Schweiger Montage GmbH
Selbe AdresseReparatur und Instandhaltung von Maschinen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Dr. Schweiger seit 29.11.2010 | Geschäftsführer |
Albert Schweiger seit 12.12.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
A. Schweiger GmbHSauerlachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens II. Forschung und Entwicklung Wirtschaftsbericht I. Branchenbezogene Rahmenbedingungen II. Geschäftsverlauf III. Lage 1. Ertragslage 2. Finanzlage 3. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Prognosebericht Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht II. Chancenbericht Gesamtaussage Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die A. Schweiger GmbH bezeichnet sich als 'Zulieferer und Dienstleister für den Maschinenbau'. Am grundsätzlichen Geschäftsmodell hat sich nichts geändert. Man konzentriert sich weiterhin auf die 4 Säulen (Distribution, Kabelkonfektion, Lohnfertigung und Industriemontagen). Die Gesellschaft beliefert zu einem Großteil Kunden aus dem Maschinenbau und der Automationsindustrie. II. Forschung und Entwicklung Die Entwicklung von neuen Services, Webtools, Organisations- und Abwicklungsverfahren mit direktem Kundennutzen, usw. werden intern, sowie externen Dienstleistern vorangetrieben. In den Handelsgeschäften, sowie bei Produktionsoutsourcing befasst sich die Gesellschaft naturgemäß wenig mit Forschung und Entwicklung, da dies im Handelsbereich die Hersteller erledigen. Technische Anpassungen, Detailkonstruktionen und mit dem Kunden definierte Änderungen können und werden im Haus angeboten und erledigt. Wirtschaftsbericht I. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft bedient überwiegend den Maschinenbau und insbesondere die Hersteller von Werkzeugmaschinen. Der Umsatz im gesamten Maschinenbau in Deutschland stieg im Vergleich zum Vorjahr um etwa 7,8 % (VDMA). II. Geschäftsverlauf In dem nach wie vor schwierigen Gesamtumfeld war das Geschäftsjahr 2023 nicht zufriedenstellend. Die Ergebnisprognose für 2023 mit TEUR 500 im letztjährigen Lagebericht, die insoweit von einem verbesserten Ergebnis für das Geschäftsjahr 2023 ausgegangen war hat sich nicht erfüllt. Mit TEUR 79 liegt das Geschäftsjahr 2023 deutlich unter Plan. Grund dafür waren teilweise unvorhersehbare Preisanstiege bei Materialpreisen, welche sich bei großvolumigen Geschäften und bestehenden Verträgen unmittelbar auf der Ergebnis auswirkten. Die Gesellschaft konnte auch im Jahr 2023 ihre Marktstellung halten und hat sich weiter im Markt behauptet. Das Rohergebnis ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber 2022 um TEUR 488 gestiegen. Die Personalaufwendungen sind infolge der gestiegenen Umsätze gegenüber dem Vorjahr um 15,04 % gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind über das Geschäftsjahr um 6,31 % gestiegen. Grund hierfür waren vor allem deutlich gestiegene Aufwendungen für Warenbezug und -abgabe sowie gestiegene Energiekosten bei höheren Umsätzen. III. Lage Die Gesellschaft genießt in der Branche einen sehr guten Ruf und hohe Bekanntheit. Insbesondere durch das E-Marketing konnten zahlreiche neue Kunden generiert werden. 1. Ertragslage Es ist nur teilweise gelungen das erwartete Ergebnis zu erzielen. Im Bereich Distribution konnten zufriedenstellende Ergebnisse erzielt werden. Im Bereich Kabelkonfektion wurde das Ergebnis verfehlt. Grund dafür waren insbesondere extreme Preissteigerungen und Herausforderungen bei der Materialverfügbarkeit. Das Handelsgeschäft konnte durch strategische Investitionen in IT-Prozesse und Maschinen gesichert und ausgebaut werden. Die Handelsspannen sind in diesem Bereich erneut gestiegen. Potential haben nach wie vor die bestehenden Partnerschaften, als auch neue, hinzugekommene Internationale Geschäfte. Die Personalaufwandsquote in Relation zum Rohertrag ist in 2023 mit 65 % im Vergleich zum Vorjahr (62 %) um 3%-Punkte gestiegen. Die Abschreibungen bewegen sich in etwa auf Vorjahresniveau und wurden planmäßig vorgenommen. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 111 verschlechtert. 2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin stabil. Verbindlichkeiten werden innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen, überwiegend mit Skonto, beglichen. Die Forderungen gegenüber Kunden werden nach wie vor größtenteils innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Die Liquiditätslage befindet sich nach wie vor auf einem stabilen Niveau. Erhebliche Lageraufstockungen für großvolumige Geschäfte wurden zwischenfinanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben dadurch im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich höheren Anteil an der Bilanzsumme von 24,26 % (Vorjahr 6,18 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,01 % der Bilanzsumme (Vorjahr 22,38 %), die langfristig zur Finanzierung der Gesellschaft vorhandenen Pensionsrückstellungen haben einen Anteil von 26,86 % (Vorjahr 27,20 %). Die Gesellschaft hat auch in diesem Geschäftsjahr erforderliche Investitionstätigkeiten vorgenommen. Insgesamt wurden TEUR 123 investiert. Dem stehen Abschreibungen in Höhe von TEUR 155 gegenüber. 3. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote stieg bei einer um TEUR 56 niedrigeren Bilanzsumme und verbesserter Gewinnsituation um 1,0 Prozentpunkte auf 33,3 %. Die Eigenkapitalstruktur kann weiterhin als solide bezeichnet werden. Das langfristige Vermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Die Struktur des kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und der Verbindlichkeiten im Finanzierungsbereich werden stabil gehalten. Der Anteil des Anlagevermögens betrug zum Bilanzstichtag 25,72 % (Vorjahr 25,89 %) der Bilanzsumme. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Stichtag zum 31. Dezember 2022 um TEUR 1.802 gesunken. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden umfangreiche, elektronische Controllinginstrumente verwendet. Die aggregierten Steuerungskennzahlen "Rohertrag" (EUR 6,2 Mio. in 2023; Vorjahr EUR 5,7 Mio.) sowie "Rohertrag je Mitarbeiter" (TEUR 92 in 2023; TEUR 85 in 2022) haben sich im Jahr 2023 verbessert. Die finanzielle Lage der Gesellschaft ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 wurde zunächst ein positives Ergebnis in Höhe von ca. TEUR 500 erwartet. Diese Annahme basierte sowohl auf der Einschätzung der Geschäftsentwicklung von großvolumigen Kabelgeschäften, als auch auf der ausgebauten Position bei Handelspartnerschaften. Durch die wider Erwarten langanhaltende Rezession im Maschinenbau und einen Cyberangriff wird es in 2024 nach derzeitigem Kenntnisstand voraussichtlich zu einem Fehlbetrag von TEUR 500 kommen. Der durch den Cyberangriff entstandene Schaden ist mit ca. TEUR 950 zu beziffern. Nach dem Angriff wurde die IT-Infrastruktur vollständig neu und nach modernsten Cyber-Sicherheitsstandards aufgebaut. Vergleichbare Angriffe können ausgeschlossen werden. Es sei darauf hingewiesen, dass sich bereits frühzeitig abzeichnete, dass der deutsche Maschinenbau in die historisch schwerste Rezession seiner Geschichte geraten würde. Im Jahr 2024 konnten die Erwartungen daher nicht erfüllt werden. Der Umsatz der gesamten Maschinenbaubranche ging im Vergleich zum Vorjahr um 8 ?% zurück (Quelle: VDMA). Besonders stark betroffen waren die Werkzeugmaschinenbauer, die eine zentrale Rolle für die industrielle Wertschöpfung spielen. In diesem Segment betrug der Rückgang sogar 14 ?% (Quelle: VDMA). Für 2025 ist die Prognose im Vergleich zum schlechten Jahr 2024 positiv. Die Gesellschaft hat Strukturen und Ausgabenpolitik angepasst und rechnet mit einem positiven Ergebnis von TEUR 250 und einem Rohertrag von EUR 4,7 Mio. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht Das Marktumfeld ist schwer planbar (Verhalten der Bundesregierung, Wahlen in USA, Ukrainekrieg, Konjunkturabschwung (besonders in China), Zinsanpassungen, politische Investitionsunsicherheit). Risiken bestehen entsprechend. Investitionen zur Unterstützung der Wettbewerbsfähigkeit werden auch künftig in Zusatzkosten resultieren. Insbesondere in Digitalisierung und technischer Betriebsausstattung müssen Investitionen mit einkalkuliert werden. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation und angepassten Strukturen der Gesellschaft sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. II. Chancenbericht Die Gesellschaft erweitert kontinuierlich ihr Liefer- und Leistungsspektrum und investiert fortlaufend in Anpassungen und Verbesserungen. Im Bereich der Kabelkonfektion wird die Kompetenz für individuelle, kundenspezifische sowie selbst entwickelte und gefertigte Produkte stetig ausgebaut. Hierbei kommen unter anderem Kunststoffspritzguss und andere Fertigungstechnologien zum Einsatz. Eine Aufspaltung der aktuellen Produktion in insgesamt drei Produktionsstätten, darunter eine Fertigungsstätte im Ausland, ist in Planung. Das Geschäft mit Cobots gilt als ein zukünftiger Wachstumsmarkt. Das Unternehmen konnte sich bereits etablieren, verfügt über verbindliche Partnerschaften und wird von positiven Marktentwicklungen profitieren. Investitionen in Vertrieb und Marketing, straffere Organisationsstrukturen sowie eine deutliche Verbesserung der Lieferperformance und -flexibilität in der Produktion bieten einen direkten Wettbewerbsvorteil. Die Fertigstellung von Digitalisierungsprojekten zur schnelleren und sichereren Steuerung sowie zur papierlosen und automatischen Abwicklung wird ebenfalls positive Auswirkungen haben. Auf der Beschaffungsseite kann auf eine breite Palette von Lieferoptionen zurückgegriffen werden. Die hohen Qualitätsansprüche werden durch Prozesssicherheit, Qualitätskontrollen und KVP-Prozesse sichergestellt. Die Gesellschaft ist durchgängig nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität ist das Unternehmen für die zukünftigen Aufgaben gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind auf Basis des derzeitigen Kenntnisstandes nicht erkennbar. Wohl müssen aber einzelne Risikofaktoren bewertet und ihnen begegnet werden. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten: Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden größtenteils innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen mit Skontoabzug beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird fortlaufend ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Im Rahmen einer langfristigen Planung nimmt die Geschäftsleitung dabei einen monatlichen Abgleich zwischen den Ist- und jeweiligen Planzahlen vor. Zusätzlich erfolgt eine kurzfristige Planung der Zahlungsströme, um Liquiditätsrisiken auszuschließen. Aufgrund der guten Liquiditätslage der Gesellschaft sind keine Risiken aus Zahlungsstromschwankungen in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten zu erwarten. Das Berichtswesen generiert täglich automatische Reports. Nachkalkulationen werden laufend generiert und geprüft. Die buchhalterischen Auswertungen wurden so gestaltet, dass Fehlentwicklungen innerhalb der einzelnen Geschäftsbereiche sofort und zuverlässig erkennbar sind. In Teilbereichen wird eine detaillierte Kostenrechnung angewandt. Das gut ausgebaute EDV-System wird ständig erweitert und angepasst und bietet mit einer mehrfachen Spiegelung und durchgängigen Sicherung, sowie weiteren Redundanzen eine große Sicherheit bei Teilausfällen. Durch die vollständige Neugestaltung der IT-Systemlandschaft nach modernsten Sicherheitsstandards ist ein erneuter Schaden durch einen Cyberangriff weitestgehend ausgeschlossen. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle treten so gut wie nicht auf. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, wird konsequent auf Vorauskasse umgestellt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität der Kunden. Auch bei Neukunden mit kleineren Umsätzen über den Webshop kommt es zu keinen nennenswerten Ausfällen.
Sauerlach, im April 2025 Die Geschäftsführer gez. Albert Schweiger gez. Dr. Christoph Schweiger AKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der A. Schweiger GmbH, Sauerlach zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften und unter Beachtung ergänzender Regelungen im Gesellschaftsvertrag bzw. der Satzung erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert worden. Die planmäßige Nutzungsdauer beträgt drei Jahre. 2. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände planmäßig vorgenommen. Neuzugänge werden linear abgeschrieben, für bewegliche Wirtschaftsgüter, die vor dem 1. Januar 2011 angeschafft wurden, fand auch die degressive Abschreibung Anwendung. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führte. Die planmäßigen Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 33 Jahren. 3. Finanzanlagen Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden mit den Anschaffungskosten bilanziert. 4. Vorräte Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt zum gleitenden Durchschnittswert. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger oder Gängigkeitsabschläge erforderlich waren, sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogengen Vollkosten nach § 255 Abs. 2 S. 1 bis 2 HGB; erforderliche Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert erfolgten bei Bedarf. 5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschussstichtag gem. § 256a HGB bewertet. 6. Liquide Mittel Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. 7. Rechnungsabgrenzungsposten Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie als Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 8. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital entspricht dem Stammkapital laut Satzung sowie der Handelsregistereintragung und ist voll eingezahlt. 9. Pensionsrückstellung Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach der PUC-Methode (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank, Frankfurt am Main, ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 1,78 %. Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittssatz von 1,82 % und dem 7-Jahresdurchschnittssatz von 1,74 % beträgt zum Stichtag 31. Dezember 2023 EUR 36.991,00. Zukünftig erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen für aktive Anwärter werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 2 % ausgegangen. 10. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. 11. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist auf einem gesonderten Blatt als Anlage zum Anhang dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 474 (Vorjahr: TEUR 473). Darin enthalten sind Forderungen gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 474 (Vorjahr: TEUR 473). 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personalverpflichtungen in Höhe von TEUR 85, für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 72, für Abschluss-, Prüfungs- und Aufbewahrungskosten von Geschäftsunterlagen in Höhe von TEUR 106 und Sonstige in Höhe von TEUR 41. 4. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherheiten Dritter besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 87 (Vorjahr: TEUR 43) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung V. Sonstige Angaben 1. Beteiligungen und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist alleinige Gesellschafterin der PRONET Kommunikationsnetze Vertriebs-GmbH, Rodgau. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 851. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 52. Aufgrund eines Erbbaurechtsvertrages über die Nutzung des Betriebsgrundstückes besteht die Verpflichtung ab 2018, bis zum 31. Dezember 2035 einen jährlichen Erbpachtzins von TEUR 165 zu zahlen. Verpflichtungen aus Leasingverträgen bestehen in Höhe von TEUR 163 für die Jahre 2024 bis 2027. Zur bedarfsgerechten kurz- bis mittelfristigen Nutzung werden in geringem Umfang insbesondere im Bereich des Fuhrparks Leasingverträge abgeschlossen, die nicht in der Bilanz enthalten sind. 2. Personal Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 66 Arbeitnehmer gem. § 285 Nr. 7 HGB beschäftigt. Davon waren 27 gewerbliche Arbeitnehmer und 39 Angestellte. 3. Organe der Gesellschaft Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4. Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge Nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB sind folgende Beträge von der Ausschüttung gesperrt: Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 36.991,00. 5. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Sauerlach, den 24. April 2025 gez. Albert Schweiger gez. Dr. Christoph Schweiger ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023A. Schweiger GmbH Dienstleister und Zulieferer für den Maschinenbau, Sauerlach
Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25. April 2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die A. Schweiger GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der A. Schweiger GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der A. Schweiger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
München, den 24. April 2025 BTR
Beratung Treuhand Revision GmbH
gez. Lothar Ponzer, Wirtschaftsprüfer gez. Ralph-Peter Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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