Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 82811
Eingetragen
5.3.2002
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungHerstellung von PrüfmaschinenErbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
Gegenstand
Vertrieb, Montage, Wartung und Service von Messgeräten und Messsystemen zur Prozessüberwachung und sonstigen technischen Geräten und Anlagen sowie die Erbringung damit im Zusammenhang stehender Umweltdienstleistungen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

DFU Service GmbH

Kriftel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019

Bilanz

Aktiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Anlagevermögen 248.086,00 44.228,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 219.765,00 18.378,00
II. Sachanlagen 28.321,00 25.850,00
B. Umlaufvermögen 1.715.017,65 1.600.218,43
I. Vorräte 31.502,68 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.101.449,11 1.499.194,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 582.065,86 101.024,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 444,59 471,43
Bilanzsumme, Summe Aktiva 1.963.548,24 1.644.917,86

Passiva

31.12.2019 31.12.2018
EUR EUR
A. Eigenkapital 1.725.599,67 1.369.661,00
I. gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.344.661,00 1.128.029,50
III. Jahresüberschuss 355.938,67 216.631,50
B. Rückstellungen 49.107,64 174.693,00
C. Verbindlichkeiten 188.840,93 100.563,86
Bilanzsumme, Summe Passiva 1.963.548,24 1.644.917,86

Anhang für das Geschäftsjahr 2019

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Die DFU Service GmbH, Kriftel (Amtsgericht Frankfurt am Main, HRB 82811), ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des HGB und des GmbHG erstellt.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von zwei bzw. 15 Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 14 Jahren.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1000,00 werden analog § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurde die Vereinfachungsregel nach § 6 Abs.2 EStG in Anspruch genommen, nach der geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 800,00 sofort abgeschrieben werden können.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten, wobei für Lager- und Verwertungsrisiken Abschläge in angemessenem Umfang vorgenommen wurden.

Die geleisteten Anzahlungen und erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 0,5 % gebildet.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von EUR 22.630,20 (i. V. EUR 8.970,00) Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr und in Höhe von EUR 218,55 (i. V. EUR 0,00) sonstige Vermögensgegenstände. Die Forderungen betreffen in Höhe von EUR 22.630,20 (i. V. EUR 8.970,00) Forderungen gegenüber dem Gesellschafter.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In dem Posten sind Forderungen an verbundene Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 72.848,75 (i.V. EUR 7.865,00) enthalten und beinhalten eine kurzfristige Darlehensforderung in Höhe von EUR 50.000,00 (i. V. EUR 0,00) sowie Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von EUR 22.848,75 (i.V. EUR 7.865,00).

In dem Posten ist eine Darlehensforderung in Höhe von EUR 12.400,00 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr enthalten.

3. Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben bzw. hatten eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

in dem Posten sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von insgesamt EUR 39.876,15 (i.V. EUR 82.066,06) enthalten und betreffen in Höhe von EUR 14.173,56 (i. V. EUR 57.926,70) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer EUR 9.536,81 (i. V. EUR 24.139,36) sowie Übrige sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 16.165,78 (i. V. EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 39.876,15 (i. V. EUR 82.066,06) gegenüber Gesellschafter.

C. Sonstige Angaben

1. Personal

Bei der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr neunArbeitnehmer beschäftigt.

2. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 79.

3. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat nach Ende des Geschäftsjahres im Januar 2020 den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Seit dem 11. März 2020 stuft die WHO die Verbreitung des Coronavirus (Covid-19) als Pandemie ein. Die bisherigen Aktivitäten der Gesellschaft sind von der entstandenen Situation vorerst kaum betroffen. Die Geschäftstätigkeit des Unternehmens hängt aber von mehreren Faktoren ab, so dass in Zukunft Umstände auftreten können, wie z. B. negative Auswirkungen auf den Umsatz aufgrund abgesagter Aufträge oder Forderungsausfälle, die dann auch Auswirkungen auf die Leistung sowie die Finanzlage des Unternehmens hätten.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle zu berichten wäre und die die Finanzlage des Unternehmens erheblich beeinträchtigen könnten, haben sich nicht ereignet.

 

Kriftel, 14. April 2020

DFU Service GmbH

Geschäftsführung

gez. Dr. Holger Födisch

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.06.2020 festgestellt.

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