Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 728490
Vorher
Youco F20-H304 Vorrats-GmbHAMETEK DKM GmbH
Eingetragen
16.12.2020
Branche
Herstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen Maschinen, Anlagen, Apparaten und deren Zubehör (Automatisierungs- und Robotertechniken), einschließlich Software sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf diesem Gebiet, insbesondere im Zusammenhang mit Inbetriebnahmen und Wartungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Markus Weishaar
seit 22.10.2024
Prokura
Rainer Schaller
seit 22.10.2024
Prokura
Emanuela Speranza
seit 24.3.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Dunkermotoren GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Dunkermotoren GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EGS Automation GmbH

Bonndorf im Schwarzwald (vormals: Frankfurt am Main)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Rechnungslegung

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EGS Automation GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EGS Automation GmbH, Bonndorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EGS Automation GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Hinweis auf Erstprüfung

Der Jahresabschluss und Lagebericht der EGS Automation GmbH für das vorherige, am 31. Dezember 2023 endende Geschäftsjahr, der Grundlage für die Vergleichsangaben im Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2022 ist, wurde nicht geprüft.

 

Villingen-Schwenningen, 28. Mai 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Nietzer, Wirtschaftsprüfer

Sahin, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.275,00 4
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.841.283,73 6.656
5.866.558,73 6.660
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 17.955,00 32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171.541,00 121
189.496,00 153
6.056.054,73 6.813
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.074.130,75 1.114
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 3.263.659,50 2.574
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 372.142,70 1.070
4.709.932,95 4.758
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.305.127,27 1.051
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 486.913,66 0
3. Sonstige Vermögensgegenstände 25.784,49 10
1.817.825,42 1.061
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.709.690,51 1.253
9.237.448,88 7.072
C. Rechnungsabgrenzungsposten 26.879,00 27
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 197.986,33 198
15.518.368,94 14.110

Passiva

31.12.2022
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Verlustvortrag -222.986,33 -110
III. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 0,00 -113
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 197.986,33 198
0,00 0
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 220.033,54 220
220.033,54 220
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.707.020,86 2.767
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.087.667,13 494
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.355.977,92 10.579
4. Sonstige Verbindlichkeiten 147.669,49 50
davon aus Steuern EUR 0 (Vj. TEUR 0)
15.298.335,40 13.890
15.518.368,94 14.110

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023

2022
EUR EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 10.944.355,01 10.567
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -8.750,42 879
3. Sonstige betriebliche Erträge 106.178,52 73
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 39,97 (Vj. TEUR 0)
11.041.783,11 11.519
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 4.194.281,73 5.340
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.522,40 1
4.196.804,13 5.341
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.492.710,70 3.274
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 677.277,80 594
davon für Altersversorgung EUR 56.698,86 (Vj. TEUR 0)
4.169.988,50 3.868
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 909.059,01 888
909.059,01 888
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.850.554,90 1.429
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 351,94 (Vj. TEUR 0) 1.850.554,90
11.126.406,54 11.526
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 396.366,64 55
davon an verbundene Unternehmen EUR 396.366,64 (Vj. TEUR 51)
-396.366,64 -55
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 47
10. Ergebnis nach Steuern -480.990,07 -110
11. Sonstige Steuern 2.879,57 3
12. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags übernommene Verluste -483.869,64 0
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 0.00 -113

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss der EGS Automation GmbH, Bonndorf, wurde nach den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG in EUR aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Registerinformationen

Die Gesellschaft ist unter der Firma EGS Automation GmbH mit Sitz in Bonndorf im Schwarzwald im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 728490 eingetragen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der Abschreibung liegt in der Regel eine Nutzungsdauer von 1-10 Jahren zugrunde. Außerplanmäßige Abschreibungen erfolgen bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung. Im Geschäftsjahr wurden jedoch keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. Selbsterstellte immaterielle Vermögensgegenstände i. S. d. § 248 Abs. 2 Satz 1 HGB wurden nicht aktiviert.

Das Sachanlagenvermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 13 Jahre sowie bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 14 Jahre.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 250 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit einem Netto-Einzelwert von mehr als EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird das steuerliche Sammelpostenverfahren aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz angewandt. Der Sammelposten wird pauschalierend jeweils mit 20 % p.a. im Zugangsjahr und in den vier darauffolgenden Jahren abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gem. § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, indem von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen wurden.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden nach dem ratierlich degressiven Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected-Unit-Credit-Method") unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Sofern eine Verzinsung zu berücksichtigen war, wurde der Rechnungszins mit 1,03 % angesetzt. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,0 % berücksichtigt.

Der handelsrechtliche Ansatz gem. § 249 HGB erfolgte in Übereinstimmung mit IDW RS HFA 3. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Altersteilzeitverpflichtung entspricht dem von der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main, veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 7 Jahren ergibt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung; Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den Rückstellungen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sogenannten geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. Eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung).

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zum Bilanzstichtag bestehen keine auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind im Wesentlichen im Zuge des Asset Deals zwischen der Dunkermotoren GmbH und der EGS Automation GmbH zum 15.02.2021 entstanden. Die Vermögensgegenstände der EGS Automatisierungstechnik GmbH in Donaueschingen wurden an die EGS Automation GmbH in Donaueschingen (ehemals Ametek DKM GmbH) übertragen. Der Geschäfts- und Firmenwert (in Höhe von TEUR 8.151) wurde als immaterieller Vermögensgegenstand angesetzt und wird über 10 Jahre abgeschrieben.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich Restbuchwerte in Höhe von TEUR 5.841 (Vj TEUR 6.656) für den Geschäfts- und Firmenwert und TEUR 25 (Vj. TEUR 3) für übrige immaterielle Vermögensgegenstände, die im Wesentlichen entgeltlich erworbene Software betreffen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 487 (Vj. TEUR 0). Hiervon sind TEUR 484 Forderungen gegen den Gesellschafter aus der Verlustübernahme aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags.

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Latente Steuern

Aufgrund der einkommens- und ertragsteuerlichen Organschaft mit dem Organträger AMETEK Material Analysis Holdings GmbH, Kleve, ist die EGS Automation GmbH seit dem 1. Januar 2023 kein eigenständiges Steuerobjekt mehr und latente Steuern werden auf Ebene des Organträgers bilanziert.

Eigenkapital

Das Stammkapital der EGS Automation GmbH ist vollständig erbracht und beträgt zum Bilanzstichtag EUR 25.000. Einzige Gesellschafterin ist die Dunkermotoren GmbH, Bonndorf. Zwischen der EGS Automation GmbH (ergebnisabführende Gesellschaft) und der Dunkermotoren GmbH (ergebnisempfangende Gesellschaft) besteht seit dem 1. Januar 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrags wird das gesamte Jahresergebnis der EGS Automation GmbH an die Dunkermotoren GmbH abgeführt bzw. ein sonst entstandener Jahresfehlbetrag übernommen.

Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von TEUR 484 wird gemäß Ergebnisabführungsvertrag mit der Muttergesellschaft Dunkermotoren GmbH abgeführt. Somit ergibt sich ein negatives Eigenkapital in Höhe von TEUR 198.

Sonstige Rückstellungen

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Gewährleistungsrückstellungen 55 53
Personalbezogene Rückstellungen 120 159
Rückstellungen für Jahresabschlusskosten 33 0
Sonstige 12 8
220 220

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der Rückstellung für Altersteilzeit:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 79
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände (Rückdeckungsversicherung) 83
Verrechnete Aufwendungen 0
Verrechnete Erträge 0

Der Zeitwert der Vermögensgegenstände entspricht den Anschaffungskosten.

Aus der Differenz zwischen Zeitwert und Erfüllungsbetrag ergibt sich ein Abführungsgesperrter Betrag in Höhe von TEUR 4.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt.

(in Tausend €) 31.12.2023 31.12.2022
Restlaufzeit Restlaufzeit
Gesamt RLZ < 1 Jahr RLZ > 5 Jahre Gesamt RLZ < 1 Jahr RLZ > 5 Jahre
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 1.088 1.088 0 494 494 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.356 356 11.000 10.579 579 10.000
davon ggü. Gesellschafter TEUR 7.934
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.707 2.707 0 2.766 2.766 0
sonstige Verbindlichkeiten 147 147 0 50 50 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 356 (Vj. TEUR 579) sowie sonstige Verbindlichkeiten aus Darlehen in Höhe von TEUR 11.000 (Vj. 10.000). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen den Gesellschafter TEUR 11.000 (Vj. TEUR 10.000).

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund der steuerlichen Organschaft mit der AMETEK Material Analysis Holdings GmbH werden sowohl die effektiven als auch die latenten Ertragsteuern auf Ebene der AMETEK Material Analysis Holdings GmbH bilanziert.

E. Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse

Zum Stichtag bestehen Gewährleistungsbürgschaften in Höhe von TEUR 725. Das Risiko der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Ferner bestehen keine Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie keine Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten.

Außerbilanzielle Geschäfte

Operating - Leasing:

a) Gebäude/Grundstück

Zum 31. Dezember 2023 bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen aus Operating Leasing für die Produktionsgebäude in Donaueschingen in Höhe von TEUR 546 (Vj. TEUR 235). Sämtliche Risiken verbleiben beim Leasinggeber. Vorteile sind die Optimierung des Bestandes an liquiden Mitteln.

b) EDV Equipment

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Operating Leasing für EDV-Equipment in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 7). Zweck ist die Optimierung des Bestandes an liquiden Mitteln. Sämtliche Risiken verbleiben beim Leasinggeber. Vorteile sind die Optimierung des Bestandes an liquiden Mitteln sowie die Risikominimierung hinsichtlich Überalterung oder Ausfall von EDV-Equipment.

c) Kraftfahrzeuge

Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Operating Leasing für Kraftfahrzeuge in Höhe von TEUR 115 (Vj. TEUR 184). Zweck ist die Optimierung des Bestandes an liquiden Mitteln. Sämtliche Risiken verbleiben beim Leasinggeber. Vorteile sind die Optimierung des Bestandes an liquiden Mitteln sowie die Risikominimierung.

Fälligkeit der außerbilanziellen Geschäfte aus Leasingverträgen:

2024 2025 2026 Total
TEUR TEUR TEUR TEUR
Gebäude/ Grundstück 217 215 114 546
EDV Equipment 3 0 0 3
Kraftfahrzeuge 49 43 23 115
Gesamt 269 258 137 664

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den vorgenannten Haftungsverhältnissen und außerbilanziellen Geschäften bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 232. Diese Verpflichtungen betreffen Bestellobligos für Investitionen und Produktionsmaterial im geschäftsüblichen Rahmen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen

Im Geschäftsjahr 2023 gab es keine Geschäfte mit nahestehenden Personen oder Unternehmen zu marktunüblichen Bedingungen.

Mitglieder der Geschäftsführung

Ab 01.03.2024 - Oliver Küpper, Bonndorf

Bis 29.02.2024 Robert Eby, Blumberg

Emanuela Speranza, Mailand / Italien

Der ausgeübte Beruf entspricht der Organstellung.

Bezüge der Geschäftsführung

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2022 2023
Allgemeine Verwaltung 6 4
Fertigung direkte Mitarbeiter 39 38
Forschung und Entwicklung 4 4
Vertrieb 7 9
56 55

Honorare des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr 2023 betrugen die Honorare des Abschlussprüfers insgesamt TEUR 47. Davon entfielen auf Abschlussprüfung TEUR 35 und auf Steuerberatung TEUR 12.

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist mittelbar eine 100%ige Tochtergesellschaft der AMETEK Material Analysis Holdings GmbH, Kleve. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AMETEK Inc., Berwyn, USA, einbezogen (größter und kleinster Konsolidierungskreis).

Nachtragsbericht

Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben könnten.

 

Bonndorf im Schwarzwald, 24. Mai 2024

EGS Automation GmbH, Bonndorf im Schwarzwald

Oliver Küpper

Emanuela Speranza

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13.696,39 28.568,89 2,00 42.263,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.150.628,60 0,00 0,00 8.150.628,60
8.164.324,99 28.568,89 2,00 8.192.891,88
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 75.091,35 10.000,00 55.902,35 29.189,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 208.698,09 132.042,20 4.168,01 336.572,28
283.789,44 142.042,20 60.070,36 365.761,28
8.448.114,43 170.611,09 60.072,36 8.558.653,16
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 10.297,39 6.692,89 2,00 16.988,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.494.281,95 815.062,92 0,00 2.309.344,87
1.504.579,34 821.755,81 2,00 2.326.333,15
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 42.857,35 7.453,00 39.076,35 11.234,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.280,09 79.850,20 2.099,01 165.031,28
130.137,44 87.303,20 41.175,36 176.265,28
1.634.716,78 909.059,01 41.177,36 2.502.598,43
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.275,00 3
2. Geschäfts- oder Firmenwert 5.841.283,73 6.656
5.866.558,73 6.659
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 17.955,00 32
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 171.541,00 121
189.496,00 153
6.056.054,73 6.812

Lagebericht für 2023

I. Geschäft und Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit

Gegenstand der EGS Automation GmbH ist die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von elektrischen Maschinen, Anlagen, Apparaten und deren Zubehör (Automatisierungs- und Robotertechnik), einschließlich Software sowie die Erbringung von Dienstleistungen auf diesem Gebiet.

Industrieroboter sind die Kernkomponente unserer Automationslösungen für die Kunststoff- und Metallindustrie.

Gesellschaftsrechtliche Rahmenbedingungen

Mit der Muttergesellschaft Dunkermotoren GmbH, Bonndorf, besteht seit dem 1. Januar 2023 ein Ergebnisabführungsvertrag.

Alleinige Gesellschafterin der Dunkermotoren GmbH ist die Direl GmbH, Bonndorf und die alleinige Gesellschafterin der Direl GmbH ist die Direl Holding GmbH, Bonndorf. Die AMETEK Material Analysis Holdings GmbH in Kleve hält 100% der Anteile an der Direl Holding GmbH. Die AMETEK Material Analysis Holdings GmbH wiederum ist eine Tochtergesellschaft der AMETEK Inc., Berwyn, USA. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der AMETEK Inc. einbezogen.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt schrumpfte im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 %. Somit verzeichnet Deutschland seit Beginn der Corona.-Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften im Euroraum. Die Entwicklung im industriellen Sektor trug maßgeblich zu diesem Ergebnis bei. Der industrielle Sektor, ausgenommen des Baugewerbes, verzeichnete einen deutlichen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 2,0 %. Auch die verarbeitende Industrie, die fast 85 % des industriellen Sektors ausmacht, verzeichnete einen preisbereinigten Rückgang um 0,4 %.

Global stieg das Bruttoinlandsprodukt nach 3,5 % Weltwirtschaftswachstum im Jahr 2022 um 2,9 % im Jahr 2023. Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Die Lieferketten entspannen sich jedoch nur allmählich.

Quelle: vwib Whitepaper Geschäftsbericht 2023 Textbausteine

Die Inflation ist im Verlauf des vergangenen Jahres deutlich zurückgegangen. Nach 8,2 % im ersten Quartal ist die Inflation sukzessive im Verlauf des Jahres auf 3,5 % im vierten Quartal zurückgegangen.

Hingegen bleibt die Lohndynamik vorerst auf hohem Niveau. Die Tarifdienste steigen im laufenden Jahr außergewöhnlich stark von 2,6 % im Jahr 2022 auf 4 % im Jahr 2023.

Die Auftriebskräfte lassen länger auf sich warten, prägen aber in naher Zukunft das Konjunkturbild. Seit der Winterprognose haben die meisten Frühindikatoren enttäuscht, und auch die realwirtschaftliche Aktivität fiel im Schlussquartal des Jahres 2023 mit einem Rückgang um 0,3 % noch schwächer aus als prognostiziert. Insbesondere die Industrieproduktion war bis zuletzt deutlich abwärtsgerichtet.

(Quelle: Kieler Konjunkturberichte Nr. 112, 2024/Q1)

II. Ertragslage

Auftragsentwicklung und Umsatz

Im Geschäftsjahr 2023 erzielte die EGS Automation GmbH einen Auftragseingang von 12.820 TEUR (Vj. 12.800 TEUR). Somit befand sich der Auftragseingang auf Vorjahresniveau. Der Auftragsbestand betrug zum Jahresende 9.122 TEUR (Vj. 8.300 TEUR).

Insgesamt konnte die EGS Automation GmbH den Umsatz von 10.567 TEUR aus dem Jahr 2022 übertreffen. Mit 10.944 TEUR wurde der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 377 TEUR gesteigert.

Ergebnis

Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderung + andere aktivierte Eigenleistungen) belief sich im Berichtsjahr auf 10.936 TEUR (Vj. 11.446 TEUR). Der Materialaufwand betrug 4.197 TEUR (Vj. 5.341 TEUR), was einer Materialaufwandsquote von 38,4 % (Vj. 46,7 %) entspricht. Für die Projekte in 2023 wurde weniger Material benötigt, dafür aber mehr Programmier- und Konstruktionsaufwand. Der Personalaufwand belief sich auf 4.170 TEUR (Vj. 3.869 TEUR), was einer Personalaufwandsquote von rund 38,1 % (Vj. 33,8 %) entspricht. Durch Lohnerhöhungen und die Zahlung einer Inflationsausgleichsprämie ist die Personalquote bei gleichbleibender Mitarbeiterzahl gestiegen. Die Abschreibungen beinhalten die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von 822 TEUR (Vj. 819 TEUR) und auf Sachanlagevermögen in Höhe von 87 TEUR (Vj. 68 TEUR). Davon entfallen 815 TEUR (Vj. 815 TEUR) auf den Geschäfts- und Firmenwert, welcher im Rahmen eines Asset Deals im Jahr 2021 entstanden sind.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich auf 1.851 TEUR (Vj. 1.429 TEUR). Die Mehraufwendungen betreffen in Höhe von 305 TEUR Beratungskosten und fremde Dienste.

Im Geschäftsjahr ergab sich ein negatives Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von -85 TEUR. Die hohen Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 396 entstanden durch die quartalsweise variable Anpassung der Zinssätze für die erhaltenen Darlehen. Das Ergebnis wird im Wesentlichen belastet durch die Abschreibung des Geschäfts- und Firmenwertes.

III. Finanzlage

Aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde im Geschäftsjahr ein positiver Cashflow i.e.S. (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Zunahme der Rückstellungen + Verlust aus Anlageabgängen - sonstige zahlungsunwirksame Erträge) von 487 TEUR erzielt. Aus der Investitionstätigkeit ergibt sich ein negativer Cashflow in Höhe von -108 TEUR. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt -1.396 TEUR. Zum Stichtag beläuft sich der Finanzmittelfonds auf 2.710 TEUR. Der Finanzmittelfonds besteht ausschließlich aus liquiden Mitteln. Die Gesellschaft verfügt über eine solide finanzielle Ausstattung. Aufgrund vom Ergebnisabführungsvertrag lag zum Geschäftsjahresende die Eigenkapitalquote bei -1,3%.

Das Darlehen über 11 MEUR von der Muttergesellschaft der Dunkermotoren GmbH läuft auf unbestimmte Zeit. Im Berichtszeitraum kam es trotz der bilanziellen Überschuldung zu keinen Liquiditätsengpässen, da insbesondere die Abschreibung auf den Geschäfts- und Firmenwert das Ergebnis wesentlich belastet aber diese nicht Zahlungswirksam sind.

Durch den Ergebnisabführungsvertrag wird die Überschuldung nicht weiterwachsen. Ferner ist die Forderung gegenüber der Dunkermotoren GmbH aus der Verlustübernahme werthaltig. Die Dunkermotoren GmbH ist profitabel und verfügt über ausreichend finanzielle Ausstattung, um diese Verluste auszugleichen.

Bezüglich der finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang.

IV. Vermögenslage

Die Gesamtinvestitionen aus der operativen Tätigkeit beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 170 TEUR (Vj. 37 TEUR) und entfielen nahezu ausschließlich auf Sachanlagen, insbesondere auf Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Abschreibungen auf Sachanlagen erfolgen linear. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden im Berichtszeitraum nicht vorgenommen. Der Restbuchwert immaterieller Vermögensgegenstände aus aufgedeckten stillen Reserven im Rahmen des Asset Deals aus dem Jahr 2021 beträgt 5.841 TEUR (Vj. 6.656 TEUR). Die Erhöhung der Bilanzsumme auf 15.543 TEUR (Vj. 14.135 TEUR) resultiert im Wesentlichen aus dem höheren Geschäftsvolumen und den damit einhergehenden Cash Anstieg um 1.456 TEUR sowie aus den Forderungen gegen den Gesellschafter aus der Verlustübernahme um 484 TEUR. Auf der Passivseite resultiert die Erhöhung der Bilanzsumme im Wesentlichen aus der Erhöhung des Darlehens gegenüber verbundenen Unternehmen um 1.000 TEUR.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten insbesondere ergebnisabführungsbedingte Forderungen gegenüber der Muttergesellschaft Dunkermotoren GmbH in Bonndorf im Schwarzwald.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten insbesondere ein langfristiges Darlehen gegenüber der Dunkermotoren GmbH in Höhe von 11.000 TEUR (Vj. 10.000 TEUR).

Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Rückstellungen für sonstige personalbezogene Rückstellungen, Rückstellungen für Jahresabschlusskosten sowie Rückstellungen für Gewährleistungen.

Insgesamt beurteilt die Geschäftsleitung das Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend.

V. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich von 56 im Vorjahr auf 55 verringert. Dagegen erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in der Jahresendbetrachtung auf 58.

Angesichts des demographischen Wandels stellt der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte eine der großen Herausforderungen dar.

VI. Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden von 326 TEUR im Vorjahr auf 315 TEUR verringert. Im Bereich IoT wurde die Marktreife für das Model "Nexolink" erreicht (Marke Nexofox). Darüber hinaus wurden zahlreiche kundenspezifische Projektentwicklungen umgesetzt.

VII. Risikobericht

Durch die Einbindung in den in den USA börsennotierten AMETEK Konzern und der hieraus folgenden Verpflichtung zur Implementierung eines adäquaten und wirksamen internen Kontrollumfelds entsprechend den Vorgaben der Section 404 des Sarbanes-Oxley-Act ergeben sich noch strengere Anforderungen zur Regelkonformität im Bereich der Durchführung und Dokumentation von Geschäftsvorgängen. Quartalsweise erfolgt eine Berichterstattung über das bestehende interne Kontrollsystem. Hierdurch lassen sich bestehende Prozessrisiken deutlich minimieren.

Wir arbeiten mit klar definierten Prozessen entlang der Wertschöpfungskette. Wir verpflichten uns zur kontinuierlichen Verbesserung aller Prozesse und zur Beachtung der einschlägigen Gesetze und Vorschriften.

Die Finanzrisiken beinhalten im Wesentlichen mögliche Preisänderungen und Forderungsausfälle. EGS liefert zum Großteil in die DACH Märkte, und dort traditionell an Kunden in der Automobilzuliefererindustrie. Die DACH Region leidet generell unter einer schwachen Investitionstätigkeit, ebenso die gesamte Automobilzulieferkette. Dies schlägt sich in den Auftragseingängen nieder. Dieser Schwäche begegnet EGS mit einer Diversifizierung in andere Märkte, wie die Medizintechnik oder Recycling. Ebenso investiert das Unternehmen in Standardprodukte, um so die Volumina zu steigern. In der Zulieferkette an sich befinden sich wenige Risiken. Zudem haben sich die Lieferzeiten insgesamt deutlich verkürzt, ebenso die generelle Verfügbarkeit von Materialien.

Die Zinsrisiken aus dem erhaltenen Darlehen sind von den quartalsweisen variablen Anpassungen des Zinssatzes abhängig.

Dem Ausfallrisiko im Bereich Debitoren wird durch regelmäßige Bonitätsprüfungen vor Auftragsannahme sowie Vereinbarung von Vorauszahlungen entgegengewirkt. Im ERP- System ist die Kreditlimit-Überwachung etabliert. Übersteigt die Summe aus Forderungsbestand und Auftragsbestand das genehmigte Kreditlimit, ist die Freigabe durch den Kreditmanager bzw. durch den Leiter Finanzen erforderlich. Für etwaige Forderungsausfälle besteht zudem eine Kreditversicherung.

Zur Überwachung der Liquidität ist ein Planungs- und Reporting-Tool etabliert, um eine ausreichende Menge an Liquidität im Unternehmen zu haben. Durch ein enges Monitoring können wir entstehende Risiken schnell offenlegen und diesen wirksam begegnen.

Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, sind nicht erkennbar. Die erkennbaren Risiken wurden bei der Erstellung der Bilanz entsprechend berücksichtigt.

Prognose und Chancen der künftigen Entwicklung

Erwartete Entwicklung

Die Weltwirtschaft expandiert derzeit in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich ist. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis zuletzt kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation. Der Anstieg der Weltproduktion, gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten, wird mit 2,8 % etwas niedriger ausfallen als 2023 (3,1 %). Für das kommende Jahr wird wieder mit einem Zuwachs von 3, 1% gerechnet. Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. So würde die Zuspitzung von Handelskonflikten die weltwirtschaftliche Aktivität belasten.

(Quelle: Kieler Konjunkturberichte Nr. 111, 2024/Q1)

Der ifo-Geschäftsklimaindex ist im März auf 93,3 Punkte gestiegen, nach 91,1 Punkten im Februar. Treiber der Aufwärtsentwicklung waren vor allem die Erwartungen der Unternehmen. Aber auch die laufenden Geschäfte beurteilten die Firmen etwas besser. Trotz der Turbulenzen bei einigen internationalen Banken stabilisiert sich die deutsche Konjunktur. Im Verarbeitenden Gewerbe ist der Index deutlich gestiegen. Die Unternehmen waren merklich zufriedener mit der aktuellen Geschäftslage. Zudem ist der Pessimismus bei den Erwartungen nahezu verschwunden. Insbesondere in Schlüsselbranchen wie Autoindustrie, Chemie, Elektroindustrie und Maschinenbau verbesserte sich die Stimmung deutlich.

(Quelle: ifo Geschäftsklimaindex März 2024)

Unabhängig von der derzeitigen Krise glauben wir, dass wir mit unseren Produkten langfristig am Markt gut positioniert sind. Der weltweite Markt der Automatisierungstechnik wird langfristig von den Makrotrends der Weltwirtschaft beeinflusst. Die technologischen Fortschritte, wie beispielsweise stärker integrierte Automatisierungslösungen, werden sich auch in Zukunft positiv auswirken. Ebenso sorgt der steigende Fachkräftemangel für einen steigenden Automatisierungsbedarf. Die Verbindung von Netzwerken mit Maschinen oder mit Technologien des Alltags identifiziert die Automatisierungstechnik als Wachstumsmarkt. Der digitale Wandel hat sich deutlich beschleunigt und neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Arbeitsalltag aufgezeigt. Es hat unsere Strategieentwicklung mit der Fokussierung auf IoT bestärkt und intensiviert.

Im Bereich IoT wurde mit Nexofox, die in Zusammenarbeit mit unserer Muttergesellschaft Dunkermotoren GmbH entstanden ist, eine eigene IoT-Marke am Markt platziert. Hierbei können wir unseren Kunden zukünftig ein ganzheitliches Lösungsangebot rund um den Einsatz der Roboter- und Automationsanlagen bieten. Dies beinhaltet die Realisierung der Steuerungslogik mit MotionCode für Antriebe bis zu Condition Monitoring & Predictive Maintenance mittels Cloud Services für Antriebe, Roboter und komplette Anlagen. Die Entwicklung neuer Automatisierungslösungen wird auch im Jahr 2024 weiter intensiv verfolgt. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Zukunftssicherung des Unternehmens geleistet.

Der Auftragseingang im ersten Quartal 2024 ist mit ca. 1.400 TEUR hinter den Erwartungen. Die schon in den letzten Monaten erkennbaren Unsicherheiten werden also bestehen bleiben. Daher haben wir seit Februar 2024 in einigen Bereichen Kurzarbeit eingeführt, die in den nächsten Monaten beibehalten bzw. sogar ausgeweitet werden wird. Der Auftragsbestand hat sich im ersten Quartal eher rückläufig entwickelt.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem Umsatzwachstum auf ca. 11.800 TEUR aus, was einem Wachstum von etwa 8 % entspricht. Dementsprechend erwarten wir für 2024 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern in Höhe von 6% vom Umsatz. Beim Auftragseingang erwarten wir eine ähnliche Größenordnung von ca. 11.800 TEUR.

 

Bonndorf, 24. Mai 2024

EGS Automation GmbH, Bonndorf im Schwarzwald

Oliver Küpper

Emanuela Speranza

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre.

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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