KASTILO Technische Gewebe GmbH

August-Nagel-Straße 16, 89079 Ulm, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Ulm HRB 3107
Vorher
KASTILO Vertrieb von technischen Geweben GmbH
Eingetragen
11.6.1993
Branche
Herstellung von technischen TextilienHerstellung von Vliesstoff und nicht-konfektionierten Erzeugnissen darausGroßhandel mit Textilien
Gegenstand
Vertrieb und die Konfektion technischer Gewebe.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Franziska von Neubeck
seit 15.8.2022
Prokura
Stefan Neubeck
seit 30.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
Stefan von Neubeck
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Blaubeuren
25000
50.00%
Stefan von Neubeck
Ulm
25000
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KASTILO Technische Gewebe GmbH

Ulm

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von technischen Textilien und Kunststoffen sowie der Handel von Industriestoffen und PTFE-beschichteten Produkten.

Die wichtigsten Absatzmärkte sind die Bundesrepublik Deutschland, der EU-Raum und die vereinigten Staaten. Wir produzieren hauptsächlich für unsere Stammkunden der produzierenden Industrie, bei denen technische Textilien für den Einsatz in Produktionsanlagen mit hohen Temperaturen benötigt werden. Unsere Fertigungsstärken sind insbesondere Produktionsbänder im Endlosformat mit PTFE-Beschichtung.

Wir produzieren überwiegend in kundenspezifischer Einzelfertigung.

Das Geschäftsmodell hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche

Das globale Wirtschaftswachstum ist auf Grund von zahlreichen Unsicherheiten weiterhin gedämpft. Der derzeit herrschende Krieg in der Ukraine, die Inflation und der Fachkräftemangel schwächen die Weltwirtschaft.

Unsere Marktstellung ist dennoch gut, da wir zu den TOP-Lieferanten unserer Stammkunden zählen.

Im Stammkundenkreis war das Investitionsverhalten im zweiten Halbjahr 2023 rückläufig. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir weiterhin eine zurückhaltende Nachfrage.

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Der erwartete Umsatzrückgang ist 2023 eingetreten.

Der Rohertrag sank um knapp 10%. Die Anzahl der Mitarbeiter (Köpfe) blieb im Geschäftsjahr nahezu konstant. Die Personalaufwendungen sind aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen um knapp 7 % gestiegen. Entsprechend hat sich die Personalaufwandsquote verschlechtert.

Die sonstigen Aufwendungen sind vor allem im Bereich Reparaturen und der periodenfremden Aufwendungen aufgrund der stattgefunden Betriebsprüfung gegenüber dem Vorjahr von 1.874 T€ auf 2.034 T€ gestiegen. Die Abschreibungen liegen auf dem Niveau des Vorjahres. Das EBIT ist daher um 1.318 T€ gesunken und die EBIT-Marge hat sich gegenüber dem Vorjahr um rund 25% verschlechtert. Per Saldo sank das Jahresergebnis um 1.031 T€ auf 2.666 T€.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 580 T€ (Vj.: 88 T€) vor allem in Maschinen und Betriebsvorrichtungen getätigt. Im Geschäftsjahr 2024 sind Investitionen in Höhe von 400 T€ geplant.

Die Erhöhung des Vorratsvermögens um 740 T€ auf 6.570 T€ ist vor allem auf größere Mengen am Lager zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung sind wie auch die kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen nahezu konstant.

Im Geschäftsjahr ist das Eigenkapital wegen der Ausschüttungen um 334 T€ gesunken. Im Gegenzug wurden weitere Gesellschafterdarlehen (+1.400 T€) gewährt.

Die Eigenkapitalquote sank von 56% auf 51%. Die Liquiditätssituation ist weiterhin gut.

a) Finanzlage

Die Investitionen des Geschäftsjahres wurden aus eigenen Mitteln finanziert. Zum 31.12.2023 sanken die Bankguthaben um 272 T€ auf 828 T€.

Unser Ziel ist es, sonstige Investitionen und laufende Zahlungen aus eigenen Mitteln zu tätigen bzw. unter Ausnutzung vereinbarter Zahlungsziele zu leisten. Wir beschränken uns auf konservative Geldanlagen, wie Tages-/Festgeld, unterliegen somit keinem Risiko und können über erforderliche Mittel jederzeit verfügen.

Darüber hinaus verfügt das Unternehmen über ausreichende Kontokorrentrahmen, die aktuell nicht beansprucht sind.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Zur Unternehmenssteuerung verwenden wir die Kennzahlen:

Kapazitäts-Auslastung, Auftragsbestand, Umsatzerlöse bzw. Gesamtleistung sowie die erzielte EBIT-Marge.

Derzeit ist der Auftragsbestand und die Kapazitäts-Auslastung wie erwartet stagnierend.

III. Prognosebericht

1. Ausblick

Die Beziehung zu unseren Stammkunden bleibt gut. Die Investitionstätigkeit der Stammkunden wird konstant bleiben. Bei Auftragsvergaben stehen wir im Wettbewerb mit dem Marktführer. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant.

2. Auftragslage

Im Geschäftsjahr 2024 war der Umsatz im ersten Halbjahr stagnierend gegenüber dem Vorjahr. Wir erwarten auf Grund der gesamtwirtschaftlichen Lage in Deutschland, verbunden mit der hohen Inflation und dem Fachkräftemangel eine weiter leicht sinkende Nachfrage und sinkende Umsätze.

3. Ertrags- und Finanzlage

Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir gemäß den bisher vorliegenden Zahlen aus der betriebswirtschaftlichen Auswertung eine Verschlechterung des Jahresergebnisses. Auf Grund der derzeitigen Auslastung und der geplanten Produktivität rechnen wir für das Geschäftsjahr 2024 mit stagnierenden bis leicht sinkenden Umsätzen. Die Finanzlage betrachten wir als weiterhin gut, wir werden auch zukünftig Investitionen aus eigenen Mitteln bzw. Gesellschafterdarlehen finanzieren und sehen keinen weiteren Kreditbedarf.

Trotz der oben beschriebenen wirtschaftlichen Risiken gehen wir perspektivisch weiterhin von einem guten Umsatz- und Ergebniswachstum aus, sodass unsere Ertrags- und Finanzlage unverändert gut bleiben wird.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

a) Branchenspezifische Risiken

Die derzeitige Wirtschaftslage ist angespannt. Durch die erheblich günstigeren Preise von Solarmodulen aus China erwarten wir für die Solarindustrie eine sinkende Nachfrage. Aufgrund der herausfordernden Situation des deutschen Maschinenbaus, konfrontiert mit Fachkräftemangel, Exportrückgang und der angespannten Wirtschaftslage allgemein, erwarten wir auch in diesem Bereich eine sinkende Nachfrage. Auch durch verhaltende Investitionen im Bereich des deutschen Maschinenbaus erwarten wir einen sinkenden Auftragseingang.

b) Ertragsorientierte Risiken

Wir beschaffen unsere Materialien über eine breite Palette von Liefermöglichkeiten, so können etwaigen Problemen der Materialbeschaffung entgegengewirkt werden. Des Weiteren fragen wir Trends ab und schätzen so die weitere Entwicklung aufgrund unserer Erfahrung selbst ein.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Unsere Stammkunden zahlen i.d.R. innerhalb vereinbarter Zahlungsfristen. Eine Versicherung für Forderungsausfall war nicht erforderlich. Bei Neukunden beurteilen wir durch persönliche Einschätzung und über eine Auskunft die Bonität unseres Geschäftspartners.

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätslage ist gut, es sind keine Engpässe zu erwarten.

d) Risikostrategie

Wir vertrauen dem Erfolg unseres zielorientierten Handelns. Wir überprüfen den Soll-Ist-Zustand und uns selbst in regelmäßigen Besprechungen. Wir verfügen ständig über ein klares Bild unserer aktuellen Auslastung. Mitlaufende Auftragsbewertung und Nachkalkulationen aktueller Aufträge erfolgen permanent als Input für künftige Vorkalkulationen. Die Gesellschafter werden monatlich über die aktuellen Zahlen informiert.

Im Rahmen des Risiko-Managements überprüfen wir regelmäßig bestehende und neue Risiken. Daraus leiten wir einen möglichen Handlungsbedarf zur Vermeidung bzw. Minimierung dieser Risiken ab und setzen Maßnahmen daraus um. Schwerpunkte des Risiko-Managements ist die Prozesskontrolle und der Fachkräftemangel, dem wir mit gezieltem Recruiting begegnen.

2. Chancenbericht

Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen bei Bedarf direkt bei unseren Lieferanten mit geeigneten Prüfmitteln und Prüfmethoden durch.

Den überwiegend internationalen Wettbewerbern am Markt, werden wir weiterhin durch unsere Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Termintreue und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in der von Unsicherheiten umgebenen weltpolitischen Lage durch die steigenden Rohstoff- und Energiepreisen.

Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet.

Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

Wir gehen davon aus, dass wir mit unseren Leistungen und Erfahrungen und mit der guten Zusammenarbeit mit unseren Kunden, Lieferanten, Banken und Behörden auch in Zukunft am Markt bestehen können.

 

Ulm, den 30.09.2024

gezeichnet Stefan von Neubeck, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.720.237,46 4.554.145,96
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.443,50 5.273,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 3.442,50 5.272,50
II. Sachanlagen 4.716.793,96 4.548.872,46
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.307.283,96 3.440.367,96
2. technische Anlagen und Maschinen 1.111.473,00 898.962,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298.037,00 209.042,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 500,00
B. Umlaufvermögen 8.684.247,13 8.219.397,06
I. Vorräte 6.570.144,54 5.830.016,49
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.286.030,13 1.289.438,70
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 828.072,46 1.099.941,87
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.484,65 11.817,45
Aktiva 13.423.969,24 12.785.360,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 6.881.772,07 7.216.183,36
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 4.696,00 4.696,00
III. Gewinnvortrag 4.185.922,77 3.489.020,70
IV. Jahresüberschuss 2.665.588,71 3.696.902,07
B. Rückstellungen 857.786,16 917.096,37
C. Verbindlichkeiten 5.684.411,01 4.652.080,74
Passiva 13.423.969,24 12.785.360,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.282.047,39 10.257.352,14
2. Personalaufwand 2.874.509,18 2.687.855,70
a) Löhne und Gehälter 2.463.017,53 2.303.653,80
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 411.491,65 384.201,90
davon für Altersversorgung 23.295,48 33.577,96
3. Abschreibungen 410.679,02 415.563,62
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 410.679,02 415.563,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.035.357,71 1.874.202,97
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 5.152,19 5.975,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 855,22 1.550,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 182.513,00 110.055,43
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 10.013,00 9.803,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.105.843,21 1.467.174,95
8. Ergebnis nach Steuern 2.674.000,49 3.704.049,85
9. sonstige Steuern 8.411,78 7.147,78
10. Jahresüberschuss 2.665.588,71 3.696.902,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die KASTILO Technische Gewebe GmbH hat Ihren Sitz in 89079 Ulm. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm - Registergericht - unter HRB 3107 eingetragen.

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzansätze des Anlagevermögens beruhen auf den Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten, von denen der Nutzungsdauer entsprechende, planmäßige lineare Abschreibungen vorgenommen werden. Die Nutzungsdauer wurde aus langjährigen Erfahrungswerten bemessen.

Die Zugänge werden mit den Rechnungsbeträgen zuzüglich Nebenkosten abzüglich Nachlässen und evtl. Skonti aktiviert. Die Abgänge werden mit den historischen Anschaffungskosten nach Aufrechnung mit bisherigen Abschreibungen zum Zeitpunkt des Ausscheidens erfasst.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, deren Anschaffungskosten 250 € nicht übersteigen, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand gebucht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter, mit Anschaffungskosten größer 250 € und kleiner 800 €, werden im Jahr der Anschaffung sofort in voller Höhe vollständig abgeschrieben.

Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und Waren ist grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die fertigen Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten, sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 Abs. 2 Satz 2 HGB) bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde das allgemeine Kreditrisiko gegenüber Dritten durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Spezielle Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Forderungen in Fremdwährung mit einer Laufzeit kleiner 1 Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):

• Durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,83 % (Vj. 1,78 %) für eine Laufzeit von 10 Jahren; 1,75 % (Vj. 1,44 %) für eine Laufzeit von 7 Jahren.

• Lohn- und Gehaltssteigerung, sowie Rententrend ist mit 0 % p.a. angenommen, da die Rentenzahlung überwiegend aus der Rückdeckungsversicherung erfolgt und somit ein durchlaufender Posten ist.

• Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G".

• Die ausgewiesenen Ansprüche sind unverfallbar.

• Vermögensgegenstände, die dem Zugriff der übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Altersversorgungsverpflichtungen dienen (Planvermögen), wurden mit diesen Verpflichtungen gemäß § 246 Abs. 2 HGB verrechnet. Bei diesen Vermögenswerten handelt es sich um Rückdeckungsversicherungsansprüche, die auf Basis versicherungsmathematischer Gutachten mit dem jeweiligen Aktivwert (Deckungskapital) zum Bilanzstichtag bewertet werden.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt unter Einbeziehung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen zum Erfüllungsbetrag. Rückstellungen, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (im aktuellen GJ keine wesentlich), werden mit den entsprechenden Zinssätzen gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Vom Wahlrecht zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastung nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.

IV. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist im folgenden Anlagenspiegel (Anlage 3/6) gemäß § 284 Abs. 3 HGB dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände, mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr, betragen 2 T€ (im Vorjahr 5 T€).

3. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB

Der Unterschiedsbetrag aus der Pensionsrückstellung gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 6 T€. Diesem ausschüttungsgesperrten Betrag steht ein Gewinnvortrag von gesamt 6.852 T€ gegenüber.

4. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen

Für einen aktiven Anwärter ergibt sich ein Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe von 569 T€. Der Zinsaufwand aus der Pensionszuführung beträgt 10 T€.

Mit den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurde das Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 HGB in Höhe des Zeitwertes der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen verrechnet. Dieser entspricht auch dem steuerlichen Aktivwert.

Der Zeitwert des Deckungsvermögens beträgt 183 T€, somit ergibt sich eine Pensionsrückstellung nach Saldierung in Höhe von 386 T€. Der Zinsertrag aus der verpfändeten Rückdeckungsversicherung beträgt

0 T€. Die Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung entsprechen dem Zeitwert des Deckungsvermögens.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen vor allem Gewährleistungsverpflichtungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten.

6. Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten sind 5.400 T€ (Vj.: 4.000 T€) gegenüber Gesellschaftern.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden besichert.

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB, die für die Offenlegung wesentlich sind, bestehen nicht.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Währungsumrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von 1,4 T€ mit inbegriffen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von 5 T€ mit inbegriffen.

2. Zinsergebnis

Die Erträge aus dem Deckungsvermögen (0 T€) wurden mit Zinsaufwendungen (10 T€) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. Der sich ergebende Saldo von -10 T€ ist unter dem Posten Zinsaufwand nach § 246 Abs. 2 enthalten.

V. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Schluss des Geschäftsjahrs nicht ergeben.

Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt

Gewerbliche Arbeitnehmer 21,0
Angestellte 13,0
Summe 34,0

Geschäftsführer war:

Stefan von Neubeck, Ulm, Dipl. Betriebswirt.

Er ist allein vertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angaben über die Höhe der Bezüge unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

 

Ulm, den 30.09.2024

gezeichnet Stefan von Neubeck, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

KASTILO Technische Gewebe Vertriebs GmbH, Ulm

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 27.951,30 27.951,30
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.316,17 14.316,17
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 42.267,47 42.267,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.967.915,97 4.967.915,97
2. technische Anlagen und Maschinen 2.309.165,65 419.697,66 2.728.863,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 736.665,01 160.535,86 46.364,08 850.836,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 500,00 -500,00 0,00
Summe Sachanlagen 8.014.246,63 580.233,52 46.364,08 -500,00 8.547.616,07
Summe Anlagevermögen 8.056.514,10 580.233,52 46.364,08 -500,00 8.589.883,54
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.678,80 1.830,00 24.508,80
2. Geschäfts- oder Firmenwert 14.315,17 14.315,17
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 36.993,97 1.830,00 38.823,97
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.527.548,01 133.084,00 1.660.632,01
2. technische Anlagen und Maschinen 1.410.203,65 207.186,66 1.617.390,31
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.622,51 68.578,36 43.401,08 552.799,79
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 3.465.374,17 408.849,02 43.401,08 3.830.822,11
Summe Anlagevermögen 3.502.368,14 410.679,02 43.401,08 3.869.646,08
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.442,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.443,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.307.283,96
2. technische Anlagen und Maschinen 1.111.473,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 298.037,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00
Summe Sachanlagen 4.716.793,96
Summe Anlagevermögen 4.720.237,46

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 06.11.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die KASTILO Technische Gewebe GmbH, Ulm

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der KASTILO Technische Gewebe GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der KASTILO Technische Gewebe GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen und Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt weren, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidenheim, den 30. September 2024

Helmer und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gezeichnet

Dr. Rüdiger Frieß, Wirtschaftsprüfer

Dominik Schüller, Wirtschaftsprüfer

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