Autarkic Projektgesellschaft UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Schanda seit 1.3.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HiFi EXTRA GmbHEggolsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 20221. Allgemeines HiFi extra handelt mit Produkten die regelmäßig für Prämienaktionen und Zugaben zu Laufzeitverträgen (z.B. Mobilfunkverträgen) vermarktet werden. Zugleich betreiben wir regulären Großhandel mit Elektronik - und Fokusprodukten. Da wir uns als Kreislaufunternehmen betrachten, vermarkten wir darüber hinaus Gebrauchtwaren aus unterschiedlichen Kanälen wie Widerruf, Leasingrücklauf sowie Auslistungen. Im Rahmen des Lifecycle Management agieren wir zudem im Bereich des DaaS (Device-as-a-Service) und bieten Kunden Waren mit Dienstleistungen rund um den Lebenszyklus Ihrer Hardware. Nachhaltigkeit und unternehmerische Verantwortung HiFi extra liefert technologiebasierte Lösungen für Geschäftskunden. Mit unserem beratenden Ansatz - Understand - Deliver - Improve - ermitteln wir in Zusammenarbeit mit unseren Kunden den Beitrag, den Technologie zur Erreichung ihrer Unternehmensziele leisten kann - jetzt und in Zukunft. Wir sind uns unserer Verantwortung gegenüber unseren Kunden, unseren Mitarbeitern, unseren Partnern und unserer Umwelt bewusst und bekennen uns zu einer durchgängigen und nachhaltigen Unternehmensführung. Diese ist fest in den drei HiFi extra - Grundsätzen verankert. Understand Unser geschäftlicher Ansatz beruht immer auf Beratung. Wir konzentrieren uns mehr auf die Menschen als auf die Technologie, indem wir zuhören und Fragen stellen, bis wir die Herausforderungen des Kunden voll und ganz verstanden haben. Wir gehen nie von Annahmen aus. Deliver Unsere umfassende Erfahrung und Kompetenz verbunden mit unserem Partnernetzwerk ermöglicht es uns, Technologielösungen zu konzipieren und zu liefern, mit denen unsere Kunden ihre spezifischen geschäftlichen Anforderungen bewältigen können. Unabhängig von der Lösung und von ihrem Einsatzbereich sind wir stets darauf bedacht, die Erwartungen unserer Kunden zu übertreffen und ihnen einen unmittelbaren Return on Investment zu bieten. Improve Die Bereitstellung der Technologie ist nur ein Schritt auf dem Weg zu den langfristigen Geschäftsbeziehungen, die wir anstreben. Wir arbeiten laufend daran, unser Verständnis der individuellen Kundenanforderungen zu vertiefen und setzen uns dauerhaft für die Unterstützung unserer Kunden ein - durch die Verringerung der Komplexität und die Möglichkeit kontinuierlicher Geschäftsoptimierung. 2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die globalen Wachstumsaussichten haben sich zum Ende des Jahres 2022 weiter eingetrübt, die Risiken haben zugenommen. Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine dämpft in allen Regionen das Wachstum, treibt die Inflation und verstärkt Knappheiten in Einzelmärkten. Der Rückgang des Wachstums in China - bedingt durch die dortige Immobilienkrise und die strikte Corona-Eindämmungspolitik - bremst die Entwicklung zusätzlich. Von höheren Energiepreisen ist Europa besonders betroffen. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sowie Deutschland spüren die größten Auswirkungen, ihr Wachstum hat sich im zweiten und dritten Quartal stark verlangsamt und ihre Inflationsraten sind in die Höhe geschnellt. In ganz Europa kommen ein schwächeres Verbrauchervertrauen und eine verlangsamte Dynamik im Verarbeitenden Gewerbe aufgrund zwar nachlassender, aber immer noch anhaltender Unterbrechungen der Lieferketten und steigender Inputkosten erschwerend hinzu. Unterschiede innerhalb Europas beruhen im Wesentlichen auf unterschiedlichen wirtschaftlichen Strukturen: das Produzierende Gewerbe ist viel stärker von den gestiegenen Energiepreisen betroffen als der Dienstleistungssektor. Dies führte zu deutlichen Preissteigerungen im Rohstoffmarkt und damit auch zu Steigerungen der Großhandelspreise. So nahmen diese im Jahresverlauf um 18.8% zu (Quelle: Statistisches Bundesamt). Einkaufsmanagerindizes, als Gradmesser der Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe und bei Dienstleistungsunternehmen, zeigen über das Jahr hinweg einen recht turbulenten Verlauf, der u. a. die chinesischen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie und deren spätere Lockerung reflektiert. Am aktuellen Rand fällt die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe der Schwellenländer knapp unter die Wachstumsschwelle, in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften verbleibt sie nur knapp darüber. Der graduelle Rückgang der Stimmungsindikatoren dürfte die Abschwächung der globalen Nachfrage widerspiegeln und sich in den kommenden Monaten weiter fortsetzen. Das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher ist in den großen Wirtschaftsräumen gesunken - einzig die Haushalte in den USA zeigen eine leichte Tendenz zum Optimismus.
Vor diesem recht düsteren Hintergrund sieht der IWF die konjunkturellen Abwärtsrisiken als hoch und die Bewältigung der Lebenshaltungskostenkrise als akute Herausforderung an. Gegenüber der Prognose aus dem Juli hat der IWF im Oktober weitere Abwärtsrevisionen vorgenommen. Deutschland ist besonders stark betroffen. So geht der IWF von einem Wachstum von 0,3% in 2022 und einer Schrumpfung der deutschen Volkswirtschaft um 1,1% in 2023 aus. Für das Wachstum des Welthandels erwartet der IWF eine deutliche Verlangsamung von 10,1% im Jahr 2021 auf voraussichtlich 4,3% im Jahr 2022 und 2,5% im Jahr 2023. Dies ist zwar ein stärkeres Wachstum als 2019 und 2020, als steigende Handelsschranken den Welthandel bzw. die COVID- 19-Krise lähmten, es liegt aber deutlich unter dem historischen Durchschnitt. Die Verlangsamung spiegelt im Wesentlichen den Rückgang des globalen Produktionswachstums wider. Der Global Supply Chain Pressure Index der Federal Reserve Bank of New York ist in den letzten Monaten gesunken, was vor allem auf eine Verkürzung der Lieferzeiten in China zurückzuführen ist, liegt aber immer noch über seinem normalen Niveau, was auf anhaltende Störungen hinweist. Der Bedarf an mobilen Endgeräten ist im ersten Jahr nach Corona deutlich zurückgegangen, da sich die Bevölkerung mit Home Office Ausstattungen während der Pandemie eingedeckt hat. So ist der Verkauf von Mobiltelefonen in 2022 um 600.000 Geräte zurückgegangen. Gemäß Bitkom stiegen die Branchenumsätze in 2022 um 4% und damit ebenfalls deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft. Bei der reinen Umsatzbetrachtung mussten wir in 2022 einen Rückgang von knapp 25% verbuchen. Dies liegt vor dem Hintergrund der Fokussierung auf Dienstleistungen und weg vom klassischen Großhandel im Rahmen der Planung. In der Folge konnten wir insbesondere in unserer wichtigen Sparte Dienstleistungen deutliche Umsatzzuwächse mit erfreulichen Ergebnisbestandteilen verzeichnen. Auch der Bereich Prämiengeschäft konnte dank der Erweiterung des Angebotsportfolios deutlich ausgebaut werden. 3. Darstellung der Lage 3.1 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2022 konnte ein Rohergebnis von 9,29 Mio. Euro erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 22% gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand zum 31.12.2022 liegt 20% unter dem Vorjahr und ist damit zurückgegangen. Allerdings fällt der Jahresüberschuss bedingt durch eine hohe Einzelwertberichtigung i.H.v ca. 2,37 Mio. Euro mit 1,61 Mio. Euro knapp 38% niedriger aus als im Vorjahr mit 2,61 Mio. Euro. 3.2 Vermögenslage Bei einer um knapp 617.000 Euro gesunkenen Bilanzsumme ist die Eigenkapitalquote um ca. 2,5% Prozentpunkte auf 46,0% gestiegen. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rund 24,9%. Die liquiden Mittel sind von 1.601.782,47 Euro auf 28.425,44 Euro gefallen. Das Fremdkapital ist um 729.150,92 Euro auf 5.450.045,15 Euro gesunken. 3.3 Kapitalstruktur
3.4 Finanzlage Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets - in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen - durch schnelle Zahlung erfüllt. Der Cashflow ist im Vergleich zum Vorjahr unverändert positiv geblieben. Kapitalflussrechnung (indirekt) vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 in Euro
Der Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres beträgt -290.690,56 Euro. Damit ergibt sich insgesamt eine Erhöhung des Finanzmittelfonds um 17.537,68 Euro im Vergleich zum Vorjahr. Der Finanzmittelfonds setzt sich zum 31.12.2022 wie folgt zusammen:
3.5 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 konnte ein Rohergebnis von 9,29 Mio. Euro erzielt werden. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 22% gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern ist, aufgrund einer Einzelwertberichtigung in außerordentlicher Höhe von knapp 2,37 Mio Euro, um 38,26% auf 1,61 Mio. Euro gesunken. 3.6 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Im Geschäftsjahr 2022 wurde zur Finanzierung von Projekten kurzfristige Kontokorrentkredite bei der VR-Bank Bamberg-Forchheim in Anspruch genommen. Diese wird regelmäßig nach Beendigung des Projektes zurückgeführt. Leasingverpflichtungen sind nur von untergeordneter Bedeutung zu verzeichnen, Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten wurden nicht getätigt. 4. Weitere Informationen 4.1 Investitionen und Abschreibungspolitik Die Investitionen des Geschäftsjahres in das immaterielle und das Sachanlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2022 auf 73,9 TEuro. Neben der Erstellung eigener Softwarelösungen im Prämiensegment und dem Ausbau bestehender IT Lösungen, wurde insbesondere in eine Modernisierung des Lagers und der IT Infrastruktur investiert. Die Abschreibungen betrugen insgesamt 151,7 TEuro. Wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Zudem wurden keine wesentlichen Leasingverpflichtungen eingegangen. Die Abschreibungen erfolgen in der Regel linear. Außerplanmäßige Abschreibungen ergeben sich nur zur Berücksichtigung besonderer Wertminderungen. 5. Prognosebericht Der sehr zufrieden stellende Auftragsbestand zum 31.12.2022 und die positiven Trends im Bereich Device-as-a-Service als auch Prämiengeschäft weisen auf ein weiteres Ertragswachstum im Jahr 2023 hin. Da der Fokus zukünftig sich weiter Richtung Dienstleistung entwickelt ist eine Erhöhung der Margensituation einer reinen Umsatzsteigerung vorzuziehen. Für das Geschäftsjahr 2023 rechnen wir mit einem geringeren Umsatz von ca. 60 Mio. Euro da wir von einem rückläufigen Großhandelsgeschäft ausgehen. Die weiteren Geschäftsbereiche (Prämien, DaaS, Retourenvermarktung) werden sich hingegen geplant deutlich stärker entwickeln, was bei sinkendem Gesamtumsatz zu höheren Erträgen führen sollte. Geplant gehen wir von einem Gewinn von 3.5 Mio. Euro aus. 6. Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Die HiFi extra GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Hierbei ist insbesondere die neu geschaffene Möglichkeit der Auswertung von Retouren bis auf Seriennummernebene hervorzuheben. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in dem unverändert schwierigen Umfeld der logistischen globalen Herausforderungen. Der vielfach beschworene Fachkräftemangel konnte in der Vergangenheit erfolgreich vermieden werden und die Anzahl proaktiver Bewerbungen zeigt, dass dies auch zukünftig kein erweitertes Risiko darstellen sollte. Aufgrund der stabilen Liquiditäts - und Eigenkapitalsituation sind keine wesentlichen finanzwirtschaftlichen Risiken erkennbar, hängen langfristig aber von den erzielten Erträgen ab. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Durch die Rückführung der Darlehen auf nunmehr nur noch 510 Teuro im Geschäftsjahr 2022 und deren zeitnahe Rückführung als Projektlinie gepaart mit der Ertragskraft des Unternehmens besteht zudem kein Risiko hinsichtlich Zinsänderungen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. 7. Chancenbericht Es besteht eine hinreichende Diversifizierung innerhalb der Unternehmensfelder um ein zukünftiges Wachstum zu ermöglichen. Insbesondere durch die neue Schwesterfirma agilimo Consulting GmbH innerhalb der Holding werden zusätzliche Aufträge im DaaS Umfeld erwartet. agilimo erbringt Beratungsleistungen im Umfeld von Cybersecurity und Netzwerksicherheit und ermöglicht dadurch eine Erweiterung der Kontakte im B2B Umfeld, die durch entdeckte Sicherheitsmängel beispielsweise ihre mobilen Endgeräte austauschen müssen. Des Weiteren stehen relevante strategische Partnerschaften vor dem Abschluss um als Dienstleister für Netzbetreiber Endgeräte zu vermarkten und diese zu verwalten.
Eggolsheim, 18.07.2023 BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der HiFi EXTRA GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: HiFi EXTRA GmbH Firmensitz laut Registergericht: Eggolsheim Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Bamberg Register-Nr.: HRB 8467 Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche abnutzbare und selbständig nutzbare Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 800,00 EUR ohne Umsatzsteuer (GWG) wurden im Berichtsjahr aktiviert und sofort in voller Höhe abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zum Nennwert angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese nach dem Niederstwertprinzip angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das Wahlrecht zum Ansatz aktiver latenter Steuern wurde nicht ausgeübt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passive Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die kumulierten Abschreibungen betrugen zum Beginn des Geschäftsjahres: 305.840,67 Euro. Die kumulierten Abschreibungen betrugen am Ende des Geschäftsjahres: 456.303,01 Euro. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angaben zu Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Ausleihungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.587.726,19 Euro (Vorjahr: 428.549,31 Euro). Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 960,03 Euro (Vorjahr: 150.650,00 Euro). Darin enthalten sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 960,03 Euro (Vorjahr: 150.650,00 Euro). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 12.068,88 Euro (Vorjahr: 3.455,39 Euro). Von den Forderungen gegenüber Gesellschaftern entfallen 1.100,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) auf Lieferungen und Leistungen und 10.968,88 Euro (Vorjahr 3.455,39 Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Bei der Ermittlung der Gewährleistungsrückstellung wurde auf die Erfahrungswerte des Unternehmens der vergangenen Jahre zurückgegriffen. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Die sonstigen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Für die Verbindlichkeiten bestehen im üblichen Umfang branchenübliche Sicherheiten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 2.964.226,52 Euro (Vorjahr: 4.352.364,09 Euro). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.120.908,65 Euro (Vorjahr: 172.500,00 Euro). Von den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen 0,00 Euro (Vorjahr 0,00 Euro) auf Lieferungen und Leistungen und 1.120.908,65 Euro (Vorjahr 172.500,00 Euro) auf sonstige Verbindlichkeiten. Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 0,00 Euro. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung Bei den Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung handelt es sich in Betrag und Art im Einzelnen um: Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen in Höhe von 2.378.472,60 Euro. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasing-Verträgen:
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.612.140.57 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 4.601.119,91 Euro, der zu verwenden ist. In die Rücklagen werden 0,00 Euro eingestellt. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 0,00 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 4.601.119,91 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Eggolsheim, 18. Juli 2023 gez. Tobias Schanda sonstige BerichtsbestandteileBeschluss Ergebnisverwendung 2022in der Gesellschafterverwammlung vom 19.12.2023Beschluss (einstimmig) Der Jahresüberschuss von 1.612.140,57 € sowie der Gewinnvortrag von 2.988.979,34 € sind auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HiFi EXTRA GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der HiFi EXTRA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HiFi EXTRA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Erlangen, den 18.12.2023 Treuhand
GmbH Franken
Gez. Dipl.- Betriebswirt (FH) Matthias Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer Gez. Master of Science (M.Sc.) Philipp Kasanmascheff, Wirtschaftsprüfer |
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