Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 15861
Vorher
GDMcom Gesellschaft für Dokumentation und Telekommunikation mbH
Eingetragen
29.6.1999
Branche
Reparatur und Instandhaltung von TelekommunikationsgerätenBau von Versorgungseinrichtungen für Elektrizität und TelekommunikationLeitungsgebundene Telekommunikation
Gegenstand
Leistungen in den Bereichen Dokumentation und Telekommunikationsdienstleistungen/diensten. Dies sind insbesondere die Planung, Errichtung, Betriebsführung und Instandhaltung von Kabel- und Telekommunikationsnetzen und -anlagen einschließlich der dazugehörigen Systemtechnikstandorte und das Netzmanagement sowie die Erstellung und Pflege von Dokumentationen und Bearbeitung von Fremdplanungsanfragen und Genehmigungen für Leitungen und technische Anlagen einschließlich der Leitungs- und Anlagenrechtssicherung für Infrastrukturinhaber. Die Gesellschaft erbringt zudem damit im Zusammenhang stehende Beratungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marcel Goldmann
seit 9.1.2024
Prokura
Sandra Lindner
seit 17.1.2022
Prokura
Daniela Harkenthal
seit 15.2.2019
Prokura
Karsten Dirk Pohle
seit 10.7.2015
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
ONTRAS Gastransport GmbH
Germany
256.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GDMcom GmbH

Leipzig

Jahres- und Tätigkeitsabschluss nach EnWG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Die GDMcom GmbH (GDMcom) ist Experte für leistungsstarke Telekommunikation und zuverlässige Dokumentation. Mit erfahrenen Ingenieuren, Technikern und Sachbearbeitern plant, errichtet, betreut und dokumentiert das Unternehmen Telekommunikationsnetze und -anlagen sowie kritische Infrastrukturen.

Dank ihrer mittlerweile über 20-jährigen Erfahrung mit sensibler Versorgungsinfrastruktur erbringt GDMcom diese Leistungen basierend auf langfristig angelegten Verträgen vorrangig für VNG AG (VNG), deren verbundene Unternehmen, Betreiber von Telekommunikationsnetzen und im Umfeld von Gasversorgungsunternehmen.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Statistische Bundesamt prognostiziert in seiner Herbstprognose für 2023 einen Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,3 %. Dabei wird seitens des Statistischen Bundesamtes explizit darauf verwiesen, dass die noch im Vorjahr spürbaren Lieferengpässe überwunden sind. Als Gründe für den dennoch zu verzeichnenden Rückgang werden zum einen die hohe Inflation angesehen, die an der Kaufkraft der privaten Haushalte zehrt (Rückgang der realen Haushaltseinkommen) und zum anderen die kräftige Erhöhung der Leitzinsen durch die EZB (Anstieg der Finanzierungskosten). Dies hatte insbesondere Auswirkung auf die Konsum- bzw. die Baukonjunktur. Vor dem Hintergrund gestiegener Finanzierungskosten kam es des Weiteren zu einer Abkühlung der Weltkonjunktur, die auch eine Schwächung der inländischen Industriekonjunktur bewirkte. Zudem kam es trotz kräftigem Rückgang der Energiepreise bisher nicht zu einer Erholung der energieintensiven Industriezweige in Deutschland. Insgesamt gestalten sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Vergleich zum Vorjahr somit weniger positiv.

GDMcom ist ein Unternehmen der VNG-Gruppe. Die Unternehmen der VNG-Gruppe sind systemrelevante Betriebe, die die Versorgung der Bevölkerung und der Industrie sowie von Gaskraftwerken mit Erdgas sicherstellen. Insbesondere die ONTRAS Gastransport GmbH (ONTRAS) und die VNG Gasspeicher GmbH betreiben Energieanlagen, die als kritische Infrastruktur von wesentlicher Bedeutung für die Aufrechterhaltung der Energieversorgung in der Bundesrepublik Deutschland sind. GDMcom erbringt an diesen kritischen Infrastrukturen zahlreiche Dienstleistungen, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen; insbesondere erbringt sie Dienstleistungen der Störungsbeseitigung, Wartung und Instandhaltung an der aktiven und passiven Kommunikationstechnik. Des Weiteren wird sie für die ebenfalls zur VNG-Gruppe gehörende VNG Handel & Vertrieb GmbH tätig und erbringt die genannten Leistungen insbesondere an der von dieser betriebenen Telekommunikations-, Gebäude-, Sicherheits- und Übertragungstechnik.

Neben der Tätigkeit für die genannten Konzernunternehmen der VNG-Gruppe wird GDMcom für weitere Betreiber kritischer Infrastruktur tätig. Auch an der von diesen Unternehmen betriebenen kritischen Infrastruktur erbringt GDMcom insbesondere Dienstleistungen der Störungsbeseitigung, Wartung und Instandhaltung bzw. Leistungen der Dokumentation.

Infolge des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine gab es erhebliche Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Insbesondere führten starke Preisanstiege in zahlreichen Wirtschaftssegmenten direkt zu höheren Beschaffungskosten; dies betraf neben gestiegenen Preisen für energetische Erzeugnisse sowohl den Bezug von Waren als auch den von Dienstleistungen. Viele Lieferanten der GDMcom haben im Geschäftsjahr 2023 ihre Preise gegenüber dem Vorjahr deutlich angehoben, meist im zweistelligen Prozentbereich.

Anfang April 2023 sind die für Arbeitgeber verpflichtenden Corona-Schutzmaßnahmen ausgelaufen. Um das Infektionsrisiko und den Mitarbeiterausfall weiterhin so gering wie möglich zu halten, blieb das zuvor geschaffene Angebot zur mobilen Arbeit erhalten.

Geschäftsverlauf

GDMcom hat sich im Geschäftsjahr 2023 weiterhin gut entwickelt. Das Dienstleistungsgeschäft im Arbeitsumfeld von Betreibern kritischer Infrastrukturen sichert mittels laufender Verträge in den Geschäftsbereichen Telekommunikation und Dokumentation das Tagesgeschäft der GDMcom, welches trotz weltpolitischer Geschehen ohne Einschränkungen absolviert werden konnte. Und auch zusätzliches Projektgeschäft konnte weitgehend problemlos bis auf Lieferengpässe und -verzögerungen sowie knappe Personalressourcen bewältigt werden.

Nachdem die Jahre 2020 - 2022 primär vom Thema Wachstum im Teilkonzern der GDMcom geprägt waren, standen 2023 vorbereitende Maßnahmen zu den Strukturveränderungen und der Erarbeitung einer gemeinsamen Marke „GDMcom I Gruppe“ im Fokus.

Neben dem Bewältigen des täglichen Dienstleistungsgeschäfts im Rahmen laufender Verträge mit unseren Kunden, bestimmte auch das Projektgeschäft mit all seinen Herausforderungen das Berichtsjahr 2023.

Im Geschäftsbereich Dokumentation konnten zwei neue Kunden gewonnen werden.

Im Telekommunikationsbereich begannen im Oktober die Tiefbauarbeiten für die neue Glasfaserverbindung zwischen Sachsen und Polen. Für die 15,5 Kilometer lange Strecke auf deutschem Gebiet kommt unsere Tochtergesellschaft, die IBZ Bau GmbH, zum Einsatz.

Daneben waren wesentlicher Treiber für die Umsatzentwicklung die FTTx-Ausbauprojekte in Colditz und Parthenstein.

Die Vermarktung der Glasfasernetze erfolgt durch unser Tochterunternehmen GIBY GmbH.

Zusätzlich zum laufenden Projektgeschehen und den Betriebsführungsservices im Geschäftsbereich Telekommunikation gab es auch 2023 bei den Auftraggebern ein hohes Störaufkommen - vergleichbar dem Vorjahr - mit zum Teil über mehrere Tage andauernden Instandsetzungsarbeiten.

Ein Großprojekt, welches GDMcom in allen Geschäftsbereichen und Abteilungen tangiert, ist der Auf- bzw. Ausbau des ONTRAS H2 -Kernnetzes. Die ONTRAS hat sich diesbezüglich zum Ziel gesetzt, bis 2030 ein über 900 Kilometer Leitungen umfassendes ostdeutsches Wasserstoffnetz mit den beiden Projekten „doing hydrogen“ und „Green Octopus Mitteldeutschland“ zu errichten. Hierfür sollen sowohl Leitungen neu gebaut als auch vorhandene Erdgasleitungen auf den Transport von Wasserstoff umgestellt werden. Auch die GDMcom als Telekommunikations- und Dokumentationsdienstleister wird in diesem Projekt eine wichtige Rolle spielen.

Die wirtschaftlichen Auswirkungen des von Projekten geprägten Jahres zeigen sich auch in den nachfolgenden Erläuterungen zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Als Kennzahl zur Messung des wirtschaftlichen Erfolgs und zur Steuerung des operativen Geschäfts wird das handelsrechtliche EBIT (earnings before interest and taxes; Ergebnis vor Zinsen und Steuern) verwendet. Das EBIT für das aktuelle Berichtsjahr beträgt 2.108 TEUR (Vj. 2.276 TEUR). Prognostiziert wurde für 2023 ein EBIT auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022. Diese Prognose wurde somit nahezu erreicht.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren sind neben der Mitarbeiterzahl, die durchschnittlichen Weiterbildungstage und Fluktuationsrate sowie die Ergebnisse der regelmäßigen Qualitätsmanagementaudits.

Zum 31. Dezember 2023 sind 178 aktive Mitarbeiter, inklusive Azubis/BA-Studenten und vier Aushilfen bei GDMcom (Vj: 165 aktive Mitarbeiter inklusive Azubis/BA-Studenten und eine Aushilfe) tätig. Entsprechend der - gegenüber der im Vorjahreslagebericht getroffenen Prognose - präzisierten Planung, wurde der für 2023 vorgesehene Mitarbeiterzuwachs umgesetzt.

Die GDMcom bildet fünf Auszubildende im Beruf Elektroniker für Betriebstechnik, zwei Auszubildende als Fachinformatiker (davon einer in der Fachrichtung „Systemintegration“ und einer in der Fachrichtung „digitale Vernetzung“), eine Auszubildende im Bereich „Geomatik“ sowie zwei BA-Studenten in der Studienrichtung „Service Engineering“, zwei BA-Studenten in der Studienrichtung „Nachhaltige Ingenieurwissenschaft für Immobilien und Anlagen“ und einen Dual-Student in der Studienrichtung „Marketingmanagement“ aus.

Die stabile Geschäftslage ermöglichte es, dass bei GDMcom niemand betriebsbedingt gekündigt oder in Kurzarbeit geschickt wurde. Im Gegenteil: Im Geschäftsjahr 2023 wurde - wie geplant - wieder im zweistelligen Bereich Personal eingestellt.

Zudem ist GDMcom auch weiterhin bestrebt, die Bedürfnisse der Arbeitnehmer zu erkennen und, sofern möglich, darauf einzugehen. Die 2023, trotz ihrem Anstieg gegenüber dem Vorjahr und der Prognose, geringe Fluktuationsquote gegenüber anderen Unternehmen in Höhe von 2,4 % (Vj: 1,3 %) lässt weiterhin auf eine hohe Mitarbeiterzufriedenheit in diesem hart umkämpften Personalsektor schließen.

Im Schnitt absolvierten die Mitarbeiter 2023 an durchschnittlich 3,3 Tagen in- oder externe Weiterbildungsveranstaltungen (im Vorjahr an durchschnittlich 2,3 Tagen). Prognostiziert waren für das Jahr 2023 durchschnittlich 4,7 Tage. Aufgrund von internen und externen Einflüssen konnten wir den prognostizierten Wert zwar nicht erreichen, jedoch die durchschnittliche Teilnahme an in- oder externen Weiterbildungsveranstaltungen gegenüber dem Vorjahr steigern.

In einem viertägigen TÜV-Audit im Oktober wurden der Hauptsitz sowie drei Außenstandorte auf den Prüfstand gestellt. Die Audittermine fanden vor Ort statt. Auf der Agenda standen neben den Überwachungsaudits für die Normen 9001, 45001 und SCC auch ein Wiederholungsaudit für die ISO 27001. Die Termine verliefen allesamt erfolgreich. Für die kommenden drei Jahre verfügt GDMcom über ein zertifiziertes Informationssicherheitsmanagementsystem (ISO 27001).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

GDMcom ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der ONTRAS. Zwischen der Muttergesellschaft und GDMcom besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der die Gewinnabführung durch GDMcom vorsieht und ONTRAS verpflichtet, etwaige Verluste der GDMcom auszugleichen.

Zudem ist GDMcom im Cash-Management der VNG integriert und bezieht von dort ihre Finanzmittel für die operative Geschäftstätigkeit. Über das Cash-Management besteht eine Kreditlinie in Höhe von 1.000 TEUR, die im Geschäftsjahr zeitweise zum Teil in Anspruch genommen wurde und am Bilanzstichtag in voller Höhe zur Verfügung steht.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Umsatzerlöse von insgesamt 28.906 TEUR (Vj. 23.558 TEUR) erzielt. Die Umsatzerlöse aus dem Geschäftsbereich Telekommunikation betragen 21.676 TEUR (Vj. 17.150 TEUR). Darin enthalten sind Umsätze mit der VNG-Gruppe in Höhe von 20.345 TEUR (Vj. 15.080 TEUR).

Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Dokumentation betragen 6.902 TEUR (Vj. 5.948 TEUR). Darin enthalten sind Umsätze mit der VNG-Gruppe in Höhe von 6.453 TEUR (Vj. 5.565 TEUR).

Der Bestand an unfertigen Leistungen nahm um 50 TEUR ab und betrug zum Bilanzstichtag 1.234 TEUR (Vj. 1.284 TEUR). Der Rückgang des Bestandes an unfertigen Leistungen ist auf den Stand des Abschlusses und der Abrechnung von Projekten mit fortgeschrittenem Fertigstellungsgrad zurückzuführen.

Die Aufwendungen für den Bezug von Material und Fremdleistungen betragen insgesamt 11.929 TEUR (Vj. 7.304 TEUR). Der Aufwand für Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe beträgt im Berichtsjahr 1.860 TEUR (Vj. 754 TEUR). Die Aufwendungen für den Bezug von Fremdleistungen belaufen sich auf 10.069 TEUR (Vj. 6.550TEUR).

Die Steigerung der Materialaufwendungen ist stark vom Projektgeschäft und der damit verbundenen Materialbeschaffung sowie der Inanspruchnahme von Fremdleistungen abhängig.

Der Personalaufwand der Gesellschaft beträgt im Berichtsjahr 10.182 TEUR (Vj. 9.615 TEUR). Der gestiegene Personalaufwand ist auf die Anpassung der Gehaltsstruktur sowie den Personalaufbau zurückzuführen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 4.457 TEUR (Vj. 4.277 TEUR). Die größten Positionen stehen im Zusammenhang mit IT-Dienstleistungen, Büro- und Raumkosten der Gesellschaft, den erbrachten kaufmännischen Dienstleistungen von Seiten der ONTRAS sowie mit den Kfz-Kosten.

Für das Berichtsjahr weist GDMcom ein Beteiligungsergebnis von 1.000 TEUR (Vj. 800 TEUR) aus.

Das Zinsergebnis der GDMcom beträgt für das Berichtsjahr 34 TEUR (Vj. -19 TEUR).

Aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages wird das komplette Jahresergebnis vor Gewinnabführung in Höhe von 3.127 TEUR (Vj. 3.045 TEUR) an ONTRAS abgeführt.

Vermögens- und Finanzlage

Die Eigenmittelquote (Eigenkapital und Sonderposten im Verhältnis zur Bilanzsumme) der GDMcom beträgt zum Bilanzstichtag 85,3 % und ist im Vergleich zum Vorjahrsstichtag (83,3 %) im Wesentlichen aufgrund von Bareinlagen in die Kapitalrücklage gestiegen. Aktivseitig haben sich die Finanzanlagen um 4.200 TEUR auf 30.036 TEUR (Vj. 25.836 TEUR) erhöht. Die Bilanzsumme der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag 44.489 TEUR (Vj. 38.407 TEUR).

GDMcom nahm im Geschäftsjahr 2023 keine Kredite bei Kreditinstituten auf. Langfristige Verbindlichkeiten bestehen nicht. Zu jedem Zeitpunkt sicherte eine ausreichende Liquidität und die Integration in das Cash-Management der VNG-Gruppe die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft.

Das Investitionsvolumen betrug im Geschäftsjahr 2023 insgesamt 6.957 TEUR (Vj. 8.422 TEUR). Der Schwerpunkt lag auf der Kapitalausstattung der Tochterunternehmen GDMcom Netze GmbH und GIBY GmbH (Zuzahlungen in die Kapitalrücklage) sowie der Fortführung der Investitionen zur Errichtung eines Breitbandortsnetzes in der Stadt Strehla (geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau). Die Finanzierung der Beteiligungsinvestitionen erfolgte aus den im Geschäftsjahr erfolgten Bareinlagen der Gesellschafterin in die Kapitalrücklage, die Investitionen in das Breitbandnetz wurde anteilig durch Fördermittel finanziert (Zunahme des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen).

Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 EnWG

Die GDMcom ist ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen i. S. d. § 3 Nr. 38 EnWG, da sie zu einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- sowie Gasunternehmen gehört und mittelbar oder unmittelbar energiespezifische Dienstleistungen erbringt. Auf der Grundlage des § 6b Abs. 3 EnWG führt GDMcom getrennte Konten für die Tätigkeitsbereiche „Gasfernleitung“, „andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors“ sowie „Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors“.

Im Tätigkeitsbereich „Gasfernleitung“ werden alle Geschäftsvorfälle erfasst, die im Zusammenhang mit der Erbringung von energiespezifischen Dienstleistungen an in diesem Bereich tätige verbundene Unternehmen stehen.

Die auf Ebene des Gesamtunternehmens angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden kommen durchgängig auch für den Tätigkeitsabschluss „Gasfernleitung“ zur Anwendung. Auf Basis der Kostenrechnung der GDMcom GmbH wurden wesentliche Aufwendungen und Erträge direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich war oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel.

Zusätzliche Bestimmungen für die Erstellung und Prüfung von Jahres- und Tätigkeitsabschlüssen ergeben sich für GDMcom aus dem Beschluss BK9-19/613-1 der Bundesnetzagentur vom 25. November 2019.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Risikomanagement

GDMcom verfügt über ein Risikomanagementsystem, in dessen Rahmen die Risikolage für das Unternehmen halbjährlich erfasst und dokumentiert wird. Dabei sind alle Unternehmensbereiche und Tochterunternehmen in den Prozess eingebunden, sodass eine vollumfängliche Risikoanalyse gewährleistet ist. Hierbei werden in einem regelmäßigen und systematischen Prozess die Risiken identifiziert, erfasst und mit Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Mit Hilfe dieses Frühwarnsystems wird es der Geschäftsführung ermöglicht, frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen, um neu auftretenden Gefahren entgegenzuwirken.

Im Rahmen dieses Prozesses erfolgt eine regelmäßige Information an die Gesellschafterin über die Risikogesamtlage. Daneben erfolgt bei Auftreten eines Risikos mit einem Schadenspotential über 500 TEUR (ermittelt durch Gewichtung der Schadenshöhe mit der Eintrittswahrscheinlichkeit) eine Ad-hoc-Berichterstattung an die Gesellschafterin. Als gravierend gelten Risiken ab einem Schadenspotential von über 750 TEUR.

Risiken

A.

Marktpreisrisiken

Unser zentraler Ansatz zur Steuerung und Überwachung von Marktpreisrisiken ist die Messung, Limitierung und Berichterstattung ausgehend von den rechtlichen Rahmenbedingungen. Schwerpunkte bilden u.a. Preissteigerungsrisiko, Zinsänderungsrisiko sowie Wertänderungsrisiken von Vermögensbeständen. Aktuell werden insbesondere Auswirkungen der anhaltenden allgemeinen Preissteigerung beobachtete.

Finanzanlagerisiken werden durch Fachexperten analysiert und bewertet, entsprechende Maßnahmen zur Risikooptimierung vorgeschlagen und umgesetzt.

B.

Kreditrisiken

Forderungsausfällen oder sonstigen Liquiditätsrisiken wird durch eine laufende Überwachung der Zahlungsströme und die Bewertung der Bonität von Geschäftspartnern sowie daraus abgeleiteten Maßnahmen begegnet.

Bei möglichen Abweichungen zur Liquiditätsplanung und erkennbaren Belastungen kurzfristiger Liquiditätsreserven ist ein zeitnaher Ausgleich über die bestehende Kreditlinie aus dem Cashpool-Vertrag möglich. Dem potenziellen Risiko von Liquiditätsengpässen kann damit frühzeitig und effektiv begegnet werden.

C.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken, die durch die Bearbeitung von Kundenaufträgen an Gas-, Chemie- und Telekommunikationsnetzen entstehen, werden durch die Erarbeitung, Einhaltung und Kontrolle technischer Regelwerke und betriebsinterner Arbeitsanweisungen minimiert.

Die operationellen Risiken werden fortlaufend durch die Bereichsverantwortlichen bewertet sowie Maßnahmen zur Risikooptimierung vorgeschlagen und umgesetzt.

Allgemeine Unternehmensrisiken (z. B. KFZ-Unfallschäden) werden durch die ständige Weiterentwicklung der Unternehmensprozesse und wenn möglich, mit entsprechenden Versicherungen minimiert.

Auch 2023 wurde vermehrt auf das Risiko von Cyberangriffen aufmerksam gemacht und die Belegschaft hinsichtlich Phishing-Mails und Social Engineering sensibilisiert. Darüber hinaus wird stetig an der Erhöhung der IT-Sicherheit gearbeitet, um die technischen Hürden für einen Angriff weiterhin zu erhöhen.

D.

Strategische Risiken

Strategische Risiken identifiziert das Unternehmen ebenfalls im Rahmen der Risikoinventur. Hierbei werden die dafür notwendigen Organisationseinheiten in den Analyse- und Bewertungsprozess einbezogen. Ausgehend von einer turnusmäßigen Überwachung, Messung und Berichterstattung erfolgt eine gezielte Einleitung von Maßnahmen zur Risikominimierung. Wenn darüber hinaus im Rahmen der üblichen Geschäftstätigkeit diesbezügliche Risiken erkannt werden, so werden diese bewertet.

Ein strategisches Risiko besteht in dem hohen Anteil der Aufträge mit der VNG-Gruppe. Aktuell ist daraus jedoch kein erhöhtes Risiko für die Auftragsauslastung der Gesellschaft erkennbar.

Einschätzung der Gesamtrisikolage

Im Geschäftsjahr 2023 bestanden keine Risiken, welche die Existenz der Gesellschaft gefährdet hätten. Außer den Meldungen zu den halbjährlich durchgeführten Risikoinventuren wurde im Berichtsjahr keine ereignisbezogene Risikomeldung an den Gesellschafter des Unternehmens abgegeben. Für das Folgejahr sind bislang ebenfalls weder gravierende noch existenzbedrohende Risiken erkennbar.

Nach unserer Einschätzung hat sich die Gesamtrisikolage von GDMcom im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.

Chancen

Die Vertriebsschwerpunkte im Bereich Telekommunikation sind Leistungen für den Telekommunikationsnetzbetrieb und die Instandhaltung von Telekommunikations- sowie Weitverkehrsnetzen (Kabelnetze) für überregionale (Gas, Wasser, Chemie, Strom) und regionale Versorgungsunternehmen (Stadtwerke).

GDMcom bewegt sich hier in einem stark wachsenden Geschäftsfeld: Die zunehmende Digitalisierung von Geschäftsprozessen und die Etablierung von Homeoffice als weitverbreitetes Modell setzen eine stabile und gesicherte digitale Anbindung in den eigenen vier Wänden nicht nur für den Privatgebrauch voraus. GDMcom will sich hier weiterhin als verlässlicher Full-Service-Anbieter am Markt etablieren und den Ausbau des Glasfasernetzes vorantreiben.

Vor dem Hintergrund eines steigenden Bewusstseins für den Klimawandel und überarbeiteten EU-Klimazielen hat auch der Ausbau erneuerbarer Energien, insbesondere der Aufbau des H2 -Startnetzes der ONTRAS, unmittelbaren Einfluss auf die Geschäftstätigkeit der GDMcom. Die dazu angestrebten Projekte werden das Unternehmen in allen Bereichen tangieren und begünstigen weiteres Wachstum.

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit höheren Umsatzerlösen von ca. 5 Mio. EUR als im Jahr 2023 gerechnet, die insbesondere aus der Beauftragung mit der Planung und Realisierung von Großprojekten zum Ausbau von Glasfaser-Backbone-Netzen sowie dem Geschäft mit Unternehmen außerhalb des Kreises verbundener Unternehmen resultieren.

Auch der Glasfaserausbau soll in Zukunft weiter als neues strategisches Geschäftsfeld verfolgt werden.

Mit einer weiteren Teuerungswelle ist im kommenden Geschäftsjahr zu rechnen, da die Inflation auch Bereiche erfasst hat, die die Bevölkerung tangieren; insbesondere sind die Preise für Lebensmittel und Konsumgüter gestiegen. Dies hat zwar keine direkten wirtschaftlichen Auswirkungen auf GDMcom; jedoch führen solche Anstiege erfahrungsgemäß zu starken Lohn- und Gehaltssteigerungen. Diese stellen zugleich gesteigerte Personalkosten für die von den Anstiegen betroffenen Unternehmen dar, welche infolgedessen, ihre Preise (abermals) erhöhen werden. Daher ist auch im kommenden Geschäftsjahr mit weiter steigenden Bezugskosten für GDMcom zu rechnen.

Weiterhin werden Personalkosten aufgrund der Neubesetzung von geplanten Stellen und aufgrund des Anstieges im Projektgeschäft im Vergleich zum Berichtsjahr insgesamt auf einem höheren Niveau erwartet.

Die für das Geschäftsjahr 2023 erwarteten Jahresüberschüsse der Beteiligungsunternehmen sollen thesauriert werden. Insgesamt wird für das Geschäftsjahr 2024 für die GDMcom ein EBIT leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 prognostiziert.

Die positiven Tendenzen der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren, die sich an der niedrigen Fluktuationsrate sowie den Zertifizierungsergebnissen ablesen lassen, sollen auf dem Niveau der im Berichtsjahr erreichten Werte aufrecht gehalten werden. Die Mitarbeiteranzahl soll wieder im zweistelligen Bereich erhöht werden und die Weiterbildungstage sollen im Geschäftsjahr 2024 auf dem für 2023 prognostizierten Wert bleiben.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass im Geschäftsjahr 2024 trotz schwieriger allgemeiner Wirtschaftslage und dem Andauern des Russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mit keinen direkten signifikant negativen Auswirkungen auf GDMcom in diesem Zusammenhang gerechnet wird, da weder aus der Ukraine Leistungen bezogen werden noch dort ansässige Unternehmen direkte Vertragspartner sind. Indirekte Auswirkungen können durch die allgemeinen Kostensteigerungen und Lieferengpässe bzw. -verzögerungen auch bei der GDMcom entstehen.

Im Jahr 2024 wird das Thema Change-Management im Mittelpunkt stehen. Das Ziel ist die Etablierung der GDMcom Gruppe (unter der Marke „GDMcom I Gruppe“) bestehend aus den Tochterunternehmen: GDMcom Planung GmbH (vormals IBZ Neubauer GmbH), GDMcom Bau GmbH (vormals Schneider GmbH), die mit IBZ Bau GmbH sowie RIBO Pflug- und Horizontalbohrtechnik GmbH verschmolzen werden soll, sowie GIBY GmbH und GDMcom Netze GmbH. Mit der Vereinheitlichung von Bezeichnung und Corporate Design soll die Marke GDMcom mit ihren Dienstleistungen, welche die komplette Wertschöpfungskette abdecken, gestärkt und am Markt sichtbarer werden.

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 159.797,00 197.978,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.083.233,74 1.131.969,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.242.801,00 1.024.368,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.789.888,05 4.555.151,44
9.115.922,79 6.711.488,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.967.986,82 25.767.986,82
2. Beteiligungen 67.250,00 67.250,00
3. Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
30.036.236,82 25.836.236,82
39.311.956,61 32.745.703,45
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 33.545,31 34.752,94
2. Unfertige Leistungen 1.233.795,14 1.284.024,80
1.267.340,45 1.318.777,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 159.693,68 166.242,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.547.356,24 4.008.202,55
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 8.722,30 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 176.029,64 165.250,06
3.891.801,86 4.339.695,28
5.159.142,31 5.658.473,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17.589,27 3.290,56
44.488.688,19 38.407.467,03

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Kapitalrücklage 34.593.046,53 29.343.046,53
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 30.060,37 30.060,37
34.879.106,90 29.629.106,90
B. Sonderposten
Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 3.069.088,68 2.368.072,59
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 289.821,00 305.940,00
2. Sonstige Rückstellungen 974.016,57 1.684.018,65
1.263.837,57 1.989.958,65
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 246.541,67 125.681,32
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.185.604,40 3.395.819,82
3. Sonstige Verbindlichkeiten 844.508,97 898.827,75
(davon aus Steuern € 92.661,33; 31.12.2022 € 133.041,58)
5.276.655,04 4.420.328,89
44.488.688,19 38.407.467,03

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

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2023
2022
1. Umsatzerlöse 28.906.041,44 23.558.169,70
2. Verminderung (Vorjahr Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen -50.229,66 87.108,71
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 4.220,34 7.005,92
4. Sonstige betriebliche Erträge 179.964,66 95.492,87
29.039.996,78 23.747.777,20
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.859.939,16 753.803,07
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 10.069.250,92 6.549.785,02
11.929.190,08 7.303.588,09
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.378.497,54 7.895.595,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.803.090,12 1.719.377,37
(davon für Altersversorgung € 13.991,66; Vorjahr € 57.234,42)
10.181.587,66 9.614.973,19
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 363.718,10 275.667,61
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.457.310,09 4.277.331,32
9. Erträge aus Beteiligungen 1.000.000,00 800.000,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.000.000,00; Vorjahr € 800.000,00)
10. Zinsen und ähnliche Erträge 44.062,68 4.001,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 44.062,68; Vorjahr € 4.001,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.736,36 22.661,58
(davon an verbundene Unternehmen € 3.228,34; Vorjahr € 12.318,58)
12. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.142.517,17 3.057.556,41
13. Sonstige Steuern 15.494,77 12.240,95
14. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 3.127.022,40 3.045.315,46
15. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

GDMcom GmbH, mit Sitz in Leipzig (GDMcom), ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 des Handelsgesetzbuches (HGB). GDMcom ist beim Amtsgericht Leipzig unter der Handelsregisternummer HRB 15861 registriert.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB einschließlich des Einführungsgesetzes zum HGB (EGHGB), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG) aufgestellt. Dabei wird von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Der vorliegende Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde als sog. Fast-Close-Abschluss aufgestellt. Mit der Verkürzung des Aufstellungszeitraums (Fast Close) war insbesondere der Einsatz von Schätzungsverfahren zur Ermittlung der Umsatzerlöse und der Aufwendungen mit Umsatzbezug im Monat Dezember 2023 verbunden. Diese Schätzungen wurden auf der Grundlage sämtlicher Informationen, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Abschlusses verfügbar waren, vorgenommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Der Pflicht zur Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegen(über) Gesellschafter gemäß § 42 Abs. 3 GmbHG wird die Gesellschaft durch die Angabe im Anhang gerecht, ebenso der Pflicht zur Angabe der Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB sowie zur Angabe der Aufzinsung von Rückstellungen gemäß § 277 Abs. 5 HGB.

Die für den Jahresabschluss des Vorjahres angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden, soweit nachfolgend nichts anderes erläutert wird, beibehalten.

Aus rechnerischen Gründen können bei den Angaben Rundungsdifferenzen auftreten.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit ihren um die linearen Abschreibungen geminderten Anschaffungskosten bewertet.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und soweit sie abnutzbar sind, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Bis einschließlich dem Jahr 2009 wurde grundsätzlich degressiv abgeschrieben. Das Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB zur Fortführung der bisherigen Wertansätze unter Anwendung der degressiven Abschreibungsmethode wird in Anspruch genommen. Die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der degressiv abgeschriebenen Vermögensgegenstände betragen T€ 14,8. Bei Anwendung der linearen Abschreibungsmethode hätten sich Mehrabschreibungen in Höhe von T€ 0,2 (Vorjahr T€ 0,4) ergeben. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ergeben sich für das Geschäftsjahr 2023 und - bei dessen Fortbestand - auch für künftige Geschäftsjahre keine steuerlichen Belastungen für die Gesellschaft. Ab dem Jahr 2010 erfolgt die Abschreibung der Zugänge nach der linearen Abschreibungsmethode.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern, die bei den immateriellen Vermögensgegenständen zwischen 3 und 5 Jahren und bei Sachanlagen zwischen 3 und 30 Jahren liegen.

Für geringwertige Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Anschaffungskosten mindestens € 250 betragen und € 1.000 nicht übersteigen, wird ein Sammelposten gebildet. Er wird unabhängig von der tatsächlichen Abnutzung dieser Vermögensgegenstände über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben.

Die Bilanzierung von Finanzanlagen erfolgt zu ihren Anschaffungskosten bzw. im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderung zu ihrem niedrigeren beizulegenden Wert.

Im Falle voraussichtlich dauernder Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Soweit nachfolgend derartige Wertminderungen wieder entfallen, werden Zuschreibungen, bei abnutzbaren Anlagen unter Berücksichtigung des planmäßigen Wertverzehrs, vorgenommen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen Leistungen werden mit den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten (§ 255 Abs. 2 Satz 2 HGB) angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nennwerten aktiviert.

Bei der Bewertung der Posten des Umlaufvermögens wird jeweils das strenge Niederstwertprinzip (§ 253 Abs. 4 HGB) beachtet.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem darstellen, gebildet.

Das Eigenkapital wird zum Nennbetrag angesetzt.

Die Sonderposten aus Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen werden in Höhe der bezuschussten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten passiviert, ihre Auflösung erfolgt linear über die Nutzungsdauer der betroffenen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens zu Gunsten der sonstigen betrieblichen Erträge.

Die Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken.

Rückstellungen für Pensionen werden auf Basis von versicherungsmathematischen Gutachten nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden (unverändert) die „Heubeck-Richttafeln 2018 G“ zugrunde gelegt. Künftige Gehalts- und Rentensteigerungen wurden basierend auf folgenden Parametern berücksichtigt.

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2024 2025 2026 2027 ff.
Gehaltsteigerungen 4,25% 2,50% 2,50% 2,25%
Gehaltsteigerungen (Vorjahr) 4,00% 2,50% 2,25% 2,25%
Rentensteigerungen 2,60% 2,10% 2,00% 2,00%
Rentensteigerungen (Vorjahr) 2,40% 2,00% 2,00% 2,00%

Zur Abzinsung dieser Rückstellungen wird gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren in Höhe von 1,83 % (Vorjahr 1,79 %) herangezogen.

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Es werden gemäß § 253 Abs. 2 Satz 4 HGB die von der Deutschen Bundesbank nach Maßgabe einer Rechtsverordnung herausgegebenen Abzinsungszinssätze zugrunde gelegt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Zuführung zu langfristigen Rückstellungen, soweit sie dem Grunde nach erstmalig passiviert werden, nach dem Nettoprinzip.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Aufgrund der mit der ONTRAS Gastransport GmbH (Gesellschafterin) bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft werden keine latenten Steuern bilanziert.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zusammensetzung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen:

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31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.936,4 1.170,7
Forderung aus Steuern 551,2 211,0
Forderungen aus Liquiditätsmanagement 59,7 2.626,5
3.547,3 4.008,2

Forderungen gegen die Gesellschafterin bestehen in Höhe von T€ 1.797,3 (31. Dezember 2022 T€ 750,1). Sie entfallen mit T€ 1.246,1 (31. Dezember 2022 T€ 539,1) auf Lieferungen und Leistungen und mit T€ 551,2 (31. Dezember 2022 T€ 211,0) auf Steuern.

Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben - zum 31. Dezember 2023 bis auf einen Betrag von T€ 286 - wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahresstichtag T€ 256,0. Im Jahr 2023 hat die Gesellschafterin Einzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 5.250,0 vorgenommen.

Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen

Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt nach Maßgabe der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögenswerte ab Inbetriebnahme dieser am Bilanzstichtag noch im Bau befindlichen Sachanlagen (Anlage im Bau).

Rückstellungen

Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellung mit 7- bzw. 10-Jahresdurchschnittszinssätzen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt T€ 1,9 (31. Dezember 2022: T€ 10,3) und ist grundsätzlich ausschüttungs- jedoch nicht gewinnabführungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus personalbezogenen Anlässen (T€ 611,7; 31. Dezember 2022 T€ 604,8) und für ausstehende Rechnungen (T€ 247,1; 31. Dezember 2022 T€ 967,0).

Verbindlichkeiten

Zusammensetzung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen:

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31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.058,6 348,3
Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung 3.127,0 3.045,3
Verbindlichkeiten aus Steuern 0,0 2,2
4.185,6 3.395,8

Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin bestehen in Höhe von T€ 3.478,7 (31. Dezember 2022 T€ 3.377,7). Sie entfallen mit T€ 351,7 (31. Dezember 2022 T€ 330,2) auf Lieferungen und Leistungen, mit T€ 3.127,0 (31. Dezember 2022 T€ 3.045) auf die Gewinnabführung und mit T€ 0,0 (31. Dezember 2022 T€ 2,2) auf Steuern. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie zum Vorjahresbilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben - unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres - T€ 750,0 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und alle übrigen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Zuge des Erwerbs der IBZ-Gruppe im Jahr 2021 wurden Grundstücke erworben, die mit Grundschulden belastet waren, die mit T€ 0,0 (Vorjahr: T€ 400,0) der Absicherung von Krediten der erworbenen verbundenen Unternehmen dienten. Die abgesicherten Kredite wurden im Geschäftsjahr 2023 abgelöst.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB belaufen sich auf T€ 15.254,8 (31. Dezember 2022 T€ 8.932,2), darunter T€ 4.660,5 gegenüber verbundenen Unternehmen (31. Dezember 2022 T€ 4.750,2). Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Miet- und Leasingverträgen sowie dem Bestellobligo.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen betreffen mit T€ 6,1 (Vorjahr T€ 10,3) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

V. Ergebnisverwendung

Das positive Jahresergebnis vor Gewinnabführung von T€ 3.127,0 wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages in voller Höhe an die Gesellschafterin abgeführt.

VI. Sonstige Angaben

Angaben nach § 6b Abs. 2 EnWG

Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen und assoziierten Unternehmen gemäß § 6b Abs. 2 EnWG betreffen die Erbringung von Dokumentations- und Telekommunikationsdienstleistungen in Höhe von T€ 27.940,2. Aufwendungen in Höhe von T€ 1.879,3 betreffen empfangene kaufmännische Dienstleistungen, IT-Dienstleistungen sowie Miete.

Mitarbeiter

GDMcom beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 164 Mitarbeiter. Diese setzten sich aus 129 Angestellten, 33 gewerblichen Arbeitnehmern sowie zwei Aushilfen/Werkstudenten zusammen.

Geschäftsführung

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Dirk Pohle (hauptberuflicher) Geschäftsführer der GDMcom GmbH

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf eine Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung verzichtet.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

An den nachstehend aufgeführten Unternehmen hält GDMcom unmittelbar und mittelbar eine Beteiligung im Sinne des § 271 Abs. 1 HGB (Angabe nach § 285 Nr. 11 HGB). Die angegebenen Werte für Eigenkapital und Jahresergebnis sind gerundet.

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Anteil am Kapital
%
Name und Sitz der Gesellschaft Eigenkapital
Jahresergebnis
Verbundene Unternehmen
100,00 GDMcom Netze GmbH, Leipzig 2.337.635 -338.778 1)
100,00 GIBY GmbH, Leipzig 383.458 -468.510 1)
100,00 IBZ Bau GmbH, Zeulenroda-Triebes 2.641.890 543.965 1)
100,00 IBZ Neubauer GmbH, Zeulenroda-Triebes 961.821 424.923 1)
100,00 RIBO Pflug- und Horizontalbohrtechnik GmbH, Zeulenroda-Triebes 2.546.372 -7.670 1) 2)
100,00 Schneider GmbH, Cavertitz 5.998.249 526.091 1)
Beteiligte Unternehmen
50,00 KNL Kommunalnetz Leipzig GmbH, Leipzig 210.249 -7.544 1) 3)
50,00 lictor GmbH, Leipzig 411.193 33.688 1)
50,00 wittenberg-net GmbH, Lutherstadt Wittenberg 6.658.906 -1.850.569 1) 3)

1) Angaben gemäß Jahresabschluss zum 31.12.2022.

2) Mittelbare Beteiligung über Schneider GmbH.

3) Mittelbare Beteiligung über GDMcom Netze GmbH.

Angabe zu § 285 Nr. 30a HGB

Der übergeordnete EnBW-Konzern fällt in den Anwendungsbereich der Regelungen zur globalen Mindestbesteuerung („Pillar 2“). Diese sind in Deutschland mit Wirkung vom 28. Dezember 2023 in Form des Mindeststeuergesetzes („MInStG“) in Kraft getreten. Das MinStG gilt erstmals für Geschäftsjahre, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen. Gemäß MinStG ist eine Ergänzungssteuer für jede Jurisdiktion zu zahlen, die einen effektiven Steuersatz unter 15 % aufweist. Die Bestimmung des effektiven Steuersatzes nach dem MinStG ist sehr komplex und beinhaltet eine Vielzahl von spezifischen Anpassungen. Auf GDMcom wird künftig grundsätzlich keine Steuermehrbelastung aus der nationalen Ergänzungssteuer entfallen, da sie weder oberste Muttergesellschaft noch Gruppenträgerin der Mindeststeuergruppe im Sinne der § 3 MinStG ist. Allerdings ist sie der Gruppenträgerin, die künftig entstehende Steuermehrbelastungen für alle in Deutschland belegenen Geschäftseinheiten zu tragen hat, zum Ausgleich etwaiger durch GDMcom verursachter nationaler Ergänzungssteuerbeträge verpflichtet. Da das MinStG 2023 noch keine Anwendung findet, entsteht GDMcom daraus im Geschäftsjahr 2023 keine Steuerbelastung. Aufgrund der Komplexität der Anwendung der Pillar 2-Gesetzgebung und der Berechnung der möglichen steuerlichen Auswirkungen, sind die quantitativen und qualitativen Auswirkungen für künftige Geschäftsjahre bislang noch nicht zuverlässig abschätzbar.

Nachtragsbericht

Im Januar 2024 erfolgte eine sonstige Zuzahlung in die Kapitalrücklage der GDMcom in Höhe von TEUR 4.250, die zur Finanzierung von Projekten der Tochterunternehmen GDMcom Netze GmbH (TEUR 4.050) und GIBY GmbH (TEUR 200) bestimmt sind. Insoweit erfolgte nachfolgend jeweils eine sonstige Zuzahlung in die Kapitalrücklage dieser Tochterunternehmen durch GDMcom (Erhöhung der Beteiligungsbuchwerte).

Darüber hinaus wurde Anfang Januar 2024 die Umfirmierung der Tochterunternehmen Schneider GmbH in „GDMcom Bau GmbH“ und IBZ Neubauer GmbH in „GDMcom Planung GmbH“ vollzogen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2022 berücksichtigt wurden, haben sich nicht ergeben.

Angabe nach § 285 Nr. 14 und 14a HGB

EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe (EnBW), und VNG AG, Leipzig (VNG), stellen einen Konzernabschluss nach den in der EU anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie einen Konzernlagebericht auf, EnBW für den größten Kreis und VNG für den kleinsten Kreis von Unternehmen. GDMcom wird in diese Konzernabschlüsse als vollkonsolidiertes Tochterunternehmen einbezogen und stellt selbst mit Verweis auf § 291 HGB keinen Konzernabschluss und Konzernlagebericht auf.

Die Konzernabschlüsse und Konzernlageberichte von EnBW und VNG werden beim Betreiber des Bundesanzeigers elektronisch eingereicht und sind über das Unternehmensregister (www.unternehmensregister.de) abrufbar.

 

Leipzig, den 18. März 2024

GDMcom GmbH

Dirk Pohle, Geschäftsführer

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 517.209,00 45.415,00 0,00 0,00 562.624,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.140.295,76 0,00 0,00 0,00 1.140.295,76
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.117.368,58 336.953,53 140.053,85 95.646,10 3.498.729,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.555.151,44 2.374.790,46 -140.053,85 0,00 6.789.888,05
8.812.815,78 2.711.743,99 0,00 95.646,10 11.428.913,67
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.767.986,82 4.200.000,00 0,00 0,00 29.967.986,82
2. Beteiligungen 67.250,00 0,00 0,00 0,00 67.250,00
3. Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
25.836.236,82 4.200.000,00 0,00 0,00 30.036.236,82
35.166.261,60 6.957.158,99 0,00 95.646,10 42.027.774,49
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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 319.231,00 83.596,00 0,00 402.827,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.326,57 48.735,45 0,00 57.062,02
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.093.000,58 231.386,65 68.458,37 2.255.928,86
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
2.101.327,15 280.122,10 68.458,37 2.312.990,88
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.420.558,15 363.718,10 68.458,37 2.715.817,88
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Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 159.797,00 197.978,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.083.233,74 1.131.969,19
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.242.801,00 1.024.368,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.789.888,05 4.555.151,44
9.115.922,79 6.711.488,63
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 29.967.986,82 25.767.986,82
2. Beteiligungen 67.250,00 67.250,00
3. Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
30.036.236,82 25.836.236,82
39.311.956,61 32.745.703,45

Tätigkeitsabschluss „Gasfernleitung“ für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Bilanz der Tätigkeit "Gasfernleitung" zum 31. Dezember 2023

Aktiva

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31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 138.352,24 167.212,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 937.863,77 956.061,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.076.017,11 865.181,21
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.570,37 3.847.280,91
2.024.451,25 5.668.523,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.605.675,83 18.150.096,79
2. Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
18.606.675,83 18.151.096,79
20.769.479,32 23.986.832,31
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 29.043,53 29.352,33
2. Unfertige Leistungen 910.000,33 657.331,37
939.043,86 686.683,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.849.014,29 2.968.435,92
2. Sonstige Vermögensgegenstände 152.406,46 139.570,20
2.001.420,75 3.108.006,12
2.940.464,62 3.794.689,82
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.228,79 2.779,21
23.725.172,73 27.784.301,34

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
Zugeordnetes Eigenkapital 18.062.414,22 20.370.098,38
B. Sonderposten
Sonderposten aus Investitionszuschüssen zum Anlagevermögen 0,00 2.000.074,11
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 250.927,02 258.396,92
2. Sonstige Rückstellungen 843.303,55 1.422.322,15
1.094.230,57 1.680.719,07
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 213.455,78 106.150,44
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.623.896,29 2.868.109,42
3. Sonstige Verbindlichkeiten 731.175,87 759.149,92
(davon aus Steuern € 80.226,18; 31.12.2022 € 112.366,92)
4.568.527,94 3.733.409,78
23.725.172,73 27.784.301,34

Gewinn- und Verlustrechnung der Tätigkeit "Gasfernleitung" für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

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2023
2022
1. Umsatzerlöse 18.827.337,76 16.617.696,68
2. Erhöhung (Vorjahr Verminderung) des Bestands an unfertigen Leistungen 252.668,96 -115.754,56
3. Sonstige betriebliche Erträge 108.405,88 62.650,06
19.188.412,60 16.564.592,18
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 786.614,68 224.542,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.035.542,31 3.587.040,08
4.822.156,99 3.811.582,28
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.254.103,17 6.668.620,23
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.561.115,43 1.452.186,13
(davon für Altersversorgung € 12.113,98; Vorjahr € 48.340,19)
8.815.218,60 8.120.806,36
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 314.907,13 232.828,86
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.887.134,33 3.641.853,26
8. Erträge aus Beteiligungen 865.800,00 675.680,00
(davon aus verbundenen Unternehmen € 865.800,00; Vorjahr € 675.680,00)
9. Zinsen und ähnliche Erträge 38.149,48 3.379,25
(davon aus verbundenen Unternehmen € 38.149,47; Vorjahr € 3.379,25)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.429,74 19.139,97
(davon an verbundene Unternehmen € 2.795,10; Vorjahr € 10.404,27)
11. Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.244.515,29 1.417.440,70
12. Sonstige Steuern 13.415,37 10.338,71
13. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführter Gewinn 2.231.099,92 1.407.101,99
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anlagen zum Tätigkeitsabschluss

Erläuterungen und Angaben zum Tätigkeitsabschluss

I. Allgemeines

GDMcom GmbH, Leipzig (nachfolgend GDMcom), ist gemäß § 6b Abs. 1 Satz 1 EnWG als Unternehmen, das zu einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- und Gasunternehmen gehört und unmittelbar oder mittelbar energiespezifische Dienstleistungen erbringt, gemäß § 6b Abs. 3 EnWG verpflichtet, getrennte Konten für die Tätigkeitsbereiche „Gasfernleitung“, „Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors“ und „Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors“ zu führen sowie für den Tätigkeitsbereich „Gasfernleitung“ einen Tätigkeitsabschluss, bestehend aus der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung nebst erforderlichen Erläuterungen und Angaben, für das Geschäftsjahr 2023 aufzustellen.

Darüber hinaus sind nach den von der Beschlusskammer 9 (Regulierung Netzentgelte Gas) der Bundesnetzagentur beschlossenen „Vorgaben von zusätzlichen Bestimmungen für die Erstellung und Prüfung von Jahresabschlüssen und Tätigkeitsabschlüssen gegenüber vertikal integrierten Energieversorgungsunternehmen und rechtlich selbstständigen Netzbetreibern“ (Az. BK9-19/613-1) ergänzende Angaben und Erläuterungen zu Tätigkeitsabschlüssen für die Tätigkeiten gemäß § 6b Abs. 3 Satz 1 Nr. 3 EnWG zu erstellen (kurz „Festlegung Gas“). Erstellung und Prüfung dieser ergänzenden Angaben und Erläuterungen erfolgen - im Einklang mit Tenorziffer 4 dieses Beschlusses - gesondert und nachgelagert zur Erstellung und Prüfung der Jahres- und Tätigkeitsabschlüsse.

II. Zuordnungsgrundsätze für Aktiva und Passiva sowie Aufwendungen und Erträge zu den Tätigkeitsbereichen

Auf Basis der Kostenträgerrechnung der GDMcom wurden wesentliche Erträge und Aufwendungen direkt den Tätigkeitsbereichen zugeordnet. In den Fällen, in denen dies nicht möglich war oder mit unverhältnismäßig hohem Aufwand verbunden gewesen wäre, erfolgte die Zuordnung unter Anwendung sachgerechter Schlüssel. Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen, sonstige Zinsen und ähnliche Erträge, Zinsen und ähnliche Aufwendungen sowie sonstige Steuern wurden anhand der tätigkeitsbereichsbezogenen Stundenzuordnung der Mitarbeiter geschlüsselt. In der Bilanz erfolgte in den Fällen, in denen es möglich war, eine direkte Zuordnung wesentlicher Aktiv- und Passivposten (z.B. unfertige Leistungen, bestimmte Anteile an und Forderungen gegen verbundene Unternehmen). In den Fällen, in denen dies nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich war, erfolgte auch hier die Zuordnung unter Anwendung des Stundenzuordnungsschlüssels. Ebenso ist die Zuordnung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen zu den Tätigkeiten mittels des genannten Schlüssels vorgenommen worden.

III. Tätigkeitsbereich „Gasfernleitung“

Im Tätigkeitsbereich „Gasfernleitung“ sind alle unmittelbaren und mittelbaren energiespezifischen Dienstleistungen erfasst, die an einen entsprechenden Tätigkeitsbereich verbundener Unternehmen im Konzern der EnBW Energie Baden-Württemberg AG erbracht werden (Zuordnung nach Maßgabe der Tätigkeit des Empfängers der Dienstleistung).

Entsprechend der Festlegung Gas fallen unter die energiespezifischen Dienstleistungen z.B. Wartung und Instandhaltung von Sachanlagen aber auch kaufmännische Dienstleistungen und IT-Leistungen, soweit diese speziell für die Energiewirtschaft angeboten werden und es sich nicht um Standardanwendungen handelt.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanz sowie die Gewinn- und Verlustrechnung für die Tätigkeit „Gasfernleitung“ wurden analog der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung des Jahresabschlusses gegliedert. Dabei wurden die der Tätigkeit „Gasfernleitung“ zuzuordnenden Beträge der Posten des Eigenkapitals zusammengefasst und als „Zugeordnetes Eigenkapital“ ausgewiesen.

Die im Anhang des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden durchgängig auch für den Tätigkeitsabschluss angewendet; die Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte wurden einheitlich ausgeübt.

Die sich aus der Zuordnung der einzelnen Posten der Tätigkeitsbilanz bzw. der Tätigkeitsgewinn- und Verlustrechnung ergebende Residualgröße (Kapitalausgleichsposten) ist im Posten „Zugeordnetes Eigenkapital“ enthalten.

V. Angaben zum Tätigkeitsabschluss „Gasfernleitung“ gemäß §§ 268, 277 und 285 HGB

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 284 Abs. 3 HGB ist für den Tätigkeitsbereich „Gasfernleitung“ in einem gesonderten Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 2 zum Tätigkeitsabschluss „Gasfernleitung“).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie zum Vorjahresbilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben unverändert zum Vorjahresstichtag T€ 750,0 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und alle übrigen wie zum Vorjahresbilanzstichtag eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Die Zinsaufwendungen betreffen mit T€ 5 (Vorjahr: T€ 9) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Zuge des Erwerbs der IBZ- Gruppe im Jahr 2021 wurden Grundstücke erworben, die mit Grundschulden belastet waren, welche mit T€ 0 (Vorjahr: T€ 338) der Absicherung von Krediten der erworbenen verbundenen Unternehmen dienen. Die abgesicherten Kredite wurden im Geschäftsjahr 2023 abgelöst.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB belaufen sich auf T€ 13.208 (Vorjahr: T€ 7.544), darunter T€ 4.035 (Vorjahr: T€ 4.012) gegenüber verbundenen Unternehmen. Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen aus Dienstleistungs-, Miet- und Leasingverträgen sowie dem Bestellobligo.

 

Leipzig, den 18. März 2024

GDMcom GmbH

Dirk Pohle, Geschäftsführer

Anlagenspiegel der Tätigkeit „Gasfernleitung“

Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023
Schlüsselanpassung 01.01.2023 nach Schlüsselanpassung Zugänge
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 436.834,72 10.964,83 447.799,55 39.320,31
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 963.093,80 24.174,27 987.268,07 0,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.632.929,51 66.088,21 2.699.017,72 291.734,37
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.847.280,91 -3.726.022,29 121.258,62 10.570,37
7.443.304,22 -3.635.759,81 3.807.544,41 302.304,74
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.150.096,79 455.579,04 18.605.675,83 0,00
2. Genossenschaftsanteile 1.000,00 0,00 1.000,00 0,00
18.151.096,79 455.579,04 18.606.675,83 0,00
26.031.235,73 -3.169.215,94 22.862.019,79 341.625,05
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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 0,00 0,00 487.119,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 987.268,07
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 121.258,62 82.810,39 3.029.200,32
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -121.258,62 0,00 10.570,37
0,00 82.810,39 4.027.038,76
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 18.605.675,83
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 1.000,00
0,00 0,00 18.606.675,83
0,00 82.810,39 23.120.834,45
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Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
Schlüsselanpassung 01.01.2023 nach Schlüsselanpassung Abschrei -bungen des Geschäftsjahres
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 269.622,50 6.767,70 276.390,20 72.377,42
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.032,62 176,52 7.209,14 42.195,15
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.767.748,30 44.371,60 1.812.119,90 200.334,56
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.774.780,92 44.548,12 1.819.329,04 242.529,71
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
2.044.403,42 51.315,82 2.095.719,24 314.907,13
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Kumulierte Abschreibungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 0,00 348.767,62
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 49.404,29
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 59.271,26 1.953.183,20
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
59.271,26 2.002.587,49
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00
0,00 0,00
59.271,26 2.351.355,11
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Buchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Softwarelizenzen 138.352,24 167.212,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 937.863,78 956.061,18
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.076.017,12 865.181,21
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.570,37 3.847.280,91
2.024.451,27 5.668.523,30
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 18.605.675,83 18.150.096,79
2. Genossenschaftsanteile 1.000,00 1.000,00
18.606.675,83 18.151.096,79
20.769.479,34 23.986.832,31

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die GDMcom GmbH, Leipzig

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GDMcom GmbH, Leipzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GDMcom GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs.3 EnWG

Prüfungsurteile

Wir haben geprüft, ob die Gesellschaft ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 eingehalten hat. Darüber hinaus haben wir den Tätigkeitsabschluss für die Tätigkeit „Gasfernleitung“ nach § 6b Abs. 3 Satz 1 EnWG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie die als Anlage beigefügten Angaben zu den Rechnungslegungsmethoden für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses - geprüft.

Nach unserer Beurteilung wurden die Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Führung getrennter Konten und des Tätigkeitsabschlusses in Übereinstimmung mit § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung des IDW Prüfungsstandards: Prüfung nach § 6b Energiewirtschaftsgesetz (IDW PS 610 n.F. (07.2021)) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG“ weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir wenden als Wirtschaftsprüfungsgesellschaft die Anforderungen des IDW Qualitätsmanagementstandards: Anforderungen an das Qualitätsmanagement in der Wirtschaftsprüferpraxis (IDW QMS 1 (09.2022)) an. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für die Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten. Die gesetzlichen Vertreter sind auch verantwortlich für die Aufstellung des Tätigkeitsabschlusses nach den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet haben, um die Pflichten zur Führung getrennter Konten einzuhalten.

Die Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Tätigkeitsabschluss entspricht der im Abschnitt „Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass der Tätigkeitsabschluss kein unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tätigkeit zu vermitteln braucht.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen,

ob die gesetzlichen Vertreter ihre Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten in allen wesentlichen Belangen eingehalten haben und

ob der Tätigkeitsabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen Vorschriften des § 6b Abs. 3 Sätze 5 bis 7 EnWG entspricht.

Ferner umfasst unsere Zielsetzung, einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Rechnungslegungspflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 5 EnWG zur Führung getrennter Konten umfasst die Beurteilung, ob die Zuordnung der Konten zu den Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 Sätze 1 bis 4 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt ist und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Unsere Verantwortung für die Prüfung des Tätigkeitsabschlusses entspricht der im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ hinsichtlich des Jahresabschlusses beschriebenen Verantwortung mit der Ausnahme, dass wir für den Tätigkeitsabschluss keine Beurteilung der sachgerechten Gesamtdarstellung vornehmen können.

 

Leipzig, den 19. März 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Carl Erik Daum, Wirtschaftsprüfer

ppa. Volker Riemann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 25.04.2024 festgestellt.

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