Autarkic Projektgesellschaft UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Schanda seit 1.3.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HiFi EXTRA GmbHEggolsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeines HiFi extra handelt mit Produkten die regelmäßig für Prämienaktionen und Zugaben zu Laufzeitverträgen (z.B. Mobilfunkverträgen) vermarktet werden. Zugleich betreiben wir regulären Großhandel mit Elektronik - und Fokusprodukten. Da wir uns als Kreislaufunternehmen betrachten, vermarkten wir darüber hinaus Gebrauchtwaren aus unterschiedlichen Kanälen wie Widerruf, Leasingrücklauf sowie Auslistungen. Im Rahmen des Lifecycle Management agieren wir zudem im Bereich des DaaS (Device-as-a-Service) und bieten Kunden Waren mit Dienstleistungen rund um den Lebenszyklus Ihrer Hardware. Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung HiFi extra liefert technologiebasierte Lösungen für Geschäftskunden. Mit unserem beratenden Ansatz - Understand - Deliver - Improve - ermitteln wir in Zusammenarbeit mit unseren Kunden den Beitrag, den Technologie zur Erreichung ihrer Unternehmensziele leisten kann - jetzt und in Zukunft. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitern, unseren Partnern und unserer Umwelt bewusst und bekennen uns zu einer durchgängigen und nachhaltigen Unternehmensführung. Diese ist fest in den drei HiFi extra - Grundsätzen verankert. Understand Unser geschäftlicher Ansatz beruht immer auf Beratung. Wir konzentrieren uns mehr auf die Menschen als auf die Technologie, indem wir zuhören und Fragen stellen, bis wir die Herausforderungen des Kunden voll und ganz verstanden haben. Wir gehen nie von Annahmen aus. Deliver Unsere umfassende Erfahrung und Kompetenz verbunden mit unserem Partnernetzwerk ermöglicht es uns, Technologielösungen zu konzipieren und zu liefern, mit denen unsere Kunden ihre spezifischen geschäftlichen Anforderungen bewältigen können. Unabhängig von der Lösung und von ihrem Einsatzbereich sind wir stets darauf bedacht, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen und ihnen einen unmittelbaren Return on Investment zu bieten. Improve Die Bereitstellung der Technologie ist nur ein Schritt auf dem Weg zu den langfristigen Geschäftsbeziehungen, die wir anstreben. Wir arbeiten laufend daran, unser Verständnis der individuellen Kundenanforderungen zu vertiefen und setzen uns dauerhaft für die Unterstützung unserer Kunden ein - durch die Verringerung der Komplexität und die Möglichkeit kontinuierlicher Geschäftsoptimierung. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Auf den ersten Blick war das Jahr 2023 ein 'nach Jahr': das Jahr nach dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine, das Jahr nach den immer weiter steigenden Preisen und dem spürbaren Rückgang der Reallöhne. Aber der Krieg Russlands gegen die Ukraine dauert unvermindert an und neue Brandherde haben sich aufgetan. Auch die Preise sind 2023 weiter gestiegen, bis auf den Spitzenwert von 16,5 Prozent im März. Seither gehen zwar die monatlichen Steigerungsraten wieder zurück, nicht aber die Preise selbst. Sie haben sich vielmehr von Monat zu Monat weiter erhöht. Die Menschen empfinden diesen fortgesetzten Anstieg der Preise als unverschämt, und das bereits 2022 geringe Verständnis für die starken Preissteigerungen hat 2023 noch weiter abgenommen. Im Begründungszwang sind in den Augen der Konsumenten vor allem die Hersteller. Doch das ist nicht die einzige 'offene Flanke'. Gleichzeitig müssen die Hersteller ihre Preisforderungen gegenüber dem Handel rechtfertigen und durchsetzen. Dieser Konflikt wird nicht wie in vielen Jahren zuvor hinter 'verschlossenen Türen' ausgehandelt, sondern 2023 noch stärker als schon 2022 in der Öffentlichkeit. Konkret sicht- und spürbar werden diese Konflikte zwischen Hersteller und Handel durch temporär leere Regale, an denen die Händler häufig eine kurze Erklärung für den Leerstand abgebracht haben: Schuld sind die Markenhersteller. Das Jahr 2023 war also keinesfalls ein 'nach Jahr', sondern eher ein 'Durchgangs-Jahr'. Zwar hat sich die Situation für die Haushalte zuletzt ein wenig entspannt. Aber nicht zuletzt die massiven Protestaktionen der Bauern im Januar 2024 zeigen, dass die Konflikte um eine angemessene Vergütung der Produzenten und damit auch um die Preise im Lebensmittelhandel keineswegs ausgestanden sind. Im Jahr 2022, als die Preise nach oben schossen und die Reallöhne nach unten sackten, wurde die finanzielle Lage für viele Menschen prekär, zumindest in ihrer individuellen Selbsteinschätzung. Der Anteil der Haushalte, die meinten, sie könnten sich fast alles leisten, ging im Vergleich zu 2021 von 44 Prozent auf 35 Prozent, also um neun Prozentpunkte zurück. Gleichzeitig stieg der Anteil der Haushalte, die sagten, dass sie sich fast nichts mehr leisten können, von 17 Prozent auf 23 Prozent. Aber nicht nur die aktuelle finanzielle Lage wurde 2022 deutlich schlechter eingeschätzt als 2021, auch der Blick in die eigene Zukunft war deutlich pessimistischer. Glaubten 2021 nur 17 Prozent, dass sich ihre zukünftige finanzielle Lage verschlechtern wird, so stieg der Anteil 2022 auf 45 Prozent! Diese Zunahme an Haushalten, die ihre finanzielle Situation als prekär ansahen, und die Zunahme derer, die erwarteten, dass sich ihre finanzielle Situation zukünftig (weiter) verschlechtern wird, erklärte die starke Zunahme der Preissensibilität unter den Haushalten von gleich fünf Prozentpunkten. 2023 hat sich die finanzielle Situation der Haushalte im Vergleich zu 2022 leicht entspannt. Der Anteil der Haushalte, die angeben, sie könnten sich fast alles leisten, ist um drei Prozentpunkte auf 38 Prozent gestiegen und der Anteil der Haushalte, die sich fast nichts mehr leisten können, hat um einen Prozentpunkt auf 22 Prozent abgenommen. Also eine leichte Entspannung, aber nach wie vor keine entspannte finanzielle Situation, denn der Anteil der Haushalte, die sich fast alles leisten können, ist mit 38 Prozent noch immer deutlich niedriger als 2021 (44%) und auch niedriger als 2019 (41%). Umgekehrt ist der Anteil der Haushalte, die sich fast nichts mehr leisten können, im Jahr 2023 mit 22 Prozent deutlich höher als 2021 (17%) und 2019 (18%). Auch die zukünftige finanzielle Situation wird 2023 positiver gesehen als 2022. Der Anteil der Haushalte, die erwarten, dass sich ihre finanzielle Situation zukünftig verschlechtern wird, sank von 45 Prozent im Jahr 2022 auf 28 Prozent im Jahr 2023. Aber auch dieser Anteil von 28 Prozent ist immer noch deutlich höher als der in 2021 (17%) und 2019 (13%). Trotzdem, die aktuelle und die erwartete finanzielle Situation haben sich 2023 im Vergleich zu 2022 leicht erholt. Etwas überraschend ist es daher, dass die Preissensibilität nicht zurückging, sondern im Gegenteil um einen weiteren Prozentpunkt zugelegt hat. Dies bedeutet: Während die Menschen auf die objektive und/oder subjektive Verschlechterung ihrer finanziellen Lage sehr schnell mit einer Anpassung ihres Konsumverhaltens in Richtung Trading Down, Handelsmarken und Discounter reagierten, wird der 'Erholungsprozess' mental und im realen Konsumverhalten sehr viel langsamer vor sich gehen und wahrscheinlich nicht so bald beim Status von 2019 oder 2021 münden. Dies hängt auch mit der allgemeinen Verfassung vieler Menschen zusammen. Sie sind erschöpft von den vielen Krisen der letzten Jahre, die sie zu bewältigen hatten und weiterhin haben. Da sind nicht nur Klimawandel, Preissteigerungen und Reallohnrückgänge, es sind auch die damit verbundenen Ängste des sozialen Abstiegs und die Sorge um die Zukunft der Kinder. Und es ist der Verlust an Gemeinschaft, der die soziale Polarisierung verstärkt und den 'Tribalismus' fördert, d.h., die Menschen den 'Stämmen' der Spätmoderne zutreibt. All dies hat natürlich Auswirkungen auf das Konsumverhalten. Aber natürlich tragen auch die Preise dazu bei, dass die Preissensibilität 2023 hoch blieb und sogar weiter anstieg. Die Höhe der Preissteigerungen ist zwar von März 2023 (+16,5%) bis Dezember 2023 (+2,9%) deutlich zurückgegangen, doch handelte es sich a) bis zum Jahresende weiter um Preissteigerungen und b) sattelten sich diese auf den gespiegelten Raten im Jahr 2022 auf. So lag die Preissteigerung im März 2022 bei 4,7 Prozent und im Dezember 2022 bei 14,1 Prozent. Werden die Preissteigerungsraten 2022 und 2023 für jeden Monat addiert, kommt man für die einzelnen Monate auf Werte zwischen 19,4 Prozent für September und 17,0 Prozent für Dezember. Dies zeigt, die niedrigeren monatlichen Preissteigerungen im Jahr 2023 sind im Wesentlichen eine Folge der entsprechenden Basiseffekte aus dem Jahr 2022. Erst in den beiden letzten Monaten des Jahres 2023 sehen wir in Summe einen leichten Rückgang der Preissteigerungen. Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2023 weiter eingetrübt, die Risiken haben zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft in allen Regionen das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Knappheiten in Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und Kaufzurückhaltung - bremst die Entwicklung zusätzlich. Europa ist von innerer Zerrissenheit und niedrigen Wachstumsraten besonders betroffen. Deutschland spürt hier die größten Auswirkungen, da es das einzige Industrieland mit negativem Wachstum ist. In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu. Unterschiede innerhalb Europas beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen. Die nach wie vor über dem Zielwert der EZB von 2% liegende Inflation dämpft das Verbrauchervertrauen und führt europaweit zu einem niedrigen Konsumklimaindex. So geht der IWF von einer Schrumpfung der deutschen Volkswirtschaft von 0,1% in 2023 aus. Der Bedarf an mobilen Endgeräten ist in 2023 regelrecht eingebrochen. Wurden in 2022 noch knapp 22 Mio. Smartphones verkauft waren es in 2023 nur noch knapp unter 20 Mio. Dies liegt sowohl an der bestehenden Marktsättigung als auch an der beschriebenen Kaufzurückhaltung sowie fehlender Innovationen. Bei der reinen Umsatzbetrachtung mussten wir in 2023 einen Rückgang von 33,48% verbuchen. Dies liegt vor dem Hintergrund der Fokussierung auf Dienstleistungen und weg vom klassischen Großhandel im Rahmen der Planung. In der Folge konnten wir insbesondere in unserer wichtigen Sparte Dienstleistungen deutliche Umsatzzuwächse mit erfreulichen Ergebnisbestandteilen verzeichnen können. Auch der Bereich Prämiengeschäft konnte dank der Erweiterung des Angebotsportfolios deutlich ausgebaut werden. 3. Darstellung der Lage 3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Rohgewinn von ca. 8,86 Mio. Euro erzielt werden. Dies entspricht einem Rückgang von ca. 4,6% gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31.12.2023 liegt 20% unter Vorjahr und ist damit ebenfalls zurückgegangen. Der Rohertrag ist aufgrund der beschriebenen Verlagerung um ca. 4,6% gesunken. Der Jahresüberschuss fällt entsprechend knapp 55% höher aus und liegt bei 2.51 Mio. Euro. 3.2 Vermögenslage Bei einer um knapp 2,9 Mio. Euro gestiegenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote um ca. 9,2% Prozentpunkte auf 55% gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rund 22,8 %. Die liquiden Mittel sind von 28.425,44 Euro auf 2.094.920 Euro gestiegen. Das Fremdkapital ist um ca. 553.697 Euro auf 4.404.802,37 Euro gesunken. 3.3 Kapitalstruktur
3.4 Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert positiv geblieben. Die langfristige Finanzierung erfolgt durch das bestehende Eigenkapital der Gesellschaft. Die kurzfristige Finanzierung erfolgt bei Bedarf zusätzlich über eine von der VR-Bank Bamberg-Forchheim gewährte Projektlinie (Kontokorrentkredit). Mithilfe dieser werden kurzfristige, kapitalintensive Projekte finanziert. Die Zahlungsfähigkeit wird im Rahmen der laufenden Liquiditätsplanung überwacht. Der Finanzmittelfonds beträgt zum Ende des Geschäftsjahres 2.112.162,60 Euro. Dies entspricht einer Erhöhung im Vergleich zum Vorjahr um 2.402.853,16 Euro. Alle bestehenden Zahlungsverpflichtungen der Gesellschaft können jederzeit termingerecht bedient werden. 3.5 Ertragslage Der Rohgewinn fiel in 2023 um knapp 4,6% auf 8,86 Mio. Euro. Nicht zuletzt dank einer deutlichen Steigerung der Produktivität in allen Bereichen ist der Materialaufwand jedoch um ca. 37,40 % auf 42,97 Mio. € gesunken, was zu einer Steigerung der Ertragslage beigetragen hat. Das Ergebnis nach Steuern ist um 55,5% auf 2.50 Mio. Euro gestiegen. 3.6 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im Geschäftsjahr 2023 wurden keine Finanzierungsmaßnahmen in Anspruch genommen. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen, Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. 4. Weitere Informationen 4.1 Investitionen und Abschreibungspolitik Die Investitionen des Geschäftsjahres in das immaterielle und Sachanlagevermögen beliefen sich auf 84,4T Euro. Neben der Erstellung eigener Softwarelösungen im Prämiensegment und dem Ausbau bestehender IT Lösungen, wurde insbesondere in eine Modernisierung des Lagers und der IT Infrastruktur investiert. Die Abschreibungen betrugen insgesamt 155,8T Euro. Wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Zudem wurden keine wesentlichen Leasingverpflichtungen eingegangen. Die Abschreibungen erfolgen in der Regel linear. Außerplanmäßige Abschreibungen ergeben sich nur zur Berücksichtigung besonderer Wertminderungen. 5. Prognosebericht Der sehr zufrieden stellende Auftragsbestand zum 31.12.2023 und die positiven Trends im Bereich Device-as-a-Service als auch Prämiengeschäft weisen auf ein weiteres Ertragswachstum im Jahr 2024 hin. Da der Fokus zukünftig sich weiter Richtung Dienstleistung entwickelt ist eine Erhöhung der Margensituation einer reinen Umsatzsteigerung vorzuziehen. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einem Rohergebnis von ca. 7,5 Mio. Euro, da wir von einem rückläufigen Großhandelsgeschäft ausgehen. Die weiteren Geschäftsbereiche (Prämien, DaaS, Retourenvermarktung) werden sich hingegen geplant deutlich stärker entwickeln, was bei sinkendem Gesamtumsatz zu stabilen Erträgen führen sollte. Geplant gehen wir von einem Gewinn von 2.5 Mio. Euro aus. 6. Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die HiFi extra GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Hierbei ist insbesondere die neu geschaffene Möglichkeit der Auswertung von Retouren bis auf Seriennummernebene hervorzuheben. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in dem unverändert schwierigen Umfeld der logistischen globalen Herausforderungen. Der vielfach beschworene Fachkräftemangel konnte in der Vergangenheit erfolgreich vermieden werden und die Anzahl proaktiver Bewerbungen zeigt, dass dies auch zukünftig kein erweitertes Risiko darstellen sollte. Aufgrund der stabilen Liquiditäts - und Eigenkapitalsituation sind keine wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken erkennbar, hängen langfristig aber von den erzielten Erträgen ab. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Durch die Auflösung sämtlicher bestehender Darlehen im Geschäftsjahr 2022 und die Ertragskraft des Unternehmens besteht zudem kein Risiko hinsichtlich Zinsänderungen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. 7. Chancenbericht Es besteht eine hinreichende Diversifizierung innerhalb der Unternehmensfelder um ein zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Insbesondere durch die neue Schwesterfirma Agilimo Consulting GmbH innerhalb der Holding werden zusätzliche Aufträge im DaaS Umfeld erwartet. Agilimo erbringt Beratungsleistungen im Umfeld von Cybersecurity und Netzwerksicherheit und ermöglicht dadurch eine Erweiterung der Kontakte im B2B Umfeld, die durch entdeckte Sicherheitsmängel beispielsweise ihre mobilen Endgeräte austauschen müssen. Des Weiteren stehen relevante strategische Partnerschaften vor dem Abschluss um als Dienstleister für Netzbetreiber Endgeräte zu vermarkten und diese zu verwalten.
Eggolsheim, 10.07.2024 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der HiFi EXTRA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 800,00 EUR ohne Umsatzsteuer (GWG) wurden im Berichtsjahr aktiviert und sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese nach dem Niederstwertprinzip angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wurde nicht ausgeübt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und die Vorjahre betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 456.303,01 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 609.684,66 Euro. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.802.864,26 Euro (Vorjahr: 1.587.726,19 Euro). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 462.171,12 Euro (Vorjahr: 960,03 Euro). Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 462.171,12 Euro (Vorjahr: 960,03 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 17.549,23 Euro (Vorjahr: 12.068,88 Euro). Von den Forderungen gegenüber Gesellschaftern entfallen 0,00 Euro (Vorjahr 1.100,00 Euro) auf Lieferungen und Leistungen und 17.549,23 Euro (Vorjahr 10.968,88 Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind enthalten:
Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurde auf die Erfahrungswerte des Unternehmens der vergangenen Jahre zurückgegriffen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 3.064.663,98 Euro (Vorjahr: 2.964.226,52 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 1.120.908,65 Euro). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) auf Lieferungen und Leistungen und 0,00 Euro (Vorjahr 1.120.908,65 Euro) auf sonstige Verbindlichkeiten. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 Euro. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die vorstehenden Haftungsverhältnisse werden aus folgenden Gründen nicht bilanziert: Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen: die positive Geschäftsentwicklung der Begünstigten. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 748.230,00 Euro. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen. Die Mietverträge sind auf unbestimmte Dauer abgeschlossen. Bis zum frühestmöglichen Kündigungstermin fallen Mietaufwendungen in Höhe von 279.855,00 Euro an. Der Pachtvertrag hat eine Laufzeit bis 31.12.2024, hierfür fallen jährlich Aufwendungen in Höhe von 30.000,00 Euro an. Bei den Leasing-Verträgen handelt sich um Kfz-Leasing-Verträge und Jobrad-Leasing-Verträge mit einer maximalen Laufzeit bis 18.10.2026. Aus den Leasingverträgen wird die Kapitalgesellschaft bis zum Laufzeitende mit 78.174,42 Euro belastet. Aus den Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen bestehen keine Verbindlichkeiten von mehr als fünf Jahren. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.507.446,83 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 7.108.566,74 Euro, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 7.108.566,74 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Eggolsheim, 04. Juli 2024 gez. Tobias Schanda sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS" An die HiFi EXTRA GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HiFi EXTRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HiFi EXTRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Erlangen, den 23.10.2024 Treuhand
GmbH Franken
Gez. Dipl.- Betriebswirt FH Matthias Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer Gez. Master of Science M.Sc. Philipp Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer |
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