformation zu einer Wirtschaft, insbesondere der Energiewirtschaft, die CO 2 Emissionen reduziert und vermeldet, um Klimaziele zu erreichen. In den Modellneuheiten sehen wir positive Impulse und damit Chancen. Die attraktive Modellvielfalt der BMW Group konnte erneut ausgebaut und die Wettbewerbssituation stabilisiert werden. Damit ist auch In Zukunft zu rechnen, denn die Modellpalette geht derzeit in verschiedene Entwicklungsrichtungen (Technologien) und ist somit vielfältiger als noch vor Jahren. Die Firma Hermann Arnold GmbH vermarktet an drei zentralen Standorten im unterfränkischen Raum die Premium Marken BMW und MINI der BMW Group. Unsere Standorte sind gut positioniert, zentral gelegen und damit für einen weiträumigen Kundenbereich zugänglich. "Kundenorientierung im Mittelpunkt des Unternehmens" Der Weg in eine nachhaltige Zukunft führt über neue Antriebstechnologien. Jeder Kunde wählt das Fahrzeugsegment, das zu seinem Lebensumfeld passt. Im Fokus stehen die Herausforderungen auf dem Gebiet verbrauchsoptimierter innovativer Modelle mit Efficient Dynamics als auch die Elektrifizierung und die Digitalisierung, insbesondere die fortschreitende Vernetzung von Daten im Fahrzeug. BMW führt mit Efficient Dynamics, der Entwicklung neuer Verbrennungsmotoren, Hybridisierung und der Elektromobilität seinen Erfolgskurs weiter aus. Die Umsetzung gesetzlicher Rahmenbedingungen, Umweltgesetze und Regulierungsvorhaben zum klimaneutralen Straßenverkehr bleiben mittelfristig auf einem hohen Schwierigkeitsniveau. Mobilität ist Bewegung - Bewegung braucht, Energie und funktionierende Systeme. BMWV verfolgt weiterhin den Kurs zur nachhaltigen Mobilität. Mit dem Produktionsstart der "NEUEN KLASSE" im Jahr 2025/2026 erleben wir eine völlig neue Generation von BMW Modellen - alle rein elektrisch - voll digitalisiert und mit einem klaren Fokus auf Nachhaltigkeit. Der strategische Ausbau bzw. die Professionalisierung unserer Vertriebsmannschaft, sowie der Service- und After-Sales Mitarbeiter, zur MNutzung bestehender Marktchancen, ist Grundlage weiterer Erfolge. Chancen ergeben sich durch die individuelle Ansprache von Kunden über das im Unternehmen fest integrierte Kundenbeziehungsmanagement (RSP-CRM). Aktuell besteht sogar die Möglichkeit über Livestream "Echtzeitübertragung" mit den Supportteams, Servicemobile und dem Kundenservice zu kommunizieren. Personalisierte Mailings eigens gestalteter Newsletter und Social-Media-Plattformen sollen die Kunden enger an die Marken BMW und MINI binden und die Markenloyalität erhöhen. Wir verstehen uns als zuverlässigen und starken Partner der BMW Group und vertrauen auf die Stärken unseres Unternehmens:
4.2 Allgemeine Risiken Risiken zu steuern und Chancen konsequent zu nutzen, ist die Grundlage für den unternehmerischen Erfolg der Firma Hermann Arnold GmbH. Grundlage ist hierfür unser wirksames Risiko- und Chancenmanagement. Risiken sehen wir im weiteren Verlauf in der konjunkturellen und politischen Entwicklung. Der hohe Wettbewerbsdruck und der damit verbundene Preiskampf im Premiumsegment, der den Intrabrand - Wettbewerb zu einer großen Herausforderung werden lässt, ist problematisch. Ebenso wird es durch die Situation auf dem Arbeitsmarkt immer schwieriger, Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Wir investieren daher im großen Umfang in die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern, um sie für die neuen Technologien und Anforderungen zu qualifizieren und übernehmen damit zusätzlich Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen. Die Schaffung von optimalen Arbeitsbedingungen, um qualitativ hochwertige Arbeitsleistungen zu ermöglichen, zählt ebenfalls zu den wichtigen Punkten. Lieferkettenprobleme, eine inzwischen hohe Inflation, steigende Energiekosten, sowie geopolitische Unsicherheiten führen zu schwer verifizierbaren Auswirkungen auf die globale und auf die deutsche Automobilkonjunktur. Da weitere Entwicklungen mit ihren möglichen Konsequenzen im Detail derzeit nur schwer abzusehen sind, sind Aussagen über Veränderungen der Steuerungskennzahlen mit außergewöhnlicher Unsicherheit behaftet. 4.3 Liquiditätsrisiken Der intensive Wettbewerb auf den regionalen und internationalen Automobilmärkten, steigende Personal- und Energiekosten, anhaltende hohe Vorleistungen in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens, führen zu immer stärkeren Herausforderungen. Die Volatilität des Gebrauchtwagenmarktes erfordert eine permanente Bestandskontrolle und ein aktives Gebrauchtwagenmanagement. Ein effizientes Risikomanagement sichert den langfristigen Fortbestand des Unternehmens und unterstützt dabei, kurz- und mittelfristig Unternehmensziele zu erreichen. Als Grundlage dienen unter anderem Daten der aktuellen monatlichen und jährlichen Auswertungen, sowie die entsprechenden Vorjahreszahlen. Es findet ein regeimäßiger Austausch zwischen den Führungskräften und der Geschäftsführung statt. Kontinuierlich festgesetzte Verkäuferbesprechungen gewährleisten die Wiedergabe von relevanten, aktuellen Informationen. Bestehende Risiken aus betrieblichen Aufgabenbereichen bzw. aus Finanzdienstleistungen (Leasingrückläufer) wurden durch Bildung von Rückstellungen ausreichend berücksichtigt. Das Unternehmen hat keine Währungsrisiken. Ausfallrisiken Iim Forderungsbereich wird durch konsequentes Forderungsmanagement entgegengewirkt. Zur Absicherung von Liquiditätsrisiken und zur Aufrechterhaltung Jjederzeitiger Zahlungsfähigkeit werden fortlaufende Liquiditätspläne erstellt, welche permanent den aktuellen Gegebenheiten angepasst werden. Im Teilebereich wurden Warenkreditversicherungen abgeschlossen. Weitere Risiken sind aus der Sicht der derzeitigen Geschäftsentwicklung nicht zu erkennen. Künftige externe Risiken können nicht beurteilt werden. 4.4 Prognosen Auf Händlerebene ist mit stabilen Unternehmensergebnissen für 2024 zu rechnen. Die weiter eskalierenden Konflikte - Russland-Ukraine-Krieg - Spannungen im Nahen Osten, hohe Inflation, hohe Energiepreise und Arbeits- und Fachkräftemangel, Überbürokratisierung' sowie der Strukturwandel in der Automobilbranche stellen Gesellschaften und Unternehmen vor noch nie dagewesene Herausforderungen. Diese Ungewissheit erschwert eine genaue Prognose der Geschäftsentwicklung. Mit Planungsunsicherheit, sowie mit der gebotenen Vorsicht erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen voraussichtlichen Umsatz i. H. v. rd. 98 Mio. €. Es ist weiterhin von einem Anstieg des Anteils an Finanzierungs- und Leasinggeschäften im gesamten Fahrzeugbereich auszugehen. Verbunden mit den Herstellerbanken dient dieses Instrument auch der Förderung von Kundenbindung und Kundenloyalität. Die Geschäftsmodelle im Automobilhande! werden sich durch Onlinehandel und Internet-Portale zukünftig noch stärker entwickeln und auch verändern. Mit den Marken BMW und MINI ist eine erfolgreiche Produktpalette gegeben, die eine erfolgsversprechende Prognose der Geschäftsentwicklung zulässt. Insgesamt sehen wir unsere Unternehmenssituation gegenüber anderen Marken als aussichtsreich. Im Hinblick auf die neuen Modelle des Jahres 2022/2023/2024, wie z. B. die Modellneuheiten MINI Cooper SE, BMW 2er Gran Coupe, BMW X5 xDrive50e, BMW X3 xDrive30e, BMW 4er Cabrio, BMW M3, BMW M3 Touring, BMW M4 und BMW iX, das neue BMW 4er Gran Coupe, BMW i4, BMW 2er Coupe, BMW 2er Active Tourer, der neue BMW X1 und der neue BMW /er; der BMW i7, der BMW iX1, der neue 5er BMW gefolgt von dem vollelektrischen BMW 15, dem BMW 5er Touring, dem BMW i5 Touring, dem SUV-Coupe BMW X2, BMW iX2, der vollelektrische MINI "E"/,SE" und dem neuen elektr. Crossover-Modell "Acemann" usw., sowie der noch bestehenden Modellpalette, ist es durchaus realistisch, positiv in die Zukunft zu blicken. Alle im Vorjahr gegebenen Zukunftsprognosen sind überwiegend eingetreten. 5) Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB Dem Risiko aus Forderungsausfällen wird durch regelmäßige Überprüfung der wesentlichen inländischen Kunden Rechnung getragen. Dies geschieht durch Einholung von Auskünften und Ratings über verschiedene Auskunfteien, aber auch durch interne Überwachungsroutine. Bestehende Verbindlichkeiten werden unter Steuerung der Zahlungsströme und gleichzeitiger Nutzung der Kreditlinien termingerecht ausgeglichen. Der Umgang mit weiteren in $& 289 Abs. 2 Nr. 1b) HGB geschilderten Risiken ist in Tz. 4.3 dieses Lageberichtes geschildert. Kurzhinweise zu bestehenden Zweigniederlassungen und zum Fehlen von Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten ergeben sich aus Tz. 1) dieses Lageberichtes.
Hösbach, den 12. Februar 2025 gez. Claudia Tyralla gez. Thomas Arnold BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023Aktiva
Passiva
AnhangAllgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Hermann Arnold GmbH hat ihren Sitz in Hösbach. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aschaffenburg unter HRB 1315 eingetragen. Einstufung Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Deshalb ist der Jahresabschluss nach § 316 HGB prüfungspflichtig. Rechnungslegung Der Jahresabschluss zum 31.12 .2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Der Ausweis der Vorjahreszahlen erfolgte gem. § 265 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB. Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung, die weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr einen Betrag ausweisen, wurden gem. § 265 Abs . 8 HGB nicht angegeben. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) erstellt. Angaben zur Bilanzierung und zur Bewertung elnschlleßllch der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Angaben der angewandten Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Der Jahresabschluss zum 31 .12.2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert fortgeführt. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Bilanzierungsmethode Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie§ 42 GmbHG, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet. Die Ansatzvorschriften nach den§§ 246 • 251 HGB, modifiziert durch die Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften(§§ 268 - 274 a HGB) wurden beachtet. Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 a HGB aufgestellt. Im Wesentlichen ist hierzu auszuführen: Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für bewegliche Wirtschaftsgüter mit einem Einkaufswert von über 250,00 € bis 1.000,00 € (ohne Umsatzsteuer) wurde ein Sammelposten gebildet, der linear auf 5 Jahre abgeschrieben wird. Bewegliche Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu 250,00 € (ohne Umsatzsteuer) wurden im Zugangsjahr sofort als Aufwand verbucht. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten, ersatzweise zu niedrigeren beizulegenden Werten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf Nennwertbasis gebildet. Aktive latente Steuern wurden nicht angesetzt. Hier wird von dem Wahlrecht des§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Das gezeichnete Kapital und die übrigen Eigenkapitalpositionen sind mit dem Nominalwert angesetzt. Die Rückstellungen wurden für weitere bekannte, betragsmäßig jedoch teilweise ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sie sind so bemessen, dass sie dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrag entsprechen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf Nennwertbasis gebildet. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Entwicklung des Anla gevennögens (§ 284 Abs. 3 HGB ) Zur Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr wird auf den separat dargestellten Anlagespiegel verwiesen (siehe Anlage). Angaben zu den Rückstellun gen für Pensionen (§ 285 Nr. 24 HGB und § 253 Abs. 6 HGB ) Die Pensionsrückstellungen wurden durch einen Versicherungsmathematiker unter Anwendung der Teilwertmethode ermittelt. Felgende Annahmen wurden zugrunde gelegt:
Dieser Betrag unterliegt der Ausschüttungssperre. Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen (§ 285 Nr. 12 HGB) In den sonstigen Rückstellungen sind die folgenden nicht unerheblichen Positionen(> 150.000,00 €) enthalten:
Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte gesichert sind {§ 285 Nr. 1 b, 2 HGB ) Der Gesamtbetrag der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesicherten Verbindlichkeiten gliedert sich wie folgt:
Da der genaue Betrag der an den Warenbezügen, die den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zugrunde liegen, bestehenden Eigentumsvorbehalte nicht mit vertretbarem Aufwand zu ermitteln war, wurde davon ausgegangen, dass der gesamte Bilanzposten mit Eigentumsvorbehalten belastet ist. Angaben nach § 268 Abs. 5 Satz 3 HGB Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von 158.750,70 €, die rechtlich erst nach dem Bilanzstichtag entstehen. Angaben zu außerbilanziellen Geschäften und zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3 und 3a HGB) Es bestehen die folgenden nicht bilanzierten Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage wesentlich sind :
Aufgliederung der Umsatzerlöse (§ 285 Nr. 4 HGB) Die Gesellschaft hat beschlossen, keine Angaben gem. § 285 Nr. 4 HGB zu machen. Sie macht von der Regelung des § 286 Abs. 2 HGB Gebrauch. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben über die Vergütungen an die Mitglieder der Geschäftsführungsorgane (§ 285 Nr. 9 a) und b) HGB) Die Gesellschaft hat beschlossen, keine Angaben gern.§ 285 Nr. 9 a) und b) HGB zu machen. Sie macht von der Regelung des § 286 Abs . 4 HGB Gebrauch. Mitglieder der Geschäftsführung(§ 285 Nr. 10 HGB) Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des§ 181 BGB befreit. Angaben zum Honorar des Abschluss prüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) Das Honorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 22.000,00 €. Es entfällt vollumfänglich auf Prüfungsleistungen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB) Nach dem Abschlussstichtag sind keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft eine i.S.d. § 285 Nr. 33 HGB besondere Bedeutung haben. Vorschlag für die Verwendung des Jahresergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB) Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen .
Hösbach, den 12. Februar 2025 gez. Claudia Tyralla gez. Thomas Arnold ENlWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hermann Arnold GmbH, Hösbach Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hermann Arnold GmbH , Hösbach , - bestehend aus der Bilanz zum 31 . Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hermann Arnold GmbH, Hösbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs . 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses , der den deutschen , für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-. Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentllchen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Be i der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fäh igkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung , Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit. sofern einschlägig , anzugeben . Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich . auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren , sofern dem nicht tatsächliche oder rechttiche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts , der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen we sentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen , und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht. den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahres~ abschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit , aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IOW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte , dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den fur die Üb erwa chung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung rler Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen. einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel lm internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kronberg, den 12 Februar 2025 Spall & Kölsch GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Spall, Wirtschaftsprüfer Kölsch, Wirtschaftsprüfer |
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