Wilhelm
Heckel GmbH
Wiesbaden
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
354.284,83 |
272.854,83 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
5,00 |
2.564,00 |
| II.
Sachanlagen |
151.167,66 |
167.178,66 |
| III.
Finanzanlagen |
203.112,17 |
103.112,17 |
| B.
Umlaufvermögen |
2.083.132,13 |
2.282.076,16 |
| I.
Vorräte |
1.399.111,08 |
1.406.159,46 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
190.315,25 |
112.800,59 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
493.705,80 |
763.116,11 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
6.881,34 |
7.083,34 |
| Aktiva |
2.444.298,30 |
2.562.014,33 |
Passiva
|
|
31.12.2022
EUR |
31.12.2021
EUR |
| A.
Eigenkapital |
400.611,10 |
145.134,72 |
| I.
eingefordertes Kapital |
44.993,69 |
44.993,69 |
| 1.
Gezeichnetes Kapital |
51.129,19 |
51.129,19 |
| 2.
eigene Anteile |
-6.135,50 |
-6.135,50 |
| II.
Gewinnrücklagen |
100.141,03 |
99.334,15 |
| III.
Bilanzgewinn |
255.476,38 |
806,88 |
| B.
Rückstellungen |
472.221,61 |
480.436,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.571.465,59 |
1.936.443,61 |
| davon
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr |
788.808,01 |
1.080.575,71 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
782.657,58 |
855.867,90 |
| davon
gegenüber Gesellschaftern |
424.468,85 |
787.006,56 |
| Passiva |
2.444.298,30 |
2.562.014,33 |
Anhang des Geschäftsjahres 2022
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die Gesellschaft weist zum Abschlusstag die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
im Sinne des § 267 I HGB auf, da mindestens zwei der
drei Größenmerkmale nicht überschritten
wurden. Den durch die §§ 274a und 288 HGB
gebotenen Erleichterungen wurde gefolgt. Der vorliegende
Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den
Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und
Bewertungsgrundsätze nach dem für kleine
Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des
Handelsgesetzbuches aufgestellt.
Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des
Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) aufgestellt.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Bilanzierung der immateriellen
Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgt zu
Anschaffungskosten unter Berücksichtigung
nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen.
Entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer und
dem Jahr des Erwerbs werden die Abschreibungen linear oder
degressiv vorgenommen. Im Jahr der Anschaffung werden die
Abschreibungen pro rata temporis vorgenommen. Im
Berichtsjahr erfolgte die Abschreibung der neu erworbenen
Anlagegüter degressiv.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten bis 800 € wurden entsprechend
§ 6 II a EStG im Erwerbsjahr in voller Höhe
abgeschrieben.
Gemäß § 274a Nr. 1 HGB wird auf die
Erstellung eines Anlagespiegels im Anhang verzichtet.
2. Finanzanlagen
Das Finanzanlagevermögen beinhaltet die
Wertpapiere der Gesellschaft und die Genossenschaftsanteile
an einer Einkaufsgenossenschaft. Die Bewertung erfolgte zu
Anschaffungskosten.
3. Vorräte
Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw.
Herstellungskosten bewertet.
4. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden
zum Nennwert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde
durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung
getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände
wurden ebenfalls zum Nennwert angesetzt.
5. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten
Der Ausweis beinhaltet die Barmittel sowie die
Bestände des Girokontos, des Tagesgeldkontos und des
US-$-Kontos bei einem Kreditinstitut. Sie wurden durch den
Kassenbericht bzw. den entsprechenden Kontoauszug zum
Stichtag nachgewiesen. Ihr Ansatz erfolgte zum Nennwert.
6. Pensionsrückstellungen
Für ungewisse Verbindlichkeiten aus
Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen
gebildet. Die Rückstellungen wurden mit dem
diskontierten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Bei den Rückstellungen für
Altersvorsorgeverpflichtungen ergibt sich zwischen dem
Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den
vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach
dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen
sieben Geschäftsjahren im vergangenen
Geschäftsjahr ein Unterschiedsbetrag in Höhe von
11.535,- €.
Im Jahr 2018 hat die Heubeck AG neue Richttafeln
veröffentlicht. Die Sterbetafeln lösen die
bislang bei der Bilanzierung zugrunde gelegten Richttafeln
ab und beinhalten neue Schätzwerte zur statistischen
Lebenserwartung. Sie wurden bei der Berechnung der
Pensionsrückstellungen zum 31.12.2018 erstmalig
angewendet. Der Unterschiedsbetrag wurde im
Übergangsjahr in voller Höhe erfolgswirksam
berücksichtigt.
Verrechnung von Vermögensgegenständen und
Schulden
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen
Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden 648.870,-
Anschaffungskosten der verrechneten
Vermögenswerte 457.327,-
7. Sonstige Rückstellungen
Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung bewertet, sie
berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag vorhersehbaren
Risiken und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.
8. Verbindlichkeiten
Der Ansatz erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Im
Wesentlichen beinhalten sie erhaltene Kundenanzahlungen auf
Bestellungen in Höhe von 732.313,22 € (im Vorjahr
891.867,95 €) und die Verbindlichkeit gegenüber
der Gesellschafterin in Höhe von 424.468,85 € (im
Vorjahr 787.006,56 €).
9. Sonstige Angaben
Der Jahresabschluss zum 31.12.2022
berücksichtigt die notwendigen Änderungen
aufgrund des BilMoG. Änderungen ergaben sich im
Bereich des Ausweises der eigenen Anteile der Gesellschaft,
des Ausweises der Rückdeckungsversicherung und der
Bewertung der Pensionsrückstellungen. Zum
Abschlussstichtag wurde die Pensionsrückstellung nach
BilMoG in voller Höhe ausgewiesen, die
vollständige Zuführung erfolgte im Jahr 2010.
Eine Ausschüttungssperre besteht zum 31.12.2022 in
Höhe von 11.535,- €. Die Gesellschaft
beschäftigte im Geschäftsjahr durchschnittlich 33
Arbeitnehmer.
III. Erläuterungen zur Gewinn- und
Verlustrechnung
1. Darstellung
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren erstellt.
IV. Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt vor, einen
Teil des Jahresüberschuss des Geschäftsjahres an
die Gesellschafterin auszuschütten. Der
Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung dieser
Ergebnisverwendung aufgestellt.
V. Geschäftsführung
Während des Geschäftsjahres waren
Geschäftsführer Ralf Reiter, 65396 Walluf
Angelika Lucchetta, 65396 Walluf
Herr Reiter und Frau Lucchetta sind
alleingeschäftsführungs- und
vertretungsberechtigt.
sonstige Berichtsbestandteile
Wiesbaden
gez. Angelika Lucchetta
gez. Ralf Reiter
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 26.09.2023
festgestellt.
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