ZeitGeist GmbH
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Wassenberg seit 1.4.2026 | Geschäftsführer |
Felix Riedl seit 1.4.2026 | Prokura |
Jörg Semmler seit 8.11.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Nenad Resavac | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TEQPHONE GmbHBad NauheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodel des Unternehmens Die Teqphone GmbH ist ein Handelsunternehmen, mit mehr als 20 Jahren Erfahrung. Unser Leistungskatalog umfasst den nationalen und internationalen Großhandel und Distribution mit elektronischen Erzeugnissen und Konsumgütern mit dem Schwerpunkt Haushaltsprodukte. Die Erbringung der genannten Leistungen erfolgt weltweit und wird durch die Ausnutzung aller technischen Möglichkeiten am Standort Bad Nauheim und dem Lager in Friedberg geplant, koordiniert und verwaltet. Wir haben unser Geschäft auf der Grundlage unserer erfahrenen Vertriebsspezialisten entwickelt. Mit der Unterstützung unserer engagierten Verkaufsprofis, die bestrebt sind, Trends zu erkennen und sichere Prognosen zu erstellen in dieser sich ständig verändernden Branche der intelligenten Haushaltsgeräte. Wir streben danach, der weltweit führende Distributor von Smart-Home Haushaltsgeräten zu werden und bieten damit vielen Verbrauchern mehr Lebensqualität durch Spitzentechnologie von Saugrobotern und anderen intelligenten Haushaltsprodukten. 2. Organisatorische Struktur / Zweigniederlassung Zweigniederlassungen im Sinne des § 13 HGB werden nicht unterhalten. II. Wirtschaftsbericht 3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 stand die deutsche Wirtschaft weiterhin vor einer Reihe großer Herausforderungen. Zwar haben sich die weltweiten Lieferketten nach den massiven Störungen der Corona-Pandemie und der Energiepreiskrise 2022 teilweise stabilisiert, dennoch prägten hohe Zinsen, eine abgeschwächte Konjunktur und eine gedämpfte Konsumlaune das Jahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt sank laut Statistischem Bundesamt um 0,3 % (kalenderbereinigt -0,1 %) gegenüber dem Vorjahr und markierte damit ein schwaches Konjunkturjahr. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 5,9 % und lagen damit zwar deutlich unter dem Inflationshoch von 2022, blieben aber weiterhin über dem langjährigen Durchschnitt. Haupttreiber waren nach wie vor hohe Nahrungsmittelpreise sowie anhaltende Preisimpulse in vielen Konsumgütersegmenten. Die Europäische Zentralbank setzte ihren restriktiven Kurs fort und erhöhte die Leitzinsen bis September 2023 auf 4,00 %. Dies führte zu spürbar höheren Finanzierungskosten - auch für Lager- und Betriebsmittelkredite im Großhandel. Gleichzeitig fielen die Großhandelspreise für Strom im Jahresmittel deutlich gegenüber 2022, was zu einer Entlastung bei energieintensiven Prozessen beitrug. Der private Konsum litt unter der Kombination aus Inflation und steigenden Zinsen: Die realen Einzelhandelsumsätze gingen um 3,3 % zurück (nominal +2,3 %), was auf eine preisgetriebene Umsatzentwicklung bei sinkender Absatzmenge hindeutet. Die Verbraucherstimmung blieb über weite Strecken des Jahres verhalten. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der Markt für elektronische Erzeugnisse und Haushaltsprodukte entwickelte sich 2023 uneinheitlich. Laut Home Electronics Market Index (HEMIX) sank der Gesamtmarkt für Consumer Electronics und Hausgeräte um 4,4 % auf rund 47,3 Mrd. €. Während klassische CE-Kategorien wie TV-Geräte, IT- und Telekommunikation deutlich nachgaben, zeigte sich das Segment Kleinelektrogeräte (Small Domestic Appliances, SDA) stabil und teils wachstumsstark. Hier profitierten vor allem Produkte mit hohem Alltagsnutzen oder Energie- und Zeitersparnischarakter. Für Großhändler und Distributoren war 2023 geprägt von einer Normalisierung der Lieferketten nach den Engpässen der Vorjahre, gleichzeitig aber von Margendruck durch intensiven Preiswettbewerb. Viele Handelsstufen reduzierten ihre Lagerbestände gezielt, um Kapitalbindungskosten zu senken, und setzten verstärkt auf gezielte Promotions und saisonale Aktionen. Trotz des Rückgangs in den CE-Kernbereichen blieb der Haushaltsgerätemarkt - insbesondere im Kleingerätesegment - relativ resilient. Hier konnten Produkte aus den Bereichen Küche, Reinigung und persönliche Pflege stabile Absätze erzielen. Für den Großhandel bedeutete dies eine strategische Ausrichtung auf margenstärkere, nutzwertorientierte Produkte sowie eine engere Abstimmung mit Lieferanten, um Bestände und Beschaffungskosten zu optimieren. Insgesamt stand die Branche damit 2023 im Spannungsfeld zwischen konjunkturell gebremster Endkundennachfrage, hoher Finanzierungskosten und dem anhaltenden Wettbewerbsdruck - bei gleichzeitig verbesserten, aber weiterhin sensiblen globalen Lieferketten. 2. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage
Entwicklung Umsatz Die Umsätze im Geschäftsjahr 2023 haben sich um 50,96 % gegenüber dem Vorjahr gesteigert. Die Umsatzsteigerung resultiert aus einem höheren Absatz der Produkte in zusätzlichen Absatzmärkten. Durch die Erschließung neuer Märkte und die Ausweitung des Vertriebsgebiets konnten mehr Produkte verkauft und damit die Umsatzzahlen gesteigert werden. Dies zeigt, dass die Produkte erfolgreich an die neuen Marktanforderungen angepasst und die Vertriebsstrategien effektiv umgesetzt wurden. Entwicklung Materialeinsatz Die Beschaffung erfolgte entweder bei Lieferanten aus aller Welt - allen voran natürlich Dreame. Skonto wurde soweit als möglich in Anspruch genommen. Zusätzlich gewährten Lieferanten diverse Boni und Rückvergütungen. Im Geschäftsjahr hat sich unsere Materialeinsatzquote gegenüber dem Vorjahr um 8,97 verbessert. Die Materialeinsatzquote von 80,3% bleibt auf einem hohen Niveau. Die Retourenquote liegt im branchenüblichen Bereich. Entwicklung Personaleinsatz Im Geschäftsjahr erhöhte sich unsere durchschnittliche Mitarbeiteranzahl in Bezug auf das Vorjahresniveau. Generell können wir uns auf einen qualifizierten und langjährigen Mitarbeiterstamm verlassen. Die Arbeitssicherheit wird stets gewährleistet, kontrolliert und ggfs. nachgebessert. Das positive Betriebsklima hat wesentlich zum Erfolg beigetragen. Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich eine Personalaufwandsquote, die um 0,2 %-Punkte im Vergleich zum Vorjahr gestiegen ist. Grundsätzlich waren durch die geplanten Lohnerhöhungen gewisse Lohnsteigerungen vorgesehen. a. Vermögenslage Das Anlagevermögen beträgt insgesamt 0,1 Mio. Euro (0,7 % der Bilanzsumme). Es hat sich um 27,0 TEuro erhöht, vor allem im Bereich der EDV Software. Das Vorratsvermögen konnte weiter auf möglichst niedrigem Niveau gehalten werden. Es reduzierte sich stichtagsbedingt von 7.939,7 TEuro auf 6.273,5 TEuro. Branchenüblich haben wir einen hohen Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Sie erhöhen sich von 4.171,8 TEuro auf 9.563,8 TEuro. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind vor allem Steuerrückforderungen und Gutschriften der ABS Factoring sowie Bonuszahlungen DREAME aktiviert. Der Posten hat sich von 782,6 TEuro auf 3.316,4 TEuro erhöht. Unser Stichtagsbestand an liquiden Mitteln hat sich von 0,2 TEuro auf 1.203,1 TEuro deutlich verbessert. Finanzlage Das Finanzmanagement wird bei der Teqphone GmbH zentral koordiniert. Durch die einheitliche Führung des Finanz- und Rechnungswesens werden auch die täglichen Bewegungen der Zahlungsströme zentral gesteuert und überwacht. Oberstes Ziel ist die Sicherstellung der Liquiditätsausstattung der Gesellschaft. Im Rahmen unseres Finanzmanagements wird vorrangig darauf geachtet, sämtliche Zahlungsverpflichtungen aus dem laufen den Geschäftsverkehr sowie gegenüber den finanzierenden Banken termingerecht nachkommen zu können. Die Liquidität war im Berichtsjahr zu jeder Zeit geordnet und als gut zu bezeichnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.562,9 TEuro gestiegen. Die Gegenüberstellung von langfristigem Vermögen und langfristigem Kapital in TEuro stellt sich wie folgt dar:
Es liegt ein Deckungsgrad von rund 32,34 % vor, der somit unserer eigenen Zielvorstellung entspricht. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 19,3 % (Vj: 8,6 %). Die Lieferantenverbindlichkeiten haben sich auf 3.572 T€ (Vorjahr 5.819,01 T€) reduziert. 2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir verwenden außer der Umsatz- und Ergebnisentwicklung keine weiteren finanziellen Leistungsindikatoren zur internen Unternehmenssteuerung. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren werden nicht gemessen. 3. Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens Das Unternehmen befindet sich in einer insgesamt sehr positiven und stabilen Lage. Die erfolgreiche Marktposition als führender Anbieter in unserem Segment bestätigt die Wettbewerbsstärke und die hohe Attraktivität unserer Produkte. Die konsequente Umsetzung unserer Wachstumsstrategie, insbesondere die gezielte Erschließung neuer Absatzmärkte, hat zu einer spürbaren Umsatzsteigerung und einer weiteren Festigung unserer Marktstellung geführt. Dank der kontinuierlichen Weiterentwicklung unseres Produktportfolios und der hohen Akzeptanz unserer Produkte im Markt sehen wir uns gut aufgestellt, um auch künftig von positiven Markttrends zu profitieren. Die nachhaltige Nachfrageentwicklung sowie die erfolgreiche Expansion in zusätzliche Märkte schaffen eine solide Grundlage für weiteres Wachstum. Auf Basis dieser positiven Rahmenbedingungen erwarten wir auch in den kommenden Geschäftsjahren eine Fortsetzung des Wachstumskurses und eine weitere Steigerung der Umsätze. Die strategischen Maßnahmen zur Optimierung der Produktions- und Vertriebsprozesse sowie die gezielte Marktausrichtung stärken zusätzlich unsere Wettbewerbsfähigkeit und eröffnen weiteres Potenzial zur Marktdurchdringung und Umsatzsteigerung. Insgesamt zeigt sich das Unternehmen daher in einer hervorragenden Ausgangssituation, um die Marktführerschaft langfristig zu behaupten und die erfolgreiche Entwicklung fortzusetzen. III. Chancen und Risiken Unsere Strategie und Chance ist auch in Zukunft der konsequente Ausbau bei gleichzeitiger Konsolidierung und Optimierung des bestehenden Vertriebsnetzes. Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikofrüherkennung, die Risikoanalyse und deren Kommunikation sichergestellt werden. Es werden professionelle Controlling-Instrumente eingesetzt. Diese werden regelmäßig geprüft und ggfs. angepasst. Risiken, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken können, betreffen: Absatzrisiken Die Teqphone GmbH ist abhängig von der allgemeinen konjunkturellen Lage und der wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland und der Welt. Die Branche unterliegt einer hohen Konjunkturabhängigkeit und erfüllt im volkswirtschaftlichen Sinne eine Frühindikatorfunktion. Aktuell besteht kein Anlass zur Sorge, dass die Nachfrage nach unseren Produkten deutlich abnehmen könnte. Wir legen daher weiterhin den Fokus auf die gleichbleibend hohe Qualität sowie auf ein kundenorientiertes Angebot unserer Waren. Personalrisiken Die Anzahl der Beschäftigten konnte im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant gehalten werden. Hier war jedoch die abnehmende Qualität der Arbeitskräfte jüngerer Generationen ein Problem, was es gilt in den nächsten Jahren weiter zu beobachten und durch Weiterbildungen, Schulungen und Investitionen in diesem Bereich zu verbessern. Weiterhin ist durch die Erhöhung des Mindestlohns die Beschäftigung in der Branche für viele attraktiver geworden. Dies ist eine große Chance neue Mitarbeiter und Kundenaufträge zu gewinnen. Gleichzeitig ist es jedoch auch ein Risiko, da viele Betriebe die gestiegenen Kosten für Arbeitnehmer abschrecken könnten und somit das Wachstum ausbremsen kann. Außerdem wird die Gewinnung von neuem Personal im Niedriglohnbereich aufgrund der steigenden Preise und Lebenshaltungskosten immer schwieriger, was zu Problemen in der Mitarbeitergewinnung führt und weiter zu beobachten ist. Zinsänderungs- und Finanzierungsrisiken Angesichts unserer (wirtschaftlichen) Eigenkapitalausstattung wesentlichen Risiken. Der operative Cashflow ist aber in der Lage, den vertraglichen Kapitaldienst zu erfüllen. Bei größeren Investitionen legen wir besonderen Wert auf fundierte Wirtschaftlichkeitsberechnungen, überprüfen die künftige Kapitaldienstfähigkeit und nehmen auch externe Expertise in Anspruch, um uns vor Fehlinvestitionen mit der Folge von Liquiditätsschwierigkeiten zu schützen. Zinsänderungsrisiken versuchen wir zu begegnen, indem wir möglichst lange Zinsbindungen in der Niedrigzinsphase vereinbart haben. Politische Risiken Weitere Risiken für die Zukunft sind die politischen Entwicklungen in Deutschland und in ganz Europa, da die hieraus entstehenden Probleme bzw. Möglichkeiten bisher nicht abzuschätzen sind. Gesetzliche Veränderungen haben regelmäßig Einfluss auf unsere Geschäftsprozesse und werden daher aktiv verfolgt - auch unter Zuhilfenahme externer Expertise. V. Prognosebericht Nach einem konjunkturell schwierigen Jahr 2023 mit einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um rund 0,3 % befindet sich die deutsche Wirtschaft Anfang 2024 in einer Phase langsamer Erholung. Die hohen Inflationsraten der Vorjahre haben die Kaufkraft privater Haushalte über einen längeren Zeitraum spürbar geschwächt, während gleichzeitig die Europäische Zentralbank zur Inflationsbekämpfung die Leitzinsen bis auf 4,0 % anhob. Diese Kombination aus hohen Lebenshaltungskosten und gestiegenen Finanzierungskosten bremste sowohl den privaten Konsum als auch die Investitionstätigkeit in vielen Branchen. Für das Jahr 2024 gehen führende Wirtschaftsforschungsinstitute wie das ifo-Institut, das IW Köln und die Bundesregierung von einem moderaten Wirtschaftswachstum zwischen 0,2 % und 0,6 % aus. Die erwartete Erholung wird vor allem durch steigende Reallöhne getragen, da die Inflation im Jahresmittel voraussichtlich auf etwa 2,5 % bis 2,8 % sinken wird. Damit können Haushalte erstmals seit mehreren Jahren wieder reale Einkommenszuwächse verzeichnen, was zu einer allmählichen Erholung des Konsums beiträgt. Unterstützend wirken zudem deutlich niedrigere Großhandelspreise für Strom und Gas, die energieintensive Produktionsprozesse entlasten, sowie der weitgehende Abbau von Lieferkettenengpässen, die in den vergangenen Jahren die Produktion stark eingeschränkt hatten. Gleichzeitig bestehen jedoch weiterhin Risiken und Belastungsfaktoren. Hohe Zinsen wirken dämpfend auf kreditfinanzierte Investitionen, insbesondere im Wohnungsbau und bei größeren Unternehmensprojekten. Die Exportnachfrage aus wichtigen Auslandsmärkten wie den USA und Teilen Asiens bleibt vorerst verhalten, was insbesondere den exportorientierten Industriezweigen zu schaffen macht. Hinzu kommen geopolitische Unsicherheiten wie der Krieg in der Ukraine, Spannungen im Nahen Osten sowie protektionistische Tendenzen im Welthandel, die Risiken für Lieferketten, Rohstoffpreise und Absatzmärkte bergen. Für den deutschen Markt für elektronische Erzeugnisse und Haushaltsprodukte wird 2024 eine differenzierte Entwicklung erwartet. Während sich der Markt für Consumer Electronics nach dem deutlichen Rückgang im Jahr 2023 um 4,4 % laut HEMIX voraussichtlich leicht stabilisieren wird, bestehen Wachstumspotenziale vor allem in Nischenprodukten und technisch innovativen Kategorien. Das Segment der Kleinelektrogeräte bleibt robust, getrieben durch eine hohe Alltagsrelevanz, Energie- und Zeiteffizienz sowie Innovationszyklen bei Küchen- und Reinigungsgeräten. Der Markt für Großgeräte wird weiterhin vor allem durch Ersatzbedarf gestützt. Allerdings bleibt der Preisdruck durch intensiven Wettbewerb, hohe Preistransparenz und anhaltende Rabattaktionen bestehen, was die Margenentwicklung beeinflusst. Vor diesem gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Hintergrund planen wir für das Geschäftsjahr 2024 eine deutliche Umsatzsteigerung auf über 100 Mio. €. Dieses Wachstum soll durch organische Expansion, die gezielte Erschließung neuer Kundensegmente, Sortimentserweiterungen und den Ausbau unserer Vertriebsstrukturen erreicht werden. Das Jahresergebnis wird bei rund 9 Mio. € erwartet. Die strategische Ausrichtung unseres Unternehmens bleibt auf den weiteren Ausbau als integriertes und einheitlich auftretendes Elektro-Großhandelsunternehmen gerichtet, dessen Marktauftritt, Organisation, Service und Innovationskraft eng an den Bedürfnissen unserer Kunden aus Industrie und Handel ausgerichtet sind. Wir gehen davon aus, dass strukturelle Wachstumstreiber wie der anhaltende Fachkräftemangel in vielen Branchen und die fortschreitende Digitalisierung von Geschäftsprozessen auch im Jahr 2024 positive Impulse für unser Geschäft setzen werden. Durch konsequente Marktorientierung sowie Investitionen in Servicequalität, digitale Plattformen und nachhaltige Logistikprozesse wollen wir unsere Marktposition weiter festigen und ausbauen. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Zu den im Unternehmen eingesetzten Finanzinstrumenten zählen insbesondere Forderungen, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Verbindlichkeiten. Wesentliche Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen nicht. Die Unternehmensleitung verfolgt eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung wird stets die Bonität der Kunden abgefragt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein entsprechendes Debitorenmanagement (Factoring) und ein effizientes Mahnwesen. Insgesamt reduzieren diese Maßnahmen die im Unternehmen vorhandenen Risiken auf ein Minimum. VI. Angaben zur Unternehmensführung Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat eingerichtet. Die Gesellschafter haben sich hinsichtlich des Frauenanteils in der Geschäftsführung und in den zwei Ebenen unterhalb der Geschäftsführung einen Zielwert von Null gesetzt. Die Gesellschaft hat alle Führungspositionen besetzt und benötigt aufgrund der einfachen Struktur und flachen Hierarchie keine weiteren Führungskräfte.
Bad Nauheim, den 31.08.2025 Geschäftsführung Jörg Semmler BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die TEQPHONE GmbH hat ihren Sitz in Bad Nauheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Friedberg unter 9054 eingetragen. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Sonstige Vermögensgegenstände In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 9.638,89 Euro (Vorjahr: 14.050,21 Euro und betrifft ausschließlich den Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Angaben zu Restlaufzeitvermerken
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 396,2 TEuro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Im Berichtsjahr unterbleibt die Angabe der Geschäftsführerbezüge nach § 286 Abs. 4 HGB (Schutzklausel). Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: - TEQPHONE Schweiz GmbH Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresüberschuss beträgt 2.830.269,24 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrag ergibt sich ein Betrag von 3.450.902,97 Euro, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden 3.450.902,97 Euro vorgetragen. sonstige BerichtsbestandteileUnterschrift der Geschäftsführung
Bad Nauheim, 31.08.2025 gez. Joerg Semmler Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 31.08.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TEQPHONE GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TEQPHONE GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TEQPHONE GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlagen für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 31.08.2025 ECOVIS RTS Audit KG gez. Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer gez. Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer |
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