One Stop Systems GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit sonstigen Büromaschinen und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Stiborski seit 12.1.2015 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
One Stop Systems Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BRESSNER Technology GmbHGröbenzellJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023BRESSNER Technology GmbH, GröbenzellAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023
Amtsgericht München; HRB 127206Anhang zum Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen für Gesellschaften mit beschränkter Haftung zu berücksichtigen. Die Gesellschaft ist in 2023 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB und nimmt die Erleichterungsvorschriften des § 288 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch. Geschäftsjahr der Gesellschaft ist das Kalenderjahr. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB aufgestellt. Auf die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung finden die Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG Anwendung. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird entsprechend dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. II. Angaben zu den einzelnen Bilanzpositionen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und linear entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren abgeschrieben. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibungen ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstands (von 3 bis 13 Jahre). Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und ihr Abgang unterstellt. Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Bestandsrisiken aus Lagerdauer und Gängigkeit wurden angemessen berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf den nicht einzelwertberichtigten Netto- Forderungsbestand gebildet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen wurden für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem Ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen insbesondere Verpflichtungen für Gewährleistungsansprüche, Provisionen und ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden gemäß den Grundsätzen des § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Anlage zum Anhang dargestellten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 2). 3. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt Euro 30.000,00 und ist unverändert gegenüber dem Vorjahr. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 392) sowie Personalrückstellungen (TEUR 123). 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr betragen Euro 1.882.327,21 (Vorjahr Euro 2.000.000,00) und mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bis fünf Jahre Euro 0,00 (Vorjahr Euro 1.132.355,60). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 866.038,28 (Vorjahr Euro 1.173.665,72) sowie die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 285.126,73 (Vorjahr Euro 114.869,45) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Erstgenannte Verbindlichkeiten sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt besichert. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten. D. Sonstige Pflichtangaben 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die finanziellen Verpflichtungen aus Fahrzeugleasingverträgen belaufen sich auf einen Gesamtbetrag von TEUR 252 (TEUR 221 Fahrzeuge und TEUR 31 Fahrräder). Die finanziellen Verpflichtungen aus unbefristeten Mietverträgen belaufen sich auf jährlich TEUR 176. 2. Personal Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 39 Mitarbeiter (Vorjahr: 32 Mitarbeiter) beschäftigt. Davon waren 27 männlich und 12 weiblich (Vorjahr: 25 männlich und 7 weiblich. 3. Organe der Gesellschaft Geschäftsführer der Gesellschaft ist Herr Martin Stiborski, Kaufmann. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der One Stop Systems Inc., Esondido, USA, einbezogen. Der Konzernabschluss kann auf der Unternehmenswebseite der One Stop Systems Inc. Heruntergeladen werden. 5. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 sind nicht eingetreten. 6. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2023 i.H.v. Euro 7.813.454,23 auf neue Rechnung vorzutragen.
Gröbenzell, 19. März 2024 gez. Martin Stiborski Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen der Gesellschaft Organisatorische und rechtliche Struktur des Unternehmens Die Bressner Technology GmbH - im Folgenden auch "BRESSNER" oder "Gesellschaft" genannt - ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 (2) HGB. Die Gesellschaft wurde im Jahr 1999 gegründet und hat ihren Sitz in Gröbenzell. Alleiniger Anteilseigner ist die Muttergesellschaft One Stop Systems GmbH. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der One Stop Systems Inc., USA, die am NASDAQ gelistet ist, einbezogen. Gegenstand des Unternehmens ist die Systemintegration und Distribution von industrieller IT-Hardware. BRESSNER verkauft an Industriekunden in Europa und in ausgesuchten Drittländern. Die Produktpallette von BRESSNER ist weit gefächert und umfasst insbesondere nachfolgende Produkte:
II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland lt. statistischem Bundesamt mit einer Rate von -0,3 % (2022: 1,8 %). Für das Gesamtjahr 2024 wird nach bisheriger Prognose ein Anstieg von 0,3 % erwartet. Der ITK-Markt (Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik) konnte laut Branchenverband BITKOM im Jahr 2023 insgesamt ein Wachstum des Marktvolumens verzeichnen. Im Vergleich zum Vorjahr betrug das Wachstum - inklusive Consumer Electronics - 2,0 %. Das Marktvolumen stieg von 210,7 Milliarden Euro in 2022 auf 215 Milliarden Euro in 2023. Ohne Betrachtung des Bereichs der Consumer Electronics betrug der prozentuale Zuwachs des ITK-Marktes in Deutschland 4,2 %. Hier wuchs das Marktvolumen von 187,9 Milliarden Euro auf 195,8 Milliarden Euro. Im Bereich der Informationstechnik - ohne Telekommunikation - ist laut BITKOM insgesamt ebenfalls ein Wachstum zu verzeichnen gewesen. Von 139,6 Milliarden Euro im Jahr 2022 stieg das Markvolumen in 2023 um 2,2 % auf 142,9 Milliarden Euro. Hierbei ist zu beachten, dass es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Bereichen der Informationstechnik gibt. Während der Bereich der IT-Services ein im Vergleich zum Vorjahr steigendes Wachstum von 5,1 % verzeichnen konnte, nahm der Bereich IT-Hardware um 5,4 % auf 52,0 Milliarden Euro ab und der Bereich Software um 9,6 % zu auf 41,5 Milliarden Euro. Im Bereich der Telekommunikation ist das Wachstum des Marktvolumens laut BITKOM insgesamt geringer als im Bereich der Informationstechnik ausgefallen. Das Marktvolumen wuchs von 70,9 Milliarden Euro in 2022 auf 72,1 Milliarden Euro in 2023, was einem Anstieg von 1,7 % entspricht. III. Geschäftsverlauf und Ertragslage Für Entscheidungen der Geschäftsführung werden insbesondere die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Jahresüberschuss verwendet. Die Bressner Technology GmbH schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Geschäftsergebnis in Höhe von 3.259 TEUR vor Steuern ab. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 31 %. Im Geschäftsjahr wurden Umsatzerlöse in Höhe von 29.595 TEUR (27.730 TEUR) erzielt. Dem standen im Wesentlichen der Materialeinsatz (21.819 TEUR), Personalaufwendungen (2.992 TEUR) sowie sonstige betrieblichen Aufwendungen (1.818 TEUR) gegenüber. Die Bressner Technology GmbH erzielte im Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss von 2.364 TEUR (1.806 TEUR). Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 aufgrund des dargestellten Geschäftsverlaufs zufrieden und betrachtet die Entwicklung trotz der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen als sehr positiv. IV. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich aus Eigenmitteln sowie durch einen bestehenden Kreditrahmen bei den Hausbanken. Die gewährten Kreditrahmen sowie das Eigenkapital reichen aus, um jederzeit die Liquidität im Rahmen des geplanten Geschäftsbetriebs zu gewährleisten. V. Vermögenslage Die Bilanzsumme betrug 12.975 TEUR (Vorjahr: 12.051 TEUR). Das Anlagevermögen stieg aufgrund von Investitionen in Betriebs- und Geschäftsausstattung auf 232 TEUR. Das Umlaufvermögen lag bei 12.608 TEUR (Vorjahr: 11.889 TEUR). Der wesentliche Teil basiert mit TEUR 8.324 (Vorjahr TEUR 8.567) auf den Vorräten, die aufgrund des wachsenden Projektgeschäfts sowie der Ansammlung von Roll-Outs durch bestehende Lieferengpässe der Produzenten stark aufgestockt wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen mit 2.963 TEUR aufgrund des gestiegenen Umsatzes sowie aufgrund von Stichtagseffekten auf gleichem Niveau wie dem Vorjahreswert von 3.002 TEUR. Die Barmittel stiegen auf 1.320 TEUR (Vorjahr: 267 TEUR). Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresüberschuss in Höhe von 2.364 TEUR auf 8.560 TEUR erhöht. Die Rückstellungen betragen, insbesondere aufgrund der Anpassung der Steuerrückstellungen, 1.346 TEUR (Vorjahr: 1.414 TEUR). Die Verbindlichkeiten über 3.069 TEUR (Vorjahr: 4.441 TEUR) bestanden mit 1.882 TEUR (Vorjahr: 3.132 TEUR) aus Bankdarlehen. VI. Personalentwicklung Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 beschäftigte BRESSNER 41 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen (Vorjahr: 32 Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen). Es finden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen statt und die Mitarbeiter werden leistungsgerecht vergütet. VII. Chancen- und Risikobericht Chancen Die positive Geschäftsentwicklung der letzten Jahre wurde auch im Jahr 2023 fortgesetzt. Chancen sieht die Geschäftsführung in den umfangreichen Modernisierungs- und Prozessoptimierungsmaßnahmen der Bressner. Chancen des Weiteren Wachstums werden begünstigt durch die zusätzlichen Büro- und Lagerflächen sowie den Ausbau des Mitarbeiterstamms. Risiken 1. Gesamtwirtschaftliches Risiko Die aktuelle wirtschaftlichen Lage ist von Unsicherheiten geprägt, insbesondere hinsichtlich der Auswirkungen des russisch - ukrainischen Konflikts und des Nahostkonflikts auf Deutschland und die Weltwirtschaft. Eine präzise Prognose der politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen ist zum aktuellen Zeitpunkt nicht möglich. Die genaue Entwicklung des Dollar-Kurses bleiben abzuwarten. Bressner belieferte weder Kunden in Russland noch in der Ukraine, wodurch das Risiko des Wegfalls kompletter Absatzmärkte durch den Konflikt derzeit nicht gegeben ist. In Hinblick auf den IT-Markt besteht generell das Risiko einer stärkeren Verknappung von Chips. Als Distributor und Systemintegrator beziehen die Gesellschaft einen Großteil der vertriebenen Waren aus dem asiatischen Ausland. Insbesondere in Bezug auf die jüngsten Entwicklungen und geopolitischen Spannungen in der Region Taiwan ergeben sich Risiken für die weltweiten Lieferketten. Die langfristige Strategie der Gesellschaft besteht darin, die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten und geografischen Regionen zu reduzieren, um unsere Widerstandsfähigkeit gegenüber externen Risiken zu stärken. Wir werden die Situation weiterhin genau beobachten und angemessen darauf reagieren, um die langfristige Stabilität und Wettbewerbsfähigkeit von Bressner zu gewährleisten. Die Gesellschaft ist bestrebt, flexibel auf sich ändernde Marktbedingungen zu reagieren und unseren Kunden weiterhin qualitativ hochwertige Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Für 2024 ist derzeit keine negative Entwicklung erkennbar. 2. Finanz-, Währungs- und Liquiditätsrisiko Das Zinsrisiko für kurzfristige fest verzinste Mittel erscheint auch bei steigenden Zinsen weiterhin beherrschbar. Risiken aus langfristigen Finanzverpflichtungen bestehen nicht. Die Gesellschaft verfügt aufgrund nicht ausgenutzter Kontokorrentlinien über ausreichende Reserven, um nicht in Liquiditätsschwierigkeiten zu gelangen. Aus dem Einkauf von Waren in Fremdwährung ergibt sich für die Gesellschaft ein potenzielles Währungsrisiko. Die Gesellschaft schätzt dieses Risiko als beherrschbar ein. 3. Leistungswirtschaftliches Risiko Risiken aus dem potenziellen Ausfall von Forderungen ergeben sich für die Ertrags- und Liquiditätssituation. Diese werden in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmensbereich Finanzen durch hausinterne Sicherungsmechanismen und der Einrichtung von Kreditlimits und Zahlungen per Vorkasse von der Gesellschaft als sehr gering eingeschätzt. Die Bonität von Kunden und Interessenten wird vor und während der Geschäftsbeziehung regelmäßig überprüft. Ein nennenswertes Zahlungsausfallrisiko ist daher aktuell nicht zu erkennen. Unternehmen werden durch interne Sicherungsmechanismen überprüft und an die aktuelle Markt- und Gesamtwirtschaftssituation angepasst. VIII. Prognosebericht Die Digitalisierung schreitet weltweit voran, der Bedarf an IT wird weiterhin vorhanden sein und durch die stetige Weiterentwicklung der Technik wachsen. Unterstrichen wird diese Einschätzung dadurch, dass auch der Branchenverband BITKOM für die ITK-Umsätze in 2024 ein Wachstum prognostiziert. Laut einem im Januar 2024 veröffentlichten Bericht ist für das Jahr 2024 mit einem Wachstum des Marktvolumens um 4,4 % auf 224,3 Milliarden Euro zu rechnen. Für den Bereich der IT-Hardware - die den Schwerpunkt des Distributionsgeschäfts von Bressner ausmacht - wird ein Wachstum von 4,6 % erwartet. Aufgrund der bereits in den Vorjahren getroffenen Investitionen, einer permanenten Prozessoptimierung, einer zunehmend stärkeren Position im Wettbewerbsumfeld der IT- Systemhäuser und der kontinuierlichen Weiterbildung und -entwicklung der Mitarbeiter geht die Bressner Technology GmbH auch für 2024 von einer Steigerung der Umsatzerlöse auf 31.500 TEUR sowie einem Jahresüberschuss von 1.850 TEUR aus.
Gröbenzell, 19. März 2024 gez. Martin Stiborski Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die BRESSNER Technology GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BRESSNER Technology GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BRESSNER Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, 21. März 2024 BPG
Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
gez. S. Venkitasseril, Wirtschaftsprüfer gez.B. Krantz, Wirtschaftsprüfer Sonstiger Berichtsteil: Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 18. November 2024 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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