Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 351033
Eingetragen
14.8.1979
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen
Gegenstand
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb elektronischer Prüf- und Messgeräte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Markus Vallon
seit 1.7.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Pfullingen
260.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VALLON GmbH

Eningen unter Achalm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland verlief im Jahr 2023 mit einer Verringerung der Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent leicht negativ. Die Exporte sanken um 2 Prozent. Die Erwerbslosenquote betrug 2,8 Prozent.

Im EU-Währungsgebiet stieg das Bruttoinlandsprodukt um 0,5 Prozent. Die weltweite Wirtschaftsentwicklung hat im Jahr 2023 insgesamt einen Aufschwung von 2,7 Prozent erfahren.

Zu Beginn des laufenden Jahres 2024 wird ein leicht geringeres weltwirtschaftliches Wachstum prognostiziert.

Geschäftsmodell und Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft ist Entwickler und Hersteller von Hard- und Software für die Kampfmitteldetektion. Darüber hinaus ist die Gesellschaft im Bereich der Entmagnetisierung ebenfalls als Entwickler und Hersteller tätig.

Im Bereich der Detektoren und Systeme richtet sich die Umsatzentwicklung oftmals nach globalen Ereignissen. So war das Vorjahr 2022 von deutlich gestiegene Beschaffungskosten und Lieferengpässen insbesondere bei hochwertigen Elektronikkomponenten geprägt. Im Jahr 2023 entspannte sich die weltweite Versorgungsituation.

Im zweiten Produktbereich der Gesellschaft, dem der Entmagnetisierungsgeräte und - Systeme, richtet sich der Geschäftsverlauf vorwiegend nach der Konjunktur der Automobil-und Stahlindustrie.

Die Betriebsleistung (Umsatzerlöse, Bestandsveränderungen und aktivierte Eigenleistungen) der Gesellschaft belief sich auf 24,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 16,5 Mio. Euro).

Die Gesellschaft startete mit einem soliden Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2023. Um auch für kurzfristige Kundenbestellungen lieferfähig zu sein, hatte die Gesellschaft im Jahr 2023 Lagerbestand aufgebaut. Die Auslastung des Stammpersonals wurde erneut sichergestellt.

Ertragslage

Das Rohergebnis betrug 16,6 Mio. Euro und erhöhte sich um 7,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Trotz der hohen Investitionen im Bereich neuer Technologien in der Forschung schließt die Gesellschaft das Geschäftsjahr mit einem deutlich positiven Ergebnis über Plan ab.

Das Jahresergebnis beträgt TEUR 4.650,6. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.174,4.

Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital erhöhte sich um TEUR 4.650,6 auf TEUR 25.071,5. Die Eigenkapitalquote im Jahr 2023 betrug 89 Prozent.

Das bilanzielle Vermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 23.326,6 auf TEUR 28.164,6. Die Erhöhung resultiert auf der Aktivseite insbesondere aus der Bestandsveränderung. Die Passivseite erhöhte sich im Wesentlichen im Eigenkapital. Ebenso erhöhten sich die Rückstellungen. Die Verbindlichkeiten nahmen im Vergleich zum Vorjahr etwas ab.

Wirtschaftliche Lage der Gesellschaft

Die Gesellschaft befindet sich in einer soliden wirtschaftlichen Lage. Die laufenden Kundenaufträge und die Investitionen in Forschung und Entwicklung wurden mit Mitteln aus dem Eigenkapital finanziert. Diese finanzielle Unabhängigkeit und Stabilität ermöglichten auch 2023 den Erhalt der vollständigen Belegschaft.

Finanzinstrumente

Als Finanzinstrumente verwendete die Gesellschaft im Jahr 2023 vorwiegend Forderungen, Verbindlichkeiten, Guthaben sowie Finanzanlagen bei Kreditinstituten. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme, da die Gesellschaft über einen solventen Kundenstamm verfügt. Auftretende Verbindlichkeiten wurden auch im Jahr 2023 innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die langfristige Sicherung des Unternehmenserfolgs und die Absicherung gegen finanzielle Risiken. Bei der langfristigen Planung und Steuerung der Finanzpositionen verfolgte die Gesellschaft weiterhin eine konservative Risikopolitik.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wurde für jedes Handelsgeschäft individuell über eine Absicherungsstrategie entschieden. Als Sicherungsinstrumente nutzte die Gesellschaft im Jahr 2023 insbesondere Kreditversicherungen, Akkreditive oder die Bezahlung per Vorkasse. Ein sorgfältiges Debitorenmanagement gewährleistete die Minimierung der Ausfallrisiken.

Risikobericht

Als international agierendes Unternehmen ist die Gesellschaft globalen Risiken ausgesetzt. Ein strategisches Risikomanagement, welches durch das Management und den Vertrieb erfolgt, gewährleistet die frühzeitige Erkennung und Abwendung potenzieller Risiken. Wohl gleich die Corona-Pandemie als auch die globale Inflation und Verknappung von Material gezeigt hat, dass externe Risiken teilweise nicht vorherzusehen sind und in langfristigen Lieferverträgen nicht unmittelbar berücksichtigt werden können.

Das regelmäßige Controlling auf Basis der vergangenen und prognostizierten weltweiten Verkaufszahlen ermöglichte in der Vergangenheit stets eine verlässliche Planung des Geschäftsjahres. Das Zahlungsausfallrisiko wurde durch die genannten Finanzinstrumente abgesichert.

Die Gesellschaft hält sich strikt an die geforderten Qualitätsziele der ISO Nr. 9001:2015. Dies umfasst auch eine 100 Prozent-Endprüfung aller hergestellten Produkte und trägt wesentlich zur Minimierung des Gewährleistungsrisikos bei.

Ein sich stetig veränderndes internationales Marktumfeld und wechselnde Rahmenbedingungen könnten zukünftig weitere Risiken mit sich bringen. Die finanzielle Stabilität und die laufende Beurteilung der Chancen und Risiken der Gesellschaft werden daher auch zukünftig wichtig sein.

Markt- und Absatzchancen

Die Gesellschaft rechnet auch im Jahr 2024 mit einer stabilen Umsatzentwicklung. Diese soll durch die Einführung neuer Produkte und die Erschließung neuer Märkte realisiert werden.

Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft entwickelt ihre Produkte kontinuierlich weiter, um ihren Kunden bestmögliche Lösungen anzubieten. Die Kunden der Gesellschaft werden immer wieder mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Um hierauf angemessen zu reagieren ist der Einsatz von verschiedensten neuen Technologien notwendig. Produktneuentwicklungen werden bis zur endgültigen Serienreife durch erfahrene und hochqualifizierte Entwicklungsingenieure begleitet.

Die Software für die Bedienung und Steuerung der Produkte sowie zur graphischen Auswertung von Messdaten wird ebenfalls intern entwickelt. Der enge Kundenkontakt und direktes Feedback ermöglichen eine kunden- und marktorientierte Weiterentwicklung der Produkte.

Finanzielle Leistungsindikatoren

Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind das Rohergebnis (Umsatz +/- Bestandsveränderungen - Materialeinsatz) und das Ergebnis vor Steuern. Das Rohergebnis erhöhte sich um TEUR 7.948,9 bzw. um 91,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 4.664,2. Dies ist eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um TEUR 6.174,4. Gründe für diese Entwicklung liegen in der positiven Auftragslage im Jahr 2023. Jährliche Absatzschwankungen sind weiterhin branchentypisch.

Soziales, Umwelt und Personal

Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilung weiter ausgebaut. Nach Einstellungen in den Vorjahren ist sie somit bereits auf zukünftige altersbedingte Abgänge vorbereitet. Die Gesellschaft bleibt ein zunehmend wichtiger Arbeitgeber in der Region. Als aktives Mitglied eines Betriebskindergartens engagiert sich die Gesellschaft für berufstätige Eltern.

Nachhaltiges Wirtschaften ist für die Gesellschaft von elementarer Bedeutung. Auch aus diesem Grund nutzt die Gesellschaft Energie aus Erdwärme. Dies wird durch Erdwärmesonden ermöglicht. Die gesamte Heizung und Kühlung des Produktions- und Verwaltungsgebäudes erfolgen dann mithilfe einer Wärmepumpe. Zur Schonung der Umwelt wird diese mit natürlichem Kältemittel betrieben. Entstehende Prozesswärme wird den Erdwärmesonden wieder zugefügt.

Diese Gebäudetechnik ermöglicht die kontinuierliche Versorgung aller Räume mit Frischluft bzw. Zuluft. Die Abluft wird über Wärmetauscher vollständig nach Außen geleitet. Dies entspricht einem 1- bis 2-fachen Luftumtausch pro Stunde. Die hohe Qualität der Zuluft wird darüber hinaus durch Eingangsfilter gewährleistet.

Mit der Unterstützung einer lokalen Imkerei haben seit dem Frühjahr 2019 Bienenkolonien eine neue Heimat auf dem Betriebsgelände der Gesellschaft gefunden. Durch die Ansiedlung der Tiere trägt die Grünfläche der Gesellschaft zum Umwelt- und Artenschutz bei. Auch das Flachdach des Gebäudes bietet neben einer leistungsstarken Photovoltaikanlage weitere Grünflächen.

Prognose

Die Gesellschaft erwartet für das Geschäftsjahr 2024 eine stabile Entwicklung. Bei den Materialkosten werden geringe Steigerungen erwartet. Das Rohergebnis wird auf dem Niveau des Jahres 2023 erwartet. Für das Ergebnis vor Steuern wird nach einem sehr guten Jahr 2023 mit einem geringeren Ergebnis 2024 gerechnet.

 

Eningen u. A., den 05. Juni 2024

Vallon GmbH

Markus Vallon, M.Sc., M.A., LL.M.

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 232.860,00 239.622,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 115.942,00 160.526,00
II. Sachanlagen 91.918,00 54.096,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.918,00 54.096,00
III. Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
B. Umlaufvermögen 27.886.415,08 23.015.389,45
I. Vorräte 19.363.252,33 12.036.950,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.381.651,56 3.704.872,09
III. Wertpapiere 2.476.027,06 3.847.660,69
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.665.484,13 3.425.905,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.303,68 71.549,39
Aktiva 28.164.578,76 23.326.560,84

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 25.071.505,20 20.420.953,49
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Gewinnrücklagen 2.200,00 2.200,00
III. Bilanzgewinn 24.809.305,20 20.158.753,49
B. Rückstellungen 794.954,95 304.296,06
C. Verbindlichkeiten 2.295.118,61 2.596.311,29
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.295.118,61 2.596.311,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.000,00 5.000,00
Passiva 28.164.578,76 23.326.560,84

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.648.860,59 8.699.919,41
2. Personalaufwand 6.446.416,40 5.653.124,71
a) Löhne und Gehälter 5.470.337,86 4.769.603,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 976.078,54 883.520,73
davon für Altersversorgung 28.325,26 22.953,94
3. Abschreibungen 80.783,50 89.894,45
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 80.783,50 89.894,45
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.058.417,74 4.481.503,73
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 128.435,41 110.233,54
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 73.518,63
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.224,78 21.149,03
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 0,00 2.743,00
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 488.281,33 1.148,11
9. Ergebnis nach Steuern 4.664.172,25 -1.510.185,71
10. sonstige Steuern 13.620,54 13.686,71
11. Jahresüberschuss 4.650.551,71 -1.523.872,42
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 20.158.753,49 21.682.625,91
13. Bilanzgewinn 24.809.305,20 20.158.753,49

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Vallon GmbH, Eningen u. A.

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: VALLON GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Eningen unter Achalm
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 351033

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Den Abschreibungen liegen Nutzungsdauern von 2 bis 7 Jahren zugrunde.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Den Abschreibungen liegen Nutzungsdauern von 2 bis 11 Jahren zugrunde.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis 1.000,00 EUR wurden im Jahr 2023 in einen Sammelposten eingestellt, § 6 Abs. 2a EStG, welcher im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Bewertung der Vorräte erfolgte bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen auf der Basis der jeweiligen Anschaffungskosten, bei den unfertigen und fertigen Erzeugnissen zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Herstellungskosten umfassen die Pflichtbestandteile des § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Enthaltene Fremdwährungsbeträge werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung bewertet.

Der Ansatz des Kassenbestandes und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalwert angesetzt. Enthaltene Fremdwährungsbeträge werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Da bei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die im Jahresabschluss enthaltenen Posten, denen Beträge zugrunde liegen, die auf fremde Währung lauteten, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag in Euro umgerechnet.

II. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

C. Angaben zur Bilanz

I. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

VALLON GmbH, Eningen u. A.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 385.913,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 385.913,79
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.008.993,20 74.021,50
Summe Sachanlagen 2.008.993,20 74.021,50
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00
Summe Anlagevermögen 2.419.906,99 74.021,50
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 385.913,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 385.913,79
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.083.014,70
Summe Sachanlagen 2.083.014,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00
Summe Anlagevermögen 2.493.928,49
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 225.387,79 44.584,00 269.971,79
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 225.387,79 44.584,00 269.971,79
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.954.897,20 36.199,50 1.991.096,70
Summe Sachanlagen 1.954.897,20 36.199,50 1.991.096,70
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.180.284,99 80.783,50 2.261.068,49
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 115.942,00 160.526,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 115.942,00 160.526,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 91.918,00 54.096,00
Summe Sachanlagen 91.918,00 54.096,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.000,00 25.000,00
Summe Finanzanlagen 25.000,00 25.000,00
Summe Anlagevermögen 232.860,00 239.622,00

II. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Die Restlaufzeiten aller Forderungen betragen weniger als 1 Jahr.

III. Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Im Geschäftsjahr beläuft sich der Betrag auf TEUR 50 (Vorjahr TEUR132).

IV. Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 2.295 (Vorjahr TEUR 2.596).

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0 (Vorjahr TEUR 0).

V. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Gesellschaft hat diverse Leasingverträge für Maschinen, Kraftfahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Die Leasinggeschäfte führen zu einer Verbesserung der Liquiditätssituation und zur Verbesserung der Eigenkapitalquote. Weitere Vorteile bestehen in der kurzen Vertragsbindung, da die Maschinen bei technischem Fortschritt leicht ausgetauscht werden können. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie den höheren Refinanzierungskosten.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB in Höhe von insgesamt TEUR 1.694. Diese teilen sich folgendermaßen auf:

aus Leasingverträgen Pkw und Fahrräder ausgewiesen für 1 Jahr: TEUR 79
aus sonstigen Miet- und Leasingverträgen ausgewiesen für 1 Jahr: TEUR 33
aus Pachtverträgen über angemietetes Anlagevermögen ausgewiesen für 1 Jahr: TEUR 480
aus Mietverträgen über angemietetes Anlagevermögen ausgewiesen für 1 Jahr: TEUR 1.102

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Im Rohergebnis sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr TEUR 72) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr TEUR 15) enthalten.

E. Sonstige Angaben

I. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen 2023
Gewerbliche Mitarbeiter 46,00
Kaufmännische Mitarbeiter 41,00
Geringfügig beschäftigtes Personal 3,00

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 90,00

II. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt von Herrn Markus Vallon, M.Sc., M.A., LL.M., Pfullingen.

Angaben zu den Bezügen nach § 285 Abs. 9a HGB entfallen im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB.

III. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Jahresergebnis
EUR
Eigenkapital
EUR
Force Ware GmbH 100,00% 403.162,38 1.933.554,43

IV. Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Unterschrift der Geschäftsführung

 

Eningen u. A., den 05. Juni 2024

Vallon GmbH

Markus Vallon, M.Sc., M.A., LL.M.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 05.06.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VALLON GmbH, Eningen unter Achalm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VALLON GmbH, Eningen unter Achalm - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VALLON GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften im Sinne des § 264a Abs. 1 HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschafte im Sinne des § 264a Abs. 1 HG geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Reutlingen, den 05. Juni 2024

RWT Reutlinger Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

gez. Marc A. Weiß, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Christoph Kott, Wirtschaftsprüfer

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