Tecnamic GmbH
Zunftweg 4, 59457 Werl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Simon Kirchhoff seit 4.12.2024 | Geschäftsführer |
Regina Erika Arning seit 4.12.2024 | Geschäftsführer |
Frank-Peter Rinno seit 18.1.2021 | Prokura |
Martin Paul Hammerschmidt seit 8.11.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tecnamic GmbHWerlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Geschäftstätigkeit Die Tätigkeit der Tecnamic GmbH erstreckt sich im Wesentlichen auf den Vertrieb von Antriebselementen auf dem Inlands- und Weltmarkt. Rahmenbedingungen Die Folgen der globalen Krisen belasteten laut Statistischem Bundesamt (Destatis) die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen um -0,3% niedriger als im Vorjahr. Der Rückgang der Wirtschaftsleistung betrug kalenderbereinigt -0,1%. Dämpfer für die Konjunktur waren die nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich laut Destatis die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Das BIP war in 2023 um +0,7% höher als im Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Insbesondere aufgrund einer sehr viel niedrigeren Produktion im Bereich Energieversorgung, ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) deutlich um -2,0% zurück. Das Verarbeitende Gewerbe innerhalb des Produzierenden Gewerbes mit einem Anteil von fast 85% verzeichnete einen preisbereinigten Rückgang von -0,4%. Auch in den energieintensiven Industrie-zweigen Chemie- und Metallindustrie sanken Produktion und Wertschöpfung erneut. Positive Zuwachsraten in 2023 hatten hingegen die Automobilindustrie und der sonstige Fahrzeugbau. Das Baugewerbe erreichte in 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von +0,2%. Während die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden konnte, war der Hochbau durch hohe Baukosten, Fachkräftemangel und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen betroffen. Eine Stütze für die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 waren die meisten Dienstleistungsbereiche (Information und Kommunikation +2,6%; Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit +1,0%; Unternehmensdienstleister +0,3%). Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Bereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe um -1,0% zurück. Vor allem aufgrund der hohen Verbraucherpreise nahm der private Konsum im Jahr 2023 um -0,8% gegenüber dem Vorjahr ab. Besonders stark sanken hier die Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2%). Erstmals seit fast 20 Jahren reduzierte auch der Staat seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7%). Die Bauinvestitionen sanken preisbereinigt um -2,1% gegenüber dem Vorjahr 2022. Hohe Baupreise und gestiegene Bauzinsen bremsten insbesondere den Wohnungsbau, während das Ausbaugewerbe v.a. aufgrund der stark nachgefragten energetischen Sanierungen einen Zuwachs verzeichnen konnte. Die Ausrüstungsinvestitionen, v.a. die Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge, stiegen in 2023 um +3,0%. Hier sieht man den Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen als Treiber. Trotz sinkender Preise ging der Außenhandel in 2023 zurück. Die Importe sanken dabei um -3,0%, die Exporte um -1,8% (jeweils preisbereinigt), so dass es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag kam, der das BIP in Deutschland stützte. 2. Wirtschaftsbericht Ertragslage Die Geschäftsführung der Tecnamic GmbH ist mit der Geschäftsentwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023 entsprechend der nachfolgenden Leistungsindikatoren nicht zufrieden. Als wesentliche Leistungsindikatoren werden die Umsatzerlöse, der Materialaufwand, der Personalaufwand und das Jahresergebnis genutzt. Die Umsatzerlöse der Gesellschaft lagen mit 19,2 Mio. EUR deutlich um -9% unter dem Vorjahreswert, der Planwert für 2023 wurde damit ebenfalls nicht erreicht. Der Materialaufwand ist ebenfalls gesunken und lag mit 13,1 Mio. EUR um -12% unter dem Wert des Vorjahres. Demzufolge hat sich das Rohergebnis der Gesellschaft im Vergleich zum Vorjahr leicht verschlechtert. Mit 6,2 Mio. EUR lag das Rohergebnis um -3% unter dem Vorjahreswert von 6,4 Mio. EUR. Der Personalaufwand ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen und lag mit 3,3 Mio. EUR um +7% über dem Vorjahreswert, er lag damit allerdings unter dem Planwert für 2023. Die Abschreibungen liegen mit 0,3 Mio. EUR deutlich um -21% unter dem Vorjahreswert, wie im Vorjahr wurde eine Abwertung des Vorratsvermögens vorgenommen. Der sonstige Aufwand hingegen lag mit 2,3 Mio. EUR leicht um +2% über dem Wert des Vorjahres von 2,2 Mio. EUR. Der in der Geschäftsplanung 2023 veranschlagte Wert wurde damit nur leicht übertroffen. Die Tecnamic GmbH konnte mit 0,3 Mio. EUR ein Betriebsergebnis erzielen, dass gegenüber dem Vorjahr deutlich schlechter ausgefallen ist, auch der Planwert für 2023 wurde deutlich verfehlt. Der Zinsaufwand hat sich, begründet durch die EZB-Leitzinsentwicklung, deutlich erhöht und liegt mit 0,5 Mio. EUR um +119% über dem Wert des Vorjahres. In der Folge konnte das Jahresergebnis der Gesellschaft mit -0,2 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresergebnis von +0,4 Mio. EUR nicht verbessert werden, das Planergebnis wurde ebenfalls nicht erreicht. Positiv zu bewerten sind die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren der Tecnamic GmbH. Oberste Zielsetzung der Unternehmensgruppe ist die Generierung eines nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolgs, wobei die unternehmerischen Aktivitäten zukunftsorientiert ausgerichtet werden und soziale Verantwortung sowie Umweltbewusstsein einen hohen Stellenwert besitzen. Wie auch in den Vorjahren wurden die Rezertifizierungs- und Überwachungsaudits der Arntz Optibelt Gruppe in den Bereichen Umwelt und Qualitätsmanagement erfolgreich abgeschlossen. Die Mitarbeiterzahl der Tecnamic GmbH ist im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Finanzlage Hinsichtlich der Finanzlage war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Jahre 2023 jederzeit gegeben. Die Finanzierung der Tecnamic GmbH erfolgt teilweise durch Eigenkapital. Der zusätzlich notwendige Finanzierungsbedarf wird im Rahmen des zentralen Cash-Managements von der Konzernmutter Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG zur Verfügung gestellt. Das Investitionsvolumen in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lag in 2023 in Summe mit 0,1 Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres. Die Investitionen im Berichtsjahr betrafen u. a. eine E-Ladesäule und Prüf- und Messmittel sowie einzelne, kleinere Positionen im Bereich der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine gegenüber dem Vorjahr um -28% auf 9,0 Mio. EUR gesunkene Bilanzsumme. Auf der Aktivseite ist dies insbesondere auf die gegenüber dem Vorjahr deutlich gesunkenen Vorräte zurückzuführen, welche sich um -35% auf 5,3 Mio. EUR reduziert haben. Zudem sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr um -23% auf 1,1 Mio. EUR gesunken. Auch die sonstigen Vermögensgegenstände haben sich im Vorjahresvergleich reduziert. Die Guthaben bei Kreditinstituten reduzierten sich im Vorjahresvergleich um -29%. Auch das Anlagevermögen hat sich im Vorjahresvergleich leicht um -6% auf 2,5 Mio. EUR verringert. Auf der Passivseite sank das Eigenkapital durch das negative Jahresergebnis. Trotzdem ist der Fehlbetrag noch durch Eigenkapital gedeckt und die Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist, wie erstmalig im Vorjahr, noch positiv. Die gesunkene Bilanzsumme ist auf der Passivseite, neben dem Eigenkapital, vor allem auf eine deutliche Reduzierung bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen, welche sich im Vorjahresvergleich um -24% auf 7,8 Mio. EUR gemindert haben. Zudem haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduziert. Außerdem haben sich die Rückstellungen im Vorjahresvergleich deutlich um -10% auf 0,7 Mio. EUR gemindert. 3. Chancen- und Risikobericht Die Tecnamic GmbH ist mit dem internationalen Vertrieb von Antriebselementen unterschiedlichen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Geschäftsführung der Gesellschaft sieht insgesamt keine wesentlichen Risiken, die für sich alleine oder in ihrer Gesamtheit den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Um sonstige, in Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit entstehende, potenzielle Risiken frühzeitig zu begrenzen, werden aufgestellte Ziele und Regelungen konsequent verfolgt und verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Ein erhebliches Risiko besteht nach wie vor aufgrund der weltweiten Krisen sowie der aktuell schwachen wirtschaftlichen Lage. Sollten sich die Rahmenbedingungen und die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland und auf den ausländischen Zielmärkten nicht stabilisieren, oder gar weiter eskalieren, besteht die Möglichkeit weiterer negativer Einflüsse auf die künftige Unternehmensentwicklung der Tecnamic GmbH. Es wäre mit Umsatzeinbußen zu rechnen. Absatzseitige Risiken sind neben dem Rückgang der Nachfrage auch ein Druck auf die Verkaufspreise durch die Wettbewerber. Zukünftig gilt es, die notwendige Flexibilität zu garantieren und die Herstellkosten weiter zu senken, um die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft sicherzustellen. Kostensenkungspro-gramme, Maßnahmen zur Steigerung der Prozessstabilität und der Optimierung des Materialeinsatzes sowie Rationalisierungsinvestitionen gehören weiterhin zu den Zielsetzungen der kommenden Jahre. Neben den Marktrisiken sind besonders die Finanzrisiken, zu denen auch das Forderungsausfallrisiko zählt, aufzuführen. Das Thema Forderungsmanagement inklusive Mahnwesen wird durch die Gesellschaft intensiv bearbeitet. Risiken, die mit Investitionsentscheidungen einhergehen, werden durch konzerneinheitliche Genehmigungsverfahren, welche u.a. eine Prüfung der Wirtschaftlichkeit beinhalten, minimiert. Die Zertifizierung nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001 sowie das Umweltmanagement in der Arntz Optibelt Gruppe dienen darüber hinaus dem Ziel, Risiken für die Umwelt frühzeitig zu erkennen. Chancen ergeben sich für die Tecnamic GmbH durch die geplante Produkterweiterung um Standardgetriebe, wodurch die Gesellschaft als Komplettanbieter für den gesamten Antriebsstrang am Markt auftreten kann. Zusätzlich soll der Fokus auf dem Ausbau der Marktpräsenz insbesondere auf den Exportmärkten liegen. 4. Prognosebericht Nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) expandiert die Weltwirtschaft in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich ist. Die Konjunktur in den Vereinigten Staaten ist bis zuletzt kräftig, während sich die Wirtschaft im europäischen Raum in einer Phase der Stagnation befindet. Eine konjunkturelle Erholung lässt weiter auf sich warten. Im Ergebnis rechnet das IfW mit einem leichten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts von +0,1% für das laufende Jahr 2024. Im Jahr 2025 dürfte das Bruttoinlandsprodukt der Prognose zu Folge nur mit +2,0% über dem Niveau von vor sechs Jahren (2019) liegen. Die Weltkonjunktur bleibt zunächst anämisch und gewinnt nur langsam an Schwung. Für die Weltproduktion erwartet das IfW in 2024 einen Anstieg von +2,8%. Für das Jahr 2025 wird ein Anstieg von +3,1 % prognostiziert. Laut der aktuellen Konjunkturprognose des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI) bleiben die Wachstumsaussichten der Wirtschaft in Deutschland für 2024/25 gedämpft. Das HWWI rechnet für die deutsche Wirtschaft nach einem Rückgang des Bruttoinlandsprodukts von -0,3% im Jahr 2023 für die Jahre 2024 und 2025 nur mit geringerem Erholungspotenzial. Im Jahresverlauf für 2024 ist nur mehr ein Wirtschaftswachstum von im Durchschnitt +0,25% zu erwarten, unter der Voraussetzung, dass die geopolitischen Konflikte nicht weiter eskalieren. Trotz alledem ist unter Berücksichtigung der strukturellen Probleme in Deutschland für 2025 lediglich mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts um +1% zu rechnen. Die Preisperspektiven haben sich dagegen deutlich verbessert, bereits im Jahresverlauf 2023 hat sich die Inflation erheblich verringert. Trotz merklich steigender Arbeitskosten, die den Disinflationsprozess bremsen, erwartet das HWWI für das Jahr 2024 eine Inflationsrate von +2,8% und für das Jahr 2025 von +2,3%. Somit wieder eine Annäherung an die 2-Prozent-Marke, unter der Prämisse, dass die geopolitische Lage sich entspannt und die Wirtschaftspolitik geeignete Maßnahmen auf den Weg bringt. Der Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie (wdk) berichtet von einer schlechteren Stimmungslage in der deutschen Industrie zum Jahreswechsel 2023/2024 als vor einem Jahr und bezieht sich dabei auf eine Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln. Die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft infolge der geopolitischen Verwerfungen, die geldpolitische Straffung infolge der hohen Inflation sowie die Verunsicherungen der Unternehmen und Haushalte infolge der haushaltspolitischen Unklarheiten in Deutschland würden die Aussichten für das Jahr 2024 drücken. Auch die aktuelle Stimmungslage bei den Unternehmen der deutschen Kautschukindustrie ist laut wdk im Vergleich zum Vorjahr unverändert eingetrübt. Die Unternehmen der Branche haben die gleiche Erwartungshaltung wie im Vorjahr, dass sich die konjunkturelle Lage in dem Industriezweig im Jahresverlauf verbessert. Diese Hoffnung beruht jedoch auf Experteneinschätzungen für die deutsche Gesamtwirtschaft. Wird der Jahreswechsel 2023/2024 betrachtet, ist die Stimmung schlecht und die Branche befindet sich in einer rezessiven Lage. Betrachtet man die von Branchenverbänden und Wirtschaftsexperten für die wesentlichen Abnehmerindustrien von Gummiprodukten abgegebenen Produktionsprognosen für 2024, so muss man laut wdk schlussfolgern, dass für die deutsche Kautschukindustrie sowohl beim Umsatz und stärker noch bei Absatz und Produktion eine rückläufige Wirtschaftsentwicklung wahrscheinlich ist. Gründe dafür sind mögliche Verlagerungen und Schließungen von Werken am Standort Deutschland, wodurch die Produktion bzw. Umsatz in 2024 laut dem Verband unter dem Vorjahr liegen wird. Die Entwicklung der Nachfrage von Dritten und von verbundenen Unternehmen sowie die Entwicklungen der Energie- und Rohstoffpreise sind maßgeblich für den weiteren Geschäftsverlauf der Tecnamic GmbH. Der Umsatz der Gesellschaft in den ersten zwei Monaten 2024 lag deutlich unter dem Niveau des Vorjahres, aber oberhalb der Planung. Die Geschäftsplanung 2024 sieht vor, dass die Tecnamic GmbH Umsatzerlöse von 21,3 Mio. EUR realisiert. Voraussetzung hierfür ist eine wesentliche Entspannung der wirtschaftlichen Situation auf den Zielmärkten, die für das 2. Halbjahr 2024 erwartet wird. Die Umsatzerlöse liegen damit um 10% über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Die Materialaufwandsquote wird sich gegenüber dem Berichtsjahr erhöhen, der Personalaufwand wird sich im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr reduzieren. Die Mitarbeiteranzahl wird gemäß Geschäftsplanung im Angestelltenbereich und auch im gewerblichen Bereich im laufenden Geschäftsjahr konstant bleiben. Zudem steigen die sonstigen Aufwendungen ebenfalls noch einmal leicht an. Das Jahresergebnis der Tecnamic GmbH wird sich deutlich über dem Niveau des Jahres 2023 einpendeln. Das Investitionsvolumen der Tecnamic GmbH in Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wird sich 2024 leicht über dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Aus heutiger Sicht gehen wir davon aus, dass die weltweiten Krisen keinen nachhaltigen negativen Einfluss auf die künftige Unternehmensentwicklung der Tecnamic GmbH haben werden. Sofern Lieferketten auf den Beschaffungs- und Absatzmärkten nachhaltig unterbrochen werden, ist allerdings mit Produktionsausfällen und deutlicheren Umsatz- und Ergebniseinbußen zu rechnen. Auf dieser Basis blickt die Geschäftsführung der Gesellschaft vorsichtig optimistisch in die kommenden Jahre.
Werl, 8. Mai 2024 R. Mühlbeyer M. Hammerschmidt AKTIVA
PASSIVA
I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Tecnamic GmbH, Werl (Amtsgericht Arnsberg, HRB 9277) wurde nach den §§ 242 ff. und 264 ff. des HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind überwiegend im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer und ggf. außerplanmäßig abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear über Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren vorgenommen. Das Aktivierungswahlrecht für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird nicht in Anspruch genommen. Das Sachanlagevermögen wird im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen und rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger und ggf. außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die planmäßigen Abschreibungen werden linear und degressiv vorgenommen. Bei degressiven Abschreibungen erfolgt ein planmäßiger Übergang auf lineare Abschreibungen, falls diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führen. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung zeitanteilig (pro-rata-temporis). Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und das Sachanlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig um lineare Abschreibungen auf der Grundlage der von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen bzw. anderer branchenüblichen Abschreibungstabellen vermindert. Die Gesellschaft nimmt das Wahlrecht nach § 255 Abs. 3 S. 2 HGB nicht in Anspruch und aktiviert keine Fremdkapitalzinsen. Die Roh, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Handelswaren wurden mit Anschaffungskosten zum gleitenden Durchschnitt unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bei zweifelhaften Forderungen werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen werden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen Rechnung getragen. Die Forderungen und Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen werden saldiert ausgewiesen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet. Wesentliche Ursache für aktive latente Steuern sind Bewertungsunterschiede bei den sonstigen Rückstellungen. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt nach § 272 HGB unter Berücksichtigung der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte mittels der PUC-Methode, eines erwarteten Rententrends von 6,12% alle 3 Jahre und den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck als zugrunde gelegte Sterbetafeln. Gemäß § 253 Abs. 2 HGB wurde ein Rechnungszinssatz von 1,82% p.a. berücksichtigt. Der gemäß § 253 Abs. 6 HGB anzugebende Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 2,4 (Vorjahr: TEUR 13,3). Dieser Betrag ist zur Ausschüttung gesperrt. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden soweit erforderlich bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags (in Höhe der allgemeinen Inflationsrate) berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfassen die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie Aufstockungsleistungen für Anwärter. Diese Rückstellungen werden entsprechend IDW-Stellungnahme (IDW RS HFA 3) vom 19. Juni 2013 gebildet. Als Rechnungsgrundlagen für die Altersteilzeitrückstellungen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins in Höhe von 1,12% gewählt. Die voraussichtlich zu leistenden Beiträge werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt und mit dem Barwert angesetzt. Die Erfolgsauswirkung aus der Änderung des Abzinsungssatzes wird im Finanzergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Umsatzerlöse werden realisiert, wenn die Lieferungen und Leistungen ausgeführt sind und der Gefahrenübergang erfolgt ist. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahrs sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. III. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen im Geschäftsjahr können aus dem als Anhang beigefügten Anlagenspiegel entnommen werden. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 14,1 (Vorjahr TEUR 25,4) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0,0 (Vorjahr TEUR 2,1) enthalten. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 343,1 (Vorjahr: TEUR 482,1), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 36,6 (Vorjahr: TEUR 230,4) und sonstige Verbindlichkeiten von TEUR 7.472,8 (Vorjahr: TEUR 10.004,8) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten zudem Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von TEUR 49,9 (Vorjahr: TEUR 147,6). IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. V. Sonstige Angaben Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat Büro- und Lagerflächen von einem verbundenen Unternehmen auf unbestimmte Zeit gemietet, die Kündigungsfrist beträgt 1 Jahr. Die Kaltmiete beträgt in 2024 TEUR 249,0. Die weiteren finanziellen Verpflichtungen, z. B. aus Leasingverträgen, sind für die Beurteilung der Finanzlage von untergeordneter Bedeutung und schränken die künftigen Finanzierungsspielräume nicht ein, sodass sich eine Angabe erübrigt. Geschäftsführung Die Geschäftsführung setzte sich im Berichtsjahr wie folgt zusammen:
Der ausgeübte Beruf der Geschäftsführer entspricht ihrer organschaftlichen Stellung. Die Geschäftsführer erhielten teilweise Bezüge von der Gesellschaft. Vorschüsse und Kredite wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse zugunsten der Geschäftsführer wurden nicht eingegangen. Gemäß § 264 Abs. 4 HGB wurde darauf verzichtet, die Gesamtbezüge für die Mitglieder der Geschäftsführung anzugeben. Beirat Dem Beirat der Gesellschaft gehörten im Berichtsjahr folgende Mitglieder an:
Der Beirat erhielt keine Bezüge von der Gesellschaft. Konzernverhältnisse Die Arntz Beteiligungs GmbH & Co. KG, Höxter, stellt als oberstes Mutterunternehmen den Konzernabschluss (größter und kleinster Konsolidierungskreis) auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Dieser Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zu § 285 Nr. 17 HGB erfolgen im Konzernabschluss der Muttergesellschaft. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.
Werl, 8. Mai 2024 Martin Hammerschmidt Reinhold Mühlbeyer Bei dem Jahresabschluss handelt es sich um die für offenlegungszwecke verkürzte Fassung (§327 HGB). Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde folgender uneingeschränkter Bestätigungsvermerk erteilt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tecnamic GmbH, Werl PRÜFUNGSURTEILE Wir haben den Jahresabschluss der Tecnamic GmbH, Werl - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tecnamic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES BEIRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, 8. Mai 2024 BDO
AG
Sonstige Angabe i.S. von § 328 Abs. 1a Satz 1 HGB Der Jahresabschluss 2023 der Tecnamic GmbH wurde in der Gesellschafterversammlung vom 24.05.2024 festgestellt. |
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