Raceland Allgäu GmbH
Selbe AdresseVermietung von Sport- und Freizeitgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Ferdinand Kirstgen seit 29.12.2009 | Prokura |
Thomas Steffen Zanzinger seit 2.7.2008 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 5.58% | |
| 5.37% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BAVARIA Autohaus GmbHMarktoberdorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2007
BILANZ zum 31. Dezember 2007AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007
Anhang für das Geschäftsjahr 2007I. BilanzierungsgrundsätzeDie Gesellschaft ist als mittelgroße
Kapitalgesellschaft nach § 264 i.V.m. § 267 des
Handelsgesetzbuches (HGB) einzustufen. Der vorliegende
Jahresabschluss wurde gemäß der §§ 242
ff. und 264 ff. HGB aufgestellt.
Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang
gemacht werden können, wurden grundsätzlich im
Anhang gemacht.
Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
II. BewertungsgrundsätzeDie Bewertung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen
der §§ 252 bis 256 HGB sowie den besonderen
Bewertungsvorschriften für Kapitalgesellschaften
(§§ 279 bis 283 HGB) vorgenommen. Bei der
Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens
ausgegangen (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).
Die erworbenen immateriellen
Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind mit
den um planmäßige Abschreibungen verminderten
Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei
immateriellen Vermögensgegenständen und bei den
Sachanlagen erfolgen die Abschreibungen nach der linearen
Methode und zeitanteilig. Vermögensgegenstände
mit Anschaffungskosten bis 410,00 EUR werden jeweils im
Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.
Entsprechend der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes
werden die Vorführfahrzeuge trotz überwiegend
kurzer Verweildauer im Vermögen der Gesellschaft im
Anlagevermögen ausgewiesen und über eine
Nutzungsdauer von sechs Jahren degressiv abgeschrieben. Im
Geschäftsjahr erfolgten
außerplanmäßige Abschreibungen auf
Vorführwagen wegen dauernder Wertminderung in
Höhe von EUR 114.626,93. Vorführfahrzeuge, die
während des Geschäftsjahres ge- und wieder
verkauft wurden, werden aus Vereinfachungsgründen hier
nicht erfasst. Außerdem werden die
Veräußerungserlöse bei den Umsätzen,
die Restbuchwerte im Wareneinsatz ausgewiesen.
Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten
aktiviert.
Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter
Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder dem
am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Erkennbaren Ausfallrisiken wird durch die Bildung von
Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen. Die
übrigen Forderungen werden wegen des Ausfallwagnisses,
des Zinsverlustes, des Skontoabzuges und der Kosten der
Beitreibung der Außenstände um 1,0 v.H. pauschal
wertberichtigt; die Forderungen aus
Gewährleistungsarbeiten um 10,0 v.H. ihres
Nettobetrags.
Die liquiden Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt.
Die in den Rechnungsabgrenzungsposten enthaltenen
Beträge werden nach der linearen Methode über die
Laufzeit zeitanteilig aufgelöst bzw. entsprechend
ihrer Inanspruchnahme aufgelöst.
Die Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Betrages passiviert. Sie berücksichtigen
alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.
Verbindlichkeiten werden mit dem Rückzahlungsbetrag
angesetzt.
III. VorjahresbeträgeBei folgenden Bilanzpositionen unterscheidet sich der
Ausweis zum Vorjahrjahresabschluss 2006, wobei der Ausweis
des Vorjahres im vorliegenden Jahresabschluss 2007
entsprechend angepasst wurde:
Der Ausweis erfolgte im Vorjahresabschluss auf der
Passivseite der Bilanz unter der Position
Rechnungsabgrenzungsposten. Nunmehr erfolgt der Ausweis
unter Verminderung der Anschaffungskosten für die Neu-
und Gebrauchtfahrzeuge der Position Vorräte auf der
Aktivseite.
IV. Erläuterungen zur Bilanz zum 31.12.20071. AnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens
gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist ausgehend von
den historischen Anschaffungskosten dargestellt.
Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten
unter EUR 410,00 ohne Umsatzsteuer werden im Jahr des
Zugangs als Abgang dargestellt.
Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2007
2. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten weisen wie im Vorjahr eine
Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.
In den Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen / Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 250,0
enthalten.
V. Sonstige Angaben1. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen in gemieteten
Räumen.
Die finanziellen Verpflichtungen aus den
Mietverträgen betragen in den nächsten 20 Jahren
TEUR 3.400 ohne Umsatzsteuer.
Aus dem Verkauf von Fahrzeugen bestehen
branchenübliche Rücknahmeverpflichtungen für
die Jahre 2008 bis 2011 in Höhe von ca. TEUR 10.116
(Vorjahr TEUR 9.354).
2. Angaben zu GeschäftsführungsorganenIm Geschäftsjahr 2007 waren zu
Geschäftsführern bestellt:
Herr Manfred Wölfle (bis 07.05.2007),
Alleingeschäftsführer,
Herr Josef Taibi (07.05.2007 bis 07.09.2007),
Alleingeschäftsführer,
Herr Michael Grosser (07.09.2007 bis 24.10.2007),
Alleingeschäftsführer,
Herr Frank Döhring (ab 24.10.2007),
Kaufmännischer und Technischer Leiter,
Herr Dr. Dr. Hermann Sommer (ab 24.10.2007),
Geschäftsführer Holding und Beteiligung.
Die im Geschäftsjahr an abberufene
Geschäftsführer gewährten Gesamtbezüge
belaufen sich auf ca. TEUR 74,0.
3. Anzahl der ArbeitnehmerIm Durchschnitt waren während des
Geschäftsjahres beschäftigt:
4. Angaben zum Mutterunternehmen und KonzernabschlussMutterunternehmen des Konzerns, in deren
Konzernabschluss die Gesellschaft einbezogen ist, ist die
Palladius AG mit Sitz in München. Sie stellt für
das Geschäftsjahr 2007 den Konzernabschluss und
Konzernlagebericht auf, der beim elektronischen
Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gemacht wird.
5. Vorschlag zur Verwendung des ErgebnissesAufgrund des Jahresfehlbetrages erübrigt sich ein
Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses.
Marktoberdorf, den 17. März 2008
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20071 Darstellung des GeschäftsverlaufsAllgemeinUnsere Hauptgeschäftstätigkeit liegt im
exklusiven Verkauf von neuen PKW der Marke BMW sowie im
markenungebundenen Handel mit Gebrauchtfahrzeugen.
Weiterhin gehören zu unserem Geschäftsbetrieb der
Handel mit Kfz-Ersatzteilen und Zubehör, die Wartung
und Instandhaltung von Kraftfahrzeugen sowie die
Vermittlung von Leasing-, Finanzierungs- und
Versicherungsgeschäften und die kurzfristige
Vermietung von Kraftfahrzeugen.
Entwicklung von Gesamtwirtschaft und BrancheSpitzenjahr trotz US-Krise2007 war ein tumultreiches Jahr: Die Weltwirtschaft
hatte in den vergangenen zwölf Monaten nicht nur mit
Rekordständen beim Ölpreis und einem dramatischen
Werteverlust des US-Dollars, ihrer traditionellen
Leitwährung, zu kämpfen. Auch weitete sich die
US-Immobilienkrise im Laufe des zweiten Halbjahres zu einer
wahrhaften weltweiten Bankenkrise aus.
Und dennoch präsentiert sich die Weltkonjunktur
unter dem Strich als erstaunlich robust und lag bereits das
vierte Jahr in Folge über dem langjährigen
Wachstumsschnitt. Laut Internationalem Währungsfonds
(IWF) legte die Wirtschaftsleistung um 5,1 % (Vorjahr: 5,4
%) zu, wenn auch die Statistiker der Weltbank ein Wachstum
von nur 3,6 % (Vorjahr: 3,9 %) errechnet haben.
Rezessionssignal aus den USAGrößte Sorgen bereitet die zunehmende
Rezessionsgefahr in der weltgrößten
Volkswirtschaft USA, die durch die so genannte
"Subprime"-Krise ausgelöst wurde. In den vergangenen
Jahren hatten viele Amerikaner von ihren Banken
Immobilienkredite erhalten, die sie nun nicht
zurückzahlen konnten. Viele Investoren hatten in diese
"Subprime"-Kredite investiert und verloren viel Geld, als
diese Blase platzte. Ein Ende der Kettenreaktion ist nicht
absehbar. Das US-Bruttoinlandsprodukt stieg 2007 um nur 2,2
% nach 2,6 % im Jahr 2006. Dies ist der niedrigste Wert
seit 2002, als die US-Wirtschaftsleistung um 1,6 % zulegte.
Euro-Zone weiter hohe wirtschaftliche DynamikDie robuste wirtschaftliche Dynamik im Euro-Raum im Jahr
2007 fiel laut Analyse des Sachverständigenrats mit
einer Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 2,6 %
ähnlich hoch aus wie im Jahr 2006 (2,8 %). Die
Entwicklung in den einzelnen Mitgliedsländern verlief
dabei weniger heterogen als im Vorjahr. Frankreich, Italien
und Portugal blieben in ihrer konjunkturellen Expansion
hinter Ländern wie Griechenland, Irland,
Großbritannien und Spanien zurück, die sehr hohe
Zuwachsraten von 3,0 % und mehr verzeichneten. Während
bis zur Jahresmitte besonders der Außenhandel und die
Bruttoanlageinvestitionen Pfeiler der wirtschaftlichen
Entwicklung waren, zogen in der zweiten Jahreshälfte
die privaten Konsumausgaben nach, die sich bis dahin nur
moderat entwickelt hatten.
Robuste Konjunktur in DeutschlandDie Entwicklung der deutschen Konjunktur verlief laut
Zentrum für europäische Wirtschaftsforschung
(ZEW) auch im zurückliegenden Jahr sehr erfreulich.
Trotz einiger belastender Faktoren wie der
Mehrwertsteuererhöhung zu Beginn des Jahres sowie dem
rasanten Anstieg wichtiger Rohstoffpreise legte das
Bruttoinlandsprodukt ein starkes Expansionstempo vor und
wuchs laut Statistischem Bundesamt um 2,5 % (Vorjahr 2,9
%). Trotz einer blendenden Arbeitsmarktsituation - die
Arbeitslosenquote konnte laut Bundesagentur für Arbeit
auf einen Tiefstand von 9,0 % gesenkt werden - zogen die
Ausgaben des privaten Konsums nicht mit. Laut
Bundeswirtschaftsministerium sank der private Konsum - der
mit einem Anteil von 57 % am nominalen BIP die gewichtigste
Verwendungskomponente ist - im letzten Jahr um 0,3 %
gegenüber dem Vorjahr, während er 2006 mit 1,0 %
noch moderat gewachsen war.
Entwicklung im AutomobilhandelAbsatz in Europa mit leichtem PlusDer europäische Herstellerverband European
Automobile Manufacturers´ Association (ACEA) meldete,
dass trotz einer lebhaften Nachfrage in Osteuropa der
Pkw-Absatz insgesamt im Jahr 2007 um nur 1,1 % zulegen
konnte. In den neuen EU-Ländern habe sich die
Nachfrage nach neuen Autos jedoch mit einem Plus von 15 %
äußerst dynamisch entwickelt und die deutschen
Hersteller konnten ihren im Jahr 2006 deutlich
vergrößerten Marktanteil erfolgreich
verteidigen. Rund 47 % aller in Westeuropa und über 44
% aller in den neuen EU-Ländern abgesetzten Fahrzeuge
kamen nach Berechnungen der ACEA aus Deutschland. Negativ
auf das Gesamtergebnis wirkte sich jedoch der
Absatzeinbruch auf dem deutschen Markt aus.
Schlechtestes Autojahr seit WiedervereinigungDer deutsche Automarkt hat 2007 noch schlechter
abgeschnitten als befürchtet: Während der
Nutzfahrzeugmarkt laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) erneut
zweistellige Zuwachsraten erzielte und auch der
Zweiradmarkt sich nach vielen mageren Jahren erholte,
erreichten die Pkw-Zulassungen ein historisches Tief. 3,15
Mio. Pkws wurden 2007 neu zugelassen. Dies entspricht einem
Rückgang von 9,2 % gegenüber dem Vorjahr. Der
Verband der Automobilindustrie (VDA) teilte mit, dass im
Dezember 2007 die Zulassungszahl sogar um 20 %
gegenüber dem Vorjahreswert gesunken war. Grund
dafür sei vor allem das hohe Absatzniveau im Dezember
2006 gewesen, denn viele Autokäufer hatten wegen der
Mehrwertsteuererhöhung zum 1. Januar 2007 den
geplanten Neuwagenkauf vorgezogen. Mit dem nun
verzeichneten Einbruch um 20 % blieb der Dezember 2007
allerdings auch hinter dem Niveau der Jahre 2005 und 2004
zurück.
Klein und schnell gewinntNur bei den kleinen und schnellen Autos gab es unter den
deutschen Marken Lichtblicke: Smart verzeichnete laut KBA
ein Plus von 5,6 % und Porsche legte immerhin um rund 1 %
zu. Die Massenhersteller verzeichneten jedoch rote Zahlen:
Opel (-14,7 %), Ford (-12,3 %) und VW (-11,7 %) blicken auf
zweistellige Minuswerte zurück.
Entwicklung der Marken BMW und MINIIm Vergleich dazu konnte BMW seine Marktposition
behaupten, MINI deutlich ausbauen. Zwar sank bei BMW die
Anzahl der Neuzulassungen von 272.805 auf 255.421 Einheiten
um 6,3 %, der Marktanteil konnte jedoch von 7,87 % in 2006
auf 8,11 % erhöht werden. BMW konnte sich damit in der
Platzierung auf Rang 3 verbessern und somit Mercedes und
Audi hinter sich lassen. Bei MINI erhöhte sich die
Anzahl der Neuzulassungen von 24.652 auf 29.468 Einheiten
um 19,5 %. Der Marktanteil stieg damit von 0,71 % auf 0,94
%.
Die Autohäuser der Bavaria Autohaus GmbH in
Marktoberdorf und Kempten entwickelten sich deutlich
schlechter als die Marke BMW im Bundesschnitt. Ursache
dafür liegt in der Entwicklung des regionalen Marktes.
Mit beiden Standorten wurden mit 365 Einheiten 14,12 %
weniger Neufahrzeuge an Kunden ausgeliefert, gleichzeitig
stieg aber der bereinigte Marktanteil von 9,1 % in 2006 auf
11,5 % in 2007 in Marktoberdorf, in Kempten lag dieser in
2007 stabil bei 8,9 % im Vergleich zum Vorjahr mit einem
Wert von 8,8 %.
Am Standort Marktoberdorf konnten wir den Abstand zum
Spitzenreiter Audi (13,9 %) etwas verringern, die Marke
Mercedes Benz liegt mit 9 % auf Platz 3. In Kempten ist der
Abstand zum Spitzenreiter Audi um 2,5 %, auf 16,8 %
angewachsen. Mercedes-Benz liegt mit 8,7 % fast gleich auf.
Bei den Besitzumschreibungen konnte BMW/Mini ein
Marktanteil von 7,37 % im Vergleich zu 7,08 % im Vorjahr
erreicht werden. Insgesamt 461.451 Gebrauchtwagen der
Marken BMW / MINI wechselten in 2007 ihren Halter, -3,26 %
weniger als im Vorjahr mit 477.014 Gebrauchtwagen.
Die Bavaria Autohäuser konnten mit 541 Fahrzeugen
die gleiche Anzahl an gebrauchten Automobilen wie im
Vorjahr absetzen. Diese Stabilisierung im Vertrieb wurde
durch diverse Marketingaktionen unterstützt. Dadurch
ist es uns auch gelungen, uns von den Wettbewerbern zu
unterscheiden und unvergleichbarer zu machen. Ferner ist
dadurch auch langfristig eine dauerhafte
Werkstattauslastung gewährleistet.
Die Neuausrichtung im Bereich Marketing hat zur Folge,
dass verschiedene Kundenevents und Fahrzeugneuvorstellungen
im Autohaus durchgeführt werden, welche als
Investition in die Kundenbindung angesehen werden und dabei
helfen sollen, die Eigenmarke Bavaria an den Standorten
deutlich zu stärken und somit einen enorm wichtigen
Erfolgsfaktor gegenüber dem Wettbewerb darstellt.
Umsatz- und AuftragsentwicklungIm Geschäftsjahr 2007 erzielten wir einen Umsatz in
Höhe von TEUR 23.478 gegenüber TEUR 22.665 im
Vorjahr, womit wir einen Zuwachs von 3,6 % verzeichnen
konnten. Die wichtigsten Sparten haben sich beim Umsatz wie
folgt entwickelt:
Der Auftragsbestand an Neuwagen am Bilanzstichtag betrug
34 Einheiten.
Investitionen und FinanzierungsmaßnahmenDie Investitionen ins Anlagevermögen - ohne
Geschäfts- und Vorführfahrzeuge - betrugen im
Geschäftsjahr TEUR 94,2 und verteilen sich wie folgt:
Am Bilanzstichtag hatten wir 2 AU-Tester geleast und
dafür im abgelaufenen Geschäftsjahr
planmäßige Leasingraten in Höhe von TEUR
5,7 geleistet. Geschäfte mit derivativen
Finanzinstrumenten haben wir nicht getätigt.
PersonalDie Zahl der Mitarbeiter hat sich zum jeweiligen
Bilanzstichtag wie folgt entwickelt:
Die Entlohnung orientiert sich bei den gewerblichen und
bei den kaufmännischen Mitarbeitern an den
Tarifverträgen des Kraftfahrzeuggewerbes in Bayern
darüber hinaus bestehen abweichende einzelvertragliche
Regelungen. Die Vergütung für unsere
Verkaufsberater enthalten leistungsorientierte Bausteine.
Der bisherige Prokurist Herr Norbert Irsfeld ist mit
Wirkung zum 04.04.2007 abberufen worden.
Der bisherige Geschäftsführer Herr Manfred
Wölfle ist mit Wirkung zum 07.05.2007 abberufen
worden.
Ab 07.05.2007 ist Herr Josef Taibi neuer
Geschäftsführer. Der Geschäftsführer
Herr Josef Taibi ist mit Wirkung zum 07.09.2007 abberufen
worden.
Ab 07.09.2007 ist Herr Michael Grosser neuer
Geschäftsführer. Der Geschäftsführer
Herr Michael Grosser ist mit Wirkung zum 24.10.2007
abberufen worden.
Ab 24.10.2007 sind Herr Dr. Dr. Hermann Sommer und Herr
Frank Döhring die neuen Geschäftsführer.
Sonstige wichtige Vorgänge des GeschäftsjahresVon anfänglichen Schwierigkeiten im
Geschäftsjahr 2007 haben wir es zum Jahresende hin
geschafft unsere Gesellschaft operativ zu stabilisieren.
Die Steigerung der Marktanteile in Marktoberdorf und die
Stabilisierung der Marktanteile in Kempten im
Marktverantwortungsgebiet, der aktive Zukauf von jungen
gebrauchten Fahrzeugen bei der BMW AG und die
verstärkte Medienpräsenz haben zu einer
Imageverbesserung unseres Unternehmens im automobilen Markt
Marktoberdorf und Kempten beigetragen. Diese Verbesserung
und die kontinuierliche Steigerung der
Kundenzufriedenheitswerte haben dazu geführt, dass im
After Sales Bereich stabile Umsatzerlöse und
Werkstattdurchgänge erzielt werden konnten.
2 Darstellung der LageVermögenslageDas Vermögen sowie das Kapital unserer Gesellschaft
stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Vorführwagen haben wir abweichend von der
Bilanz dem Umlaufvermögen zugeordnet.
Im Geschäftsjahr erhöhten sich kurz vor dem
Bilanzstichtag die Verbindlichkeiten, insbesondere die
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, zur
Finanzierung der Erhöhung der Vorräte,
insbesondere des Neuwagenbestandes, und der Forderungen aus
noch nicht zugeflossenen Gutschriften.
Der Jahresfehlbetrag führte zur Entstehung einer
bilanziellen Überschuldung in Höhe von TEUR
395,1.
FinanzlageIm Geschäftsjahr 2007 haben wir ein finanzielles
Defizit, abgeleitet aus dem Jahresüberschuss
zuzüglich der verbuchten Abschreibungen in Höhe
von TEUR -161,2 erlitten, während wir im Vorjahr einen
Cash Flow in Höhe von TEUR 3.717,9 erziehlen konnten.
Ertragslage
Gegenüber dem Vorjahr hat sich unser operativer
Verlust von TEUR -843,5 auf TEUR -667,2 verringert und
liegt damit um TEUR 176,3 über dem Vorjahreswert. Das
Zinsergebnis verbesserte sich im gleichen Zeitraum von TEUR
-292,3 im Vorjahr um TEUR 59,8 auf TEUR -232,5 im
Geschäftsjahr 2007. Die planmäßig
geringeren Sondereinflüsse von TEUR -4.103,7
führen zu einem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR
-411,3. Dieser liegt damit TEUR 3.861,3 unter dem
Vorjahresergebnis von TEUR 3.450,1.
3 Voraussichtliche Entwicklung mit den wesentlichen Risiken und ChancenDie Pkw-Neuzulassungen in Deutschland werden nach
Prognosen von Marktforschungsunternehmen im kommenden Jahr
auf 3,36 Mio. zulegen. Das würde im Vergleich zum
Vorjahr ein Plus von mehr als 7,0 % bedeuten.
Der Wachstumsschub ist allerdings hauptsächlich
eine Folge des sehr schwachen Ergebnisses im abgelaufenen
Jahr 2007. Gründe für den schwachen Markt in 2007
finden sich in den negativen Sondereffekten aus der
Mehrwertsteuer-Erhöhung von Jahresbeginn sowie der
allgemeinen Kaufzurückhaltung der Verbraucher. Um
diese Sondereffekte bereinigt, beträgt der
prognostizierte Anstieg 2008 nur noch 80.000
Neuzulassungen.
Zwar ist das Durchschnittsalter des deutschen
Pkw-Bestands mittlerweile auf 8,1 Jahre gewachsen - zum
Vergleich: 2001 lag dieser Wert bei 6,9 Jahren - doch
entsteht dadurch kein echter Neuwagen-Ersatzbedarf. Daher
sei das immer weiter wachsende Durchschnittsalter allein
kein Anlass zur Hoffnung für höhere
Neuzulassungen, zumal bereits 15 Prozent des Pkw-Bestands
15 Jahre oder älter sei. Allerdings werde sich die
auch in 2008 fortsetzende wirtschaftliche Erholung mit
steigenden Realeinkommen und geringerer Arbeitslosigkeit
positiv auf die Neuzulassungsentwicklung auswirken.
Die Planung für das Jahr 2008 sieht eine
konsequente Erhöhung der Neuwagenstückzahlen auf
375 Einheiten vor. Maßgeblich hierfür ist die
konsequente Rückgewinnung der Marktanteile von den
Wettbewerbern Audi und Mercedes-Benz. Die
Markteinführung der neuen 7er Reihe, die Modellpflege
der 3er Reihe sowie die Einführung der Nischenmodelle
X6 und 1er Cabrio werden auch dazu beitragen. Im
Gebrauchtwagengeschäft erwarten wir eine deutliche
Steigerung auf 600 Einheiten. Die Planung zeigt im After
Sales Bereich eine kontinuierliche Steigerung der
Umsatzerlöse über Vorjahresniveau. Diese
Erwartungen werden im Teile- und Zubehörbereich durch
einen aktiven Zubehörverkauf in Kooperation mit der
BMW AG gestützt. Im Servicebereich wird der positive
Trend der jüngeren Vergangenheit fortgesetzt und vor
allem mit dem erhöhten Absatz an Fahrzeugen und den
erhöhten Deckungsbeitrag pro Durchgang gestützt.
Durch die Einbindung in die AML Group GmbH Autos machen
Leute haben weitere Synergieeffekte im Bereich des
Bonifikationssystems der BMW AG sowie Einsparpotenziale im
zentralen Einkauf in der Planung Berücksichtigung
gefunden.
Die wirtschaftliche Verbesserung aufgrund der zu
erwartenden positiven Entwicklung wird zu einer deutlichen
Verbesserung des Ergebnisses vor Steuer führen. Risken
für die Steigerung des Ergebnisses vor Steuern sehen
wir im Ausbleiben von Einmaleffekten im Bereich der
sonstigen betrieblichen Erträge.
Trotz unserer Fortschritte hinsichtlich der Verbesserung
der Umsatzgrößen im Sales und After Sales
Bereich besteht aufgrund des Verlustes im
Geschäftsjahr eine bilanzielle Überschuldung.
Aufgrund der ständig wechselnden
Geschäftsführung in 2007 konnten die positiven
Effekte aus der Eingliederung in die AML Group GmbH Autos
machen Leute mit den erzielten Steigerungen der
Umsätze nicht entsprechend unseren
Plangrößen umgesetzt werden.
Unsere Planung sieht vor, im Geschäftsjahr 2008 den
turn around zu schaffen, ein positives Jahresergebnis und
einen positiven Cashflows zu erzielen. Die
Geschäftsführung wird nach den getroffenen
Maßnahmen nunmehr eine konstante, verlässliche
Komponente im Rahmen der Umsetzung aller Synergieeffekte
zur Erreichung unserer Planungen darstellen. Zusammen mit
den Maßnahmen der Überschuldungsbeseitigung
mittels Rangrücktritt mit Freistellungsklausel bzgl.
der überlassenen Gelder erscheint uns die
Fortführung der Gesellschaft damit gesichert. Aufgrund
des schwierigen Marktumfelds und dem Ausbleiben von
positiven Einmaleffekten könnte sich die positiven
Planzahlen 2008 zeitlich verzögert einstellen. Hierzu
wird der Gesellschafter weitere Liquiditätsreserven
zur Verfügung stellen, um das Fortbestehen der
Gesellschaft zu sichern.
Wir gehen die typischen Risiken jedes
Einproduktunternehmens durch eine kompromisslose Einbindung
in das Vertriebsnetz der BMW AG bewusst ein, weil wir per
Saldo ein deutliches Überwiegen der sich daraus
ergebenden Chancen sehen. Diese ergeben sich, unserer
Meinung nach, aus klaren Wettbewerbsvorteilen der Marke BMW
vor den Mitbewerbern und einer verlässlichen
Partnerschaft mit der Vertriebsorganisation der BMW AG. Wir
sind davon überzeugt, dass die von BMW
angekündigte Modelloffensive, welche unter
Berücksichtigung der ökologischen Anforderungen
an das Automobil, die optimale Basis für die
notwendige Weiterentwicklung unseres Geschäfts
darstellt.
Weitere konkrete und wesentliche Risiken sehen wir
für unser Unternehmen nicht.
4 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des GeschäftsjahresNach Abschluss des Geschäftsjahres 2007 sind keine
Ereignisse eingetreten, die, wären sie
Geschäftsvorfälle des Jahres 2007 gewesen, eine
andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage erfordert hätten.
5 Risikomanagement und Risikokategorien der FinanzinstrumenteUnser Forderungsmanagement ist darauf ausgerichtet,
Ausfallrisiken bei Kundenforderungen möglichst gering
zu halten und die Außenstände möglichst
schnell zu Geld zu machen. Am Bilanzstichtag bestehende
Risiken sind durch Wertberichtigungen im Jahresabschluss
berücksichtigt.
Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur
Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit haben wir
einen Erfolgs- und Liquiditätsplan erstellt, dessen
Ergebnisse und Details regelmäßig mit den
tatsächlichen Werten abgeglichen wird und dessen
Analyse der Entscheidungsfindung zu Grunde gelegt wird.
Marktoberdorf, im März 2008
Geschäftsleitung
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersBei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um
die für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu
dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz,
Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter
Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der
BAVARIA Autohaus GmbH für das Geschäftsjahr vom
01. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss
und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen
Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der
Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine
Beurteilung über den Jahresabschluss unter
Einbeziehung der Buchführung und über den
Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach §
317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die
Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass
Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die
Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt
werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen
werden die Kenntnisse über die
Geschäftstätigkeit und über das
wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler
berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die
Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen
Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in
Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht
überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten
Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die
Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere
Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für
unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen
geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnen Erkenntnisse entspricht der
Jahresabschluss der BAVARIA Autohaus GmbH, Marktoberdorf,
den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht
steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt
insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der
zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir
auf die Ausführungen im Lagebericht, Abschnitt 3, hin.
Im Lagebericht ist ausgeführt, dass die Gesellschaft
aufgrund des Verlustes 2007 bilanziell überschuldet
ist. Die Überschuldung ist durch geeignete
Maßnahmen beseitigt. Die Gesellschaft plant den turn
around in 2008. Sollte dieser zeitlich verzögert
eintreten, wird der Gesellschafter weitere
Liquiditätsreserven zur Verfügung stellen, um das
Fortbestehen der Gesellschaft zu sichern.
München, 24. April 2008
Rath, Anders, Dr. Wanner & Partner
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfer, Steuerberater,
Rechtsanwälte
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