European Trailer Systems GmbH

Im Moerser Feld 1F, 47441 Moers, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kleve HRB 11747
Vorher
Blitz K12-181 GmbHEdscha Trailer Systems GmbH
Eingetragen
17.1.2012
Branche
Herstellung von Karosserien, Aufbauten und AnhängernHerstellung von Nutzkraftwagen und NutzkraftwagenmotorenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Die Entwicklung, Produktion und Vertrieb von Schiebeverdecken und anderem Zubehör für den Automobilsektor, insbesondere für Lastkraftwagen, Anhänger, Eisen-bahnwaggons und andere Nutzfahrzeuge, sowie von anderen Produkten. Das Unternehmen kann jedweder industrieller und kaufmännischer Tätigkeit nachgehen, die mit dem Gesellschaftszweck in Verbindung steht

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bernd Vößing
seit 26.10.2017
Geschäftsführer
Volker Biesenbruck
seit 12.9.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
VBG GROUP TRUCK EQUIPMENT ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

VBG GROUP TRUCK EQUIPMENT AB
Sweden
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

European Trailer Systems GmbH

Moers

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die European Trailer Systems GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der European Trailer Systems GmbH, Moers - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der European Trailer Systems GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

-beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. •

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, 10. Juli 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Rees, Wirtschaftsprüfer

Keisers, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 3.132,90 4.525,30
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 25.935,02 1.700,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 599,72 1.442,15
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.257,67 35.274,24
65.792,41 38.416,81
68.925,31 42.942,11
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.249.072,36 3.183.079,47
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.374.929,14 11.719.632,82
3. Sonstige Vermögensgegenstände 522.493,56 702.228,35
12.146.495,06 15.604.940,64
II. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 170,3 364,3
12.146.665,36 15.605.304,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 31.951,62 42.590,43
12.247.542,29 15.690.837,48

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 5.300.048,83 6.137.448,95
III. Jahresüberschuss 2.054.337,91 3.162.599,88
7.379.386,74 9.325.048,83
B. Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.156.250,00 1.121.473,00
II. Steuerrückstellungen 1.874.368,80 1.678.854,00
III. Sonstige Rückstellungen 465.731,01 888.318,39
3.496.349,81 3.688.645,39
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 59.484,10 149.496,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.019.375,36 2.429.115,47
3. Sonstige Verbindlichkeiten 280.584,84 94.087,27
(davon aus Steuern € 37.081,70; Vorjahr € 36.428,28) 1.359.444,30 2.672.698,78
D. Rechnungsabgrenzungsposten 12.361,44 4.444,48
12.247.542,29 15.690.837,48

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 31.314.290,51 39.313.398,94
2. Sonstige betriebliche Erträge 523.209,51 225.366,43
davon Erträge aus der Währungsumrechnung € 52.704,27 (Vorjahr € 87.542,35)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -23.915.020,43 -29.094.649,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -83.729,75 -91.192,70
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.149.404,82 -2.209.797,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
(davon für Altersversorgung € 29.665,20; Vorjahr € 128.235,40) -331.096,95 -425.023,33
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -23.575,51 -23.722,24
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.851.464,04 -3.086.564,62
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung € 28.110,37 (Vorjahr € 1.610,27)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 399.572,55 23.313,52
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -22.794,00 -20.021,00
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -805.122,16 -1.448.326,76
10. Ergebnis nach Steuern 2.054.864,91 3.162.781,88
11. Sonstige Steuern -527,00 -182,00
12. Jahresüberschuss 2.054.337,91 3.162.599,88

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss

Die European Trailer Systems GmbH hat ihren Sitz in Moers und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Kleve (HRB 11747).

Die European Trailer Systems GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Der Anhang der Gesellschaft wird unter teilweiser Anwendung der Erleichterungen nach §§ 286 Abs. 4 und 288 Abs. 2 HGB erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt.

2. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs-, und Ausweismethoden

Aktiva

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben.

Sie werden über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Die Nutzungsdauern der Sachanlagen sind wie folgt:

Mietereinbauten 5-10 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3-10 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-10 Jahre

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut € 800 nicht übersteigen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbaren Risiken im Forderungsbestand wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen, uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoinlandsforderungen und 4% auf die Nettoauslandsforderungen angemessen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Passiva

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank für den Monat Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Der Zinssatz beträgt 1,82 %. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % und Rentensteigerungen von jährlich 2,1 % zugrunde gelegt.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für eine bestimmt Zeit nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen.

Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

3. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagenspiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren mit T€ 0 (Vorjahr T€ 27) aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Des Weiteren enthalten sie Forderungen aus Cash-Pooling von T€ 9.375 (Vorjahr T€ 11.692). Sie enthalten Forderungen gegen Gesellschafter von T€ 9.375 (Vorjahr T€ 11.692).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen in Höhe von T€ 19 (Vorjahr T€ 19) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Restliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Eigenkapital

Entwicklung des Gewinnvortrags T€
Gewinnvortrag 1. Januar 2023 6.137
Gewinnausschüttung im Geschäftsjahr 2023 4.000
Jahresüberschuss 2022 3.163
Gewinnvortrag 31. Dezember 2023 5.300

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen werden mit dem Durchschnittszinssatz der letzten 10 Jahre abgezinst. Daraus ergeben sich zum 31. Dezember 2023 Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 1.156. Diese liegen um T€ 16 (Unterschiedsbetrag) unter dem Bewertungsansatz für Pensionsrückstellungen, der sich zum 31. Dezember 2023 bei Anwendung des Sieben-Jahres-Durchschnittszinssatzes ergeben hätte.

Der Unterschiedsbetrag von T€ 16 zum 31. Dezember 2023 unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen im Gesamtwert von T€ 466 (Vorjahr T€ 888) enthalten im Wesentlichen personalbezogene Rückstellungen von T€ 377 (Vorjahr T€ 470) und Rückstellungen für Provisionen von T€ 0 (Vorjahr T€ 331).

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungs- und Leistungsverkehr und enthalten Verbindlichkeiten gegenüber der Alleingesellschafterin von T€ 0 (Vorjahr T€ 0).

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 365 (Vorjahr T€ 52), aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 53 (Vorjahr T€ 88) und sonstige periodenfremde Erträge von T€ 331 (Vorjahr T€ 0) enthalten. Die periodenfremde Erträge resultieren aus der Auflösung einer Rückstellung.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge erhalten Zinserträge aus dem Cash-Pooling mit der Gesellschafterin in Höhe von T€ 400 (Vorjahr T€ 23).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 28 (Vorjahr T€ 2) enthalten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen von T€ 23 (Vorjahr T€ 20).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erstattungen für Vorjahre von T€ 12 (im Vorjahr Nachzahlungen T€ 23).

5. Sonstige Angaben

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Geschäftsführer für das Jahr 2023 waren

- Herr Volker Biesenbruck, Kfz-Meister, Rees/Deutschland

- Herr Bernd Vößing, Diplom Ökonom, Neukirchen-Vluyn/Deutschland

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben zu den Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr:

Mitarbeiter 2023 2022
Angestellte 18 17

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen langfristigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Leasing- und Mietverträgen in folgender Höhe:

Miet- und Leasingverpflichtungen TEUR
Bis zu 1 Jahr 210
2-5 Jahre 122
Mehr als 5 Jahre 0
332

Die Miet- und Leasingverträge betreffen Gebäude, den Fuhrpark und bestimmte Büro- und Geschäftsausstattung. In allen Fällen handelt es sich um sogenannte Operate-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:

Art der Beziehung
Art des Geschäfts
in T€
direktes sowie alle über geordneten Mutterunternehmen übrige verbundene Unternehmen
Kauf von Vermögensgegenständen 0 23.898
Bezug von Dienstleistungen 700 292
Erbringung von Dienstleistungen 399 92
Begebene Finanzierungen (inkl. Cash-Pooling) 9.375 0

Ausschüttungsgesperrte Beträge (§§ 253 Abs. 6, 268 Abs. 8 HGB)

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 unterliegt ein Betrag von T€ 16 grundsätzlich der Ausschüttungssperre. Da der Gewinnvortrag den Gesamtbetrag des ausschüttungsgesperrten Betrages übersteigt, besteht keine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die European Trailer Systems GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der VBG GROUP TRUCK EQUIPMENT AB, Vänersborg/Schweden. Diese wiederum ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der VBG GROUP AB, Vänersborg/Schweden.

Die VBG GROUP AB, Vänersborg/Schweden, stellt für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss auf, in den der Jahresabschluss der European Trailer Systems GmbH einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Gesellschaft in Vänersborg/Schweden bzw. auf der Webseite der Gesellschaft (vbggroup.com) erhältlich.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von T€ 7.354, der sich aus dem Jahresüberschuss von T€ 2.054 und dem Gewinnvortrag von T€ 5.300 ergibt, auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

 

Moers, den 23. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Volker Biesenbruck

Bernd Vößing

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 6.962,00 0,00 0,00 6.962,00
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 22.634,76 25.942,00 0,00 48.576,76
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.671,52 0,00 0,00 27.671,52
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.735,71 23.619,71 6.095,65 532.259,77
565.041,99 49.561,71 6.095,65 608.508,05
572.003,99 49.561,71 6.095,65 615.470,05
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 2.436,70 1.392,40 0,00 3.829,10
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 20.934,34 1.707,40 0,00 22.641,74
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.229,37 842,43 0,00 27.071,80
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 479.461,47 19.633,28 6.092,65 493.002,10
526.625,18 22.183,11 6.092,65 542.715,64
529.061,88 23.575,51 6.092,65 546.544,74
Restbuchwerte 31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 3.132,90 4.525,30
II. Sachanlagen
1. Mietereinbauten 25.935,02 1.700,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 599,72 1.442,15
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 39.257,67 35.274,24
65.792,41 38.416,81
68.925,31 42.942,11

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen und Geschäftsmodell

Die European Trailer Systems GmbH ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der VBG GROUP TRUCK EQUIPMENT AB, Vänersborg, Schweden.

Die European Trailer Systems GmbH mit Sitz in Moers vertreibt und entwickelt Verdecksysteme und Zubehör für die Nutzfahrzeugindustrie, den Bahnverkehr und industrielle Anwendungen.

Die Gesellschaft hat kein Vorratsvermögen bilanziert, da die komplette Produktion in der tschechischen Schwestergesellschaft European Trailer Systems s.r.o. mit Sitz in Kamenice nad Lipou durchgeführt wird.

Es erfolgt auch keine Zwischenlagerung, da die Lieferungen direkt von der tschechischen Gesellschaft an die Kunden durchgeführt werden.

Unsere Strategie ist es, in verschiedenen Marktsegmenten die Gesellschaft zu positionieren, um bei Krisensituationen in einzelnen Bereichen unabhängiger zu sein und uns als zuverlässiger und stabiler Partner unterschiedlicher Kundengruppen national und international zu positionieren.

B. Wirtschaftsbericht

1) Rahmenbedingungen

Weltwirtschaft 1

Die internationale Konjunktur stand wie im Vorjahr auch weiterhin noch unter den Auswirkungen der Energiekrise, der hohen Inflation und der immer noch stark vorhandenen Herausforderungen durch den Ukraine Krieg und später auch durch den Krieg im Gaza-Streifen. Dies führte zu einer extremen Verunsicherung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Einhergehend wurden Investitionen gestoppt oder gänzlich verworfen, was zu einem drastischen Rückgang der wirtschaftlichen Leistung führte.

Deutschland

Die unter dem Punkt Weltwirtschaft aufgeführte Situation bestand auch für Deutschland, obwohl unser Geschäftsfeld im ersten Quartal das Vorjahresniveau erreichte. Ab dem zweiten Quartal mussten auch wir deutliche Einbußen verzeichnen.

Branche 1

In unserer Branche begann das Geschäftsjahr 2023 mit einem stabilen ersten Quartal, obwohl anfängliche Marktunsicherheiten durch reduzierte Auftragseingänge bei allen Fahrzeugherstellern spürbar wurden. Ab dem zweiten Quartal mussten auch wir deutliche Einbußen verzeichnen.

Gesellschaft

Wir konzentrierten uns darauf laufende Entwicklungsprojekte mit internen Ressourcen weiterzuführen, um für die Zeit nach der Krise gewappnet zu sein. Zusätzlich hatten wir einen starken Fokus darauf, die laufenden Kosten niedrig zu halten und interne Prozesse zu optimieren. Hierdurch gelang es uns trotz einer schwierigeren Ausgangssituation unser Unternehmen unbeschadet durch diese schwierige Zeit zu führen. Wir konnten alle Mitarbeiter weiterbeschäftigen. Wir hatten permanent mit der Verknappung und Verteuerung der Rohstoffe, vor allem Stahl, Aluminium und Plastik zu kämpfen, schafften es aber immer lieferfähig zu bleiben und konnten auch durch Preiserhöhungen ein sehr gutes Ergebnis 2023 erzielen. Im zweiten Halbjahr 2023 konnten wir Preiserhöhungen teilweise wieder reduzieren, da Material /-und Energiepreise sanken.

1 Zur Darstellung der allgemeinen Welt, Deutschland und der Marktsituation werden vor allem der VDA Report, der IFO- und ZEW Index herangezogen.

2) Geschäftsverlauf

Wir messen unseren Geschäftsverlauf an den finanziellen Leistungsindikatoren Umsatz, Rohertrag und operatives Ergebnis (EBIT).

Die Gesellschaft wird nicht über nicht-finanzielle Leistungsindikatoren gesteuert.

Für das Geschäftsjahr 2023 planten wir im Vergleich zu 2022 einen Rückgang der Umsatzerlöse zwischen 17% bis 20%, bedingt durch die sinkende Konjunktur und das Ausbleiben eines Projektes. Trotz immer noch vorhandener Pandemie waren wir durch die Erfahrungen aus dem Vorjahr sehr positiv in der Planung.

Aufgrund der Neuverhandlungen der Einkaufspreise planten wir einen Rückgang des Rohergebnisses, aber nur zwischen 7% bis 10% und bedingt durch diese Faktoren eine deutliche Reduzierung des operativen Ergebnisses um ca. 12% - 16%.

2023 sollte unser modulares Verdeck-Baukastensystem die vorhergegangenen Verdeck-Generationen durchgängig ersetzen. Die Pandemie hat den Umsetzungswillen unserer Kundschaft beeinflusst, so dass wir dieses Ziel auch im Jahr 2024 weiterverfolgen müssen.

Tatsächlich waren unsere Planungsannahmen etwas zu optimistisch, denn Umsätze und Ergebnisse 2023 lagen gegenüber den Planungsannahmen zurück.

Die Umsätze des Jahres 2023 sanken um etwas über 20% im Vergleich zu den aktuellen Zahlen des Jahres 2022. Auch das Rohergebnis sank durch die gefallenen Umsätze und die Materialpreise um rund 28%. Dadurch verringerte sich das operative Ergebnis (EBIT) 2023 gegenüber 2022 um etwa 46%.

Trotzdem war insgesamt das Geschäftsjahr 2023 erfolgreiches Jahr, mit einem guten positiven EBIT, wozu auch im Besonderen die meist gute Lieferfähigkeit beigetragen hat.

Investitionen und Finanzierung

Im Jahr 2023 wurden 50 T€ in Mietereinbauten und Betriebs- und Geschäftsausstattung investiert. Bei den Investitionen handelte es sich ausschließlich um Ersatzinvestitionen.

Das Unternehmen ist dem Cash Pool der VBG Gruppe angeschlossen. Insofern erfolgt die kurzfristige Finanzierung über die VBG Gruppe. Zudem ist auch die hohe Eigenkapitalquote ein wesentlicher Finanzierungsfaktor.

3) Personal

Zum Jahresende beschäftigte das Unternehmen 18 Personen. Das Volumen an Überstunden lag im gesamten Jahr 2023 auf Grund der geopolitischen Lage und der daraus resultierenden Marktsituation weiter auf niedrigem Niveau.

Es konnte ein Auszubildender für den Bereich Technik gewonnen werden, der seit dem 01.08.2023 unser Team bereichert.

Im Rahmen der internen Personalentwicklung wurden Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen durchgeführt, um weiterhin einen hohen Qualifikationsstand der Mitarbeiter zu gewährleisten.

Unser Ziel ist es in den kommenden Jahren einen Generationswechsel vorzubereiten, um den langfristigen Erfolg unseres Geschäftsbereiches sicherzustellen.

4) Beschaffung

Die Beschaffung wird weitestgehend über die produzierende Schwestergesellschaft in Tschechien realisiert. Deshalb ist der Materialaufwand der Gesellschaft im Wesentlichen auf den Bezug von Waren von der produzierenden Schwestergesellschaft zurückzuführen. Die Preisentwicklung der Rohmaterialien war auch weiterhin die große Herausforderung im Jahr 2023, denn die Preise, allen voran Stahl, stiegen im Vergleich zum Vorjahr im ersten Halbjahr 2023 weiter drastisch an. Erst im zweiten Halbjahr beruhigte sich der Preisanstieg deutlich. Zum 31.12.2023 lag der Stahlpreis zwischen 11% und 15% unter dem Preisniveau zum Zeitpunkt des 31.12.2022.

5) Vermögens-, Finanz - und Ertragslage

- Ertragslage

2023
T€
2022
T€
Differenz
T€
%
Umsatzerlöse 31.314 39.313 -7.999 -20,35%
Materialaufwand -23.999 -29.186 5.187 -17,77%
Rohergebnis 7.316 10.127 -2.811 -27,76%
Sonstige betriebliche Erlöse 523 225 298 > 100%
Personalaufwand -2.481 -2.635 154 -5,86%
Abschreibungen -24 -24 0 -0,62%
Sonstige betriebliche Aufwendungen inkl. Sonstige Steuern -2.852 -3.087 235 -7,62%
Operatives Ergebnis (EBIT) 2.483 4.606 -2.123 -46,09%
Finanzergebnis 377 3 373 > 100%
Ergebnis vor Steuern 2.860 4.609 -1.749 -37,95%
Steuern vom Einkommen und Ertrag -805 -1.448 643 -44,41%
Ergebnis nach Steuern = Jahresüberschuss 2.054 3.163 -1.108 -35,06%

Der Umsatz verzeichnete eine negative Entwicklung von 20,4% gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil des Inlandumsatzes lag bei 34,7%.

Im Vergleich zu der Entwicklung der Umsatzerlöse ist der Materialaufwand, mit einem Rückgang von 17,8%, unterproportional gesunken. Diese Entwicklung ist auf die auch im Jahr 2023 weiterhin gestiegenen Einkaufspreise, v.a. Stahl, Aluminium und Plastik, zurückzuführen. Durch Preiserhöhungen gegenüber unseren Kunden konnten wir diese Erhöhungen teilweise abfedern, aber das Rohergebnis verschlechterte sich doch im Vergleich zum Vorjahr um -27,8%.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus der Auflösung von Altrückstellungen.

Die Personalaufwendungen sind um 5,9% geringer als im Vorjahr. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Rückstellung für Incentive Zahlungen, durch die gesunkenen Umsätze in 2023, ebenfalls geringer ausfällt. Und auch die Aufwendungen für die Rückstellungen für die Pensionen waren in 2023 rückläufig.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Umsätze und die damit verbundenen gesunkenen Lizenzgebühren zurückzuführen.

Durch diese ganzen Einflüsse sank das operative Ergebnis um 46,1% gegenüber dem Vorjahr.

Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Erstattungen für Vorjahre von T€ 12.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss von T€ 2.054 verbucht.

- Vermögens- und Finanzlage

Aktiva

31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Differenz
T€
in %
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 3 5 -1 -30,77%
Sachanlagen 66 38 27 71,26%
69 43 26 60,51%
Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 12.146 15.605 -3.458 -22,16%
Flüssige Mittel 0 0 0 -53,25%
12.147 15.605 -3.459 -22,16%
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 32 43 -11 -24,98%
12.248 15.691 -3.443 -21,94%

Der Anteil des kurzfristigen Vermögens beträgt 99,4%. Das langfristige Vermögen ist zu 100% durch Eigenkapital gedeckt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind angesichts des Rückgangs der Umsatzerlöse um 22,2% gefallen, wobei das Forderungsmanagement weiter gezielt und stringent eingesetzt wurde, um Wertberichtigungen zu vermeiden.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten das Cash-Pool Konto von T€ 9.375 (Vorjahr T€ 11.692).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betragen T€ 522 (Vorjahr T€ 702). Hierin enthalten sind Forderungen aus Umsatzsteuer und gegen Krankenkassen.

Passiva 31.12.2023
T€
31.12.2022
T€
Differenz
T€
in %
Eigenkapital 7.379 9.325 -1.946 -20,86%
Rückstellungen 3.496 3.689 -192 -5,20%
Verbindlichkeiten 1.359 2.673 -1.313 -49,12%
Passive Rechnungsabgrenzung 12 4 8 > 100%
12.248 15.691 -3.443 -21,94%

Auf der Passivseite beträgt die Eigenkapitalquote (Eigenkapital/Bilanzsumme) zum Stichtag 60,2% (Vorjahr 59,4%). Die Erhöhung ist zurückzuführen auf die deutlich gesunkenen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der Effekt aus der im Geschäftsjahr 2023 vorgenommenen Gewinnausschüttung konnte zudem durch das trotzdem starke Ergebnis teilweise abgefedert werden.

Die Rückstellungen sind um T€ 192 geringer als im Vorjahr, was im Wesentlichen durch die geringeren, nicht ausgezahlten Boni für Kunden begründet ist.

Der Rückgang der Verbindlichkeiten ist klar bedingt durch die Zahlung vieler fälliger Posten zum Ende des Jahres 2023.

Das Unternehmen ist dem Cash-Pool der VBG Gruppe angeschlossen. Insofern erfolgt die kurzfristige Finanzierung über die VBG-Gruppe. Hierzu kommt, dass auch die hohe Eigenkapitalquote ein wesentlicher Finanzierungsfaktor ist.

6) Forschung und Entwicklung

Als führende Marke in unserem Segment entwickeln wir im Konzern stetig unser Produktangebot weiter und konzentrieren uns auf zukünftig zu erwartende oder absehbare Markttrends. Unser Ziel ist es unseren Kunden Produkte anzubieten, die deren Alltag und Arbeit nicht nur erleichtern, sondern auch effizienter und sicherer machen.

In den kommenden Jahren ist der weiter voran zu treibende Wechsel von der alten auf die neue Dachgeneration und die Markteinführung der neuen Produktlinien geplant.

Die Aufwendungen für den Bereich Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2023 T€ 54 (Vorjahr T€ 71).

7) Chancen und Risiken

Der kaufmännische Bereich des Unternehmens nimmt die Aufgaben der generellen Risikoanalyse wahr.

Die Erläuterung der nachfolgend aufgeführten Risiken und Chancen erfolgt entsprechend ihrer Bedeutung in absteigender Reihenfolge.

Ein wesentliches Risiko stellen nach wie vor die Nachwirkungen und die Verunsicherung, die durch den Ukraine-Krieg und den Krieg im Gaza-Streifen entstanden sind. Im Jahr 2023 konnten wir im Gegensatz zu 2022 unseren Umsatz und die Ergebnissituation leider nicht halten, sondern mussten Rückschritte hinnehmen.

Durch nachvollziehbare Preisanpassungen unserer Produkte im Jahr 2023 konnten große Teile der Materialkostensteigerungen abgemildert werden, ohne unsere Marktposition zu verschlechtern.

Im Jahr 2023 reduzierten sich unsere Auftragsbestände durch nachlassende Order der Kunden.

Bestellte Trailer werden bei unseren Kunden verspätet abgenommen und die Lagerbestände wuchsen drastisch. Als erste Maßnahme verlängerte der Großteil der Fahrzeugbauer ihre Sommerpause. Die Monate Juli und August 2023 zeigten somit einen erwarteten schwachen Umsatz.

Unser Fokus auf Kosten und eine schlanke Organisation ermöglichen es uns trotzdem ein positives, wenn auch reduziertes Ergebnis im Juli und August zu realisieren.

Wir sehen unsere operativen Risiken im Bereich:

- der Entwicklung der fixen und variablen Kosten

- der Sicherung unserer Lieferkette

- der Entwicklung und evtl. drohenden Veränderung unserer Einkaufspreise

- der Entwicklung und evtl. drohenden Veränderung unserer Verkaufspreise

- der Überwachung von Risiken im Umlaufvermögen, wie z.B. das Delkredere - Risiko

Sowohl die Risiken im Kostenbereich als auch in den Einkaufs- und Verkaufspreisen werden durch enge Controlling-Maßnahmen, wie monatliche und wöchentliche Soll-Ist-Vergleiche, erfasst und bewertet. Die konsequente Umsetzung der Zwei-Lieferanten-Strategie für Schlüsselprodukte sorgt für eine vergleichende Transparenz in unserer Lieferkette und sichert die Verfügbarkeit notwendiger Bauteile.

Das Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein enges internes Mahnverfahren vermindert.

Die Gesellschaft ist keinen wesentlichen Währungsrisiken ausgesetzt, weil sowohl der Einkauf als auch Verkauf zum überwiegenden Teil in Euro erfolgt.

Liquiditätsrisiken werden als gering einschätzt, weil die kurzfristige Finanzierung der Gesellschaft über den Cash-Pool des Konzerns erfolgt.

Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis der konsolidierten Betrachtung aller wesentlichen Einzelrisiken. Aus heutiger Sicht zeichnen sich keine den Fortbestand der Gesellschaft gefährdenden Risiken, auch nicht in Verbindung mit anderen Risiken, ab.

Chancen bestehen vor allem in dem hohen technischen Standard unserer Produkte, der laufenden Neuentwicklung von Produkten sowie insbesondere durch die Markteinführung der neuen Produktfamilie.

Mit der Ausweitung unseres Angebotes an Verdecksystemen für die Bereiche Kippfahrzeuge, Schiebebügelverdecke, Industrieabdeckungen, Bahnwagons und einer schnellen Seitengardine möchten wir zusätzliche Umsätze generieren und unser Unternehmen in weiteren Marktbereichen platzieren, um konjunkturelle Schwankungen besser kompensieren zu können.

Zusätzlich haben wir unsere Aktivitäten in Märkten außerhalb Europas erweitert und sind seit einigen Jahren im indischen Markt aktiv und konnten unsere Marke dort bereits platzieren. Der Druck nach sicheren und umweltschonenden Produkten wächst in Indien stetig. Ein gemeinsames Projekt mit Volvo Indien, in dem unser Kipperverdeck einem Feldtest unterzogen werden soll, konnte in 2023 nicht gestartet werden und wurde auf das 2. Quartal 2024 verschoben.

Das interne Kontrollsystem (IKS) umfasst in enger Abstimmung mit den Anforderungen einer korrekten und sicheren Buchführung und Bilanzierung tägliche, wöchentliche und monatliche Kontrollmaßnahmen in allen Bereichen und Prozessen des Unternehmens, um die Früherkennung und damit auch die Vorbeugung von Risiken noch effizienter zu gestalten.

Unser Unternehmen verfügt über ein eigenes Qualitätsmanagement, einen Sicherheitsbeauftragten und einen Umweltschutzbeauftragten.

Wir sind nach der Qualitätsnorm EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Das Zertifikat wurde im September 2022 erfolgreich bestätigt und verlängert.

Mit dem Thema Nachhaltigkeit haben wir uns schon sehr früh beschäftigt. Im Jahr 2023 ist der Fokus auf die Nachhaltigkeit durch gemeinsame Arbeitsgruppen mit unserer Konzernmutter jedoch deutlich gestiegen, und wird im Jahr 2024 weiter forciert. Wir werden hier Konzepte entwickeln, die uns auch langfristig unterstützen unsere Marktposition zu sichern und weiter auszubauen.

Ausblick-, Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Das Geschäftsjahr 2023 konnten wir durchaus erfolgreich abschließen. Wir konnten zwar unsere Erwartungen nicht erreichen, schlossen aber das Jahr trotzdem mit einem guten positiven Ergebnis ab.

Für das Jahr 2024 planten wir ursprünglich mit einer Umsatzsteigerung von 4% bis 5%. Die Realität nach den ersten vier Monaten in 2024 zeigt aber, dass sich unser Hauptmarkt in einer starken Rezession befindet, die sich voraussichtlich nicht vor dem vierten Quartal verbessern wird. Nach den ersten vier Monaten dieses Jahres, in denen wir ca. 35% weniger Umsatz erzielt haben als geplant, haben wir einen ersten Outlook bis zum Jahresende erstellt.

Dieser zeigt sehr deutlich, dass wir bis zum Ende des Sommers keine Veränderung der jetzigen Situation erwarten. Wir denken, dass eine Verbesserung der wirtschaftlichen Lage erst ab den Monaten August/September eintritt.

Dies bedeutet aus der momentanen Sicht, dass die Umsätze gegenüber dem Geschäftsjahr 2023 um ca. 21% geringer ausfallen werden. Trotzdem streben wir ein positives operatives Ergebnis an, dass aber um ca. 65% geringer ausfallen wird als das ursprüngliche Budget.

Nach unserer Einschätzung wurde der Markt der Standard Trailer durch die Angst vor Lieferengpässen während der Pandemie derartig gesättigt, dass wir in 2024 die Konsequenzen durch eine Phase der Konsolidierung tragen müssen. Hohe Lagerbestände an Endprodukten unserer Kunden haben den Markt der"Verfügbarkeit" jetzt in einen preissensiblen Markt gewandelt.

Da das Transportgewerbe auf der Straße in vielen Bereichen alternativlos ist sehen wir ein temporäres Problem, das unser Geschäft den Rest des Jahres 2024 beeinflussen wird.

 

Moers, den 23. Mai 2024

Die Geschäftsführung

Volker Biesenbruck

Bernd Vößing

Feststellung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr wurde am 10.07.2024 festgestellt.

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