PIUTO Immobilien GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Rüdiger seit 27.4.2026 | Geschäftsführer |
Gerald Christian Vogel seit 2.7.2025 | Prokura |
Torsten Häusler seit 10.10.2023 | Prokura |
Uwe Pewny seit 10.10.2023 | Prokura |
Peter Hackelbörger seit 2.11.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GfTD GmbHDortmundKonzernabschluss zum 31. Dezember 2021Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des KonzernsDer Konzern GfTD GmbH ist in der Erbringung von Leistungen im Telekommunikationsbereich, hier vor allem in den Bereichen Planung, Erstellung sowie Handel, Vertrieb und Vermarktung von Telekommunikationsanlagen und -diensten, Erbringung von Field Service-Leistungen sowie Errichtung und des Vertriebes kommunikationstechnischer Einrichtungen, tätig. Die GfTD GmbH hat für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 einen Konzernabschluss aufgestellt. II. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem Corona-Einbruch in der ersten Jahreshälfte 2020 erholte sich die Weltwirtschaft im Jahr 2021 weiter. Die Entwicklung innerhalb des Jahres war jedoch zweigeteilt. In der ersten Jahreshälfte gab es einen überraschend schnellen Erholungsprozess, wobei in zahlreichen Ländern die Wachstumsraten durch Basiseffekte überzeichnet wurden. In der zweiten Hälfte des Jahres gestaltete sich die wirtschaftliche Entwicklung zunehmend zäher. Pandemiebedingte Rückschläge sowie angebotsseitige Engpässe führten zu Verzögerungen im Aufholprozess. Die Covid-Pandemie beeinflusste die wirtschaftliche Aktivität noch spürbar, jedoch verliefen die Infektionswellen uneinheitlicher und auch die ergriffenen Maßnahmenpakete unterschieden sich. Einige Länder tolerierten hohe Infektionszahlen ohne Eindämmungsmaßnahmen, China hingegen verfolgte eine strikte Null-Covid-Politik. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in Deutschland war im Jahr 2021 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 2,6 % höher als im Vorjahr. Die Wirtschaftsleistung hat sich dabei in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. Trotz der Zuwächse im Jahr 2021 wurde in den meisten Wirtschaftsbereichen aber noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Im Mobilfunksektor hingegen setzt sich die bereits in den vergangenen Jahren festgestellte erhöhte Investitionsbereitschaft der Netzbetreiber weiter fort. Insbesondere vor dem Hintergrund der Corona-Krise gewann der Sektor, welcher ohnehin zur kritischen Infrastruktur gehört, für die gesamte Volkswirtschaft weiter an Bedeutung. Ständige Innovationen im Bereich der Anwendungen von Mobilfunktechnologie und Multimedia erfordern eine permanente Verbesserung der Netzkapazität. Aufgrund des intensiven Wettbewerbs der Betreiber untereinander, in Verbindung mit der Inbetriebnahme neuer Technologien (u.a. LTE, IP-RAN), waren die Rahmenbedingungen für das Geschäftsjahr 2021 nach wie vor sehr gut. Weltweit schreitet die Digitalisierung des Alltags ständig voran. Um international konkurrenzfähig zu bleiben, hat das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur auf der Homepage der Bundesregierung den Investitionsbedarf für die kommenden Jahre detailliert aufgeführt. ("Im Mobilitätsbereich ermöglicht die Digitalisierung bereits heute Angebote und Anwendungen, die noch vor wenigen Jahren kaum denkbar erschienen. Dies ist jedoch erst der Anfang. Hochleistungsfähige Datennetze sind die Lebensadern der digitalen Gesellschaft. Der künftige Mobilfunkstandard der fünften Generation (5G) wird das Herzstück für das "Internet der Dinge" und macht unsere Netze intelligent. Parallel wächst das Volumen der zu transportierenden und zu nutzenden Daten immer weiter an. Hochverfügbare, gesicherte und flächendeckend nutzbare digitale Infrastrukturen schaffen die Basis für neue Möglichkeiten der Automatisierung und Vernetzung - gerade auch im Mobilitätssektor.") Besondere Bedeutung für die GfTD hat die fortgesetzte Strategie der Kunden, immer mehr Leistungen, welche ursprünglich mit eigenem Personal erbracht wurden, auszugliedern. Die GfTD gilt in der Branche als Fachunternehmen für qualifizierte Projektunterstützung auf jeder Ebene. Hinzu kommt eine hohe Kompetenz bei der Gestellung externen Personals auf der Basis des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes. Da aus heutiger Sicht nicht zu erwarten ist, dass sich die Strategie der Branche in den kommenden Jahren ändern wird, kann von stabilen Zukunftsaussichten ausgegangen werden. Neben dem klassischen Unternehmensschwerpunkt hat die GfTD bereits im Geschäftsjahr 2015 durch eine Teilbetriebsübernahme die Grundlage für den nachhaltigen Einstieg in das Wartungs-, Instandhaltungs-, und Entstörungsgeschäft geschaffen. Die eigens zu diesem Zweck gegründete 100% Tochter GfTD Services GmbH hat in 2018 die Ausschreibung um einen bundesweiten Rahmenvertrag bis zum Ende des Jahres 2023 gewinnen können. Hierdurch beinhaltet der verhältnismäßig junge Geschäftszweig in den kommenden Jahren ein erhebliches Wachstumspotential. Vor dem Hintergrund der von der Bundesregierung geplanten "digitalen Offensive" werden die Themen Wartung, Instandhaltung und Entstörung immer mehr an Bedeutung gewinnen. Details hierzu sind auf den Seiten des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur nachzulesen (Stichworte: 5G, Zukunftsoffensive Gigabit-Deutschland, Breitbandausbau, automatisiertes und vernetztes Fahren, Digitalisierung und künstliche Intelligenz in der Mobilität). Hinzu kommt der Abschluss der Lizenzversteigerungen für das Mobilfunknetz der kommenden Generation (5G). Hierbei handelt es sich um einen Quantensprung im Vergleich zum derzeitigen LTE Standard. 5G soll deutlich flexibler und leistungsfähiger werden. Kommunikation in Echtzeit soll im Ergebnis zahlreiche neue Anwendungen ermöglichen. Exemplarisch hierfür ist beispielsweise der automatisierte und vernetzte Straßenverkehr zu nennen. Um die Infrastruktur hierfür zu schaffen, sind seitens der Mobilfunkbetreiber, über die Lizenzgebühren hinaus, erhebliche Investitionen erforderlich. 5G verlangt beispielsweise größere Antennen, so dass neben der Realisierung auch neue Aufgaben im Bereich Statik und Planung entstehen. Insbesondere, da das 5G -Netz aufgrund bahnbrechender Anwendungsinnovationen besonders zuverlässig und in Echtzeit funktionieren muss, gehen wir mittel-, bis langfristig von einem deutlich steigendem Wartungs-, Instandhaltungs-, und Entstörungsbedarf aus. Die GfTD richtet sich mit der GfTD Services GmbH auch auf diese außerordentliche Zukunftsaufgabe ein. Weitere Synergien ergeben sich durch das Thema Elektromobilität. Zunächst muss ein bundesweites Netz an Ladesäulen errichtet werden. Aufgrund der Erfahrungen in der Wartung, Instandhaltung und Entstörung von Kommunikationsanlagen, kommt auch hier die GfTD für die zahlreichen Akteure als Partner in Frage. Für die HKT als full turn-key Unternehmen, welches seine Leistungen für alle Betreiber mobiler Kommunikationsnetze direkt und indirekt erbringt, bedeutet dies in den kommenden Jahren nach wie vor eine konstant hohe Kapazitätsauslastung. Aufgrund der erforderlichen speziellen Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen gehört die HKT zu den wenigen Unternehmen, welche kommunikationsspezifische Projekte auf allen Ebenen zuverlässig begleiten können. Die Nachfrage nach Kapazitäten für Planung und Realisierung am Markt ist mittelfristig deutlich größer als das Angebot. So ist es derzeit eine große Herausforderung, dringend benötigtes, qualifiziertes Fachpersonal für kommende Aufgaben zu finden. Bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr hat die HKT erheblich investiert, um sich auf das erwartete deutliche Wachstum der kommenden Jahre vorzubereiten. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2021 verlief insgesamt sehr zufriedenstellend. Der Umsatz konnte in den einzelnen Bereichen deutlich gesteigert werden. Der Telekommunikationssektor ist in vielerlei Beziehung sehr komplex. Aufgrund der ständigen Marktbewegungen ist es erforderlich, diesen genau zu beobachten, um sich bietende strategische Chancen zu nutzen. Der Auftragsbestand ist nach wie vor konstant sehr gut. Diverse Portfolioerweiterungen des Vorjahres abseits des klassischen Telekommunikationsgeschäftes konnten intensiviert werden. Das aufgrund von Synergien gewonnene Neugeschäft mit Kunden, welche zwar keine Telekommunikationsdienstleister sind, jedoch interne Kommunikationsnetze betreiben, konnte weiter ausgebaut werden. Hier betreut die GfTD den kompletten lifecycle dieser Netze, insbesondere Betrieb, Wartung und Entstörung. Auch weitere zukunftsorientierten Themen, wie die Kommunikation von Kommunikationsendgeräten untereinander (M2M) sowie Smart Metering, gewinnen weiter an Bedeutung. Das klassische Kundenportfolio ist im vergangenen Jahr konstant geblieben. Durch den hervorragenden Ruf der GfTD gehören inzwischen mehr oder weniger alle bedeutenden Unternehmen der Branche zu den Kunden. Durch die im Geschäftsjahr 2020 erworbenen Beteiligungen konnten das Leistungsspektrum der GfTD-Gruppe nochmals erweitert und Synergieeffekte erzielt werden. Der Erwerb weiterer Beteiligungen im Berichtsjahr führte bereits zur erfolgreichen Anwendung innovativer Technologien. Die Anzahl der Mitarbeitenden erhöhte sich im Jahresdurchschnitt auf 807 (Vorjahr: 703). Die Gesellschaften des Konzerns sehen sich unmissverständlich in der Verantwortung gegenüber den Mitarbeitenden. Es ist nicht damit zu rechnen, dass sich an dieser positiven Entwicklung mittelfristig etwas ändert. Verantwortlich dafür ist unter anderem auch die Erkenntnis der Bundesregierung, dass ein auf höchstem Niveau ausgebauter Kommunikationssektor dringend für wirtschaftliches Wachstum im internationalen Konkurrenzkampf erforderlich ist. Um dieses Ziel zu erreichen, wurden erhebliche Investitionen in Aussicht gestellt. Weiterhin führen die Besonderheiten der vertraglichen Ausgestaltung der bedeutendsten Kundenverträge sowie lange Projektlaufzeiten zu einer Belastung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Da in diesen Verträgen eine Teilabrechnung von erbrachten Leistungen nicht vorgesehen ist, kann ein Projekt grundsätzlich erst dann fakturiert werden, wenn alle beauftragten Leistungen mängelfrei erbracht sind. Zahlreiche kundenseitig verursachte Verzögerungen führten dazu, dass bereits vollständig erbrachte und einzeln bewertbare Teilleistungen nicht abgerechnet werden konnten und somit die in diesen Leistungen enthaltenen Gewinnanteile im Jahresabschluss 2021 noch nicht realisiert werden konnten. Der Bilanzposten unfertige Erzeugnisse und unfertige Leistungen hat sich daher erneut erhöht und enthält erhebliche stille Reserven. III. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslage
Die Umsatzerlöse konnten um 17,8 % auf T€ 206.034 gesteigert werden. Unter Berücksichtigung von Änderungen des Konsolidierungskreises sind die Umsatzerlöse um T€ 22.948 bzw. 13,1 % gestiegen. Bei einem geringeren Anstieg der betrieblichen Aufwendungen/Erträge auf T€ 171.389 erhöhte sich das Betriebsergebnis um T€ 11.451 auf T€ 34.645. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von T€ -1.350 und der Ertragsteuern von T€ 11.125 ergab sich ein um T€ 7.353 (= 49,6 %) gestiegener Konzernjahresüberschuss von T€ 22.170 (Vorjahr: T€ 14.817). Die in unserem Lagebericht 2020 beschriebenen Prognosen sahen für den Berichtszeitraum einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und bei einem nur geringeren Anstieg der Aufwendungen auch einen leichten Anstieg des Ergebnisses vor. Die Prognosen konnten jedoch durch die insgesamt positive Entwicklung in den Gesellschaften deutlich übertroffen werden. Finanzlage Das Finanzmanagement des GfTD-Konzerns ist darauf ausgerichtet, unter Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit die zur Verfügung gestellten Kreditlinien nur in der unbedingt notwendigen Höhe auszuschöpfen. Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Zur Verbesserung der Finanzlage wurde bereits im Geschäftsjahr 2013 ein partielles Factoring durchgeführt. Die Finanzlage verdeutlicht folgende Kapitalflussrechnung:
Der GfTD-Konzern weist bei einem Konzernjahresüberschuss von T€ 22.170 und nicht zahlungswirksamen Aufwendungen und Erträgen von T€ 3.562 einen Brutto-Cashflow von T€ 25.732 aus. Im Bereich des Working Capital ergaben sich Mittelabflüsse von insgesamt T€ 4.510, sodass der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit T€ 21.222 beträgt. Im Cashflow aus der Investitionstätigkeit von T€ -4.545 haben sich vor allem die Investitionen in das Sachanlagevermögen mit T€ 5.338 ausgewirkt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt T€ -14.082. Unter Berücksichtigung konsolidierungskreisbedingter und bewertungsbedingter Änderungen von zusammen T€ 846 beträgt der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2021 T€ 18.837. Vermögenslage AKTIVA
Die Bilanzsumme erhöhte sich um T€ 12.323 (= 16,2 %) auf T€ 88.243. Die Eigenkapitalquote ist trotz der gestiegenen Bilanzsumme durch den starken Anstieg des Eigenkapitals auf 41,4 % (Vorjahr: 35,8 %) gestiegen und damit weiter auf sehr hohem Niveau. Die Vermögenslage weist bei langfristigen Vermögenswerten von T€ 14.544 und einem langfristig zur Verfügung stehenden Kapital von T€ 49.558 (davon Eigenkapital: T€ 36.543) weiterhin eine sehr solide Struktur auf. Die kurzfristigen Zahlungsverpflichtungen sind vollständig durch kurzfristiges Vermögen finanziert. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur internen Unternehmenssteuerung werden verschiedene Kennzahlen herangezogen. Zu den von uns besonders beobachteten Leistungsindikatoren Umsatzerlöse, Jahresergebnis und Bestand liquide Mittel verweisen wir auf die bereits gemachten Ausführungen. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Wir sind der Auffassung, dass auch nichtfinanzielle Ziele wesentlich zum Unternehmenserfolg beitragen. Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren beobachten wir vor allem die Kundenzufriedenheit sowie die Mitarbeiterfluktuation. Bei beiden Größen konnten wir im Geschäftsjahr keine negativen Entwicklungen feststellen. Um die Mitarbeiterfluktuation möglichst niedrig zu halten, haben auch Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz einen hohen Stellenwert in unseren Unternehmen. IV. PrognoseberichtWir erwarten, dass die insgesamt positive Entwicklung der vergangenen Jahre auch in den kommenden Jahren fortgesetzt werden kann. Die Telekommunikationsbranche bietet weiterhin ein sehr großes Wachstumspotenzial. Chancen zur Umsetzung der positiven Entwicklung bestehen vor allem durch die festen Kundenbeziehungen als Dienstleister in wachstumsstarken Märkten, durch die weitere Orientierung in neue Geschäfts- und Aufgabenfelder, die technische Notwendigkeit der Kunden zur Durchführung von Investitionen sowie die besondere Fähigkeit, das Angebot an Dienstleistungen kundenorientiert und flexibel gestalten zu können. Wie in den vergangenen Jahren kommt hierzu eine wachsende Diversifizierung hinsichtlich der Kunden- und Angebotsstruktur zur Anwendung. Die positiven Aussichten beruhen hierbei vor allem auf der gewohnten und bekannten Fähigkeit, schnell und flexibel das Angebot an immer neue Kundenanfragen anzupassen. Derzeit sind alle Beschäftigten des GfTD-Konzerns voll ausgelastet und es kann weiterhin mit neuen Aufträgen gerechnet werden. Der Auftragsbestand ist weiterhin sehr zufriedenstellend und lässt für 2022 einen weiteren leichten Anstieg der Umsatzerlöse und bei einem nur geringeren Anstieg der Aufwendungen auch einen leichten Anstieg des Ergebnisses erwarten. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Wir weisen darauf hin, dass die weiter bestehenden Unsicherheiten durch die anhaltende Coronavirus-Pandemie, Lieferketten-Probleme, hohe Inflationsraten sowie der Ukraine-Krieg die Prognosen weiterhin erheblich beeinflussen können. Das Ausmaß dieser Effekte kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beurteilt und quantifiziert werden. Aufgrund der bislang weitestgehend unveränderten Fortführung der Geschäftstätigkeit sind derzeit keine Anzeichen für eine negative wirtschaftliche Entwicklung des GfTD-Konzerns erkennbar. Hinzu kommt, dass die Auftragslage weiterhin ausgesprochen gut ist und sich somit derzeit keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft durch diese Unsicherheiten abzeichnen. V. Risiko-/ChancenberichtIm Rahmen der Geschäftstätigkeit ist es vielfach unumgänglich, Risiken einzugehen, um Chancen im Markt wahrzunehmen. Es ist somit das Ziel, die Risikosituation des GfTD-Konzerns zu optimieren und nicht zu minimieren, da ansonsten Chancen unberücksichtigt bleiben. Konjunktur- und Branchenrisiken Die Gesellschaften des GfTD-Konzerns sind von der Investitionsneigung der Kunden im Bereich Telekommunikation und Mobilfunk abhängig. Diese Investitionsneigung der Mobilfunkbetreiber ist einerseits durch die Verbrauchernachfrage, andererseits durch den Wettbewerb untereinander bestimmt. In Deutschland ist derzeit der Mobilfunkmarkt unter drei Netzbetreibern aufgeteilt. Um die Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern, wird zwischen diesen ständig um Marktanteile gerungen. Marktanteile erfordern jedoch bestimmte Netzkapazitäten und Netzqualitäten, welche wiederum ständige Investitionen voraussetzen. Eine geringere Wirtschaftsleistung würde sich unter bestimmten Umständen negativ auf Umsatz und Ergebnis auswirken. Eine nicht nur vorübergehende Krise könnte die Investitionsbereitschaft unserer Kunden verringern. Wir können die wirtschaftliche Entwicklung des Marktumfeldes nicht aktiv beeinflussen. Durch die Beobachtung der Märkte sind wir dennoch in der Lage, möglichst frühzeitig auf Marktveränderungen zu reagieren. Beschaffungsrisiken Die Entwicklung der Preise auf den Beschaffungsmärkten sowie die Energiepreise sind für die HKT von wesentlicher Bedeutung. Ein Anstieg des Preisniveaus kann negative Auswirkungen auf die zu erzielenden Deckungsbeiträge haben, da die Kostenerhöhungen oft nicht vollumfänglich an die Kunden weitergegeben werden können. Im Geschäftsjahr 2021 war die Lage an den Beschaffungsmärkten und in den globalen Lieferketten sehr angespannt. Das spiegelte sich auch in steigenden Materialpreisen wider. Wir gehen davon aus, dass es auch 2022 eine große Herausforderung bleibt, stets ausreichend Material und Zulieferteile fristgerecht zu beschaffen, so dass die Beschaffung von Material weiterhin als absolut kritisch bezeichnet werden muss. Ertragsorientierte Risiken Ein für den GfTD-Konzern typisches Geschäftsrisiko kann sich aus stärkeren Schwankungen auf den Absatzmärkten ergeben. Die Intensität und Häufigkeit dieser Schwankungen hat jedoch nach unseren Beobachtungen und Erfahrungen in den vergangenen Jahren abgenommen. Die Ursache hierfür ist insbesondere darin zu sehen, dass die Kommunikationsbranche ein Wachstumsmarkt ist, welcher sich durch ein hohes Maß an technischen Innovationen auszeichnet. Dem generellen Risiko, in eine existenzbedrohende Lage zu geraten, begegnen wir mit einem diversifizierten Portfolio an Produkten, Abnehmerbranchen und regionalen Absatzmärkten. Der GfTD-Konzern verfügt aufgrund der guten Marktposition und dem guten Verhältnis von Preis und Qualität über stabile Kundenbeziehungen. Zudem waren die Diversifizierungsbemühungen in der Vergangenheit erfolgreich. Inzwischen ist der Konzern Servicepartner für alle bedeutenden Unternehmen der Mobilfunkbranche sowie für die Betreiber des digitalen Behördenfunknetzes. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche bzw. Liquiditätsrisiken bestehen vor allem darin, dass der GfTD-Konzern möglicherweise nicht in der Lage ist, die Finanzmittel zu beschaffen, die zur Begleichung der im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten eingegangenen Verpflichtungen notwendig sind. Solche Verpflichtungen bestehen vor allem in der Ablösung fälliger Finanzverbindlichkeiten. Dieses Risiko ist vor allem darin zu sehen, dass von der Durchführung der Aufträge bis zur Abrechnung und Bezahlung ein erhebliches Finanzierungsvolumen erforderlich ist. Dieser Finanzierungsbedarf wird durch vorgegebene Zahlungsziele der Kunden weiter erhöht. Die Möglichkeit, Teilabrechnungen für angearbeitete Aufträge durchzusetzen, hat sich im vergangenen Geschäftsjahr nicht wesentlich verbessert. Der erhebliche Anstieg kostenintensiver Langzeitprojekte sowie die weitere Expansion führten in Teilbereichen zu einer deutlichen Erhöhung der unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass sich lange Zahlungsziele nicht ohne Weiteres an Lieferanten weitergeben lassen. Dennoch konnten in diesem Bereich durch intensive Verhandlungen teilweise verbesserte Konditionen erreicht werden. Zur Verbesserung der Liquidität wird daher seit einigen Jahren ein partielles Factoring durchgeführt. Durch diese Maßnahmen konnten die Kontokorrentverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag vollständig zurückgeführt werden. Ferner verbessert die fortgesetzt gute Ertragslage weiter die Liquiditätssituation. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; derzeit sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten. Personelle Risiken Der GfTD-Konzern ist stark von der Qualifikation und Erfahrung seiner Mitarbeiter abhängig. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens kann durch eine nicht adäquate personelle Ausstattung negativ beeinflusst werden. Darüber hinaus können sich Personalrisiken aus einer hohen Fluktuation von Leistungsträgern und einem unzureichenden Ausbildungsstand ergeben. Ein entscheidender Bestandteil des Erfolgs resultiert daher aus dem Engagement und der Leistung der Mitarbeiter. Um den Erfolg auch nachhaltig zu gewährleisten und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren, werden externe und interne Weiterbildungsmaßnahmen entwickelt und angeboten, um qualifizierte Mitarbeiter aufzubauen, weiterzuentwickeln, zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden. Chancen Vor dem Hintergrund eines zunehmend schwierigen konjunkturellen Umfeldes und trotz der Anpassung an aktuelle wirtschaftliche Rahmenbedingungen sehen wir erhebliche Chancen für den GfTD-Konzern. So besteht eine starke Wettbewerbsposition und mit jedem weiteren Jahr der Geschäftstätigkeit steigen auch der Bekanntheitsgrad und die Anerkennung der Kernkompetenzen des Unternehmens. Gesamtaussage Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung zu Risiken und Chancen nicht wesentlich verändert. Die Einschätzung der Gesamtrisikosituation ist das Ergebnis aller wesentlichen Einzelrisiken. Derzeit sieht die Geschäftsführung auch durch die Corona-Pandemie sowie die weiteren wirtschaftlichen Risiken als Folge des Ukraine-Krieges keine zusätzlichen Risiken. Die Geschäftsführung geht davon aus, dass alle bei der Aufstellung des Jahresabschlusses bilanziell zu berücksichtigenden Risiken durch ausreichende Rückstellungen und Wertberichtigungen abgebildet worden sind. Die Liquiditätssituation ist durch die anhaltend gute Ertragssituation und das Factoring weiterhin als solide zu bezeichnen. Durch die stabile hohe Ertragskraft ist die Zahlungsfähigkeit jederzeit sichergestellt. Die teilweise Abhängigkeit zu wenigen Großkunden wurde bereits in Vorjahren stetig durch den Zuwachs an bedeutenden Kunden reduziert. Aktuell kann, aufgrund der sehr diversifizierten Kundenstruktur, keine Abhängigkeit mehr festgestellt werden. Insbesondere aufgrund der sehr guten Auftragslage und der weiter zunehmenden Nachfrage ist die Unternehmensleitung des GfTD-Konzerns davon überzeugt, dass der Fortbestand des Konzerns langfristig gesichert ist. VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen auf der Aktivseite im Wesentlichen die Guthaben bei Kreditinstituten und die Kundenforderungen. Auf der Passivseite enthalten die originären Finanzinstrumente im Wesentlichen die zu Erfüllungsbeträgen bewerteten Verbindlichkeiten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeder Art. Der Bestand an originären Finanzinstrumenten wird in der Bilanz ausgewiesen, die Höhe der finanziellen Vermögenswerte gibt das maximale Ausfallrisiko an. Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden diese Risiken durch Wertberichtigungen erfasst. Finanzinstrumente zu Handels- und Spekulationszwecken werden nicht eingesetzt. Preisänderungsrisiken sind von untergeordneter Bedeutung, da aufgrund der Geschäftstätigkeit Währungs-, Zins- und Marktrisiken nahezu nicht bestehen. Aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten ergeben sich Kreditrisiken. Das Risikomanagement zielt darauf ab, diese in einem angemessenen Rahmen zu halten. Das Ausfallrisiko wird vor allem durch laufende Überwachung sowie Bonitätsnachfragen bei Auskunfteien und Kreditversicherungen sowie eine Forderungsausfallversicherung begrenzt.
Dortmund, 25. November 2022 Pia Lempik, Geschäftsführerin Thomas Lempik, Geschäftsführer Konzern-Bilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Konzern-Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM KONZERNABSCHLUSS1. AufstellungsgrundsätzeDie Muttergesellschaft GfTD GmbH hat ihren Sitz in Dortmund. Sie ist im Handelsregister unter HRB 22924 beim Amtsgericht Dortmund eingetragen. Die GfTD GmbH hat auf den 31. Dezember 2021 einen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 aufgestellt. Der Konzernabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Auf die in den Konzernabschluss übernommenen Vermögensgegenstände und Schulden wurden einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf Grundlage des HGB angewandt. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 wurde in Euro aufgestellt. Alle Beträge wurden - soweit nicht anders dargestellt - in T€ angegeben. 2. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurden neben der Mutterunternehmung GfTD GmbH, Dortmund, folgende Tochterunternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen: - HKT GmbH, Bochum, - HKT Breitband GmbH, Bochum, - GfTD Services GmbH, Dortmund, - EKS Elektrokommunikations-Service GmbH, Lorup, - infratekom Telekommunikationsservice GmbH, Leipzig. Mit Wirkung zum 1. Januar 2021 wurden 100 Prozent der Anteile der EKS Elektrokommunikations-Service GmbH, Lorup, erworben und zum 1. Januar 2021 erstkonsolidiert. Im Geschäftsjahr 2021 wurde sämtliche Anteile an der Connecting Services GmbH, Dortmund, veräußert. Aus der Veräußerung ergab sich ein Gewinn aus der Endkonsolidierung von € 3.441,58. Auf die Einbeziehung der GfTD IT & TK Service S.R.L, Timisoara/Rumänien, wurde auf die Einbeziehung wegen untergeordneter Bedeutung gemäß § 296 Abs. 2 HGB verzichtet, weil ihre Umsatzerlöse weniger als 1 % des Konzernumsatzes ausmachen. 3. KonsolidierungsmethodenDie Kapitalkonsolidierung für die Tochtergesellschaften erfolgte gemäß § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode. Die sich aus der Kapitalkonsolidierung bei der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses ergebenden aktiven und passiven Unterschiedsbeträge wurden unmittelbar in die Konzerngewinnrücklagen eingestellt, da es sich um technische aktive und passive Unterschiedsbeträge handelt. Bei den nach der Erstkonsolidierung erworbenen Gesellschaften wurden die sich ergebenden aktiven Unterschiedsbeträge als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und über die Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen gegeneinander aufgerechnet. Im Zuge der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden alle Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen eliminiert. Eine Zwischengewinneliminierung war nicht vorzunehmen. Latente Steuern gem. § 306 HGB haben sich zum 31. Dezember 2021 nicht ergeben. II. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZ UND DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. 1. Angaben zur BilanzDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen werden planmäßig nach der linearen Methode entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer mit steuerlich zulässigen Sätzen vorgenommen. Die in den immateriellen Vermögensgegenständen enthaltenen Geschäfts- oder Firmenwerte stammen aus der Erstkonsolidierung der Gesellschaften infratekom Telekommunikationsservice GmbH und EKS Elektrokommunikations-Service GmbH. Bei den Abschreibungen der Geschäfts- oder Firmenwerte wurde eine Nutzungsdauer von zehn Jahren unterstellt. Die Nutzungsdauer wurde aufgrund der für diesen Zeitraum erwarteten Stabilität und Bestandsdauer der Branche und Standorte zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Einzelbetrag bis € 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Die Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem als Anlage beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Zugänge Konsolidierungskreis enthalten das Anlagevermögen der erstmalig konsolidierten EKS Elektrokommunikations-Service GmbH. Der Bestand der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgte auf Basis des letzten Einstandspreises. Die unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten (Materialkosten, Fertigungskosten und notwendige Gemeinkosten) angesetzt. Die Bewertung erfolgte entweder retrograd anhand des geschätzten Fertigstellungsgrades bzw. des Verkaufspreises oder anhand der angefallenen Materialkosten und der Fertigungs- und Gemeinkosten, die in Höhe von 20 % des Auftragswertes in Ansatz gebracht wurden. Die Kosten der allgemeinen Verwaltung und des Vertriebs sind nicht aktiviert. Die verlustfreie Bewertung wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel werden zu Nennwerten bilanziert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch Einzel- und eine Pauschalwertberichtigung in angemessener Höhe Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Wertpapiere sind zum Nominalwert oder zum niedrigeren Kurswert angesetzt. Auf die Wertpapiere wurden Abschreibungen auf den niedrigeren Kurswert in Höhe von T€ 28 und Zuschreibungen von T€ 5 vorgenommen. Die Kurswerte der sich im Bestand befindlichen Wertpapiere belaufen sich zum 31. Dezember 2021 auf insgesamt T€ 784 (Buchwerte: T€ 649). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde in Höhe der Ausgaben des Berichtsjahres angesetzt, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennbetrag angesetzt. Das gezeichnete Kapital beträgt € 533.652,00 und ist voll eingezahlt. Die Kapitalrücklage enthält ein Agio aus der im Jahr 2020 erfolgten Barkapitalerhöhung gem. § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB. Die Gewinnrücklagen enthalten die sich aus der Erstkonsolidierung ergebenden passiven Unterschiedsbeträge. Im Gewinnvortrag werden die Gewinn- und Verlustvorträge der Konzernunternehmen sowie die sonstigen das Konzerneigenkapital betreffenden Konsolidierungsvorgänge zusammengefasst. Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen wurde versicherungsmathematisch nach der Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck und Berücksichtigung eines Rechnungszinsfußes von 1,87 % p. a. ermittelt. Als Zinsfuß wurde der von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung bekannt gegebene Prozentsatz verwendet. Von der Vereinfachungsregelung des § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB (Ermittlung des Zinsfußes unter der Annahme einer Restlaufzeit der Pensionsrückstellungen von 15 Jahren und eines durchschnittlichen Marktzinssatzes von zehn Jahren) wurde Gebrauch gemacht. Bei der Berechnung wurde ein Rententrend von 1,0 % p. a. berücksichtigt. Bei Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt, wurden die Pensionsrückstellungen zum beizulegenden Zeitwert der Rückdeckungsversicherung angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen von T€ 1.829 wurden mit den Aktivwerten (Rückdeckungsansprüche) von T€ 1.528 gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet, da die Voraussetzungen für eine Saldierung vorliegen. Da der Wert der Pensionsrückstellungen den Aktivwert der Rückdeckungsansprüche zum 31. Dezember 2021 überstiegen hat, erfolgt der Ausweis auf der Passivseite (Vorjahr: Ausweis auf der Aktivseite als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus Resturlaub und geleisteter Mehrarbeit (T€ 2.420), aus Prämien und Tantiemen (T€ 1.508), aus Gewährleistungen (T€ 1.094) und aus Kosten abgerechneter Aufträge (T€ 1.204) zusammen. Die Rückstellung für Gewährleistungen wurde anhand der mit Gewährleistungsansprüchen behafteten Umsatzerlöse ermittelt. Die Berechnung erfolgte mit einem Prozentsatz auf die Nettoumsatzerlöse. Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Die Zusammensetzung, Fristigkeit und Besicherung ergibt sich aus nachfolgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eingetragene Grundschulden (T€ 143), durch Sicherungsübereignung von Kraftfahrzeugen (T€ 5.297), durch Verpfändung von Gesellschaftsanteilen (T€ 7.040) sowie durch Globalzession der Kundenforderungen sowie der Sicherungsübereignung des Warenlagers und anderen Gegenständen (T€ 234) gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Die passiven latenten Steuern des Vorjahres enthalten Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei den Rückstellungen für Pensionen. Zum 31. Dezember 2021 bestehen keine passiven latenten Steuern, da keine Bewertungsunterschiede vorliegen, die zu passiven latenten Steuern geführt haben. Die sich aus den Bewertungsunterschieden ergebenden aktiven latenten Steuern wurden in Ausübung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt. 2. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Geschäftsbereichen sowie nach geographischen Märkten wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von T€ 36 und Erträge aus Anlagenabgängen von T€ 581. Der Personalaufwand enthält Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 1.365 (Vorjahr: T€ 617). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von € 0,00 (Vorjahr: € 67,10). Die innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfassten Honorare für den Abschlussprüfer des Jahresabschlusses enthalten Aufwendungen für Abschlussprüfungsleistungen von T€ 43, andere Bestätigungsleistungen von T€ 3, Steuerberatungsleistungen von T€ 37 und sonstige Leistungen von T€ 5. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge enthalten Zinsen aus verbundenen Unternehmen von T€ 0 (Vorjahr: T€ 1). Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen von T€ 152 (Vorjahr: T€ 58). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge für latente Steuern von T€ 171. Die Überleitung des vom handelsrechtlichen Ergebnis erwarteten Steueraufwands zum ausgewiesenen Steueraufwand stellt sich wie folgt dar:
3. Angaben zur KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung wurde nach dem Standard Nr. 21 des Deutschen Rechnungslegungs Standards Committee e. V. (DRSC) aufgestellt und stellt die Zahlungsströme des Konzerns zutreffend dar. Entsprechend den Vorschriften des DRS 21 werden die Kontokorrentverbindlichkeiten innerhalb des Finanzmittelfonds ausgewiesen. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
4. Angaben zur Entwicklung des KonzerneigenkapitalsDie Entwicklung des Konzerneigenkapitals enthält als neutrale Veränderungen im Jahr 2021 vorgenommene Gewinnausschüttungen und Anpassungen durch Endkonsolidierung und Erhöhung von Anteilen sowie als erfolgswirksame Veränderungen den Konzernjahresüberschuss des Geschäftsjahres 2021. Am 31. Dezember 2021 stehen T€ 18.819 bei der Muttergesellschaft GfTD GmbH zur Gewinnausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Davon unterliegen einer Ausschüttungssperre T€ 171. III. SONSTIGE ANGABEN1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen von T€ 11.820. Die Verträge dienen der Finanzierung von Gebäuden, Kraftfahrzeugen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Verträge haben Laufzeiten von bis zu fünf Jahren. Die Vorteile der abgeschlossenen Verträge bestehen in der Nutzung der Vermögensgegenstände, die Risiken in der Verpflichtung zur Zahlung einer festen Miet- oder Leasingrate. Des Weiteren bestehen zum Bilanzstichtag abgetretene Forderungen in Höhe von T€ 63.414. Das Factoring dient der Beschaffung liquider Mittel. Die Vorteile des abgeschlossenen Forderungsabtretungsvertrages bestehen in dem früheren Zufluss liquider Mittel, die Risiken liegen in dem weiterhin bestehenden Bonitätsrisiko. 2. BelegschaftIm Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
3. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenWesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die nicht zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind, haben im Geschäftsjahr 2021 nicht stattgefunden. 4. SteuerabgrenzungBei dem Posten Rückstellungen für Pensionen bestehen Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen, die zu aktiven latenten Steuern geführt haben. Die aktiven latenten Steuern werden in Ausübung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 HGB nicht angesetzt. Die bestehenden passiven latenten Steuern des Vorjahres von T€ 171 wurden vollständig mit dem Steueraufwand verrechnet. Die Bildung weiterer latenter Steuern war gem. § 306 HGB zum 31. Dezember 2021 nicht vorzunehmen. 5. Organe der GesellschaftZur Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr bestellt: • Frau Pia Lempik, Dortmund, • Herr Dipl.-Ing. Thomas Lempik, Dortmund. Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 6. Berichterstattung zu FinanzinstrumentenIm Rahmen des Zinsmanagements bestehen zum 31. Dezember 2021 zwei Zinsswapgeschäfte über ein Gesamtvolumen von T€ 6.340. Die Zinsswaps haben Laufzeiten bis zum 30. Juni 2025 (T€ 2.100) bzw. 31. Dezember 2025 (T€ 4.240). Der beizulegende Zeitwert, der aus dem Marktwert abgeleitet ist, beträgt T€ -33. Die Zinsbegrenzungsgeschäfte dienen der Absicherung von Zinsrisiken in Form von Zahlungsstromänderungsrisiken. Der Einsatz erfolgt bei langfristiger Finanzierung mit variabler Verzinsung und betrifft ausschließlich den Bilanzposten "Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten". Die Zinssatzswaps wurden mit den Schulden zu einer Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB zusammengefasst. Die Abbildung erfolgte nach der Einfrierungsmethode. Als Methode der Effektivitätsermittlung werden Sensitivitätsanalysen vorgenommen. Da die variable Seite der gewährten Darlehen vollständig mit dem variablen Zinssatz und den Konditionen des Zinssatzswaps übereinstimmt, so dass eine vollständige Aufhebung der variablen Zahlungsströme erreicht wird, ist die Bildung einer Rückstellung für den negativen Marktwert des Zinssatzswaps aufgrund der Bewertungseinheit beider Geschäfte nicht erforderlich. Finanzinstrumente zu Handels- und Spekulationszwecken werden nicht eingesetzt. 7. AnteilsbesitzZum 31. Dezember 2021 besteht folgender Anteilsbesitz der vollkonsolidierten einbezogenen Unternehmen:
Die GfTD Services GmbH, Dortmund, ist gemäß § 264 Abs. 3 HGB von ihrer Verpflichtung befreit, einen Jahresabschluss und einen Lagebericht nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen, prüfen zu lassen und offen zu legen. 8. ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Konzernjahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Dortmund, den 25. November 2022 GfTD GmbH Pia Lempik, Geschäftsführerin Thomas Lempik, Geschäftsführer Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die GfTD GmbH, Dortmund Wir haben den Konzernabschluss der GfTD GmbH, Dortmund, und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GfTD GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Jahres- und Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Berichtes über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 25. November 2022 MÄRKISCHE
REVISION GMBH
Karl-Heinz Berten, Wirtschaftsprüfer Dirk Herrmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde auf der Gesellschafterversammlung am 9. Dezember 2022 festgestellt. |
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