Kreativstudio-Ruhr UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Späh seit 2.12.2021 | Geschäftsführer |
Uwe Kluge seit 7.9.2018 | Geschäftsführer |
Birgit Böhm seit 9.5.2018 | Prokura |
Frank W.J. Boerakker seit 10.7.2002 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Duisburg Kontor GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftsverlauf des Gesamtunternehmens Die Duisburg Kontor GmbH (DK) hat zum 01.01.2016 auf Beschluss der Gesellschafterin in einer neuen Struktur der Geschäftsbereiche ihre Arbeit aufgenommen. In der Gesellschaft werden die Aufgabengebiete in die Geschäftsbereiche Märkte, Events (seit 2013), Tourismus (seit 2016), Stadtmarketing (seit 2019) und Sportmarketing (seit 2023) untergliedert. Daneben werden im Geschäftsbereich Allgemeine Verwaltung durch die Geschäftsführung und die Stabsbereichsleitungen das Rechnungswesen, das Controlling, das Personalwesen, die Unternehmenskommunikation und das Marketing abgebildet. Der Geschäftsbereich Allgemeine Verwaltung erbringt im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages für die Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH (DKH) Overhead-Dienstleistungen. Der Marketingbereich erbringt zusätzlich für die DKH vertraglich vereinbarte Dienstleistungen. Die DK betreibt im Geschäftsbereich Märkte das Fleischzentrum (FZ) in Duisburg-Meiderich, den Großmarkt in Duisburg-Kaßlerfeld und alle städtischen Wochenmärkte. Ende 2019 ist aufgrund von wirtschaftlich nicht umsetzbaren baulichen Brandschutzmaßnahmen die Entscheidung getroffen worden, das FZ Ende 2020 zu schließen. Die Umsetzung der Schließung verzögert sich seit diesem Zeitpunkt. Aktuell plant das größte von der Schließung direkt betroffene Unternehmen im FZ eine neue Betriebsstätte an einem alternativen Standort. Ein anderes großes Unternehmen hat in 2023 das FZ verlassen. Mit dem Auszug des letzten großen Unternehmens wird nicht vor Ende 2025 gerechnet. Es ist vorgesehen, dass das Teileigentum der Gesellschaft an dem FZ an die städtische Immobiliengesellschaft IMD, der mehrheitlich das Eigentum am FZ gehört, zu veräußern. Auf Basis von Grundlagenuntersuchungen am Standort hat die Stadt eine städtebauliche Rahmenplanung beauftragt, bei der von einem fast vollständigen Gebäuderückbau ausgegangen wird. Ziel der Planung ist die Entwicklung eines neuen zukunftsfähigen Gewerbequartiers. Die Gesellschaft wird sich zukünftig vom Eigentum und Betrieb des FZ zurückziehen. Der Rückzug wird voraussichtlich nach dem Auszug des größten Unternehmens am Fleischzentrum vorangetrieben. Der Mietvertrag zwischen der DK und dem IMD soll solange fortgeführt werden. Die Kunden im Geschäftsbereich der Märkte, hier im Wochenmarkthandel und im Lebensmittelgroßhandel, unterliegen einem erheblichen nationalen und teilweise auch internationalen Wettbewerb. Dadurch steht diese vorwiegend klein- und mittelständisch geprägte Kundengruppe unter hohem Kosten- und Leistungsdruck, der sich seit einigen Jahren im Rückgang der Umsätze auf den Wochenmärkten bemerkbar macht. Es handelt sich hierbei um eine bundesweite Entwicklung, der auch die stationären ungebundenen Lebensmittelfachgeschäfte unterliegen. Leider setzt sich die negative Entwicklung trotz regelmäßiger Werbeaktionen für die Wochenmärkte fort. Durch die hohe Inflation, die auch in 2023 anhielt, musste sich der Markthandel in einem besonders starken Wettbewerbsumfeld mit den großen Lebensmittelketten, die einen Marktanteil von ca. 86 % haben, behaupten. Viele Marktkunden weichen leider auf preisgünstige Discountanbieter aus, um ihre Kosten für die Lebensmittelversorgung gering zu halten. Die Nachfolgeproblematik bei den Wochenmarktstandbetreibern setzt sich fort, so dass aufgegebene Marktstandplätze häufig nicht mehr neu vergeben werden können, da sich keine Interessenten finden. Der Wettbewerb unter den Kommunen um Marktstandbetreiber verschärft sich zunehmend. Zum Ende des Jahres 2018 wurde zusätzlich das Serviceangebot "Duisburg Convention" organisatorisch neu aufgebaut und in den Geschäftsbereich Stadtmarketing integriert. Zu Beginn des Jahres 2019 ist die Aufgabe des Stadtmarketings von der Stadt auf die Gesellschaft übertragen worden. Diese Aufgabe wird in einer neuen Sparte seit 2020 mit eigenem Personal wahrgenommen. Ende 2019 ist durch Ratsbeschluss eine angemessene dauerhafte Finanzierung dieser Aufgabe durch eine Erhöhung des Verlustausgleichs der Gesellschaft ermöglicht worden. Nach Aufstellung des Wirtschaftsplanes 2022 sind im November 2021 für die Jahre 2022 bis 2026 der DK weitere finanzielle Mittel in Höhe von T€ 350 für imagefördernde Maßnahmen zur Verfügung gestellt worden. Ab 2023 sind dauerhaft von der Stadt weitere T€ 2.000 für das Stadtmarketing und zum Ausgleich gestiegener Kosten bereitgestellt worden, so dass sich die Verlagerung der Geschäftsschwerpunkte von der Daseinsvorsorge (Märkte) zum Stadtmarketing und zur Eventorganisation fortsetzt. Seit 2021 werden einige Veranstaltungen, die bisher vom City-Management Duisburg gemanagt wurden, von der Gesellschaft übernommen und durchgeführt. Hierbei wird die Organisation von verkaufsoffenen Sonntagen sichergestellt. Dafür stellt die Gesellschafterin einen weiteren jährlichen Verlustausgleich in Höhe von T€ 50 zur Verfügung. Durch die Übernahme neuer Aufgaben und Änderungen bei der Durchführung von Veranstaltungen oder Aufgaben, deren Finanzierung nicht immer hinreichend gesichert ist, gestaltet sich die Einhaltung der Planungsansätze für die einzelnen Sparten schwierig. Die Umverteilung der Kosten der Allgemeinen Verwaltung auf die Verursacher wird jährlich vorgenommen. Dies gilt auch für die Dienstleistungen im Overheadbereich, die für die Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH erbracht werden. Der Umlageschlüssel der Personalanteile verschiedener Mitarbeitender wird aufgrund sich verändernder Arbeitsinhalte in verschiedenen Geschäftsfeldern und sich verändernder Schwerpunkte jährlich verursachergerecht angepasst. Im Geschäftsjahr 2023 haben sich die Erträge aus der Vergabe der Werberechte auf öffentlichem Grund aufgrund des Vertrages mit der Firma Ströer erneut erhöht. Auswirkungen aufgrund der hohen Inflationsrate Ausgelöst durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 haben sich insbesondere die Energiepreise zunächst stark erhöht. Darauf folgten Preisanstiege insbesondere bei Lebensmitteln und sonstigen Gütern. Lohnsteigerungen erfolgten mit zeitlichem Verzug in einer enormen Größenordnung, so dass viele Dienstleistungen im Preis angestiegen sind. Die Inflationsrate ist Ende 2023 abgesunken. Die Kosten für Energie sind immer noch relativ hoch, jedoch nicht mehr in so extremen Größenordnungen wie noch im Jahr 2022. Der Anstieg der Inflationsrate hat sich auch auf die Preisgestaltung der Aussteller auf Veranstaltungen ausgewirkt. Eine merkliche Konsumzurückhaltung war auf den Events 2023 nicht zu verzeichnen. Der Wochenmarkthandel ist auch durch eine Zunahme des Online-Handels und dem damit verbundenen hohen Wettbewerb nach wie vor unter hohem Druck. Auswirkungen der Betriebsprüfung Die Betriebsprüfung für den Zeitraum 2015 bis 2018 des Finanzamtes für Groß- und Konzernbetriebsprüfung Krefeld hat als wesentliches Ergebnis zur Folge, dass die Erträge aus der Vermarktung von Werbeträgern auf öffentlichem Grund ab 2016 gesondert zu erfassen und steuerlich zu betrachten sind. Bislang wurden diese Erträge in der Sparte Allgemeine Verwaltung erfasst und mit den Aufwendungen steuerneutral verrechnet. Für den Zeitraum 2016 bis 2022 wird mit Steuernachzahlungen gerechnet, für die Rückstellungen gebildet wurden. Zukünftig wird sich die Steuerbelastung der Gesellschaft erhöhen, sofern nicht Verluste aus Sparten, die keine Dauerverluste darstellen, zur Verrechnung zur Verfügung stehen. Ab 2023 werden die Erträge aus Werbung auf öffentlichem Grund gesondert in einer Sparte dargestellt. Die Auswirkungen auf die einzelnen Sparten werden nachfolgend betrachtet. Das von der Gesellschaft im Oktober/November 2023 prognostizierte Jahresergebnis 2023 wich von dem Wirtschaftsplan 2023, der im Oktober 2022 aufgestellt wurde, erheblich um T€ 1.530 ab. Mit dem Ratsbeschluss (DS 23-0104) im Februar 2023 wurde der Gesellschaft ein Zuschuss in Höhe von T€ 2.000 gewährt. Mit dem Ratsbeschluss (DS 23-1304) im November 2023 wurde für die Gesellschaft ein weiterer Sonderzuschuss in die Kapitalrücklage in Höhe von bis zu T€ 10 beschlossen, und im Dezember 2023 ausgezahlt, so dass es in der Gesellschaft zu keinem Zeitpunkt zu wirtschaftlichen Problemen oder zu Liquiditätsengpässen kam. Jahresergebnis 2023 Das Jahr 2023 schließt, wie das Jahr 2022, mit einem ausgeglichenen Jahresergebnis ab, wobei in beiden Jahren die vorgesehene Verlustausgleichszahlung (VAZ) nicht in voller Höhe ausgeschöpft werden musste. Im Vergleich zum Plan 2023 (T€ -1.561) gab es eine Abweichung um T€ 1.561, die im Wesentlichen darin begründet ist, dass die im Plan 2023 vorgesehene VAZ in Höhe von T€ 2.031 auf T€ 4.141 angehoben wurde, letztlich allerdings in Höhe von T€ 49 nicht in Anspruch genommen wurde. Im Januar 2023 hat der Rat der Stadt die Erhöhung der VAZ zum Ausgleich gestiegener Kosten in Höhe von T€ 1.000 und zusätzlich um T€ 1.000 für weitere Maßnahmen im Stadtmarketing beschlossen. Zusätzlich standen T€ 100 für Kosten zur Verfügung, die im Zusammenhang mit der Unterbringung der Sportler/Innen aus Saudi-Arabien anfielen, die an den Special Olympics in Deutschland teilgenommen hatten. Zusätzlich kamen weitere T€ 10 im Dezember für drohende Verluste zur Auszahlung. Wesentliche Veränderungen zwischen dem Jahresergebnis im Vergleich zum Plan 2023 ergaben sich durch eine deutliche Ergebnisverbesserung in der Sparte Märkte und eine deutliche Verschlechterung des Ergebnisses in der Sparte Events und Stadt-/Sportmarketing. Das strukturelle Problem steigender Personalkosten setzt sich über alle Sparten im Unternehmen fort. Daneben erfolgte in 2023 eine Stellenneubesetzung im Stadtmarketing, aufgrund zusätzlicher Aufgaben, die im Zusammenhang mit der gestiegenen finanziellen Förderung zu sehen ist. Durch die tarifvertragliche Bindung unterliegen die Personalkosten zum einen tariflichen Steigerungen und zum anderen kommt es in Einzelfällen zu tariflichen Höhergruppierungen. Die Tarifanpassungen ab Juni 2023 und ab März 2024 wurden umgesetzt. Die Problematik, die sich durch Kostensteigerungen bei der Ausführung der Aufgaben ergeben und die bei statischen und zum Teil zweckgebundenen Verlustausgleichszuweisungen nicht ausgeglichen werden können, wird sich dann fortsetzen, wenn diese Verlustausgleichszuwendungen durch die Gesellschafterin nicht dynamisiert werden. Bislang sind die VAZ durch die Gesellschafterin zum Jahresende ausgeglichen worden. Eine Anhebung der Teilnahmeentgelte bei Veranstaltungen wurde aufgrund der Wirtschaftslage nur in einigen Geschäftsfeldern vom Aufsichtsrat beschlossen, wie z.B. bei den Mieten am Großmarkt und den Teilnahmeentgelten beim Weinfest. Die Anhebung wurde in 2023 umgesetzt. Für 2024 wurden auch die Teilnahmeentgelte bei den Trödelmärkten angehoben. Die Überlegungen für ein Neubauprojekt im Großmarkt werden aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage und der stark gestiegenen Baukosten weiterhin zurückgestellt. Die Wirtschaftlichkeit des Projektes muss bei Bedarf an die aktuellen Rahmendaten angepasst und eine etwaige Realisierung dann erneut geprüft werden. Die Geschäftsentwicklung wird aufgrund der positiven Reaktionen auf die Stadtmarketingaktivitäten, der erfolgreich durchgeführten Events, der gestiegenen Übernachtungszahlen und der Ergebnisverbesserung der Sparte Märkte insgesamt als günstig beurteilt. Geschäftsführung In der Geschäftsführung hat es keine Veränderungen gegeben. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Vermögenslage und die Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen für die Abschlussstichtage 2023 und 2022. Entwicklung der Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist bei einer um T€ 846 gestiegenen Bilanzsumme zum Vorjahr um T€ 298 angestiegen. Die liquiden Mittel haben sich um T€ 421 auf T€ 3.168 erhöht. Die Anlagenintensität hat sich von 59,1 % (Vorjahr) auf 56,9 % verändert. Entwicklung der Kapitalstruktur
Die Eigenkapitalquote betrug 43,2 % (Vorjahr 47,6 %). Ertragslage Die aus der Gewinn- und Verlustrechnung abgeleitete Gegenüberstellung der Erfolgsrechnungen der beiden Geschäftsjahre 2023 und 2022 zeigt folgendes Bild der Ertragslage und ihrer Veränderungen: Entwicklung der Ertagslage
Finanzlage Die liquiden Mittel der Gesellschaft aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten nahmen im Laufe des Berichtsjahres von T€ 2.747 auf T€ 3.168 zu. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. Geschäftsverlauf der einzelnen Unternehmensbereiche Die Gesellschaft übernimmt weiterhin neue Aufgaben im Stadtmarketing, im Unterhaltungs- und im Dienstleistungssegment. Durch diese Aufgabenbündelung wird das Ziel verfolgt, Synergien von fachspezifischen Aufgaben zu erzielen. Aufgrund des Aufgabenzuwachses ist eine neue Stelle im Stadtmarketing eingerichtet worden. Mit der Zusammenführung von strukturell defizitären Aufgaben, Marketingaufgaben und Aufgaben der Daseinsvorsorge, kann im Gesamtunternehmen das Ziel der Verlustminimierung nur noch geringfügig erreicht werden. Märkte Zum Geschäftsbereich Märkte gehören die Geschäftsfelder Wochenmärkte, Großmarkt und Fleischzentrum. Wochenmärkte Das Durchführen der Wochenmärkte an 27 Standorten mit 53 Wochenmarktveranstaltungen pro Woche ist im Rahmen der Daseinsvorsorge in vielen Duisburger Stadtteilen von großer Bedeutung. Die Umsätze nehmen leider strukturell weiter ab. Parallel nimmt die Anzahl der Wochenmarktstandbetreiber weiter ab, da es keine Nachfolger für die Fortführung der Betriebe oder die Übernahme der Standplätze gibt. Das gleiche Phänomen tritt u.a. bei den stationären Lebensmittelfachgeschäften auf. Die Jahreseinnahmen auf den Wochenmärkten haben sich gemäß dem Plan für 2023 erneut rückläufig entwickelt. Eine Trendumkehr des strukturellen Rückgangs ist nicht zu erkennen und auch nicht, mit z.B. weiter zu verstärkenden Werbemaßnahmen, zu erreichen. Großmarkt Die Mieteinnahmen sind aufgrund der Diversifizierung der Mieterzusammensetzung mit einer Reduzierung des Anteils beim klassischen Obst- und Gemüsegroßhandel und einer Steigerung bei dem Anteil der produzierenden Betriebe (z.B. eine Catering-Großküche) und im Bürobereich (Fernsehsender) relativ stabil und konnten aufgrund der Mietzinsanpassung leicht gesteigert werden. Die Auslastung der Gesamtfläche ist in 2023 als erfreulich zu bezeichnen. Aufgrund der Rückstellung des Neubauprojektes werden Instandsetzungsmaßnahmen in verschiedenen Lagerräumen vorgenommen, um deren Vermietbarkeit zu verbessern. Die geplanten Investitionen in E-Ladesäulen für PKW im Einfahrtsbereich sind erfolgt, die Umsetzung läuft aktuell. Fleischzentrum Gemäß den Beschlüssen im Rat und in den Gremien der Gesellschaft Anfang 2020 wird die Restrukturierung des Geländes des Fleischzentrums vorangetrieben. Den großen Betrieben im Kernbereich ist deshalb fristgerecht gekündigt worden. In Abstimmung mit der Stadt wird jedoch eine weitere Nutzung der Mieträumlichkeiten durch die Bestandsmieter geduldet. Im Geschäftsjahr 2023 hat der zweite große Mieter das Fleischzentrum verlassen und einen neuen Standort in Duisburg bezogen. Die Mieteinnahmen in 2023 liegen planmäßig unter denen des Geschäftsjahres 2022, jedoch über den für 2023 geplanten Mieteinnahmen aufgrund des verzögerten Auszuges eines großen Mieters. Zusätzlich wurden Erträge aus Nebenkosten gesteigert, weil der letzte verbliebene Hauptmieter im Kernbereich durch eine neue Vereinbarung Energiekosten übernimmt. Die Mietzahlungen sind fristgerecht eingegangen. Das Ergebnis hat sich im Vergleich zum Wirtschaftsplan deutlich verbessert, insbesondere weil die Energiekosten nicht wie geplant gestiegen sind und die Energiekosten auf den Hauptmieter übertragen werden konnten. Mit dem weiteren Auszug der Mieter, zunächst im Kernbereich und danach auf dem gesamten Gelände, werden sich die Mieterträge weiter verringern. Die sonstigen Kosten werden analog der allgemeinen Preissteigerungen steigen. Das Fleischzentrum wird deshalb fortlaufend bis zur endgültigen Abwicklung steigende Verluste erwirtschaften. Events Die von DK durchgeführten Events, wie zum Beispiel das Weinfest, der Weihnachtsmarkt, die Beecker Kirmes, das Stadtfest usw. sorgen für regionalökonomische Effekte bei vielen Unternehmen im direkten Umfeld der Veranstaltungen. Es profitieren gewöhnlich sowohl der Handel als auch das Hotelgewerbe und die Gastronomie. Dadurch können Arbeitsplätze gesichert und Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt generiert werden. Veranstaltungen haben werbenden Charakter für die Stadt und sorgen für bessere sozioökonomische Rahmenbedingungen für die Stadtgesellschaft. Events können als unterstützende und wichtige Wirtschaftsförderungsmaßnahme für den Standort Duisburg verstanden werden. Die Aufwendungen für Dienstleister wie z.B. für Sanitätsdienste, Sicherheitsunternehmen, für Reinigungs- und Entsorgungsunternehmen, für die Veranstaltungstechnik, für GEMA-Gebühren, Gagen und Programme, für Werbung und für das Personal sind bei Veranstaltungen steigend und belasten das Spartenergebnis erheblich. Durch die zusätzlichen VAZ für gestiegene Kosten schloss das Ergebnis der Sparte Events mit einem geringen Verlust ab. Die Beecker Kirmes wurde 2023 mit Erfolg im Rahmen eines aktualisierten Konzeptes durchgeführt. Dieses Konzept erforderte ungeplante höhere Ausgaben insbesondere für Programme und für die Sicherheit. Mit Kostensteigerungen wird auch zukünftig gerechnet. In 2023 wurde erstmalig das Ruhrorter Hafenfest mit großem Erfolg durchgeführt. Jedoch konnte auch diese Veranstaltung nur mit einem deutlich negativen Ergebnis durchgeführt werden. Für das Jahr 2024 werden höhere Sponsorengelder und steigende Einnahmen zur Refinanzierung erzielt werden können, sodass eine Verringerung des Verlustes aus dieser Veranstaltung angenommen wird. Die Eisbahn auf dem Weihnachtsmarkt wurde wieder betrieben. Der Aufsichtsrat hat einer Anpassung der Entgelte auf den Trödelmärkten ab 2024 zugestimmt. Von weiteren Anpassungen von Entgelten auf Events wird aktuell aufgrund der wirtschaftlichen Lage abgesehen. Eine Überprüfung dieser Entscheidung wird voraussichtlich Ende 2024 erneut erfolgen. Tourismus Die Übernachtungszahlen haben sich in 2023 auf einen neuen Rekordwert erhöht und liegen ca. 5% über dem bisherigen Rekordjahr 2019. Touristische Angebote wie Stadtführungen werden wieder gut nachgefragt. In 2024 werden Sport-Convention-Stätten der Stadt zusätzlich in die Vermarktung aufgenommen. Dafür werden eine neue Broschüre und eine spezielle Homepage eingerichtet. Die Gastronomie beklagt die Anhebung der Umsatzsteuer, da sie sich zu Preissteigerungen gezwungen sieht. Der Betrieb des Wohnmobilstellplatzes ist nach Vandalismusschäden und nach Problemen aufgrund wiederholten unsachgemäßen Gebrauchs eingestellt worden. Mit der Teilnahme an vielen Messen werden verstärkt Convention-Angebote und Touristische Ziele in Duisburg beworben. Die Umsatzerlöse haben sich positiv entwickelt und liegen über der Planung und dem Vorjahr. Parallel sind auch die Kosten, insbesondere die Personalkosten, gestiegen, sodass planmäßig ein verringertes negatives Ergebnis erreicht wurde. Stadtmarketing und Sportmarketing Im Geschäftsjahr 2023 konnten erstmals drei Stellen besetzt werden. Eine neue Stelle wurde mit dem Schwerpunkt Sportmarketing besetzt, sodass die Arbeiten auch strukturell und organisatorisch wieder vollumfänglich wahrgenommen werden können. Buchungen im Convention-Bereich verlaufen für die Zukunft vielversprechend. Alle Kampagnen, Maßnahmen und Projekte sind durchgeführt worden. Im Frühjahr 2023 ist eine Erhöhung der VAZ für eine Ausweitung des Stadtmarketings in einer Höhe von T€ 1.000 durch einen Ratsbeschluss beschlossen worden. Um die Verwendung der zusätzlichen Mittel darstellen zu können ist eine neue Sparte für das Sportmarketing in 2023 eingeführt worden. Der Schwerpunkt des Stadtmarketings lag deshalb in 2023 im Bereich des Sportmarketings aufgrund der Veranstaltungen KANU-WM, Ruhr-Games und "Die Finals" in Duisburg. Mit der Entwicklung einer neuen Sportmarke "Sportstadt Duisburg" konnten erfolgreiche Werbekampagnen und sonstige Werbeaktivitäten durchgeführt werden. Die Geschäfte in den Sparten Stadtmarketing/Sportmarketing werden so geführt, dass die Finanzmittel zweckmäßig und zielgerichtet eingesetzt und ausgeschöpft werden. Zum Jahresende wurden alle Stadtmarketingmaßnahmen in einem umfänglichen Bericht zusammengefasst und den Gremien- und Ratsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Allgemeine Verwaltung Die Sparte Allgemeine Verwaltung nimmt Aufgaben für das gesamte Unternehmen wahr. Dies umfasst die Geschäftsführung, das Finanz- und Rechnungswesen, die Personalverwaltung und -management, das Marketing, das Controlling und die Unternehmenskommunikation. Im Rahmen eines Geschäftsbesorgungsvertrages werden der Duisburg Kontor Hallenmanagement GmbH Kosten für den Overheadbereich anteilig berechnet. Die Aufwendungen für Altersvorsorge mussten aufgrund der aktuellen neuen Berechnungen in den Pensionsgutachten erhöht werden. Aufgrund des Ergebnisses der Betriebsprüfung, festgestellt zum Ende des Jahres 2023, müssen die Einnahmen und Ausgaben dieser Sparte rückwirkend ab dem Jahr 2016, um alle Einnahmen und Ausgaben, die mit den Werbeträgern im Rahmen des Vertrages mit der Firma Ströer erzielt werden oder anfallen, vermindert werden. Aufgrund dessen verschlechtert sich sind das Ergebnis dieser Sparte erheblich. Folglich erhöht sich der Umlagebeitrag für die anderen Sparten. Die neu aufzustellende Sparte Werbeträger/Außenwerbung erzielt hingegen ein positives Ergebnis, das zu versteuern ist. Werbeträger/Außenwerbung Erstmalig muss aufgrund des Ergebnisses der Betriebsprüfung eine neue Sparte eingeführt werden, die die Einnahmen aus der Vermarktung der Werbeträger, die auf öffentlichem Grund stehen, erfasst. Neben diesen Erträgen werden in dieser Sparte auch zugehörige Aufwendungen für Personal, Verwaltung und sonstige Kosten erfasst. Im Ergebnis wird diese Sparte zukünftig positive Ergebnisse erzielen und ertragssteuerlich Auswirkungen haben. Erfreulich festzustellen ist, dass auch in 2023 erneut eine Steigerung der Einnahmen aus der Vergabe der Werberechte erzielt werden konnte. Prognose für das Geschäftsjahr 2024 Das Geschäftsjahr 2024 der Duisburg Kontor GmbH entwickelt sich bis Ende März 2024 planmäßig. Die Kostensteigerungen im Allgemeinen und speziell beim Personal sind in den Planungen berücksichtigt. Der Wirtschaftsplan 2024 prognostiziert nach VAZ einen Verlust in Höhe von T€ 702. Aufgrund der Aufgliederung der Sparte Allgemeine Verwaltung und der Einführung einen neuen Sparte Werbeträger/Außenwerbung, werden sich negative Effekte auf das Ergebnis ergeben, weil eine Veränderung der Besteuerung der neuen Sparte zu zusätzlichem Aufwand in bisher nicht geplantem Umfang ergeben wird. Die Energiekosten konnten im Jahr 2023 durch neue Vertragsgestaltungen kalkulierbarer für 2024 prognostiziert werden. Mit weiter sinkenden Einnahmen in der Sparte Märkte wird zu rechnen sein, da die Firma Salewski im Sommer 2023 ausgezogen ist und der Leerstand im FZ voranschreitet. Es wird davon ausgegangen, dass die Wochenmarkteinnahmen weiter sinken werden. Die Erholung im Tourismusgeschäft lässt sich gut an den gestiegenen Übernachtungszahlen ablesen. Die Erhöhung der Stadtmarketingmittel wird diese Entwicklung stützen. Nach der erfolgreichen Saison bei den Events im letzten Jahr und einer erfreulichen Bewerberlage für die Beecker Kirmes, für das Weinfest und einer positiven Sponsoringanfrage für das Ruhrorter Hafenfest wird sich die Einnahmesituation voraussichtlich leicht verbessern. Es zeichnen sich jedoch weitere Kostensteigerungen bei den Dienstleistern ab. Die Prognose für ein Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 kann noch nicht abgegeben werden. Zu unsicher sind noch die Preisentwicklungen und die wirtschaftliche Lage. Mit dem zusätzlichen Verlustausgleich in Höhe von zwei Millionen Euro, von denen eine Million für das Stadtmarketing und eine Million für zusätzliche Kosten vorgesehen sind muss zunächst der Haushalt bestritten werden. Der Wirtschaftsplan für 2024 aus Herbst 2023 sieht einen Verlust in Höhe ca. T€ 702 vor. Nach aktueller Einschätzung der Rahmendaten wird diese Unterdeckung vermutlich entstehen. Chancen und Risiken zukünftiger Entwicklungen Die allgemeine wirtschaftliche und gesellschaftliche Stimmung im Land ist durch die anhaltende Kriegssituation in der Ukraine, der geringen weltwirtschaftlichen Entwicklung, weltpolitische Lagen und gespannter innenpolitischer Lagen getrübt. Erfreulich ist die sich zügelnde Inflation, die sich aufgrund gestiegener Leitzinssätze, anscheinend in einen gewünschten Korridor von 2 bis 3 % bewegt. Die Auswirkungen auf das Verbraucherverhalten bezogen auf das Konsumverhalten müssen abgewartet werden. Die gute Entwicklung im Jahr 2023 mit einer guten Nachfrage bei den Events lässt auf ein ähnliches Verhalten in 2024 schließen. Die Geschäfte der Gesellschaft im Fleischzentrum und am Großmarkt werden planmäßig erwartet. Auf den Wochenmärkten wird mit leicht geringeren Einnahmen gerechnet, wohingegen sich die Kosten bei der Reinigung der Marktplätze durch einen veränderten Reinigungszyklus leicht verringern werden. Die Sparten Tourismus und Stadtmarketing werden ausgeglichen unter Ausschöpfung der vorgesehenen Verlustausgleichszuwendungen abschließen. Mit der Entscheidung, das Fleischzentrum zu schließen, wird das Risiko für die Immobilie und den Betrieb des Fleischzentrums für DK langfristig entfallen. Mit der Aufstellung eines Rahmenplanes zur Zukunft des restrukturierten Geländes zeigt die Stadt eine neue Ordnung auf. Ob die Gesellschaft bei der zukünftigen Entwicklung eine Rolle spielen wird, kann heute nicht gesagt werden. Bis zur vollständigen Schließung wird diese Unternehmensaufgabe noch finanzielle Belastungen nach sich ziehen. Die DK hat nach der Firmengründung in 1987 von der Stadt Duisburg ein Brückenbauwerk der Deutschen Bahn am Fleischzentrum in Duisburg-Meiderich übernehmen müssen. Das damit verbundene Unterhaltungsrisiko ist auf die Gesellschaft übergegangen. Nach den getroffenen Vereinbarungen obliegt der Deutschen Bahn die Unterhaltung und Erneuerung des Unterführungsbauwerkes sowie sein Wiederaufbau nach Zerstörung durch höhere Gewalt auf Kosten der Gesellschaft. Die hierdurch entstehenden Aufwendungen persönlicher und sachlicher Art zuzüglich der üblichen Gemein- und Verwaltungskostenzuschläge sind der Deutschen Bahn durch die Gesellschaft zu erstatten. Die Deutsche Bahn hat sich verpflichtet, die aufzuwendenden Kosten für das nächste Haushaltsjahr jeweils bis zum 01.09. des laufenden Jahres bekannt zu geben, damit die erforderlichen Mittel im Haushalt verplant werden können. Derzeit sind keine derartigen Mitteilungen durch die Deutsche Bahn erfolgt. Derzeit sind keine beeinflussbaren Faktoren zu erkennen, die das Risiko für die DK zukünftig erhöht erscheinen lassen. Die Projektidee, auf dem Großmarkt einen abgängigen und nicht mehr vollständig genutzten Lagerhallenbereiche durch einen Neubau zu ersetzen, ist zunächst aufgeschoben worden. Aufgrund der aktuellen Lage mit nach wie vor hohen Baukosten, gestiegenen Zinsen und der wirtschaftlich schwer einschätzbaren Lage, wird eine Vermietung zu den kalkulierten Mietzinsen als schwierig umsetzbar eingestuft. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt und ob sich potentielle Mieter finden werden. Der Tourismussektor, und damit die Partner im Dienstleistungsgeschäft, hat sich erfreulicher Weise gut erholt. Dieser Umstand drückt sich in den guten Übernachtungszahlen auf Rekordniveau in 2023 aus. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Übernachtungszahlen auf ähnlichem Niveau halten werden. Die Gastronomie muss die Umsatzsteuererhöhung ab 2024 verkraften und durch höhere Preise an die Verbraucherinnen weitergeben. Das Messegeschäft läuft -soweit von uns aus einschätzbar- erfreulich wieder an. Der Trend zum Fahrrad-Tourismus hält an und wirkt sich auch in Duisburg positiv aus. Probleme bei der Aufgabenwahrnehmung durch die Gesellschaft und finanzielle Risiken werden sich für die DK aufgrund der geförderten Zwecke und Ziele für die Sparten Tourismus und Stadtmarketing nicht ergeben. Die Sparte Events wird voraussichtlich 2024 alle geplanten Events abhalten können. Das Ruhrorter Hafenfest wird zum zweiten Mal von DK organisiert. Die Einnahmensituation wird sich zum Vorjahr aufgrund gestiegener Sponsoring Erträge verbessern. Allgemein muss mit steigenden Kosten für Dienstleistungen und stark gestiegener GEMA-Beiträge bei allen Events gerechnet werden. Der Anspruch bei den dargebotenen Programmen erhöht sich und wird auch als Maßstab für die Bewertung der Veranstaltungen bedeutender. Die Bedeutung der Gesellschaft auf dem Veranstaltungsmarkt nimmt im Interesse der Stadt Duisburg weiter zu. Der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft ist derzeit in wesentlichen Teilen (Geschäftsbereiche "Tourismus", "Stadtmarketing", Sportmarketing" und "Events") strukturell bedingt defizitär. Durch die Verlagerung der Schwerpunkte der Aufgaben der Gesellschaft, hin zu mehr verlustreichen Geschäften, die im öffentlichen Interesse durchgeführt werden, wird auch zukünftig die Gesellschaft von einer entsprechenden finanziellen Ausstattung durch Verlustausgleichszahlungen der Gesellschafterin abhängig bleiben.
Duisburg, den 02. April 2024 Uwe Kluge Christoph Späh BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma der Gesellschaft lautet Duisburg Kontor GmbH. Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Duisburg unter HRB 4325 eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist 47051 Duisburg. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Gemäß § 16 des Gesellschaftsvertrages gelten für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses jedoch die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften, unabhängig von der tatsächlichen Größenklasse gemäß § 267 HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € und 800 € werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs voll abgeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Insgesamt sind die Vorräte verlustfrei bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem durch Wertberichtigung geminderten Wert angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert angesetzt. Das Eigenkapital wird zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen werden für alle erkennbaren Risiken gebildet. Die Bewertung erfolgt nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung künftiger Preis- und Kostensteigerungen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen nach der "projected unit credit method" bewertet. Grundlage bilden die Richttafeln 2018G von Prof. Klaus Heubeck unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 1,82 % auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre (i.V. 1,78 %) sowie eines Gehaltstrends 2,00 % und eines Rententrends von 2,00 %. Durch die erstmalige Anwendung der Bestimmungen des BilMoG im Jahr 2010 hat sich ein Zuführungsbetrag von 48 T€ ergeben, der in Ausübung des Wahlrechtes gemäß Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB mit 1/15 aufwandswirksam erfasst wurde. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. III. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Die Entwicklung des in der Bilanz ausgewiesenen Anlagevermögens ist in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagespiegel ersichtlich. Der Zugang zu den kumulierten Abschreibungen entspricht den in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ergeben sich aus dem Debitorenkontokorrent. Eine Pauschalwertberichtigung wird unternehmensindividuell nach Abzug der einzelwertberichtigten Forderungen mit 1 % aus den Nettoforderungen gebildet. Von den Forderungen gegen die Gesellschafterin sind zugleich 6.806,00 € (i.V. 7.800,00 €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen sind zugleich 256.427,72 € (i.V. 52.027,00 €) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Von den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Betrag in Höhe von 400,00 € - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Der Sonderposten mit Rücklageanteil umfasst bereits übertragene Rücklagen gem. § 6 b EStG und R 6 Abs. 6 EStR. Der Posten wird gem. Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB fortgeführt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgte planmäßig und parallel zur Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände. Sie ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst und beeinflusst das Ergebnis des Geschäftsjahres in Höhe von 37.113,14 €. Aus dem Sonderposten mit Rücklageanteil ergeben sich unter Annahme künftiger Gewinne Belastungen von 357.699,00 € (i.V. 372.434,00 €). Unter dem Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen werden Zuschüsse für Investitionen in das Anlagevermögen ausgewiesen. Die Auflösung erfolgte parallel zur Abschreibung der entsprechenden Vermögensgegenstände. Die Auflösung des Sonderpostens ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte eine planmäßige Auflösung in Höhe von 13.583,48 €. Die folgende Darstellung zeigt die Entwicklung der Sonderposten:
Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen werden mit einer Verpflichtung aus Pensionszusagen für den ehemaligen Geschäftsführer verrechnet. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung betragen 187.845 € (i.V. 195.052 €). Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Pensionsrückstellung beträgt 1.419.105 € (i.V. 1.318.432 €). Zinserträge und Aufwendungen aus den Rückdeckungsversicherungen werden in Höhe von 2.726 € (i.V. 34.713 €) mit den Zinsaufwendungen in Höhe von 18.041 € (i.V. 37.562 €) aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen verrechnet. Der in Ausübung des Wahlrechts nach Artikel 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesene Rückstellungsbetrag zum 31. Dezember 2023 beläuft sich auf 3.217 € (i.V. 6.434 €). Daneben wurde im Geschäftsjahr 2018 für einen aktuellen Geschäftsführer eine Pensionszusage erteilt. Die diesbezügliche Verpflichtung zum 31. Dezember 2023 beträgt 880.274 € (i.V. 684.852 €) und der Zinsaufwand 12.190 € (i.V. 9.843 €). Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB bei der Bewertung der Pensionen beträgt 28.819 € (i.V. 111.180 €). Die Gesellschaft ist Mitglied der Rheinischen Zusatzversorgungskasse (RZVK). Die RZVK hat die Aufgabe, den Arbeitnehmern ihrer Mitglieder eine zusätzliche Alters-, Berufsunfähigkeits- und Hinterbliebenenversorgung zu gewähren. Ein möglicher Fehlbetrag (Unterdeckung) kann nicht verlässlich quantifiziert werden. Für eine mittelbare Verpflichtung wird gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellung gebildet. Im Posten Sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern sind zugleich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Laufzeit der Verbindlichkeiten beträgt:
IV. Sonstige Angaben Der Gesamtbetrag der aus langfristigen Mietverträgen erwachsenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt ca. 946 T€. Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte durch Herrn Uwe Kluge, Dipl.-Ingenieur, 45470 Mülheim/Ruhr und Herrn Christoph Späh, Dipl.-Verwaltungsbetriebswirt, 47259 Duisburg, geführt. Dem Aufsichtsrat gehören an: Frau Susanne Zander, Ratsfrau, Vorsitzende Frau Gertrud Bettges, Ratsfrau, stellvertretende Vorsitzende Herr Haluk Aksu, Ratsherr Herr Oliver Alefs, Ratsherr Frau Heike Betz, Ratsfrau (Verhinderungsvertreterin) Herr Marc Engel, Arbeitnehmervertreter Herr Rainer Friedrich, Ratsherr (Verhinderungsvertreter) Herr Rainer Holfeld, Ratsherr Herr Udo Jesel, Arbeitnehmervertreter (seit 01.04.2023) Herr Tim Frederic Rößler, Arbeitnehmervertreter (bis 31.03.2023) Herr Beigeordneter Michael Rüscher, Vertreter der Gesellschafterin Frau Dr. Nazan Sirin, Ratsfrau Herr Udo Steinke, Ratsherr Herr Hans-Dieter Stradmann, Ratsherr Frau Daniela Stürmann, Ratsfrau Herr Wolfgang van Mark, Arbeitnehmervertreter (Verhinderungsvertreter) Vergütungen der Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrates (§ 108 Abs. 1 Nr. 9 GO NRW) sind im Folgenden dargestellt: I. Geschäftsführer Bezüge
Die variablen Vergütungen enthalten Tantiemezahlungen für Vorjahre in Höhe von 16 T€. Die sonstigen Vergütungen enthalten den geldwerten Vorteil der privaten Kfz-Nutzung.Herr Christoph Späh erhielt für seine Tätigkeit keine Bezüge. Versorgungszusage Uwe Kluge Die Pensionsrückstellung beträgt zum 31. Dezember 2023 880.274,00 € (i.V. 684.852,00 €). Im Geschäftsjahr 2023 beträgt die Zuführung zur Pensionsrückstellung 195.422,00 € (i.V. 158.488,00 €). Christoph Späh Eine Altersversorgungszusage ist nicht vereinbart. II. Aufsichtsrat (incl. Arbeitsausschuss und Tourismusbeirat)
Duisburg, den 02. April 2024 Uwe Kluge Christoph Späh sonstige Berichtsbestandteile
Duisburg, den 02. April 2024 Uwe Kluge Christoph Späh Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 26.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkDer Jahresabschluss der Duisburg Kontor GmbH wird gemäß § 327 HGB verkürzt offengelegt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Duisburg Kontor GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Duisburg Kontor GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Duisburg Kontor GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 09.04.2024 NRT Niederrheinische Treuhand GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft P. Hegenberg, Wirtschaftsprüfer |
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