umdasch Store Makers Construction GmbH

Lengericher Landstraße 3, 49078 Osnabrück, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 213062
Vorher
JAS Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
1.9.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBauträger für andere Gebäude und BauwerkeManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Die Übernahme von Beteiligungen sowie deren Verwaltung, insbesondere die Übernahme der Stellung einer persönlich haftenden Gesellschafterin in einer Kommanditgesellschaft (Franz Jonas GmbH & Co. KG), des Weiteren die Planung und Projektabwicklung von Innenausbauprojekten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Volker Barlag
seit 17.3.2022
Prokura
Andre Spang
seit 17.3.2022
Geschäftsführer
Marco Gösling
seit 30.1.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
umdasch Store Makers Neidenstein GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

umdasch Store Makers Neidenstein GmbH
Germany
27.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

umdasch Store Makers Construction GmbH

Osnabrück

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene EDV-Software 6.668,00 11.195,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 146.908,00 169.772,00
153.576,00 180.967,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 45.174,70 41.868,58
2. unfertige Leistungen 1.306.176,99 2.765.769,83
3. fertige Leistungen und Waren 402.099,89 490.043,65
4. geleistete Anzahlungen 500.600,83 2.254.052,41 304.406,26 3.602.088,32
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.763.896,31 8.659.808,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 776.573,25 10.021.013,83
3. sonstige Vermögensgegenstände 54.171,16 19.594.640,72 45.414,41 18.726.236,32
III. Flüssige Mittel 665,11 0,00
21.849.358,24 22.328.324,64
22.002.934,24 22.509.291,64

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Kapitalrücklage 3.990.714,80 3.990.714,80
III. Gewinnvortrag 181,71 181,71
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
4.017.896,51 4.017.896,51
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 10.645.104,25 11.134.428,59
10.645.104,25 11.134.428,59
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 138,30 0,00
2. erhaltene Anzahlungen 903.575,87 1.720.584,75
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.664.594,73 1.257.340,67
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.645.540,82 3.717.834,42
5. sonstige Verbindlichkeiten 126.083,76 661.206,70
7.339.933,48 7.356.966,54
22.002.934,24 22.509.291,64

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 48.949.277,85 37.263.024,87
2. Verminderung (im Vorjahr Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen -1.460.678,16 1.324.004,06
3. sonstige betriebliche Erträge 99.272,90 166.020,29
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Waren -4.942.963,39 -2.372.269,73
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -28.453.538,78 -33.396.502,17 -24.452.686,90 -26.824.956,63
5. Rohergebnis 14.191.370,42 11.928.092,59
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.352.344,99 -4.042.994,27
b) soziale Abgaben -970.727,38 -6.323.072,37 -949.241,00 -4.992.235,27
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -62.223,08 -50.101,38
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -4.608.737,22 -4.369.792,34
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 233.638,71 47.621,56
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -55.212,77 -40.139,99
11. Ergebnis nach Steuern 3.375.763,69 2.523.445,17
12. sonstige Steuern -10.531,00 -10.572,00
13. Aufwendungen aus der Ergebnisabführung -3.365.232,69 -2.512.873,17
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Die umdasch Store Makers Construction GmbH mit Sitz in Osnabrück ist beim Registergericht Osnabrück unter der Nummer HRB 213062 geführt.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung von Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Bezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

Soweit ein Wahlrecht für die Darstellung gesetzlich bestimmter Sachverhalte in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang besteht, erfolgen die Angaben in der Regel im Anhang.

Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr

In 2023 haben wir die Aufwendungen von bezogenen Projektmanagementkosten den bezogenen Leistungen innerhalb des Materialaufwands zugeordnet. Im Vorjahr waren diese jedoch in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten, so dass zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen wie folgt angepasst werden müssten:

2022 bisher Umgliederung 2022 neu
TEUR TEUR TEUR
Materialaufwand -26.825 -389 -27.214
Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.370 +389 -3.981

In 2022 waren Aufwendungen aus Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie Vermögenswirksamen Leistungen von zusammen TEUR 119 in den Sozialabgaben ausgewiesen worden, so dass zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen des Personalaufwands wie folgt angepasst werden müssten:

2022 bisher Umgliederung 2022 neu
TEUR TEUR TEUR
a) Löhne und Gehälter --4.043 -119 -4.162
b) soziale Abgaben -949 +119 -830

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind auf der Grundlage der Anschaffungskosten bewertet. Die Wertminderungen wurden durch planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern finden Anwendung:

Nutzungsdauer
Jahre
Immaterielle Vermögensgegenstände 5 bis 7
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4 bis 20

Bei voraussichtlich andauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zum gleitenden Durchschnittspreis der Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Die unfertigen Leistungen werden anhand der anfallenden Kosten der Subunternehmer und der projektbezogenen Kosten der eigenen Mitarbeiter bewertet.

Die geleisteten Anzahlungen an Lieferanten werden in Höhe der tatsächlich geleisteten Zahlungen angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit den jeweiligen Nennbeträgen (Nominalwerte) angesetzt. Für Ausfallrisiken und das allgemeine Kreditrisiko sind Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet und aktiv abgesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält nur transitorische Posten im engeren Sinne.

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag gebildet worden und berücksichtigen alle Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Künftige Kosten- und Preissteigerungen werden dabei berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden, mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre diskontiert. Aufgrund der Art und Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen sind keine wesentlichen Schätzverfahren erforderlich.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Währungsumrechnung

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB bewertet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt, der Bestandteil des Anhangs ist.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen mit TEUR 125 (i. Vj. TEUR 44) den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie mit TEUR 651 (i. Vj. TEUR 9.977) den Verrechnungsverkehr mit der umdasch Store Makers Management GmbH, Amstetten/Österreich. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter von TEUR 2 (i. Vj. TEUR 14) enthalten.

Latente Steuern

Aufgrund der mit der umdasch Store Makers Germany GmbH bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Organschaft entfällt die Angabe zu den latenten Steuern gemäß § 285 Nr. 29 HGB.

Stammkapital und Kapitalrücklage

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert EUR 27.000,00.

Gewinnvortrag/Ergebnisverwendung

Die Gesellschaft hat mit der damaligen umdasch Store Makers Neidenstein GmbH (heute umdasch Store Makers Germany GmbH) am 11. November 2019 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der am 10. November 2020 ins Handelsregister der Gesellschaft eingetragen wurde. Der Vertrag ist ab dem Beginn des im Zeitpunkt der Eintragung des Vertrages im Handelsregister laufenden Geschäftsjahres wirksam.

Das Jahresergebnis von EUR 3.365.232,69 wurde entsprechend dieses Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags abgeführt und in die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter eingestellt. Der Gewinn des Vorjahres wurde in Höhe von EUR 2.512.873,17 an die Gesellschafterin ausbezahlt und der vor organschaftliche Gewinnvortrag von EUR 181,71 auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den zum 31. Dezember 2023 vorhandenen Gewinnvortrag von EUR 181,71 auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Beträge für Garantie- und Gewährleistungen, Prämien, Resturlaubsverpflichtungen und Überstundenvergütungen, Bonusgutschriften sowie ausstehende Lieferantenrechnungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen solche aus dem Liefer- und Leistungsverkehr von TEUR 219 (i. Vj. TEUR 290), aus der Umsatzsteuer TEUR 1.059 (i. Vj. TEUR 915), aus der Gewinnabführung TEUR 3.365 (i. Vj. TEUR 2.513) und aus dem Verrechnungsverkehr mit der umdasch Store Makers Management GmbH, Amstetten/Österreich TEUR 114 (i. Vj. TEUR 109). Von den gesamten Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen auf Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter TEUR 4.496 (i. Vj. TEUR 3.508).

Sonstige Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von TEUR 67 (i. Vj. TEUR 60) enthalten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten für die gesamte Laufzeit:

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Leasingverträgen (Laufzeit 2024 bis 2025) 473 709
- davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 236 (i. Vj. TEUR 199) -
Verpflichtungen aus Mietverträgen (Laufzeit 2024 bis 2035) 3.185 3.433
- davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 299 (i. Vj. TEUR 247) -
davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 2.290 (i. Vj. TEUR 2.480)
- davon innerhalb eines Jahres fällig TEUR 191 (i. Vj. TEUR 191) -
3.658 4.142

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Aufgliederung der Bruttoumsätze nach Tätigkeitsbereichen und nach geografisch bestimmten Märkten:

2023 2022
TEUR % TEUR %
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen
Generalunternehmer Leistungen 42.105 86,0 34.916 93,7
Verkauf 6.003 12,3 2.936 7,9
Sonstige Dienstleistungen 0 0,0 0 0,0
Umsatz mit verbundenen Unternehmen 962 2,0 151 0,4
49.070 100,3 38.003 102,0
abzüglich
Erlösschmälerungen -121 -0,3 -740 -2,0
48.949 100,0 37.263 100,0
Aufgliederung nach geographisch bestimmten Märkten
Inland 48.273 98,6 37.130 99,7
Ausland 797 1,7 873 2,3
49.070 100,3 38.003 102,0
abzüglich
Erlösschmälerungen -121 -0,3 -740 -2,0

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind folgende periodenfremde Erträge enthalten:

2023 2022
TEUR TEUR
Erträge
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 84 68
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen 0 92
Erträge aus Schadensvergütung 8 6
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 1 0
Erträge aus der Ausbuchung von Forderungen 6 0
99 166

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Kursgewinne mit EUR 248,69 (i. Vj. EUR 40,30). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste mit EUR 742,32 (i. Vj. EUR 1.494,63).

In den Zinserträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen von TEUR 16 (i. Vj. TEUR 22) sowie Zinserträge von TEUR 218 (i. Vj. TEUR 26) aus verbundenen Unternehmen enthalten.

In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen an verbundene Unternehmen von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 6) enthalten.

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

2023 2022
Anzahl Anzahl
Männer / Frauen / Divers 77 68
Arbeitnehmer gesamt ohne Geschäftsführung und Auszubildende 77 68

Sonstige Angaben

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Honorar für die Abschlussprüfung beträgt TEUR 28.

Angaben nach § 285 Nr. 21 HGB

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Bedingungen abgewickelt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Herr Marco Gösling, Hasbergen

staatlich geprüfter Hochbautechniker

Herr Andre Spang, Köln

Diplom Betriebswirt

Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft ist ein verbundenes Unternehmen der Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich.

Der Jahresabschluss der umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück, wird in den Konzernabschluss der Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Umdasch Group AG ist nach den Bestimmungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches (UGB) aufgestellt. Die Bestimmungen des österreichischen Unternehmensgesetzbuches zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden entsprechen im Wesentlichen denen des deutschen Handelsgesetzbuches. Der Konzernabschluss ist beim österreichischen Firmenbuchgericht am Sitz der Umdasch Group AG offengelegt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, über die hier nach § 285 Nr. 33 HGB zu berichten wäre, sind nicht eingetreten.

 

Osnabrück, den 27. Februar 2024

umdasch Store Makers Construction GmbH

Marco Gösling, Geschäftsführer

Andre Spang, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück, gehört zur weltweit operierenden Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich, die den Konzernabschluss der Umdasch Group AG, Amstetten/Österreich aufstellt. Die Gesellschaft ist für ihre Kunden in den Branchenkompetenzfeldern Lifestyle Retail, Banken, Real Estate, Hotels sowie der energetischen Sanierung tätig. Mit dieser Organisation kann den Kunden ein internationaler Aktionsradius geboten werden.

Es wurde zum 1. Januar 2019 die Gesellschaftsstruktur in Deutschland verschlankt und im Rahmen dieser Umstrukturierung der Bereich Ladenbau in der umdasch Store Makers Neidenstein GmbH und der Bereich General Contracting in der umdasch Store Makers Construction GmbH gesellschaftsrechtlich eigenständig aufgestellt. Dies erfolgte auch, um beide Bereiche am Markt besser zu positionieren.

1.2 Ziele und Strategien

Für die Projekte ihrer Kunden bietet die Gesellschaft das Projektmanagement für den gesamten Bauprozess.

Unser Selbstverständnis haben wir wie folgt formuliert:

Mit höchster fachlicher Kompetenz und einem umsichtigen Steuerungsgeschick halten die General Contracting-Experten von umdasch alle Gewerke des hochwertigen Innenausbaus im Takt. Unser Expertenteam startet auf Wunsch in der Vorklärungsphase und übernimmt Ihre ganzheitliche Projektplanung und Umsetzung - von Elektroinstallationen, Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik bis zu Trockenbau und Beleuchtung. Ganz getreu dem Motto "We take care of everything"

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

2.1.2 Entwicklungen der Branche

Die Entwicklung der deutschen Bauwirtschaft war in 2022 rückläufig laut Verband Deutsches Baugewerbe. Die Prognose aus dem Vorjahr für 2023 hat sich bestätigt. Es liegt ein nominales Wachstum vor, jedoch wird dies nur durch anhaltende Preissteigerungen erzielt. Das reale Wachstum ist auch in 2023 weiterhin rückläufig. Das Zusammenspiel aus den steigenden Finanzierungskosten und gleichzeitig erhöhten Lebenshaltungskosten führt zu dem anhaltenden Rückgang der Bauinvestitionen.

Die Prognose für 2024 sieht vor, dass die Bauwirtschaft das Niveau aus dem Vorjahr halten kann und ein leicht positiver Trend zu erkennen sein wird.

Die Entwicklung der Baubranche ist jedoch für die General Construction nicht wesentlich, da wir uns nicht im Hochbau / Neubau von Immobilien befinden. Der Fokus liegt auf Bestandsimmobilien, wo wir im Bereich Innenausbau tätig sind. Daher wird die Entwicklung der Branche nicht näher erläutert.

2.1.3 Unternehmensentwicklung

Gegenüber der Planung (-7,2 %) konnten wir das Umsatzziel nicht vollständig erreichen. Dennoch konnten die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr (31,4%) deutlich gesteigert werden.

Trotz des geringeren Umsatzes gegenüber der Planung wurde ein deutlich besseres Ergebnis im Bereich des Rohergebnisses (13,2 %) erzielt. Realisiert wurde dies über ein optimales Projektmanagement, was an den verbesserten Deckungsbeiträgen in den ausgeführten Projekten festgemacht werden kann. Somit lag der Materialaufwand sowie der Aufwand für bezogene Leistungen deutlich unter dem Planansatz (-17,0 %).

Das EBIT (+7,1%) sowie das Jahresergebnis (+25,2%) haben dadurch gegenüber der Planung einen sehr positiven Verlauf genommen.

2.1.4 Geschäftsverlauf in 2023

Der Umsatzplan 2023, der auf einem ähnlich hohen Niveau der beiden Vorjahre lag, konnte leider nicht vollständig bestätigt werden.

Zum einen resultiert die Umsatzreduktion (-3.801 TEUR) aus den nicht vollständig abgeschlossenen Projekten, wodurch nur Teilschlussrechnungen generiert werden konnten. Hierdurch ergeben sie Umsatzverschiebungen, die erst in 2024 zum Tragen kommen.

Zum anderen konnte wiederholt das Neukundengeschäft nicht die gesetzten Erwartungen erfüllen. Der geplante Umsatz mit Neukunden konnte nicht erreicht werden, aufgrund der geringeren Anzahl an gewonnenen Projekten.

Das im Vorjahr geplante Ergebnis für 2023 von TEUR 2.867 konnte mit einem Ergebnis vor Gewinnabführung von TEUR 3.365 deutlich übertroffen werden. Zudem liegt eine Verbesserung gegenüber dem geplanten EBIT um TEUR 210 vor. Im Vergleich der Ist-Zahlen 2023 zu 2022 hat sich das Ergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 852 und das EBIT um TEUR 681 verbessert, was den insgesamt positiven Geschäftsverlauf in 2023 verdeutlicht.

2.1.5 Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmenssteuerung erfolgt nach Konzernvorgaben im Rahmen des internen Rechnungswesens. Für das Management stehen vor allem die Umsatzerlöse und das EBIT im Mittelpunkt der eigenen Zielsetzung.

2.1.6 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Als Dienstleistungsunternehmen stellen unsere motivierten und qualifizierten Mitarbeiter den wesentlichen nichtfinanziellen Leistungsindikator dar.

2.2 Darstellung der Lage der Gesellschaft

2.2.1 Ertragslage

Im Anhang geben wir an, dass in 2023 gegenüber dem Vorjahr bei den Material- und Personalaufwendungen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen Ausweisänderungen gegenüber 2022 vorgenommen wurden und dass zur besseren Vergleichbarkeit die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst werden müssen. Diese erforderlichen Ausweisänderungen für 2022 haben wir in der nachfolgenden Analyse der Ertragslage vorgenommen, so dass die Vergleichbarkeit der Zahlen gegeben ist.

Dem deutlichen Umsatzzuwachs um TEUR 11.686 steht eine negative Bestandsveränderung von TEUR 2.785 gegenüber, so dass sich die Gesamtleistung nur um TEUR 8.901 gegenüber dem Vorjahr verbessert hat. Bei gesunkenen sonstigen betrieblichen Erträgen (TEUR -67) hat die Zunahme der Materialaufwendungen um TEUR 6.182 dazu geführt, dass sich das Rohergebnis lediglich um TEUR 2.652 verbessert hat. Die Umsatzsteigerung von 31,4 % hat somit die negativen Veränderungen bei den Bestandsveränderungen und bei den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie den Anstieg der Materialaufwendungen um 22,7 % überkompensiert, so dass sich daraus die Verbesserung des Rohergebnisses um 23,0 % ergibt.

Diese positive Entwicklung wird durch die um TEUR 1.331 gestiegenen Personalaufwendungen und die um TEUR 628 gestiegenen sonstigen betrieblichen Aufwendungen gemindert. Zu der Zunahme der Personalaufwendungen ist anzumerken, dass im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 neun Personen mehr beschäftigt wurden, so dass sich die Personalaufwendungen pro Mitarbeiter um TEUR 9 und der Umsatz pro Mitarbeiter um TEUR 88 erhöht haben.

Hinzu kommen höhere Zinserträge (TEUR 186) sowie höhere Zinsaufwendungen (TEUR 15) und höhere Abschreibungen (TEUR 12), so dass sich insgesamt das Ergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 852 verbessert hat.

2.2.2 Finanzlage

Zur Finanzierung bedient sich die Gesellschaft der Eigenmittel sowie der Konzernfinanzierung.

Das Working Capital bestehend aus Vorräten, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich erhaltener Anzahlungen sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen lag zum Jahresende bei TEUR 18.449 (i. Vj. TEUR 9.284).

Im Geschäftsjahr verfügte die Gesellschaft zum 31.12.2023 über flüssige Mittel (einschließlich Forderungen aus dem Cashpooling) in Höhe von TEUR 652 (i. VJ. TEUR 9.977). Die Forderungen aus dem Cashpooling von TEUR 651 (i. Vj. TEUR 9.977) stellen auch den wesentlichen Teil des Finanzmittelfonds dar.

Im Berichtsjahr lag das Investitionsvolumen bei TEUR 35. Aufgrund der Unternehmensstruktur gibt es nur einen überschaubaren Investitionsbedarf. Das geplante Investitionsvolumen 2024 beläuft sich auf TEUR 136. Die Investitionstätigkeiten sollen im Rahmen des Cash Pools finanziert werden.

Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

2.2.3 Vermögenslage

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit der damaligen umdasch Store Makers Neidenstein GmbH, heute umdasch Store Makers Germany GmbH, wird der gesamte Gewinn für 2023 von TEUR 3.365 (i. Vj. TEUR 2.513) an diese abgeführt, so dass das Eigenkapital unverändert TEUR 4.018 beträgt. Die Bilanzsumme hat gegenüber dem Vorjahr um TEUR 506 abgenommen, so dass die Eigenkapitalquote 18,3% (i. Vj. 17,9 %) beträgt.

Der Rückgang des Gesamtvermögens resultiert aus den Abnahmen des Anlagevermögens TEUR 27), der Vorräte (TEUR 1.348), und der Forderungen an verbundene Unternehmen (TEUR 9.245). Von dem Rückgang der Forderungen an verbundene Unternehmen entfallen TEUR 9.325 auf das Cashpooling, so dass die übrigen Forderungen um TEUR 80 zugenommen haben. Ebenfalls erhöht haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.104), die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 9) und die flüssigen Mittel (TEUR 1).

Die Verminderung des Gesamtkapitals steht hauptsächlich mit der Abnahme der sonstigen Rückstellungen (TEUR 489), der erhaltenen Anzahlungen (TEUR 817) und der sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 535) im Zusammenhang. Gegenläufig waren die Erhöhungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 408) und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 927).

2.2.4 Gesamtaussage

Zusammenfassend lässt sich daher feststellen, dass der Geschäftsverlauf in Bezug auf den Umsatz sehr zufriedenstellend und die Ertragslage des Jahres 2023 besser als die Planung sowie das Vorjahr war und das Vorjahresergebnis vor Gewinnabführung um TEUR 852 übertroffen werden konnte.

Die deutliche Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 10.104) sowie die Abnahme der erhaltenen Anzahlungen (TEUR 817) haben zu einer Verschlechterung der Liquiditätslage geführt. So hat sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus den Kassenbeständen und den Forderungen aus dem Cashpooling um TEUR 9.325 gegenüber dem Vorjahr vermindert.

Aufgrund der Finanzierungsstrategie war die umdasch Store Makers Construction GmbH jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen vollständig und zeitnah erfüllen zu können.

3 Zukunftsorientierte Angaben

3.1 Prognosebericht

Der Start ins Geschäftsjahr 2024 verlief bisher leicht unter unseren Erwartungen, was den zugesicherten Auftragsbestand (47%) betrifft. Dennoch können wir gewichtete Chancen (Potenzielle Aufträge, bewertet mit einer Wahrscheinlichkeit über die Realisierung) im laufenden Jahr mit einem Anteil von 27% vermelden. Somit erreichen wir aktuell einen Umsatz-Forecast von knapp 75% für das gesetzte Ziel von 56.000 TEUR in 2024. Jetzt gilt es die bestehenden Chancen in zugesicherte Aufträge zu wandeln, weiter Neukunden zu gewinnen und die geplanten Projekte mit Hauptkunden umzusetzen.

Aufgrund der bestehenden Chancen und des derzeitigen Auftragsbestands gehen wir aus heutiger Sicht davon aus, dass wir unser für 2024 geplantes Umsatz- und Ergebnisziel erreichen werden. Die Optimierung der Beschaffungsstruktur und die professionelle Abwicklung von Projekten mit starken Deckungsbeiträgen sind weiterhin die essenziellen Aufgaben für das laufende Geschäftsjahr.

Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr 2024 basiert auf unseren wichtigsten Partnerschaftskunden, Hauptkunden sowie der Gewinnung von Neukunden. Insgesamt erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr Umsatzerlöse von TEUR 56.000 gegenüber der Planung 2023 ist das ein Anstieg von 6,2 %, und im Vergleich zu den Umsatzerlösen aus 2023 eine Steigerung von 14,4 %.

Für das laufende Geschäftsjahr planen wir ein positives Rohergebnis von ca.

TEUR 13.440, sowie ein EBIT, das um 17,5% über dem des Jahres 2023 liegt.

Die angestrebten Investitionen von rund TEUR 136 werden nur zu geringfügigen Veränderungen bei den Abschreibungen führen.

Unsere Planung für das Betriebsergebnis 2024 basiert auf einem im Vergleich zum ablaufenden Geschäftsjahr 2023 weiter wachsenden Umsatzvolumen. Grund hierfür ist, dass wir in 2024 mit stabilen Umsätzen unserer Hauptkunden kalkulieren. Zudem wird einen Zuwachs bei Neukunden erwartet. Im Bereich Real Estate wollen wir den Umsatzanteil von 15,0 % in 2023 auf einen Umsatzanteil von 34,0 % in 2024 steigern.

Insofern sieht die Planung 2024 ein Ergebnis vor Ergebnisabführung von TEUR 3.636 vor, dass das aus 2023 um 8,1 % übertrifft.

Die Preissteigerungen, als Auswirkungen des Ukrainekriegs, die immer noch auf einem sehr hohen Niveau sind, werden das Geschäft, wie auch in 2023, nicht wesentlich beeinflussen. Aufgrund von Rahmenverträgen mit Lieferanten werden Preissteigerungen abgefedert. Zudem können niederschlagende Preissteigerungen teilweise vollständig oder zumindest bis zu einem bestimmten Grad an die Kunden weiterbelastet werden.

Wir gehen weiterhin von der Fortführung der Finanzierung durch den Konzern aus.

Bezüglich der vorstehenden Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr ist zu berücksichtigen, dass unsere Planungen auf Erfahrungswerten sowie Annahmen beruhen, sodass es bei den tatsächlichen Ergebnissen zu Abweichungen gegenüber den Planungen kommen kann. Die Planungen sind insofern mit Unsicherheiten behaftet, woraus sich sowohl Chancen als auch Risiken ergeben können.

3.2 Risiken und Chancen der voraussichtlichen Entwicklung

3.2.1 Risikomanagement und Risiken

Das Risikomanagement wird auf verschiedenen Ebenen vorgenommen:

Es gibt wöchentliche Soll-Ist-Vergleiche der Projekte, die von den Projektleitern abgegeben werden müssen und vom Controlling geprüft werden. Das voraussichtliche Projektergebnis wird dargelegt und auf Plausibilität geprüft.

Zudem werden monatliche Leistungsstands-Meldungen von Projekten von den Projektleitern abgefragt, die uns einen Nachweis erbringen, welche tatsächliche Leistungserbringung zu einem gewissen Zeitpunkt im Jahr vorliegt.

Es gibt außerdem monatliche Review-Termine auf verschiedenen Ebenen (Vorstand vom Umdasch-Konzern, Business-Unit, Geschäftsführung), wo Soll-Ist-Vergleiche vorgenommen sowie aktuelle Themen besprochen werden und festgelegt wird, wer für deren Umsetzung verantwortlich ist.

Der Verantwortliche für das Managementsystem führt einmal im Jahr interne Audits durch. Hier werden die Verantwortlichen der verschiedenen Bereiche der Gesellschaft interviewt. In den internen Audits werden aktuelle Prozesse hinterfragt, strukturelle Veränderungen in den Bereichen durchgesprochen, das Unternehmensumfeld analysiert, Chancen und Risiken betrachtet etc. Diese Audits werden in Vorbereitung auf ein externes Audit durchgeführt für die Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2015

Im Jahr 2022 wurde ein externes Verlängerungsaudit nach DIN EN ISO 9001:2015 durch die ÖQS/Quality Austria in der umdasch Store Makers Construction GmbH erfolgreich durchgeführt. Hierdurch wurde das Zertifikat bis Juli 2026 verlängert. Der Regelzyklus aufgrund des Gruppenzertifikates der umdasch Store Makers Group sieht nach zwei aufeinanderfolgenden Prüfungsjahren jeweils ein Jahr ohne externe Auditierung vor. Somit ist in 2024 wieder ein Überwachungsaudit fällig, in dem die Funktionalität, Umsetzung und Weiterentwicklung der Prozesse und Abläufe überprüft werden.

Wesentliche Risiken Maßnahmen zur Risikominimierung
Insolvenzgefahr - Liquiditätsprüfung der Neukunden - Kreditversicherungen - Zahlungsplan aufstellen in Verbindung mit Leistungsstand auf der Baustelle
Preissteigerungen - Vereinbarung von Preisgleitklauseln mit Kunden - Es wird mit tagesaktuellen Preisen der Nachunternehmer kalkuliert - Vereinbarung mit Nachunternehmer, dass abgegebene Preise bis zur Fertigstellung der Leistung gehalten werden müssen
Zahlung von Vertragsstrafen - Unternehmerisches Risiko - Limit ist bei 5% des Auftragswertes
Schlechtleistung durch Lieferanten - 5% Gewährleistungseinbehalt - Bei Mangel ist der Lieferant verpflichtet nachzubessern
Wegfall von Nachunternehmer - Keine Überzahlungen - Aufbau eines Lieferantenpools, wo fair und korrekt miteinander umgegangen wird - Abrechnung nach Leistung - Wenn Anzahlungsrechnung als Vorauszahlung, dann nur gegen Bürgschaft
Fremdwährungsrisiko - Es wird nur in Euro fakturiert > Kein Risiko
Zinsrisiko - Aufgrund Finanzstruktur kein Risiko - Keine Fremddarlehen, sondern Finanzierung über Cash-Pooling

3.2.2 Chancen

3.2.2.1 Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die Umsatzentwicklung bei unseren Hauptkunden hat sich und wird sich nach unserer Beurteilung auch für das Geschäftsjahr 2024 auf einem stabilen Niveau bewegen. Die Neukundenakquisition war im Geschäftsjahr 2023 nicht sehr erfolgreich, dennoch sind wir optimistisch in 2024 in dem Neukundengeschäft erfolgreicher zu agieren. Ein Teil dieser gewonnenen Neukunden verfügen über das Potential für eine langjährige Zusammenarbeit, was wir als mittelfristige Chance für unser Betriebsergebnis werten. Weitere Projekte sind für das laufende Geschäftsjahr bereits angekündigt. Diesem Trend wird auch in der Planung 2024 Rechnung getragen.

3.2.2.2 Sonstige Chancen und Risiken

In der Zusammenarbeit innerhalb der Umdasch Group und der daraus resultierenden Realisierung von Synergieeffekten konnten wir bereits positive Ergebnisse erzielen.

Aufgrund der Zusammenarbeit mit der Group Ventures ist ein erstes Projekt im Bereich der energetischen Sanierung als Auftrag angelegt worden, welches bis Ende 2024 durch uns realisiert werden soll.

Wir als umdasch Store Makers Construction GmbH haben das Ziel, in dem Markt der energetischen Sanierung weiter einzusteigen. Das Thema Renovierung (z.B. von Wohnblöcken) wird eines der Kernaufgaben im Baugeschäft für die Zukunft sein. Aktuell sind weitere Projekte in der Angebotsphase.

3.2.3 Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Wir bewegen uns in einem sehr heterogenen Marktumfeld mit sehr vielen Marktteilnehmern. Es wird weiterhin wichtig sein unsere Hauptkunden durch zufriedenstellende Leistungen in den einzelnen Projekten an uns zu binden. Zudem müssen wir unsere Kernkompetenzen weiter herauszuheben und ausbauen, um weitere Kunden generieren zu können.

Die Ausrichtung der Vertriebsaktivitäten wird weiterhin auf Kunden nahezu jeder Branche sein, wobei wir den Markt der energetischen Sanierung und Kunden im Bereich Real Estate, neben den Banken, aktuell mehr im Fokus haben. Ziel ist es, dass unabhängiger agiert werden kann und wir die aktuell geringe Anfrage aus dem Bereich Retail, mit einem breit aufgestellten Kundenstamm in verschiedenen Bereichen erfolgreich bewältigen können.

Unverändert bleibt das Risiko der Materialverfügbarkeit und der Kostensteigerungen. Um diese Risiken zu minimieren, werden mit Kunden Rahmenpreisverträge über einen festgelegten Zeitraum geschlossen. Es wird eine Preisgleitklausel ausgehandelt, die sich am aktuell gültigen Baupreisindex und der darin erkennbaren Preissteigerung orientiert.

Auf der anderen Seite werden Lieferanten preisbindend angefragt.

3.2.4 Zusammenfassung

Zusammenfassend stellen wir fest, dass grundsätzlich keine Risiken erkennbar sind, die die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nachhaltig negativ beeinflussen werden. Allerdings hat ein Kunde Anfang März 2023 einen Insolvenzantrag in Eigenverwaltung (Schutzschirmverfahren) gestellt. Die Ergebnisauswirkung lag bei - 715 TEUR, die als Einzelwertberichtigung in 2023 berücksichtigt wurde. Der Kunde konnte nicht versichert werden und es wurde verpasst, den Zahlungsplan eng mit dem Leistungsstand auf der Baustelle zu verfolgen. Bei zukünftigen Kunden, die nicht versichert werden können, ist ein Zahlungsplan Pflicht. Eine enge Kontrolle zwischen Leistungsstand und erhaltene Zahlungen muss von den Projektbeteiligten gelebt werden.

Der Fortbestand der Gesellschaft ist trotz der vorstehend unter der Tz. 3.2.1 aufgeführten Risiken nicht gefährdet. Dabei ist neben unserer eigenen Leistungsstärke, auch der mit der umdasch Store Makers Germany GmbH bestehende Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu beachten, wonach etwaige Verluste durch unsere Muttergesellschaft auszugleichen wären.

 

Osnabrück, den. 27. Februar 2024

umdasch Store Makers Construction GmbH

Marco Gösling, Geschäftsführer

Andre Spang, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der umdasch Store Makers Construction GmbH, Osnabrück, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der umdasch Store Makers Construction GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörenden Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ludwigshafen, den 27. Februar 2024

TST GmbH
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