Sunstar Deutschland GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Schneider seit 10.3.2026 | Geschäftsführer |
Frank Torsten Nischk seit 7.10.2009 | Prokura |
Jürgen Butz seit 10.11.2008 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Sunstar Europe SA | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Interbros GmbHSchönau im SchwarzwaldJahresabschluss zum 31. Dezember 2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023INTERBROS GMBH, SCHÖNAU IM SCHWARZWALDAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023INTERBROS GMBH, SCHÖNAU IM SCHWARZWALDEntwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
A. Allgemeines I. Rechtliche und wirtschaftliche Grundlagen Die Gesellschaft wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 8.3.2006 gegründet. Sitz der Gesellschaft ist Schönau im Schwarzwald. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau unter Nr. B 702931 eingetragen. Der Gesellschaftsvertrag datiert vom 8.3.2006 und wurde letztmalig am 20.11.2015 geändert (Änderung des Geschäftsjahrs auf den Stichtag 31.12.). Das Geschäftsjahr entspricht seit 31.12.2015 dem Kalenderjahr. Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und Bearbeitung sowie der Handel mit technischen und medizinischen Kunststoffformteilen, die Konstruktion der dazu notwendigen Formwerkzeuge, die Beratung und Unterstützung der Kunden mit Engineering in allen Belangen der Formgebung, Materialauswahl und prozesstechnischen Auslegung der Formteile. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden zum Teil genutzt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss der Interbros GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Es erfolgt eine Abschreibung linear über einen Zeitraum von 5 (Geschmacksmuster, ähnliche Rechte und Werte), 10 (Schutzrecht) bzw. 15 Jahren (Kundenstamm). Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen notwendig. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände (Einbauten zwischen 6 und 10 Jahren, Maschinen zwischen 1 und 8 Jahren, wobei eine kürzere Nutzungsdauer für gebrauchte Maschinen angesetzt wird, Werkzeuge zwischen 1 und 5 Jahren, Fahrzeuge 3 bis 5 Jahre, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 8 Jahre) linear vorgenommen. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Im Geschäftsjahr waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen notwendig. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennwert angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert. Dabei werden die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe zum gleitenden Durchschnitt der Einstandspreise bewertet und die unfertigen Erzeugnisse zu den Herstellungskosten gemäß Einzelkalkulation. Diese beinhalten neben den Material- und Fertigungseinzelkosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB auch die ansetzbaren Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Der Bilanzansatz der fertigen Erzeugnisse wird retrograd - ausgehend vom Verkaufspreis unter Berücksichtigung eines Abschlags für Vertriebs- und Verwaltungsgemeinkosten sowie den Gewinn ermittelt. Soweit erforderlich, erfolgt der Ansatz mit dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die unter den Vorräten ausgewiesenen geleisteten und erhaltenen Anzahlungen wurden zum Nettowert (abzüglich Umsatzsteuer) ausgewiesen. Die erhaltenen Anzahlungen wurden gem. § 268 Abs. 5 HGB offen von den Vorräten abgesetzt, soweit den Anzahlungen Bestände zugerechnet werden können. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos und erwarteter Skontoabzüge eine Pauschalwertberichtigung von 1 % abgesetzt. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Er betrifft im Wesentlichen abgegrenzte Leasing- und Versicherungskosten. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen werden für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Sämtliche Rücstellungen werden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Jubiläumsrückstellungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungs- und Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der einzelnen Bilanzpositionen des Anlagevermögens enthält der Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, ausschließlich aus Liefer- und Leistungsbeziehungen. Hierbei handelt es sich in Höhe von EUR 1.256.734,09 (Vorjahr: EUR 607.740,08) um Forderungen gegenüber der Gesellschafterin. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen wird ein Mieterdarlehen in Höhe von EUR 930.655,45 (Vorjahr: EUR 870.288,61) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bilanziert. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf. Eigenkapital Der Jahresüberschuss (EUR 4.414.727,60) soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten ergeben sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel (in Klammern die Vorjahreswerte):
Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 11.066.722,04 (Vorjahr: EUR 10.566.412,43) betreffen in Höhe von 11.066.330,82 (Vorjahr: 10.565.506,63) solche gegenüber der Gesellschafterin. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von EUR 10.892.852,00 auf Darlehensverbindlichkeiten und in Höhe von EUR 173.870,04 auf sonstige Verbindlichkeiten. Gewinn- und Verlustrechnung Es wurden Erlöse aus den Erträgen der Photovoltaikanlage und der Erbringung von Dienstleistungen für eine Schwestergesellschaft in Höhe von 522 T€ (Vorjahr: 521 T€) in den Umsatzerlösen ausgewiesen. IV. Sonstige Angaben Angaben gem. § 285 Nr. 3 a HGB Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 1.170 und betrifft Leasing- und Mietverpflichtungen für unbewegliche und bewegliche Anlagegegenstände mit einer Restlaufzeit von 1 bis 8 Jahren. Der Jahresaufwand für Miete und Leasing im Geschäftsjahr 2023 betrug TEUR 323. Der Vorteil von den Leasing- und Mietverpflichtungen liegt in einer geringeren Kapitalbindung im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich ergeben, sofern Leasinggegenstände, welche produktionsnotwendig sind, nicht verlängert oder erworben werden können und ein entsprechender Ersatz nicht beschafft werden kann. Angaben gem. § 285 Nr. 7 HGB Das Unternehmen beschäftigte während des Geschäftsjahrs durchschnittlich 118 gewerbliche Mitarbeiter, 41 Angestellte und 5 Auszubildende. Angaben gem. § 285 Nr. 9a und 10 HGB Geschäftsführer war im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin Maschinenbauingenieur Dr. Ing. Gerhard Pötsch, Freiburg. Weiterer Geschäftsführer war Herr Marco Piero Bruscaini, Italien. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Angaben gem. § 285 Nr. 14 HGB Mutterunternehmen ist die Sunstar Suisse SA, Etoy (Schweiz). Diese stellt auch den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis auf. Der Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis wird aufgestellt durch die Obergesellschaft Sunstar SA, Etoy (Schweiz). Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben.
Schönau, den 14. Oktober 2024 gez. Dr. Gerhard Pötsch gez. Marco Piero Bruscaini Hinweis: Der Jahresabschluss der Interbros GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 18. Oktober 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss von EUR 4.414.727,60 wird vollständig ausgeschüttet. LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR BIS ZUM 31. DEZEMBER 2023INTERBROS GMBH, SCHÖNAU IM SCHWARZWALDA. Grundlagen des Unternehmens Die Interbros GmbH ist Spezialist für die Produktion von Mundhygieneartikeln aus Kunststoff. Dies umfasst verkaufsfertig verpackte Zahnbürsten in Ankertechnologie sowie metallhaltige und metallfreie Zwei-Komponenten-Interdentalbürsten. Diese Produkte liefern wir an Marken- (Brands) sowie an Handelskunden (Private Label) weltweit mit einer Exportquote von knapp 90%. Der einzige Standort des Unternehmens befindet sich in Schönau im Schwarzwald. Die Gesellschaft ist eine hundertprozentige Tochter der Sunstar Suisse S.A. und damit Bestandteil des Sunstar Konzerns. Innerhalb des Konzerns wird auch der größte Teil des Umsatzes realisiert. Allerdings beliefert die Interbros auch konzernfremde Private-Label-Kunden. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktschwankungen in unserem Bereich der Mundhygiene sind - im Vergleich zu vielen anderen Bereichen der kunststoffverarbeitenden Industrie - deutlich geringer. Der deutsche Zahnbürstenmarkt hat sich im Geschäftsjahr stabil entwickelt (Quelle: Euromonitor International). Im Interdentalbereich - der Bereich, in dem die Gesellschaft vorwiegend aktiv ist - gab es ein Wachstum des Marktes um 7,8 % (Quelle: Euromonitor International). 2. Geschäftsverlauf Insgesamt kann der Geschäftsverlauf im Berichtsjahr als günstig beurteilt werden. Die Interbros GmbH hat im Geschäftsjahr einen Rückgang bei den Umsatzerlösen gegenüber dem Vorjahreszeitraum von EUR 2,4 Mio. auf EUR 30,2 Mio. zu verzeichnen. Dieser Rückgang ist auf den geringeren Umsatz im Intercompany-Bereich sowie auf die ebenfalls etwas geringeren Umsatzerlöse mit Drittkunden zurückzuführen. Das Budget wurde um knapp 2% verfehlt. Der Bereich der Interdentalreiniger ist aktuell der stärkste Umsatzbereich und wird auch zukünftig den größten Umsatzbereich darstellen. Der Auftragsbestand zeigt sich im Jahresverlauf steigend. Zum 31. Dezember 2023 betrug der Auftragsbestand EUR 16,8 Mio. (Vorjahr: EUR 13,6 Mio.). Der durch feste Vereinbarungen vorliegende Auftragsbestand ergibt eine Auslastung über mehrere Monate. Die Gesellschaft hat einen hohen Anteil langjähriger Kundenbeziehungen. Der Rohertrag ist zum Vorjahreszeitraum von EUR 26,0 Mio. auf EUR 24,3 Mio. gesunken; die Rohertragsquote ist mit 80,4% in 2023 (im Vergleich 79,8% im Vorjahr) leicht gestiegen. In diesem Zusammenhang spielen der Produktmix und die Materialpreise eine entscheidende Rolle. Das Jahr 2023 war von Rohstoffpreissteigerungen geprägt. Die Preissteigerungen haben sich jedoch deutlich verlangsamt; wir werden die Situation jedoch aufmerksam beobachten. Es wird für das kommende Geschäftsjahr mit weiteren, aber deutlich geringeren, Preissteigerungen im Bereich der Rohstoffe gerechnet. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit wurden mit den Lieferanten der wesentlichen Rohstoffe Rahmenkontrakte mit einer Laufzeit von mehreren Monaten abgeschlossen, andererseits wurden und werden Alternativ-Lieferanten ausgewählt und aufgebaut. Damit setzt die Gesellschaft konsequent auf eine Mehrlieferanten-Strategie zur Erhöhung der Versorgungssicherheit. Das Investitionsvolumen inklusive der "Anlagen im Bau" liegt der Investitionsplanung entsprechend mit EUR 1,9 Mio. deutlich unter dem Vorjahresniveau von EUR 3,9 Mio. Die Abschreibungen übersteigen damit die Investitionen des Geschäftsjahres Im Berichtszeitraum wurden Patente für Produkte und Verfahren angemeldet und teilweise bereits erteilt. Neben den üblichen Lieferantenkrediten erfolgte die Finanzierung im Geschäftsjahr über die Muttergesellschaft (Sunstar Suisse S.A.). 3. Lage 3.1 Ertragslage Im Hinblick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse verweisen wir auf die Aussagen unter dem Kapital 2. Geschäftsverlauf. Die Ertragslage ist unverändert als gut zu bezeichnen. Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr auf hohem Niveau auf EUR 4,4 Mio. zurückgegangen, was hauptsächlich auf die geringeren Umsatzerlöse zurückzuführen ist. Die Materialaufwandsquote ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 21,2% auf 20,4% gesunken. Dies ist trotz der gestiegenen Materialpreise im Jahr 2023 vor allem auf den Produktmix zurückzuführen. Der Personalaufwand lag mit EUR 9,3 Mio um EUR 0,3 Mio. bzw. 3,3 % über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist auf die Entgeltanpassung (+5%) im April 2023 zurückzuführen. Nach wie vor wird auf das Mittel der Zeitarbeit zurückgegriffen, um kurzfristige Personalbedarfsschwankungen auszugleichen (atmende Fabrik). Hiervon wurde im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger Gebrauch gemacht. Die Aufwendungen für Zeitarbeit sind wie im Vorjahr den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeordnet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr stabil. Aufgrund der geringeren Investitionen in Maschinen und Werkzeuge sowie Ausstattung als im Vorjahr sind die Abschreibungen um EUR 0,2 Mio. bzw. 6,2 % gesunken. 3.2 Finanzlage Zur Absicherung eventuellen Bedarfs an Liquiditätsspitzen steht dem Unternehmen eine Kontokorrentlinie bei einer Bank zur Verfügung. Im Geschäftsjahr hat die Gesellschaft einen operativen Cashflow von EUR 6,9 Mio. erwirtschaftet. Gegenläufig betrug der Cashflow aus Investitionstätigkeit EUR -1,9 Mio. und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit EUR -5,4 Mio. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit enthält insbesondere die Auszahlung einer Ausschüttung an den Gesellschafter in Höhe von EUR 5,8 Mio. für das Geschäftsjahr 2022, die Restzahlung der Ausschüttung für das Geschäftsjahr 2021 in Höhe von EUR 2,3 Mio., die Rückzahlungen von Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 3,7 Mio. sowie die Einzahlung aus der Gewährung eines Darlehens von der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 6,3 Mio. Die liquiden Mittel belaufen sich somit am Stichtag auf EUR 0,9 Mio. (Vorjahr: EUR 1,3 Mio.). Die benötigten Investitionsvolumina werden größtenteils durch konzerninterne Finanzierungen getätigt. Die existierenden Fremdfinanzierungen wurden alle termingerecht beglichen. Zwar wurden die bestehenden Darlehen kontinuierlich und planmäßig getilgt, neue Darlehen haben jedoch insgesamt zu einem leichten Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen geführt. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr leicht zurückgegangen. Auf der Aktivseite ist das Anlagevermögen im Vergleich zum Vorjahr um rund 10,8% gesunken. Die Anlagenintensität (Anlagevermögen in Relation zur Bilanzsumme) beträgt somit 54,5 % (Vorjahr: 59,1 %). Das Umlaufvermögen zeigt im Vergleich zum Vorjahr einen höheren Wert, der insbesondere auf die Erhöhung der Forderungen zum Stichtag zurückzuführen ist. Dies ist unter anderem auch darin begründet, dass es im Dezember 2023 einen besseren Intercompany Umsatz gab als im Dezember 2022. Auf der Passivseite ist die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr immer noch auf einem hohen Niveau (28,7 % gegenüber 33,7 % im Vorjahr). Ursächlich hierfür ist der Jahresüberschuss 2023. Die Rückstellungen sind insgesamt aufgrund der Rückstellungen für zugesagte Inflationsausgleichsprämien sowie höhere Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gestiegen. 4. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren 4.1 Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren werden das EBIT und der Umsatz betrachtet. Beide Kennwerte werden auf Monatsbasis gemessen. Die Umsatzerlöse liegen im Vergleich zum budgetierten Wert für 2023 ca. 1,7 % unter den Erwartungen. Aufgrund der permanent optimierten Kostenstruktur, dem Produktmix und Preisanpassungen liegt das EBIT mit EUR 6,4 Mio. deutlich über dem budgetierten Wert von EUR 4,7 Mio. 4.2 Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Interbros GmbH beschäftigte am 31.12.2023 insgesamt 163 (135 FTE) Mitarbeiter, davon • 115 gewerbliche Mitarbeiter • 42 angestellte Mitarbeiter • 6 Azubis / Studenten an der DHBW Wir haben folgende Altersstruktur: • < 20 Jahre: 2 Mitarbeiter • 21 - 30 Jahre: 13 Mitarbeiter • 31 - 40 Jahre: 33 Mitarbeiter • 41 - 50 Jahre: 24 Mitarbeiter • 51 - 63 Jahre: 80 Mitarbeiter • > 63 Jahre: 11 Mitarbeiter Das Durchschnittsalter liegt bei 48,9 Jahren, die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit bei ca. 16,3 Jahren. Weiterhin setzt die Interbros GmbH auf die interne Ausbildung von qualifizierten Fachkräften. Zum 31.12.2023 waren 5 junge Mitarbeiter im kaufmännischen Bereich und 1 junger Mitarbeiter im gewerblichen Bereich in einer laufenden dualen Berufsausbildung oder einem Studium. Dies entspricht einem Wert von 3,7 % der gesamten Personalzahl per Ende 2023. Unser begonnener Prozess der höheren Qualifizierung in den einzelnen Fachbereichen u.a. mit dem Ziel die Nachfolgeregelung zu starten, wurde weiter vorangetrieben und ausgebaut. So waren 2023 insgesamt 6 Mitarbeiter teilweise berufsbegleitend in einer Fortbildung aktiv. Neben Kunststoffmeisterkursen waren dies Elektromeisterkurs, Kunststoff-Techniker, Masterstudium Logistik und Masterstudium General Business Management. Für das nächste Jahr ist bereits vorgesehen, dass ein weiterer Mitarbeiter seine Meisterausbildung berufsbegleitend starten wird. Die Social-Media Aufmerksamkeit konnte zwar leicht gesteigert werden, jedoch die Aufmerksamkeit, vor allem von jungen Berufseinsteigeger, konnte leider nur marginal ausgebaut werden. Sehr positiv ist die Reduzierung der Fehlzeiten zu sehen. Mit Ø 5,4% lag der Fehlzeitenschnitt um 1,8% Punkte unter dem Vorjahr. Dieser Trend ist gegebenenfalls auch auf die durchgeführten betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen 2024 (u.a. großer Gesundheitstag am Standort) zurückzuführen. Die Fluktuationsquote lag mit 9,1% sehr deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Die Fluktuationsrate umfasst neben den Eigenkündigungen auch Austritte aufgrund von Krankheit, Altersrente und Kündigungen durch den Arbeitgeber. C. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht 1. Prognosebericht Für die kommenden Jahre wird im Hauptmarkt der Gesellschaft, den Interdentalprodukten, mit einem stärkeren Wachstum aufgrund der notwendigen Eigenvorsorge der Patienten gerechnet. Für 2024 gehen wir von einem stark wachsenden Umsatz im Vergleich zum Vorjahr aus, was hauptsächlich auf höhere Intercompany-Umsätze zurückzuführen ist. Beim EBIT rechnen wir mit einem leichten Wachstum gegenüber dem Geschäftsjahr 2023, was vor allem auf die höheren Umsätze und damit auf die verbesserte Kapazitätsauslastung zurückgeführt werden kann. 2. Risikobericht Grundlagen des Risiko-Managements bilden angemessene Berichtssysteme, klar geregelte Geschäftsprozesse sowie eine lückenlose Zuordnung von Zuständigkeiten in der Organisation. Ziel ist es, Risiken zu minimieren bzw. nur einzugehen, um damit verbundene Chancen zu nutzen. Die allgemeine Weltkonjunktur ist tendenziell schwach. Auf den Bereich Mundhygiene-Produkte wird sich diese unseres Erachtens ebenfalls auswirken, aber in geringerem Umfang im Vergleich zu anderen Wirtschaftsbereichen. Der Russland-Ukraine-Krieg hat nur geringe Auswirkungen auf unser Unternehmen. Die Gesellschaft hat kundenseitig einige kleinere Kunden in Russland, welche aber für die Entwicklung der Gesellschaft nicht wesentlich sind. Mit diesen Kunden wurden keine oder nur geringe Umsätze realisiert. Allerdings könnte eine Verschärfung des Konflikts auch zu größeren Risiken für die Gesellschaft führen. Ein niedriges Risiko könnte von Seiten der Politik bzw. des Handels auf die Produzenten von Kunststoffartikeln zukommen. Hier ist ein eindeutiger Trend hin zu Ökoprodukten zu sehen, sowohl für Produkte als auch für Produktverpackung. Um unsere gute Stellung am Markt zu behaupten, sind hier Alternativlösungen wichtig. Um uns als moderner und attraktiver Arbeitgeber positionieren zu können, müssen wir die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter ansprechen und geeignete Instrumente finden, die uns als Unternehmen attraktiv machen. Die Situation auf dem Beschaffungsmarkt für Personal hat sich durch die nach außen sehr positive und vielfältige Kommunikation etwas entspannt, was eingehende Anfragen nach Stellen innerhalb unserer Gesellschaft belegen. Insgesamt wird auch hier ein geringes Risiko gesehen. Ende September 2017 ist der Patentschutz für unser wesentliches Produkt erloschen. Wir sehen hier eine Wettbewerbserhöhung und damit verbunden eventuell erforderliche Preisreduktionen. Ein gewisser Schutz gegen Wettbewerber besteht jedoch durch den hohen Automatisierungsgrad und dem damit verbundenen hohen Investitionsaufwand für die Einrichtung und die Lauffähigkeit einer Produktionslinie. Darüber hinaus versuchen wir uns durch stetige Innovation vom Wettbewerb abzusetzen. Im vergangenen Jahr wurde unseren Kunden eine verbesserte Version unseres wichtigsten Produkts angeboten. Darüber hinaus konnten für einige IC-Produkte Preiserhöhungen durchgesetzt werden. Der Großteil der Umsätze wird nach wie vor mit Schwestergesellschaften erzielt. Die Vermarktung unserer Produkte wird damit nicht unwesentlich durch die Marktchancen der übrigen Gruppenmitglieder gegenüber den Endkunden bestimmt, auf welche wir nur begrenzt Einfluss nehmen können. Hieraus ergibt sich ein geringes Risiko von Umsatzrückgängen, die nicht unmittelbar durch eigenes Neukundengeschäft ausgeglichen werden können. Aufgrund des großen Anteils der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sehen wir nur ein sehr geringes Ausfallrisiko des Forderungsbestands. 3. Chancenbericht Durch die Einbindung in die Sunstar-Gruppe bestehen geringe Chancen für die Gesellschaft durch die Möglichkeit einer noch effizienteren Beschaffung und einer dauerhaften Absicherung von Liefermengen, da die gesamte Gruppe im Weltmarkt über die bisherigen Produktionsstandorte in Asien und den USA eine Reihe von zusätzlichen Lieferanten nutzt, die auch als Beschaffungsquelle unserer Gesellschaft zukünftig zur Verfügung stehen, so dass neben den mittlerweile abgeschlossenen Langfristverträgen mit Lieferanten hier eine zusätzliche Produktionssicherheit erreicht werden wird. Als Teil der Sunstar-Gruppe mit insgesamt größerem Absatzpotential für mechanische Mundhygieneprodukte ergeben sich für die Interbros Produktionsmöglichkeiten durch Volumentransfer oder Neu-Projekte von anderen Sunstar-Produktionsstandorten oder von externen Zulieferern. Insgesamt sieht man hier moderate Chancen. Darüber hinaus bietet die mögliche Ausweitung des Drittkundengeschäftes für die Gesellschaft eine große Chance. Ebenfalls sehen wir hinreichendes Potential in der Weiterentwicklung der von uns eingesetzten Patente und Schutzrechte. Die Ausdehnung des Produktionsprogramms um diese Produkte herum bietet zusätzliche Möglichkeiten, die wir nutzen können. Weiterhin können mittelfristig weitere Produkte des Mutterkonzerns, die importiert bzw. extern gefertigt werden, bei der Interbros produziert werden. Dies würde die positive Gesamtlage unseres Unternehmens weiter verbessern und noch krisenfester machen. Seit Ende 2019 wird ein weiteres metallgebundenes Interdentalprodukt für den Konzern produziert. Im Jahre 2022 wurde in eine weitere Produktionslinie zur Kapazitätsausweitung für dieses Produkt investiert. Dadurch hat sich die Abhängigkeit von unserem Hauptprodukt - der drahtlose Interdentalreiniger - etwas verringert und es ergibt sich für die Gesellschaft ein weiteres Umsatzpotential. 4. Gesamtausblick Insgesamt sehen wir sowohl Chancen als auch Risiken für unsere Gesellschaft. Durch passende Konzepte ist die Gesellschaft gut auf entsprechende Entwicklungen vorbereitet. Es bestehen keine Risiken, welche als bestandsgefährdend eingeschätzt werden.
Schönau, den 14. Oktober 2024 gez. Dr. Gerhard Pötsch gez. Marco Piero Bruscaini Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Interbros GmbH, Schönau im Schwarzwald Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Interbros GmbH, , - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Interbros GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 16. Oktober 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
gez. Marco Fortenbach, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Kerstin Riewe, Wirtschaftsprüferin (Siegel) |
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