Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 705464
Vorher
Auctus neunundzwanzigste Beteiligungsgesellschaft mbH
Eingetragen
29.3.2010
Branche
Vorsorge- und RehabilitationsklinikenHochschulklinikenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Beteiligung an anderen Unternehmen auf dem Gebiet des Gesundheitswesens, mit Schwerpunkt im Bereich Reha und Akut

Historie

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Management

NameRolle
Eileen Hollerbach
seit 1.4.2026
Prokura
Prokura
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
79.00%
21.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Auctus siebenundzwanzigste Beteiligungsgesellschaft mbH
Germany
79.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Celenus-Kliniken GmbH

Offenburg

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013

Bilanz zum 31. Dezember 2013

AKTIVA

31.12.2013
EUR
31.12.2012
TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 45.926,00 118
II. Sachanlagen 69.362,00 99
III. Finanzanlagen 35.660.141,51 37.597
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.033.863,42 7.379
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.260.141,62 508
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 93.809,95 98
  44.163.244,50 45.799

PASSIVA

   
  31.12.2013
EUR
31.12.2012
TEUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Kapitalrücklage 7.043.000,00 7.043
III. Bilanzverlust -5.254.456,91 -1.481
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.252.978,41 660
C. VERBINDLICHKEITEN 41.021.723,00 39.477
  44.163.244,50 45.799

Anhang für das Geschäftsjahr 2013

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Celenus-Kliniken GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2013 eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für kleine Kapitalgesellschaften i. d. F. des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sowie unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft hat noch als Auctus neunundzwanzigste Beteiligungsgesellschaft mbH mit notariellem Vertrag vom 13., 14., und 15. April 2010 die folgenden Rehabilitations-Gesellschaften erworben und ist zum 31.12.2013 alleinige Gesellschafterin der folgenden Tochtergesellschaften:

Teufelsbad Fachklinik Blankenburg GmbH

ALGOS Fachklinik Bad Klosterlausnitz GmbH

Sport- und Rehabilitationszentrum Harz GmbH

REHA-Klinik Sigmund Weil GmbH

Gotthard-Schettler-Klinik GmbH

Psychosomatische Fachklinik Schömberg GmbH

Psychosomatische Fachklinik Gengenbach GmbH

Fachklinik für psychische Erkrankungen Ortenau GmbH

Klinik Bad Herrenalb GmbH

Celenus-Service GmbH

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt.

2. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme mit Anschaffungskosten größer 1.000 Euro über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 Jahren linear abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter EUR 150; diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst.

Sachanlagen sind mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Finanzanlagen bzw. Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bzw. mit ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 1.937 vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter werden handelsrechtlich die steuerlichen Regelungen des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, deren Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 netto betragen, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst.

Für geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, mehr als EUR 150 und bis zu EUR 1.000 betragen, wird ein jährlicher Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG gebildet. Der jährliche Sammelposten wird über fünf Jahre gewinnmindernd aufgelöst.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage werden zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Für zwei abgeschlossene Zinssicherungsgeschäfte wurde zum 31.12.2013 eine ausreichende Drohverlustrückstellung gebildet, die sich aus den zu diesem Stichtag bestehenden Marktwerten ergibt.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

4. Erläuterungen zur Bilanz

4.1 Entwicklung des Anlagevermögens

Als wesentlich sind die vorgenannten erworbenen Anteile an verbundenen Unternehmen anzusehen.

Anteilsbesitzliste zum 31.12.2013

Angaben zu den Beteiligungen Sitz Anteil am Kapital
in %
31.12.2013
Eigenkapital 31.12.2013
in TEUR
Jahresergebnis 2013 1)
in TEUR
Teufelsbad Fachklinik Blankenburg GmbH Blankenburg 100,00 37 242
ALGOS Fachklinik Bad Klosterlausnitz Bad Klosterlausnitz 100,00 99 451
REHA-Klinik Sigmund Weil GmbH Bad Schönborn 100,00 10.603 863
Sport und Rehabilitationszentrum Harz GmbH Blankenburg 100,00 71 222
Psychosomatische Fachklinik Gengenbach GmbH Gengenbach 100,00 1.552 1.053
Fachklinik für psychische Erkrankungen Ortenau GmbH Zell am Harmersbach 100,00 334 811
Psychosomatische Fachklinik Schömberg GmbH Schömberg 100,00 177 187
Gotthard-Schettler-Klinik GmbH Bad Schönborn 100,00 396 1.068
Klinik Bad Herrenalb GmbH Bad Herrenalb 100,00 76 -1.254
Celenus-Service GmbH Offenburg 100,00 36 172

1) Vor Ergebnisabführungsvertrag

Im Berichtsjahr wurden Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.937 erfasst. Diese betreffen die Beteiligungen an der Psychosomatischen Fachklinik Schömberg GmbH (TEUR 1.734) und der Klinik Bad Herrenalb GmbH (TEUR 203).

4.2 Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Aktive Rechnungsabgrenzung

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, bis auf eine Kaution in Höhe von TEUR 12, eine Laufzeit von unter einem Jahr.

Die Celenus-Kliniken GmbH betreibt ein Cash Pooling mit ihren Tochtergesellschaften. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen das Cash Pooling mit TEUR 1.587 (Vorjahr: TEUR 1.027) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Forderungen aus den geschlossen Ergebnisabführungsverträgen mit TEUR 5.070 (Vorjahr: TEUR 6.275).

Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Prämien, welche aus dem Zinssicherungsgeschäft resultieren.

4.3 Gezeichnetes Kapital

Das Stammkapital beträgt TEUR 100.

4.4 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beinhaltet in voller Höhe Einzahlungen durch die Gesellschafter nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

4.5 Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 1.253 (Vorjahr: TEUR 660) setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für den Personalbereich (Tantiemen und Personalabfindungen) in Höhe von TEUR 617 (Vorjahr: TEUR 602), Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Berufsgenossenschaftsbeiträge und Rückstellungen für Prüf- und Beratungskosten mit TEUR 513 (Vorjahr: TEUR 58) sowie Rückstellungen für Drohverluste in Höhe von TEUR 123 zusammen.

4.6 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen gegenüber zwei Banken aus der Einräumung von Darlehen in Höhe von TEUR 8.310 (Vorjahr: TEUR 9.281). Davon haben TEUR 1.936 eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und TEUR 6.374 eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren.

Die Gesellschaft hat für diese Bankverbindlichkeiten folgende Sicherheiten gewährt:

Verpfändung der Gesellschaftsanteile

Kontoverpfändungen

Globalabtretungen von Forderungen

Sicherungsübereignung des beweglichen Anlage- und Umlaufvermögens

Grundschulden und entsprechende Sicherungszweckerklärungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten einerseits gegenüber Tochtergesellschaften. Diese resultieren überwiegend aus Cash Pooling mit TEUR 5.743 (Vorjahr: TEUR 6.529) und erhaltenen Darlehen in Höhe von TEUR 12.156 (Vorjahr: TEUR 12.156). Darüber hinaus bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter Celenus SE (vormals: Celenus-Holding GmbH) aus mehreren Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt TEUR 12.438 (Vorjahr: TEUR 9.533).

Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Tochtergesellschaften haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeit gegenüber der Celenus SE hat eine Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Alle übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

5. Sonstige Angaben

5.1 Finanzinstrumente

Die Gesellschaft hatte am 19. Mai 2010 mit Wirkung zum 30. Juni 2010 ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form einer Höchstsatz-Vereinbarung abgeschlossen. Dieses Geschäft wurde am 15.08.2011 vorzeitig beendet. Am gleichen Tag wurden zwei neue SWAP-Agreements abgeschlossen, welche eine Laufzeit bis zum 30.06.2015 haben. Zahler der vierteljährlich anfallenden variablen Beträge ist das jeweilige Kreditinstitut. Der vereinbarte Fixsatz beträgt 1,78 % p.a. bzw. 1,83 %. Als Basissatz wird der EUR-EURIBOR­Reuters herangezogen. Die Höhe des Bezugsbetrags bemisst sich nach dem Stand des jeweiligen Grundgeschäfts (Darlehen). Der Bezugsbetrag betrug zum 31. Dezember 2013 in einem Fall TEUR 3.267 (Vorjahr: TEUR 4.111) und im anderen Fall TEUR 1.633 (Vorjahr: TEUR 2.056).

Die abgeschlossenen SWAP-Vereinbarungen wurden mit den variabel verzinslichen Darlehensverbindlichkeiten als Bewertungseinheit zusammengefasst. Die Finanzinstrumente werden eingesetzt um das Zinsänderungsrisiko aus den variabel verzinslichen Darlehen in Höhe von TEUR 8.310 (Vorjahr: TEUR 9.281) abzusichern. Die Swap-Vereinbarungen sind hinsichtlich Nominalbetrag, Verzinsung, Laufzeit und Zahlungsterminen auf die Darlehensverbindlichkeiten zugeschnitten. Die gegenläufigen zukünftigen Zahlungsströme und Wertänderungen sind daher identisch. Entsprechend beträgt die Wirksamkeit der Bewertungseinheit 100%.

5.2 Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag

Die Gesellschaft hat am 26.07.2010 mit Ihren Tochtergesellschaften, jeweils einen Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Sämtliche Eintragungen in den entsprechenden Handelsregistern der Tochtergesellschaften sind in 2010 erfolgt. Die Verträge sind mit Wirkung zum 01.01.2011 wirksam und haben eine Laufzeit von mindestens 5 Jahren. Folgerichtig führen die Tochtergesellschaften das Jahresergebnis 2013 vollständig an die Celenus-Kliniken GmbH ab. Die Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt dies entsprechend.

5.3 Organe

Geschäftsführer sind:

Frau Susanne Leciejewski, Diplom-Kauffrau (seit 01.02.2013)

Herr Berthold Müller, Kaufmann (bis 20.12.2013)

Herr Prof. Dr. Bernd Fromm, Arzt (bis 25.11.2013)

Herr Prof. Dr. Ulrich Egle, Arzt (bis 15.11.2013)

5.4 Beirat

Laut Gesellschaftsvertrag hat die Gesellschaft einen Beirat zu errichten, der sich für 2013 wie folgt zusammensetzt:

Herr Marc Brugger, Kaufmann

Herr Dr. Daniel Meuthen, Kaufmann

Herr Dr. Gerhard Ries, Rechtsanwalt

5.5 Konzernabschluss, Name und Sitz des Mutterunternehmens

Die Gesellschaft ist ein 79 %-iges Tochterunternehmen der Celenus SE (vormals: Celenus­Holding GmbH), Offenburg. Der Einzelabschluss der Celenus-Kliniken GmbH wird in den für den größten Kreis von Unternehmen aufgestellten Konzernabschluss der Celenus SE, Offenburg, einbezogen. Dieser wird gemäß § 325 HGB im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Weiterhin erstellt die Celenus-Kliniken GmbH freiwillig einen (Teil-) Konzernabschluss.

 

Offenburg, den 30. Mai 2014

Susanne Leciejewski, Geschäftsführerin

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2013 wurde von der Gesellschafterversammlung am 25. November 2014 festgestellt.

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