Stammdaten

Register
Amtsgericht Lübeck HRB 17282 HL
Vorher
Artistic GmbHHiss-Tec GmbH
Eingetragen
4.8.2015
Branche
Herstellung von SportgerätenGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
Produktion und Vertrieb von Outdoor- und Wassersportartikeln, insbesondere (aber nicht ausschließlich) Herstellung von Surfkiteboards, Surfkiteschirmen und Surfkitezubehör, sowie An- und Verkauf von Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jochen Czwalina
seit 17.5.2019
Geschäftsführer
Philip Schinnagel
seit 17.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Tahe Outdoors OÜEST
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Tahe Kayaks 2 (GER) OÜ
Estonia
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CORE Kiteboarding GmbH

Burg/Fehmarn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Inhaltsverzeichnis

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Unternehmensstruktur

1.2 Personal

2 Allgemeine konjunkturelle Situation - Branchenentwicklung

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland im Jahr 2022

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

2.3 Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

3 Darstellung der Lage der Gesellschaft

3.1 Vermögenslage

3.2 Ertragslage

3.3 Finanzlage

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

3.5 Gesamtaussage

4 Prognose zur künftigen Geschäftsentwicklung

5 Chancen- und Risikobericht

5.1 Chancen

5.2 Risiken

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Unternehmensstruktur

Die CORE Kiteboarding GmbH (CORE) ist im Handelsregister unter der Registernummer HRB 17282 HL beim Amtsgericht Lübeck eingetragen. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung, Produktion und der Handel von Outdoor- und Wassersportartikeln, insbesondere im Kitesurfsport. Sie unterhält zum Jahresbeginn 2022 an ihrem Firmensitz auf der Ostseeinsel Fehmarn zwei Standorte mit Verwaltung (OT Gammendorf) sowie ein Versandlager mit Servicewerkstatt zur Reparatur von Surfboards, Kiteschirmen und deren Zubehör (OT Niendorf). Ab April 2022 wurde eine weitere zusätzliche Lagerhalle (OT Staberdorf) dazu gemietet. Hier werden hauptsächlich die großvolumigen Produkte gelagert.

Die einzige Gesellschafterin Tahe Kayaks 2 GER OÜ mit Sitz in Estland ist am 1. Juli 2022 mit ihrer Muttergesellschaft Tahe Outdoors OÜ verschmolzen. Einzige Gesellschafterin ist ab dem 1. Juli 2022 somit die in Estland ansässige Tahe Outdoors OÜ, welche das verbliebene Unternehmen aus der Unternehmensverschmelzung ist. Diese ist eine 100%ige Tochter der luxemburgischen Unternehmensgruppe KJK Sports.

CORE ist Gründungsmitglied des internationalen Branchenverbandes im Kitesurfsport "Global Kitesurf Association e.V." (GKA) mit Verwaltungssitz in Hamburg. Im August 2023 wurde CORE Mitglied im internationalen Wingsport Branchenverband "Global Wingsports Association" (GWA).

Historie: Die Artistic GmbH hat mit Wirkung zum 1. November 2017 100% der Kommanditanteile an der Hiss-Tec GmbH & Co.KG erworben und ist damit in die Hiss-Tec GmbH & Co. KG eingetreten. Danach ist die Komplementärin in Firma Hiss-Tec Fehmarn GmbH aus der Hiss-Tec GmbH & Co.KG ausgeschieden. Mit dem Austritt sind die Vermögenswerte und Schulden der Hiss-Tec GmbH & Co. KG der Artistic GmbH angewachsen. Anschließend wurde die Artistic GmbH in Hiss-Tec GmbH umfirmiert. Im Januar 2019 erfolgte die Umfirmierung in CORE Kiteboarding GmbH.

1.2 Personal

Jahresdurchschnittlich beschäftigt die Core Kiteboarding GmbH im Geschäftsjahr 2022 45 Mitarbeiter. Die angestellten Geschäftsführer Philip Schinnagel und Jochen Czwalina leiten das Unternehmen seit dem 1. April 2019.

2 Allgemeine konjunkturelle Situation - Branchenentwicklung

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft in Deutschland im Jahr 2022

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % gegenüber dem Vorjahr. Kalenderbereinigtbetrug das Wachstum 2,0 %. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor der Corona-Pandemie, war das BIP preisbereinigt um 0,7 % höher. Die deutsche Wirtschaft hat sich damit weiter vom tiefen Einbruch im ersten Corona-Krisenjahr erholt.

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 vor allem geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, zu denen extreme Energiepreiserhöhungen zählten. Hinzu kamen dadurch verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise für weitere Güter wie beispielsweise Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten.

Im Frühjahr 2022 wurden fast alle Corona-Schutzmaßnahmen aufgehoben. Dies trug zunächst zur Erholung der deutschen Wirtschaft bei. Mit dem Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar und den in der Folge extrem steigenden Energiepreisen wurde der Aufschwung gebremst. Lieferengpässe und stark anziehende Einfuhr- und Erzeugerpreise erschwerten die Lage weiter. Die Inflationsrate stieg so hoch wie noch nie seit der deutschen Vereinigung. In der Folge kam die konjunkturelle Erholung Deutschlands ins Stocken.

In der aktuellen BIP-Jahresrechnung ist implizit eine Schätzung für das 4. Quartal 2022 enthalten, die aber zu einem sehr viel früheren Zeitpunkt und dadurch auf einer unvollständigeren Datenbasis durchgeführt wurde als die reguläre Quartalsrechnung. Dementsprechend ist das Ergebnis für das 4. Quartal noch mit hoher Unsicherheit behaftet. Nach bisherigen Erkenntnissen stagnierte das BIP im 4. Quartal 2022 preis-, saison- und kalenderbereinigt gegenüber dem Vorquartal, nachdem es im 3. Quartal 2022 noch gewachsen war.

Quelle: Statistisches Bundesamt

2.2 Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr

Die Kitesurfbranche leidet auch im Jahr 2022 unter den Nachwirkungen der weltweiten Corona Pandemie. Die gestörten Lieferketten der beiden Vorjahre gepaart mit der erhöhten Nachfrage in den Vorjahren 2020 und 2021 haben dazu geführt, dass geplante Lieferungen durch die Produktionsstätten in Asien zu spät für die ursprünglich geplante Sommersaison 2021 eintrafen und im Jahr 2022 Vorjahresmodelle zusammen mit den aktuellen Modellen geliefert wurden. Dies führte zu deutlich erhöhten Lagerbeständen ab Q3 2022. Durch den im Februar 2022 begonnenen europäischen Krieg in der Ukraine, die massiv gestiegenen Energiekosten und die anhaltende Inflation herrscht gleichzeitig eine große Unsicherheit bei den Verbrauchern. Die Anschaffungen von Produkten für den Freizeitsport wurden hinausgezögert, was sich besonders ab Q3 bemerkbar macht. Während sich die Absätze im ersten Halbjahr normal entwickelten, beobachtet man ab der Mitte des Jahres eine deutliche Zurückhaltung im Kaufverhalten. Um die Überkapazitäten abzubauen, fangen einige Marktbegleiter an, die Preise für ihre Produkte teils massiv zu senken. Es kommt zu Preiskämpfen.

2.3 Geschäftsentwicklung der Gesellschaft

Die allgemeine wirtschaftliche Weltlage, der Wegfall des russischen und ukrainischen Markts, dessen Folgen und das dadurch erzeugte zögerliche Kaufverhalten im zweiten Halbjahr belasten das Jahresergebnis. Der weltweite Umsatz sank für das Jahr 2022 erstmals um 7,4% im Vergleich zum Vorjahr. Die Auftragslage bis in den Juli war sehr gut, sodass in Q1 und Q2 ein Umsatzplus von 18% zum Vorjahr erreicht wurde. Ab August ging die Nachfrage deutlich zurück, was in der zweiten Jahreshälfte zu einem Umsatzrückgang von insgesamt 29% im Vergleich zum Vorjahr führte.

Durch die Hinzunahme eines weiteren Produktzweiges, dem "Wingfoilen", entstehen durch die Einrichtung der notwendigen Logistik unterjährig Investitionen in das Anlagevermögen und es erhöhen sich die laufenden Kosten durch Pacht und Personal. Ab April 2022 ist es notwendig, speziell für die großvolumigen Wingboards ein weiteres, energetisch gut gedämmtes Warenlager mit Versandabteilung im Ortsteil Staberdorf anzumieten (Entfernung zum Hauptlager 10 km). Für den Betrieb sind Anschaffungen wie Regale, Flurförderfahrzeug, Heizung, Sicherheitsanlage, Palettenwickelmaschine, LKW sowie 2 Personen mehr Personal notwendig. In dem neuen Warenlager werden alle Artikel der neuen Warengruppe Wingfoilen gelagert, gepackt und versendet. Zusätzlich dient es als Zwischenlager für Artikel aus dem Kitebereich.

Der starke US-Dollar, der von August bis November Parität (1 USD = 1 EUR) und Kurse unter 1 EUR erreichte, belastete die Umrechnungskurse für alle in USD eingekauften Artikel der Lieferanten aus Asien, sodass die Margen dieser Produkte insgesamt geringer ausfallen als budgetiert. Gleichzeitig erhöht dies den Wert des Warenbestands im Lager. Die durch die Wingfoilsparte größere Warenmenge, die geringere Nachfrage und der starke USD führen zum Jahresende zu einem deutlich erhöhten Gesamtwarenbestand, der um 146% höher liegt als im Jahr 2021.

Der Hauptanteil des Umsatzes wird mit 90,6% durch die Kite Division erzeugt. Die Wing Division trägt nach dem Go-To-Market von Mitte August 2022 bis zum Ende des Jahres noch mit 8,5% zum Jahresumsatz bei.

3 Darstellung der Lage der Gesellschaft

3.1 Vermögenslage

Aufgrund der Investitionen im Geschäftsjahr 2023 erhöht sich das Sachanlagevermögen nach Abzug von Abschreibungen um insgesamt 199,1 T€ auf 598,1 T€. Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände betragen 34,31% der Bilanzsumme. Im Geschäftsjahr fanden Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen in Höhe von 1.017,7 T€ statt.

Bei der Anwachsung der Hiss-Tec GmbH & Co. KG auf die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2017 ist ein Geschäfts- oder Firmenwert von 7.679,8 T€ entstanden, der über die vermutete Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben wird und zum Jahresende noch einen Restbuchwert von 3.928 T€ besitzt.

Der Warenbestand ist um 3.485,5 T€ gestiegen. Er beträgt mit 5.876,4 T€ 40% der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Dritte und verbundene Unternehmen betragen infolge des zum Jahresende gesunkenen Geschäftsvolumens nach Abzug der Pauschalwertberichtigung 1.999,4. Das sind 585,6 T€ weniger als im Vorjahr. Zum Jahresende beträgt der Zahlungsmittelbestand 89,7 T€ (Vorjahr: 2.892,6 T€).

Aufgrund der angespannten Marktentwicklung und dem Nachfragerückgang in Q4 2022 hat sich das Eigenkapital um 28,7 T€ auf 355 T€ verringert. Das entspricht 2,42% der Bilanzsumme.

3.2 Ertragslage

Die Umsatzerlöse sind infolge der gesunkenen Nachfrage gegenüber dem Vorjahr um 7,4% auf 15.411 T€ gesunken.

Weiterhin werden im aktuellen GJ 2022 sonstige betriebliche Erträge i.H.v. etwa 406 T€ ausgewiesen und sind damit gegenüber dem Vorjahr (170 T€) um etwa 236 T€ gestiegen. Dieser Anstieg ist insbesondere auf höhere Währungskursgewinne zurückzuführen.

Der Materialaufwand ist trotz des geringeren Umsatzes mit 9.120 T€ nahezu gleichgeblieben (zu VJ -0,5%, vgl. Abs 2.3), wodurch sich bei einem um 1.277 T€ reduzierten Umsatz die Materialaufwandsquote im Vergleich zum VJ um 4%-Punkte auf 59% erhöht hat. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die Einkaufspreise gestiegen sind Die Personalkosten haben sich um 9,2% auf 2.264 T€ erhöht.

Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um 4,3% auf 1.018 T€ gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund von gestiegenen Raumkosten, Fahrzeugkosten und Werbe- und Reisekosten um 9,9% auf 2.692,6 T€ (VJ: 2.449,1 T€) gestiegen.

Der Zinsaufwand ist von 719,8 T€ (2021) auf 704,4 T€ (2022) gesunken. Das liegt an der Zinsstrukturkurve der langfristigen Verbindlichkeiten.

Durch die o.a. Änderungen wurde ein Jahresergebnis von -28,7 T€ (Vorjahr 983,7 T€) erzielt.

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr die laut Planansätzen erwartete Entwicklung nicht einhalten können.

3.3 Finanzlage

Die Finanzlage hat sich im Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Zu Jahresbeginn betrug der Zahlungsmittelbestand 2.892,6 T€. Durch die nötigen Ausgaben für Investitionen in Vermögensanlagen und den steigenden Kosten für das operative Geschäft (siehe Abs. 2.3) hat sich der Zahlungsmittelbestsand zum Jahresende 2022 auf 89,7 T€ reduziert.

Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien konnten alle notwendigen Investitionen finanziert und alle Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Von dem KfW Tilgungsdarlehen wurden 687,5 T€ im Geschäftsjahr 2022 getilgt. An verbundene Unternehmen wurden Zinsen in Höhe von 684,0 T€ gezahlt.

Die Kontokorrentlinien wurden mit 399,3 T€ zum Jahresende beansprucht.

3.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung, und Jahresergebnis. CORE zieht für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran. Der Umsatz pro Mitarbeiter beträgt in 2022 T€ 342,5 p.a. und ist damit um T€ 27,3 T€ gesunken. Die Umsatzrendite ist negativ und beträgt -0,19%.

3.5 Gesamtaussage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird von der Geschäftsleitung in Anbetracht der herausfordernden Marktsituation als zufriedenstellend betrachtet. Die Umsatzentwicklung und die Marktanteile von CORE werden entsprechend der Branchensituation und im Vergleich zum Wettbewerb als positiv eingeschätzt.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets vor, spätestens innerhalb der vereinbarten Fälligkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Bei säumigen Kunden setzt CORE seit Q4 2021 zusätzlich Creditreform als Inkassounternehmen ein.

CORE konnte im Berichtsjahr bei vielen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt.

CORE ist seit 2022 als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

4 Prognose zur künftigen Geschäftsentwicklung

Die bereits in Q4 2022 deutlich rückläufige Nachfrage in der Wassersportbranche sowie die anhaltende angespannte politische Lage in Nahost kombiniert mit einem spürbaren Überangebot im Markt, weist auf einen Umsatzrückgang in 2023 hin.

Zum Zeitpunkt dieses Berichts beträgt der ungeprüfte, vorläufige Jahresfehlbetrag 2023 zwischen ./. 850 T€ und ./. 950 T€. Der ungeprüfte, vorläufige Jahresumsatz liegt bei 13.026 T€. Das Eigenkapital der Gesellschaft wurde am 29. Dezember 2023 durch die Einstellung eines Teilbetrags des Gesellschafterdarlehens um 1.400 T€ gestärkt.

Für das Wirtschaftsjahr 2024 rechnet die Gesellschaft mit einem Umsatzwachstum um 10,4% auf 14.500 T€ und einem ausgeglichenen Jahresergebnis. Das Wachstum begründet sich in der sich zum Jahreswechsel andeutenden internationalen Erholungsphase. Zusätzlich werden eine Preiserhöhung und eine horizontale Produkterweiterung in den Bereichen Kite und Wing zusätzlichen Umsatz generieren.

Grundsätzlich rechnet CORE damit, dass sich das Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage in 2024 langsam normalisieren wird. Bis dahin kann der Preiskampf allerdings auch zu einer Branchenkonsolidierung führen. CORE sieht sich durch den hohen Markenwert, die Langlebigkeit der Premiumprodukte und die damit erzeugte Werthaltigkeit und Wertstabilität im Markt gut positioniert.

5 Chancen- und Risikobericht

5.1 Chancen

Anhand der Auftragslage kann sich der deutlich positive Wachstumstrend der Vorjahre nicht fortsetzen. Die beabsichtigte Diversifizierung mit der neuen Produktgruppe Wingfoilen wird durch CORE positiv bewertet. Jedoch stagniert die Nachfrage nicht zuletzt aufgrund der gegenwärtigen, teils aggressiven Preispolitik des internationalen Wettbewerbs. Das im Wesentlichen wachsende Auslandsgeschäft entwickelt sich weiterhin positiv.

5.2 Risiken

CORE ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen.

CORE weist aufgrund des wachsenden Auslandsgeschäftes auf die damit verbundenen erhöhten latenten Risiken wie Fremdwährungssicherung und erhöhte Bonitätsrisiken der ausländischen Kunden hin. Insoweit lassen sich daraus resultierende Belastungen künftig nicht ausschließen.

Zur Identifikation und Bewertung wesentlicher Risiken hat CORE ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagementsystem als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Dieses System wird zur Anpassung an neue Erkenntnisse fortlaufend weiterentwickelt.

Grundsätzliche Ertragsrisiken sieht CORE in konjunkturellen Einflüssen, steigenden Personal-, Rohstoff- und Transportkosten sowie in einer sehr aggressiven Preispolitik des Wettbewerbs. Angesichts dessen lässt sich eine künftige Beeinträchtigung der operativen Ergebnissituation nicht ausschließen.

Positive Entwicklungen durch Forderungen an Auftraggeber in Fremdwährung und bei Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in fremder Währung können durch den Abschluss von Devisentermingeschäften mit jeweils gleicher Laufzeit, Währung und Nominalbetrag nicht verzeichnet werden, da sich der Währungsmarkt aufgrund der Pandemie als zu volatil herausgestellt hat. Andere Geschäfte mit derivativen Finanzinstrumenten sowie rein spekulative Geschäfte geht CORE nicht ein.

Aufgrund unserer mittel- und langfristigen Finanzierung sieht CORE derzeit keine größeren Zinsänderungsrisiken.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Im Übrigen lässt sich der Einfluss der genannten Risiken auf unsere wirtschaftliche Lage nicht hinreichend quantifizieren.

Insgesamt sieht CORE aufgrund der vorläufigen Jahresumsätze 2023 nach wie vor das Risiko einer künftigen verringerten Auftragslage mit einstelliger Wachstumsrate, verursacht durch die weltweite gesamtwirtschaftliche Unsicherheit, Inflation, Energiekrise in Europa und den Krieg in der Ukraine.

Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

 

Burg/Fehmarn, den 22. Februar 2024

CORE Kiteboarding GmbH

Jochen Czwalina, Geschäftsführer

Philip Schinnagel, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 510.752,00 629
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.928.462,00 4.726
4.439.214,00 5.355
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 598.059,00 366
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 32
598.059,00 398
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00
5.037.773,00 5.754
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.179,00 2
2. Waren 5.876.433,39 2.391
3. Geleistete Anzahlungen 430.526,70 760
6.308.139,09 3.153
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.370.343,51 1.863
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 629.056,71 722
3. Sonstige Vermögensgegenstände 670.112,34 46
2.669.512,56 2.631
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 89.722,17 2.893
9.067.373,82 8.677
C. Rechnungsabgrenzungsposten 151.498,54 132
D. Aktive latente Steuern 426.767,27 347
14.683.412,63 14.910

Passiva

31.12.2022 Vorjahr
EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Kapitalrücklage 1.000.000,00 1.000
III. Verlustvortrag -641.303,81 -1.625
IV. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -28.686,31 984
355.009,88 384
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 213.252,91 202
2. Sonstige Rückstellungen 158.693,08 167
371.945,99 369
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.961.377,54 2.248
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.639,37 54
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 333.374,31 188
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.400.000,00 11.489
5. Sonstige Verbindlichkeiten 254.065,54 178
13.956.456,76 14.157
14.683.412,63 14.910

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 15.411.440,51 16.638
2. Sonstige betriebliche Erträge 405.836,45 170
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 9.107.052,30 9.155
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.146,79 14
9.120.199,09 9.169
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.892.207,31 1.710
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 371.383,88 364
2.263.591,19 2.074
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.017.743,04 976
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.692.599,10 2.449
7. Erträge aus Genossenschaftsanteilen 834,75 1
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.699,11 0
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 704.358,60 720
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 57.784,65 437
11. Ergebnis nach Steuern -28.464,85 984
12. Sonstige Steuern 221,46 0
13. Jahresfehlbetrag / Jahresüberschuss -28.686,31 984

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben

Die CORE Kiteboarding GmbH mit Sitz in 23769 Burg/Fehmarn wird beim Amtsgericht Lübeck unter der Nummer HRB 17282 HL geführt.

Der Jahresabschluss der CORE Kiteboarding GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB und der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft hat die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften gemäß § 267 (2) HGB zu beachten. Von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 (2) HGB wurde Gebrauch gemacht.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Gleiches gilt für Vermerke in der Bilanz oder der Gewinn- und Verlustrechnung.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 15 Jahren vermindert. Der vor dem 1. Januar 2021 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde in Anwendung von § 253 Abs. 3 S. 4 HGB auf 10 Jahre festgelegt, da die voraussichtliche Nutzungsdauer für den Geschäfts- oder Firmenwert nicht zuverlässig geschätzt werden konnte und daher eine (typisierte) Nutzungsdauer von 10 Jahre angenommen wurde.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen drei und 15 Jahren.

Die planmäßigen Abschreibungen für Vermögensgegenstände wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die geleisteten Anzahlungen im Vorjahr sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko sowie etwaigen Mahn- und Beitreibungskosten wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Die aktiven Abgrenzungsposten beinhalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit danach betreffen.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Die Aktivierung latenter Steuern erfolgt in Ausübung des dafür bestehenden Wahlrechts zum Ansatz des aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich ergebender Steuerentlastungen nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Soweit Forderungen und Verbindlichkeiten in ausländischer Währung bestehen, erfolgt unterjährig eine Umrechnung zum Entstehungstag. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind, soweit deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wie die Bankguthaben am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet worden.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden.

III. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie zum Vorjahresstichtag mit Ausnahme einer Mietkaution in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 6) innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen wie zum Vorjahresstichtag den laufenden Liefer- und Leistungsverkehr.

Die aktivierten latenten Steuern von TEUR 427 (Vorjahr: TEUR 347) werden mit einem Steuersatz von 28,5% bewertet und resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Abschreibungsdauern zwischen Steuerbilanz und Handelsbilanz im (immateriellen) Anlagevermögen.

Sonstige Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung im Wesentlichen für Personalverpflichtungen (TEUR 114) gebildet.

Nach der Restlaufzeit gliedern sich die Verbindlichkeiten wie folgt:

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 davon mit einer Restlaufzeit von
Gesamt < 1 Jahr 1 - 5 Jahre
EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.961.377,54 1.102.002,54 859.375,00
(VJ: 2.247.803,72) (VJ: 700.928,72) (VJ: 1.546.875,00)
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.639,37 7.639,37 0,00
(VJ 54.374,79) (VJ: 54.374,79) (VJ: 0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 333.374,31 333.374,31 0,00
(VJ: 187.467,62) (VJ: 187.467,62) (VJ: 0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 11.400.000,00 0,00 11.400.000,00
(VJ: 11.489.332,93) (VJ: 89.332,93) (VJ: 11.400.000,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 254.065,54 254.065,54 0,00
(VJ: 178.152,74) (VJ: 178.152,74) (VJ: 0,00)
- davon aus Steuern 52.576,8 52.576,8 0,00
(VJ: 99.726,12) (VJ: 99.726,12) (VJ: 0,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 911,88 911,88 0,00
(VJ: 10.482,78) (VJ: 10.482,78) (VJ: 0,00)
Summe 13.956.456,76 1.750.570,54 12.205.886,22
(VJ: 14.157.131,80) (VJ: 1.210.256,80) (VJ: 12.946.875,00)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Bankverbindlichkeiten, die durch Sicherungsübereignung des Warenlagers gesichert sind, beträgt EUR 1.546.875,00.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren mit TEUR 11.400 (Vorjahr: TEUR 11.400) aus Darlehen der Tahe Outdoors OÜ, Estland, und im Vorjahr mit TEUR 89 aus dem gegenseitigen Waren- und Dienstleistungsverkehr.

2. Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 197 (Vorjahr: TEUR 146) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 54).

Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 684 (Vorjahr: TEUR 684).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten Erträge aus der Veränderung bilanzierter latenter Steuern in Höhe von TEUR 80 (Vorjahr: Aufwand von TEUR 81) sowie periodenfremde Steuern in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 0).

IV. Sonstige Pflichtangaben

Mitarbeiter

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr im Sinne des § 267 Abs. 5 HGB durchschnittlich 45 Arbeitnehmer.

Die Mitarbeiter setzen sich nach Gruppen wie folgt zusammen:

1. Sales & Customer Support: 7
2. Customer Service: 3
3. Product Design 10
4. Warehouse: 10
5. Marketing & Communications: 5
6. Accounting/Procurement/IT: 10

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen (inklusive Nebenkosten) für das Jahr 2023 von TEUR 173 und für die Jahre 2024 bis 2026 von TEUR 563.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Tahe Outdoors OÜ, Haarju maakond, Viimsi vald, Viimsi alevik, Aiandi tee 21,74001 Estland, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt und am Sitz der Gesellschaft offenlegt.

Geschäftsführer

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

Herr Jochen Czwalina, Kaufmann,

Herr Philip Schinnagel, Kaufmann.

Die Berufsbezeichnung entspricht der Organstellung. Die Angabe der an die Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge ist in zulässiger Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Nachtragsbericht

Am 23. Februar 2022 hat Russland der Ukraine den Krieg erklärt. Als Reaktion auf diese Kriegserklärung sind seitens der Mitglieder der Europäischen Union, sowie weiterer Nationen, zahlreiche Sanktionen politischer und wirtschaftlicher Natur beschlossen worden. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Jahresabschlusses dauert dieser Krieg an. Weitere Ausführungen hierzu befinden sich im Lagebericht.

Durch Einstellung eines Teilbetrags des Gesellschafterdarlehens von TEUR 1.400 in die Kapitalrücklage der Gesellschaft, hat die Tahe Outdoors OÜ am 29. Dezember 2023 das Eigenkapital der Gesellschaft gestärkt.

Im ersten Quartal 2024 plant CORE seinen Hauptsitz in den Ortsteil Burg, Osterstrasse 47, zu verlegen. Der Mietvertrag für die Büroräume ist über 10 Jahre geschlossen. Das Ziel des Umzugs ist die Reduktion des CO 2 Fußabdruckes durch ein energetisch besser gedämmtes Gebäude mit Pelletheizung und geringere tägliche Anfahrtswege für die Mitarbeiter:innen.

Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs.2 HGB sind nicht eingetreten.

 

Burg/Fehmarn, den 22. Februar 2024

CORE Kiteboarding GmbH

Jochen Czwalina, Geschäftsführer

Philip Schinnagel, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

Anschaffungskosten
Stand am 1.1.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.078.263,09 1.020,00 0,00 738,00 1.078.545,09
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.976.815,40 0,00 0,00 0,00 7.976.815,40
II. Sachanlagen 9.055.078,49 1.020,00 0,00 738,00 9.055.360,49
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 730.046,11 265.676,07 80.178,97 43.092,28 1.032.808,87
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.558,07 47.620,90 -80.178,97 0,00 0,00
762.604,18 313.296,97 0,00 43.092,28 1.032.808,87
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00 0,00 500,00
9.818.182,67 314.316,97 0,00 43.830,28 10.088.669,36
Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 449.224,09 119.064,00 495,00 567.793,09
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.250.670,40 797.683,00 0,00 4.048.353,40
II. Sachanlagen 3.699.894,49 916.747,00 495,00 4.616.146,49
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 364.135,11 100.996,04 30.381,28 434.749,87
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
364.135,11 100.996,04 30.381,28 434.749,87
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
4.064.029,60 1.017.743,04 30.876,28 5.050.896,36
Buchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 510.752,00 629
2. Geschäfts- oder Firmenwert 3.928.462,00 4.726
II. Sachanlagen 4.439.214,00 5.355
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 598.059,00 366
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 32
598.059,00 398
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 1
5.037.773,00 5.754

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CORE Kiteboarding GmbH, Burg/Fehmarn

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der die CORE Kiteboarding GmbH, Burg/Fehmarn,- bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CORE Kiteboarding GmbH, Burg/Fehmarn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses.sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 22. Februar 2024

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Kritzer, Wirtschaftsprüfer

Frank Bertram, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses und Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 29.02.2024 festgestellt.

Der zum 31. Dezember 2022 ausgewiesene Bilanzverlust in Höhe von € 669.990,12 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

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