Albert Hoffmann GmbH
Bergrather Straße 66, 52249 Eschweiler, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Erhard Hoof seit 10.1.2020 | Prokura |
Stefan Hensellek seit 7.9.2017 | Prokura |
Manfred Dr. Hoffmann seit 10.10.2016 | Prokura |
Martin Hoffmann seit 21.10.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Albert Hoffmann GmbHEschweilerJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. 2. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um nutzungsbedingte planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Das Sachanlagevermögen wird linear zwischen 2,5 - 25 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 250,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll, solche mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von € 250,00 bis € 1.000,00 mit 20 %, abgeschrieben. Die in den Vorräten enthaltenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten einschließlich angemessener Gemeinkosten ausgewiesen. Soweit erforderlich, wurde dem strengen Niederstwertprinzip durch Bildung angemessener Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 4. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Hinsichtlich der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den Anlagespiegel, welcher auf Seite 6 dieser Anlage beigefügt ist. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Es bestehen verpfändete Bankguthaben von insgesamt T€ 2.000, die ausschließlich der Erfüllung von Pensionsverpflichtungen dienen. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert. Diese wurden nach § 246 (2) S. 2 HGB i. H. v. T€ 1.689 mit Pensionsrückstellungen verrechnet. Der übersteigende Betrag wurde aktiviert. Die im Zinsaufwand verrechneten Erträge aus dem Planvermögen betragen T€ 41. Rückstellungen Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen zu dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt im Geschäftsjahr 2023 € 68.775,00. Es besteht insoweit eine Ausschüttungssperre. Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf T€ 4.636 (Vj. T€ 865) und betreffen im Wesentlichen das Berichtsjahr sowie das davorliegende Geschäftsjahr. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Personalrückstellungen in Höhe von T€ 426 (Vj. T€ 447), Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen in Höhe von T€ 146 (Vj. T€ 204) sowie Rückstellungen für Gewährleistung in Höhe von T€ 269 (Vj. T€ 252) enthalten. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 92 (Vj. T€ 102), Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von T€ 1 (Vj. T€ 4), Rückzahlungsverpflichtungen aus Überzahlungen T€ 1.119 (Vj. T€ 1.119) sowie Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt in Höhe von T€ 550 (Vj. T€ 556) enthalten. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) gegliedert. Sonstige betriebliche und betriebsfremde Erträge Dieser Posten enthält Erträge aus der Währungsumrechnung i. H. v. T€ 0 (Vj. T€ 0). Im Berichtsjahr wurde ebenfalls Zuschüsse aus dem Energiekostendämpfungsprogramm i. H. v. T€ 22 berücksichtigt (Vj. T€ 237) sowie Mittel aus der Aufbauhilfe für Unternehmen das Hochwasser Juli 2021 betreffend i. H. v. T€ 2.314 (Vj. T€ 0), welche außerordentlich sind. Des Weiteren sind Versicherungserstattungen in Höhe von 106 T€ (Vj. T€ 274) enthalten. Darüber hinaus sind periodenfremde Erträge in Höhe von 258 T€ enthalten. Diese entfallen auf Forderungen aus einem Rechtsstreit (T€ 177) sowie einer Forschungszulage (T€ 81). Personalaufwand In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von T€ -125 (Vj. T€ - 6) enthalten. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Diese enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 32. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von T€ 113 (Vj. 165 T€) enthalten. 6. Sonstige Angaben Arbeitnehmer/-innen im Jahresdurchschnitt
Geschäftsführer Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr ausgeübt von:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen:
ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Eschweiler, den 24. Juni 2024 Albert Hoffmann GmbH gez. Martin Hoffmann, Geschäftsführer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 erfolgte am 15. November 2024.
gez. Dr.-Ing. Manfred Hoffmann Martin Hoffmann Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Das 1917 gegründete Unternehmen zählt heute zu den vielseitigsten Stahlgießereien Deutschlands und stellt regelmäßig über 80 verschiedene Stahlgussqualitäten her. Als mittelständisches Familienunternehmen passt sich die Albert Hoffmann GmbH den Wünschen ihrer vielen Kunden im In- und Ausland flexibel an. Mit dem gießereitechnischen Know-how, der zweckmäßigen maschinellen Ausrüstung und der Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter begleitet die Albert Hoffmann GmbH die Produktentwicklung ihrer Kunden von der Idee bis zur Produktionsreife. Die Albert Hoffmann GmbH liefert u. a. seit mehr als drei Jahrzehnten europaweit für Saugbagger unterschiedliche Pumpentypen aller namhaften Pumpenhersteller die passenden Verschleißteile mit verbesserten Werkstoffeigenschaften aus selbst entwickelten Stahlgusswerkstoffen für hohe reibende Beanspruchungen. Das Programm umfasst Pumpengehäuse, Pumpenlaufräder, Verschleißscheiben, Einlauf- bzw. Saugmundbuchsen und Laufradkappen. Hierbei vertrauen die Kunden neben den VC-Werkstoffen auch auf die konstante Maßhaltigkeit und die gezielte Lagerhaltung. Die seit vielen Jahren praktizierte Zusammenarbeit mit erfahrenen Fachleuten umfasst die Beratung der Kunden und zusätzlich angebotenem Service. Seit mehr als 40 Jahren stellt die Albert Hoffmann GmbH zudem Verschleißteile für fast alle Typen von Metall-Shredderanlagen her. Zum Lieferprogramm gehören alle Stahlgussprodukte, die Bestandteil einer Metall-Shredderanlage sind. Dabei wird auf höchste Qualität, gekennzeichnet durch hohe Verschleißfestigkeit und hohe Bruchsicherheit, besonderer Wert gelegt. Neben der Qualität der Werkstoffe steht bei der Albert Hoffmann GmbH auch die Formgebung der Verschleißteile im Vordergrund, die ebenfalls ausschlaggebend für das Verschleißverhalten der Gussteile ist. Zahlreiche konstruktive Änderungen, z. T. patentiert, wurden durchgeführt und sind erfolgreich in der Praxis im Einsatz. Durch individuelle Formgestaltung der Verschleißteile und durch bedarfsorientierte Auswahl der Werkstoffe erreichen unsere Kunden optimale Shredderleistungen und maximale Standzeiten. Unsere Kunden können sich auf gleichbleibende Qualität und Liefertreue verlassen. Unsere langjährige Erfahrung auf dem Shreddersektor und die Kenntnis aller in Betrieb befindlichen Shreddertypen der verschiedenen Hersteller haben dazu geführt, dass wir in den letzten 30 Jahren verstärkt auch komplette Shredderanlagen fertigen. Um den Wünschen unserer Kunden nach unterschiedlichen Einsatzmaterialien nachzukommen, sind wir ständig mit der Weiterentwicklung der Anlagen befasst. II. Geschäfts- und Rahmenbedingungen im Berichtsjahr Die Albert Hoffmann GmbH hatte sich für das Jahr 2023 auf eine sich erholende Konjunktur und steigende Auftragseingänge eingestellt und die Planzahlen entsprechend angepasst. Das Betriebsergebnis hat sich von T€ 4.554 in 2022 um T€ 7.219 auf T€ 11.773 deutlich verbessert. Hiervon beliefen sich T€ 2.314 auf Wiederaufbauhilfen des Landes NRW und sind innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge verbucht. Im Vergleich zu den Auftragseingängen aus 2022 bewegten wir uns - auf die Tonnage bezogen - im Jahre 2023 ca. 39% unter dem Niveau von 2022. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach den Steigerungen im Jahr 2022 hat sich das Bruttoinlandsprodukt etwas abgeschwächt und ist preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken. Auch die Entwicklung des Arbeitsmarkts hat sich leicht negativ entwickelt. Die Arbeitslosenquote lag im Dezember 2023 auf einem niedrigeren Niveau von 5,7 % (Vj. 5,4%). Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 stieg das Betriebsergebnis um rund 159 %. Der Auftragseingang einschließlich Handelsware und Anlagenprojekte des Jahres 2023 in Euro liegt mit 29 Millionen gegenüber 39 Millionen im Jahr 2022 deutlich unter Vorjahresniveau. Tonnagemäßig lag der Auftragseingang im abgelaufenen Jahr mit ca. 39 % deutlich unter Vorjahresniveau jedoch innerhalb unserer Erwartungen. Der Exportanteil am Gesamtumsatz betrug im abgelaufenen Berichtsjahr 52 % des Gesamtumsatzes. Wie bereits in den Vorjahren konnten wir Teilaggregate für Shredder ins In- und Ausland liefern. Ebenso haben wir auch Komplettanlagen, teilweise als Generalunternehmer, geliefert. Diese Aufträge sowie die Aufträge der kommenden Jahre bilden die Basis für Gusslieferungen als Ersatzteilbedarf in der Folgezeit. Gewinn- und Verlustrechnung In der Gewinn- und Verlustrechnung wird für den Berichtszeitraum ein Jahresergebnis von 8.147 T€ ausgewiesen. Im Vorjahr lag der Vergleichswert bei 3.501 T€. Das Jahresergebnis hat sich damit um 4.646 T€ verbessert. Der Geschäftsverlauf war unter den gegebenen Bedingungen äußerst zufriedenstellend. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt im branchenüblichen Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen. III. Lage des Unternehmens Vermögenslage und Finanzlage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft stellt sich gegenüber dem Vorjahr entsprechend dem Geschäftsverlauf und der Auftragslage verbessert dar. Das Anlagevermögen hat sich durch die jährliche Abschreibung um T€ 916 reduziert. Ebenso haben sich die Vorräte um T€ 1.058 reduziert. Hingegen haben sich die liquiden Mittel um T€ 11.275 erhöht und im Wesentlichen zur Bilanzverlängerung beigetragen. Das Eigenkapital hat sich i. H. d. Jahresergebnisses von T€ 8.146 erhöht. Weiterhin haben die Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten von T€ 2.550 auf T€ 1.950 abgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich mehr als halbiert und liegen nun bei T€ 602. Die Finanzierung von größeren Aufträgen erfolgt zum Teil durch die Vereinnahmung von Anzahlungen. Das langfristig gebundene Vermögen wird durch langfristig gebundenes Kapital mehr als gedeckt. Die Finanzlage der Firma Albert Hoffmann GmbH ist als gesichert zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb des Zahlungsziels zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 62,3 % (VJ: 56,1 %) und liegt somit deutlich über dem Branchendurchschnitt. Das Fremdkapital gliedert sich in lang- und kurzfristige Bestandteile. Als langfristiger Bestandteil ist die Pensionsrückstellung zu benennen. Die Pensionsrückstellungen betragen 14,1 % (VJ: 18,9 %) der Bilanzsumme und enthalten Anwartschaften und laufende Ansprüche auf Pensionszahlungen. Auf die sonstigen Rückstellungen entfällt ein Anteil von 2,5 % (VJ: 2,8 %) der Bilanzsumme. Die weitere kurzfristige Finanzierung erfolgt im Wesentlichen durch erhaltene Anzahlungen sowie Lieferantenverbindlichkeiten. Unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Stichtag geringe 1,3 % (VJ: 4,6 %) der Bilanzsumme und werden immer innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Im abgelaufenen Jahr hat die Albert Hoffmann GmbH Investitionen in Höhe von 344 T€ durchgeführt. Diese betreffen im Wesentlichen technische Anlagen und Maschinen sowie geleistete Anzahlungen. Langfristige Anlagen sind fristenkongruent finanziert. Die kurzfristigen Forderungen übersteigen deutlich die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Ertragslage Vorab: Die Betriebsleistung setzt sich aus den Umsatzerlösen sowie der Bestandsveränderung zusammen. Durch die Fokussierung auf Qualitätsprodukte ist es i. d. R. gelungen, unsere Preise am Markt zu erzielen und unsere Ertragslage damit signifikant zu verbessern; dennoch bildet das Jahr 2023 hier eine Ausnahme. Im Bereich des Shredderverschleißgusses sowie im Bereich des Maschinenbaugusses hält der Preisdruck weiter an. Jedoch sind im Jahr 2023 verstärkt andere Lieferantenauswahlkriterien in den Vordergrund gerückt. Dieser Effekt ist jedoch beschränkt und hat bereits Ende 2023 wieder stark nachgelassen. Neben den Standardprodukten im Bereich Shredder fertigen wir spezielle individuelle Kundenaufträge. Dies gilt für den Stahlguss ebenso wie für den Anlagenbau. Die Struktur unserer Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend stabil. Die Ertragslage des Berichtsjahres ist ebenso durch außerordentliche Erträge, wie z. B. die Wiederaufbauhilfe des Landes NRW i. H. v. T€ 2.314, gekennzeichnet. Die Personalaufwandsquote im Jahr 2023 beträgt 31,9 % der Betriebsleistung gegenüber 32,4 % in 2022. Die Zahl der Mitarbeitenden zum 31.12.2023 betrug 192 Beschäftigte. Ein Jahr zuvor waren es 201 Beschäftigte. 7 % unserer Mitarbeitenden sind mindestens 50 % schwerbehindert oder schwerbehinderten Menschen gleichgestellt. Wir liegen damit über der gesetzlich geforderten Schwerbehindertenquote. Zum 31.12.2023 waren 7 Auszubildende bei uns beschäftigt. Die Löhne & Gehälter des Jahres 2023 belaufen sich auf 10.024 T€. Die Sozialabgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge betragen 1.890 T€ für das Jahr 2023. Die Pensionsaufwendungen belaufen sich auf -125 T€. Stand 31.12.2023 bezogen 223 frühere Mitarbeitende oder deren Witwen/-r eine Werksrente. Das Betriebsergebnis (nach sonstigen Steuern) in Höhe von 11.770 T€ (Vj: 4.551 T€) liegt deutlich oberhalb unserer Erwartungen. Das Finanzergebnis hat sich zum Vorjahr (-181 T€) um 428 T€ auf 246 T€ verbessert. Hierbei handelt sich neben der Abzinsung von Pension- und Altersteilzeitrückstellungen um Zinserträge aus Fest- und Tagesgeldanlagen. IV. Risikobericht Die Geschäftsaktivitäten der Albert Hoffmann GmbH haben sich im Geschäftsjahr 2023 weiter erholt. Die gesunkenen Auftragseingänge stehen weiterhin neben durch den Ukrainekrieg verursachte Ungewissheiten sowie gestiegenen Vormaterial- und Energiekosten. Dies alles wird sich 2024 voraussichtlich in einem ausgeglichenen Ergebnis niederschlagen. Das Marktumfeld und die nicht absehbare weitere Entwicklung bezüglich der Beschaffungskosten und dessen Einflüsse auf die Wirtschaft stellen uns weiter vor Herausforderungen, denen wir uns stellen werden. Die Risiken waren und sind begrenzt sowie überschaubar. Der Bestand des Unternehmens ist auch künftig gesichert. Allgemeiner Risikobericht Weiterhin spiegelt sich die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine in der Abschwächung der Konjunkturprognosen wider. Das IfW Kiel erwartet anhand seiner aktuellen Prognose bzgl. der Entwicklung der Wirtschaftsleistung magere 0,9 %. Erst 2025 wird ggfs. wieder mit einer höheren Steigerung der Wirtschaftsleistung von 1,2 % zu rechnen sein. Die Situation am Arbeitsmarkt verschlechtert sich weiter mit einer Arbeitslosenquote von 6,1 % Stand Februar 2024. Spezieller Risikobericht Durch unsere hohe Qualität und Flexibilität ist es uns bisher gelungen und wird es uns auch in der Zukunft gelingen, dem mit der fortschreitenden Globalisierung verbundenen Preisdruck zu begegnen. Insbesondere durch die Herstellung von speziellen individuellen Gusserzeugnissen und kundenspezifischen Shredderanlagen ist es uns in der Vergangenheit gelungen und wird es auch in Zukunft gelingen, Marktnischen zu besetzen. Wir haben zu unseren Kunden gute und langjährige Beziehungen aufgebaut, die es uns ermöglichen, weniger von den Schwankungen einzelner Absatzmärkte abhängig zu sein. Die Gesellschaft hat keine Währungsrisiken. Die Liquiditätslage ist gut; es sind keine Engpässe zu erwarten. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfälligkeit und zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt. Dieser wird permanent an aktuelle Änderungen angepasst und dient als Basis für die Geldmitteldisposition. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfalls- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Die Gesamtrisikosituation ist weiterhin überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Die bedeutendsten Einzelrisiken betreffen die Abwicklung von Großprojekten. Aufgrund der positiven Anbahnung im Neuanlagenbau lässt sich verhalten optimistisch auch wieder von Aufträgen im Bereich Neuanlagen für das Jahr 2024 ausgehen. V. Chancen- und Prognosebericht Für 2024 rechnen wir mit einem Auftragseingang (in t) bei den Gussprodukten von ungefähr 10 % unter Vorjahresniveau. Aufgrund der aktuellen Entwicklung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 einen ca. 35 % geringeren Umsatz als im Geschäftsjahr 2023. Für 2025 planen wir die Auslieferung einer mittelgroßen Anlage, welche wir in 2025 fertigstellen und abrechnen werden; was im Ergebnis einen noch zu geringen Auftragsbestand darstellt. Für 2024 gehen wir aufgrund der aktuellen Verkaufsgespräche davon aus, neben zu geringen Gussaufträgen auch nicht ausreichend viele Anlagenaufträge zu erhalten. Die Entwicklung bei der Energiebeschaffung und den Rohstoffkosten erschweren eine Prognose. Aufgrund der bisher erfolgten Auftragseingänge und der Ist-Zahlen der Monate Januar bis Februar wird dies nach heutiger Einschätzung dazu führen, im Jahr 2024 ein knapp ausgeglichenes Ergebnis erzielen zu können. Die Prognose des Vorjahres (ausgeglichenes Ergebnis) wurde übertroffen. Im Vorjahr hatten wir für das Geschäftsjahr 2023 eine Abnahme der Auftragseingänge (in t) beim Guss um ca. 30-35 % prognostiziert. Die Prognose traf annähernd zu. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik zu erwarten. Unsere Marktposition betrachten wir nach langjähriger erfolgreicher Geschäftstätigkeit als weitgehend gefestigt. Bedingt durch unsere stabile Unternehmensfinanzierung sind wir in der Lage unsere langfristigen Unternehmensziele zu erreichen. Unseren Zahlungsverpflichtungen werden wir auch zukünftig fristgerecht nachkommen. Bezüglich der Risiken verweisen wir auf unseren Risikobericht.
Eschweiler, im Juni 2024 Albert Hoffmann GmbH Geschäftsführung Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erteilte dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Albert Hofmann GmbH, Eschweiler Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Albert Hofmann GmbH, Eschweiler, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albert Hofmann GmbH, Eschweiler, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Aachen, den 17. Juli 2024 S
& P Wirtschaftsprüfer GmbH
Felix Krings, Wirtschaftsprüfer |
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