ITAB Lighting Germany GmbH
Bonner Straße 324, 50968 Köln, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
ITAB Shop Concept AB | 96.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ITAB Lighting Germany GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZAKTIVA
ANHANG für 2023ITAB Lighting Germany GmbH, Köln1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der ITAB Lighting Germany GmbH, HRB 104507, Handelsregister B des Amtsgerichts Köln, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Gegenstand des Unternehmens ist der Vertrieb sowie Handel von Leuchtkörpern und Zubehör samt dazugehörigen Dienstleistungen wie Lichtplanung, Montage und weitere Serviceleistungen wie Verkauf von Einzelteilen, Leuchtmittel, et cetera. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind teilweise im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der Jahresabschluss wurde entsprechend der Gliederungsvorschrift der §§ 265 ff. HGB aufgestellt. Es ist vorsichtig bewertet worden, insbesondere sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste bis zum Abschlusstag berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Postenbezeichnung "Ergebnis nach Steuern" in der Gewinn- und Verlustrechnung wurde abweichend von § 275 HGB in "Ergebnis nach Steuern und vor Ergebnisabführung" angepasst. 2. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Ansatz-, Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten entspricht den handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 a HGB. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird entsprechend der geschätzten wirtschaftlichen Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Wir sehen die Nutzungsdauer als angemessen an, da es sich um eine langfristig angelegte Investition handelt und aus der übernommenen Substanz über einen längeren Zeitraum Erträge erwartet werden. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer grundsätzlich linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Jahr des Zugangs zeitanteilig vorgenommen. Abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten EUR 250,00 nicht übersteigen, werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe ohne Verzeichnis als Betriebsausgabe abgeschrieben. Für abnutzbare bewegliche Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 250,00 aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, wird ein GWG-Verzeichnis geführt, das sowohl den Tag der Anschaffung, Herstellung oder Einlage ins Betriebsvermögen als auch die Anschaffungs- und Herstellungskosten ausweist. Auch diese Wirtschaftsgüter werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegenden Zeitwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden nicht aktiviert. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag, die zu Aufwendungen nach dem Stichtag führen, erfasst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, die Verpflichtungen zu erfüllen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Als passive Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen vor dem Stichtag, die zu Erträgen nach dem Stichtag führen, erfasst. Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden entsprechend der Regelungen des § 256a HGB grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag bewertet. Beläuft sich die Restlaufzeit dieser Forderungen bzw. Verbindlichkeiten auf mehr als ein Jahr, erfolgt die Anpassung an den Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Imparitätsprinzips. Von dem Wahlrecht nach § 274 HGB, einen Aktivüberhang latenter Steuern nicht anzusetzen, machen wir Gebrauch. Der Aktivüberhang ergibt sich zum überwiegenden Teil aus dem niedrigeren Wertansatz des Anlagevermögens und des Vorratsvermögens in der Handelsbilanz gegenüber der Steuerbilanz. Seit dem Geschäftsjahr 2018 besteht eine ertragsteuerliche Organschaft mit der Gesellschafterin ITAB Germany GmbH, so dass auch latente Steuern im Einklang mit DRS 18 nur beim Mutterunternehmen gezeigt werden. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 3.2 Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich am 31.12.2023 auf EUR 1.118.463 (Vorjahr: EUR 1.582.832). Innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich in Höhe von EUR 1.550,50 (Vorjahr: EUR 22.860,72) um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. 3.3 Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 100.000,00. 3.4 Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von EUR 406.409,02 (Vorjahr: EUR 209.810,86) betreffen laufende Bonusvereinbarungen sowie Personalrückstellungen, Prozessrisiken und ausstehende Rechnungen. 3.5 Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 3.592.831,35 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.042.218,95 sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 676.977,01 enthalten. Im Vorjahr enthielten die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von EUR 7.234.190,62 und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 1.294.641,08 sowie sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 686.963,85. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind mit den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten besichert. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen die folgenden finanziellen Verpflichtungen:
Die Gesellschaft ist einen unbefristeten Mietvertrag über ein Lager eingegangen. Die jährliche Miete aus diesem Vertrag beträgt derzeit EUR 62.400,00. Außerdem hat die Gesellschaft Verpflichtungen aus eingegangenen Mietverträgen für Büroräume. Die Verpflichtungen für den ersten Mietvertrag belaufen sich auf EUR 98.820,00 jährlich und der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 15. März 2024. Die Verpflichtungen aus dem zweiten Mietvertrag belaufen sich auf EUR 55.560,00 und der Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 28. Februar 2026. Haftungsverhätlnisse gem. § 251 HGB bestehen nicht. 4.2 Geschäftsführung Zum Geschäftsführer war im Geschäftsjahr bestellt: Herr Klaus Schmid, Neulußheim, Betriebswirt Der Geschäftsführer ist allein vertretungsberechtigt gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder Prokuristen und sind vom Selbstkontrahierungsverbot befreit. 4.3 Mitarbeiterzahl Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 23 Mitarbeiter beschäftigt. 4.4 Konzernbeziehungen Der Jahresabschluss der ITAB Lighting Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der ITAB Shop Concept AB, Jönköping/Schweden, einbezogen. Dieser Konzernabschluss stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis der Unternehmen dar. Dieser ist auf der Konzernhomepage (www.itab.com) erhältlich. 4.5 ErgebnisverwendungsvorschlagEs besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft.
Köln, 8. April 2024 ITAB Lighting Germany GmbH Klaus Schmid, Geschäftsführer Lagebericht für 2023A. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs 1. Aufgabe der Gesellschaft Die ITAB Lighting Germany GmbH vormals D&L Lichtplanung GmbH mit Gründungsjahr 1993 (im Folgenden kurz: "ITAB Lighting" oder "Gesellschaft") gehört seit dem 01.Juli 2017 zum Konzernverbund der ITAB Shop Concept AB, welche in Jönköping, Schweden, ansässig ist. Die Aktien der ITAB Shop Concept AB werden an der Stockholmer Börse im Segment MID-CAP gehandelt. Die Gesellschaft ist ein Anbieter für Licht- und Beleuchtungskonzepten des Einzelhandels, Systemgastronomie, Hotel und Gastgewerbe sowie Büro- und Industriebebauungen. Die ITAB Lighting führt Projekte im Bereich Lichtdesign aus zur Verbesserung des Wohlfühlerlebnisses des Nutzers. In Zusammenarbeit mit Innenarchitekten, Grafikdesignern und engagierten Solution Designern liefern die Gesellschaft umfassende Beleuchtungserlebnis mit einem nachhaltigen Konzept. Maßgeschneiderte Beleuchtungspläne, die das Gesamtambiente von Verkaufsräumen, Arbeits- oder Aufenthaltsräumen und Freizeiträumen werden verbessert. Ganz gleich, ob der Kunde eine Lichtsteuerung und Konnektivität von dekorativen Beleuchtung, Lichtpanelen, funktionalen Deckenkonstruktionen, linearen Beleuchtungskonzepten, Regal und Voutenbeleuchtung sowie LED-Stripes oder Tracklightsystemen für eine Funktionalität und Atmosphäre benötigt; - die Gesellschaft berät, plant, baut und wartet umfassenden alle Lichtsystem und verhilft so dem Kunden eine visuell beeindruckende Umgebung zu schaffen, die ihm von Vorteil wird durch höher Aufenthalts- und Frequenzzeiten von Kunden und Mitarbeitern durch ein geschafftes Wohlfühlerlebnis. Die ITAB Lighting gehört zur Holding der deutschen Gesellschaften der ITAB Germany GmbH. Sie gehört zu 100% der ITAB Germany GmbH, Köln. Zu 95% werden die Umsätze in Deutschland und die restlichen 5 % im europäischen Binnenraum. 2. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche Die deutsche Wirtschaft hat mit der aktuellen wirtschaftlichen und geopolitischen Lage zu kämpfen. Steigende Preise und Zinsen sowie die sektorübergreifende Unsicherheit erschweren vielen Unternehmen das tägliche Geschäft. Existenzängste zeigen sich in allen Bereichen der deutschen Wirtschaft. Betrachtet man die offizielle Zahlen des Statistischen Bundesamts zu Unternehmensinsolvenzen mit den aktuellen Ergebnissen der ifo Konjunkturumfragen ist davon auszugehen, dass die Zahl der Insolvenzen, die im Jahr 2023 allein 94 Unternehmen betraf, weiter steigen wird. Obwohl die aktuellen Prognosen für 2024 einen Aufschwung vorhersagen (Wollmershäuser et al. 2023b), bleibt die Situation für viele Unternehmen schwierig. Insbesondere der Auftragsmangel ist ein großes Problem. Für die Überlebensfähigkeit spielen oft auch die Finanzierungsbedingungen, mithin das Liquiditätsmanagement, eine wichtige Rolle. Vor allem kleinere Firmen haben gegenwärtig zu kämpfen. Das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) rechnet für die kommenden Monate weiter mit erheblich steigenden Insolvenzzahlen (IWH 2023). Am stärksten sind mit 10,3 % die Einzelhändler betroffen. Hier zeigt sich weiterhin die Zurückhaltung der Verbraucher beim Konsum aufgrund der anhaltend hohen Inflationsraten (Wollmershäuser et al. 2023a). Die realen Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz sind im November 2023 gegenüber dem Vormonat um 2,2 % merklich gesunken, nachdem sie im Oktober 2023 spürbar im Plus lagen (+1,3 %). Im Vergleich zum Vorjahresmonat meldete der Einzelhandel im November 2023 ein reales Umsatzminus von 2,0 %. Frühindikatoren geben am aktuellen Rand ein uneinheitliches Bild: Während sich die Konsumstimmung bei den privaten Haushalten tendenziell verbessert, wird die Geschäftslage im Einzelhandel nach Umfragen von ifo und Handelsverband HDE eher als unbefriedigend bewertet. 3. Geschäftsentwicklung Der Umsatz im Jahr 2023 betrug EUR 17,15 Mio. (Vorjahr EUR 12,43 Mio.). Die war nur zu realisieren durch einen Großauftrag der Drogeriemarktkette ROSSMANN. Leider basierend auf der nationalen Rezession und Konsumzurückhaltung verzichteten viele - vor allem kleine Kunden - auf außerordentliche Modernisierungen. So entwickelt sich durch die Insolvenz einzelner Stammkunden und die Allgemeine Investitionszurückhaltung der vergleichbare Umsatz zum Vorjahreszeitraum um ca. EUR 3,00 Mio. weniger zum Umsatzvolumen im Geschäftsjahr 2022. Das Auslandsgeschäft blieb auf dem niedrigen Niveau des Vorjahres und konnte keine deutlichen Umsatzimpulse geben. Die Umsätze wurden zu 97% im Inland erzielt. Rund 51% der Erlöse wurden im Bereich Drogeriemarkt generiert. Der Rest verteilt sich auf die Segmente wie 16% Modehändler, 11% Einrichtungshäuser, 9% Lebensmitteleinzelhandel, 7% Hotel- und Gastronomiebranche, 4% Gebäudeausrüster- und Wiederverkäufer, 2% Büro- und Industriebauten. 4. Personalentwicklung Die Anzahl der Mitarbeiter hat sich im Jahr 2023 leicht erhöht. Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 21 Mitarbeiter (Vorjahr 22 Mitarbeiter), davon waren 12 Frauen, bei der ITAB Lighting beschäftigt. 5. Investitions-, Einkaufs- und Finanzierungstätigkeit Die Investitionsmaßnahmen im Geschäftsjahr beschränkten sich auf Maßnahmen der fortschreitenden Digitalisierung, Renovierung und Modernisierung der Büroräume im Rahmen eines Umzuges sowie Ersatzbeschaffungen im Bereich EDV. Die Beschaffung von Waren aus dem Konzern betrug ca. 11% der Einkäufe. Der benötigte Finanzierungsbedarf wurde durch ein Darlehen seitens der Muttergesellschaft ITAB Germany GmbH durch das bestehende Cash-Pooling der Konzernmutter der ITAB Shop Concept AB, finanziert. 6. Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Die ITAB Lighting sieht sich mit dem Bereich der Lichtanbieter der Gebäudeausrüste im nationalen wie internationalen Wettbewerb gut aufgestellt. 30 Jahre Erfahrung und die Zusammenarbeit mit zuverlässigen Partnern ermöglichen eine fortschrittliche Lichtplanung in allen Bereichen des B2B-Geschäftsfeldern. Das Ziel der ITAB Lighting ist es, durch innovative Beleuchtungslösungen mit möglichst geringem CO 2 -Fußabdruck führende Kundenerlebnisse zu schaffen. Unsere Lösungen bieten einen kurzen ROI für die neueste Technologie. Ganz gleich, ob Kunden die Unterstützung bei Lichtberechnungen, Laden- und Raumlayouts, Energieeinsparungen oder der Maximierung der Verweildauer und der Umwandlung in Erlebnis- oder Wohlfühlbereiche benötigen, wir verfügen über das Fachwissen, um die Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Ein ganzheitliches Konzept beginnt mit den Herausforderungen und Problemen unserer Kunden, mit denen wir gemeinsam Lösungen erarbeiten und in ein Lichtprojekt umsetzen. B. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Vermögenslage Die Aktiva in Höhe von EUR 7,6 Mio. (Vorjahr EUR 10,7 Mio.) wurden durch den Verkauf der Liegenschaft in Menden / Sauerland in Höhe von EUR 1,61 Mio. und des verbesserten Forderungsmanagement den Forderungsbestand um EUR 0,7 Mio. von EUR 1,80 Mio. auf EUR 1,12 Mio. reduziert. Der Geschäfts- und Firmenwert hat sich durch die gesetzlich zulässige Abschreibung in Höhe von EUR 0,33 Mio. von EUR 3,20 Mio. auf EUR 2,87 Mio. gemindert. Gleichzeitig wurde das gebundene Kapital des Vorratsvermögen um EUR 0,5 Mio. auf EUR 1,58 Mio. verringert. Weiterhin ist das Bestandsmanagement darauf ausgerichtet, die Bevorratung von Ersatzteilen, neuer kundenspezifischer Produkte sowie unterwegs befindlicher Ware durch ein konsequentes Bestandsmanagement auf ein notwendiges Basisniveau zu beschränken. 2. Finanzlage Die Finanzlage wird als stabil erachtet. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, das gebundene Umlaufvermögen so gering wie möglich zu halten. Die Einkäufe der ITAB Lighting wurden regelmäßig zu den vereinbarten Zahlungszielen beglichen. Der Liquiditätsbedarf wird im Rahmen eines Cash-Pooling-Vertrages mit der Muttergesellschaft ITAB Shop Concept AB bisher immer sichergestellt. Das im Jahr 2023 eingeführte effiziente Forderungsmanagement, stellt mit den neu eingeführten Möglichkeiten, auch in den oben dargestellten schwierigen Wirtschaftsumfeld, der steigenden Insolvenzen und Liquiditätsengpässen von Geschäftspartnern die zeitnahe Begleichung der offenen Forderungen zu den verabredeten Zahlungszielen sicher. So konnte die Versorgung mit liquiden Mittel und damit die Bankbestände um EUR 1,6 Mio. erhöht werden. 3. Ertragslage Als harter Ertragsindikator sieht die ITAB Lighting insbesondere das operative Ergebnis aus den Umsatzerlösen und den hieraus resultierenden EBIT der Gesellschaft. Es werden aber auch die weichen nicht wirtschaftlichen Leistungsindikatoren in einem ausführliches Reporting im Rahmen des ITAB-Konzern-Rechnungswesen als wichtig erachtet. So sind folgende Faktoren wie, die Nachhaltigkeit des Handels, die Arbeitsbedingungen, die Arbeitssicherheit und die Möglichen der Weiterbildung und persönlichen Entwicklung innerhalb der. ITAB-Gruppe ein wichtig Ansinnen der Geschäftsführung, damit auch längerfristig die tragenden Rahmen zum weitreichenden Fortentwicklung und dem Fortbestehen des Konzerns sicher zu stellen. Durch einen neuen Kunden- und Produktmix erhöhte sich der Umsatz von EUR 12,4 Mio. auf EUR 17,9 Mio. Dabei änderte sich aber auch das Verhältnis zwischen Waren- und Frachtaufwand um 5,9 %. Die Personalkosten in Höhe von EUR 2,4 Mio. (Vorjahr EUR 2,2 Mio.) haben sich adäquat gegenüber Vorjahr 4,5% erhöht. Dies ist insbesondere durch eine Erhöhung des Personalbestandes und Zahlung eines Inflationsausgleichs im Jahr 2023 begründet. Der 8,4%ige Anstieg der betrieblichen Aufwendungen um EUR 0,4 Mio. auf EUR 2,0 Mio. (Vorjahr EUR 1,6 Mio.) ist in den deutlich gestiegenen Dienstleistungskosten für Lager und Logistik zu sehen. Das Finanzergebnis hat sich wegen den gestiegenen Zinsen und dem damit verbundenen Zinsaufwendungen aus der Darlehnsverzinsung um EUR 0,04 Mio. verschlechtert. Der Jahresüberschuss, beträgt EUR 0,1 Mio. (Vorjahr EUR 0,8 Mio.) das entspricht einem EBIT% von 2% (Vorjahr -5%). Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist aus der Sicht der Geschäftsleitung insgesamt als befriedigend zu bezeichnen. Es konnten im Rahmen der allgemein guten Geschäftsentwicklung das erhaltene Darlehn der Muttergesellschaft EUR 4,2 Mio. (Vorjahr EUR 7,9 Mio.) um EUR 3,7 Mio. getilgt werden. C. Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung sowie Chancen und Risiken 1. Chancen und Risiken Die ITAB Lighting war auch von den 94 Insolvenzen des Jahres 2023 betroffen. So verlor man langjährige Kunden wie die Schuhmodekette Görtz, den Haushaltswarenkette Kodi, Selbstbedienungsmarktkette Real und die Stangegrüner Bäckerkette. Auch war eine allgemeine Verunsicherung der kleinen Mode-, Möbel und Einzelwarenhändler zu spüren; - anstatt nachhaltig in Ihre Gebäude und ein Einkaufserlebnis zu investieren, wurden angekündigte Investitionen auf unbestimmte Zeit verschoben. Diesen Trend konnte die ITAB Lighting nur durch das Erschließen von neuen Produkten und Kundengruppen abfangen. Obwohl die aktuellen Prognosen für 2024 einen Aufschwung vorhersagen, kann man nicht aus einer Selbstverständlichkeit heraus davon ausgehen, dass bei der ITAB Lighting sich der Umsatz zum Vorjahr so positiv entwickeln wird. Darüber hinaus sind die Auswirkungen der derzeitigen geopolitischen Lage auf Konjunktur, Preisniveau und generelle Nachfragerückfrage im stationären Einzelhandel für das Geschäft der ITAB Lighting nur sehr schwer abzusehen. Chancen und Risiken für den Auftragsverlauf sind neben dem Erfolg einer konsequenten Vertriebsarbeit auch jederzeit maßgeblich in der Ausgestaltung der Investitionsbudgets auf Kundenseite mit der Ausschöpfung von Fördermitteln zu sehen. Auch in der Vergrößerung des europäischen Binnenmarktes und der Internationalisierung der ITAB Lighting sind die Möglichkeiten der länderübergreifenden Kundenbetreuung und eines positiven Umsatzzuwachs zu sehen. Durch die Zugehörigkeit der ITAB Lighting zur ITAB-Gruppe hat sich das Produktportfolio von ITAB Lighting und Handlungsmöglichkeiten deutlich erweitert. So können die logistischen und produktspezifischen Möglichkeiten der ITAB Shop Concept CZ als Produzent und Inhaber eines großen Logistikzentrums kurzfristig genutzt werden, um Erträge im Konzern zu halten bei gleichzeitiger Erweiterung des Handlungsspielraums für die ITAB Lighting herbeizuführen. Im März des Geschäftsjahres 2024 wird ein neuer Vertriebsleiter in der ITAB Lighting seine Tätigkeit aufnehmen. Ziel dieser strategischen Investition ist es der ITAB Lighting bestehende Kundenverbindungen zu intensivieren, den Vertrieb der Unternehmung neu aufzustellen und trotz intensiver Wettbewerbssituation die Marktposition zu festigen. Die Entwicklungen der Chinesischen Wirtschaft und der gesamten Weltwirtschaft stellte in den letzten Jahren immer wieder ein wirtschaftliches Risiko dar. Insbesondere wenn es darum geht, die höheren und zeitige Bezugsmengen für die ITAB Lighting gefertigten Lichtsysteme von Drittanbietern aus China und Taiwan zu erhalten. Neben den Preisen für Stahl ist auch die zuverlässige Versorgung mit diesem Rohstoff derzeit schwierig. Bisher bestanden nur geringe Währungsrisiken, da alle Ein- und Verkäufe in Dollar oder Euro abgewickelt wurden. Das Liquiditätsrisiko ist eher als gering einzustufen, da bisher keine Fremdfinanzierung in Anspruch genommen werden musste, da der bisherige Finanzbedarf bisher über den Cash-Pooling der ITAB Shop Concept AB abgebildet wurde. Zur Verminderung des Risikos von Forderungsausfällen werden im Debitorenmanagement für jeden Neukunden individuelle Bonitätsauskünfte eingeholt und eine entsprechende Warenkreditversicherung abgeschlossen. Die laufende Überprüfung bestehender Geschäftsverbindungen durch die bestehenden Möglichkeiten zur Debitorenüberwachung tragen hierzu positiv bei. Die ITAB Lighting hat im Geschäftsjahr 2024 die in der Gruppe beschlossenen umfangreichen Neuausrichtungen der strategischen Unternehmensziele namens ONE ITAB umzusetzen. Dies beinhaltet 7 strategische Handlungsrichtlinien bei der Auftragsabwicklung und Unternehmensentwicklung: 1. Entwicklung zum Lösungsanbieter 2. Entwicklung eines Partner-Ökosystems 3. Weiterentwicklung der operationalen Excellenz in Fertigung & Vertrieb 4. Nachhaltige Zukunft mitgestalten 5. Weiterentwicklung unserer Marktposition 6. Einheitliche Prozesse 7. Optimierung der Kostenstrukturen Derzeit bestehen insgesamt keine bestandsgefährdenden Risken für die ITAB Lighting. 2. Prognosebericht Gemäß aktuellem Forecast und unter Berücksichtigung der Wirtschaftslage erwarten wir für das Jahr 2024 ein Umsatzvolumen von EUR 13,1 Mio., welches ca. 27% unter dem des Vorjahres liegt, verbunden mit einem Ergebnisrückgang um ca. 95%. Es bestehen allerdings auch Chancen, diese Umsatz- und Ergebnisschätzung zu übertreffen. Da die Umsatz- und Ergebniserwartung maßgeblich von Investitionsentscheidungen vornehmlich im stationären Einzelhandel abhängt, sowie von den weiteren Auswirkungen der geopolitischen Weltlage, können kurzfristig eintretende Investitionsverschiebungen dazu führen, dass die erwarteten Ziele nicht erreicht oder weit überschritten werden.
Köln, 8. April 2024 ITAB Lighting Germany GmbH Klaus Schmid, Geschäftsführer WEITERE DATEN
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ITAB Lighting Germany GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ITAB Lighting Germany GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ITAB Lighting Germany GmbH, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 8. April 2024 BDLV
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Sebastian Vieten, Wirtschaftsprüfer Christopher Bonato, Wirtschaftsprüfer GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
Köln, den 08. April 2024 gez. Klaus Schmid Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 08. April 2024 |
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