State Street Bank International GmbH
Selbe AdresseKreditinstitute des Sparkassensektors
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Braun seit 11.3.2025 | Prokura |
Ryan Lusitano Remedios Da Silva seit 11.3.2025 | Prokura |
Florian Petersen seit 17.6.2021 | Geschäftsführer |
Agathe Large seit 9.10.2020 | Prokura |
Michael Robert Sean Joyce seit 23.9.2020 | Geschäftsführer |
Ross David Eades seit 7.8.2018 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Red Commerce Ltd. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RED COMMERCE GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.04.2020 - 31.03.2021Firma RED COMMERCE GmbH, KölnA. Unternehmen Die RED Commerce GmbH (nachfolgend als "Unternehmen" bezeichnet) ist ein Anbieter von spezialisierten Personaldienstleistungen in der DACH-Region und legt dabei einen besonderen Fokus auf das SAP-Umfeld. Als Personaldienstleister gehört die Vermittlung von Experten an Kunden in freiberuflicher Tätigkeit sowie in Festanstellung zu dem Leistungsangebot des Unternehmens. B. Wirtschaftsbericht Im Rahmen des Wirtschaftsberichts wird für jedes Wirtschaftsjahr die generelle Lage am Standort Deutschland (im jeweiligen Geschäftsjahr Punkt 1) betrachtet. Die generelle Lage gibt Auskunft über die wirtschaftliche Lage des Standorts des Unternehmens. Sodann wird auf die Lage des Unternehmens an sich geschaut (im jeweiligen Geschäftsjahr, Punkt 2). Diese Betrachtung bezieht sich für die Geschäftsjahre 21/22 - 23/24 auf vom Wirtschaftsprüfer noch nicht geprüfte Zahlen Das Unternehmen hat finanzielle Leistungsindikatoren (im jeweiligen Geschäftsjahr, Punkt 3) festgelegt, die bei der Evaluierung der Leistungen des Unternehmens im jeweiligen Geschäftsjahr hinzugezogen werden. Eine detaillierte Beschreibung der Leistungsindikatoren erfolgt für das Geschäftsjahr 20/21. In den fortlaufenden Jahren wird auf die erneute Beschreibung der jeweiligen Leistungsindikatoren verzichtet. Abschließend wird ein Fazit (im jeweiligen Geschäftsjahr Punkt 4) gezogen, in dem auch die Erwartungen für das nachfolgende Geschäftsjahr dargestellt werden. I. Geschäftsjahr 20/21 (01.04.2020 - 31.03.2021) 1. Generelle Lage Die generelle Lage wird unter Zuhilfenahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für den Standort Deutschland evaluiert. Daneben werden insbesondere die Entwicklungen des Dienstleistungssektors, zu dem das Unternehmen gehört, betrachtet. Angaben hierzu liefern unter anderem die Pressemitteilungen des Statistischen Bundesamtes. Der Rückblick auf das am 31.03.2021 abgelaufene Geschäftsjahr wird von der Corona-Pandemie, welche weltweit Anfang 2020 ausbrach, geprägt. Die Pandemie hat sich selbstredend auf die gesamte deutsche Wirtschaft, was ebenfalls in der BIP-Entwicklung für das Jahr 2020 ersichtlich wird. Einem anfänglich, wirtschaftlich soliden Beginn zum Jahr 2020 in Quartal folgte ein starker Einbruch in Quartal 2, bevor eine leichte Erholung in den Quartalen 3 sowie 4 zu erkennen war.1 Q1 des Jahres 2021, welches ebenfalls aufgrund des abweichenden Geschäftsjahres berücksichtigt werden muss, sah jedoch einen erneuten, wenngleich eher leichten Einbruch des BIP.2 Insbesondere der Dienstleistungssektor wurde von der Pandemie sowie ihren Auswirkungen weltweit, aber auch in Deutschland stark getroffen. Der Dienstleistungssektor, zu dem das Unternehmen zählt, bildet dabei in Deutschland den größten Wirtschaftssektor Deutschlands.3 Der Dienstleistungssektor wird üblicherweise in drei Gruppen unterteilt: öffentliche Dienstleistungen, konsumnahe Dienstleistungen sowie unternehmensnahe Dienstleistungen. Als Personaldienstleister ist das Unternehmen in die Gruppe der unternehmensnahen Dienstleistungen einzugliedern. Anders als bei anderen Personaldienstleistern, liegt der Schwerpunkt des Unternehmens im Bereich der Informationstechnik. Die Pandemie und die Auswirkungen zeigten zwar auch in diesem Bereich Auswirkungen, allerdings nicht in der Ausprägung wie in anderen Sektoren der unternehmensnahen Dienstleistungen.4 Insbesondere die Möglichkeit, trotz Lockdown und Kontaktbeschränkungen, remote zu arbeiten, führte dazu, dass IT-Dienstleistungen aufgrund der Notwendigkeit zur Digitalisierung eine verstärkte Nachfrage erfuhren. 2. Lage des Unternehmens Das Unternehmen hat in dem am 31. März 2021 abgeschlossenen Geschäftsjahr mit einem Umsatz von € 44,3 Millionen und einem Ergebnis vor Steuern von € 3.3 Millionen abgeschlossen. Das Unternehmen ist in Deutschland drei Standorten tätig. Die Hauptniederlassung ist in Köln. Daneben befinden sich zwei unselbständige Niederlassungen in Frankfurt sowie in München. Zum 31.03.2021 beschäftigte das Unternehmen im Durchschnitt insgesamt 64 Arbeitnehmer. Diese Zahl wurde errechnet, indem die Anzahl der Mitarbeiter, die monatlich beschäftigt wurden, insgesamt addiert wurden (768 Arbeitnehmer) und diese Gesamtzahl durch den entsprechenden Zeitraum (12 Monate) geteilt wurde. Während die Corona Pandemie und die damit einhergehenden Lockdowns und Kontaktbeschränkungen viele Dienstleistungsbetriebe nachhaltig belastet haben, konnte das Unternehmen im Laufe des Geschäftsjahres 2020/2021 auf diverse Instrumente, wie etwa die Möglichkeit remote zu arbeiten, zurückgreifen, was zum einen eine Entlastung für Mitarbeiter und Kunden geschaffen hat, zum Anderen die Möglichkeit eröffnet hat, viele Hindernisse im Betriebsablauf zu beseitigen und somit eine Weiterführung der Geschäfte ermöglichte. Aufgrund der anfänglich unsicheren Lage entschied sich das Unternehmen zunächst für einen Teil der Belegschaft auf Kurzarbeit zurückgreifen. So wurde im Zeitraum von April bis Juli für insgesamt 10 Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet. Aufgrund der damaligen Einstellungsstopps bei Kunden hat diese Maßnahme insbesondere die internen Bereiche Perm (Festanstellungsvermittlung) sowie Key Accounts getroffen. Nachdem der Markt über diesen Zeitraum genau beobachtet wurde, stellte das Unternehmen einen nach Q3/2021 einsetzenden Aufschwung fest, sodass die stufenweise Wiedereingliederung der Arbeitnehmer in volle Auslastung erfolgen konnte. 3. Leistungsindikatoren Unsere wesentlichen Leistungsindikatoren sind a) Umsatz Umsatz bezeichnet den Gegenwert, den das Unternehmen in Form von Geld oder anderen Forderungen durch die Erbringung von Dienstleistungen erhält.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 215,63 %. Dies entspricht insbesondere der Marktnachfrage, wie unter II. 1 beschrieben und stellt ein sehr gutes Ergebnis dar, welches die Erwartungen deutlich übertraf. Zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahres hat sich das Unternehmen das Ziel gesetzt, den Namen und die Reputation des Unternehmens auf nationaler Ebene weiter auszubauen. Es sollten neue namhafte Kunden akquiriert werden um die Marktposition des Unternehmens zu verfestigen und zu erweitern. Das Unternehmen rechnete durch diesen Ansatz mit einem Umsatzanstieg in Höhe von mindestens 185%. b) Ergebnis vor Steuern Das Ergebnis vor Steuern entspricht dem von Unternehmen erwirtschafteten Gewinn vor Abzug des gesamten Steueraufwands.
Für das Geschäftsjahr 2021 erzielte das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern in Höhe von 3.298.679 €, was einer Steigerung von 32,00 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Auch hier wurden unsere Erwartungen trotz der insgesamt herausfordernden Gesamtlage am Standort in Deutschland übertroffen. Ziel des Unternehmens war es, neben dem Leistungsindikator Umsatz, ebenfalls den Leistungsindikator Ergebnis vor Steuern deutlich zu steigern. Hierfür wurde ein Mindestziel von 20 % angesetzt. Ursache für die deutliche Zielüberschreitung war im Wesentlichen die Marktsituation über den Verlauf des Geschäftsjahres. Das Unternehmen konnte insbesondere in einem Markt, der Pandemie bedingt auf Digitalisierung setzen musste, von dem Bedarf an IT-Dienstleistungen von Bestandskunden profitieren. Zudem konnte der vorbezeichnete Umstand dazu beitragen, dass Neukunden gewonnen werden konnten. Höherer margenstarker Umsatz als geplant wirkte positiv auch auf das EvS, wenngleich unterproportional, weil die Ausgaben des Unternehmens stiegen. Dies insbesondere aufgrund der eigenen Anschaffungskosten des Unternehmens für IT-Infrastruktur, um remotes Arbeiten der Mitarbeiter zu ermöglichen. Ebenfalls stiegen im Laufe des Geschäftsjahres die Personalkosten. c) Mitarbeiterzufriedenheit Während a) und b) sich als rein finanzmathematische Indikatoren präsentieren und entsprechend evaluiert werden, stellt die Mitarbeiterzufriedenheit ein wesentliches Merkmal dar, welches für das Unternehmen von essenzieller Bedeutung ist. Das Unternehmen ist bestrebt, seinen Mitarbeitern eine fordernde und fördernde Arbeit in einem multikulturellen, diversen sowie nichtdiskriminierenden und angenehmen Umfeld zu bieten. Die Mitarbeiterzufriedenheit gilt daher als ein wichtiger Leistungsindikator für das Unternehmen und wird jährlich gemessen. Diesbezüglich führt das Unternehmen jährliche Umfragen durch, mit dem die generelle Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit dem Unternehmen evaluiert wird. Diese Evaluation lässt sich wie folgt kalkulieren: Die Arbeitnehmer des Unternehmens können in insgesamt 9 Teilbereichen, die im Zusammenhang mit Ihrer Beschäftigung beim Unternehmen stehen, zu den Leistungen des Unternehmens Stellung nehmen. Diese sind: - Die Führung - Mein Manager bzw. Vorgesetzter - Mein Team - Mein Job - Meine Karriere - Belohnungen und Anerkennungen - Mein Wohlbefinden - Kultur und Eingliederung - Engagement-Index, der das Gefühl der Wertschätzung und damit die Einsatzbereitschaft der Mitarbeiter bemisst. Für jeden Bereich werden die Teilnehmer gebeten, eine Reihe positiver Aussagen von "stimme voll und ganz zu" bis "stimme überhaupt nicht zu" zu bewerten. Diese Aussagen sind von Jahr zu Jahr identisch, um einen fairen Vergleich zu gewährleisten. Für die Analyse der gesammelten Daten wird jeder Bewertung eine Zahl auf einer Skala von 0 bis 4 zugewiesen, wobei 4 für "stimme voll und ganz zu", 2 für "stimme weder zu noch nicht zu" und 0 für "stimme überhaupt nicht zu" steht. Die numerischen Werte werden dann verwendet, um einen Durchschnittswert zu ermitteln. Bei Abteilungen mit mehr als 10 Mitarbeitern wird folgende Skala zur Interpretation der durchschnittlichen Bewertung zugrunde gelegt:
Je höher also der Nennwert ist, desto besser sind die Leistungen seitens des Unternehmens. Für das Geschäftsjahr 20/21 erfolgte Corona bedingt keine Auswertung. Die Auswertungen bis zu diesem Zeitpunkt erfolgten vor Ort in den Geschäftsräumen des Unternehmens. Aufgrund der coronabedingten Kontaktbeschränkungen und der Lockdowns erfolgte die Arbeitserbringung der Arbeitnehmer des Unternehmens überwiegend remote und eine sofortige Umstellung auf eine digitale Umfrage konnte für das Geschäftsjahr 20/21 nicht gewährleistet werden, sodass auf diesen Leistungsindikator verzichtet werden muss. 4. Fazit Trotz der Corona Pandemie bedingten insgesamt unsicheren wirtschaftlichen Lage in Deutschland konnte das Unternehmen - insbesondere wegen der Spezialisierung im Bereich der Informationstechnik und damit der Digitalisierung - durchaus positive Ergebnisse erzielen. Das Unternehmen lieferte im am 31.03.2021 endenden Geschäftsjahr insgesamt sehr zufriedenstellende finanzielle Leistungen. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass viele externe Faktoren rund um die Corona Pandemie zu einer schwierigen wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Situation führten, sind die Zahlen überaus erfreulich. Sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis vor Steuern übertrafen das jeweils vorgesehene Budget und sorgte dafür, dass eine sehr zufriedenstellende finanzielle Leistung erbracht werden konnte. Die langsame Rückkehr zu mehr Normalität im Verlaufe des Jahres 2021 bestärkt die Hoffnung, dass sich der positive Trend in den Folgejahren fortsetzen wird. Insbesondere im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland sowie weltweit ist davon auszugehen, dass ein erhöhter Bedarf an IT-Dienstleistungen entsteht und IT-Berater für den technischen Fortschritt unerlässlich sind, sodass davon ausgegangen wird, dass ein weiteres Wachstum des Unternehmens mit der am Markt herrschenden Nachfrage durchaus realistisch ist. Das im Geschäftsjahr 2020/2021 sehr zufriedenstellende Ergebnis hinsichtlich des Umsatzanstiegs wird, nach Auffassung der Geschäftsleitung, im darauffolgenden Geschäftsjahr (2021/2022) nicht repliziert werden können. Dennoch erwartet das Unternehmen, die positive Entwicklung im kommenden Jahr fortschreiben zu können. Dabei hat das Unternehmen festgelegt, dass jeder Umsatzanstieg in einer Spanne von 15% bis 20% ein zufriedenstellendes Ergebnis darstellen würde. Hinsichtlich des Ergebnisses vor Steuern hat das Unternehmen bei der Zielsetzung berücksichtigt, dass mit Preisanstiegen bei den betrieblichen Ausgaben (insbesondere bei den Aufwendungen für bezogenen Leistungen) zu rechnen ist. Dieser Anstieg ist auf die langfristigen Wirkungen der Corona Pandemie zurückzuführen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die Zahlen des abgelaufenen Geschäftsjahres nicht übertroffen werden können oder es gar zu einem Rückgang kommen kann. Jeder Rückgang im Bereich von bis zu -5 % ist für das Unternehmen ein akzeptables Ergebnis. II. Geschäftsjahr 21/22 (01.04.2021 - 31.03.2022) 1. Generelle Lage Auch im Rückblick auf das zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichts bereits abgeschlossene Geschäftsjahr 21/22 war die generelle Wirtschaftslage in Deutschland noch von der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen auf das tägliche Leben der Bevölkerung und der Wirtschaft geprägt. Unter anderem bedingt durch die Zulassung von unterschiedlichen COVID-19 Impfstoffen, beginnend bereits Ende 2020, konnten Lockdowns sowie Kontaktbeschränkungen verringert werden und somit ein erster Schritt in Richtung Normalität gemacht werden. Im Vergleich zum Vorquartal stieg das BIP in Q2/ 2021 um 1,5% und stellte nach dem leichten Rückgang in Q1/2021 eine erste leichte Erholung der Wirtschaft dar.5 Dieser Trend konnte sich in Q3/2021 fortsetzen, wo ein weiterer BIP Anstieg um 1,8% gegenüber dem Vorquartal verzeichnet werden konnte.6 In Q4/2021 erfolgte erneut ein kleiner Einbruch, der unter anderem den erneut verschäften Corona-Schutzmaßnahmen zuzurechnen war.7 In Q1/2022 konnte dann wieder ein leichter Anstieg des BIP um 0,2% gegenüber des Vorquartals verzeichnet werden.8 In dieser Zeit konnte im Bereich der von uns angebotenen Dienstleistungen stetige Marktnachfrage verzeichnet werden, was mit einem gestiegenen Umsatz in diesem Bereich einherging. Insbesondere die zunehmende Nutzung von Homeoffice Möglichkeiten und die hohe Nachfrage nach Fachpersonal im IT-Dienstleistungsbereich führen zu diesem Ergebnis.9 2. Lage des Unternehmens Das Unternehmen konnte, in dem am 31. März 2022 abgeschlossenen Geschäftsjahr, einen Umsatzanstieg von 25% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Demgegenüber lag ein Rückgang des Ergebnisses vor Steuerabzug in Höhe von 1% gegenüber dem Vorjahr vor. Beide Werte liegen innerhalb der geplanten Bandbreiten. Aufgrund der in Deutschland gestiegenen Inflation stiegen auch die Preise der Dienstleister des Unternehmens, was gleichzeitig zu einem Anstieg der Betriebskosten (insbesondere der Aufwendungen für bezogene Leistungen) führte. Das Unternehmen investierte insbesondere in eine mobile IT-Ausstattung (Laptops) der Mitarbeiter und konnte somit sicherstellten, dass die Arbeitnehmer remote tätig werden konnten. Dies hatte zudem den Vorteil, dass sich die unterschiedlichen Kontaktbeschränkungsvorgaben, die an den jeweiligen Standorten, aufgrund der Tatsache, dass alle drei Standorte sich in verschiedenen Bundesländern befinden, unterschiedlich waren, vermieden werden konnten. Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Geschäftsjahr 21/22 im Durchschnitt 69 Personen, was einen Anstieg in Höhe von 8% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Zu verzeichnen bleibt, dass trotz der schwierigen Ausgangslage hinsichtlich der Kontaktbeschränkungen die Belegschaft weiterhin gewachsen ist und dadurch ein fundamentales Ziel des Unternehmens, weiter zu wachsen, erreicht werden konnte. Im Laufe des Geschäftsjahres 2021/2022 musste das Unternehmen allerdings ebenfalls erhöhte Ausfälle der Arbeitnehmer, die auf Corona und etwaige Folgebeschwerden zurückzuführen waren, berücksichtigen. 3. Leistungsindikatoren a) Umsatz Im Vergleich zum Vorjahr konnte eine Leistungssteigerung im Umsatz von 27 % gegenüber dem vorherigen Geschäftsjahr verzeichnet werden. Dieser Wert liegt über der vom Unternehmen zum Ende des vorangegangenen Geschäftsjahrs gesetzten Erwartungshaltung. Dies begründet das Unternehmen insbesondere mit der gestiegenen Nachfrage am Markt im Bereich der Vermittlung von Freiberuflern auf Projektbasis und den ersten Lockerungen der strengen Corona-Restriktionen.
b) Ergebnis vor Steuern Im Vergleich zum Vorjahr ging das Ergebnis vor Steuern um 1% zurück. Diese Entwicklung ist insbesondere auf die gestiegenen Betriebskosten zurückzuführen, was allerdings vom Unternehmen antizipiert wurde.
c) Mitarbeiterzufriedenheit
Das Unternehmen konnte auch hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit ein positives Ergebnis erzielen. Ein Vergleich zum Vorjahr lässt sich mangels Umfrage nicht ermitteln. Allerdings liegt der Richtwert bei 2,81, was, entsprechend der unternehmensinternen Bewertung und wie in Abschnitt I Nr 3 c dargestellt, noch ein gutes Ergebnis darstellt. Das Unternehmen stellt das positive Ergebnis unter anderem darauf ab, dass das Unternehmen auch zu Coronazeiten einen attraktiven und zuverlässigen Arbeitgeber darstellte. 4. Fazit Trotz der weiterhin schwierigen Gesamtumstände erzielte das Unternehmen ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis und bewies, wie auch im Geschäftsjahr 20/21, dass die Leistungsfähigkeit auf dem IT-Markt auch unter schwierigen Umständen besteht. Die gesetzten Ziele aus dem vorherigen Geschäftsjahr wurden erreicht, beide finanziellen Leistungsindikatoren (Umsatz sowie Ergebnis vor Steuern) liegen jeweils innerhalb der jeweils gesetzten Spanne. Der Erfolg des Unternehmens deutet auch darauf hin, dass das Unternehmen am Markt und insbesondere im Umgang mit bereits existierenden und neuen Kunden als zuverlässiger und qualitativ hochwertiger Partner gilt. Für das kommende Geschäftsjahr (22/23) rechnet das Unternehmen erneut mit einem Umsatzanstieg im Bereich zwischen 5 und 10%. Die Erwartungshaltung ergibt sich insbesondre aus der Erkenntnis, dass die Nachfrage am Markt, insbesondere im Bereich SAP, im Zuge des wachsenden Digitalisierungstrends in Deutschland, auch weiterhin steigt. Das Unternehmen erhofft sich, im Vergleich zum vorherigen Geschäftsjahr, einen Anstieg im Ergebnis vor Steuern. Dabei erachtet das Unternehmen jeglichen Anstieg in einer Spanne zwischen 40 und 60% im Vergleich zum Vorjahr als zufriedenstellendes Ergebnis. Das Unternehmen geht, insbesondere aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage am Standort Deutschland, davon aus, dass die Höhe der Betriebsausgaben im kommenden Geschäftsjahr, mit denen aus dem vorherigen Geschäftsjahr vergleichbar sein werden. Bei gesteigertem Umsatz dürfte dies zu einem positiven Ergebnis beim Gewinn vor Steuern führen. Das Unternehmen hofft die Mitarbeiterzufriedenheit weiter positiv beeinflussen zu können. Insbesondere die Möglichkeit einer flexiblen Arbeitsweise sowohl remote als auch in den Büros vor Ort eröffnen die Möglichkeit auf das bereits positive Ergebnis weiter auszubauen. Das Unternehmen ist bemüht, trotz der bereits guten Mitarbeiterzufriedenheit, das Angebot für Arbeitnehmer weiter auszubauen und intendiert, sofern die äußeren Gegebenheiten dies zulassen, Team Events und Feiern zu ermöglichen, zumal dies wichtige Faktoren für die Verbesserung des Arbeitsklimas und der damit einhergehenden Mitarbeiterzufriedenheit darstellt. III. Geschäftsjahr 22/23 (01.04.2022 - 31.03.2023) 1. Generelle Lage Nach dem leichten Anstieg des BIP im ersten Quartal von 2022, stagnierte das BIP im zweiten Quartal, bevor es zu einer leichten Erhöhung im dritten Quartal kam. Im vierten Quartal folgte ein leichter Rückgang, bevor im Q1/2023 das BIP erneut stagnierte. Diese Schwankungen sind auf diverse Faktoren im Laufe des Jahres 2022 zurückzuführen, wobei das Geschäftsjahr 2022 (01.04.2022 - 31.03.2023) vorwiegend durch den Krieg in der Ukraine sowie die daraus resultierenden Energiepreiserhöhungen und die globale Inflation und Marktunsicherheiten geprägt. Ebenfalls prägend sind, wenn auch nicht in gleichem Ausmaß, weiterhin die Folgewirkungen der Corona-Pandemie. Trotz der neuen erschwerenden Umstände und der vorbezeichneten Schwankungen, betrug das Wirtschaftswachstum für Deutschland in diesem Jahr 2,0%.10 Insbesondere aufgrund der Lockerungen der Corona-Beschränkungen im 1. Halbjahr des Jahres 2022 nahm der Umsatz im Dienstleistungssektor im Jahr 2022 stetig zu und konnte im Jahresvergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 9,2 % verzeichnen.11 Dies stellt einen Rekordumsatz in diesem Sektor dar. 2. Lage des Unternehmens Das Unternehmen konnte, in dem am 31. März 2023 abgeschlossenen Geschäftsjahr, einen Umsatzanstieg von 25% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Die Erwartungshaltung hinsichtlich des Ergebnisses vor Steuern wurde deutlich übertroffen werden. Prognostiziert wurde ein Anstieg um 5-10% im Vergleich zum Vorjahr. Für das Unternehmen selbst führten die geopolitischen Entwicklungen und EU-Sanktionen gegen Russland in Folge des Überfalls auf die Ukraine, dazu, dass etwaige Kunden mit Sitz in Russland nicht mehr beliefert wurden. Geschäftsbeziehungen zu Personen mit dauerhaftem Wohnsitz in Russland, die als Lieferanten bzw. IT-Berater für das Unternehmen tätig wurden, wurden beendet. Dies wirkte sich zwar auf den Umsatz aus, allerdings konnten diese Einbußen durch die gesteigerte Nachfrage am restlichen Europäischen Markt ausgeglichen werden. Auch hinsichtlich der Mitarbeiterzahl, erfolgte im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung auf 80 Arbeitnehmer, was prozentual gesehen einen Anstieg von 16% darstellt. 3. Leistungsindikatoren a) Umsatz Im Vergleich zum Vorjahr konnte eine Leistungssteigerung im Umsatz von 25% verzeichnet werden. Dieser Anstieg liegt im oberen Bereich der Erwartungshaltung des Unternehmens aus dem Vorjahr (5-10 % im Vergleich zum Vorjahr).
b) Gewinn vor Steuerabzug Im Geschäftsjahr 2023 konnte das Unternehmen einen Gewinn vor Steuerabzug in Höhe von 43% im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Die Erwartungshaltung des Unternehmens (40-60% gegenüber dem Vorjahr) wurde somit erreicht.
c) Mitarbeiterzufriedenheit
Das Unternehmen konnte auch hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit ein positives Ergebnis erzielen. So ist ein Anstieg vom Richtwert von 2,81 auf 2,86 ersichtlich. Das ist insbesondere auf eine Umstrukturierung und Neuaufstellung der Teams zurückzuführen und weiterhin die Möglichkeit, flexibler zu arbeiten. Zudem konnten durch die Lockerungen der Corona Kontaktbeschränkungen wieder Feiern und Firmenevents veranstaltet werden, was, wie vom Unternehmen erwartet, zu einem besseren Arbeitsklima geführt hat. 4. Fazit Auch das Geschäftsjahr 2022/2023 stellte ein geopolitisch herausforderndes Jahr dar. Dennoch konnte das Unternehmen ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis liefern. Auf diesem Ergebnis soll weiter aufgebaut werden und somit ein weiteres Wachstum des Unternehmens gewährleistet werden. Trotz der Sanktionen gegen Russland und der damit einhergehenden Umsatzverlusten konnte das Unternehmen ein solides Ergebnis erzielen. Alle Leistungsindikatoren belegen ein insgesamt sehr gutes Wirtschaftsjahr für das Unternehmen, welches ein deutliches Wachstum nachweist. Das Unternehmen erhofft sich, das Leistungsspektrum im kommenden Geschäftsjahr erweitern zu können und intendiert einen weiteren Standort in Berlin zu errichten. Es soll an diesem Standort insbesondere die Marktöffnung im Bereich der Adjacent Technologies erzielt werden. Unter adjecent Technologies werden seitens des Unternehmens Leistungen außerhalb des gewöhnlichen SAP Spektrums definiert. Es handelt sich hierbei insbesondere um Software oder andere IT-Komponenten, die bereits existierende Produkte modifizierten bzw. verbessern. Des Weiteren sollen die Gehälter der Arbeitnehmer angepasst werden, um die gestiegenen Lebenshaltungskosten der Arbeitnehmer abzufedern und am Markt konkurrenzfähig zu bleiben. Für das kommende Geschäftsjahr (23/24) rechnet das Unternehmen mit einem leichten Zugewinn des Umsatzes im Vergleich zum Vorjahr, der im Bereich zwischen 8 und 15% liegen sollte. Zurückzuführen ist diese Erwartung, auf die Nachfrage am Markt und die Intention die Belegschaft zu erweitern, was zu einem Umsatzanstieg führen sollte. Zudem prognostiziert das Unternehmen einen geringen Zuwachs des Ergebnisses vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Dies resultiert aus der Unternehmensstrategie, dass zunächst in das Unternehmen sowie die Mitarbeiter investiert werden soll, was sich kurzfristig auf das Ergebnisses vor Steuern auswirken dürfte. Langfristig erhofft sich das Unternehmen durch die Investition weiteres Wachstum. Sollte sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr innerhalb eines Bereichs von 5 bis 10% bewegen, stellt dies ein positives Ergebnis dar. Das Unternehmen hat es sich zum Ziel gesetzt, die gestiegene Mitarbeiterzufriedenheit weiter auszubauen durch Gehaltsanpassung sowie zusätzliche Mitarbeiter Benefits. IV. Geschäftsjahr 23/24 (01.04.2023 - 31.03.2024) 1. Generelle Lage Anschließend an das turbulente Jahr 2022 zeigten sich auch im Jahr 2023 wirtschaftliche Schwierigkeiten im Standort Deutschland. Die Stagnation des BIP im ersten Quartal des Jahres 2023 setzte sich im zweiten Quartal fort, bevor es in den Quartalen 3 sowie 4 zu einem Rückgang kam. Insgesamt ist von einem Rückgang von 0,3% im Kalenderjahresvergleich zum Vorjahr auszugehen.12 Die Zahlen des Quartals 1 aus 2024 liegen zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Lageberichts noch nicht vor. Betrachtet man jedoch den Dienstleistungssektor über das gesamte Jahr 2023, zeigt sich im Vergleich zum Vorjahr ein anderes Bild, als das BIP suggerieren möchte. So nahm der Dienstleistungssektor im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 2,0 % zu und verzeichnet insgesamt Rekordumsätze.13 2. Lage des Unternehmens Die vorläufigen Zahlen weisen darauf hin, dass hinsichtlich des Leistungsindikators Umsatz ein Anstieg in Höhe von 10% gegenüber dem Vorjahr vorliegen wird. Bezüglich des Ergebnisses vor Steuern rechnet das Unternehmen, basierend auf den vorläufigen Zahlen, mit einem Anstieg in Höhe von bis 7,2% gegenüber dem Vorjahr. Innerhalb des Unternehmens selbst kam es im Laufe des Geschäftsjahres zu einer Umstrukturierung, wobei einer der vier Geschäftsführer, Phillip Fischer-Gissot, nach einer Betriebszugehörigkeit von über elf Jahren, davon über zwei Jahre als Geschäftsführer, aus dem Unternehmen ausschied. Durch interne Umstrukturierung konnte das Unternehmen das Ausscheiden des ehemaligen Geschäftsführers weitestgehend kompensieren. Bis zum Juli 2023 erfolgte die Rechnungsfinanzierung über die Leumi ABL. Seit August 2023 erfolgt die Rechnungsfinanzierung über die HSBC, die die Leumi ABL vollumfänglich ersetzt. Grund hierfür ist, dass das Unternehmen, nach Vergleich der beiden Anbieter, festgestellt hat, dass die Anforderungen des Unternehmens von HSBC besser abgedeckt werden können vom bisherigen Anbieter. Das Unternehmen hat zudem den Standort Berlin eröffnet, an dem zunächst 8 Mitarbeiter beschäftigt waren. Die Zielsetzung für diesen Standort war insbesondere, die Erweiterung des Leistungsspektrums über SAP hinaus. Gegen Ende des Geschäftsjahres trennte sich das Unternehmen von mehreren Mitarbeitern an diesem Standort, unter anderem vom Standortleiter, sodass das Unternehmen die Entscheidung traf, den Standort noch im Laufe des Geschäftsjahres vorläufig wieder zu schließen. Die noch verbliebenen Mitarbeiter am Standort sind weitestgehend remote über den Standort München für das Unternehmen tätig. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter für das Geschäftsjahr 23/24 stieg von 80 auf 87, was gleichlautend einen Anstieg von 9% im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Des Weiteren wurden zum Beginn des Geschäftsjahres, wie bereits zum Ende des letzten Geschäftsjahres geplant, die Gehälter der Arbeitnehmer erhöht. 3. Leistungsindikatoren a) Umsatz Im Vergleich zum Vorjahr rechnet das Unternehmen, basierend auf den vorläufigen Zahlen mit einem Zugewinn im Umsatz von 10 % im Vergleich zum Vorjahr. Dies liegt voraussichtlich innerhalb des im Vorjahr prognostizierten Bereichs (5 bis 10%). b) Ergebnis vor Steuern Im Geschäftsjahr 2023 geht das Unternehmen von einem leichten Zuwachs hinsichtlich des Ergebnisses vor Steuern in Höhe von 7,1 % im Vergleich zum Vorjahr aus. Das Unternehmen wird voraussichtlich einen leichten Zugewinn, der die Erwartungen übertrifft, verzeichnen. Dies ist insbesondere erfreulich, zumal die Personal- und Sachkostenentwicklung gestiegen ist. Das ist auf die Gehaltserhöhungen der Arbeitnehmer, die Eröffnung sowie Schließung des Standorts in Berlin mit den damit einhergehenden Kosten sowie eine Abfindungszahlung, die an den ehemaligen Geschäftsführer, Philipp Fischer-Gissot geleistet wurde, zurückzuführen ist. c) Mitarbeiterzufriedenheit
Die aktuelle Befragung bzw. Evaluierung der Mitarbeiterzufriedenheit steht noch aus. Das Unternehmen hofft allerdings weiterhin darauf, dass die Anpassungen von Gehaltsstrukturen innerhalb der Belegschaft sowie die Einführungen von weiteren Benefits für Mitarbeiter auf den positiven Ergebnissen der Vorjahre aufgebaut und verbessert werden können. Es wurden neue Angebote für die Mitarbeiter erstellt, die vor allem einen steuerrechtlichen Vorteil bieten (Entgeltumwandlung). Darüber hinaus gab es Anfang dieses Jahres die PGB (Psychische Gefährdungsbeurteilung), die einen sehr guten Nachweis darüber bietet, dass das Unternehmen absolut im grünen Bereich ist. 4. Fazit Das Geschäftsjahr 2023/2024 ist, wie auch die Vorjahre, deutlich durch die wirtschaftlichen sowie geopolitischen Gegebenheiten am Standort Deutschland geprägt. Diese machen sich am BIP auch bemerkbar. Zwar sind die Voraussetzungen im Dienstleitungssektor, insbesondere im IT-Bereich, weiterhin erfolgsversprechen. Dennoch führte die politische und wirtschaftliche Unsicherheit am Markt, wie vom Unternehmen erwartet, zu einer schwierigen Ausgangslage. Dieser liegt noch innerhalb des vom Unternehmen im Vorjahr festgelegten Bereichs, sodass trotz des Rückgangs noch von einer guten Leistung des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr gesprochen werden kann. Die genauen Zahlen für das jüngst vergangene Geschäftsjahr liegen zum Zeitpunkt der Fertigstellung dieses Berichts noch nicht final vor, sodass die vorstehenden Angaben ausschließlich auf ersten Einschätzungen des Unternehmens basieren. Der prognostizierte Anstieg im Ergebnis vor Steuern von 7,1% im Vergleich zum Vorjahr deckt sich mit den Erwartungen des Unternehmens und stellt ein erfreuliches Ergebnis dar, zumal unvorhersehbare Ereignisse zu erhöhten Ausgaben des Unternehmens führten. So hat das Unternehmen im vergangenen Geschäftsjahr nicht damit gerechnet, dass ein Geschäftsführer das Unternehmen verlassen würde. Ebenfalls war für das Unternehmen nicht vorhersehbar, dass der Standort Berlin weniger Erfolg haben würde, als erhofft. Basierend auf diesen ersten Hochrechnungen geht das Unternehmen, insbesondere auch unter Berücksichtigung der unsicheren Marktlage, von einem Umsatzanstieg von 10 % aus, was sich mit der Erwartungshaltung aus dem Vorjahr deckt und daher ein erfreuliches Ergebnis darstellt. Auch hinsichtlich der Mitarbeiterzufriedenheit geht das Unternehmen weiterhin von einem Anstieg im Vergleich zu den Vorjahren aus. Das Unternehmen begründet dies insbesondere damit, dass der Großteil der Mitarbeiter im Rahmen ihrer Vergütung von dem firmeninternen Provisionsmodell und dem damit verknüpften Erfolg des Unternehmens profitieren können. Erfahrungsgemäß sinkt zwar die Zufriedenheit der Belegschaft, wenn die Erfolge bzw. Umsätze des Unternehmens zurückgehen. Es ist jedoch davon auszugehen, dass nach den internen Restrukturierungen im vergangenen Geschäftsjahr, die zu Verunsicherungen der Belegschaft geführt haben, der Zufriedenheitsbarometer deutlich steigt und auch die Bereitschaft, das Unternehmen auch im eigenen Interesse voranzubringen. Angesichts der weiterhin prekären geopolitischen und ökonomischen Lage bleibt die Entwicklung am Markt hinsichtlich der Nachfrage nach IT-Dienstleistungen natürlich abzuwarten. Insbesondere auch aus diesem Grund hofft das Unternehmen durch die Ausweitung des Leistungsspektrums neben SAP-Beratungsleistungen auch den Markt mit zusätzlichen IT-Technologien (adjacent Technologies) beliefern zu können, noch konkurrenz- und leistungsfähiger zu werden. C. Chancen und Risiken Die Red Commerce GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Vermittlung von spezialisierten Fachkräften (Beratern) mit Fachkenntnissen im Bereich der SAP-Technologie an seine Kunden konzentriert. Das Unternehmen konzentriert sich auf den SAP-Talentmarkt in Deutschland und ist Teil eines globalen Unternehmens unter der Leitung von Red Global Limited (die Gruppe). Ein führendes globales Beratungsunternehmen schätzte kürzlich, dass der SAP-Talentmarkt allein in Europa und den USA im Jahr 2021 ein Volumen von 2,2 Mrd. Euro haben und von 2021 bis 2028 jährlich um 11 % wachsen wird.14 Dies stellt eine große Chance für das Unternehmen und die Gruppe dar. Der SAP-Talentmarkt ist mit rund 3.800 Personalvermittlungsagenturen, die in irgendeiner Form an diesem Markt tätig sind, stark fragmentiert. Das Unternehmen und die Gruppe heben sich von ihren Mitbewerbern ab, da sie SAP-Fachwissen in großem Umfang anbieten können und über eine sehr wertvolle Marke in diesem Sektor verfügen, auch in Deutschland. Bei einer Umfrage unter ausgewählten Kunden erhielt die Gruppe kürzlich einen Net Promoter Score von +44 und liegt damit über dem historischen Branchen-Benchmark von +14.15 Diese Bewertung wird vom Unternehmen nicht als Leistungsindikator bewertet, dient aber als Beleg für eine mehr als zufriedenstellende Leistung des Unternehmens, die auch von Kunden geschätzt wird. Es ist jedoch zu beachten, dass die Ergebnisse des Unternehmens durch Veränderungen der wirtschaftlichen und geopolitischen Rahmenbedingungen erheblich beeinträchtigt werden kann. Veränderungen des Vertrauens der Unternehmen in die deutsche oder globale Wirtschaft könnten sich erheblich auf die Einstellungsentscheidungen der Kunden und das Vertrauen der Bewerber auswirken, was wiederum deren Neigung zu einem Arbeitsplatzwechsel beeinflusst. Ein weiteres Risiko für das Unternehmen besteht in einer signifikanten Veränderung der Nachfrage nach SAP als Softwarelösung. Sollte dies der Fall sein, würde dies ebenfalls einen Rückgang der Leistungserbringung des Unternehmens bedeuten. Für das Unternehmen ist die Fähigkeit Arbeitnehmer einzustellen, diese entsprechend zu schulen und Entwicklungsmöglichkeiten anzubieten und anschließend im Unternehmen zu halten von essenzieller Bedeutung. Hierdurch kann gewährleistet werden, dass das Unternehmen weiterhin profitabel wächst. Problematisch wird es zunehmend am Arbeitsmarkt passende leistungsorientierte Arbeitnehmer zu finden, was unter anderem im Laufe eines Geschäftsjahres zu einer Fluktuation der Arbeitnehmeranzahl führen kann. D. Fazit und Prognose Mit Erholung der Wirtschaft und der langsamen Rückkehr zur Normalität nach der Covid Pandemie ist die Hoffnung groß, dass der Erfolg sich in den Folgejahren fortsetzen und sich das Unternehmen weiter am Markt etablieren wird. Nicht zu beeinflussen sind nach wie vor die äußeren Umstände, wie der Krieg in der Ukraine, steigende Inflation sowie politische Entscheidungen, die eine mittelbare Auswirkung auf das Unternehmen haben kann. Um den starken Bedarf der Digitalisierung besser abzudecken, plant das Unternehmen weiterhin sich verstärkt um die Diversifizierung der angebotenen Leistungen zu bemühen. Es soll neben der Vermittlung von SAP versierten Beratern auch die Vermittlung von Fachkräften in anderen IT basierten Bereichen erfolgen. Dabei legt das Unternehmen auch weiterhin Wert darauf, dass die Diversifizierung im Bereich der Adjacent Technologien erfolgt. Erste Weichen hierfür wurden in der Eröffnung des neuen Standorts in Berlin gelegt. Trotz der vorübergehenden Schließung des Standorts, bleibt dies ein wichtiges Ziel des Unternehmens. Hinsichtlich des Umsatzes geht das Unternehmen, insbesondere im Hinblick auf die schwierige Marktsituation davon aus, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr nur leicht ansteigen wird. Dies wird insbesondere darauf zurückgeführt, dass geopolitische Ereignisse sowie die Unsicherheit am Wirtschaftsstandort Deutschland zu einer Verunsicherung am Markt führen. Ebenfalls hat das Unternehmen bereits zu diesem Zeitpunkt im Geschäftsjahr direkte Erfahrungen mit Insolvenzanmeldungen ihrer Kunden gemacht. Dies deckt sich mit der gestiegenen Insolvenzrate im Vergleich zum Vorjahr, die um ca. 26 % gestiegen ist.16 Auch das Ergebnis nach Steuern dürfte ebenfalls nur einen leichten Zugewinn erleben. Dies führt das Unternehmen ebenfalls darauf zurück, dass die laufenden Betriebsausgaben weiterhin steigen sollten. Dennoch blickt das Unternehmen positiv auf das Geschäftsjahr und die Zukunft. Innerhalb der letzten Jahre hat sich ein deutliches Wachstum gezeigt, was das Unternehmen weiterhin als Ziel verfolgt. Insbesondere im Hinblick auf die fortschreitende Digitalisierung in Deutschland sowie weltweit ist davon auszugehen, dass IT-Dienstleistungen weiterhin benötigt werden und für den technischen Fortschritt unerlässlich sind, sodass davon ausgegangen wird, dass ein weiteres Wachstum des Unternehmens mit der am Markt herrschenden Nachfrage einhergeht.
20.06.2024 Ross Eades, CEO Michael Joyce, CFO Florian Petersen, COO 1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 081 vom 24.02.2021. 2 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 211 vom 30.04.2021. 3 Ifo Schnelldienst, 2021, 74, Nr. 01, 66 - 72. 4 Ifo Schnelldienst, 2021, 74, Nr. 01, 66 - 72. 5 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 365 vom 30.07.2021. 6 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 501 vom 29.10.2021. 7 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 039 vom 28.01.2022. 8 Statistische Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 184 vom 29.04.2022. 9 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 087 vom 04.03.2022. 10 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 020 vom 13.01.2023. 11 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 085 vom 07.03.2023. 12 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2024. 13 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 085 vom 06.03.2024. 14 Roland Berger, Mars report, S. 54 ff., 2022. 15 Roland Berger, Mars report, S. 127, 2022. 16 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 230 vom 14.06.2024. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. April 2020 bis zum 31. März 2021Firma RED COMMERCE GmbH, KölnI. Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss zum 31. März 2021 der Firma RED COMMERCE GmbH, Köln, eingetragen unter HRB 55607 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln, ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256 HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Gesellschaft erfüllt zum zweiten Mal in Folge die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. April bis 31. März (abweichendes Wirtschaftsjahr). Die Gesellschaft ist an drei Standorten in Deutschland (Köln, Frankfurt und München) in angemieteten Räumen tätig. Gegenstand des Unternehmens ist die internationale Personalvermittlung. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen auf abschreibungsfähige Vermögensgegenstände. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 Euro wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG sowie mit Anschaffungskosten bis 1000 Euro gemäß § 6 Abs. 2a EStG abgeschrieben. 2. Umlaufvermögen Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgt mit dem Nennwert beziehungsweise zu mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Erkennbare Risiken werden durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt. Das Vorratsvermögen zum 31. März 2020 ist unzutreffend ausgewiesen. Die Fehlerkorrektur erfolgt in laufender Rechnung (Gj 2020/2021). Der korrigierte Betrag beläuft sich auf 262 TEUR und betrifft teilfertige Beratungsleistungen. In der Eröffnungsbilanz hat das Unternehmen aufgrund der Beraterleistungen den Aufwand des Unternehmens als Anschaffungskosten angegeben. Es handelt sich hierbei um teilfertige Leistungen, die seitens der Berater im Geschäftsjahr 2019/2020 erbracht wurden. Die Ansprüche gegenüber den Kunden des Unternehmens wurden jedoch erst im darauffolgenden Geschäftsjahr, also 2020/2021, geltend gemacht. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder dem niedrigeren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet. Alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit 6.305 TEUR (VJ: 0 TEUR) gegen die Red Commerce Ltd. in London, Großbritannien, sowie in Höhe von 35 TEUR (VJ: 0 TEUR) gegen die Red Commerce Inc. in New York, USA. Alle Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen 141 TEUR (VJ: 173 TEUR) und bestehen im Wesentlichen aus Mietkautionen. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bestehen nicht. Forderungen in ausländischer Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Die Bankguthaben werden mit dem Nennwert am Stichtag ausgewiesen. Die flüssigen Mittel beinhalten ausschließlich Bankguthaben in inländischer Währung. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten resultieren im Wesentlichen aus Ausgaben und Aufwendungen, die die Folgejahre betreffen. 4. Eigenkapital Das Eigenkapital der Gesellschaft ist zum Nennwert bilanziert und setzt sich wie folgt zusammen:
Die Red Commerce Ltd., London, Großbritannien, hält 100% der Anteile an der RED COMMERCE GmbH. Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll eingezahlt. 5. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Alle Rückstellungen sind in Höhe desjenigen Betrages ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sein wird. In den Personalrückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Mitarbeiterboni und nicht genommene Urlaube enthalten. 6. Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit von
Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung werden am Stichtag zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. Innerhalb der sonstigen Verbindlichkeiten listet das Unternehmen ebenfalls Verbindlichkeiten, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung seitens der LEUMI ABL stehen. Es handelt sich hierbei um ein "recourse Factoring". Das Unternehmen erhält von der LEUMI ABL einen Liquiditätsvorschuss auf offene Rechnungen Ihrer Kunden, um externe Berater zu bezahlen. Als Gegenleistung erhält die LEUMI ABL von dem Unternehmen eine entsprechende Vergütung. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen der Gesellschaft lauten wie folgt:
8. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse, gegliedert nach Inland und Ausland stellen sich wie folgt dar:
Bei den Umsatzerlösen sind zwecks besserer Vergleichbarkeit die Erlöse gegenüber Großbritannien sowohl in 2020 (7.404) als auch 2021 (26.598) vollständig den Erlösen Nicht-EU zugeordnet (Brexit). 9. Materialaufwand Bei dem Materialaufwand (Aufwendungen für bezogene Leistungen) handelt es sich um Aufwendungen für die vermittelten Fachkräfte. 10. Zinsaufwand Der Zinsaufwand des Vorjahres (EUR 189.436,32) war in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umzugliedern, da es sich nicht um Zinsaufwand handelte. Er bestand auch nicht im Verhältnis zu verbundenen Unternehmen. IV. Sonstige Angaben Es sind durchschnittlich 67 Mitarbeiter beschäftigt. Demgegenüber lag dieser Durchschnitt im vorherigen Geschäftsjahr (2019/2020) bei 58 Arbeitnehmern. Die Firma RED COMMERCE GmbH ist eine 100%ige Tochter der Red Commerce Ltd; London; Großbritannien. Für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen stellt die Red Commerce Ltd., London, Großbritannien den befreienden Konzernabschluss auf, der im Companies House für England und Wales in Cardiff, Großbritannien registriert ist. Der Konzernabschluss wird nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) aufgestellt. Angaben zu den jeweils einzelvertretungsberechtigten Geschäftsführern: Herr Ross David Eades, Geschäftsführer, Buckinghamshire, Vereinigtes Königreich, CEO Herr Michael Joyce, Geschäftsführer, London, Vereinigtes Königreich, CFO, ab dem 03.01.2020 Die beiden Geschäftsführer erhalten keine Vergütung von der RED COMMERCE GmbH. Herr Philipp Fischer-Gissot, Geschäftsführer, Wörthsee, Deutschland, COO, ab 14. Mai 2021 bis 30. Juni 2023 Herr Florian Petersen, Geschäftsführer, Hadamar, Deutschland, COO, ab 14. Mai 2021
Köln, den 15. Juni 2024 RED COMMERCE GmbH Die Geschäftsführer Ross Eades, CEO Michael Joyce, CFO Florian Petersen, COO sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.06.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Red Commerce GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Red Commerce GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Red Commerce GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.03.2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 27.06.2024 Grant
Thornton AG
Stefan Sinne, Wirtschaftsprüfer Marianne Reck, Wirtschaftsprüfer |
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