umdasch Store Makers Construction GmbH
Lengericher Landstraße 3, 49078 Osnabrück, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Volker Barlag seit 17.3.2022 | Prokura |
Andre Spang seit 17.3.2022 | Geschäftsführer |
Marco Gösling seit 30.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
umdasch Store Makers Neidenstein GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
umdasch Store Makers Construction GmbHOsnabrückJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Die umdasch Store Makers Construction GmbH mit Sitz in Osnabrück ist beim Registergericht Osnabrück unter der Nummer HRB 213062 geführt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben. Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang. Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr In 2023 haben wir die Aufwendungen von bezogenen Projektmanagementkosten den bezogenen Leistungen innerhalb des Materialaufwands zugeordnet. Im Vorjahr waren diese jedoch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten, so dass zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen wie folgt angepasst werden müssten:
In 2022 waren Aufwendungen aus Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Vermögenswirksamen Leistungen von zusammen TEUR 119 in den Sozialabgaben ausgewiesen worden, so dass zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen des Personalaufwands wie folgt angepasst werden müssten:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind auf der Grundlage der Anschaffungskosten bewertet. Die Wertminderungen wurden durch planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Folgende Nutzungsdauern finden Anwendung:
Bei voraussichtlich andauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis der Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die unfertigen Leistungen werden anhand der anfallenden Kosten der Subunternehmer und der projektbezogenen Kosten der eigenen Mitarbeiter bewertet. Die geleisteten Anzahlungen an Lieferanten werden in Höhe der tatsächlich geleisteten Zahlungen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den jeweiligen Nennbeträgen (Nominalwerte) angesetzt. Für Ausfallrisiken und das allgemeine Kreditrisiko sind Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet und aktiv abgesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält nur transitorische Posten im engeren Sinne. Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag gebildet worden und berücksichtigen alle Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Künftige Kosten- und Preissteigerungen werden dabei berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre diskontiert. Aufgrund der Art und Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen sind keine wesentlichen Schätzverfahren erforderlich. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB bewertet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt, der Bestandteil des Anhangs ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 125 (i. Vj. TEUR 44) den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie mit TEUR 651 (i. Vj. TEUR 9.977) den Verrechnungsverkehr mit der umdasch Store Makers Management GmbH, Amstetten/Österreich. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 14) enthalten. Latente Steuern Aufgrund der mit der umdasch Store Makers Germany GmbH bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft entfällt die Angabe zu den latenten Steuern gemäß § 285 Nr. 29 HGB. Stammkapital und Kapitalrücklage Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 27.000,00. Gewinnvortrag/Ergebnisverwendung Die Gesellschaft hat mit der damaligen umdasch Store Makers Neidenstein GmbH (heute umdasch Store Makers Germany GmbH) am 11. November 2019 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der am 10. November 2020 ins Handelsregister der Gesellschaft eingetragen wurde. Der Vertrag ist ab dem Beginn des im Zeitpunkt der Eintragung des Vertrages im Handelsregister laufenden Geschäftsjahres wirksam. Das Jahresergebnis von EUR 3.365.232,69 wurde entsprechend dieses Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags abgeführt und in die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter eingestellt. Der Gewinn des Vorjahres wurde in Höhe von EUR 2.512.873,17 an die Gesellschafterin ausbezahlt und der vor organschaftliche Gewinnvortrag von EUR 181,71 auf neue Rechnung vorgetragen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31. Dezember 2023 vorhandenen Gewinnvortrag von EUR 181,71 auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Beträge für Garantie- und Gewährleistungen, Prämien, Resturlaubsverpflichtungen und Überstundenvergütungen, Bonusgutschriften sowie ausstehende Lieferantenrechnungen. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus dem Liefer- und Leistungsverkehr von TEUR 219 (i. Vj. TEUR 290), aus der Umsatzsteuer TEUR 1.059 (i. Vj. TEUR 915), aus der Gewinnabführung TEUR 3.365 (i. Vj. TEUR 2.513) und aus dem Verrechnungsverkehr mit der umdasch Store Makers Management GmbH, Amstetten/Österreich TEUR 114 (i. Vj. TEUR 109). Von den gesamten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter TEUR 4.496 (i. Vj. TEUR 3.508). Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 67 (i. Vj. TEUR 60) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten für die gesamte Laufzeit:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Bruttoumsätze nach Tätigkeitsbereichen und nach geografisch bestimmten Märkten:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne mit EUR 248,69 (i. Vj. EUR 40,30). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste mit EUR 742,32 (i. Vj. EUR 1.494,63). In den Zinserträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 22) sowie Zinserträge von TEUR 218 (i. Vj. TEUR 26) aus verbundenen Unternehmen enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 6) enthalten. Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
Sonstige Angaben Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar für die Abschlussprüfung beträgt TEUR 28. Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt. Geschäftsführung Geschäftsführer der Gesellschaft sind
Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich. Der Jahresabschluss der umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück, wird in den Konzernabschluss der Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Umdasch Group AG ist nach den Bestimmungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches (UGB) aufgestellt. Die Bestimmungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen im Wesentlichen denen des deutschen Handelsgesetzbuches. Der Konzernabschluss ist beim österreichischen Firmenbuchgericht am Sitz der Umdasch Group AG offengelegt. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die hier nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.
Osnabrück, den 27. Februar 2024 umdasch Store Makers Construction GmbH Marco Gösling, Geschäftsführer Andre Spang, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231 Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück, gehört zur weltweit operierenden Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich, die den Konzernabschluss der Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich aufstellt. Die Gesellschaft ist für ihre Kunden in den Branchenkompetenzfeldern Lifestyle Retail, Banken, Real Estate, Hotels sowie der energetischen Sanierung tätig. Mit dieser Organisation kann den Kunden ein internationaler Aktionsradius geboten werden. Es wurde zum 1. Januar 2019 die Gesellschaftsstruktur in Deutschland verschlankt und im Rahmen dieser Umstrukturierung der Bereich Ladenbau in der umdasch Store Makers Neidenstein GmbH und der Bereich General Contracting in der umdasch Store Makers Construction GmbH gesellschaftsrechtlich eigenständig aufgestellt. Dies erfolgte auch, um beide Bereiche am Markt besser zu positionieren. 1.2 Ziele und Strategien Für die Projekte ihrer Kunden bietet die Gesellschaft das Projektmanagement für den gesamten Bauprozess. Unser Selbstverständnis haben wir wie folgt formuliert: Mit höchster fachlicher Kompetenz und einem umsichtigen Steuerungsgeschick halten die General Contracting-Experten von umdasch alle Gewerke des hochwertigen Innenausbaus im Takt. Unser Expertenteam startet auf Wunsch in der Vorklärungsphase und übernimmt Ihre ganzheitliche Projektplanung und Umsetzung - von Elektroinstallationen, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik bis zu Trockenbau und Beleuchtung. Ganz getreu dem Motto "We take care of everything" 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 2.1.2 Entwicklungen der Branche Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft war in 2022 rückläufig laut Verband Deutsches Baugewerbe. Die Prognose aus dem Vorjahr für 2023 hat sich bestätigt. Es liegt ein nominales Wachstum vor, jedoch wird dies nur durch anhaltende Preissteigerungen erzielt. Das reale Wachstum ist auch in 2023 weiterhin rückläufig. Das Zusammenspiel aus den steigenden Finanzierungskosten und gleichzeitig erhöhten Lebenshaltungskosten führt zu dem anhaltenden Rückgang der Bauinvestitionen. Die Prognose für 2024 sieht vor, dass die Bauwirtschaft das Niveau aus dem Vorjahr halten kann und ein leicht positiver Trend zu erkennen sein wird. Die Entwicklung der Baubranche ist jedoch für die General Construction nicht wesentlich, da wir uns nicht im Hochbau / Neubau von Immobilien befinden. Der Fokus liegt auf Bestandsimmobilien, wo wir im Bereich Innenausbau tätig sind. Daher wird die Entwicklung der Branche nicht näher erläutert. 2.1.3 Unternehmensentwicklung Gegenüber der Planung (-7,2 %) konnten wir das Umsatzziel nicht vollständig erreichen. Dennoch konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr (31,4%) deutlich gesteigert werden. Trotz des geringeren Umsatzes gegenüber der Planung wurde ein deutlich besseres Ergebnis im Bereich des Rohergebnisses (13,2 %) erzielt. Realisiert wurde dies über ein optimales Projektmanagement, was an den verbesserten Deckungsbeiträgen in den ausgeführten Projekten festgemacht werden kann. Somit lag der Materialaufwand sowie der Aufwand für bezogene Leistungen deutlich unter dem Planansatz (-17,0 %). Das EBIT (+7,1%) sowie das Jahresergebnis (+25,2%) haben dadurch gegenüber der Planung einen sehr positiven Verlauf genommen. 2.1.4 Geschäftsverlauf in 2023 Der Umsatzplan 2023, der auf einem ähnlich hohen Niveau der beiden Vorjahre lag, konnte leider nicht vollständig bestätigt werden. Zum einen resultiert die Umsatzreduktion (-3.801 TEUR) aus den nicht vollständig abgeschlossenen Projekten, wodurch nur Teilschlussrechnungen generiert werden konnten. Hierdurch ergeben sie Umsatzverschiebungen, die erst in 2024 zum Tragen kommen. Zum anderen konnte wiederholt das Neukundengeschäft nicht die gesetzten Erwartungen erfüllen. Der geplante Umsatz mit Neukunden konnte nicht erreicht werden, aufgrund der geringeren Anzahl an gewonnenen Projekten. Das im Vorjahr geplante Ergebnis für 2023 von TEUR 2.867 konnte mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 3.365 deutlich übertroffen werden. Zudem liegt eine Verbesserung gegenüber dem geplanten EBIT um TEUR 210 vor. Im Vergleich der Ist-Zahlen 2023 zu 2022 hat sich das Ergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 852 und das EBIT um TEUR 681 verbessert, was den insgesamt positiven Geschäftsverlauf in 2023 verdeutlicht. 2.1.5 Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmenssteuerung erfolgt nach Konzernvorgaben im Rahmen des internen Rechnungswesens. Für das Management stehen vor allem die Umsatzerlöse und das EBIT im Mittelpunkt der eigenen Zielsetzung. 2.1.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Als Dienstleistungsunternehmen stellen unsere motivierten und qualifizierten Mitarbeiter den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator dar. 2.2 Darstellung der Lage der Gesellschaft 2.2.1 Ertragslage Im Anhang geben wir an, dass in 2023 gegenüber dem Vorjahr bei den Material- und Personalaufwendungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Ausweisänderungen gegenüber 2022 vorgenommen wurden und dass zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst werden müssen. Diese erforderlichen Ausweisänderungen für 2022 haben wir in der nachfolgenden Analyse der Ertragslage vorgenommen, so dass die Vergleichbarkeit der Zahlen gegeben ist. Dem deutlichen Umsatzzuwachs um TEUR 11.686 steht eine negative Bestandsveränderung von TEUR 2.785 gegenüber, so dass sich die Gesamtleistung nur um TEUR 8.901 gegenüber dem Vorjahr verbessert hat. Bei gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR -67) hat die Zunahme der Materialaufwendungen um TEUR 6.182 dazu geführt, dass sich das Rohergebnis lediglich um TEUR 2.652 verbessert hat. Die Umsatzsteigerung von 31,4 % hat somit die negativen Veränderungen bei den Bestandsveränderungen und bei den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie den Anstieg der Materialaufwendungen um 22,7 % überkompensiert, so dass sich daraus die Verbesserung des Rohergebnisses um 23,0 % ergibt. Diese positive Entwicklung wird durch die um TEUR 1.331 gestiegenen Personalaufwendungen und die um TEUR 628 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen gemindert. Zu der Zunahme der Personalaufwendungen ist anzumerken, dass im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 neun Personen mehr beschäftigt wurden, so dass sich die Personalaufwendungen pro Mitarbeiter um TEUR 9 und der Umsatz pro Mitarbeiter um TEUR 88 erhöht haben. Hinzu kommen höhere Zinserträge (TEUR 186) sowie höhere Zinsaufwendungen (TEUR 15) und höhere Abschreibungen (TEUR 12), so dass sich insgesamt das Ergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 852 verbessert hat. 2.2.2 Finanzlage Zur Finanzierung bedient sich die Gesellschaft der Eigenmittel sowie der Konzernfinanzierung. Das Working Capital bestehend aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich erhaltener Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lag zum Jahresende bei TEUR 18.449 (i. Vj. TEUR 9.284). Im Geschäftsjahr verfügte die Gesellschaft zum 31.12.2023 über flüssige Mittel (einschließlich Forderungen aus dem Cashpooling) in Höhe von TEUR 652 (i. VJ. TEUR 9.977). Die Forderungen aus dem Cashpooling von TEUR 651 (i. Vj. TEUR 9.977) stellen auch den wesentlichen Teil des Finanzmittelfonds dar. Im Berichtsjahr lag das Investitionsvolumen bei TEUR 35. Aufgrund der Unternehmensstruktur gibt es nur einen überschaubaren Investitionsbedarf. Das geplante Investitionsvolumen 2024 beläuft sich auf TEUR 136. Die Investitionstätigkeiten sollen im Rahmen des Cash Pools finanziert werden. Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 2.2.3 Vermögenslage Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der damaligen umdasch Store Makers Neidenstein GmbH, heute umdasch Store Makers Germany GmbH, wird der gesamte Gewinn für 2023 von TEUR 3.365 (i. Vj. TEUR 2.513) an diese abgeführt, so dass das Eigenkapital unverändert TEUR 4.018 beträgt. Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vorjahr um TEUR 506 abgenommen, so dass die Eigenkapitalquote 18,3% (i. Vj. 17,9 %) beträgt. Der Rückgang des Gesamtvermögens resultiert aus den Abnahmen des Anlagevermögens TEUR 27), der Vorräte (TEUR 1.348), und der Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 9.245). Von dem Rückgang der Forderungen an verbundene Unternehmen entfallen TEUR 9.325 auf das Cashpooling, so dass die übrigen Forderungen um TEUR 80 zugenommen haben. Ebenfalls erhöht haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.104), die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 9) und die flüssigen Mittel (TEUR 1). Die Verminderung des Gesamtkapitals steht hauptsächlich mit der Abnahme der sonstigen Rückstellungen (TEUR 489), der erhaltenen Anzahlungen (TEUR 817) und der sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 535) im Zusammenhang. Gegenläufig waren die Erhöhungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 408) und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 927). 2.2.4 Gesamtaussage Zusammenfassend lässt sich daher feststellen, dass der Geschäftsverlauf in Bezug auf den Umsatz sehr zufriedenstellend und die Ertragslage des Jahres 2023 besser als die Planung sowie das Vorjahr war und das Vorjahresergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 852 übertroffen werden konnte. Die deutliche Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.104) sowie die Abnahme der erhaltenen Anzahlungen (TEUR 817) haben zu einer Verschlechterung der Liquiditätslage geführt. So hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus den Kassenbeständen und den Forderungen aus dem Cashpooling um TEUR 9.325 gegenüber dem Vorjahr vermindert. Aufgrund der Finanzierungsstrategie war die umdasch Store Makers Construction GmbH jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig und zeitnah erfüllen zu können. 3 Zukunftsorientierte Angaben 3.1 Prognosebericht Der Start ins Geschäftsjahr 2024 verlief bisher leicht unter unseren Erwartungen, was den zugesicherten Auftragsbestand (47%) betrifft. Dennoch können wir gewichtete Chancen (Potenzielle Aufträge, bewertet mit einer Wahrscheinlichkeit über die Realisierung) im laufenden Jahr mit einem Anteil von 27% vermelden. Somit erreichen wir aktuell einen Umsatz-Forecast von knapp 75% für das gesetzte Ziel von 56.000 TEUR in 2024. Jetzt gilt es die bestehenden Chancen in zugesicherte Aufträge zu wandeln, weiter Neukunden zu gewinnen und die geplanten Projekte mit Hauptkunden umzusetzen. Aufgrund der bestehenden Chancen und des derzeitigen Auftragsbestands gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass wir unser für 2024 geplantes Umsatz- und Ergebnisziel erreichen werden. Die Optimierung der Beschaffungsstruktur und die professionelle Abwicklung von Projekten mit starken Deckungsbeiträgen sind weiterhin die essenziellen Aufgaben für das laufende Geschäftsjahr. Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2024 basiert auf unseren wichtigsten Partnerschaftskunden, Hauptkunden sowie der Gewinnung von Neukunden. Insgesamt erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr Umsatzerlöse von TEUR 56.000 gegenüber der Planung 2023 ist das ein Anstieg von 6,2 %, und im Vergleich zu den Umsatzerlösen aus 2023 eine Steigerung von 14,4 %. Für das laufende Geschäftsjahr planen wir ein positives Rohergebnis von ca. TEUR 13.440, sowie ein EBIT, das um 17,5% über dem des Jahres 2023 liegt. Die angestrebten Investitionen von rund TEUR 136 werden nur zu geringfügigen Veränderungen bei den Abschreibungen führen. Unsere Planung für das Betriebsergebnis 2024 basiert auf einem im Vergleich zum ablaufenden Geschäftsjahr 2023 weiter wachsenden Umsatzvolumen. Grund hierfür ist, dass wir in 2024 mit stabilen Umsätzen unserer Hauptkunden kalkulieren. Zudem wird einen Zuwachs bei Neukunden erwartet. Im Bereich Real Estate wollen wir den Umsatzanteil von 15,0 % in 2023 auf einen Umsatzanteil von 34,0 % in 2024 steigern. Insofern sieht die Planung 2024 ein Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 3.636 vor, dass das aus 2023 um 8,1 % übertrifft. Die Preissteigerungen, als Auswirkungen des Ukrainekriegs, die immer noch auf einem sehr hohen Niveau sind, werden das Geschäft, wie auch in 2023, nicht wesentlich beeinflussen. Aufgrund von Rahmenverträgen mit Lieferanten werden Preissteigerungen abgefedert. Zudem können niederschlagende Preissteigerungen teilweise vollständig oder zumindest bis zu einem bestimmten Grad an die Kunden weiterbelastet werden. Wir gehen weiterhin von der Fortführung der Finanzierung durch den Konzern aus. Bezüglich der vorstehenden Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr ist zu berücksichtigen, dass unsere Planungen auf Erfahrungswerten sowie Annahmen beruhen, sodass es bei den tatsächlichen Ergebnissen zu Abweichungen gegenüber den Planungen kommen kann. Die Planungen sind insofern mit Unsicherheiten behaftet, woraus sich sowohl Chancen als auch Risiken ergeben können. 3.2 Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung 3.2.1 Risikomanagement und Risiken Das Risikomanagement wird auf verschiedenen Ebenen vorgenommen:
Der Verantwortliche für das Managementsystem führt einmal im Jahr interne Audits durch. Hier werden die Verantwortlichen der verschiedenen Bereiche der Gesellschaft interviewt. In den internen Audits werden aktuelle Prozesse hinterfragt, strukturelle Veränderungen in den Bereichen durchgesprochen, das Unternehmensumfeld analysiert, Chancen und Risiken betrachtet etc. Diese Audits werden in Vorbereitung auf ein externes Audit durchgeführt für die Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2015 Im Jahr 2022 wurde ein externes Verlängerungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015 durch die ÖQS/Quality Austria in der umdasch Store Makers Construction GmbH erfolgreich durchgeführt. Hierdurch wurde das Zertifikat bis Juli 2026 verlängert. Der Regelzyklus aufgrund des Gruppenzertifikates der umdasch Store Makers Group sieht nach zwei aufeinanderfolgenden Prüfungsjahren jeweils ein Jahr ohne externe Auditierung vor. Somit ist in 2024 wieder ein Überwachungsaudit fällig, in dem die Funktionalität, Umsetzung und Weiterentwicklung der Prozesse und Abläufe überprüft werden.
3.2.2 Chancen 3.2.2.1 Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken Die Umsatzentwicklung bei unseren Hauptkunden hat sich und wird sich nach unserer Beurteilung auch für das Geschäftsjahr 2024 auf einem stabilen Niveau bewegen. Die Neukundenakquisition war im Geschäftsjahr 2023 nicht sehr erfolgreich, dennoch sind wir optimistisch in 2024 in dem Neukundengeschäft erfolgreicher zu agieren. Ein Teil dieser gewonnenen Neukunden verfügen über das Potential für eine langjährige Zusammenarbeit, was wir als mittelfristige Chance für unser Betriebsergebnis werten. Weitere Projekte sind für das laufende Geschäftsjahr bereits angekündigt. Diesem Trend wird auch in der Planung 2024 Rechnung getragen. 3.2.2.2 Sonstige Chancen und Risiken In der Zusammenarbeit innerhalb der Umdasch Group und der daraus resultierenden Realisierung von Synergieeffekten konnten wir bereits positive Ergebnisse erzielen. Aufgrund der Zusammenarbeit mit der Group Ventures ist ein erstes Projekt im Bereich der energetischen Sanierung als Auftrag angelegt worden, welches bis Ende 2024 durch uns realisiert werden soll. Wir als umdasch Store Makers Construction GmbH haben das Ziel, in dem Markt der energetischen Sanierung weiter einzusteigen. Das Thema Renovierung (z.B. von Wohnblöcken) wird eines der Kernaufgaben im Baugeschäft für die Zukunft sein. Aktuell sind weitere Projekte in der Angebotsphase. 3.2.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken Wir bewegen uns in einem sehr heterogenen Marktumfeld mit sehr vielen Marktteilnehmern. Es wird weiterhin wichtig sein unsere Hauptkunden durch zufriedenstellende Leistungen in den einzelnen Projekten an uns zu binden. Zudem müssen wir unsere Kernkompetenzen weiter herauszuheben und ausbauen, um weitere Kunden generieren zu können. Die Ausrichtung der Vertriebsaktivitäten wird weiterhin auf Kunden nahezu jeder Branche sein, wobei wir den Markt der energetischen Sanierung und Kunden im Bereich Real Estate, neben den Banken, aktuell mehr im Fokus haben. Ziel ist es, dass unabhängiger agiert werden kann und wir die aktuell geringe Anfrage aus dem Bereich Retail, mit einem breit aufgestellten Kundenstamm in verschiedenen Bereichen erfolgreich bewältigen können. Unverändert bleibt das Risiko der Materialverfügbarkeit und der Kostensteigerungen. Um diese Risiken zu minimieren, werden mit Kunden Rahmenpreisverträge über einen festgelegten Zeitraum geschlossen. Es wird eine Preisgleitklausel ausgehandelt, die sich am aktuell gültigen Baupreisindex und der darin erkennbaren Preissteigerung orientiert. Auf der anderen Seite werden Lieferanten preisbindend angefragt. 3.2.4 Zusammenfassung Zusammenfassend stellen wir fest, dass grundsätzlich keine Risiken erkennbar sind, die die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinflussen werden. Allerdings hat ein Kunde Anfang März 2023 einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung (Schutzschirmverfahren) gestellt. Die Ergebnisauswirkung lag bei - 715 TEUR, die als Einzelwertberichtigung in 2023 berücksichtigt wurde. Der Kunde konnte nicht versichert werden und es wurde verpasst, den Zahlungsplan eng mit dem Leistungsstand auf der Baustelle zu verfolgen. Bei zukünftigen Kunden, die nicht versichert werden können, ist ein Zahlungsplan Pflicht. Eine enge Kontrolle zwischen Leistungsstand und erhaltene Zahlungen muss von den Projektbeteiligten gelebt werden. Der Fortbestand der Gesellschaft ist trotz der vorstehend unter der Tz. 3.2.1 aufgeführten Risiken nicht gefährdet. Dabei ist neben unserer eigenen Leistungsstärke, auch der mit der umdasch Store Makers Germany GmbH bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu beachten, wonach etwaige Verluste durch unsere Muttergesellschaft auszugleichen wären.
Osnabrück, den. 27. Februar 2024 umdasch Store Makers Construction GmbH Marco Gösling, Geschäftsführer Andre Spang, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der umdasch Store Makers Construction GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ludwigshafen, den 27. Februar 2024 TST
GmbH
Stastny, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
10 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen