Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 8467
Eingetragen
1.3.2016
Branche
Großhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikEinzelhandel mit Geräten der UnterhaltungselektronikGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Der Groß- und Einzelhandel mit sowie der Service für elektronische Geräte, insbesondere Mobiltelefone und Computerzubehör, die Installation von Netzwerken, Computertechnik und weiteren elektronischen Artikeln sowie Projektgeschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Schanda
seit 1.3.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Ebermannstadt
25.100 €
50.20%
Ebermannstadt
12.600 €
25.20%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HiFi EXTRA GmbH

Eggolsheim

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Allgemeines

HiFi extra handelt mit Produkten die regelmäßig für Prämienaktionen und Zugaben zu Laufzeitverträgen (z.B. Mobilfunkverträgen) vermarktet werden.

Zugleich betreiben wir regulären Großhandel mit Elektronik - und Fokusprodukten.

Da wir uns als Kreislaufunternehmen betrachten, vermarkten wir darüber hinaus Gebrauchtwaren aus unterschiedlichen Kanälen wie Widerruf, Leasingrücklauf sowie Auslistungen.

Im Rahmen des Lifecycle Management agieren wir zudem im Bereich des DaaS (Device-as-a-Service) und bieten Kunden Waren mit Dienstleistungen rund um den Lebenszyklus Ihrer Hardware.

Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung

HiFi extra liefert technologiebasierte Lösungen für Geschäftskunden. Mit unserem beratenden Ansatz - Understand - Deliver - Improve - ermitteln wir in Zusammenarbeit mit unseren Kunden den Beitrag, den Technologie zur Erreichung ihrer Unternehmensziele leisten kann - jetzt und in Zukunft. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitern, unseren Partnern und unserer Umwelt bewusst und bekennen uns zu einer durchgängigen und nachhaltigen Unternehmensführung. Diese ist fest in den drei HiFi extra - Grundsätzen verankert.

Understand

Unser geschäftlicher Ansatz beruht immer auf Beratung. Wir konzentrieren uns mehr auf die Menschen als auf die Technologie, indem wir zuhören und Fragen stellen, bis wir die Herausforderungen des Kunden voll und ganz verstanden haben. Wir gehen nie von Annahmen aus.

Deliver

Unsere umfassende Erfahrung und Kompetenz verbunden mit unserem Partnernetzwerk ermöglicht es uns, Technologielösungen zu konzipieren und zu liefern, mit denen unsere Kunden ihre spezifischen geschäftlichen Anforderungen bewältigen können. Unabhängig von der Lösung und von ihrem Einsatzbereich sind wir stets darauf bedacht, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen und ihnen einen unmittelbaren Return on Investment zu bieten.

Improve

Die Bereitstellung der Technologie ist nur ein Schritt auf dem Weg zu den langfristigen Geschäftsbeziehungen, die wir anstreben. Wir arbeiten laufend daran, unser Verständnis der individuellen Kundenanforderungen zu vertiefen und setzen uns dauerhaft für die Unterstützung unserer Kunden ein - durch die Verringerung der Komplexität und die Möglichkeit kontinuierlicher Geschäftsoptimierung.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt, die Risiken haben zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft in allen Regionen das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Knappheiten in Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremst die Entwicklung zusätzlich. Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spüren die größten Auswirkungen, ihr Wachstum hat sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt. In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu. Unterschiede innerhalb Europas beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen: das Produzierende Gewerbe ist viel stärker von den gestiegenen Energiepreisen betroffen als der Dienstleistungssektor. Dies führte zu deutlichen Preissteigerungen im Rohstoffmarkt und damit auch zu Steigerungen der Großhandelspreise. So nahmen diese im Jahresverlauf um 18.8% zu (Quelle: Statistisches Bundesamt).

Einkaufsmanagerindizes, als Gradmesser der Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe und bei Dienstleistungsunternehmen, zeigen über das Jahr hinweg einen recht turbulenten Verlauf, der u. a. die chinesischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und deren spätere Lockerung reflektiert. Am aktuellen Rand fällt die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Schwellenländer knapp unter die Wachstumsschwelle, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verbleibt sie nur knapp darüber. Der graduelle Rückgang der Stimmungsindikatoren dürfte die Abschwächung der globalen Nachfrage widerspiegeln und sich in den kommenden Monaten weiter fortsetzen. Das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher ist in den großen Wirtschaftsräumen gesunken - einzig die Haushalte in den USA zeigen eine leichte Tendenz zum Optimismus.

Vor diesem recht düsteren Hintergrund sieht der IWF die konjunkturellen Abwärtsrisiken als hoch und die Bewältigung der Lebenshaltungskostenkrise als akute Herausforderung an. Gegenüber der Prognose aus dem Juli hat der IWF im Oktober weitere Abwärtsrevisionen vorgenommen. Deutschland ist besonders stark betroffen. So geht der IWF von einem Wachstum von 0,3% in 2022 und einer Schrumpfung der deutschen Volkswirtschaft um 1,1% in 2023 aus.

Für das Wachstum des Welthandels erwartet der IWF eine deutliche Verlangsamung von 10,1% im Jahr 2021 auf voraussichtlich 4,3% im Jahr 2022 und 2,5% im Jahr 2023. Dies ist zwar ein stärkeres Wachstum als 2019 und 2020, als steigende Handelsschranken den Welthandel bzw. die COVID- 19-Krise lähmten, es liegt aber deutlich unter dem historischen Durchschnitt. Die Verlangsamung spiegelt im Wesentlichen den Rückgang des globalen Produktionswachstums wider. Der Global Supply Chain Pressure Index der Federal Reserve Bank of New York ist in den letzten Monaten gesunken, was vor allem auf eine Verkürzung der Lieferzeiten in China zurückzuführen ist, liegt aber immer noch über seinem normalen Niveau, was auf anhaltende Störungen hinweist.

Der Bedarf an mobilen Endgeräten ist im ersten Jahr nach Corona deutlich zurückgegangen, da sich die Bevölkerung mit Home Office Ausstattungen während der Pandemie eingedeckt hat.

So ist der Verkauf von Mobiltelefonen in 2022 um 600.000 Geräte zurückgegangen.

Gemäß Bitkom stiegen die Branchenumsätze in 2022 um 4% und damit ebenfalls deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft.

Bei der reinen Umsatzbetrachtung mussten wir in 2022 einen Rückgang von knapp 25% verbuchen. Dies liegt vor dem Hintergrund der Fokussierung auf Dienstleistungen und weg vom klassischen Großhandel im Rahmen der Planung.

In der Folge konnten wir insbesondere in unserer wichtigen Sparte Dienstleistungen deutliche Umsatzzuwächse mit erfreulichen Ergebnisbestandteilen verzeichnen.

Auch der Bereich Prämiengeschäft konnte dank der Erweiterung des Angebotsportfolios deutlich ausgebaut werden.

3. Darstellung der Lage

3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr 2022 konnte ein Rohergebnis von 9,29 Mio. Euro erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 22% gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31.12.2022 liegt 20% unter dem Vorjahr und ist damit zurückgegangen.

Allerdings fällt der Jahresüberschuss bedingt durch eine hohe Einzelwertberichtigung i.H.v ca. 2,37 Mio. Euro mit 1,61 Mio. Euro knapp 38% niedriger aus als im Vorjahr mit 2,61 Mio. Euro.

3.2 Vermögenslage

Bei einer um knapp 617.000 Euro gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote um ca. 2,5% Prozentpunkte auf 46,0% gestiegen.

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rund 24,9%. Die liquiden Mittel sind von 1.601.782,47 Euro auf 28.425,44 Euro gefallen. Das Fremdkapital ist um 729.150,92 Euro auf 5.450.045,15 Euro gesunken.

3.3 Kapitalstruktur

Bilanz zum 31.12.2022 in Bilanz zum 31.12.2021 in
TEuro % TEuro %
Eigenkapital 4.651,12 46,0 4.538,98 42,3
Rückstellungen 1.995,43 19,8 1.411,89 13,2
Kreditverbindlichkeiten 591,96 5,9 2.058,77 19,2
Lieferverbindlichkeiten 620,73 6,1 2.092,56 19,5
Gesellschafterverbindlichkeiten 1.098,41 10,9 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 653,13 6,5 201,03 1,9
Rechnungsabgrenzungsposten 490,39 4,9 414,94 3,9
Passive latente Steuern 0,0 0,0 0,0 0,0
Summe Passiva 10.101,17 100,0 10.718,18 100,0
Änderung ggü. d. Vorjahr in
TEuro %
Eigenkapital 112,14 2,47
Rückstellungen 583,54 41,33
Kreditverbindlichkeiten -1.466,81 -71,25
Lieferverbindlichkeiten -1.471,83 -70,34
Gesellschafterverbindlichkeiten 1.098,41
Sonstige Verbindlichkeiten 452,10 224,93
Rechnungsabgrenzungsposten 75,45 18,20
Passive latente Steuern 0,0 -
Summe Passiva -617,01 -5,76

3.4 Finanzlage

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt.

Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert positiv geblieben.

Kapitalflussrechnung (indirekt) vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 in Euro

Periodenergebnis 1.612.140,57
+ Abschreibung auf Gegenstände des Anlagevermögens + 151.703,76
+ Zunahme der Rückstellungen + 12.725,94
+ Abnahme der Vorräte + 554.002,80
- Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen - 383.804,90
+ Abnahme anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind + 249.465,42
- Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - 1.356.593,85
+ Zunahme anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind + 157.623,02
+ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens + 1.588,82
- Zinserträge - 16.314,64
- Ertragsteuerertrag - 5.622,10
+ Ertragsteueraufwand + 693.278,78
Ertragsteueraufwand/-ertrag - 687.656,68
Korrektur um nicht zahlungswirksame Vorgänge + 560.870,65
+/- Ertragsteuerzahlungen - 126.786,03
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.543.407,59
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen - 1.794,10
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens + 672,18
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen - 72.180,70
+ Einzahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen + 331.118,07
- Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen - 1.650.000,00
+ erhaltene Zinsen + 16.314,64
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 1.375.869,91-
Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter 150.000,00
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 150.000,00-
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe der Cashflows) 17.537,68
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 308.228,24-
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 290.690,56-

Der Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres beträgt -290.690,56 Euro. Damit ergibt sich insgesamt eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um 17.537,68 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Der Finanzmittelfonds setzt sich zum 31.12.2022 wie folgt zusammen:

I. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.425,44€
II. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten -591.957,12€
III. Sonstige Vermögensgegenstände 272.841,12€
-290.690,56€

3.5 Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 konnte ein Rohergebnis von 9,29 Mio. Euro erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 22% gegenüber dem Vorjahr.

Das Ergebnis nach Steuern ist, aufgrund einer Einzelwertberichtigung in außerordentlicher Höhe von knapp 2,37 Mio Euro, um 38,26% auf 1,61 Mio. Euro gesunken.

3.6 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Geschäftsjahr 2022 wurde zur Finanzierung von Projekten kurzfristige Kontokorrentkredite bei der VR-Bank Bamberg-Forchheim in Anspruch genommen. Diese wird regelmäßig nach Beendigung des Projektes zurückgeführt.

Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen, Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt.

4. Weitere Informationen

4.1 Investitionen und Abschreibungspolitik

Die Investitionen des Geschäftsjahres in das immaterielle und das Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf 73,9 TEuro. Neben der Erstellung eigener Softwarelösungen im Prämiensegment und dem Ausbau bestehender IT Lösungen, wurde insbesondere in eine Modernisierung des Lagers und der IT Infrastruktur investiert.

Die Abschreibungen betrugen insgesamt 151,7 TEuro. Wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Zudem wurden keine wesentlichen Leasingverpflichtungen eingegangen.

Die Abschreibungen erfolgen in der Regel linear. Außerplanmäßige Abschreibungen ergeben sich nur zur Berücksichtigung besonderer Wertminderungen.

5. Prognosebericht

Der sehr zufrieden stellende Auftragsbestand zum 31.12.2022 und die positiven Trends im Bereich Device-as-a-Service als auch Prämiengeschäft weisen auf ein weiteres Ertragswachstum im Jahr 2023 hin.

Da der Fokus zukünftig sich weiter Richtung Dienstleistung entwickelt ist eine Erhöhung der Margensituation einer reinen Umsatzsteigerung vorzuziehen.

Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir mit einem geringeren Umsatz von ca. 60 Mio. Euro da wir von einem rückläufigen Großhandelsgeschäft ausgehen. Die weiteren Geschäftsbereiche (Prämien, DaaS, Retourenvermarktung) werden sich hingegen geplant deutlich stärker entwickeln, was bei sinkendem Gesamtumsatz zu höheren Erträgen führen sollte. Geplant gehen wir von einem Gewinn von 3.5 Mio. Euro aus.

6. Risikobericht

Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

Die HiFi extra GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Hierbei ist insbesondere die neu geschaffene Möglichkeit der Auswertung von Retouren bis auf Seriennummernebene hervorzuheben.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in dem unverändert schwierigen Umfeld der logistischen globalen Herausforderungen.

Der vielfach beschworene Fachkräftemangel konnte in der Vergangenheit erfolgreich vermieden werden und die Anzahl proaktiver Bewerbungen zeigt, dass dies auch zukünftig kein erweitertes Risiko darstellen sollte.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts - und Eigenkapitalsituation sind keine wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken erkennbar, hängen langfristig aber von den erzielten Erträgen ab. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen.

Durch die Rückführung der Darlehen auf nunmehr nur noch 510 Teuro im Geschäftsjahr 2022 und deren zeitnahe Rückführung als Projektlinie gepaart mit der Ertragskraft des Unternehmens besteht zudem kein Risiko hinsichtlich Zinsänderungen.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen.

7. Chancenbericht

Es besteht eine hinreichende Diversifizierung innerhalb der Unternehmensfelder um ein zukünftiges Wachstum zu ermöglichen.

Insbesondere durch die neue Schwesterfirma agilimo Consulting GmbH innerhalb der Holding werden zusätzliche Aufträge im DaaS Umfeld erwartet. agilimo erbringt Beratungsleistungen im Umfeld von Cybersecurity und Netzwerksicherheit und ermöglicht dadurch eine Erweiterung der Kontakte im B2B Umfeld, die durch entdeckte Sicherheitsmängel beispielsweise ihre mobilen Endgeräte austauschen müssen.

Des Weiteren stehen relevante strategische Partnerschaften vor dem Abschluss um als Dienstleister für Netzbetreiber Endgeräte zu vermarkten und diese zu verwalten.

 

Eggolsheim, 18.07.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen 2.516.715,86 1.277.823,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 73.186,00 121.299,00
II. Sachanlagen 496.098,62 527.975,58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 155.366,00 60.629,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.819,00 1.976,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 332.359,00 406.426,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.554,62 58.944,58
III. Finanzanlagen 1.947.431,24 628.549,31
1. Ausleihungen an Gesellschafter 1.587.726,19 428.549,31
2. Sonstige Finanzanlagen 359.705,05 200.000,00
B. Umlaufvermögen 7.529.402,26 9.369.337,80
I. Vorräte 1.566.891,04 2.120.893,84
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.934.085,78 5.646.661,49
1. Forderungen gegen Gesellschafter 10.968,88 3.455,39
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.923.116,90 5.643.206,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 960,03 150.650,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 28.425,44 1.601.782,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 55.046,94 71.013,72
Aktiva 10.101.165,06 10.718.175,41

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital 4.651.119,91 4.538.979,34
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 2.988.979,34 1.877.940,05
III. Jahresüberschuss 1.612.140,57 2.611.039,29
B. Rückstellungen 1.995.431,00 1.411.892,31
C. Verbindlichkeiten 2.964.226,52 4.352.364,09
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 591.957,12 2.058.770,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 591.957,12 2.058.770,33
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.098.408,65 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.098.408,65 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.273.860,75 2.293.593,76
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.273.860,75 2.293.593,76
D. Rechnungsabgrenzungsposten 490.387,63 414.939,67
Passiva 10.101.165,06 10.718.175,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022 1.1.2021 - 31.12.2021
EUR EUR
1. Rohergebnis 9.289.673,82 7.607.987,59
2. Personalaufwand 2.438.500,63 1.879.533,84
a) Löhne und Gehälter 2.119.758,25 1.619.960,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 318.742,38 259.573,13
davon für Altersversorgung 901,19 748,67
3. Abschreibungen 214.614,87 122.443,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 151.703,76 122.443,88
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 62.911,11
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.354.559,47 1.870.498,96
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.707,08 14.833,25
davon Erträge aus Abzinsung 127,18
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.579,06 37.165,48
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 687.656,68 1.075.995,59
8. Ergebnis nach Steuern 1.616.470,19 2.637.183,09
9. sonstige Steuern 4.329,62 3.643,80
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 22.500,00
11. Jahresüberschuss 1.612.140,57 2.611.039,29

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der HiFi EXTRA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: HiFi EXTRA GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Eggolsheim

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Bamberg

Register-Nr.: HRB 8467

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 800,00 EUR ohne Umsatzsteuer (GWG) wurden im Berichtsjahr aktiviert und sofort in voller Höhe abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt und bewertet.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese nach dem Niederstwertprinzip angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wurde nicht ausgeübt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 305.840,67 Euro.

Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 456.303,01 Euro.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 226.712,97 1.794,10 0,00 0,00 228.507,07
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 226.712,97 1.794,10 0,00 0,00 228.507,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 65.467,44 48.033,62 0,00 50.962,99 164.464,05
2. technische Anlagen und Maschinen 2.200,00 0,00 0,00 0,00 2.200,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 601.790,26 25.574,05 3.502,42 0,00 623.861,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 58.944,58 57.517,61 58.944,58 -50.962,99 6.554,62
Summe Sachanlagen 728.402,28 131.125,28 62.447,00 0,00 797.080,56
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 428.549,31 1.500.000,00 340.823,12 0,00 1.587.726,19
2. sonstige Ausleihungen 200.000,00 165.000,00 5.294,95 0,00 359.705,05
Summe Finanzanlagen 628.549,31 1.665.000,00 346.118,07 0,00 1.947.431,24
Summe Anlagevermögen 1.583.664,56 1.797.919,38 408.565,07 0,00 2.973.018,87
kumulierte Abschreibung 01.01.2022 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 105.413,97 49.907,10 0,00 0,00 155.321,07
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 105.413,97 49.907,10 0,00 0,00 155.321,07
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.838,44 4.259,61 0,00 0,00 9.098,05
2. technische Anlagen und Maschinen 224,00 157,00 0,00 0,00 381,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 195.364,26 97.380,05 1.241,42 0,00 291.502,89
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 200.426,70 101.796,66 1.241,42 0,00 300.981,94
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 305.840,67 151.703,76 1.241,42 0,00 456.303,01
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022 Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 73.186,00 121.299,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 73.186,00 121.299,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 155.366,00 60.629,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.819,00 1.976,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 332.359,00 406.426,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.554,62 58.944,58
Summe Sachanlagen 0,00 496.098,62 527.975,58
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an Gesellschafter 0,00 1.587.726,19 428.549,31
2. sonstige Ausleihungen 0,00 359.705,05 200.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.947.431,24 628.549,31
Summe Anlagevermögen 0,00 2.516.715,86 1.277.823,89

Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.587.726,19 Euro (Vorjahr: 428.549,31 Euro).

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 960,03 Euro (Vorjahr: 150.650,00 Euro).

Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 960,03 Euro (Vorjahr: 150.650,00 Euro).

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 12.068,88 Euro (Vorjahr: 3.455,39 Euro).

Von den Forderungen gegenüber Gesellschaftern entfallen 1.100,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) auf Lieferungen und Leistungen und 10.968,88 Euro (Vorjahr 3.455,39 Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurde auf die Erfahrungswerte des Unternehmens der vergangenen Jahre zurückgegriffen.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.964.226,52 Euro (Vorjahr: 4.352.364,09 Euro).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.120.908,65 Euro (Vorjahr: 172.500,00 Euro).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) auf Lieferungen und Leistungen und 1.120.908,65 Euro (Vorjahr 172.500,00 Euro) auf sonstige Verbindlichkeiten.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 Euro.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 2.378.472,60 Euro.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 24,50
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 24,50
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 49,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Herr Tobias Schanda ausgeübter Beruf: Dipl.-Kfm. Univ.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
Euro
Stand Verrechnungskonto 01.01.2022 2.933,47
Stand Verrechnungskonto 31.12.2022 4.672,95
Konditionen
Zinssatz 2,12%
Sicherheiten keine
Stand Darlehen 01.01.2022 428.549,31
Stand Darlehen 31.12.2022 407.078,23
Konditionen
Zinssatz 0,52%
Laufzeit 20 Jahre
Sicherheiten keine
Stand Darlehen 01.01.2022 0,00
Stand Darlehen 31.12.2022 1.180.647,96
Konditionen
Zinssatz 0,95%
Laufzeit 15 Jahre
Sicherheiten keine
Stand bisheriger Kredite 431.482,78
Rückzahlungen im Berichtsjahr 350.791,60
Neuvergaben im Berichtsjahr 1.511.707,96
= neuer Kreditbestand 1.592.399,14

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen:

Vertrag Laufzeit/ frühestmöglicher Kündigungstermin Miete/Pacht/ Leasingrate pro Monat Aufwand 01.01.2023 bis Vertragsende
Mietvertrag In der Büg 10, Eggolsheim 30.09.2023 6.000,00 54.000,00
Mietvertrag Chemnitz 31.03.2024 480,00 7.200,00
Mietvertrag In der Büg 8, Eggolsheim 31.12.2026 6.175,00 296.400,00
Pachtvertrag PV-Anlage 31.12.2023 2.500,00 30.000,00
Stellplatz-Mietvertrag Eggolsheim 31.01.2023 168,07 168,07
Stellplatz-Mietvertrag Chemnitz 28.02.2023 50,00 100,00
Stellplatz-Mietvertrag Chemnitz 28.02.2023 100,00 200,00
Leasingvertrag Kfz FO-HE 170 02.09.2023 418,61 3.376,79
Leasingvertrag Kfz FO-HE 180 20.09.2023 539,00 4.671,33
Leasingvertrag Kfz FO-ES 2409 11.10.2023 174,93 1.638,51
Leasingvertrag Kfz FO-HE 99 22.02.2024 335,00 4.600,67
Leasingvertrag Kfz MS-UI 458 18.12.2025 357,14 12.714,18
Leasingvertrag Kfz FO-HE 11E 05.12.2025 337,00 11.795,00
Leasingverträge Jobrad 31.10.2024 260,70 5.735,40
Leasingvertrag Jobrad 31.10.2025 110,97 3.772,98
Summe 436.372,93

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.612.140.57 Euro.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 4.601.119,91 Euro, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt.

Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen.

Auf neue Rechnung werden 4.601.119,91 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Eggolsheim, 18. Juli 2023

gez. Tobias Schanda

sonstige Berichtsbestandteile

Beschluss Ergebnisverwendung 2022

in der Gesellschafterverwammlung vom 19.12.2023

Beschluss (einstimmig)

Der Jahresüberschuss von 1.612.140,57 € sowie der Gewinnvortrag von 2.988.979,34 € sind auf neue Rechnung vorzutragen.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die HiFi EXTRA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HiFi EXTRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HiFi EXTRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Erlangen, den 18.12.2023

Treuhand GmbH Franken
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gez. Dipl.- Betriebswirt (FH) Matthias Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer

Gez. Master of Science (M.Sc.) Philipp Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer

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