Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 63899
Eingetragen
15.6.1992
Branche
Großhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörEinzelhandel mit Krafträdern, Kraftradteilen und -zubehörTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Der Betrieb eines Autohauses, die Unterhaltung einer Reparaturwerkstatt und der Groß- und Einzelhandel von Motorrädern, Fahrrädern, Ersatzteilen, Zubehör, Sportbekleidung sowie die Vermittlung von Leasingverträgen und von Vesicherungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralph Michael Flegel
seit 16.5.2023
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
Michael Johannes Flegel
36.76%
M***** C*****
0.93%

Ungelöste Beteiligungen (2)

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Autohaus Eifel Mosel Holding AG
Germany
150.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Heisel GmbH

Merzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Autohaus Heisel GmbH besteht seit 1991. Es bestehen Händlerverträge mit den Marken Toyota, Lexus und Hyundai.

2. Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen trägt als Autohaus keine eigenen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, ist aber um eine kontinuierliche Optimierung der betrieblichen Prozesse bemüht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

1.1 Wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist in 2023 um 0,3 Prozent gesunken, im Vorjahr lag das Wachstum des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts (BIP) noch bei 1,8 Prozent (Quelle: Statistisches Bundesamt). Die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2023 war in Deutschland geprägt durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und damit einhergehenden Folgen auf Energieversorgung und Preisentwicklung.

Die hohe Inflation sowie die deutlich gestiegenen Zinsen führten zu entsprechenden Kaufkraftverlusten, die die wirtschaftlichen Aussichten weiter negativ beeinflussen. Diese negativen Auswirkungen auf die Nachfrage sind in der Binnenwirtschaft und Außenwirtschaft deutlich spürbar. Am Arbeitsmarkt blieb die Lage trotz der eingetrübten Konjunktur im vergangenen Jahr relativ stabil.

Deutschland steht vor grundlegenden strukturellen Herausforderungen wie der geopolitischen Zeitenwende und Krisen, der Dekarbonisierung, dem demografischen Wandel und der hohen Bürokratiebelastung, deren wirtschaftspolitische Bedeutung in den vergangenen Jahren jeweils stark zugenommen haben.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen werden sich im Jahr 2024 nur geringfügig ändern, wenn sie sich nicht sogar noch weiter verschlechtern. So wird für das Jahr 2024 nur ein leichter Zuwachs des preisbereinigten BIP von 0,2 Prozent erwartet.

1.2 Automobilbranche in Deutschland

Im Jahr 2023 wurden in Deutschland laut Kraftfahrzeugbundesamt (KBA) 2,844 Mio (Vorjahr 2,651 Mio) Neuwagenzulassungen (Personenkraftwagen) getätigt. Damit ist die Zahl der Neuzulassungen um 7,28 % gegenüber dem Vorjahr mit einem Zuwachs von lediglich 1,1 % deutlich gestiegen.

Die beiden Marken Toyota und Hyundai konnten allerdings von dem Zuwachs der Neuwagenzulassungen nicht profitieren: Der nationale Marktanteil der Neuwagenzulassungen von Toyota lag im Jahr 2023 bei 2,8 % mit 78.573 Einheiten, nach 81.240 Einheiten im Vorjahr (3,1 % Marktanteil) und ist somit gesunken. Der Marktanteil der Marke Hyundai ist ebenfalls gesunken. Die Marke hatte mit 106.389 Neuwagenzulassungen in 2023 einen Marktanteil in Deutschland von 3,7 % (nach 4,0 % in 2022 mit 105.075 Neuwagenzulassungen).

2. Geschäftsverlauf der Autohaus Heisel GmbH

Das von unserem Unternehmen abgedeckte Marktgebiet zeichnet sich durch einen starken Intra-Brand Wettbewerb sowie durch ein breites Spektrum an Fremdmarken aus. In diesem polypolistischen Markt besteht in allen Geschäftsbereichen ein hoher Preisdruck.

Die Autohaus Heisel GmbH hat im Jahr 2023 einen zufriedenstellenden Jahresüberschuss in Höhe von Euro 964.773,53 (Vj. Euro 1.612.167,13) erzielen können.

a) Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 haben wir ein Rohergebnis in Höhe von Euro 9.026.253,89 (Vj. Euro 9.003.373,83) erzielt, was einem Zuwachs von 0,3 % (Vj. 24,9 %) entspricht.

Der Personalaufwand ist von Euro 3.806.893,26 auf 4.198.779,54 (bwz. 10,3 %) gestiegen. Er macht 46,5 % des Rohergebnisses aus (Vj. 42,3 %).

Abschreibungen für Sachanlagen fielen in Höhe von Euro 706.603,13 (Vj. Euro 565.956,41) an.

Für das Geschäftsjahr 2023 ist ein Aufwand an Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von Euro 257.724,93 (Vorjahr Euro 584.317,93) angefallen. Die sonstigen Steuern betrugen Euro 27.283,84 (Vj. Euro 24.327,15).

Der Jahresüberschuss beträgt für das Jahr 2023 Euro 964.773,53 nach Euro 1.612.167,13 für das Jahr 2022.

2023 2022 Veränderung
TEUR % TEUR % TEUR
Rohergebnis 9.026,3 100 9.003,4 100 23
Personalaufwand -4.198,8 -46,5 -3.806,9 -42,3 -392
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.764,2 -30,6 -2.678,7 -29,8 -85
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlageverm. u. Sachanlagen -706,6 -7,8 -566,0 -6,3 -141
Zinssaldo -106,9 -1,2 269,0 3,0 -376
Steuern vom Einkommen u. vom Ertrag -257,7 -2,9 -584,3 -217,2 327
Ergebnis nach Steuern 992 11,0 1.636 18,2 -644
Sonstige Steuern -27,3 -0,3 -24,3 -0,3 -3
Abgeführte Gewinne 0,0 0,0 0,0 0,0 0
Jahresüberschuss 965 10,7 1.612 17,9 -647

b) Finanzlage

Es bestanden im Jahr 2023 keine Liquiditätsprobleme. Lieferantenrechnungen und übrige Zahlungsverpflichtungen wurden fristgemäß im Rahmen der vorhandenen Liquidität beglichen. Das Unternehmen verfügt über ein internes Finanzcontrolling. Die Finanzlage wird durch eine tägliche Finanzdisposition und ein verschärftes Forderungsmanagement ständig kontrolliert. Wir verweisen auf unsere weiteren Ausführungen unter Chancen- und Risikobericht.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (einschl. langfristigem Fremdkapital) machen 58,3 % (Vj. 15,9 %) der Bilanzsumme aus. Aufgrund des deutlich gestiegenen Vorratsvermögens ist die kurzfristige Finanzierung des Warenbestandes entsprechend gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 7,0 % der Bilanzsumme. Im Vorjahr betrug dieser Wert 5,7 %. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

c) Vermögenslage

Vermögenslage und Kapitalstruktur sowie deren Veränderungen gegenüber dem Vorjahr ergeben sich aus den folgenden Zusammenstellungen der Bilanzzahlen in TEUR für die beiden Bilanzstichtage 31. Dezember 2023 und 31. Dezember 2022.

2023 2022
TEUR % TEUR %
Aktiva
Anlagevermögen 4.076 16,4 2.749 16,1
Umlaufvermögen
Vorräte 11.102 44,6 5.040 29,6
Kundenforderungen 3.452 13,9 1.464 8,6
Forderungen Verbundbereich 19 0,1 0 0,0
Übriges Umlaufvermögen (ohne flüssige Mittel) und Rechnungsabgrenzungsposten 3.688 14,8 5.778 33,9
Flüssige Mittel 2.576 10,3 2.001 11,7
20.836 83,6 14.282 83,9
24.912 100,0 17.031 100,0
Passiva
Eigenkapital 7.484 30,0 8.686 56,1
Langfristiges Fremdkapital 0 0,0 0 0,0
Kurzfristiges Fremdkapital
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.513 58,3 2.706 17,5
Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten 1.753 7,0 968 6,3
Verbindlichkeiten Verbundbereich 250 1,0 0 0,0
Rückstellungen, sonstige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten 913 3,7 3.124 20,2
17.428 70,0 6.797 43,9
24.912 100,0 15.483 100,0

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Jahresüberschuss (vor Gewinnabführung) und Rohergebnis sowie EBITDA heran.

Diese Kennzahlen sind gegenüber dem Vorjahr gesunken.

2023
EUR
2022
EUR
Veränderung
EUR
Jahresüberschuss 964.774 1.612.167 -647.394
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 258 584 -327
+ Neutraler Aufwand 0 0 0
- Neutraler Ertrag 0 0 0
+ Finanzaufwand 238.857 54.941 183.917
- Finanzerträge 131.996 323.958 -191.962
+ Abschreibungen 706.603 565.956 140.647
= EBITDA 2.042.488 2.557.606 -515.118

4. Gesamtaussage

Ein wichtiger Faktor für die Beurteilung der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung ist der Ukraine-Krieg, der durch seine Auswirkungen auf Energie- und Rohstoffpreise bedeutenden Einfluss auf die Investitionsbereitschaft der Unternehmen und die Konsumneigung der privaten Endverbraucher hat. Das Ausmaß dieser Auswirkungen lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt schwer abschätzen.

Weitere Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld sowie der anhaltenden Probleme der Zuliefererindustrie, die sich im Bereich der Halbleiter auch bei weiteren Rohstoffen, wie Stahl und Aluminium, deutlich bemerkbar machen. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Entwicklung in der Automobilbranche und der speziellen Situation des Unternehmens sehen wir die Entwicklung für 2024 verhalten positiv.

Insgesamt gehen wir im Neuwagen- als auch im Gebrauchtwagenbereich für 2024 mit steigen Umsatzerlösen aus, wobei wir hoffen, das Ergebnis des Jahres 2023 steigern zu können.

III. Zweigniederlassungsbericht

Die Gesellschaft unterhält Betriebsstätten in Völklingen und St. Wendel.

IV. Prognosebericht

Im Bereich der Antriebstechnologie stehen wir in der gesamten Branche vor einem fundamentalen Umbruch.

Die Prognose für das Geschäftsjahr 2024 muss vor dem Hintergrund einer intensiven Wettbewerbssituation und der erwarteten branchenbezogenen und gesamtwirtschaftlichen Entwicklung gesehen werden.

Aufgrund der bisherigen Auftragssituation gehen wir von einem weiterhin positiven Geschäftsverlauf für das Jahr 2024 aus und erwarten ein vor dem Hintergrund der insgesamt kritisch zu betrachtenden gesamtwirtschaftlichen Krisensituation zufriedenstellendes Ergebnis.

Die derzeitigen Auswirkungen der geopolitischen Ereignisse, eine verhaltene Investitionsbereitschaft der Wirtschaft, hohe Zinsen, Fachkräftemangel verbunden mit hohen Lohnkosten, Teuerungsraten in allen Bereichen beinhalten weiterhin ein hohes Risiko für eine positive gesamtwirtschaftliche Entwicklung im laufenden Wirtschaftsjahr 2024. Diese Risiken sehen wir ebenfalls für unser Unternehmen für das Geschäftsjahr 2024.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

In Abhängigkeit von der zukünftigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der daraus resultierenden Kaufkraftveränderung der privaten Haushalte bzw. der Investitionsbereitschaft der gewerblichen Kunden bestehen weitere Preisrisiken im Neu- und Gebrauchtwagensegment.

Wachstumsimpulse zur Förderung der Elektromobilität sind zur Zeit leider nicht vorhanden. Die in historischem Ausmaß gestiegen Energiepreise und die damit verbundene hohe Inflation haben dazu geführt, dass die Konsum- und Investitionsbereitschaft spürbar nachgelassen hat.

Weitere Standarderhöhungen in allen Bereichen seitens der Hersteller sind weiterhin nicht absehbar oder planbar. Sollte es der Gesellschaft nicht gelingen flexibel auf diese Gegebenheiten zu reagieren kann sich dies negativ auswirken.

Vor diesem Hintergrund können sich negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragssituation unseres Unternehmens ergeben.

Ertragsorientierte Risiken

Wir sehen uns einem deutlich spürbaren Wettbewerbsdruck ausgesetzt. Allerdings bieten unsere Produkte auf Grund ihrer Eigenschaften Wettbewerbsvorteile. Wir gehen daher davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken nicht gestiegen sind und wir unsere Marktanteile halten bzw. ggf. weiter steigern können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilien Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Liquidität der Gesellschaft ist maßgeblich durch die Ein- und Auszahlungen aus dem operativen Geschäft und die Finanzierung durch die Toyota Kreditbank GmbH und die Hyundai Capital Bank Europe GmbH geprägt. Darüber hinaus besteht eine Kontokorrentlinie bei unserer Hausbank. Wir gehen davon aus, dass die Gesellschaft auch zukünftig ihren Zahlungsverpflichtungen innerhalb der vorgegebenen Zahlungsziele nachkommen kann.

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Währungsrisiken bestehen nicht.

2. Chancenbericht

Wir sehen im Sales-Bereich ein erhebliches Steigerungspotential im Intrabrand-Wettbewerb. Zur Zielerreichung wird gezielt in die Aus- und Fortbildung des Verkaufspersonals investiert. Einhergehend mit den Restrukturierungsmaßnahmen im Personalbereich werden zukünftig alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt fortgebildet. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Kundenansprache im Unternehmen fortlaufend zu verbessern, um die geplante Steigerung im Fahrzeugabsatz zu erreichen.

Mit den Marken Toyota, Lexus und Hyundai haben wir das Potential eine breite Kundenbasis anzusprechen.

Für 2024 und 2025 sind bei den einzelnen Marken die folgenden relevanten Neueinführungen geplant: Anfang 2024 wurde ein Facelift mit vielen inhaltlichen Neuerungen des Yaris vorgestellt. Der Toyota C-HR wird in der zweiten Generation vorgestellt. Schließlich wird der Toyota Land Cruiser in einer neuen Generation sowie der neue Proace Max Transporter erwartet. Man plant zudem den Nutzfahrzeugbereich zu elektrifizieren.

Hyundai hat 2024 den Tucson sowie den Ioniq 5 an den Marktstart gebracht. Zudem wird mit der neuen Generation des Sante Fe gerechnet.

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen durch.

 

Merzig, 2. Juli 2024

gez. Ralph Flegel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.075.965,75 2.748.641,75
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 93.432,00 101.847,00
II. Sachanlagen 3.282.533,75 2.646.794,75
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 131.053,00 165.479,00
2. technische Anlagen und Maschinen 41.304,75 57.600,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.888,00 312.278,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 2.808.520,00 2.111.437,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.768,00
III. Finanzanlagen 700.000,00
B. Umlaufvermögen 20.833.693,19 14.282.111,95
I. Vorräte 11.101.667,89 5.039.611,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.156.280,74 7.241.706,20
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 18.968,33 0,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 7.137.312,41 7.241.706,20
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 954.914,89 973.669,10
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.575.744,56 2.000.794,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.357,38 0,00
Summe Aktiva 24.912.016,32 17.030.753,70

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.483.737,69 8.685.762,50
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnrücklagen 22.000,00
III. Bilanzgewinn 7.435.737,69 8.659.762,50
davon Gewinnvortrag 8.659.762,50 7.047.595,37
B. Rückstellungen 517.151,00 2.169.094,28
C. Verbindlichkeiten 16.911.127,63 6.175.896,92
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.512.532,60 2.706.187,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 14.512.532,60 2.706.187,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1.547.499,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 1.547.499,30
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 250.049,53
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 250.049,53
4. sonstige Verbindlichkeiten 2.148.545,50 1.922.210,53
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.147.628,05 1.857.867,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 917,45 64.343,00
Summe Passiva 24.912.016,32 17.030.753,70

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.026.253,89 9.003.373,83
2. Personalaufwand 4.198.779,54 3.806.893,26
a) Löhne und Gehälter 3.431.685,89 3.014.243,93
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 767.093,65 792.649,33
davon für Altersversorgung 52.025,07 198.338,31
3. Abschreibungen 706.603,13 565.956,41
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 706.603,13 565.956,41
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.764.227,30 2.678.729,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 131.995,78 323.957,88
davon aus verbundenen Unternehmen 22.364,19 73.622,01
davon Erträge aus Abzinsung 83.549,00 85.069,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 238.857,40 54.940,83
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 257.724,93 584.317,93
8. Ergebnis nach Steuern 992.057,37 1.636.494,28
9. sonstige Steuern 27.283,84 24.327,15
10. Jahresüberschuss 964.773,53 1.612.167,13
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.659.762,50 7.047.595,37
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 22.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 22.000,00
13. Ausschüttung 2.166.798,34
14. Bilanzgewinn 7.435.737,69 8.659.762,50

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Autohaus Heisel GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Merzig
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Saarbrücken
Register-Nr.: HRB 63899

Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs. 1, 276, 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert (§§ 253, 255 Abs. 1 HGB). Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:

• Gebäude, Bauten auf fremden Grundstücken: 3 bis 30 Jahre
• Technische Anlagen und Maschinen: 1 bis 10 Jahre
• andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 15 Jahre

Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Ausleihungen zum Nennwert

Für die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 Abs. 1 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch nach unserer eingesetzten Lagertechnik den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Die unfertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Buchwert 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen-
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 101.847,00 20.265,00 28.680,00 93.432,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 101.847,00 20.265,00 28.680,00 93.432,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 165.479,00 3.011,00 37.437,00 131.053,00
2. technische Anlagen und Maschinen 57.600,75 16.296,00 41.304,75
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 312.278,00 105.207,59 14.258,00 103.339,59 299.888,00
4. Geschäfts- und Vorführfahrzeuge 2.111.437,00 2.775.634,54 1.557.701,00 520.850,54 2.808.520,00
5. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.768,00 1.768,00
Summe Sachanlagen 2.646.794,75 2.885.621,13 1.571.959,00 677.923,13 3.282.533,75
III. Finanzanlagen
1. sonstige Ausleihungen 0,00 700.000,00 700.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 700.000,00 700.000,00
Summe Anlagevermögen 2.748.641,75 3.605.886,13 1.571.959,00 706.603,13 4.075.965,75

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 S. 1 HGB, § 285 Nr. 1 und Nr. 2 HGB) ergeben sich wie folgt:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit Vorjahr
31.12.2023
T-EUR
bis 1 Jahr
T-EUR
über 1 bis 5 Jahre
T-EUR
über 5 Jahre
T-EUR
T-EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 14.512,5 14.512,5 0,0 0,0 2.706,2
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 325,7 325,7 0,0 0,0 241,5
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.753,1 1.753,1 0,0 0,0 967,7
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 250,0 250,0 0,0 0,0 0,0
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,0 0,0 0,0 0,0 1.547,5
6. Sonstige Verbindlichkeiten 69,8 69,8 0,0 0,0 713,0
16.911,1 16.911,1 0,0 0,0 6.175,9

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind folgende Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB zu vermerken:

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte zum Zwecke der Finanzierung (Leasing) vorgenommen. Neben zukünftigen Mittelabflüssen aus Leasingverträgen in branchenüblicher Höhe bestehen weitere finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen für 2024 bis 2027 in Höhe von jeweils TEUR 791/Jahr (davon gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von jeweils TEUR 777/Jahr).

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Auf die größenabhängigen Erleichterungen gem. § 276 HGB wurde im Sinne eines besseren Einblicks verzichtet.

Personalaufwand des Geschäftsjahres

Die Löhne und Gehälter für das Geschäftsjahr 2023 betrugen Euro 3.431.685,89.An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr 2023 Euro 767.093,65 an. Auf die Angabe der in § 285 Nr. 9a) genannten Bezüge wird entsprechend § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 16
Angestellte 55
leitende Angestellte 9
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 80
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 59
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 21

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Gerd Heisel (bis 16.05.2023)

Herr Ralph Flegel (ab 16.05.2023), Automobilkaufmann

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von Euro 964.773,53 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Merzig, 2. Juli 2024

gez. Ralph Flegel

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 14.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach §327 HGB verkürzte Jahresabschluss zum 31.12.2023 der Autohaus Heisel GmbH entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Heisel GmbH, Merzig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Heisel GmbH, Merzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Heisel GmbH, Merzig, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bitburg, 22. August 2024

Barz, Willems & Co GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Peter Barz, Wirtschaftsprüfer

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