Armbruster Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Ludwig Armbruster seit 4.1.2021 | Prokura |
Matthias Martin Armbruster seit 2.1.2018 | Geschäftsführer |
Theresia Monika Armbruster seit 4.5.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 80.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
PAN+ARMBRUSTER GmbHEigenbeteiligung | 20.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 20.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PAN+ARMBRUSTER GmbHOberkirchJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023PAN+ARMBRUSTER GmbH, OberkirchA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die PAN+ARMBRUSTER GmbH ist einer der führenden Hersteller innovativer Systemtrennwände, Raum-In-Raum-Lösungen, Hallenbüros und Schrankwände und ist aus der Fusion der Unternehmen Armbruster-Bau-Einrichtungssysteme-GmbH (gegründet 1990) sowie PANraumsysteme (gegründet 1998) zum 01.01.2017 entstanden. Der Firmensitz ist seit dem Jahr 2000 in Oberkirch/Baden-Württemberg. Mit eigenem Engineering werden neue Wand- und Raum-in-Raum-Systeme entwickelt sowie bestehende Systeme optimiert. Die hierzu notwendigen Stahl- und Aluprofile werden mit eigenen Werkzeugen in Presswerken hergestellt. Durch klare Prozessstrukturen, Automatisierung sowie durch eigenes Customizing weiterentwickelte ERP- und CAD-Systeme ermöglichen schlanke Abläufe in Produktion und Verwaltung sowie eine hohe Zuverlässigkeit in der Ausführung der Kundenprojekte. Die BIM-Datenmodelle der eigenen Produkte werden weiter ausgebaut und mit Produktions-Daten ergänzt, sodass eine durchgängige Prozess- und Datenstruktur entsteht. Die Mitarbeiteridentifikation in die Produkte und das Unternehmen ist sehr stark, was auch durch eine hervorragende Arbeitsplatz-Umgebung unterstützt wird. Die PAN+ARMBRUSTER GmbH arbeitet mit hoher fachlicher Kompetenz, ist absolut zuverlässig und stark in Produkt- und Prozessinnovationen. Konsequente Zielgruppenstruktur mit Wachstumspotential ist stetiger Fokus, ebenso die kontinuierliche Weiterbildung und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Showroom "Zentrum für Raumideen" am Unternehmensstandort in Oberkirch setzt Maßstäbe für erlebbare Produkteigenschaften: unterschiedliche Schalldämmwerte, Akustik, Kommunikationstechnik, Design und Oberflächen können live verglichen werden und bieten somit Entscheidungssicherheit für Architekten, Mieter, Generalunternehmen und Direktkunden. Ständige Kontroll- und Rationalisierungsmaßnahmen auf allen Fertigungsstufen sichern hohe Qualität, die eine solide Grundlage für den Markterfolg bilden. Ebenso werden kontinuierliche Investitionen in Produktion, IT und Software vorgenommen. Im Berichtsjahr waren alle verfügbaren Produktionskapazitäten sehr gut ausgelastet und es gab nahezu keine saisonalen Schwankungen. Die Ziele der PAN+ARMBRUSTER GmbH bezogen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf folgende Punkte: - Reduktion der Einzelaufträge durch Erhöhung des Objektauftragswertes - Steigerung der Effizienz und Ausbau der Umsatzrentabilität je Beschäftigtem - Die PAN+ARMBRUSTER GmbH als Marke für Raumgliederung und Raumkonzepte weiter ausbauen - Ausbau von Objektpartnern für Vertrieb und technischen Support Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 geprägt von den immer noch andauernden Auswirkungen von Material- und Lieferengpässen aufgrund des Krieges in der Ukraine sowie, neu hinzugekommen, eine hohe Inflation und steigende Zinsen. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3% niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1%. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0% zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85% des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4%). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilinsustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6% und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0%) und die Unternehmensdienstleister (+0,3%) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0%) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1%). Das Bauhauptgewerbe hat 2023 einen baugewerblichen Umsatz von 162,6 Mrd. Euro erzielt, nominal waren es 1,4% mehr als 2022. Der Wert lag mehr als doppelt so hoch wie zum Ende der Baukrise 2005 und war der höchste gesamtdeutsche Wert. Allerdings legten die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes mit 7,0% deutlich stärker zu. Es kam daher zu einem realen Rückgang des Umsatzes von 5,2%. Dies war der dritte preisbereinigte Umsatzrückgang in Folge, gegenüber 2020 summiert er sich auf 15,3%. Den deutlichsten realen Rückgang verzeichnete der Wohnungsbau mit einem Minus von 11,5%. Diese Sparte wurde von den steigenden Baupreisen und Zinsen besonders hart getroffen. Bund, Länder und Gemeinden haben ihre Investitionsbudgets nicht in ausreichendem Maß an die gestiegenen Baupreise angepasst, der reale Umsatzrückgang in dieser Sparte lag bei 1,6%. Der Wirtschaftsbau zeigte sich dagegen relativ robust und verzeichnete mit einem realen Rückgang von 0,9% noch die beste Entwicklung. Geschäftsverlauf und Lage Die Geschäftsentwicklung ist in 2023 zufriedenstellend verlaufen. Die im Vorjahr prognostizierten Entwicklungen sind im Wesentlichen eingetreten. Es konnten passende Projekte gewonnen und erfolgreich ausgeführt werden. Eine gute Inlandsnachfrage, der Ausbau des Objektgeschäftes mit Objektpartnern sowie die kontinuierliche Neu-Akquise von Kunden und Projekten waren Basis für eine gute Umsatzrentabilität. Die zunehmende Revitalisierung von Bestandsgebäuden ist ein interessanter Markt, der zur Bauzeitverkürzung, insbesondere mit Systemtrennwänden, realisiert wird. Durch den hohen Grad an Vor-Produktion ist die Montagezeit auf ein Minimum reduziert und die Umbaubarkeit der Systemwand ein entscheidender Vorteil - gerade auch bei Mieter-Ausbauten. Die Baubranche insgesamt war 2023 sehr unterschiedlich ausgelastet - der Wohnungsbau war sehr stark rückläufig, wohingegen der Wirtschaftsbau verhältnismäßig robust abgeschlossen hat. Da PAN+ARMBRUSTER nahezu ausschließlich im Wirtschaftsbau tätig ist, war die Produktion sehr gut ausgelastet und die Materialverfügbarkeit wurde im Jahresverlauf immer besser, da Zulieferer aufgrund von sinkendem Auftragsvolumen im Wohnbau ihre Produktionskapazitäten schneller und flexibler anbieten konnten. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr durch Produktinnovationen und Aufbau von Objektpartnerstrukturen gesteigert werden (auch nach Bereinigung der Preissteigerungen). Die Preisbindungen von Projekten aus dem Jahr 2022 wurden schon im letzten Jahr entsprechend angepasst, sodass wenig Risiko durch bereits vorhandene Bestandsverträge vorhanden war. Die zeitlichen Verläufe der Aufträge werden bei Vertragsabschluss genau geprüft und entsprechend auch gesteuert. Produkt- und Marktstrategie der Mitbewerber werden kontinuierlich analysiert und die eigenen Stärken weiterentwickelt. Investitionen Im Berichtzeitraum 2023 wurde in den weiteren Datenaufbau der CAD- und ERP-Systeme investiert, mit der die ganzheitliche Bearbeitung der Arbeitsvorbereitung inkl. Maschinenansteuerung durchgeführt werden kann. Das neue Holz-Wandsystem PANwood wurde am Markt eingeführt und es konnten bereits erste Projekte erfolgreich umgesetzt werden. Der Bau einer neuen Versandhalle sowie einem zusätzlichen Hochregal-Lager für Aluminium-Profile wurde erfolgreich abgeschlossen und ein neues Aluminium-Stab-Bearbeitungszentrum installiert und in Betrieb genommen. Auch die bestehende Photovoltaik-Anlage wurde erweitert und mit einem Stromspeicher ergänzt, um den Eigenverbrauch und damit die Unabhängigkeit von den Energiepreisen weiter zu forcieren. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Die Anzahl der ausgeführten Objekte konnte gegenüber 2022 gesteigert werden. Der Auftragsbestand zum Jahresübergang sowie die Umsatzerlöse konnten gegenüber 2022 ebenfalls weiter ausgebaut werden. Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 96,22%, der Auslandsanteil lag bei 3,78%. Durch die Ausweitung des Umsatzes je Objekt konnte das Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr um 15,58% gesteigert werden. Die Materialpreiserhöhungen konnten in erheblichen Umfang über weitere Optimierungen der Ablaufprozesse und Investitionen in Effizienzsteigerung ausgeglichen werden. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr ebenfalls verbessert. Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist gegenüber dem Vorjahr um Euro 181.961,30 auf Euro 2.529.496,44 gestiegen. Der Jahresüberschuss beträgt Euro 1.746.611,80 (Vorjahr: Euro 1.664.065,83). 2. Finanzlage Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der PAN+ARMBRUSTER GmbH wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus der Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum Euro 2.830.064,21 (Vorjahr: Euro 2.793.977,40). Die leichte Verbesserung lässt sich im Wesentlichen auf eine Verbesserung des Nettoumlaufsvermögens zurückführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf Euro -1.991.000,43 (Vorjahr: Euro -236.530,85). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf Euro 499.458,33 (Vorjahr: Euro -1.659.617,62). Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit betrifft im Wesentlichen die Aufnahme eines Bankkredits. Gegenüber dem Vorjahr wurde ein um Euro 440.693,18 erhöhter Cashflow von Euro 1.338.522,11 erzielt. Durch die Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der PAN+ARMBRUSTER GmbH konnten die Lieferantenrechnungen innerhalb der Skontofrist beglichen werden. Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut und hat sich weiter verbessert. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Die Investitionen im Berichtsjahr wurden zum Großteil durch Eigenmittel finanziert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich in 2023 um Euro 500.000,00 auf Euro 500.000,00. Unser konsequentes Ziel ist die Stärkung der Finanzkraft, damit eine Unabhängigkeit von Kreditgebern erreicht wird. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der PAN+ARMBRUSTER GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 14.160.808,29. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr in 2023 um Euro 2.894.432,09 = 25,69% erhöht. An der Bilanzsumme hat das Anlagenvermögen einen Anteil von 21,98% (Vorjahr: 13,98%), das Vorratsvermögen verminderte sich im Jahr 2023 um Euro 50.480,24 auf Euro 3.091.773,04. Die Lagerbevorratung ist gegenüber 2022 um Euro 119.766,00 auf Euro 926.228,00 gestiegen. Die Lieferungen erfolgen meist zeitgleich zur Produktion. Diese Erhöhung ist hauptsächlich auf die Preissteigerung der Rohmaterialien sowie die durch den gestiegenen Gesamt-Umsatz zusätzlich notwendigen Rohmaterialien zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögengegenstände stiegen gegenüber dem Vorjahr um Euro 152.532,79 auf Euro 2.496.031,28. Die liquiden Mittel erhöhten sich gegenüber 2022 von Euro 3.783.318,38 auf Euro 5.121.840,49. Der Fremdkapitalanteil am Gesamtkapital vermindert sich auf 50,07%. Die Eigenkapitalquote beträgt nunmehr 49,93%. C. Prognosebericht Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren Chancen und Risiken Voraussichtliche Entwicklung der wirtschaftlichen Lage Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in der Baubranche wird sich voraussichtlich nicht direkt bei der PAN+ARMBRUSTER GmbH widerspiegeln, da wir nicht im Wohnbau tätig sind und somit von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Baubranche entkoppelt sind. Auch der Umsatzrückgang im Maschinen- und Anlagenbau sowie die schwer einschätzbare Entwicklung der Automobilbranche haben durch unsere breit aufgestellte Kundenstruktur keine unmittelbaren Einflüsse. Die allgemeine Bau-Konjunktur hat daher nur eine bedingte Aussagekraft auf die Branche von PAN+ARMBRUSTER. Für das laufende Geschäftsjahr 2024 wird ein relativ stabiles Preisniveau für die Rohmaterialien Stahl, Aluminium, Glas und den Plattenwerkstoffen erwartet. Tendenziell könnten auch Preissenkungen aufgrund der negativen Entwicklung im Wohnungsbau und der damit verbundenen schlechteren Auslastung der großen Zuliefer-Werke eintreten. Es wird auch mit einer noch größeren Anzahl an Sanierungs- und Revitalisierungsprojekten gerechnet, welche mit unserem Produktportfolio genauso passend sind wie die Neubauprojekte. Die Anfrage und Akquise sowie der Auftragseingang sind weiterhin sehr gut und der Start ins das Jahr 2024 erfolgt mit einem soliden Angebots- und Anfragenbestand. Die Ausrichtung der Geschäftstätigkeit im Vertrieb wird weiterhin auf die Erzielung größerer Objekte fokussiert, sodass eine Umsatzsteigerung anzunehmen ist. Investitionen in neue Produkte, in IT und neue Maschinen, den Showroom sowie in Weiterbildungen sind in 2024 wichtige Ziele. Für das Jahr 2024 planen wir eine leicht steigende Umsatzentwicklung von etwa 5% mehr Umsatz als in 2023. Wie stark sich diese auswirkt, hängt unter anderem auch sehr von der gesamtwirtschaftlichen Stabilität ab. Unsere Erwartungen zur Geschäftsentwicklung 2024 sind nach wie vor sehr zuversichtlich, wenngleich branchenunterschiedliche Eintrübungen spürbar werden und durch die Zinssteigerungen und dem aktuellen Preisniveau in der Baubranche unterschiedliche Betrachtungsszenarien in den Unternehmen dargestellt werden. Aus heutiger Sicht geben wir folgende Prognose: - Mit unseren Wand- und Raumlösungen sind wir branchenunabhängig und können in deren Nutzungsausrichtung schnell zu wirtschaftlich interessanten Faktoren für den Auftraggeber agieren. Der Innenausbau ist nicht von Neubauten abhängig. - Durch Rahmenverträge und langfristigen Partnerschaften mit unseren Lieferanten versuchen wir Unterbrechungen von Lieferketten weiterhin auszuschließen sowie einen längeren Planungshorizont zu erhalten. - Wir haben eine hohe Wertschöpfung durch enorme Fertigungstiefe mit rationeller Produktionstechnik auf neustem Maschinenstand. - Durch große Kundenzufriedenheit haben wir einen beachtlichen Kundenstamm, der Veränderungen, Raumanpassungen und weitere Neuaufträge usw. mit uns realisiert und zu einem stabilen Umsatzsockel beiträgt. - Unsere Wand- und Raumsysteme werden sowohl im Büro als auch in der Produktionshalle, sowohl als Wand- und auch Raum-in-Raum Lösungen ausgeführt. Die von allen Handels-, Dienstleistungs- und Produktionsunternehmen im Businessbereich umzusetzende Flexibilität bzw. schnelle Anpassungen von Organisationsstrukturen geben unserer Branche zur Raumgliederung und Raumkonzepte weiteres Wachstumspotential. Die Mitarbeiterkompetenz dazu auszubauen hat große Priorität. Chancen haben wir insbesondere durch weitere Innovationen in Bezug auf Produktnutzen und Nachhaltigkeit in den Wand- und Raumsystemen mit lösbaren Anforderungen für den Akustikbereich mit entsprechendem Schalldämmwert. D. Risikobericht Risikomanagementziele und -Methoden Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation im Bereich Controlling und Nachkalkulation sichergestellt werden kann. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Kennzahleninstrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Dieses Risikomanagementsystem soll dazu beitragen, Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, frühzeitig aufzudecken. Das gesamte Kennzahlensystem wird aus der Datenstruktur des ERP abgeleitet und hat daher in der Aussagenstärke hohe Verlässlichkeit und Aktualität. Es werden keine separaten Listen und Reportings erstellt, die relevanten Daten sind direkt im ERP-System ersichtlich und korrekt. Im ERP-System sind alle erfassten Daten strukturiert, für die einzelnen Verantwortungsbereiche zugänglich und dienen als Kontrollsystem sowie zur Ausrichtung künftiger Prozesse. Finanzielle Risiken werden durch interne sowie externe Bonitätsauswertungen neuer und auch bestehender Kunden stets aktuell bewertet und entsprechend bei der Auftragserteilung bewertet und ggf. durch Anpassung der Zahlungsmodalitäten gesteuert. Preisbindungen und Voraussetzungen zur Abwicklung der Aufträge innerhalb der Preisbindung werden in die Verträge aufgenommen - der Vertrieb wird dahingehend permanent unterstützt und geschult. Die Kompetenz in der Vertragsgestaltung zur Ausführung größerer Objekte sind durch viele Jahre Erfahrung gegeben. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden, sind jedoch durch entsprechende Maßnahmen eher unwahrscheinlich. Forderungsausfälle können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Aufgrund der derzeitigen vielen staatlichen Hilfsprogramme und den sehr kurzfristigen Preisentwicklungen ist die Aussagekraft externer Daten und Bewertungen eher eingeschränkt, da viele Auswertungen auf Bilanzen der Vorjahre beruhen. Durch interne Betrachtungen und Erfahrungen im bisherigen Zahlungswesen wird versucht, ein möglichst geringes Ausfallrisiko zu erzielen. Weitere wesentliche Risiken Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Die für die PAN+ARMBRUSTER GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in der konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Die steigenden Energiekosten können durch die Verwertung von Restmaterialien zur Wärmegewinnung sowie durch den selbst genutzten Strom der PV-Anlage (seit 2023 von 100 auf 160 kWh-Peak erhöht und mit Batteriespeicher) eingedämmt werden. Der Rohstoff Glas ist weitestgehend von Gas-Lieferungen abhängig und unterliegt somit sehr stark den Abhängigkeiten des Energiemarktes, welche nicht beeinflusst werden können. Produktrisiken Für die weitere positive Unternehmensentwicklung ist die Innovationsstärke von großer Bedeutung. Investitions-/Finanzierungsrisiken Sind derzeit nicht erkennbar. Aufgrund der weitestgehend eigenen Finanzierung von Investitionen stellen steigende Zinsen derzeit kein Problem dar. Personalrisiken Die PAN+ARMBRUSTER GmbH ist für Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz. Derzeit sind alle offenen Stellen besetzt. Umwelt PAN+ARMBRUSTER ist Mitglied der DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen e.V.) und verwenden daher nur Materialien, die für Nachhaltigkeit geeignet sind. Als Energiequelle zur Beheizung verwenden wir unser Restholzmaterial. Durch die Umstellung der Warenlogistik auf eigene, wiederverwendbare Gestelle konnten die Entsorgungskosten von Verpackungsmaterial deutlich reduziert sowie unsere Nachhaltigkeit deutlich gesteigert werden. Die Energieaufwendungen für die Produktionsanlagen und somit die Abhängigkeiten vom Energiemarkt konnten durch die auf aktuell 160 kWh-Peak erweiterte Photovoltaik-Anlage mit Stromspeicher sowie der Heizung des gesamten Gebäudes mit Restmaterial stark reduziert werden. Bestandgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-. Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. E. Forschung und Entwicklung Für den Bereich Entwicklung beschäftigen wir einen Entwicklungs-Ingenieur und zeitweise einen Techniker. Die Aufwendungen hierfür beliefen sich im Geschäftsjahr auf Euro 90.000,00. Ziele der Entwicklung sind einerseits die Neuentwicklung von Wand- und Raumsystemen und andererseits die Weiterentwicklung vorhandener Systeme, stets in der Ausrichtung, was dem Kunden den bestmöglichen Nutzen bietet. Unterschrift der Geschäftsleitung
Oberkirch, den 18. September 2024 Matthias Armbruster, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023PAN+ARMBRUSTER GmbH, OberkirchAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Temporäre Differenzen ergeben sich im Bereich des Anlagevermögens, des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens und der sonstigen Rückstellungen. Es wird vom Wahlrecht Gebrauch gemacht aktive und passive latente Steuern saldiert auszuweisen. Zur Berechnung der latenten Steuern wird ein Ertragsteuersatz in Höhe von 29,13 % verwendet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen gegenüber Gesellschafter In den Forderungen gegen Gesellschafter sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von Euro 709.021,90 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten. Sonstige Vermögengegenstände In den sonstigen Vermögengegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr von Euro 78.178,35 (Vorjahr: Euro 78.178,35) enthalten. Latente Steuern Die latenten Steuern haben sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt.
Vom Wahlrecht zur Saldierung aktiver und passiver latenter Steuern wurde Gebrauch gemacht. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 240.522,06. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter In den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von Euro 144.965,81 (Vorjahr: Euro 143.105,44) enthalten. Verbindlichkeitenspiegel
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 1.223.687,85 Euro. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern von 199.232,48 Euro (Vorjahr: 277.802,04 Euro) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von 17.288,62 Euro (Vorjahr: 9.670,44 Euro)enthalten. Haftungsverhältnisse Im Jahr 2018 wurde die Pensionszusage auf die Armbruster Holding GmbH übertragen. Durch die Auslagerung besteht für die PAN+ARMBRUSTER GmbH eine Nachhaftung in Höhe von 1.662.852,00 Euro. Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit nicht gerechnet. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von 2.269.907,00 Euro (davon bis ein Jahr 434.477,00 Euro). Zweck der oben genannten außerbilanziellen Geschäfte sind die Schonung der Liquidität sowie die Verbesserung der Bilanzstruktur. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführervergütung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Das Darlehen wird mit 2,5 % p.a. verzinst. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die für die Geschäftsentwicklung wesentlich sind und zu einer veränderten Einschätzung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen, haben sich nicht ergeben. Unterschrift der Geschäftsführung
Oberkirch, den 18. September 2024 Matthias Armbruster, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und den Lagebericht. Auf § 328 HGB wird hingewiesen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die PAN+ARMBRUSTER GmbH, Oberkirch Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PAN+ARMBRUSTER GmbH, Oberkirch - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PAN+ARMBRUSTER GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kehl, 16. Dezember 2024 OTR Ortenauer Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Scheid, Wirtschaftsprüferin End, Wirtschaftsprüfer |
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