Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 69037
Eingetragen
23.8.1982
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit WerkzeugmaschinenGroßhandel mit elektronischen Bauteilen und Telekommunikationsgeräten
Gegenstand
Großhandel mit elektro-technischen Artikeln, Übernahme von Distributionen, Vertretungen und Auslieferungslagern, sowie Beratung und Projektierung bei und von Maschinensteuerungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Albert Schweiger
seit 12.12.2001
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

83734 Hausham
26.000 €
50.00%
83629 Weyarn
26.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

A. Schweiger GmbH

Sauerlach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Forschung und Entwicklung

Wirtschaftsbericht

I. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

II. Geschäftsverlauf

III. Lage

1. Ertragslage

2. Finanzlage

3. Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Prognosebericht

Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

II. Chancenbericht

Gesamtaussage

Grundlagen des Unternehmens

I. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die A. Schweiger GmbH bezeichnet sich als 'Zulieferer und Dienstleister für den Maschinenbau'. Am grundsätzlichen Geschäftsmodell hat sich nichts geändert. Man konzentriert sich weiterhin auf die 4 Säulen (Distribution, Kabelkonfektion, Lohnfertigung und Industriemontagen). Die Gesellschaft beliefert zu einem Großteil Kunden aus dem Maschinenbau und der Automationsindustrie.

II. Forschung und Entwicklung

Die Entwicklung von neuen Services, Webtools, Organisations- und Abwicklungsverfahren mit direktem Kundennutzen, usw. werden intern, sowie externen Dienstleistern vorangetrieben.

In den Handelsgeschäften, sowie bei Produktionsoutsourcing befasst sich die Gesellschaft naturgemäß wenig mit Forschung und Entwicklung, da dies im Handelsbereich die Hersteller erledigen. Technische Anpassungen, Detailkonstruktionen und mit dem Kunden definierte Änderungen können und werden im Haus angeboten und erledigt.

Wirtschaftsbericht

I. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Gesellschaft bedient überwiegend den Maschinenbau und insbesondere die Hersteller von Werkzeugmaschinen. Der Umsatz im gesamten Maschinenbau in Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr um etwa 7,8 % (VDMA).

II. Geschäftsverlauf

In dem nach wie vor schwierigen Gesamtumfeld war das Geschäftsjahr 2023 nicht zufriedenstellend. Die Ergebnisprognose für 2023 mit TEUR 500 im letztjährigen Lagebericht, die insoweit von einem verbesserten Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 ausgegangen war hat sich nicht erfüllt. Mit TEUR 79 liegt das Geschäftsjahr 2023 deutlich unter Plan. Grund dafür waren teilweise unvorhersehbare Preisanstiege bei Materialpreisen, welche sich bei großvolumigen Geschäften und bestehenden Verträgen unmittelbar auf der Ergebnis auswirkten.

Die Gesellschaft konnte auch im Jahr 2023 ihre Marktstellung halten und hat sich weiter im Markt behauptet. Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um TEUR 488 gestiegen. Die Personalaufwendungen sind infolge der gestiegenen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 15,04 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind über das Geschäftsjahr um 6,31 % gestiegen. Grund hierfür waren vor allem deutlich gestiegene Aufwendungen für Warenbezug und -abgabe sowie gestiegene Energiekosten bei höheren Umsätzen.

III. Lage

Die Gesellschaft genießt in der Branche einen sehr guten Ruf und hohe Bekanntheit. Insbesondere durch das E-Marketing konnten zahlreiche neue Kunden generiert werden.

1. Ertragslage

Es ist nur teilweise gelungen das erwartete Ergebnis zu erzielen. Im Bereich Distribution konnten zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden. Im Bereich Kabelkonfektion wurde das Ergebnis verfehlt. Grund dafür waren insbesondere extreme Preissteigerungen und Herausforderungen bei der Materialverfügbarkeit.

Das Handelsgeschäft konnte durch strategische Investitionen in IT-Prozesse und Maschinen gesichert und ausgebaut werden. Die Handelsspannen sind in diesem Bereich erneut gestiegen. Potential haben nach wie vor die bestehenden Partnerschaften, als auch neue, hinzugekommene Internationale Geschäfte.

Die Personalaufwandsquote in Relation zum Rohertrag ist in 2023 mit 65 % im Vergleich zum Vorjahr (62 %) um 3%-Punkte gestiegen. Die Abschreibungen bewegen sich in etwa auf Vorjahresniveau und wurden planmäßig vorgenommen.

Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 111 verschlechtert.

2. Finanzlage

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin stabil.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen, überwiegend mit Skonto, beglichen. Die Forderungen gegenüber Kunden werden nach wie vor größtenteils innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Liquiditätslage befindet sich nach wie vor auf einem stabilen Niveau. Erhebliche Lageraufstockungen für großvolumige Geschäfte wurden zwischenfinanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben dadurch im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich höheren Anteil an der Bilanzsumme von 24,26 % (Vorjahr 6,18 %).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,01 % der Bilanzsumme (Vorjahr 22,38 %), die langfristig zur Finanzierung der Gesellschaft vorhandenen Pensionsrückstellungen haben einen Anteil von 26,86 % (Vorjahr 27,20 %).

Die Gesellschaft hat auch in diesem Geschäftsjahr erforderliche Investitionstätigkeiten vorgenommen. Insgesamt wurden TEUR 123 investiert. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 155 gegenüber.

3. Vermögenslage

Die Eigenkapitalquote stieg bei einer um TEUR 56 niedrigeren Bilanzsumme und verbesserter Gewinnsituation um 1,0 Prozentpunkte auf 33,3 %. Die Eigenkapitalstruktur kann weiterhin als solide bezeichnet werden. Das langfristige Vermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt.

Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten im Finanzierungsbereich werden stabil gehalten. Der Anteil des Anlagevermögens betrug zum Bilanzstichtag 25,72 % (Vorjahr 25,89 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Stichtag zum 31. Dezember 2022 um TEUR 1.802 gesunken.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden umfangreiche, elektronische Controllinginstrumente verwendet. Die aggregierten Steuerungskennzahlen "Rohertrag" (EUR 6,2 Mio. in 2023; Vorjahr EUR 5,7 Mio.) sowie "Rohertrag je Mitarbeiter" (TEUR 92 in 2023; TEUR 85 in 2022) haben sich im Jahr 2023 verbessert. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist insgesamt als gut zu bezeichnen.

Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2024 wurde zunächst ein positives Ergebnis in Höhe von ca. TEUR 500 erwartet. Diese Annahme basierte sowohl auf der Einschätzung der Geschäftsentwicklung von großvolumigen Kabelgeschäften, als auch auf der ausgebauten Position bei Handelspartnerschaften. Durch die wider Erwarten langanhaltende Rezession im Maschinenbau und einen Cyberangriff wird es in 2024 nach derzeitigem Kenntnisstand voraussichtlich zu einem Fehlbetrag von TEUR 500 kommen. Der durch den Cyberangriff entstandene Schaden ist mit ca. TEUR 950 zu beziffern. Nach dem Angriff wurde die IT-Infrastruktur vollständig neu und nach modernsten Cyber-Sicherheitsstandards aufgebaut. Vergleichbare Angriffe können ausgeschlossen werden.

Es sei darauf hingewiesen, dass sich bereits frühzeitig abzeichnete, dass der deutsche Maschinenbau in die historisch schwerste Rezession seiner Geschichte geraten würde. Im Jahr 2024 konnten die Erwartungen daher nicht erfüllt werden. Der Umsatz der gesamten Maschinenbaubranche ging im Vergleich zum Vorjahr um 8 ?% zurück (Quelle: VDMA). Besonders stark betroffen waren die Werkzeugmaschinenbauer, die eine zentrale Rolle für die industrielle Wertschöpfung spielen. In diesem Segment betrug der Rückgang sogar 14 ?% (Quelle: VDMA).

Für 2025 ist die Prognose im Vergleich zum schlechten Jahr 2024 positiv. Die Gesellschaft hat Strukturen und Ausgabenpolitik angepasst und rechnet mit einem positiven Ergebnis von TEUR 250 und einem Rohertrag von EUR 4,7 Mio.

Chancen- und Risikobericht

I. Risikobericht

Das Marktumfeld ist schwer planbar (Verhalten der Bundesregierung, Wahlen in USA, Ukrainekrieg, Konjunkturabschwung (besonders in China), Zinsanpassungen, politische Investitionsunsicherheit). Risiken bestehen entsprechend. Investitionen zur Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit werden auch künftig in Zusatzkosten resultieren. Insbesondere in Digitalisierung und technischer Betriebsausstattung müssen Investitionen mit einkalkuliert werden. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation und angepassten Strukturen der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar.

II. Chancenbericht

Die Gesellschaft erweitert kontinuierlich ihr Liefer- und Leistungsspektrum und investiert fortlaufend in Anpassungen und Verbesserungen.

Im Bereich der Kabelkonfektion wird die Kompetenz für individuelle, kundenspezifische sowie selbst entwickelte und gefertigte Produkte stetig ausgebaut. Hierbei kommen unter anderem Kunststoffspritzguss und andere Fertigungstechnologien zum Einsatz. Eine Aufspaltung der aktuellen Produktion in insgesamt drei Produktionsstätten, darunter eine Fertigungsstätte im Ausland, ist in Planung.

Das Geschäft mit Cobots gilt als ein zukünftiger Wachstumsmarkt. Das Unternehmen konnte sich bereits etablieren, verfügt über verbindliche Partnerschaften und wird von positiven Marktentwicklungen profitieren.

Investitionen in Vertrieb und Marketing, straffere Organisationsstrukturen sowie eine deutliche Verbesserung der Lieferperformance und -flexibilität in der Produktion bieten einen direkten Wettbewerbsvorteil.

Die Fertigstellung von Digitalisierungsprojekten zur schnelleren und sichereren Steuerung sowie zur papierlosen und automatischen Abwicklung wird ebenfalls positive Auswirkungen haben.

Auf der Beschaffungsseite kann auf eine breite Palette von Lieferoptionen zurückgegriffen werden.

Die hohen Qualitätsansprüche werden durch Prozesssicherheit, Qualitätskontrollen und KVP-Prozesse sichergestellt. Die Gesellschaft ist durchgängig nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert.

Gesamtaussage

Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität ist das Unternehmen für die zukünftigen Aufgaben gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind auf Basis des derzeitigen Kenntnisstandes nicht erkennbar. Wohl müssen aber einzelne Risikofaktoren bewertet und ihnen begegnet werden.

Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten:

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden größtenteils innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skontoabzug beglichen.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird fortlaufend ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Im Rahmen einer langfristigen Planung nimmt die Geschäftsleitung dabei einen monatlichen Abgleich zwischen den Ist- und jeweiligen Planzahlen vor. Zusätzlich erfolgt eine kurzfristige Planung der Zahlungsströme, um Liquiditätsrisiken auszuschließen.

Aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft sind keine Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten zu erwarten.

Das Berichtswesen generiert täglich automatische Reports. Nachkalkulationen werden laufend generiert und geprüft.

Die buchhalterischen Auswertungen wurden so gestaltet, dass Fehlentwicklungen innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche sofort und zuverlässig erkennbar sind. In Teilbereichen wird eine detaillierte Kostenrechnung angewandt.

Das gut ausgebaute EDV-System wird ständig erweitert und angepasst und bietet mit einer mehrfachen Spiegelung und durchgängigen Sicherung, sowie weiteren Redundanzen eine große Sicherheit bei Teilausfällen. Durch die vollständige Neugestaltung der IT-Systemlandschaft nach modernsten Sicherheitsstandards ist ein erneuter Schaden durch einen Cyberangriff weitestgehend ausgeschlossen.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle treten so gut wie nicht auf. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, wird konsequent auf Vorauskasse umgestellt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.

Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität der Kunden. Auch bei Neukunden mit kleineren Umsätzen über den Webshop kommt es zu keinen nennenswerten Ausfällen.

 

Sauerlach, im April 2025

Die Geschäftsführer

gez. Albert Schweiger

gez. Dr. Christoph Schweiger

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.304,00 3.702,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
1.305,00 3.703,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 722.723,00 769.350,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 226.992,00 209.817,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.202,00 173.868,00
1.124.917,00 1.153.035,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.378.623,22 1.378.623,22
Summe Anlagevermögen 2.504.845,22 2.535.361,22
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 550,65 342,95
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 261.469,37 438.411,68
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.516.655,89 3.123.349,95
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 13.236,27
3.778.675,91 3.575.340,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.359.315,74 1.927.560,08
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 31.257,72 56.229,67
3. Forderungen gegen Gesellschafter 474.107,57 0,00
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.302.652,43 1.486.695,16
3.167.333,46 3.470.484,91
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 261.936,58 197.625,29
Summe Umlaufvermögen 7.207.945,95 7.243.451,05
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.632,82 15.261,06
9.738.423,99 9.794.073,33

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Bilanzgewinn 3.189.089,86 3.109.836,23
Summe Eigenkapital 3.241.089,86 3.161.836,23
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.615.968,00 2.664.379,51
2. Sonstige Rückstellungen 303.484,68 337.662,06
2.919.452,68 3.002.041,57
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.362.577,61 604.916,11
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.500,90 35.749,58
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 390.823,20 2.192.688,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 266.483,52 251.250,00
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 128.125,00 127.775,60
6. Sonstige Verbindlichkeiten 423.371,22 417.815,50
3.577.881,45 3.630.195,53
9.738.423,99 9.794.073,33
2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.236.701,69 5.748.498,05
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -3.374.124,96 -2.877.635,66
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -706.615,65 -669.695,55
- davon für Altersversorgung EUR -29.024,47 (EUR -68.630,12)
-4.080.740,61 -3.547.331,21
3. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -155.063,54 -199.463,03
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.745.680,92 -1.642.035,34
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.177,62 29.699,27
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6.087,70 (EUR 5.028,34)
- davon Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR 2.168,69 (EUR 1.396,01)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -186.191,73 -79.064,95
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen EUR -46.566,00 (EUR -48.667,00)
7. Ergebnis nach Steuern 95.202,51 310.302,79
8. Sonstige Steuern -15.948,88 -11.802,62
9. Jahresüberschuss 79.253,63 298.500,17
10. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.109.836,23 2.811.336,06
11. Bilanzgewinn 3.189.089,86 3.109.836,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der A. Schweiger GmbH, Sauerlach zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften und unter Beachtung ergänzender Regelungen im Gesellschaftsvertrag bzw. der Satzung erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmensitz laut Registergericht: Sauerlach
Firmenname laut Registergericht: A. Schweiger GmbH
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 69037

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert worden. Die planmäßige Nutzungsdauer beträgt drei Jahre.

2. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt.

Die Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig vorgenommen. Neuzugänge werden linear abgeschrieben, für bewegliche Wirtschaftsgüter, die vor dem 1. Januar 2011 angeschafft wurden, fand auch die degressive Abschreibung Anwendung. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die planmäßigen Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 33 Jahren.

3. Finanzanlagen

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

4. Vorräte

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zum gleitenden Durchschnittswert. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger oder Gängigkeitsabschläge erforderlich waren, sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogengen Vollkosten nach § 255 Abs. 2 S. 1 bis 2 HGB; erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgten bei Bedarf.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschussstichtag gem. § 256a HGB bewertet.

6. Liquide Mittel

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.

7. Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie als Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

8. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Satzung sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt.

9. Pensionsrückstellung

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main, ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,78 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz von 1,82 % und dem 7-Jahresdurchschnittssatz von 1,74 % beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 EUR 36.991,00.

Zukünftig erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen für aktive Anwärter werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2 % ausgegangen.

10. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf einem gesonderten Blatt als Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 474 (Vorjahr: TEUR 473). Darin enthalten sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 474 (Vorjahr: TEUR 473).

3. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 85, für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 72, für Abschluss-, Prüfungs- und Aufbewahrungskosten von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 106 und Sonstige in Höhe von TEUR 41.

4. Verbindlichkeiten

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.362.577,61 161.276,92 301.300,69 1.900.000,00
erhaltene Anzahlungen 6.500,90 6.500,90 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 390.823,20 390.823,20 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 266.483,52 266.483,52 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter 128.125,00 128.125,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 423.371,22 151.544,11 67.325,61 204.501,50
3.577.881,45 1.104.753,65 368.626,30 2.104.501,50
davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2022 bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre größer 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 604.916,11 158.776,56 446.139,55 0,00
erhaltene Anzahlungen 35.749,58 35.749,58 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.192.688,74 2.192.688,74 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber beteiligten Unternehmen 251.250,00 251.250,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschafter 127.775,60 127.775,60 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 417.815,50 254.153,36 163.662,14 0,00
3.630.195,53 3.020.393,84 609.801,69 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherheiten Dritter besichert.

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 43) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0)

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

V. Sonstige Angaben

1. Beteiligungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin der PRONET Kommunikationsnetze Vertriebs-GmbH, Rodgau. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 851. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 52.

Aufgrund eines Erbbaurechtsvertrages über die Nutzung des Betriebsgrundstückes besteht die Verpflichtung ab 2018, bis zum 31. Dezember 2035 einen jährlichen Erbpachtzins von TEUR 165 zu zahlen.

Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 163 für die Jahre 2024 bis 2027. Zur bedarfsgerechten kurz- bis mittelfristigen Nutzung werden in geringem Umfang insbesondere im Bereich des Fuhrparks Leasingverträge abgeschlossen, die nicht in der Bilanz enthalten sind.

2. Personal

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 66 Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB beschäftigt. Davon waren 27 gewerbliche Arbeitnehmer und 39 Angestellte.

3. Organe der Gesellschaft

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Albert Schweiger ausgeübter Beruf: Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Dr. Christoph Schweiger ausgeübter Beruf: Dipl.-Ing. (FH)

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4. Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge

Nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB sind folgende Beträge von der Ausschüttung gesperrt:

Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 36.991,00.

5. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Sauerlach, den 24. April 2025

gez. Albert Schweiger

gez. Dr. Christoph Schweiger

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

A. Schweiger GmbH Dienstleister und Zulieferer für den Maschinenbau, Sauerlach

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 601.582,36 0,00 81.534,15 0,00 520.048,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 50.000,00 0,00 0,00 0,00 50.000,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 651.582,36 0,00 81.534,15 0,00 570.048,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.552.175,51 0,00 0,00 0,00 3.552.175,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 378.551,55 53.693,93 0,00 0,00 432.245,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.107.606,34 69.485,00 29.820,54 1.387,61 1.148.658,41
Summe Sachanlagen 5.038.333,40 123.178,93 29.820,54 1.387,61 5.133.079,40
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.378.623,22 0,00 0,00 0,00 1.378.623,22
Summe Finanzanlagen 1.378.623,22 0,00 0,00 0,00 1.378.623,22
Summe Anlagevermögen 7.068.538,98 123.178,93 111.354,69 1.387,61 7.081.750,83
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 597.880,36 2.391,00 81.527,15 0,00 518.744,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 49.999,00 0,00 0,00 0,00 49.999,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 647.879,36 2.391,00 81.527,15 0,00 568.743,21
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.782.825,51 46.627,00 0,00 0,00 2.829.452,51
2. Technische Anlagen und Maschinen 168.734,55 36.518,93 0,00 0,00 205.253,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 933.738,34 69.526,61 29.808,54 0,00 973.456,41
Summe Sachanlagen 3.885.298,40 152.672,54 29.808,54 0,00 4.008.162,40
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 4.533.177,76 155.063,54 111.335,69 0,00 4.576.905,61
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.304,00 3.702,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.305,00 3.703,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 722.723,00 769.350,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 226.992,00 209.817,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.202,00 173.868,00
Summe Sachanlagen 1.124.917,00 1.153.035,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1.378.623,22 1.378.623,22
Summe Finanzanlagen 1.378.623,22 1.378.623,22
Summe Anlagevermögen 2.504.845,22 2.535.361,22

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25. April 2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die A. Schweiger GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der A. Schweiger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A. Schweiger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

München, den 24. April 2025

BTR Beratung Treuhand Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer

gez. Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer

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